Klinisch Relevant Podcast

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By Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus WübbelerMedicineHealth & Fitness
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Klinisch Relevant Podcast episodes

  • Pflegerische Aufgabenfelder bei Drainagen - mit Annette Hipler * Pflegewissenschaft
    Indikationen, Formen, Typen und Management von Drainagesystemen im Pflegealltag

    Pflegerische Aufgabenfelder bei Drainagen

    Der Klinisch Relevant Podcast liefert Ärztinnen und Ärzten, sowie Angehörigen der Pflegeberufe kostenlose und unabhängige medizinische Fortbildungsinhalte, die Du jederzeit und überall anhören kannst und die für Dich von ärztlichen und pflegerischen Kollegen konzipiert werden.

    Im heutigen Beitrag geht es rund um das Thema Drainagen, die Indikation, Arten von Drainagen, Fehlerquellen und die Patientenschulung.

    **Artikel: Indikation der Saug-Spüldrainage und Hygienesicherheit bei Drainagen **

    Drainagen stellen als Fremdkörper einen Risikofaktor für postoperative Wundinfektionen dar. Sofern sie nicht geschlossen sind und nicht komplett aseptisch gelegt werden können, erhöht sich das Infektionsrisiko. Im Ergebnis einer klinischen Analyse postoperativer Wundinfektionen nach orthopädisch-traumatologischen sowie Weichteil-chirurgischen Eingriffen betrug der Anteil Drainage-bedingter Infektionen 31%. Daher dürfen Drainagen nicht routinemäßig, sondern nur bei klarer Indikation gelegt werden. Sie sind so kurz wie nötig zu belassen und mit geschlossenen Saugsystemen durchzuführen. Für die Wundheilung sind Unterdruck regulierbare Systeme Hochvakuumsystemen überlegen.

    Artikel verfügbar unter:
    https://www.egms.de/static/de/journals/dgkh/2006-1/dgkh000027.shtml

    Prävention postoperativer Wundinfektionen - Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut

    Drainagen leiten Sekret ab und sollen damit zur Infektionsprophylaxe beitragen. Das wird primäre nur für geschlossene Drainagensysteme gezeigt. Offene Drainagen sind wegen des Infektionsrisikos nicht zu verwenden. Sofern Drainagen indiziert sind, sollen sie über eine separate Inzision ausgeleitet werden.

    Artikel verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/Empf_postopWI.pdf?__blob=publicationFile

    S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie von Spontanpneumothorax und postinterventionellem Pneumothorax

    Retrospektive Untersuchungen zeigen keinen Unterschied in der Effektivität zwischen kleinlumigen (bis 14 Ch.) und großlumigen Thoraxdrainagen. Es wurde gezeigt, dass kleinlumige Thoraxdrainagen weniger schmerzhaft sind, zu weniger entzündlichen Komplikationen und Blutungen sowie zu kürzerer Verweildauer führten. Vorsicht ist geboten bei hohem Fistelvolumen und kleinen Drainagen.

    Leitlinie verfügbar unter: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/010-007l_S3_Spontanpneumothorax-postinterventioneller-Pneumothorax-Diagnostik-Therapie_2018-03_01.pdf

    32 min
  • Präklinisches Schlaganfall-Management für Nicht-Neurologen - mit Dr. Dietrich Sturm
    Was spricht für einen Schlaganfall und was Du dann konkret tun solltest...

    Präklinischen Schlaganfall-Management für Nicht-Neurologen

    Im heutigen Klinisch Relevant Podcast geht es darum, in einem präklinischen Setting die Symptome eines Schlaganfalls richtig zu erkennen.

    Wir möchten mit unserem Beitrag von Dr. Dietrich Sturm, Facharzt für Neurologie, vor allem "Nicht-Neurologen" bzw. Pflegekräfte ansprechen, da gemäß dem Motto „time is brain“ ein frühzeitiges Erkennen für die weitere Behandlung und Prognose des Patienten essentiell ist.

    Wie kann sich ein Stroke initial bemerkbar machen?

    Häufig wird man mit der Anmerkung zum Patienten gerufen, dass dieser heute „komisch“ sei und sich untypisch äußere oder verhalten würde. Diese scheinbare Wesensveränderung sollte eine Untersuchung zur Objektivierung fokal neurologischer Defizite nach sich ziehen.

