ERF Plus - Anstoß

ERF Plus - Anstoß

By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
Download on the App Store

ERF Plus - Anstoß episodes

  • Alle sollen das Evangelium hören

    Es gibt Menschen, die sehen sich von Gott zu einer besonderen Aufgabe berufen. Sie gehen dorthin, wo vor ihnen noch niemand das Evangelium gepredigt hat. Früher nannte man solche Leute Pioniermissionare. Sie zogen in die afrikanische Savanne, ins tibetanische Hochland oder in den südamerikanischen Regenwald, um dort ihren Glauben zu bezeugen und ihre Zuhörer zur Nachfolge Jesu einzuladen. Einer der ersten von dieser Sorte war vor knapp 2.000 Jahren der Apostel Paulus.  In seinem Brief an die christliche Gemeinde in Rom begründet er sein Handeln so:

    Ich setze meine Ehre darein, das Evangelium dort zu predigen, wo Christi Name noch nicht genannt wurde, damit ich nicht auf einen fremden Grund baue, sondern wie geschrieben steht: »Denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.« Römer 15, Verse 20-21

    Mich beeindruckt die Zielstrebigkeit von Paulus. Für ihn ist klar: Jeder soll von Gottes Liebe und der Erlösung durch Jesus Christus erfahren. Auch wenn das bedeutet, dass er dorthin reisen muss, wo noch niemand vom Evangelium gehört hat.

    Und heute? Um die Botschaft von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen, die noch nie etwas von Jesus gehört haben, muss ich nicht in ferne Länder ziehen. Möglicherweise brauche ich nur meinen Nachbarn oder Arbeitskollegen anzusprechen.

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Ein Wunsch frei

    Ein Wunsch frei  

    In der Geschichte von Aladdins Wunderlampe findet ein Mann eine magische Öllampe. Wenn er diese reibt, erscheint ein Geist, der ihm zu Diensten steht und alle seine Wünsche erfüllt. Die Erzählung ist bereits hunderte Jahre alt und immer noch weltweit beliebt. Kein Wunder! Denn wer hätte nicht gerne ein paar Wünsche frei?

    Genau diese Sehnsucht findet sich in Psalm 37. In Vers 4 heißt es: „Freue dich über den Herrn, und er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst.“ Das klingt, wie aus einem weiteren Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Doch ausgerechnet David schreibt diese Worte. Er hat viel durchgemacht; wurde bis aufs Blut bekämpft; in die Enge getrieben; hat unter großer Schuld gelitten und sehr um den Tod seines 7-Tage alten Sohnes getrauert. Wenn so jemand schreibt, dass Gott ihm Herzenswünsche erfüllt, dann ist das nicht naiv. Dann muss mehr dahinterstecken. Und so ist es auch: In all seinen inneren Kämpfen hat David sein Gottvertrauen nicht verloren. Er hat geduldig alles auf eine Karte gesetzt und nie aufgehört, seinem Herrn Loblieder zu singen. Das wurde belohnt: David wurde König. Materiell hatte er sicher alles, was ein Mensch sich wünschen kann. Doch sein Gott hat ihm noch viel mehr dazugegeben; nämlich Trost, Hoffnung und Seelenfrieden in Krisenzeiten. David sagt (auch in Psalm 37), er hätte noch nie jemanden getroffen, der Gott liebte und dennoch von ihm verlassen wurde. Eine Wundergeschichte, die jeder von uns erleben kann!

    Autor: Sonja Kilian

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Ohne Kniffe und Winkelzüge

    Was für ein Ereignis vor 2.000 Jahren in Israel! 4.000 Menschen haben sich bei Jesus von Nazareth versammelt. Drei Tage harren sie bei ihm aus. Dann ist kein Essen mehr da und der Hunger groß. Und Jesus macht durch ein Wunder alle Anwesenden satt.

    Jetzt hängen sie Jesus noch mehr an den Lippen. Jetzt kann er die treuesten seiner Gefährten rekrutieren! Doch in der Bibel im Markus-Evangelium heißt es:

    „Es waren etwa 4000, die Jesus heimschickte.“ Markus 8,9 (BasisBibel)

    Auf den ersten Blick wirkt das wie ein Strategie-Fehler von Jesus. Doch auf den zweiten Blick hat das Ganze etwas unglaublich Vertrauenserweckendes. Wir erfahren: Jesus handelt allein aus großem Mitleid zu den Menschen. Ihn bestimmt die Liebe und nicht die Frage: Mit welchen Kniffen und Winkelzügen ziehe ich möglichst viele Menschen auf meine Seite.

    Das gilt auch heute: Wenn Gott Ihnen und mir in der Bibel zusagt: „Ich liebe dich!“, dann gilt das – uneingeschränkt und ohne Hintergedanken. Das gehört zu dem Größten, mit dem ich vertrauensvoll durch dieses Leben gehen kann.

