ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Ein Lebensgefühl
    Gedanken von Elke Drossmann über die Bibelstelle Hiob 14,1.

    Hiob ist ein Mann im mittleren Alter. Er wohnt in einem Land im Vorderen Orient, hat Familie, ist reich. Gott gehört zu seinem Leben dazu. Auch dann noch, als Hiob gefühlt alles verliert: seinen Besitz, seine Kinder, seine Gesundheit, das Verständnis seiner Frau und seiner Freunde.

    Wie schaut Hiob auf seine Lebenszeit? Im Buch Hiob, Kapitel 14, äußert sich Hiob so: „Der Mensch, von der Frau geboren, lebt kurze Zeit und ist mit Unruhe gesättigt.“ (Elberfelder Bibel) Der Segen Gottes erweist sich nach allgemeinem Verständnis durch ein langes Leben. Diese Hoffnung hat Hiob begraben. Seine Lebenszeit ist beschnitten, aber auch seine Lebensqualität. Unruhe füllt sein Leben. Seine Gedanken kreisen unruhig. Gott ist Hiob geblieben. Selbst das Schreien zu Gott schenkt ihm keine Ruhe. Noch nicht.

    Wenn Sie sich Hiob verwandt fühlen, trauen Sie sich, Gott offen zu sagen, was Sie gerade bewegt? Gott hört zu, er antwortet auf seine Art. Die kann sehr überraschend sein.

    Das Lebensgefühl Hiobs – von wegen „kurz und unruhig“ – das kenne ich auch. Aber für mich als Christin hat sich die Antwort Jahrtausende später verändert. Gottes Antwort an mich ist Jesus, der Sohn Gottes. Durch ihn lebe ich z. B. 70 Jahre und eine Ewigkeit. Meine Jahre auf der Erde sind kurz im Vergleich zur Ewigkeit. Im Himmel weicht meine innere Unruhe der Ruhe, die Gott ausstrahlt. Meine Gedanken und Gefühle sind dann von Gottes Frieden, seiner Liebe und seiner Nähe geprägt. Was für eine Aussicht!

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Nicht so schnell! Bitte!
    Gedanken von Wolf-Dieter Kretschmer zum Bibeltext Johannes 7,24.

    Wie oft habe ich mich schon über mich selbst geärgert! Ich hatte etwas gehört oder gesehen und war der Meinung gewesen, schnell ein sicheres Urteil treffen zu können. Dabei hatte ich Wesentliches übersehen. Die Dinge lagen in Wirklichkeit völlig anders als von mir angenommen.

    Mit meinem vorschnellen Verhalten hatte ich mich in die eine oder andere unangenehme Situation hinein manövriert. Öffentlich zurückrudern, also mich korrigieren und ggf. entschuldigen zu müssen, ist etwas, das ich möglichst vermeide.

    Die Gefahr vorschneller Urteile besteht auch, wenn es um den Glauben geht. Das wird im Johannesevangelium deutlich. Dort wird von einer Auseinandersetzung berichtet, die Jesus mit Tempelbesuchern geführt hat. Jesus warnt ausdrücklich vor zu schnellen und weitreichenden Urteilen. Er sagt:  

    Urteilt nicht nach dem äußeren Schein, sondern bemüht euch um ein gerechtes Urteil! Johannes 7, Vers 24 NGÜ

    Die Menschen, die mit Jesus debattieren, haben feste Vorstellungen. Alles, was nicht ihren Überzeugungen entspricht, tun sie sich schwer. Mehr noch. Sie lehnen es ab. Und genau das ist ihr Problem. 

    Jesus mahnt zur Umsicht. Er erinnert mich daran, genau hinzusehen und abzuwägen, bevor ich mir eine abschließende Meinung bilde.

    Der Rat Jesu ist für Leute wie mich herausfordernd. Ich gehöre nämlich zu denen, die sich schnell eine Meinung bilden und diese auch gerne kundtun! 

    Wie geht es Ihnen?

