Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • «Fortsetzung folgte» (1/10): Arbeitslos mit über 50
    In der «Kontext»-Sommerserie «Fortsetzung folgte» gehen wir Geschichten nach, die wir früher gesendet haben. Unser Thema heute: Arbeitslos mit über 50. Die Arbeitslosenquote bei Über-50-Jährigen liegt in der Schweiz tiefer als die jüngerer Altersgruppen. Ältere Schweizer Arbeitnehmer sind auch im europaweiten Vergleich gut in den Arbeitsmarkt integriert. Wer aber mit über 50 die Stelle verliert, hat Mühe, eine neue Arbeit zu finden – und braucht dafür doppelt so lang wie Arbeitssuchende bis 24 Jahre. Der Anteil von Langzeitarbeitslosen ist in der Altersgruppe über 50 doppelt so hoch wie bei den 25- bis 49-Jährigen. 
    «Kontext» fragt heute bei zwei älteren Arbeitslosen nach, was sich in den eineinhalb Jahren seit dem letzten Interview getan hat, und spricht mit dem Arbeitsrechtler Kurt Pärli über die Situation älterer Arbeitsloser.
    * Mobbing in der Arbeitswelt
    * Partnerschaftliche Rollenteilung als Erfolgsmodell?
    * Lehrer am Limit
    * Über fünfzig – unten durch?
    * Beruf: Künstler*in. Arbeitssituation: prekär
    * Arbeitsfähig und ausgesteuert. Prekariat im
    * Vorrentenalter
    * Digitale Arbeitsnomaden – Neue Freiheit oder Prekariat?
    * Arbeiterinnen organisieren Weitere Themen: Herr B., arbeitslos seit 2016 - Herr M., acht Jahre arbeitslos - Betriebstreue schützt nicht vor Entlassung
    51 min
  • Künste im Gespräch – Zeitreisen
    Fiedeln statt Playlist: Eine Basler Ausstellung untersucht Musikleben ab 1500. Die schwedische Fotografin Ann-Christine Jansson durchstreifte das geteilte und später wiedervereinte Berlin. So wie auf ihren Fotos hat man die Wende noch nie gesehen. Musikhören hiess lange Zeit Musikmachen. Eine Basler Ausstellung untersucht nun die Musikpraxis ab 1500 und versucht über Notendrucke, Autobiographien und Bilder jener Zeit mehr über das Musikleben des Bürgertums in der Renaissance zu erfahren.
    Und: Die Fotografin Ann-Christine Jansson ist seit 1980 in Berlin. Die Stadt der Brachen und Mauern hat die Fotografin aus dem aufgeräumten Schweden fasziniert, und als Ausländerin konnte sie – anders als die meisten in Berlin – leicht sowohl im Osten als auch im Westen der Stadt fotografieren. Ein Buch mit dem Titel «Umbrüche» versammelt ihre herausragenden Bilder aus dem Berlin der Jahre 1980 bis 1995. Weitere Themen: Jam-Session mit Laute und Gesang: die Hausmusik der Renaissance - Mythos Berlin im Bild
    51 min
  • Arabische Clans provozieren den deutschen Rechtsstaat
    Kriminelle arabische Clans – was sie mit der Mafia gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Die deutschen Behörden haben vor Kurzem eingeräumt, dass sie ein Problem mit mächtigen arabischen Clans haben, die den Rechtstaat demonstrativ herausfordern. Sie suchen den öffentlichen Auftritt, präsentieren sich mit einer eigenen Mode und Friseursalons, suchen die Nähe zu Rappern wie Bushido und feiern ihren Kultstatus auf Instagram.
    Der jungen Generation dieser Clans ist ein sozialer Aufstieg über Bildung kaum möglich, sie bleiben in den Fängen der Organisation. «Kontext» beleuchtet die Hintergründe. Weitere Themen: Clans sind Kult - Die Clans und die Schule - Ein Blick hinter die Fassade der Clans
    56 min
  • Gender und Mode – Schnittmenge und Unterschied
    Die Genderdebatte macht auch vor der Mode nicht Halt. Doch gerade mit Kleidung definieren sich viele als männlich oder weiblich. Was passiert, wenn sich diese Zuschreibungen auflösen? Glitzer und Rosa für die Frau, Hosen und schwerer Stoff für den Mann: Lange bestimmten solche modischen Zuschreibungen das Spiel der Geschlechter. Doch das binäre Gendermodell aus Frau und Mann löst sich auf. In der Gesellschaft werde neue Geschlechteridentitäten diskutiert. Das wirkt sich auf die Mode aus.