    Autor: Oliver Jeske

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Mit Gott fürs Leben lernen

    Die poetischen Bücher der Bibel faszinieren mich als Germanisten   ganz besonders. Zu dieser Gattung von Texten zählt auch das Buch der Sprüche. Das poetische Lehrbuch wird in weiten Teilen König Salomo zugeschrieben. Wer kann hier etwas lernen? Ich würde sagen jeder!

    Salomo redet in seinen Texten nicht lange um den heißen Brei herum und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Er ist in aller Poesie auch klar und direkt. Zum Beispiel in Kapitel 21 Vers 4. Da steht folgende Weisheit: „Hochmütiger Blick, überheblicher Verstand – einen bösen Menschen erziehen zu wollen führt zu nichts.“ (DGN)

    Zunächst schwingt für mich in diesem Satz eine Menge Erfahrung mit, die den Autor zu dieser nüchternen Schlussfolgerung bringt. Ich erfahre aber auch etwas über eine „böse“ Eigenschaft, die nichts Gutes hervorbringt:  Überheblichkeit. Hier ist die Rede von Menschen, die auf andere herabschauen und sich gedanklich über andere stellen.

    Da frage ich mich direkt: Kenne ich solche Menschen? Wie nehme ich sie wahr und welche Erfahrungen habe ich mit ihnen gemacht? Tut mir ihre Nähe gut, oder meide ich sie eher?

    Und: Gehöre ich vielleicht selbst zu dieser Art von Menschen? Vielleicht nicht immer, aber manchmal schon? Und schon bete ich still: Herr, schenke mir Weisheit, das zu erkennen und arbeite an mir, damit ich jedem Menschen begegnen kann, wie du es tust. In Liebe und Respekt.

    Autor: Tobias Schier

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min
  • Was wirklich zählt.

    Es eskaliert! Im Lukasevangelium wird berichtet, wie es zwischen Jesus und der religiösen Elite seiner Zeit – den Pharisäern –  zunehmend zu heftigen Auseinandersetzungen kommt.

    Aus dem Volk Israel sind viele von Jesus begeistert – vor allem von seinen Wundern. In einer Zeit, in der es kaum medizinische Hilfe gibt, heilt Jesus die hoffnungslosesten Fälle. Doch gerade das sorgt bei den Pharisäern für Unmut, denn Jesus hält sich dabei nicht an die Vorgaben ihrer Gesetzesbücher. So bittet er Gott sogar an einem Sabbat um Heilung für einen verzweifelten Menschen. Dabei gilt der Sabbat als absoluter Ruhetag.

    Als die Pharisäer deswegen Streit mit ihm suchen, macht er ihnen schwere Vorwürfe. Im Lukasevangelium steht: „Jesus sagte zu den Gesetzeslehrern und den Pharisäern: »Ich frage euch, was darf man nach dem Gesetz am Sabbat tun? Gutes oder Böses? Einem Menschen das Leben retten oder ihn umkommen lassen?« (Lukas 6,9)

    Als heutige Leserin finde ich die Argumente der Pharisäer befremdlich. Vermutlich ist mir ihr Denken zu fern, um sie zu verstehen. Doch ihre Grundmotivation kann ich nachvollziehen. Sie wollen das richtige tun – und zwar so, wie sie es gelernt haben. Verhaftet in ihre Denkmuster merken sie nicht, wie unmenschlich ihr Handeln ist.

    Es braucht Jesus, der ihnen zeigt, wie Gott wirklich ist. Die Konfrontation mit dem Heiland gibt ihnen die Chance zu erkennen, was bei Gott wirklich zählt – und was religiöses Beiwerk ist.

    So ist das, wenn ich Jesus begegne: meine verkrusteten Überzeugungen müssen seiner Barmherzigkeit weichen.

    Autor: Tanja Rinsland

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Runter vom Holzweg

    Menschen sind fehlbar. Und ich bin ein Mensch. Also lange auch ich gelegentlich daneben. Vergreife mich im Ton, wähle die falschen Mittel, hänge fragwürdigen Gedanken nach, verfolge zweifelhafte Ziele. Mache mir und meinen Mitmenschen das Leben schwer.

    Acht Milliarden Menschen, allesamt zum Guten berufen und mit allen nötigen Fähigkeiten ausgestattet, sodass sie friedlich miteinander auskommen könnten. Aber zur schöpfungsgemäßen Grundausstattung gehört eben auch der freie Wille, und der erlaubt jeder und jedem von diesen acht Milliarden Menschen eben auch, dass sie sich schlecht entscheiden. Gelegentlich falsch abbiegen. Auf Abwege und Holzwege geraten.

