Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Was die Seele stärkt: Tandem mit Lisa Palm und Helene Aecherli
    Was braucht die Seele in prekären Lebenssituationen? Wie bewahrt man die Menschenwürde angesichts von Krankheit und Tod? Im Tandemgespräch begegnen sich die Seelsorgerin Lisa Palm und die Journalistin Helene Aecherli. In ihrem Spitalalltag betreut die katholische Theologin und Seelsorgerin Lisa Palm Menschen an den Übergängen des Lebens; bei der Geburt eines Kindes, in Zeiten schwerer Krankheit bis hin zum Sterben. Was bedeutet Seelsorge heute im Spitalkontext, wie wird auf die verschiedenen Konfessionen eingegangen und was unterscheidet die Seelsorge von der im Trend begriffenen «spiritual care»?
    Was es bedeutet, Menschen in vulnerablen Situationen geistigen und emotionalen Beistand zu spenden, das beschäftigt auch die Reporterin Helene Aecherli. Sie bereist seit vielen Jahren den Nahen Osten und macht immer wieder die Erfahrung, dass die Pflege und der Erhalt der eigenen äusseren Erscheinung stärkende Wirkung gerade auf Frauen in Konfliktgebieten hat.
    Im Tandemgespräch kreuzen die Theologin und die Journalistin ihre unterschiedlichen Perspektiven auf das, was das Leben würdigt, wenn die Bedingungen unwürdig sind.
    55 min
  • «Fortsetzung folgte» 3/10 Calais: Der «Dschungel» ist (nicht) weg
    In der «Kontext»-Sommerserie «Fortsetzung folgte» gehen wir Geschichten nach, die wir früher gesendet haben. Unser Thema heute: Der neue «Dschungel» von Calais, wo noch immer hunderte von Migranten unter prekären Bedingungen hausen. Wie sieht es heute aus? Vor rund zweieinhalb Jahren fuhren in Calais die Bagger auf. Das wohl bekannteste Flüchtlingscamp Europas der «Dschungel von Calais» wurde geräumt.
    Bald aber kehrten die Migranten und die wenigen Migrantinnen zurück und leben seither unter widrigeren Bedingungen als je zuvor. Weitere Themen: Menschenrechte: Verloren im ewigen Dschungel von Calais (W) - Der «Dschungel» ist kleiner geworden und prekär geblieben - Alles beim Alten? Jein
    52 min
  • Künste im Gespräch – Reisen in die Welt der Kunst
    Vielversprechender Aufbruch am Opernfestival in Aix-en-Provence. Ein Gespräch mit dem mosambikanischen Autor und Ökonomieprofessor Mia Couto. Ein Besuch in Paris beim Bündner Chansonnier Mario Pacchioli. Die Erwartungen sind gross: Mit Pierre Audi hat das führende Klassikfestival Frankreichs einen neuen Leiter. Er hat in den letzten Jahrzehnten die niederländische Opernszene mit innovativen Programmen geprägt. Gelingt ihm das auch mit dem Opernfestival in Aix-en-Provence?
    Der neue Roman «Imani» des mosambikanischen Schriftstellers Mia Couto nimmt uns mit ins späte 19. Jahrhundert, als Mosambik unter portugiesischer Kolonialherrschaft stand. Von einem einfachen Schwarz- Weiss-Denken ist der international bekannte Schriftsteller aber weit entfernt.
    Seine Karriere begann mit einem Auftritt in der Castingshow Music Star 2004. Das scheint lange her. Zur Zeit beschäftigt sich der Bündner Künstler mit der Geschichte des Französischen Chansons. Weitere Themen: Aufbruch am Opernfestival in Aix-en-Provence - Mia Couto: Von Mosambik erzählen - Mario Pacchioli: Bündner Chansonnier in Paris
    55 min
  • Alkohol im Alter: Die stille Epidemie?
    Ein, zwei oder drei Gläser Wein - nicht selten aber auch mehr: Sieben Prozent der 65 bis 75-jährigen in der Schweiz trinken chronisch risikoreich. Was sind die Gründe und wie kann man helfen? Sucht kennt kein Alter. Im Gegenteil – gerade Senioren und Seniorinnen sind besonders gefährdet eine Alkoholsucht zu entwickeln.