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    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Mehr als ein guter Start
    Gedanken von Ellen Hörder-Knop zum Bibeltext 2. Chronik 15,2

    Manche Menschen reden – Asa handelt.

    Kaum sitzt er um 900 v. Chr. auf dem Thron von Juda, legt er los – ohne Krönungsfeier, ohne große Worte. Stattdessen: ein Start wie ein Paukenschlag. Die Götzen fallen, die alten Altäre stürzen. Asa richtet das Volk neu auf Gott aus. 

    Und das Ergebnis? 

    Kein Chaos, kein Widerstand – sondern Frieden. Ruhe im Land, weil einer den Mut hat, aufzuräumen und neu zu beginnen.

    Dann tritt der Prophet Asarja auf mit einer klaren Botschaft: „Wenn ihr den Herrn sucht, wird er sich von euch finden lassen.“ 

    Asa hört – und handelt. Er erneuert den Bund mit Gott. Und das Volk folgt ihm. Doch die Geschichte kippt: Druck von außen, Zweifel von innen. Asa vertraut auf politische Bündnisse – nicht mehr auf Gott. Und als er krank wird? Kein Gebet, kein Suchen, nur noch ärztliche Hilfe. Gott rückt leise aus dem Blick.

    Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Ein Glaube, der stark beginnt – und dann vom Alltag überrollt wird: Termine, Sorgen, Müdigkeit. Und Gott rutscht an den Rand. 

    Aber: Gott bleibt – geduldig, liebevoll und nah. Wer ihn sucht, wird ihn finden.
    Asas Geschichte zeigt: Stark anfangen ist gut. Dranbleiben ist entscheidend.
    Vielleicht ist heute Ihr Moment für einen neuen Anfang. Kein Turbostart - aber ein ehrliches „Gott, ich bin wieder da!“

    Denn echter Friede wächst dort, wo Gott wieder im Mittelpunkt steht.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Ellen Hörder-Knop

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    3 min
  • Ein existenzielles Ringen
    Gedanken von Oliver Jeske zum Bibeltext Daniel 9,3.

    Vor einigen Wochen war ich auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover. Dort gab es Bibelarbeiten, die sich intellektuell redlich und blitzgescheit mit dem Wort Gottes auseinandergesetzt haben. Und andere Beiträge, die die Bezeichnung „Bibelarbeit“ nicht verdient haben.

    Einen dritten Weg der Auseinandersetzung mit der Bibel finde ich – ja, genau – in der Bibel:

    Da ist Daniel, ein Israelit, der im babylonischen Zwangsexil eine steile Karriere gemacht hat. Obwohl er bestens situiert ist, hat er offensichtlich Heimweh. Er sehnt sich nach Jerusalem, der Stadt, die bis zur Zerstörung des Tempels durch seine Besatzer das Zentrum seines Glaubens war. Ja, Jerusalem war der Ort der Begegnung mit dem wahren Gott.

    Und Daniel ringt um die Verheißung aus der Bibel, Jerusalem würde 70 Jahre verwüstet sein. Was dann? Daniel ringt um das richtige Verständnis dieser Aussage. Von ihm heißt es:

    „Ich wandte mich an Gott, den Herrn,

    um zu beten und zu bitten.
    Ich fastete, zog ein Trauergewand an
    und streute Asche auf meinen Kopf.“
    (Daniel 9,3 – BasisBibel)

    Hier ist jemand geradezu existenziell erschüttert. Er ringt mit Gott um das richtige Verstehen seiner Zusagen – nicht nur intellektuell, sondern auch mit dem Herzen.

    Offensichtlich ist das ein vielversprechender Weg. Daniel und nach ihm Generationen von Menschen bis heute haben erlebt: Wenn ich Gottes Wort, die Bibel, wirklich an mich heranlasse, dann erlebe ich: Gott beginnt durch sie zu mir zu reden - egal ob im stillen Kämmerlein oder auf dem Kirchentag.