    Die Ausstellung «Unlabel» des Museums für Gestaltung Zürich zeigt Mode, die nicht in Kategorien passt. Die Zürcher Modedesignerin Sandra Kuratle produziert seit über zwanzig Jahren Männerröcke. Wer sind ihre Käufer?
    Die Soziologin Monika Kritzmöller erklärt, welche Mechanismen in der Gesellschaft spielen, wenn modische Zuschreibungen sich verändern. Weitere Themen: Zeigt her eure Kleider! - Der maskuline Rock - Wie gesellschaftliche Prozesse die Mode verändern
    50 min
  • Vor 100 Jahren - Als der Frieden verloren ging
    Am 28. Juni 1919 musste Deutschland den Versailler Vertrag unterzeichnen. Der Friedensvertrag beendete formal den Ersten Weltkrieg – und trug in sich den Keim der nächsten Katastrophe. Im Frühling 1919 verhandelten die Siegermächte des Ersten Weltkriegs in Paris über die Nachkriegsordnung. Das unterlegene Deutsche Reich war zu den Besprechungen nicht zugelassen. Als es am 28. Juni in Versailles den Vertrag unterschreiben musste, war die Empörung auf deutscher Seite riesig.
    Der «Versailler Vertrag» sprach die alleinige Kriegsschuld Deutschland zu und verpflichtete es überdies zu gigantischen Reparationszahlungen. Auch verlor das Deutsche Reich einen Teil seines Territoriums und alle seine Kolonien in Übersee.
    Der «Schandfrieden» von Versailles weckte auf deutscher Seite den Revanchegedanken. Dies wusste in den folgenden Jahren Hitler für seinen Aufstieg zum Diktator propagandistisch auszunutzen.
    Die Pariser Friedenskonferenz brachte epochale Veränderungen: Mit dem Völkerbund mit Sitz in Genf entstand erstmals eine weltumspannende Organisation der Nationen, die das Ziel hatte, Kriege zu verhindern – und dabei kläglich scheitern sollte.
    Zudem veränderte sich die europäische Landkarte: In Osteuropa entstand von den baltischen Staaten bis Jugoslawien ein ganzer Korridor von neuen Staaten. Die damaligen Grenzziehungen sind teilweise bis heute umstritten.
    Weshalb scheiterte das Pariser Friedenswerk in entscheidenden Punkten? Was wären bessere Alternativen gewesen? Und: Welche Lehren lassen sich aus der historischen Erfahrung von 1919 für die Friedenssicherung heute ziehen?
    Felix Münger diskutiert mit Jörn Leonhard, Professor für westeuropäische Geschichte an der Universität Freiburg im Breisgau.
    Buchhinweis:
    Jörn Leonhard. Der überforderte Frieden – Versailles und die Welt 1918-1923. C.H. Beck 2018.
    50 min
  • Sachbuchtrio
    Ein Handbuch, das anschaulich durch die Vielfalt der Oper führt, ein Kompendium, das die wichtigsten Theologen und Theologinnen der Schweiz übersichtlich porträtiert, und ein engagiertes Plädoyer für mehr Menschlichkeit stehen im Zentrum der Juni-Ausgabe des Sachbuch-Trios. Weitere Themen: Illustrierte Geschichte der Oper - Schweizer Theologinnen und Theologen im 20. und 21. Jahrhundert - Homo Empathicus
    49 min
  • «Leichte Sprache» – Deutsch für alle?
    Die sogenannte «Leichte Sprache» hilft Menschen mit Lernschwierigkeiten und Fremdsprachigen, sich im Alltag zurechtzufinden. Denn «Leichte Sprache» reduziert die Komplexität des Deutschen enorm. Was kann «Leichte Sprache»? Wo sind ihre Grenzen? Immer mehr amtliche Bulletins und Produktinformationen, Formulare und literarische Texte werden in sogenannt «Einfache Sprache» oder «Leichte Sprache» übertragen, um sie für Menschen mit Lernbehinderungen und für Zugezogene verständlicher zu machen. Über das Konzept dieses vereinfachten Deutsch, über seine Möglichkeiten und Grenzen gibt in der Sendung die Sprachwissenschaftlerin Prof. Susanne Jekat von der ZHAW Auskunft.