    Eine Abhängigkeit im Alter bleibt aber oft unbemerkt und unterbehandelt. Denn nicht selten werden die Folgen des Alkoholmissbrauchs mit gängigen altersbedingten Veränderungen verwechselt oder aber der Alkoholkonsum der älteren Generation wird bagatellisiert. Fachleute orten Handlungsbedarf.
    Studiogast: Esther Indermaur, Spitex und Pflegeexpertin Weitere Themen: Ich, der Alkoholiker - Mein Mann, der Alkoholiker - Der Ausstieg
    54 min
  • Teure Leidenschaft für Klangkunst. Was motiviert Musik-Mäzene?
    Der digital erschlossene Briefwechsel des Winterthurer Musikmäzens Werner Reinhart gibt Einblick in das Wirken einer prägenden Persönlichkeit des Schweizer Musiklebens. Wie haben sich die Prioritäten privater Musikförderung seither verändert? Ein Intendant und eine bekannte Mäzenin geben Auskunft. Tausende Briefe hat der Winterthurer Musikmäzen Werner Reinhart hinterlassen. Er förderte Komponisten wie Igor Strawinsky, Paul Hindemith und Othmar Schoeck, spielte selbst sehr gut Klarinette und prägte bis zu seinem Tod 1951 auch das Programm des Musikkollegiums, das zu einem bedeutenden Orchester der klassischen Moderne wurde.
    Reinharts Briefwechsels, wissenschaftlich erschlossen und mittlerweile digital zugänglich, gibt Aufschluss über seine Förderpolitik, seine persönlichen Beziehungen zu den Künstlern sowie seine Prinzipien als Mäzen. Angesichts dessen stellt sich die Frage: Was motiviert Mäzene und Musikfans heute, bedeutende finanzielle Mittel für die flüchtige Kunst der Musik auszugeben? Wie müssen Künstlerinnen und Veranstalter heute auf ein zahlungskräftiges Publikum zugehen, um Mittel einzuwerben, und wie hat sich die Szene in den letzten Jahren verändert?
    Im Gespräch mit dem Festival-Intendanten Christoph Müller und einem Vertreter des Aargauer Kuratoriums kommen verschiedene Strategien zur Sprache. Und die erfolgreiche Krimi-Autorin Donna Leon verrät, wie sie ihre Passion für Händel-Opern zur Mäzenin werden liess. Weitere Themen: «Ich bin ein Händel-Lunatic», sagt Donna Leon - «Stricte anonym…» - Werner Reinhart, Förderer und Mäzen - Grossmäzene - ein Klumpenrisiko für Veranstalter?
    52 min
  • Klimahelden (1/2): Mali und Bolivien
    Statt ewiger Hiobsbotschaften ist es möglich, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Oder zumindest, sein Leben, seine Umgebung so zu verändern, dass einen die Folgen der globalen Erwärmung – hoffentlich – nicht mit voller Wucht treffen. Solarstrom bringt in Mali ökologisch verträglich den Aufschwung selbst in abgelegene Regionen. Und in Bolivien sorgen Kooperativen für eine Wasserversorgung, die trotz der längeren Trockenperioden funktioniert. Zwei Reportagen über Klimahelden in Mali und in Bolivien. Weitere Themen: Solarcontainer für Dörfer in Mali - Wasser für La Paz und El Alto
    52 min
  • «Fortsetzung folgte» 2/10: Die «Philharmonie de Paris»
    In der «Kontext»-Sommerserie «Fortsetzung folgte» gehen wir Geschichten nach, die wir früher gesendet haben. Unser Thema heute: Neue Konzertsäle und ihre Versprechen. Nicht im Stadtzentrum, sondern in der Peripherie steht die im Januar 2015 eröffnete «Philharmonie de Paris» von Jean Nouvel. Die offen gedachte Architektur und die Lage am Stadtrand sind als Geste gedacht, als Handreichung in die Banlieue hinein und in das wachsende Grand Paris.
    Die «Philharmonie de Paris» ist auch vier Jahre nach ihrer Eröffnung Konzertsaal und pädagogisches Zentrum, Ausstellungsort, Begegnungsstätte für Familien und neues Publikum. Das haben andere, ähnliche Projekte in Europa so nicht erreicht, auch wenn sie es anstreben.
