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Die jüngsten Unruhen in vielen Staaten Lateinamerikas und der Unmut großer Teile der Bevölkerung haben vor allem länderspezifische Gründe. Sie verwiesen gleichzeitig auf eklatante Schwächen der Demokratie auf dem Subkontinent. Ein Essay von Professor Dr. Nikolaus Werz.
Der Autor lehrte bis 2018 Politikwissenschaft an der Universität Rostock.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.
Den Essay können Sie hier (mit einem Digitalabonnement) nachlesen. Weitere Essays des Ressorts finden Sie hier, das Blog zum Podcast hier.
Mehr über die Geschichte hinter dem Podcast erfahren Sie in diesem Text von Daniel Deckers.
Minderheitsregierungen gelten in Deutschland als unerwünschte Abweichung von einem als gut empfunden Normalzustand, bestenfalls als notwendiges Übel. Aber in Zeiten parteipolitischer Umbrüche gilt es, die Chancen und die Risiken solcher Konstellationen neu abzuwägen.
Der Verfasser lehrte Politikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Sie können ihn hier (mit Fplus) nachlesen.
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Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten in der Bundesrepublik Karriere machen. Für die jüdischen Opfer in ihren Reihen gilt dies nicht. Ein Essay von Professor Dr. Dr. Dr. Dominik Groß und Dr. Matthis Krischel.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.
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Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Wer das Gegenteil behauptet, hat Geschichte und Gegenwart nicht auf seiner Seite, allenfalls die moralphilosophischen Bedürfnisse unserer Zeit. Religiös geprägte Gewalt unterschiedlicher Reichweite wird auch künftig in keinem Fall auszuschließen sein. Ein Essay von Prof. Dr. Wolfgang Reinhard.
Der Verfasser ist Professor emeritus für Neuere Geschichte an der Universität Freiburg i. Br. und korrespondierendes Mitglied der British Academy.
Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.
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"Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei." So lautet der Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes. Dass im Jubiläumsjahr zu dessen 70. Geburtstag ein einschlägiger Essay mit diesem Zitat beginnen muss, versteht sich. Im Folgenden geht es allerdings nicht um die Grundrechtslehren zur wissenschaftlichen Freiheit, sondern um ihr philosophisches Fundament. Ein Essay von Professor Dr. Reinhard Merkel.
Der Verfasser lehrte Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg und ist Mitglied des Deutschen Ethikrates. Dem Essay liegt ein Festvortrag zugrunde, der am 20. September 2019 während der Jahrestagung der Leopoldina gehalten wurde.
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Der Verfasser lehrte Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Essay von Prof. Dr. Thomas Kaufmann.
Der Verfasser lehrt Kirchengeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.
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Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Essay von Dr. Jochen Staadt.
Der Verfasser ist Projektleiter im Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin.
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Der neurechte Anspruch auf den Konservatismusbegriff macht es für die Unionsparteien schwierig, ihn für sich zu beanspruchen. Doch diese Konstellation ist nicht neu, sondern reicht in die fünfziger Jahre zurück. Die These vom „konservativen Substanzverlust“ in der Ära Merkel erscheint vor diesem Hintergrund als unhistorisch, ja falsch. Ein Essay von PD Dr. Martina Steber.
Die Verfasserin ist stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung München am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin.
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Unter dem Namen „doppelte Widerspruchslösung“ liegt dem Bundestag ein Gesetzentwurf vor, der zu einer Erhöhung der Zahl der Organspenden führen soll. Doch bei genauer Betrachtung entpuppt sich der Vorschlag als eindimensionales Wunschdenken. Er würde das Problem der Organknappheit nicht lösen und begegnet erheblichen ethischen und verfassungsrechtlichen Bedenken. Ein Essay von Professor Dr. Steffen Augsberg und Professor Dr. Peter Dabrock.
Professor Dr. Steffen Augsberg lehrt Öffentliches Recht an der Universität Gießen. Professor Dr. Peter Dabrock lehrt Systematische Theologie (Ethik) an der Universität Erlangen-Nürnberg.
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