
Sign up to save your podcasts
Or


Wie wirke ich auf andere? Warum dein Team an deiner Stimme hört, wie es dir geht, und wie du deinen Zustand vor einem wichtigen Termin regulierst.
„Wie wirke ich auf andere, wenn ich unter Druck gerate?“ Wenn du dir diese Frage schon einmal gestellt hast, lohnt sich das Weiterlesen.
Du stehst im Flur vor dem Meetingraum. Dein Team wartet schon auf dich, gleich geht es los. Dein Kopf ist vorbereitet, dein Körper allerdings schon einen Schritt weiter: Der Atem wird flacher, die Schultern ziehen hoch.
Genau hier entscheidet sich, wie du gleich klingst.
Wenn du angespannt bist, klingst du auch so. Die Stimme rutscht ein paar Töne nach oben, das Tempo zieht an, am Satzende fehlt die Luft. Dein Team kennt dich gut und registriert das innerhalb von Sekunden, oft bevor du selbst etwas bemerkst.
Deshalb lautet die ehrliche Antwort auf die Fragen „Wie wirke ich auf andere?“ und „Wie wirke ich auf mein Team?“ meistens: So, wie es dir gerade innerlich geht.
Wenn du deinen Zustand vor wichtigen Terminen gezielt vorbereiten möchtest, begleitet dich das Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“. Hier → kannst du es dir für 0 € sichern. Weiter unten findest du außerdem eine kurze Übung für die letzten 90 Sekunden vor dem Meeting.
Hier liegt der eigentliche Hebel. Nutze ihn: Dein Zustand verändert deine Stimme, und deine Stimme verändert auch deinen Zustand. Was genau dabei passiert, erzähle ich dir in diesem Beitrag für Focus Online.
Ausgangspunkt ist immer die Ursache deines inneren Drucks: Unter Druck atmest du flacher. Du hast zu wenig Luft, und aus weniger Luft entsteht ein höheres Sprechtempo. Außerdem legt sich die innere Spannung auf deinen Kehlkopf. Deshalb sprichst du höher.
Das sind viele kleine Veränderungen mit einer einzigen Ursache: Dein innerer, psychologischer Zustand verändert alles andere.
Genau deshalb bringt es wenig, am Tempo zu arbeiten oder die Stimme bewusst tiefer zu legen. Das sind die Enden der Kette. Der Anfang liegt bei deiner inneren Aufregung, und dort erreichst du dein Nervensystem direkt, in 90 Sekunden.
Probiere das vor deinem Meeting aus:
Atme länger aus als ein und wiederhole das dreimal. Dein Nervensystem bekommt so das Signal, dass gerade Ruhe herrscht.
Summe beim Ausatmen einen tiefen Ton. Damit koppelst du Atem und Stimme, bevor der erste echte Satz fällt.
Stell dir die Frage: „Was soll mein Gegenüber gleich verstehen?“ Deine Aufmerksamkeit wandert damit nach außen, genau dorthin, wo sie im Gespräch hingehört.
Viele Führungskräfte glauben, souveräne Wirkung entstehe durch eine tiefere Stimme. Dabei verändert der Ablauf oben deinen Zustand, und dein Klang folgt von allein. Authentisch, ohne antrainierte Führungsstimme.
Deine Kompetenz war die ganze Zeit da. Mit diesen 90 Sekunden behältst du den Zugriff darauf, genau dann, wenn viel auf dem Spiel steht.
Wie das klingt, hörst du in der Podcastfolge oben: Dort zeige ich dir den Ablauf mit meiner eigenen Stimme, angespannt und reguliert im direkten Vergleich.
Viel Erfolg dabei,
deine Laura Maria
PS: Für die Momente, in denen es drauf ankommt: Im kostenfreien Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“ lernst du, deine Aufregung zu regulieren und selbstsicher aufzutreten. Hier bekommst du das Audiotraining:
Der Beitrag Wie wirkst du auf andere, wenn der Druck steigt? erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Wann hast du das hier zum letzten Mal erlebt?
Du hast das Projekt abgeschlossen, den Abschluss gemacht, die Zahl erreicht, auf die du hingearbeitet hast. Für einen Moment ist da Erleichterung. Noch bevor du wirklich angekommen bist, meldet sich schon der nächste Gedanke: Was kommt als Nächstes, was fehlt noch, wer macht es gerade besser. Der Erfolg ist da, aber er fühlt sich nicht wie Erfolg an.
