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Auch fünfzig Jahre nach ihrer Gründung und gut zwanzig Jahre nach ihrer Selbstauflösung ist die "Rote Armee Fraktion" nicht Geschichte. Noch immer sind zahlreiche Morde nicht aufgeklärt. Auch die Propaganda der RAF verdient eine eingehende Analyse. Ein Essay von Dr. Harald Bergsdorf.
Der Verfasser ist Politikwissenschaftler.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit einem Digital-Abonnement) nachlesen.
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Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert? Ein Essay von Professor Dr. Jan-Werner Müller.
Der Verfasser lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Princeton University, New Jersey, Vereinigte Staaten.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit einem Fplus-Abonnement) nachlesen.
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Mehr über die Geschichte hinter dem Podcast erfahren Sie in diesem Text von Daniel Deckers.
Die Erfolgsgeschichte der europäischen Einigung, die bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann, ist schon längst in eine Krisengeschichte der Europäischen Union umgeschlagen. Doch ausweglos ist diese Krise nicht. Ein Paradigmenwechsel tut Not. An die Stelle eines unspezifischen, unumkehrbaren Integrationsprozesses muss projektgebundenes, föderatives Handeln treten. Die Corona-Pandemie wäre dafür ein guter Anlass. Ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg.
Der Verfasser ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft der Universität Mannheim.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.
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Die erstmalige Ordination von Frauen zum evangelischen Pfarramt während des Zweiten Weltkriegs verdankte sich einer glücklichen Allianz von zeitlosen Wahrheiten und Gegenwartsbezügen. Dasselbe Muster lässt sich in der Verdrängung von Frauen aus kirchlichen Ämtern in der Spätantike beobachten – nur gingen Heiliger Geist und Zeitgeist damals eine durchaus unheilige Allianz ein. Ein Essay von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies.
Der Verfasser lehrt Geschichte des antiken Christentums in Berlin und ist designierter Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
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Das Modell der liberalen Demokratie schlägt sich in der Pandemie überraschend gut. Es gilt, Leben zu schützen und dabei schonend mit den Grundlagen der freien Gesellschaft umzugehen. Ein Essay von Professor Dr. Udo Di Fabio.
Der Verfasser ist Direktor des Forschungskollegs normative Gesellschaftsgrundlagen der Universität Bonn, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. und Mitglied des nordrhein-westfälischen Expertenrats Corona.
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Der Deutsche Ethikrat hat eine ethische Orientierungshilfe in dramatischen Handlungs- und Entscheidungssituationen verfasst, vor allem solchen der sogenannten Triage. Überdies werden Verfahrensmaßgaben und Kriterien skizziert, wann und in welcher Weise auf eine Renormalisierungsstrategie umgestellt werden kann. Eine gekürzte Version dieser sogenannten Ad-hoc-Empfehlung im F.A.Z.-Essay-Podcast.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Text vor.
Sie können ihn hier (mit einem Digitalabonnement) nachlesen. Die ungekürzte Fassung des Dokuments ist auf der Webseite des Ethikrats verfügbar.
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Das größte einzelne Verbrechen der Sowjetunion ist im Westen noch immer kaum bekannt: Die von Stalin verursachte Hungersnot in der Ukraine 1932/33. Ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel.
Der Verfasser lehrt Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder.
Der Verfasser ist Historiker und Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit Fplus) nachlesen.
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Es erscheint paradox: Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Das aber kann nicht das letzte Wort sein. Ein Essay von Professor Dr. Wolfgang Renzsch.
Der Verfasser ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft der Universität Magdeburg. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit Fplus) nachlesen.
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Der Islam trägt mittlerweile erheblich zur Veränderung der Rolle von Religion in Deutschland bei: Auf die zunehmende Sichtbarkeit muslimischer Symbole reagiert das Gemeinwesen mit deren Ausschluss aus immer weiteren Bereichen von Staat und Gesellschaft. Doch was ist damit gewonnen? Ein Essay von Professor Dr. Rudolf Steinberg.
Der Verfasser war Professor für öffentliches Recht und zwischen 2000 und 2008 Präsident der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit Fplus) nachlesen.
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