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    Autor: Oliver Jeske

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    3 min
  • Gnädig sein
    Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Titus 2,11

    Gnade sehen

    Es gibt diese Dinge, die ich nicht sehen kann, sondern nur erleben. Ich denke an „Freiheit“, „Trost“ oder auch „Gnade“. Wie kann ich mir Gnade vorstellen? Geht nicht wirklich.

    Der Apostel Paulus kann das hingegen ganz gut und er schreibt davon in seinem Brief an seinen Mitarbeiter Titus. Im Kapitel 2, Vers 11 lese ich: „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen“. Was oder wen meint Paulus hier? Er schreibt von Jesus Christus - dem Sohn Gottes. In ihm, seinem Reden und Handeln, ist die Gnade Gottes sichtbar geworden. Ich denke an die Frau am Brunnen, die Menschen ausweicht, den Lahmen, der von seinen Freuden durch das Dach herabgelassen wird, an die Begegnung mit dem blinden Bartimäus. Jesus  ist von Gnade bewegt, ja getrieben.

    Die Beispiele zeigen, was Paulus dieser Gnade zuschreibt: Sie ist heilsam. Gnade lässt mich ruhig werden, vertreibt Schuldgefühle, schenkt Annahme und einen Neuanfang. Gnade tut meiner Seele gut.

    Durch Jesus Christus ist diese heilsame Gnade für alle Menschen sichtbar geworden. Wer Jesus betrachtet, schaut der Gnade direkt in die Augen. Wer sein Leben mit ihm lebt, kommt in den Genuss seiner Gnade. Wer sein Leben mit ihm lebt, kann selbst gnädig sein.

    Sie können heute Gnade für andere sichtbar machen. Wie?

    Seien Sie gnädig.

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    Autor: Tobias Schier

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    2 min
  • Mit allem Nötigen ausgestattet
    Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Apostelgeschichte 1,8

    „Ihr werdet mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, und dieser Geist wird euch die Kraft geben, überall als meine Zeugen aufzutreten.“ (Apostelgeschichte 1,8a GNB) – Das hat Jesus seinen Freunden zum Abschied versprochen und ein paar Tage später ist es dann soweit: Jesus, zurück im Himmel, schickt den Heiligen Geist und damit schlägt die Geburtsstunde der Kirche.

    Seitdem lebt und wirkt der Heilige Geist in allen, die sich für ein Leben mit Jesus entscheiden. Und die Freunde Jesu sind nach wie vor unterwegs, als Zeugen dessen, was sie alles mit ihm erlebt haben. Sie laden alle ein, es selbst einmal zu versuchen.

    Dass sie als Zeugen auftreten sollen, das vergessen sie manchmal und kommen eher als Ankläger daher. Oder Sachverständige, die alle anderen belehren. Oder Richter, die die Urteile über ihre Mitmenschen und die ganze Welt gleich selbst fällen. Bisschen viel Amtsanmaßung, aber das kann man korrigieren.

    Wichtig ist: Der Heilige Geist wirkt. Er weist auf Gott den Vater und Gott den Sohn hin. So merke ich mir das immer: Jede Person der Dreieinigkeit hat einen Doppelfeiertag (Weihnachten ist Gottes Fest, Ostern das von Jesus und Pfingsten das des Heiligen Geistes); und sie weist immer auf die anderen beiden hin. Wer also mit dem Heiligen Geist erfüllt ist, hat alles, was es braucht, um auf Jesus und die Liebe Gottes hinzuweisen. Und das so lange, bis er wiederkommt. Also: Weitermachen!

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    Autor: Miri Langenbach

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    2 min
  • Das hätte ich dir gleich sagen können
    Gedanken von Bernd Kortmann zum Bibeltext Jeremia 13,9.

    „Das hätte ich dir gleich sagen können“. Was für ein Satz.

    Wenn etwas gelingt, freut man sich gern über Menschen, die einen unterstützt haben oder sich mit einem freuen.