Wenn du dich darin wieder erkennst, bist du damit nicht allein. Chris Wende ist seit 2017 High Performance Coach und kennt dieses Muster aus eigener Erfahrung: Er hat selbst Jahre in genau diesem Zustand aus Erschöpfung und Getriebenheit verbracht, bevor er einen Weg heraus gefunden hat. In der aktuellen Podcastfolge mit erklärt er, warum sich Erfolg für so viele Führungskräfte und Unternehmer nicht nach Erfolg anfühlt. Die Antwort liegt nicht in zu wenig Leistung. Sie liegt in einem sehr alten, sehr kleinen Muster. Die meisten von uns bringen schon aus der Kindheit mit.
Ein kleines Beispiel macht das greifbar. Du kommst mit einer Zwei in der Klassenarbeit nach Hause. Du bist stolz, du willst diesen Moment mit deinen Eltern teilen. Die Reaktion, die kommt, ist nicht Freude, sondern eine Nachfrage: „Warum keine Eins?“
In diesem einen Moment lernt ein Kind etwas, das es sein Leben lang mit sich trägt: Gute Leistung reicht nicht, es zählt nur noch besser. Genau dieses Muster, sagt Chris Wende im Interview, ist bei sehr vielen leistungsstarken Erwachsenen der eigentliche Ursprung ihres Leistungsdrucks.
Dieses frühe Muster setzt sich im Erwachsenenleben fort, nur mit anderen Bezugspersonen. Aus den Eltern werden der Vorstand, die Kunden, der Markt, manchmal auch nur die eigene innere Stimme. Der Maßstab bleibt derselbe: Es zählt nicht, was du erreicht hast, sondern was noch fehlt.
Das Tückische daran ist, dass sich dieses Muster wie Ehrgeiz anfühlt und wie Ehrgeiz aussieht. Von außen wirkt es wie eine gesunde, hohe Leistungsmotivation. Das verhindert Zufriedenheit, weil jedes erreichte Ziel sofort durch ein neues ersetzt wird. Viele Unternehmer und Führungskräfte erleben genau das: Sie genießen ihre Erfolge gar nicht mehr. Ruhe, Zufriedenheit oder ein einfaches „das war gut so“ fühlen sich fast schon verdächtig an, so, als steht dir das nicht zu.
Die Gewohnheit, die viele Führungskräfte für besonders produktiv halten, ist genau diese: das eigene Tun niemals zu unterbrechen, jede Pause sofort mit einem schlechten Gewissen zu verbinden, jeden ruhigen Moment für Optimierung zu nutzen. Was sich nach Disziplin anfühlt, sabotiert auf Dauer die Energie. Die bräuchten wir für Klarheit, Präsenz und gute Entscheidungen. Wer im Dauermodus läuft, wirkt zwar beschäftigt, aber selten souverän.
Eine der wichtigsten Unterscheidungen, die Chris Wende als High Performance Coach im Gespräch trifft, betrifft genau diesen Punkt: Es gibt Momente, in denen mehr Struktur und Klarheit tatsächlich mehr Energie bringen, und es gibt Momente, in denen der Körper schlicht eine Pause braucht und noch mehr Optimierung das Gegenteil bewirkt.
Der Unterschied lässt sich nicht an der To-do-Liste ablesen, sondern am eigenen Zustand. Wenn eine klare Struktur dazu führt, dass du dich fokussierter und leichter fühlst, war sie das Richtige. Wenn du dir eine neue Routine, ein neues System oder noch mehr Optimierung auferlegst und dich danach erschöpfter statt klarer fühlst, ist das ein Signal, das ernst genommen werden sollte. Führungskräfte, die dauerhaft auf hohem Niveau performen, unterscheiden sich von denen, die immer wieder in dieselben Muster zurückfallen: Sie behandeln Erschöpfung als Information und nicht als Schwäche, die es zu überwinden gilt.
Dieses Muster bleibt nicht privat. Es ist auch nach außen hörbar und sichtbar. Wer innerlich nie ankommt, wirkt auch im Außen selten wirklich präsent. Erfolge werden knapp abgehakt statt gewürdigt, das Tempo bleibt hoch, selbst in Momenten, die eigentlich Ruhe verdient hätten. Mitarbeitende und Kolleg:innen spüren diese Anspannung, auch wenn sie nicht benennen können, woher sie kommt. Genau die Ruhe und Klarheit, die eigentlich Vertrauen und Autorität schaffen, gehen in diesem Zustand als Erstes verloren, obwohl die fachliche Kompetenz vollständig da ist.
Der Ausweg beginnt nicht mit noch mehr Disziplin, sondern mit dem Erkennen des eigenen Musters. Wenn du dir bewusst machst, an welcher Stelle deines Lebens einmal „gut“ nicht gereicht hat, verstehst du, warum auch aktuelle Erfolge diesen Ballast tragen. Von dort aus lässt sich der Maßstab bewusst neu setzen: Erfolg darf gewürdigt werden, bevor der nächste Punkt auf der Liste kommt. Pause darf ein Signal sein, kein Versagen. Struktur darf ein Werkzeug bleiben, kein Ersatz für echte Erholung.
