Kontext

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kontext episodes

  • Das Sachbuchquartett
    Was tun, um den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern? Wie unterscheidet sich die Elite vom Rest der Welt? Warum wurde die Welt zu der, die sie ist? Was muss getan werden, um einer digital bedingten Massenarbeitslosigkeit zuvorzukommen? Vier Fragen - vier Sachbücher mit Anregungen. Weitere Themen: Vier fürs Klima: Wie unsre Familie versucht, CO2-neutral zu leben - Die Abgehobenen - Wie die Eliten die Demokratie gefährden - Big History - Jäger, Hirten, Kritiker: Utopie für die digitale Gesellschaft
    56 min
  • Die Rückkehr der Geier
    Die Rückkehr der Bartgeier in den Alpen ist ein grosser Erfolg für die Vogelschützer. 40 Jahre nach dem Beschluss, diese riesigen Vögel wieder auszuwildern, fliegen bereits 250 Bartgeier durch die Alpen. Aber weltweit gesehen geht es den Geiern schlecht, sehr schlecht sogar. In Indien ist die Zahl der Geier um 95 % gesunken. Der dramatischer Bestandeseinbruch ist vor allem auf ein Tiermedikament zurückzuführen, das bei Rindern als Entzündungshemmer eingesetzt worden ist. Die Geier ertragen dieses Medikament namens Diclofenac nicht. Wenn sie ein Rind fressen, das kurz vor seinem Tod damit behandelt worden ist, sterben die Geier in grosser Zahl. Unterdessen ist dieses Medikament auch in Spanien und Italien zugelassen, wo 80 Prozent aller europäischen Geier leben. Bisher gab es allerdings kaum Vergiftungsfälle.
    Während die Zahl der Bartgeier in den Alpen stetig wächst und die Zahl der Gänsegeier in Frankreich und Spanien fast schon explodiert, sind die beiden anderen europäischen Geierarten, der Mönchs- und insbesondere der Schmutzgeier vom Aussterben bedroht. Warum diese Unterschiede – und was brauchen die Geier, um überleben zu können?
      Weitere Themen: Knochenbrecher aus den Hochalpen - Schildkrötenfresser in Griechenland
    55 min
  • Festival + Sommer: Sommerfestival!
    Früher konnte man an Sommerfestivals wie dem Theater Spektakel internationale Produktionen sehen, die in den Stadttheatern nicht vorstellbar gewesen wären. Und heute? Was zeichnet die Attraktivität von Sommerfestivals wie dem Züricher Theater Spektakel und dem Theaterfestival Basel aus? In Zürich und Basel sind mit Matthias von Hartz und Tobias Brenk zwei neue künstlerische Festivalleiter am Start. Was präsentieren sie dem Publikum, wie kommt ihr Programm an?
    Noëmi Gradwohl, Maya Künzler und Roman Hošek sind auf der Landiwiese unterwegs und teilen ihre Eindrücke, Highlights und Begegnungen mit Künstlerinnen aus der ganzen Welt.
    Festivals sind (auch) ein Spiegel der Globalisierung. Entstanden sind viele in politischen Umbruchsituationen, nach den Weltkriegen oder in den 80er Jahren. Nicht zuletzt durch die Internationalisierung und Digitalisierung hat sich das Kuratieren von Festivals in den letzten Jahren grundlegend geändert. Chancen und Schattenseiten davon, analysiert die Theaterwissenschaftlerin Alexandra Portmann. Weitere Themen: Kritikerrunde 1: Dieses Jahr auf der Landiwiese - Festivals sind ein Spiegel der Globalisierung - Kritikerrunde 2: Was kommt ans Theaterfestival Basel?
    1 hr 8 min
  • Lieblingsgeschichten 7/7 - Ein Hauch von Demokratie in Afrika
    Menschen haben in Afrika für Demokratie gekämpft - nun haben sie auch einiges erreicht. Drei Reportagen aus drei Ländern - in einem Blick in die Geschichte. Die Demokratie hat es noch immer schwer in Afrika, und doch: über Jahre haben sich die Menschen in vielen Ländern Rechte erkämpft, von denen sie früher, unter der Einparteienherrschaft, nur träumen konnten. Ein Rückblick auf die Entwicklungen vor und nach der Jahrhundertwende, aus drei verschiedenen Ländern. Weitere Themen: Schlägertrupps im Radiostudio - Einbauküchen, made in Ghana - Demokratie im Dorf
    1 hr 2 min
  • «Happy Birthday, Lenny»
    Vor 100 Jahren, am 25. August 1918, kam der US-amerikanische Komponist, Pianist, Dirigent und Musikvermittler Leonard Bernstein zur Welt. Wer ihn nur als Verfasser des Musicals «West Side Story» kennt, weiss schlicht zu wenig über diese vielfältige, charismatische und schillernde Jahrhundertfigur. Als Komponist verschmolz Leonard Bernstein unterschiedlichste Stile. Als Dirigent führte er einen emotionalen, lockeren Dirigierstil ein und trug dazu bei, Gustav Mahler zu rehabilitieren.