    Mögliche Scoresysteme zur Beurteilung eines akuten Schlaganfalls

    • NIHSS (National Institute of Health Stroke Scale): Neurologen nutzen den standardisierten NIHSS zur Beurteilung der Schwere neurologischer Defizite.
    • Der Score (0-42 Punkte) umfasst folgende Funktionsbereiche:

      Vigilanz, Orientierung, Befolgung von Aufforderungen

      Blickparese
      Gesichtsfeld
      Faziale Parese
      Armparese
      Beinparese
      Extremitätenataxie
      Hemihypästhesie
      Aphasie
      Dysarthrie
      Neglect

      FAST (Face, Arms, Speech, Time):

      Wird meist vom Rettungsdienst genutzt. Wenn eines der drei klinischen Zeichen pathologisch ist, besteht der dringende Verdacht auf einen Schlaganfall.

      Face: Den Patienten grinsen und die Wangen aufpusten lassen. Liegen Gesichtsasymmetrien vor oder ist das Aufpusten der Wangen nicht möglich, wäre dies als pathologisch zu werten.

      Arms: Den Patienten die Arme nach oben heben lassen. Die Handflächen zeigen dabei nach oben. Pathologisch wäre das Absinken der Arme und/oder das Eindrehen der Handinnenflächen nach innen.

      Speech: Den Patienten einen Satz sprechen bzw. nachsprechen lassen. Wenn der Patient die Sätze nicht klar formulieren kann oder eine verwaschene Sprache hat, ist das Zeichen als positiv zu werten.

      Time: Bei positiven Zeichen im FAST-Schema ist eine zügige Einweisung des Patienten erforderlich!

      Ein Nachteil des FAST-Scores ist die fehlende Abbildung der vertebrobasilären Strombahn. Daher wurde der Score um zwei weitere klinische Komponenten ergänzt.

      Der Score wird als BE FAST-Score bezeichnet:
      Balance: Ist dem Patienten schwindlig? Liegen Gleichgewichtsstörungen oder ist das Gehvermögen kompromittiert?

      Eyes: Liegen Sehstörungen vor? z.B. einseitiger Visusverlust, Gesichtsfeldstörung

      Wie kann das weitere Vorgehen optimiert werden?

      Für den behandelnden Arzt ist es eine große Hilfe, wenn feststeht, wann die Symptome erstmals aufgetreten sind.

      Ist ein exakter Zeitpunkt bekannt, an dem die Symptome aufgetreten sind?
      Wann wurde der Patient zuletzt ohne Symptome gesehen? (Last seen well) Beispielsweise vor dem Schlafengehen?
      Wenn der exakte Symptombeginn nicht feststellbar ist, orientiert man sich für das weitere therapeutische Vorgehen am „last seen well“. Die Zeit ist ein wichtiger Parameter, um geeignete Patienten für eine systemische Thrombolyse oder interventionelle Schlaganfalltherapie zu identifizieren.
      Liegen weitere Begleitsymptome wie Kopfschmerzen oder Hirndruckzeichen vor?
      Sind die Symptome dynamisch/stabil, verschlechtern sich zunehmend oder werden besser?

      Was noch wichtig ist:

      • Vitalparameter wie Blutdruck und Puls erfassen
      • Blutzuckerkonzentration und Temperatur des Patienten messen
      • Wenn zeitlich möglich (z.B. vor einer Verlegung), ein 12-Kanal-EKG schreiben, um kardiale Ursachen (Vorhofflimmern) auszuschließen
      • -Informationen zur medizinischen Vorgeschichte erheben:
        Kürzlich stattgefundene Operationen
      • Vorerkrankungen (Krebserkrankungen, Neurodegenerative Erkrankungen, Magen- und Darmblutungen)
      • Medikamentenliste (nimmt der Patient Thrombozytenaggregationshemmer oder orale Antikoagulanzien? Wann war die letzte Einnahme?)
      • Prämorbider Status: Ist der Patient bettlägerig, pflegebedürftig oder selbstständig?
      • Patienten in der Stroke Unit ankündigen
      • Welche Maßnahmen können bzw. sollten durchgeführt werden?