Du musst dir diese drei Fragen nicht merken, um sie zu benutzen, sie stellen sich von selbst wieder, sobald du einmal gemerkt hast, wie sehr sie den Unterschied machen. Feiere ich das gerade, was ich erreicht habe, oder bin ich innerlich schon beim nächsten Punkt? Brauche ich hier mehr Struktur, oder braucht mein Körper gerade schlicht Ruhe? Wessen Maßstab lege ich in diesem Moment eigentlich an mich an, meinen eigenen oder einen, den ich vor langer Zeit übernommen habe? Genau das ist die Perspektive, die ein High Performance Coach wie Chris Wende mitbringt, und die du dir ab jetzt selbst stellen kannst, auch ohne ihn im Raum.
Chris Wende hat diesen Weg selbst gehen müssen, aus echter Erschöpfung heraus, und begleitet heute Unternehmer und Führungskräfte genau dabei. Im vollständigen Gespräch im Podcast erzählt er ausführlich, wie dieser Weg konkret aussehen kann, welche Rolle die Kindheit dabei wirklich spielt und wie du selbst erkennst, ob dein System gerade mehr Struktur oder mehr Ruhe braucht. [Hier geht’s zur Podcastfolge mit Chris Wende einfügen].
Wenn du merkst, dass genau dieses Muster auch deine Wirkung in entscheidenden Momenten beeinflusst, wenn du unter Druck stehst, aber eigentlich alles Wissen und Können längst da ist, lohnt sich ein Blick von außen. Im kostenfreien Wirkungscheck schauen wir gemeinsam darauf, wo genau bei dir der Druck deine Kompetenz überlagert und was ein erster Schritt heraus sein kann.
Was macht ein High Performance Coach? Ein High Performance Coach wie Chris Wende hilft Führungskräften und Unternehmern dabei, dauerhaft leistungsfähig zu bleiben, ohne dafür ihre Energie und Gesundheit zu opfern. Im Zentrum steht dabei nicht noch mehr Disziplin, sondern das Erkennen der Muster, die Leistung und Erschöpfung wirklich steuern.
Woher kommt Leistungsdruck wirklich? Leistungsdruck entsteht meist nicht im aktuellen Job, sondern durch früh erlernte Muster, in denen gute Leistung an Bedingungen geknüpft wurde. Diese Muster übertragen sich später auf Chef:innen, Kund:innen oder den eigenen inneren Maßstab.
Warum kann ich meine Erfolge nicht genießen? Wenn Zufriedenheit an immer neue, höhere Ziele geknüpft ist, wird jeder erreichte Erfolg sofort durch die nächste Anforderung ersetzt. Das verhindert, dass ein Erfolg wirklich ankommen und gewürdigt werden kann.
Wie erkenne ich, ob ich mehr Struktur oder mehr Pause brauche? Entscheidend ist der eigene Zustand danach: Macht dich eine neue Struktur klarer und leichter, war sie richtig. Fühlst du dich nach mehr Optimierung erschöpfter statt fokussierter, braucht dein Körper eine echte Pause statt eines weiteren Systems.
Hier findest du alles von Chris Wende und das Interview mit mir dazu, wie du auch unter Druck selbstsicher auftrittst:
Website
Linked in
Youtube
Podcast
Der Beitrag High Performance Coach Chris Wende über gelebten Erfolg erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Jaja, ich weiß, ich war ja selbst jahrelang Kommunikationstrainerin. Ich habe Führungskräften gezeigt, wie sie klarer sprechen, überzeugender argumentieren und souveräner präsentieren – von Paul Watzlawick, dem 4-Ohren-Modell, was in der Theorie spannend ist. Und ja: Im Training hat das funktioniert, stimmt´s?
Bis die echten Situationen in deinem Führungsalltag kommen.
Das Vorstandsmeeting. Die kritische Nachfrage vom CEO. Der Pitch, bei dem viel auf dem Spiel steht. Plötzlich wurde die Stimme schneller oder angespannter, Gedanken wurden unklar und aus einer klaren Antwort wurde eine lange Erklärung.
Irgendwann fragte mich eine Führungskraft: „Laura, ich weiß doch eigentlich, wie es geht. Warum klappt es trotzdem nicht, wenn es wirklich darauf ankommt?“
Diese Frage hat meine Arbeit verändert.
Das Problem ist häufig nicht fehlende Kommunikationskompetenz. Du hast die Technik vielleicht längst gelernt. Unter Druck verändert sich aber dein innerer Zustand – und damit dein Zugriff auf das, was du eigentlich kannst.