    In einer Reportage kommen auch Betroffene zu Wort, also Menschen, die im Alltag auf «Leichte Sprache» angewiesen sind. Ausserdem spricht der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider über sein kürzlich erschienenes Buch «Deutsch für alle».
    Darin skizziert er humoristisch-polemisch eine radikale Sprachreform. Das Resultat dieser Reform nennt er augenzwinkernd «wohltemperiertes Deutsch». Damit erntete er aber auch Hasskommentare. Welches ist das «Deutsch für alle»? Weitere Themen: Das Konzept «Leichte Sprache» - Mitsprache dank «Leichter Sprache» - Abbas Khider und sein «Deutsch für alle»
    52 min
  • Alkohol und Tabak weltweit
    Alkohol- und Tabakkonsum sind weltweit für Millionen von Toten verantwortlich. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Alkohol steigt. Und in Ländern ohne diesbezügliche Regulierung nimmt die Zahl der Raucherinnen und Raucher zu. Zwei Reportagen aus Kenia und Indonesien. Die Zahl der Alkohol-Abstinenten sinkt, und in Ländern mit wachsendem Wohlstand können sich mehr Menschen Bier, Wein und Spirituosen leisten. 2017 wurde weltweit 70% mehr Alkohol konsumiert als 1990. Die Ziele der WHO werden nicht erreicht. Beim Rauchen ist die WHO zuversichtlich, dass die Kurve weiter nach unten verläuft.
    «Kontext» berichtet über Alkohol in Kenia und über das Raucherland Indonesien. Und Jürgen Rehm (Centre for Addiction and Mental Health, Toronto) und Vinayak Prasad (Tabakprogramm der WHO) vermitteln eine globale Übersicht. Weitere Themen: Bier in Kenia - Die weltweite Entwicklung - Tabak in Indonesien
    57 min
  • Musik im Gespräch
    In der Kontext-Reihe «Musik im Gespräch» nimmt die Musikredaktion von SRF 2 Kultur jeweils drei Aspekte des Musiklebens in der Schweiz unter die Lupe. Dieses Mal geht es darum, wo die Alte Musik steht, in ihrem Zentrum Basel mit seiner weltberühmten Schola Cantorum, aber auch in anderen Zentren. Sodann fragen wir, wie sich die experimentelle elektronische Musik ihr Publikum verschafft ausserhalb der Insiderkreise. Und wir blicken auf ein Urgestein damals neuer Musikvermittlung: auf das Format TonhalleLATE, das jungen Hörerinnen das traditionsreiche Sinfoniekonzert näherbringen möchte. Weitere Themen: Radikal, aber trotzdem zugänglich? - Alt und dennoch taufrisch - Spät, aber doch noch zeitgemäss?
    50 min
  • LSD – die wiederentdeckte Substanz
    LSD kehrt wieder – eine psychedelische Substanz erlebt ihren Flashback. Die ehemalige Hippiedroge LSD verlässt die Schmuddelecke. Nach mehr als fünfzig Jahren Verbot und Ächtung ist das Pilz-Halluzinogen heute wieder ein Thema in der Literatur, in der Wissenschaft und in der Gesellschaft. Mit «Verändere dein Bewusstsein» von Michael Pollan und «Das Licht» von TC Boyle setzen sich gleich zwei vielbeachtete aktuelle Publikationen mit LSD auseinander. Gleichzeitig nimmt die medizinische Bedeutung von LSD wieder zu. Allen voran in der Schweiz. In Forschung und Praxis entfaltet das Pilz-Psychedelikum seine Wirksamkeit gegen Ängste, Depressionen und Süchte. Weitere Themen: TC Boyle über seinen LSD-Roman «Das Licht» - Am Anfang war das Mutterkorn – vom Antoniusfeuer zum LSD - LSD-Trips im Dienst der Wissenschaft und zugunsten der Psyche
    53 min

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