        Blutdrücke bis 200 mmHg sind zu tolerieren. Hier liegt kein Korrekturbedarf vor.

        Ein entgleister Blutzucker muss dagegen korrigiert werden.
        Auf ausreichende Oxygenierung des Patienten achten.
        Falls der Patient in einer Einrichtung ohne CT liegt bzw. die Bildgebung nicht unmittelbar stattfinden kann, muss die Verlegung in eine geeignete neurologische Klinik forciert werden!
        Unbedingt die Telefonnummer der Verwandtschaft, Pflegeeinrichtung oder Klinik notieren! Es ist essenziell, dass der behandelnde Neurologe sich für Rückfragen bezüglich der Krankengeschichte etc. bei der entsprechenden Einrichtung/Person melden kann.

        Kontrollfragen

        Welcher Score sollte initial von einem Laien bzw. Nicht-Neurologen genutzt werden, um einen Schlaganfall festzustellen?

        a) qSOFA-Score
        b) FAST-Score
        c) NIHSS
        d) CHA2DS2-VASc-Score
        e) BE FAST-Score

        Wofür stehen die Buchstaben „BE“ im BE FAST Score?

        a) B: Beinparese; E: EKG
        b) B: Bettlägerig; E: Eyes
        c) B: Balance; E: Eis-Test
        d) B: Balance; E: Eyes

        Wofür steht das T im BE FAST Score? Wieso ist das T wichtig?

        a) T: Test  Das T steht für Test, weil die Bereiche Balance, Eyes, Face, Arms und Speech getestet werden
        b) T: Thrombozytenaggregationshemmer  Die Thrombozytenaggregationshemmer müssen abgesetzt werden
        c) T: Tilidin  Schmerzmedikation ist das, worauf man am meisten achten muss
        d) T: Time  Die unverzügliche Einweisung von Schlaganfallpatienten in eine geeignete neurologische Klinik ist essentiell. „time is brain“!

        Welche Aussagen sind richtig?

        a) Blutdrücke im Bereich 180-200 mmHg müssen bei Stroke-Patienten unverzüglich korrigiert werden
        b) Den Blutzucker misst man heutzutage nicht mehr
        c) Mit der Einweisung des Patienten kann man sich Zeit lassen, da die Patienten klinisch stabil sind und eine Verschlechterung der Symptomatik sehr selten vorkommt
        d) Blutdrücke bis 200 mmHg sind tolerierbar
        e) den Blutzucker sollte man bei akut neurologisch auffälligen Patienten immer bestimmen

        Welche Informationen hinsichtlich der Zeit sind für den Arzt wichtig?

        a) Primär wäre es von Vorteil, wenn ein exakter Zeitpunkt für den Symptombeginn angegeben werden kann
        b) Primär geht man davon aus, dass der Schlaganfall im Schlaf aufgetreten ist
        c) Wenn der genaue Zeitpunkt des Symptombeginns nicht klar ist, gilt das Prinzip „last seen well“
        d) Für den Arzt spielt es keine Rolle wann die Symptome erstmalig aufgetreten sind

        11 min
      • Value-based healthcare: Was hat der Patient davon - Teil 2 mit Dr. Günther Jonitz * Querschnittsthemen
        Der Präsident der Berliner Ärztekammer im Gespräch über evidence-based medicine, value-based medicine und die Zukunft des Gesundheitssystems

        Warum bist Du Arzt geworden?

        Warum gehst Du Morgens zur Arbeit?
        Schafft das aktuelle Gesundheitssystem die Voraussetzungen dafür, dass wir unsere Patienten optimal versorgen können?

        Diese und weitere Fragen besprechen wir in Teil 2 des Interviews mit Dr. Günther Jonitz, dem langjährigen Präsidenten der Berliner Ärztekammer.

        Bitte hör Dir zunächst den 1 Teil an, falls Du es noch nicht getan hast:

        Hier findest Du den entsprechenden Podcast

        In den dortigen Shownotes findest Du auch interessante Links und Literatur-Tips Rund um die Themen evidence-based medicine und value-based medicine.