Du fängst an, dich selbst zu beobachten: Wie wirke ich? Klingt meine Stimme sicher? War diese Antwort gut genug? Was denken die anderen?
Und genau dadurch geht Aufmerksamkeit verloren.
Deshalb braucht gutes Kommunikationstraining für Führungskräfte mehr als Rhetorik und Gesprächstechniken. Es muss dort ansetzen, wo Druck entsteht – und ihn genau dort lösen.
Wenn du unter Druck nicht mehr auf das zugreifen kannst, was du längst kannst, brauchst du nicht noch mehr Kommunikationstechniken. Du musst lernen, deinen inneren Stresszustand zu verändern – damit deine Kompetenz, Stimme und Überzeugungskraft auch dann verfügbar bleiben, wenn viel auf dem Spiel steht.
Genau hier liegt für mich der entscheidende Punkt: Du musst nicht lernen, nie wieder nervös zu sein für erfolgreiche Kommunikation. Du musst lernen, die körperliche Anspannung in wichtigen Situationen so zu regulieren, dass sie nicht deine Stimme, deine Gedanken und deine Wirkung übernimmt.
Denn was bringt dir das beste Kommunikationstraining, wenn du es im entscheidenden Moment nicht abrufen kannst?
Deshalb habe ich meine wichtigste Sofortstrategie in einem wirkungsvollen Audiotraining zusammengefasst:
Du kannst es direkt vor einem wichtigen Meeting, einer Präsentation, einem Gespräch mit dem Vorstand oder einem Pitch einsetzen. Es hilft dir, aus der Anspannung herauszukommen und wieder Zugang zu deiner ruhigen, klaren und überzeugenden Stimme zu bekommen.
Wenn du das nächste Vorstandsmeeting nicht nur gut vorbereiten, sondern auch innerlich souverän erleben willst, probiere das Audiotraining direkt aus:
Der Beitrag Warum du unter Druck plötzlich unsicher wirst erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Welches Buch bringt dich als Führungskraft weiter? Wenn es dir schon mal so ging, hab ich es für dich: Du kennst dein Thema. Du hast dich vorbereitet. Du weißt, was du sagen willst.
Und trotzdem passiert in genau dem Moment, wo es zählt, etwas Unerwartetes. Du wirst schneller. Du erklärst mehr als nötig. Deine Stimme verändert sich minimal – aber spürbar. Und innerlich entsteht dieser eine Gedanke: „Eigentlich kann ich das doch besser.“
Wenn dir das bekannt vorkommt, ist mein Hörbuch perfekt für dich: https://open.spotify.com/show/0nv8N3JCfmSaEKdSRV5hAx
Damit bist du nicht allein. Es ist das Muster, das ich seit Jahren bei Führungskräften beobachte – in Vorständen, in Präsentationen, in Gesprächen mit Entscheidungsträgern.
Als ich mein eigenes Hörbuch eingesprochen habe, bin ich in genau dieselben Muster geraten, die ich sonst bei anderen analysiere.
Nicht weil ich mein Wissen verloren hatte. Sondern weil Druck etwas in deinem System verändert – unabhängig davon, wie viel Erfahrung du mitbringst.
Genau das ist der Punkt, den die meisten Bücher für Führungskräfte unterschätzen. Sie liefern Wissen. Strategien. Frameworks. Aber sie adressieren nicht, was in dem Moment passiert, wo das Wissen gebraucht wird – und plötzlich nicht mehr abrufbar ist.
Es gibt drei typische Muster, die bei Führungskräften in Hochdrucksituationen immer wieder auftauchen:
① Du erklärst mehr, als du müsstest.
Nicht weil der Inhalt unklar ist – sondern weil der innere Druck nach Absicherung sucht. Mehr Worte fühlen sich sicherer an. Wirken aber schwächer.
② Deine Stimme verändert sich.
Höher. Schneller. Flacher. Das Nervensystem übernimmt – noch bevor du es merkst. Und dein Gegenüber registriert es, bevor dein erstes Argument ankommt.
③ Du verlierst den Zugriff auf dich selbst.
Nicht auf dein Wissen. Auf dich. Auf die Ruhe, die Klarheit, die Präsenz, die du in entspannten Momenten ganz selbstverständlich hast.
Kein Buch für Führungskräfte, kein Kommunikationstraining und keine noch so gute Vorbereitung löst dieses Problem – solange der innere Druck noch da ist.
Was wirklich hilft, ist zu verstehen, was in diesen Momenten in dir passiert. Nicht theoretisch. Sondern so konkret, dass du es beim nächsten Mal erkennst – und unterbrechen kannst.
Genau dafür ist mein Hörbuch entstanden. Nicht für mehr Theorie. Sondern für den Moment, wo Theorie aufhört zu funktionieren.