    Doof ist es, wenn man eine Niederlage vorgehalten bekommt. Und dann einen solchen Satz hört, der aufzeigt: „Ich weiß es besser“.

    Als Vater versuche ich mir diesen Satz abzugewöhnen. Denn ich habe noch keine Situation mitbekommen oder selbst erlebt, wo dieser Satz etwas Positives bewirkt hat.

    Wenn sich meine große Tochter beim Schaukeln verletzt, weil sie ein neues Kunststück vorführen will, liegt mir leider dieser Satz schon auf den Lippen. Dann muss ich mich zurückhalten. Es gilt dann auszudrücken: „Probier‘s nochmal. Sicherlich klappts beim nächsten Mal“. Meine Annahme und mein Zuspruch helfen viel mehr.

    Wenn Gott tadelnde Sätze sagt, dann hat er stets Gutes im Sinn. Seine Gedanken über Sie und mich sind ganz von Liebe und Annahme geprägt.

    Wenn er mal schimpfen muss, so wie er es im Buch des Propheten Jeremia getan hat, dann hat es einen tiefen Grund. Im Kapitel 13 Vers 9 lässt Gott seinem Volk durch den Propheten ausrichten: „»Ich will die ganze Pracht verrotten lassen, auf die Juda und Jerusalem so stolz sind! Das sage ich, der HERR.“

    Ein Leinengürtel wird in diesem Kapitel zum Sinnbild des mangelnden Vertrauens der führenden Männer des Volkes Israel. Statt sich auf Gott zu verlassen, haben sie ihn wie einen Gürtel einfach abgestreift. Denn sie dachten: „Wir können es alleine besser“.

    Gott ist da anderer Meinung, und die Fortsetzung der Geschichte bei Jeremia zeigt auch, warum.

    Ich dagegen darf ganz nach dem Motto „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ agieren. Wie sieht es bei Ihnen aus?

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    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Zuhause beim Kaiser
    Gedanken von Susanne Thyroff zum Bibeltext Psalm 15,1.

    „Benehmt euch zuhause so, als wärt ihr beim Kaiser – dann könnt ihr euch beim Kaiser benehmen, als wärt ihr zuhause.“ Diesen Satz habe ich als Kind oft gehört. Und ich habe ihn auch an meine Kinder weitergegeben.

    Denn wo ich bin – ob Zuhause oder zu Gast: Es macht einen Unterschied, wie ich mich verhalte. Respekt, Rücksicht, Anstand: Das schafft eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen.

    Wenn das schon im zwischenmenschlichen Bereich wichtig ist – wieviel mehr gilt das für die Beziehung zu Gott? Auch dort bin ich eingeladen, sein Gast zu sein. Nein, viel mehr noch: bei ihm zu wohnen.

    In einem Psalm fragt Israels berühmter König David: „Herr, wer darf sich aufhalten in deinem Heiligtum, wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?“ Und er gibt die Antwort gleich selbst: Menschen, die ehrlich sind. Die Gerechtigkeit leben. Die Wahrheit sagen. Und niemandem schaden.

    Woher weiß ich, wie ich mich so verhalte, dass ich in Gottes Nähe passe?

    Ich lerne das – wie ein Kind bei seinen Eltern: indem ich es erklärt bekomme, vorgelebt bekomme und immer wieder übe. Genauso erzieht uns auch Gott – liebevoll und geduldig. Durch sein Wort. In der Bibel zeigt er, wie Leben in seiner Nähe gelingt. Und je mehr ich mich damit beschäftige, desto vertrauter wird mir dieser Lebensstil. Er wird mein Zuhause.

    Dann wird Gottes Gegenwart zu einem Ort, an dem ich mich nicht verstellen muss – sondern ganz zuhause bin.