        Günther Jonitz würde sich sehr über Kommentare und Anmerkungen freuen:

        Nehmt gerne Kontakt mit ihm auf:

        Twitter: #gjonitz

        Und denkt an unseren neuen Telegramm-Kanal:

        https://t.me/klinischrelevant

        32 min
      • Pflegediagnosen - mit Prof. Markus Wübbeler * Pflegewissenschaft
        Bedeutung, Ziele und Funktionsweisen von Pflegediagnosen

        Shownotes: Pflegediagnosen

        Der Klinisch Relevant Podcast liefert Ärztinnen und Ärzten, sowie Angehörigen der Pflegeberufe kostenlose und unabhängige medizinische Fortbildungsinhalte, die Du jederzeit und überall anhören kannst und die für Dich von ärztlichen und pflegerischen Kollegen konzipiert werden.

        Im heutigen Beitrag geht es rund um das Thema Pflegediagnosen, die Bedeutung für den Pflegeberuf, die Ziele, Funktionsweise und Arten von Pflegediagnosen.

        NANDA International

        Eine Pflegediagnose „ist eine klinische Beurteilung (clinical judgement) einer menschlichen Reaktion auf Gesundheitszustände/Lebens­prozesse oder einer Vulnerabilität für diese Reaktion eines Individuums, einer Familie, Gruppe oder Gemeinschaft. Eine Pflegediagnose stellt die Grundlage für die Auswahl der Pflegeinterventionen zur Erzielung von Outcomes dar, für die die Pflegefachpersonen verantwortlich sind." Die Seiten der NANDA Organisation bieten weitere Informationen über Pflegeklassifikationssysteme und ihre Methodik:
        https://nanda.org/

        Buchempfehlung: Pflegediagnosen und Pflegemaßnahmen

        Das praktische Handbuch zum Pflegeprozess hilft Pflegenden, Merkmale und Ursachen von Pflegediagnosen zu erkennen, Daten des Pflegeassessments zu ordnen und Pflegediagnosen mit einheitlichen Begriffen zu benennen. Es bietet begründete Pflegeziele, Pflegemaßnahmen und -interventionen und gibt Hinweise zur Patientenedukation und Entlassungsplanung.
        Marilynn E. Doenges, Mary Frances Moorhouse, Alice C. Murr (Autoren) Maria Müller Staub, Jürgen Georg, Claudia Leoni–Scheiber (Herausgeber) Buch | 2018 | 6., vollst. überarb. u. erw. Aufl. Hogrefe (Verlag) 978-3-456-85831-9 (ISBN)

        36 min
      • Value based healthcare: was hat der Patient davon? Teil 1- mit Dr. Günther Jonitz * Querschnittsthemen
        Warum Evidenz-basierte Medizin und das Outcome unserer Patienten unbedingt in die Bewertung von ärztlichen Interventionen einbezogen werden müssen

        Günther Jonitz ist bereits seit 1999 Präsident der Berliner Ärztekammer und ein Querdenker, wie er selber sagt.

        Er ist zudem im Vorstand der Bundesärztekammer und des Marburger Bundes tätig und hat bereits das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen.

        Im Zentrum seiner politischen Arbeit stehen die Themen "Evidenz-basierte Medizin" und "Value-based Healthcare"

        Im Interview mit Ihm sprechen wir genau über diese Themen und warum Günther Jonitz denkt, dass unser aktuelles Gesundheitssystem tot ist und dringend verändert werden muss.

        Entstanden ist ein wahnsinnig spannendes und inspirierendes Interview, das mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Offensichtlich nehmen viele Kolleginnen und Kollegen das System in sie arbeiten als gegeben und unveränderbar hin.

        Aufgrund der Dauer des Gesprächs haben wir das Podcast-Interview in zwei Teile geteilt. Hier hörst Du heute den ersten Teil!

        Hier noch ein paar Links zum Nachlesen:

        1. Rückkehr zum Kern ärztlichen Handels- ist Value-Based Healthcare ein Weg?

        2. Shifting to triple value healthcare: Reflections from England

        3. Wert und Nutzen für den Patienten im Fokus

        Zum Schluss noch eine Buchempfehlung:

        Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin; herausgegeben von Gerd Gigerenzer und J.A. Muir Gray

        28 min
      • Zufällige Nebennierenraumforderungen - mit Stephan Schwarz * Radiologie
        Wie Du Raumforderungen der Nebenniere anhand von radiologischen Untersuchungstechniken einordnen kannst!