Du erkennst dich wieder? Hier bekommst du das komplette Hörbuch:
Audible
Spotify
und überall, wo es Hörbücher gibt.
Der Beitrag Hörbuch: Wirkung unter Druck – was wirklich den Unterschied macht erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Meine Klientin Anna hatte sich wochenlang vorbereitet auf ihren Pitch als Projektleiterin. Aber als sie im Vorstandsmeeting anfängt zu sprechen, hat die Aufregung sie überrollt.
Damit dir das nicht passiert: Sichere dir jetzt das kostenfreie Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“ – damit du in Nervosität sofort stoppst: https://seidirselbstbewusst.com/gratis-training
Denn Anna war bestens vorbereitet: Jede Zahl kannte sie auswendig, jeden möglichen Einwand hatte sie durchgespielt. Und trotzdem – in dem Moment, als sie im Vorstandsmeeting anfängt zu sprechen, war kaum etwas davon da, weil der Druck zu groß war.
Nach dem Meeting war sie frustriert und sagte sie zu mir:
„Ich war nicht ich selbst – und konnte vielleicht die Hälfte von dem zeigen, was ich gekonnt hätte.“
Das ist kein Einzelfall, sondern das Muster, das ich bei Führungskräften immer wieder erlebe – egal wie erfahren, egal wie kompetent.
Du verlierst unter Druck nicht deine Kompetenz. Du verlierst den Zugriff darauf – und diese 5 Fehler sorgen dafür.
Wenn du das kennst – und weißt, dass entscheidende Momente über deine Wirkung, deine Karriere und dein Standing entscheiden – dann solltest du diese 5 Fehler kennen und weiterlesen. Das kostet dich fünf Minuten und zeigt dir, wo deine echten Hebel liegen.
Ab einem bestimmten Punkt erhöht mehr Vorbereitung nicht deine Sicherheit – sie erhöht deinen Druck. Du willst plötzlich alles unterbringen. Und verlierst dabei den Raum.
Was stattdessen hilft: Reserviere die letzte halbe Stunde vor dem Meeting nicht für Folien. Sondern für dich. Ankommen. Atmen. Präsent werden. Das ist keine Schwäche – das ist Strategie.
Unter Druck fallen Techniken als erstes weg. Das Gehirn greift im Stress auf alte Muster zurück – nicht auf neu Gelerntes. Wer nur Technik trainiert, wirkt vorbereitet. Aber nicht echt. Und genau das spürt dein Gegenüber.
Was stattdessen hilft: Schau auf deinen inneren Zustand, bevor du an deiner Sprache arbeitest. Was passiert in dir, kurz bevor du anfängst zu sprechen? Dort liegt der eigentliche Hebel.
„Ich darf jetzt nicht nervös sein.“ Dieser Satz kostet dich mehr Energie als der Stress selbst. Wer gegen den eigenen Druck ankämpft, verbraucht genau die Ressourcen, die er im Raum braucht.
Was stattdessen wirkt: Erkenne den Stress mit der Methode in diesem Audiotraining kurz an, statt ihn zu bekämpfen. Ein inneres „Ja, das ist gerade da – und ich spreche trotzdem“ nimmt dem Druck die Spitze. Deine Stimme stabilisiert sich. Sofort.
Erst, als Anna das gelernt hat, konnte sie in ihrem Präsentationen souverän bleiben – und auch ihre Stimme wirkte dann weniger unsicher, als es hier am Anfang war:
Schnelles Sprechen wirkt nicht kompakt – es wirkt unsicher. Sprechtempo ist eines der stärksten Wirkungssignale überhaupt. Eine Stimme, die sich Zeit nimmt, signalisiert: Ich weiß, was ich sage. Ich bin hier richtig.
Was stattdessen hilft: Erlaube dir eine bewusste Pause nach deinem ersten Satz. Nicht weil du nichts zu sagen hast – sondern weil das, was kommt, Gewicht hat. Diese eine Pause verändert die Wahrnehmung im Raum sofort.
„Die ist einfach so.“ Dieser Irrglaube ist teuer und sorgt dafür, dass Führungskräfte aufhören, daran zu arbeiten – oder gar nicht erst anfangen.
Souveränität unter Druck ist keine Persönlichkeitseigenschaft. Sie ist eine Fähigkeit. Selenskyj, Reagan – Menschen, die in Extremsituationen souveräne Wirkung gezeigt haben, hatten kein besseres Nervensystem als du. Sie hatten ein trainiertes Instrument.
Was stattdessen hilft: Frag dich nicht „Bin ich der Typ dafür?“ Frag dich:
Was passiert in mir, wenn es drauf ankommt?
Genau da setzen wir an.