    Ist es unser unausweichliches Schicksal, dass wir Menschen aneinander schuldig werden und uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen? Nein, ist es nicht.

    Im Psalm 25, einem mindestens 2.500 Jahre alten kunstvollen Gedicht aus dem Lieder- und Gebetbuch Israels, heißt es an einer Stelle: „Gut und gerecht ist Gott. Darum weist er Sündern den Weg.“   

    Ich bin zu allem fähig, auch zum Schlimmsten. Aber berufen bin ich zum Guten. Und Gott überlässt es nicht dem Zufall und sieht auch nicht teilnahmslos zu, wie Menschen fatale Wege einschlagen. Gott weist Leuten, die auf dem Holzweg gelandet sind, den Weg - heraus aus dem Dickicht, zurück ins Freie. Gott ist gerecht und gut, ist der Maßstab für Rechtschaffenheit und Güte. Und Gott hat auch eine Lösung für die Schuld, die Menschen auf sich laden: Gott kann sie vergeben. Mit dem angerichteten Schaden haben fehlbare Menschen wie ich dann immer noch genug zu tun. Aber zumindest die Schuld ist gesühnt.

    Autor: Markus Baum

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Gottes Baustelle

    Warum passieren guten Menschen schlechte Dinge? Das ist eine der großen Fragen, die tief aus dem menschlichen Herzen kommen. Diese Frage ist ein Echo der Sehnsucht, dass die Welt eigentlich anders sein sollte, als sie ist. Dass guten Menschen schlechte Dinge passieren, ist nicht im Sinne des Erfinders. Aber es ist Realität.

    Und was mache ich jetzt mit dieser Spannung? Muss ich nun den Traum vom Guten aufgeben? Oder muss ich die Realität verdrängen und verleugnen?

    Ich glaube nicht. Im christlichen Glauben existieren die Güte Gottes und die Gefallenheit dieser Welt gleichzeitig. Und wer Christ ist, kann lernen, die Realität anzuerkennen und gleichzeitig die Hoffnung nicht aufzugeben. Das betrifft nicht nur meine Lebensumstände, sondern mich selbst, bis hinab in die Tiefe meines Herzens: Ich selbst bin es, mit dem noch nicht alles gut ist. Aber mit mir kann alles gut werden, weil Gott gut ist. Und weil er mit meinem Leben zu seinem Ziel kommen wird.

    Der Apostel Paulus beschreibt das einmal so:

    Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat. Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern.

    Wie viel Baustelle ich auch immer sein mag – ich bin Gottes Baustelle. Das ist die größte Hoffnung, die ich für mein Leben haben kann. Und die einzige, die ich brauche.

    Autor: Dr. Jörg Dechert

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Was du heute kannst besorgen...

    „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Wer kennt diesen Spruch nicht bereits von klein auf – wenn man sooo gerne die Hausaufgaben auf den nächsten Tag verschoben hätte oder unliebsame Aufträge lieber sehr viel später oder gar nicht erledigt hätte als ausgerechnet JETZT.

    Der wohlbekannte Spruch „Was du heute kannst besorgen…“ findet sich bereits im Alten Testament, etwas anders formuliert zwar, aber dennoch deutlich. Im Buch Jesaja steht: „Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.“ So steht es in der Lutherübersetzung – ich lese daraus, dass es auch ein zu spät geben kann, dass es eine Zeit gibt, in der Gott nicht mehr zu finden ist, in der er nicht mehr nahe ist.

    Umso wichtiger ist es, Zeit und Gelegenheit zu nutzen, Verbindung zu Gott aufzunehmen. Und zwar jetzt – ohne Aufschub.

    Interessanterweise ist heutzutage viel von „Aufschieberitis“ die Rede, dafür gibt’s sogar ein furchterregendes Fremdwort: Prokrastination. „Aufschieberitis“ macht das Leben nur schwerer. Es gibt ganze Bücher, Artikel, Interneteinträge etc. darüber, wie man Aufschieberitis überwinden kann. Offenbar ist das mit dem „Jetzt nicht, vielleicht später“ ein weitverbreitetes Phänomen.

    Eine unliebsame Aufgabe verschieben ist eine Sache, schlimmer noch ist es, wenn jemand mit Gott im Unreinen bleibt. Jesaja begegnet diesem Problem kurz und bündig mit der Aufforderung: „Sucht den HERRN, jetzt ist er zu finden! Ruft zu ihm, jetzt ist er nahe!“, so übersetzt es die BasisBibel. „Jetzt“ ist das Stichwort – den Augenblick nutzen, denn jetzt ist die Gelegenheit, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

    Autor: Annegret Schneider

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Vertragstreue

    Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen – so bekommen das schon Kinder vermittelt, und die lieben Kleinen üben und fordern das dann auch mit allem Ernst ein. Eine unverzichtbare Lektion: Vertragstreue, Stehen zum eigenen Wort und zur eigenen Verantwortung, Früh genug lernen Kinder aber auch das Gegenteil kennen: Treuebruch. Wenn ein geliebter und geschätzter Mensch sein Wort bricht - das tut weh, und den bitteren Geschmack der Enttäuschung vergisst man nicht so schnell.