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    Autor: Susanne Thyroff

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    2 min
  • Trostlos!
    Gedanken von Annegret Schneider über den Bibeltext Jesaja 24,1-12

    Wussten Sie, dass es schlimme Folgen haben kann, wenn Menschen nicht nach Gott und seinem Willen fragen? Im Buch Jesaja im Alten Testament, Kapitel 24, werden düstere Konsequenzen für ein solches Verhalten angekündigt. Sie sind nichts weniger als trostlos. Eine Kostprobe gefällig? Die Verse 5 und 6 lauten wie folgt:

    „Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, das Gebot missachtet und den ewigen Bund gebrochen. Darum frisst der Fluch die Erde, und verschuldet haben es, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, sodass wenig Leute übrig bleiben.“ (Jesaja 24,5-6)

    Eine grausige Aussicht – aber sie ist vielen Menschen in der Gegenwart vertraut. Dystopische Romane und Katastrophenfilme beschwören den Weltuntergang und malen das Ende der Menschheit in denkbar düsteren Farben aus.  Die 2.700 Jahre alte Vision des Propheten Jesaja ist schonungslos, denn hier bleibt kein Zweifel daran, dass die Menschen an diesem Elend selbst schuld sind. Jesajas Zeitgenossen haben sich von Gott abgewandt. Das hat Konsequenzen für ihr eigenes Leben, für ihr Umfeld und für die Umwelt. Nichts bleibt verschont.

    Gott sei Dank muss ich nicht dabei stehenbleiben, denn Gott hat durch Propheten wie Jesaja bereits einen Ausweg gewiesen. Und vor 2.000 Jahren hat Gott den Rettungsschirm ausgeweitet in der Person von Jesus Christus.  Er bietet Rettung für die Menschen an, die sich an ihn klammen. Er macht der trostlosen und verlorenen Welt ein Angebot, das alles übertrifft. Wer zu Jesus kommt, wird nicht verlorengehen, auch wenn alles andere zerbricht. An diesen Erlöser halte ich mich. Das gibt mir Halt auch in trostlosen Zeiten.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Ein bisschen Frieden ist ein bisschen zu wenig
    Gedanken von Markus Baum zum Bibeltext Philipper 4,7.

    Vor drei Wochen hat in Basl der 69. Eurovision Song Contest stattgefunden. Aber was war der Siegertitel der 27. Ausgabe des Wettbewerbs, 1982 im englischen Harrogate? „Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen...“ Der Münchner Texter und Hitgarant Bernd Meinunger war bei diesem Lied ausgesprochen bescheiden: „Ein bisschen Frieden“ sollte reichen, „ein bisschen Liebe,“ „ein bisschen Freude,“ „ein bisschen Träumen.“ Und dann hat Bernd Meinunger der Saarbrücker Sängerin Nicole noch die Zeile in den Mund gelegt: „Ich weiß, meine Lieder, die ändern nicht viel." Trotzdem hat das Lied seinen Weg gemacht.

    Im Weltmaßstab betrachtet war und ist ein bisschen Frieden zu wenig. Die Menschen im Jemen, in der Ukraine, im Gazastreifen und in Israel, im Kongo und im Sudan brauchen ganz viel Frieden. Viele Menschen sind mit sich selbst nicht im Reinen, liegen im Streit mit anderen und leben unversöhnt. Auch für sie wäre ein bisschen Frieden zu wenig.

    Die grundlegende Lösung des Problems übersteigt unsere menschlichen Fähigkeiten. Aber Gott ist damit nicht überfordert. Der Apostel Paulus hat vor knapp 2.000 Jahren in seinem Brief an die Christen in Philippi geschrieben:

    „Wendet euch in jeder Lage an Gott. Tragt ihm eure Anliegen vor in Gebeten und Fürbitten und voller Dankbarkeit. Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken behüten. Er wird sie bewahren in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.“

    Bei Gott gibt’s also ein bisschen mehr als nur ein bisschen Frieden. Wer sich vertrauensvoll an Gott wendet, kann ganz viel davon bekommen. Überwältigend viel.

    Bibellesen unter bibleserver.com

    Autor: Markus Baum

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    3 min

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