Stell dir vor, du gehst in dein nächstes Vorstandsmeeting – und du bist nicht damit beschäftigt, dich selbst zu managen. Du bist einfach da. Klar. Ruhig. Präsent. Nicht weil der Druck weg ist. Sondern weil er dich nicht mehr aus dem Zugriff bringt.
Genau das ist möglich. Und es beginnt nicht mit mehr Vorbereitung oder besseren Folien – also hör auf, dieselben 5 Fehler immer wieder zu machen, sondern arbeite an dem, was wirklich zählt: Dir selbst.
Viel Erfolg dabei, deine Laura
P.S. Starte jetzt und sichere dir das kostenfreie Audiotraining – damit du in wichtigen Situationen Nervosität sofort stoppst und sicher auftrittst:
Der Beitrag Sicher auftreten: Die 5 größten Fehler, die Führungskräfte Wirkung kosten erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Viele fragen mich nach meinem Buch „Selbstbewusst führen in 30 Tagen“: https://amzn.to/4cgeV4s
„Wie kann es sein, dass jemand mit Erfahrung, Wissen und Expertise trotzdem auf der Bühne unsicher wirkt?“ Wenn es dir auch schon mal so ergangen ist, bist du damit nicht allein. Denn genau das ist auch meine eigene Geschichte.
Ich stand das erste Mal vor rund 200 Menschen auf einer Bühne. Fachlich war ich komplett vorbereitet. Ich wusste genau, was ich tue. Ich hatte alles im Griff – dachte ich.
Und trotzdem ist etwas passiert, das ich so nicht erwartet habe.
Mein Körper war angespannt. Meine Gedanken haben gerast – mein Puls auch. Ich hab plötzlich ganz unsicher geklungen und innerlich war ich alles andere als souverän.
Von außen hätte man vielleicht gesagt: „Das läuft doch gut.“
Aber ich habe mich selbst ganz anders erlebt. Nicht frei, nicht klar, und schon gar nicht überzeugend. Und genau das war der Moment, in dem ich verstanden habe:
Kompetenz allein reicht nicht, um Wirkung zu erzeugen.
Ich habe gemerkt, dass nicht mein Wissen das Problem war, sondern mein Zustand unter Druck. Je mehr ich versucht habe, alles richtig zu machen, desto stärker wurde die Anspannung.
Und desto weniger konnte ich auf das zugreifen, was ich eigentlich kann.
Der entscheidende Wandel kam erst später:
Ich habe gelernt, inneren Druck nicht mehr zu bekämpfen, sondern ihn zu regulieren – und meine Präsenz unabhängig davon stabil zu halten.Genau daraus ist auch mein Selbstbewusst werden Buch entstanden.
Und wenn du tiefer gehen willst, zeigt dir mein Buch „Selbstbewusst führen in 30 Tagen“, wie du genau diesen Zustand Schritt für Schritt veränderst – nicht theoretisch, sondern im echten Alltag.
Der Beitrag Warum ich trotz Expertise meine Wirkung verloren habe erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Willst du in Drucksituationen selbstsicher bleiben? Starte jetzt mit dem kostenfreien Audiotraining „Selbstsicher auftreten in 3 Minuten“: seidirselbstbewusst.com/audiokurs-erhalten
„Ich liebe meine Stimme jetzt.“
Dieser Satz von Ines Spanier, Geschäftsführerin mit jahrelanger Führungserfahrung, sagt mehr als jeder Erfahrungsbericht könnte.
Dabei hatte Ines alles richtig gemacht. Führungstrainings. Coachings. Sie wusste, wie erfolgreiche Businesskommunikation funktioniert – theoretisch. Und trotzdem: In kritischen Gesprächen, bei Vorträgen vor großem Publikum, in Kongressen stand sie unter Druck. Die Stimme wurde höher. Dadurch blieb ihre Wirkung hinter dem zurück, was sie wirklich konnte.
Was Ines fehlte, war nicht mehr Wissen. Sie brauchte Zugriff auf das, was bereits in ihr steckte – auch wenn der Druck steigt. Genau hier setzt die Kombination aus Stimme und Psychologie an, die klassische Businesskommunikation so oft übersieht.
Denn die Stimme ist kein Kommunikationswerkzeug. Sie ist ein Spiegel des inneren Zustands. Wer unter Druck steht, klingt auch so – noch bevor das erste Argument fällt.
Was sich für Ines verändert hat:
Businesskommunikation beginnt nicht bei Technik. Sie beginnt bei dem, was in dir passiert – kurz bevor du den Mund aufmachst. Wer dort ansetzt, verändert alles.
① Mehr Vorbereitung löst das falsche Problem.