        Zufällige Nebennierenraumforderungen

        In ca. 1-4% der Abdomen-CTs findet sich eine kleine Nebennierenläsion. Grund genug sich einmal mit den radiologischen Differenzierungs-möglichkeiten auseinanderzusetzen.

        Stephan Schwarz ist Facharzt für Radiologie und arbeitet als Oberarzt im Klinikum Dortmund und führt Dich durch diesen Fortbildungsbeitrag.

        Zufällige Nebennierenraumforderungen oder Inzidentalome sind Raumforderungen der Nebenniere, deren Ätiologie wir nicht kennen und daher weiter abgeklärt werden müssen.

        Abhängig von der Größe der Raumforderung kann man Aussagen zu der Wahrscheinlichkeit der Malignität machen:

        • unter 4 cm Größe: Risiko eines Nebennierenrinden-CA unter 2 %
        • 4-6 cm Größe: ca. 6 % Risiko
        • > 6cm: ca. 25%
        • Läsionen unter 4 cm Größe sind überwiegend gutartige Nebennierenadenome, davon sind ca. 70% fettreich.

          Im CT sind 3 Methoden zur Abschätzung, ob es sich um eine Adenom-typische Veränderung handelt verfügbar:

          • ROI-Messung
          • Histogramm-Analyse
          • Wash Out
          • In der MRT kann man das sog. **Chemical Shift Imaging **benutzen.

            Falls es sich um einen Adenom-untypsichen Befund handelt kommen folgende Differential-Diagnosen in Betracht:

            • Phäochromozytome
            • Metastasen
            • Nebennierenrinden-Carcinome
            • Zysten
            • Myelolipome
            • Viel Spaß beim Hören!

              Empfohlen seien Dir auch 2 weitere Podcasts, die Stephan bereits mitgestaltet hat und die im Klinisch Relevant Podcast veröffentlicht worden sind:

              1. Podcast #44: COVID-19: Radiologische Veränderungen der Lunge
              2. 2. Podcast #52: Idiomatische intracranielle Hypertension: seltene Kopfschmerzursache

                9 min
              3. Berufsständische Vertretung der Pflegeberufe: Die Pflegekammer - mit Prof. Markus Wübbeler * Pflegewissenschaft
                Pflegekammer: Stärkung der Interessen der Pflegeberufe oder bürokratisches Monster?

                Berufsständische Vertretung – Die Pflegekammer

                Der Klinisch Relevant Podcast liefert Ärztinnen und Ärzten, sowie Angehörigen der Pflegeberufe kostenlose und unabhängige medizinische Fortbildungsinhalte, die Du jederzeit und überall anhören kannst und die für Dich von ärztlichen und pflegerischen Kollegen konzipiert werden.

                Im heutigen Beitrag geht es rund um das Thema der Pflegekammer, die Aufgaben einer Pflegekammer, Kritikpunkte, internationale Vergleiche und die wichtigsten Fragen an die berufsständische Vertretung der Pflege.

                Zum Wohle der Gesellschaft?

                Ein internationaler Vergleich von Ausgestaltung und Wirkung der berufsständischen Selbstverwaltung von Pflegekräften

                Sie haben eifrige Verfechter, aber auch vehemente Gegner: Pflegekammern. Die einen versprechen sich davon die Stärkung des Pflegeberufs, die anderen befürchten ein bürokratisches Monster. Was Pflegekammern leisten können und was nicht, beleuchtet die Autorin Dr. Antje Schwinger – auch mit Blick ins europäische Ausland.
                Kurzversion:
                https://www.gg-digital.de/2019/03/pflegekammer-als-starke-klammer/index.html

                Doktorarbeit zum Thema:

                https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/1177

                Stimmen zur Pflegekammer: Was kann eine Pflegekammer für den Pflegeberuf erreichen?

                Was kann eine Pflegekammer für Pflegende erreichen, was ohne eine Kammer nicht möglich wäre? Die Vizepräsidentin der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Sandra Postel, hat auf der 40. Fortbildung für Pflegende die Antworten dazu.