    Und als Musikvermittler trat er für eine Popularisierung der seinerzeits elitären Klassik ein. «Es ist mir unmöglich», sagt er einmal, «eine endgültige Wahl zu treffen unter meinen verschiedenen musikalischen Tätigkeiten. Was immer mir im gegebenen Moment als richtig erscheint, muss ich tun, wenn auch auf Kosten anderer musikalischer Aufgaben.» Aber auch wenn der Tag viel zu wenige Stunden hat, ist es nicht so, dass Leonard Bernstein über der Fülle seiner Inspirationen verzweifelte. Bernstein blieb ein Philanthrop, bedingungslos, begeistert und begeisternd.
    Im Rahmen des SRF-Schwerpunktes zu Leonard Bernstein hat «Kontext» den Bernstein-Biografen Sven Oliver Müller zu Gast, der über «Lennys» Talent spricht, parallel verschiedene musikalische Felder auf höchstem Niveau zu bespielen. Craig Urquhart, Bernsteins letzter persönlicher Assistent, erzählt davon, wie genau es der Maestro mit der Musik nahm, dabei aber nie den Spass aus den Augen verlor. Und der Historiker Friedemann Pestel beleuchtet Bernstein als politischen Menschen, der mit seinen Gastspielen Statements zu setzen wusste. Weitere Themen: Die Kerze, die an beiden Enden brennt - Leonard Bernstein – eine amerikanische Popikone - Leonard Bernstein – der musikalische Diplomat
    56 min
  • Künste im Gespräch: Drei Nächte und ein Todesfall
    In «Königskinder» lässt Alex Capus ein Paar eine Nacht lang in einem verschneiten Auto ein Märchen erzählen. Das Zürcher Schalktheater verlagert Shakespears Sommernachtstraum an einen Pool. Und an den Salzburger Festspielen in Hans Werner Henzes Oper «The Bassarids» heisst es eine Nacht lang: Party! Psychisch erkrankt und arbeitslos zu sein ist in einer glanzvollen Stadt wie Zürich ein Stigma. Das inklusive Theaterprojekt Schalktheater trägt seit nun 10 Jahren dazu bei, diesen Stempel zu enttabuisieren. Zum Jubiläum betrachtet es Shakespeares Verwirrungskomödie «Sommernachtstraum» aus der Gegenwart: die Sommernacht spielt nicht im Wald, sondern an einem Pool, an dem sich verlorene Menschen treffen und über Verwirrung, Wahnsinn und Identitätslosigkeit nachdenken.
    Auch der neue Roman «Königskinder» von Alex Capus spielt in einer einzigen Nacht: Das Paar Max und Tina muss sie in einem eingeschneiten Auto auf dem Jaunpass verbringen. Zum Zeitvertreibt erzählt Max eine märchenhafte Geschichte: Von dem Hirtenjungen Jacob Buschong, der sich Ende des 18. Jahrhunderts in eine reiche Bauerntochter verliebt und am Ende in Versailles landet.
    Auch Hans Werner Henzes Oper «Bassarids» spielt in nur einer Nacht. Da lädt Dionysos zum rauschenden Fest: Es wird gesungen, getanzt und gefeiert, bis ein Mord passiert. Die Produktion ist die Abschlussaufführung des Operncamps der Salzburger Festspiele – ein altehrwürdiges Festival, das sich unter dem neuen Leiter Markus Hinterhäuser langsam modernisiert. Weitere Themen: «Königskinder»: Der neue Roman von Alex Capus - Schalktheater: 10-jähriges Jubiläum mit Shakespeare - Endlich am Ruder: Salzburgs Intendant Markus Hinterhäuser
    56 min
  • Kultour de Suisse (7/8) - Roothuus in Gonten: jodeln und forschen
    Die Appenzeller und Toggenburger Volksmusik haben das Roothuus in Gonten gerettet. Denn ohne sinnvolle Nutzung ist ein historisch wertvolles Gebäude längerfristig nur ein Museum. Im Roothuus aber wird das klingende Kulturerbe gesammelt, gepflegt und erforscht. Der Innerrhoder Landammann Roland Inauen kämpft gemeinsam mit Mitstreitern für die Rettung des 350 Jahre alten Roothuuses in Gonten, der Architekt Paul Knill baut das prächtige Appenzellerhaus sorgfältig und pragmatisch um und verwandelt das Haus in ein Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.