Wer unter Druck steht, bereitet sich noch mehr vor. Noch ein Argument. Noch eine Folie. Noch ein Durchlauf. Aber ab einem bestimmten Punkt erhöht mehr Vorbereitung nicht die Sicherheit – sie erhöht den Druck. Was wirklich fehlt, ist nicht mehr Inhalt, sondern der Zugriff auf das, was längst da ist.
② Kommunikationstraining wirkt nicht, solange der innere Druck bleibt.
Ines hatte Trainings gemacht. Sie wusste wie starke Businesskommunikation funktioniert. Und trotzdem versagte die Technik genau dann, wenn es drauf ankam. Weil Techniken unter Stress als erstes wegfallen. Das Gehirn greift im Druckmoment auf alte Muster zurück – nicht auf Gelerntes. Wer nur Technik trainiert, wirkt vorbereitet, aber nicht echt. Genau das spürt dein Gegenüber.
③ Die Stimme verrät den inneren Zustand – immer.
Noch bevor du das erste Argument sagst, hat dein Gegenüber bereits entschieden, wie viel es dir zutraut. Nicht aufgrund deiner Inhalte. Aufgrund deiner Stimme. Wer lernt, Stimme und inneren Zustand bewusst zu verbinden, verändert nicht nur wie er klingt – sondern wie er wirkt. Das ist der Unterschied zwischen souveräner Businesskommunikation und einer, die unter Druck zusammenbricht.
Willst du auch in Drucksituationen selbstsicher bleiben? Starte jetzt mit dem kostenfreien Audiotraining „Selbstsicher auftreten in 3 Minuten“:
Der Beitrag Businesskommunikation neu gedacht: Wie CEO Ines unter Druck sicher bleibt erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Wenn du merkst, dass du in wichtigen Meetings plötzlich nicht mehr auf das zugreifen kannst, was du im Kommunikationstraining gelernt – ist das jetzt dein Moment. Sichere dir das kostenfreie Mentaltraining „Souverän in 3 Minuten“: https://seidirselbstbewusst.com/gratis-training – Damit du auf deine Kompetenz zugreifen kannst, wenn du unter Druck stehst.
Viele Führungskräfte investieren viel Zeit in Kommunikationstraining. Sie lernen im sicheren Übungsraum:
Im Training fühlt sich alles gut an, weil du angeleitet wirst, weil es noch abrufbar ist.
Bis der echte Moment kommt: Du bist in der Vorstandssitzung, da kommt eine kritische Fragen und alle schauen dich an. Wie gut kannst du dann noch auf deine Technik aus dem Kommunikationstraining zugreifen?
Denn plötzlich passiert etwas anderes. Es ist alles weg.
Nicht weil du es nicht kannst, sondern weil dein Zustand sich verändert.
Unter Druck arbeitet dein System anders:
Und genau dadurch passiert das Entscheidende: Du greifst nicht mehr auf das Gelernte zu – sondern auf dein Stressmuster. Viele Führungskräfte sagen danach:
„Ich wusste doch eigentlich genau, wie es geht.“
Das Problem ist nicht dein Kommunikationstraining. Das Problem ist der Moment, in dem du es abrufen musst. Denn souveräne Kommunikation entsteht nicht durch mehr Technik.
Sondern durch die Fähigkeit, unter Druck stabil zu bleiben.
Kommunikationstraining unterstützt dich im Alltag – aber nicht automatisch im entscheidenden Moment.
Wenn du genau dieses Muster bei dir erkennst, dann ist der nächste Schritt im Moment ruhig und klar zu bleiben. Genau dafür habe ich das Mentaltraining „Souverän in 3 Minuten“ entwickelt:
Der Beitrag Kommunikationstraining: Warum 90% es falsch angehen erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Es gibt diesen Moment in wichtigen Meetings oder Vorstandsrunden und du kennst ihn. Du bist perfekt vorbereitet und trotzdem passiert etwas, das kaum jemand offen ausspricht.
Während andere ruhig, klar und scheinbar selbstverständlich sprechen, merkst du bei dir:
Der Puls rast, die Gedanken auch und die Stimme zittert. Du fragst dich:
„Warum wirken alle anderen so souverän – nur ich schaffe das nicht?“
Wenn du dich in der Situation wieder erkennst, trainiere ab jetzt, den Druck zu lösen. Sichere dir dazu das kostenfreie Mentaltraining für Sicherheit, wenn es zählt „Stoppe Druck in weniger als 3 Minuten“: https://seidirselbstbewusst.com/gratis-training
Viele denken bei souverän auftreten an:
Aber das ist alles nur die Oberfläche. Die eigentliche Bedeutung von souveränem Auftreten Souverän auftreten ist:
Du bleibst innerlich stabil, während es außen Druck gibt.