    Vor etwas mehr als 3.000 Jahren hat das Volk Israel am Berg Sinai einen feierlichen Bund mit Gott geschlossen und ausdrücklich besiegelt. Unter anderem mit den Zehn Geboten. Für vertragstreues Verhalten hat Gott im Gegenzug Heil und Segen versprochen. Etwas mehr als 1.000 Jahre später hat Gott den Bund erneuern und erweitern lassen in seinem Sohn Jesus Christus – und hat seinerseits noch einges draufgelegt: Hat denen, die das Angebot annehmen, Vergebung der Schuld versprochen – und einen Platz in seiner neuen, jenseitigen Welt. Die Reaktion eines frühen Jesus-Anhängers auf dieses unwiderstehliche Angebot ist im Hebräerbrief überliefert im zehnten Kapitel. Zitat: „Wir wollen unbeirrt an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn Gott, auf dessen Versprechen sie beruht, ist treu.

    Gott hat sich an seinen Teil der Vereinbarungen gehalten. Gott ist treu. Nicht nur vertragstreu. Und das gilt bis heute. Wer sich auf Gott verlässt, kann sich auf Gott verlassen.

    Autor: Markus Baum

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    3 min
  • Tausend gute Gründe

    Es gibt 1000 gute Gründe 

    Auf dieses Land stolz zu sein 
    Warum fällt uns jetzt auf einmal 
    Kein einziger mehr ein? 

    So singen die Toten Hosen sehr kritisch über Deutschland. An dieses Lied musste ich denken, als ich in der Bibel in den Psalmen über einen Satz gestolpert bin, der klingt  so ganz anders. Wie heißt es in Psalm 9, Vers 2: 

    Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. 

    Der Psalm stammt aus der Werkstatt von David, das war damals der prominenteste Liedermacher. David singt in dem ganzen Psalm über Gott, seinen Herrn. Er spricht durchaus  auch  Missstände an. Aber David ruft sich in Erinnerung, wie oft Gott ihm schon aus den verschiedensten Notlagen herausgeholfen hat. 

    Das will ich mir merken, denn auch ich kenne dunkle Täler, schwierige Zeiten, bohrende Fragen. 

    Aber dass mir kein Grund mehr einfallen will, Gott zu danken, das mag ich mir nicht vorstellen. Da halte ich mich an David. 

    Ich will staunen über alle Wunder, die Gott tut, und von ihnen erzählen. 

    Es beginnt bei der Schöpfung: jeder kleine Marienkäfer oder majestätische Gebirgszüge. Ich kann wie David immer wieder in Gottes Wort schauen und Gottes wundersame Wege mit seinem Volk oder einzelnen Menschen sehen. Und solche Wege gibt es auch in meinem Leben. 

    Es gibt mehr als 1000 gute Gründe, auf Gott stolz zu sein und ihm zu danken. Davon will ich gern erzählen. 

    Autor: Claudia Mertens

    Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

    2 min

About ERF Plus - Anstoß

From the publisher's feed

Täglich ein alltagstauglicher Impuls zum Bibelleseplan Presente Diário, der in 7 Jahren durch die ganze Bibel führt. Lassen Sie sich ermutigen.

More shows like ERF Plus - Anstoß

WDR Zeitzeichen by WDR

WDR Zeitzeichen

72 Listeners

Die Morgenandacht bei NDR Kultur by Kirche im NDR

Die Morgenandacht bei NDR Kultur

3 Listeners

ERF Plus - Wort zum Tag by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Wort zum Tag

0 Listeners

ERF Plus - Aktuell by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Aktuell

0 Listeners

Jesus, der liebevolle Therapeut by ERF - Der Sinnsender / Andi Weiss

Jesus, der liebevolle Therapeut

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

15 Listeners

Unter Pfarrerstöchtern by DIE ZEIT

Unter Pfarrerstöchtern

51 Listeners

ERF Plus - Bibel heute by ERF - Der Sinnsender

ERF Plus - Bibel heute

1 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

309 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

17 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

143 Listeners

Wegfinder by Jörg Dechert und Uwe Heimowski / ERF

Wegfinder

1 Listeners

Leben ist mehr by Leben ist mehr

Leben ist mehr

1 Listeners

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast by Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg

Das Wort für den Tag – der tägliche AndachtsCast

0 Listeners

Gedanken zur Tageslosung by Christus Zentrum Arche Elmshorn

Gedanken zur Tageslosung

0 Listeners