    Jetzt gehen dort Volksmusiker, Kursteilnehmerinnen und Naturjodelforscher ein und aus. Die regelmässig stattfindenden Stobete beweisen, wie kulturelle Teilhabe funktioniert. Weitere Themen: «En Appezöllerhüüsli hend Frohsinn ond Verstand» - Pia Signer-Dobler lädt zur Stubete im Roothuus Gonten - Der Naturjodel im Vergleich
    57 min
  • Prag August 1968 – das jähe Ende der Reformbewegung
    Heute vor 50 Jahren wurde die Tschechoslowakei von Panzern der Warschauer Paktstaaten überrollt, was Zehntausende in die Flucht trieb. Mit dem Einmarsch der Truppen aus der Sowjetunion und den sozialistischen «Bruderländern» nahm der «Prager Frühling» ein Ende. Ein Rückblick mit drei Zeitzeugen. Mit der Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968 wurde die Hoffnung auf einen «Sozialismus mit menschlichem Antlitz» zerstört und damit auch das politische Reformlabor, das in der Tschechoslowakei entstanden war.
    «Kontext» blickt mit dem Aargauer Fotojournalisten Heinz Fröhlich und der Historikerin Helena Kanyar auf die damaligen politischen Ereignisse in Prag zurück. Zu Wort kommt auch Richard Seemann, der als Auslandredaktor im tschechoslowakischen Radio auszuharren versucht, dafür aber einen hohen Preis bezahlt hat. Weitere Themen: Als «rasender Reporter» unterwegs in Prag - «Ich lag auf dem Wenzelsplatz in einer Blutlache» - Okkupation und Entlassung: Vom Auslandredaktor zum Heizer
    58 min
  • Engagement im Exil: EritreerInnen in der Schweiz
    Sie packen an und engagieren sich: Leute wie Absera Tewelde. Die Journalistin ist aus Eritrea geflüchtet und arbeitet ehrenamtlich beim Radio LoRa. Sie setzt sich ein für eine bessere Integration und gegen das schlechte Image ihrer Landsleute. Die eritreische Diaspora in der Schweiz besteht aus rund 30'000 Eritreer und Eritreerinnen. Einige sind erst gerade angekommen, andere sind schon seit den 80er Jahren hier.
    Aus der Diaspora entstehen zunehmend gesellschaftliche und politische Initiativen, mit dem Ziel die Partizipation und Teilhabe von Exil-Eritreern und Eritreerinnen zu fördern. Denn die Gemeinschaft kämpft mit Vorurteilen und realen Integrationsproblemen.
    Studiogäste:
    - Semhar Negash, Sozialanthropologin und UMA-Integrationsexpertin
    - Pheben Asghedom: Ethnologin und Sozialpädagogin Weitere Themen: Mit Mut und Schalk - Eritreischer Journalismus im Exil: Das Streben nach Zusammenhalt
    56 min
  • Künste im Gespräch: Alles neu macht der August!
    Neu ist er zwar, der Leiter des Zürcher Theater Spektakels Matthias von Hartz, aber er setzt auf das Bewährte. Beat Sterchis «Blösch» erschien vor 35 Jahren, aber nun begeistert er ein neues Publikum. Und das einstige Stadtmuseum Winterthur heisst neu «Museum Schaffen» und setzt auf Oral History. Nicht auf Biegen und Brechen alles neu machen wolle er, Matthias von Hartz, der neue Leiter des Theater Spektakels Zürich. Sondern: ausweiten, ergänzen und schärfen. Mit der diesjährigen Festivalausgabe übernimmt er die künstlerische Leitung und folgt auf Sandro Lunin, der nach insgesamt zehn Jahren zurücktritt. Was sind die Visionen des «Neuen» im Bunde?
    Einst war das Museum Lindengut in Winterthur - eine herrschaftliche Villa im Vögelipark – ein Heimatmuseum, später wurde es zum Stadtmuseum. Jetzt heisst es historisches Museum Winterthur, ist ins Industriequartier gezogen und gibt sich den Namen «Museum Schaffen». Er verweist auf das Thema, dem sich das Museum annimmt, ein Thema, das wie kein anderes unseren Alltag prägt: die Arbeit. In der Sonderausstellung «Zeit.Zeugen.Arbeit» setzt das Museum Schaffen auf Zeitzeugen, die von ihrer Arbeit berichten und in deren Biografien sich die grossen Themen der Arbeitswelt spiegeln: Technologischer Wandel, gesellschaftliche, politische und demografische Veränderungen.
    Um Arbeit, Ausbeutung und den Wandel der Zeit geht es auch in Beat Sterchis Roman «Blösch» von 1983. Der Klassiker, der auf dem Knuchelhof im imaginären Schweizer Dorf Innerwald spielt, erfährt nun in Grossbritannien eine Renaissance. Unter dem Titel «Cow» wurde der Roman neu lanciert und erorbert eine ganz bestimmte Zielgruppe: Veganer! Weitere Themen: Theaterspektakel Zürich: Matthias von Hartz im Gespräch - Museum Schaffen in Winterthur: Arbeit im Wandel der Zeit - Beat Sterchis «Blösch» erfreut englische Veganer
    55 min

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