Viele Führungskräfte erleben genau dieses Muster. Im Alltag sind sie klar, kompetent, sicher und strukturiert.
Aber im entscheidenden Moment – im Vorstandsmeeting, in der entscheidenden Präsentation – da kippt etwas.
Nicht die Fähigkeit verändert sich. Sondern dein Fokus.
Du beginnst dich selbst zu beobachten:
Und genau hier passiert der Bruch.
Ein Teil von dir spricht.
Ein Teil kontrolliert.
Das kostet Zugriff.
Der Unterschied ist nicht Kompetenz.
Der Unterschied ist der Zustand dahinter:
Das erklärt, warum manche Menschen im Raum ruhig bleiben.
Nicht weil sie mehr wissen, sondern weil sie weniger mit sich selbst beschäftigt sind. Das kann daran liegen, dass sie bestimmte Muster NICHT haben (Wie „Ich muss perfekt sein“ oder „Was denken die anderen von mir?“)
Wenn dieser innere Mechanismus sich verschiebt, passiert etwas spürbar anderes:
Und genau das wirkt von außen wie natürliche Souveränität.
Die souverän auftreten unter Druck hat weniger mit Technik zu tun, als viele glauben.
Sie entsteht dort, wo du aufhörst, dich im Moment selbst zu verlieren. Der entscheidende Hebel dafür ist, Druck auszuschalten. Dafür habe ich dir hier ein kostenfreies Mental-Kit entwickelt: Stoppe Druck in 3 Minuten, damit du im nächsten Vorstandsmeeting souverän auftreten kannst und die Bedeutung rüberbringst, die du verdienst:
Der Beitrag Warum bleiben manche unter Druck klar und andere nicht? erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Die vollständige Podcastfolge mit Nicole Zätzsch hörst du hier im Podcast.
Gerade Führungskräfte, Unternehmer und Menschen mit viel Verantwortung erleben aktuell enormen Druck. Schwierige Entscheidungen, wirtschaftliche Unsicherheit und gleichzeitig die Erwartung, souverän zu bleiben und für andere da zu sein.
Genau darüber habe ich mit Nicole Zätzsch gesprochen – Rechtsanwältin, Business Coach, Yogalehrerin und Sparringspartnerin für Geschäftsführer, Gründer und Führungspersönlichkeiten.
Nicole beobachtet in ihrer Arbeit immer wieder dasselbe Muster:
Menschen funktionieren. Sie leisten, lösen Probleme und übernehmen Verantwortung.
Und irgendwann merken sie, dass sie zwar für alle anderen da sind, aber kaum noch wissen, was sie selbst eigentlich brauchen.
Die ersten Warnsignale sind oft überraschend unscheinbar:
Viele leistungsstarke Menschen haben Angst, weniger erfolgreich zu werden, wenn sie mehr auf sich achten und das setzt sie unbewusst unter Druck.
Nicole sieht das besonders kritisch:
Wer dauerhaft gegen die eigenen Bedürfnisse arbeitet, verliert langfristig Energie, Klarheit und Leistungsfähigkeit. Selbstfürsorge ist deshalb kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für Erfolg.
Ein Thema begegnet Nicole besonders häufig:
„Ich bin nur etwas wert, wenn ich leiste.“
Genau dieser Glaubenssatz sorgt dafür, dass viele Führungskräfte ständig im Hochleistungsmodus bleiben. Nicole und ich stellten im Gespräch fest:
Diesen Glaubenssatz haben wir beide. Bei mir selbst hat dieser Gedanke lange dazu geführt, dass ich meine Erfolge nie gesehen habe, weil es nie genug Leistung war, um meinen wert zu beweisen. Auch bei meinen Klienten erlebe ich den Gedanken oft.
Nicoles Ansatz dazu ist, mit den eigenen Stärken bewusst zu arbeiten. Nicht jede Stärke hilft in jeder Situation. Leistungsorientierung, Qualität und Perfektionismus können große Erfolgsfaktoren sein – aber auch Stress erzeugen, wenn sie dauerhaft übersteuert sind.
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Welche Stärke hilft mir gerade wirklich – und welche darf heute einen Schritt zurücktreten?
Genau diese Reflexion schafft mehr Freiraum, mehr Gelassenheit und langfristig auch mehr Erfolg.
Hier findest du mehr Infos zu Nicole:
Website
Linked In
Unter Interview bei Nicole: Souverän durch deine Wirkung
Der Beitrag Nicole Zätsch: Nur wertvoll, wenn ich leiste? erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
From the publisher's feed

88 Listeners

41 Listeners

12 Listeners

183 Listeners

7 Listeners

49 Listeners

50 Listeners

42 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

41 Listeners

28 Listeners

30 Listeners

3 Listeners

12 Listeners