                Interview mit Sandra Postel:
                https://www.youtube.com/watch?v=GLeHxPpzvnc

                Erste Pflegekammer in Deutschland: Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

                Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist die erste berufsständische Vertretung für Pflegende in Deutschland. In unseren Gremien arbeiten beruflich Pflegende aus der Praxis, aus der Wissenschaft und aus der Pädagogik zusammen daran, den Pflegeberuf weiterzuentwickeln.

                Link:
                https://www.pflegekammer-rlp.de/index.php/startseite.html

                Streit um Pflegekammern: Bericht des NDR

                Niedersachsens Pflegekräfte diskutieren: Was bringt die Pflegekammer? Stärkt sie ihre Interessen oder handelt es sich um ein teures, "bürokratisches Monster"? Ein Bericht der NDR Sendung Panorama 3.

                Beitrag unter:
                https://www.youtube.com/watch?v=Y0LhEym1HlQ

                32 min
              4. Healthy Docs : Gesunde Ärzte für gesunde Patienten - mit Dr. Tina Petersen * Querschnittsthemen
                Warum Ärzte so wenig auf Ihre eigene Gesundheit achten und was Du dagegen tun kannst

                Healthy Docs

                Dr. Christina Petersen arbeitet als Allgemeinmedizinerin in einer hausärztlichen Praxis, praktiziert auch nach traditionell chinesischen Aspekten und coacht Ärzte.

                Darüber hinaus hat Sie das Buch "Intuitiv gesund" geschrieben und spricht in Ihrem Podcast "Healthy Docs" über die Themen Arztgesundheit, ganzheitliche Medizin und Prävention.

                Im Interview mit Tina sprechen wir darüber, warum Ärztinnen und Ärzte sich häufig selbst "vernachlässigen" und sich für Ihre Patienten aufopfern, ohne auf die Folgen für sich selbst zu achten.

                Sie erzählt von Ihren eigenen Erfahrungen mit dem Medizinstudium und dem Beruf als Ärztin, der Ihr oft alles abverlangt hat. Nach einer Auszeit von mehreren Monaten, begann Tina sich selbst und Ihre Bedürfnisse besser kennen zu lernen und damit änderte sich auch Ihr Berufsleben.

                Heute ist es Ihre Mission auf das Thema Arztgesundheit aufmerksam zu machen und Ihre Erfahrungen und Tips an betroffene Kollegen weiterzugeben.

                Alle weiteren Informationen zu Tina findest Du auf Ihrer Internet-Seite

                www.intuitiv-gesund.de

                Viel Spaß beim Hören!

                28 min
              5. Viantro: Well being für Ärzte - mit Kim Kernbichler * Querschnittsthemen
                Wie schafft man wieder gute und attraktive Arbeitsbedingungen für Ärzte?

                Viantro: eine Job-Vermittlungs-Plattform, die sich dem "well beeing" von Ärzten verschrieben hat

                Im heutigen Interview sprechen wir mit Kim Kernbichler, dem Gründer von Viantro, einer Karriereplattform für Ärzte.

                Job-Vermittlungsplattformen gibt es viele - Viantro möchte sich daher von anderen Mitbewerbern abheben, in dem besonders großen Wert auf gute Arbeitsverhältnisse und das "well beeing" der Kunden gelegt wird.

                Kim ist schon seit seiner Jugend unternehmerisch tätig und hat mehrere Start Ups gegründet. Er hat aber auch selbst als Arzt klinisch gearbeitet und kennt das "System" also von innen. Wir sprechen im Interview nicht nur über das Gründen von Unternehmen und das Schauen über den Tellerrand der klassischen Mediziner-Karriere, sondern auch über die typischen Probleme im Arbeits-Alltag eines Arztes: Überstunden, zu wenig Zeit für Patienten, zu wenig Zeit für die Familie, Nacht- und Wochenenddienst, Bürokratie und so weiter... Wir sprechen vor allem aber auch über mögliche Lösungen.

                Das Wohl unserer Patienten ist untrennbar mit dem Wohl der Behandler verknüpft, so Kims Meinung.

                Wer Kim sprechen hört, der spürt, dass er etwas verändern möchte und dass sein Unternehmen für eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse von Ärzten sorgen soll.