    Kontext wiederholt die Sendung zur Eröffnung der Philharmonie de Paris und fragt im Update nach anderen Konzertbauten, wie der Elbphilharmonie in Hamburg: was leisten die? Und: sind die Zeiten solcher Grossbauten nicht eigentlich vorbei? Weitere Themen: Die neue Philharmonie de Paris - Neue Konzertsäle und ihre Versprechen
    47 min
  • Künste im Gespräch – Theater, Pop und Kunst
    Louis Naef: Mit seinem Landschaftstheater hat der Regisseur Geschichte geschrieben – bis heute. Dann: die eingängigen Hits der Pet Shop Boys und ihr doppelter Boden. Und: Vielfalt in der Abstraktion - Die beiden Schweizer Künstler Helmut Federle und Olivier Mosset. Das Freilichttheater Ballenberg feiert diesen Sommer seine 25. Inszenierung mit Gottfried Kellers «Romeo und Julia auf dem Dorfe». Damit kehrt es an seine Anfänge zurück. Denn dieselbe Erzählung inszenierte Louis Naef 1991 als allererste Ballenbergproduktion in die Landschaft hinein.
    Dann: Viele Hits gehen auf das Konto der Pet Shop Boys. Doch die eingängigen Songs haben einen doppelten Boden. In den Ohrwürmern stecken Tragödien, Komödien und Tragikomödien.
    Und: Die beiden Schweizer Künstler Helmut Federle und Olivier Mosset malen abstrakt. Beide gingen ins Ausland, um Künstler zu werden, beide tragen imposante Bärte, feiern dieses Jahr ihren 75. Geburtstag, sind derzeit in Schweizer Ausstellungen zu entdecken – und beide malen total unterschiedlich. Weitere Themen: «Theater von Null an»: Louis Naef und das Landschaftstheater - Pet Shop Boys: Alles ausser Langeweile - Helmut Federle und Olivier Mosset
    57 min
  • Vorhang auf für die Theaterszene Südostasiens (2/2)
    Wenn die eigene Geschichte auf die Bühne kommt: In der jungen Geschichte vieler südostasiatischer Nationalstaaten gibt es blinde Flecken, die in den offiziellen Geschichtsbüchern ausgespart werden. Nicht so im Theater. Der Regisseur Mark Teh aus Kuala Lumpur und der Künstler Ho Tzu Nyen aus Singapur beschäftigen sich schon fast obsessiv mit der Geschichte ihrer Länder. Und sie nehmen für ihre alternativen Geschichtsschreibungen andere Perspektiven ein als Historiker, Politikerinnen, Wissenschaftler.
    Was und wie ist Südostasien? Was verraten Mythen und alte Landkarten über die Geschichte dieser Region, die erst durch die westlichen Kolonialmächte zum Konstrukt «Südostasien» gemacht wurden?
    In der künstlerischen Beschäftigung mit den hegemonialen Machtstrukturen und auf der Suche nach alternativen Geschichten fokussieren Mark Teh und Ho Tzu Nyen immer wieder auf die Geschichte des Kommunismus in Südostasien, die im Zuge der Nationalstaatenbildung verschwiegen und tabuisiert wurde. Weitere Themen: «Jede Geschichte ist mehrdeutig und widersprüchlich» - «Malaysia ist immer noch ein flüssiger Ort»
    52 min
  • Vorhang auf für die Theaterszene Südostasiens (1/2)
    Verschiedene Sprachen, Religionen und Kulturen: Die Unterschiede in Südostasien sind riesig. Doch Theaterschaffende und Kulturinstitutionen suchen immer mehr das Gemeinsame und die Zusammenarbeit. Für viele zeitgenössische Theater- und Tanzgruppen aus Südostasien war es lange selbstverständlich an internationalen Festivals in Europa zu spielen. Im eigenen Land oder gar den Nachbarländern gab es kaum Auftrittsmöglichkeiten.
    In den letzten Jahren wurden vielerorts Plattformen und Projekte lanciert, die den innerasiatischen Austausch stärken sollen. Das Interesse an den Nachbarn steigt – und damit auch das Wissen um Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
    Wir treffen Theaterschaffende aus Singapur, Tokyo, Bangkok und Yogyakarta, die über die nationalen Grenzen hinweg die Region in den Blick nehmen. Wie arbeiten sie? Und was sind ihre (gemeinsamen) Themen? Weitere Themen: Tay Tong «Asien ist nicht exotisch» - Akane Nakamura: «Die gemeinsame Geschichte kennenlernen» - Jaa Phantachat: «Wir haben auch unseren Big Brother» - Helly Minarti: «Tradition gibt es nicht ohne Zeitgenossenschaft»
    53 min

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