                Alles weitere zu Viantro findet Ihr auf der Website.

                22 min
              6. Gute Dienstplangestaltung: wie geht das? - mit Prof. Markus Wübbeler * Pflegewissenschaft
                Wie Du Konflikte um die Dienstplangestaltung durch eine systematische Herangehensweise verhindern kannst

                Gute Dienstplangestaltung

                Der Klinisch Relevant Podcast liefert Ärztinnen und Ärzten, sowie Angehörigen der Pflegeberufe kostenlose und unabhängige medizinische Fortbildungsinhalte, die Du jederzeit und überall anhören kannst und die für Dich von ärztlichen und pflegerischen Kollegen konzipiert werden.

                Im heutigen Beitrag geht es um das Thema Dienstplangestaltung in Pflege, die grundlegenden rechtlichen Aspekte, Erkennung eines potenziellen Handlungsbedarfes und Methoden der guten Dienstplangestaltung.

                **Ausgewogene Arbeitszeit und Dienstplangestaltung – Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern **

                Die Hinweise und Empfehlungen sind für alle Pflegesettings geeignet!

                Die Broschüre „Ausgewogene Arbeitszeit und Dienstplangestaltung in der Altenpflege – Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern“ möchte für die Umsetzung einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben werben und auf die Notwendigkeit einer gesundheitsfördernden Arbeitszeitplanung aufmerksam machen. In den Kapiteln 2 bis 3 wird zunächst auf die Argumente eingegangen, die dringend eine ausgewogene oder balanceorientierte Dienstplanung (Kapitel 2) empfehlen. Dabei legen sowohl gesetzliche Vorgaben als auch arbeitsmedizinische Belange (Kapitel 3) das Fundament. Dass eine ausgewogene Dienstplanung nicht ohne eine entsprechende Arbeitsorganisation zu erreichen ist, zeigt Kapitel 4 auf. Kapitel 5 und 6 schließen mit Beispielen zu Schichtmodellen an und gehen auf die konkrete Erstellung eines Dienstplans ein. In Kapitel 7 wird für ein systematisches Management von Fehlzeiten geworben und entsprechende Anregungen gegeben. In Kapitel 8 werden mögliche Verfahrens- und Vorgehensweisen beschrieben, wie betriebliche Innovationen im Betrieb partizipativ vorangebracht werden können.

                Link: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/service/publikationen/detail/~09-12-2018-zeit-planen-ausgewogene-arbeitszeit-und-dienstplangestaltung-in-der-altenpflege

                Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Pflege fördern

                Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt mehr und mehr an Bedeutung: Deutschland befindet sich in einem demografischen Wandel, der den Arbeitsmarkt und die betriebliche Personalpolitik, aber auch die Sozial- und Gesellschaftspolitik in den nächsten Jahren massiv beeinflussen wird. Die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt Möglichkeiten auf, Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pflege im Betrieb zu verankern. Sie will Betriebe im Gesundheitswesen dazu anregen, rechtzeitig geeignete Maßnahmen in die Wege zu leiten.

                Link: https://d-nb.info/992714508/34

                **Abläufe optimieren – Beschäftigte stärken: BGW Arbeitsorganisation Pflege für Einrichtungen der Altenpflege **

                In einigen Einrichtungen wird die Vision einer qualitativ hochwertigen und menschlichen Pflege Wirklichkeit. Der Arbeitsalltag in vielen Einrichtungen der stationären Altenpflege sieht dagegen anders aus: Steigende Anforderungen an die Pflegekräfte hinsichtlich der Versorgung der Bewohner und Bewohnerinnen und knappe personelle Ressourcen haben die Situation in der Altenpflege erheblich verschärft. Die Belastungen der Pflegekräfte nehmen zu und gleichzeitig steigt die Zahl der Erkrankungen und Berufsausstiege. Die Broschüre der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zeigt Wege auf wie eine mitarbeiterzentrierte Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann und vermittelt Ansprechpartner für Einrichtungen die ihre Arbeitsorganisation verbessern möchten.

                Link: https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/Medientypen/BGW-Broschueren/BGW04-06-110_Ablaeufe-optimieren-Beschaeftigte-staerken.html

                30 min

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              Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.

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