Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast

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By Florian , Christian & PeterSportsNewsSports NewsHealth & FitnessRunning
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Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast episodes

  • LEP#376 - Ein Gespräch mit Hanna Gröber

    Gast der Folge

    Hanna Gröber – internationale Berg- und Trailathletin mit Erfolgen bei EM und WM, rund 770 ITRA‑Punkten und starken Leistungen auf Straße und Trail. Sie ist zweifache deutsche Berglaufmeisterin, lief 3000 m Hindernis im College‑Sport in den USA, arbeitet in Zürich in der Pathologie und absolviert das Schweizer Lehrdiplom für Biologie. Ihre Vielseitigkeit reicht von Fußball über Ski‑Alpin bis Langlaufen und prägt ihre heutige Laufkarriere.

    Gesprächsinhalte

    Laufkarriere zwischen USA, Deutschland und Schweiz

    Hanna erzählt, wie sie über den Hindernislauf und Cross Country in den USA zum Trailrunning fand. Nach ihrer Rückkehr begann sie eine Promotion in Zürich, wechselte später in ein Histologie‑Labor und studiert parallel das Lehrdiplom für Biologie. Die Nähe zu den Bergen und ein starkes Laufumfeld in Zürich unterstützen ihre sportliche Entwicklung.

    Hindernislauf als Grundlage für den Trail

    Wir sprechen über ihre Jugendjahre im Hindernislauf, die Rolle selbstgebauter Trainingshindernisse und warum die Disziplin oft unterschätzt wird. Hanna erklärt, wie die Kombination aus Technik, Kraft und Rhythmus ihr heute auf technischen Trails und im Downhill zugutekommt.

    Marathon, Straße und Alternativtraining

    Hanna berichtet über ihr Marathon‑Debüt in Valencia 2024, das sie mit 2:35 h trotz geringer Laufumfänge und viel Spinning absolvierte. Sie erklärt, wie sie Radtraining und Zwift nutzt, warum der Wien‑Marathon ein Ziel für 2025 ist und wie sie versucht, Geschwindigkeit von der Straße in den Trail zu übertragen.

    Fokus auf Short‑Trail & Golden Trail World Series

    Dieses Jahr liegt ihr Schwerpunkt auf kürzeren Trailrennen. Sie beschreibt ihre ersten Erfahrungen bei der Golden Trail World Series im Pitztal, die Besonderheiten der Strecke und die Frage, warum dort keine Stöcke erlaubt waren. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Berglauf, Golden Trail und klassischen Ultrarennen.

    Krafttraining als Schlüssel zur Verletzungsfreiheit

    Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um Hannas Krafttraining. Sie erklärt, wie sie mit einer befreundeten Trainerin zwei Programme entwickelt hat, die Mobilität, Balance, Plyometrie und klassische Kraftübungen kombinieren. Durch regelmäßiges Training konnte sie frühere Achillessehnen‑ und IT‑Band‑Probleme deutlich reduzieren und ihre Belastbarkeit im Uphill und Downhill steigern.

    Multisportliche Basis

    Hanna erzählt von ihrer breiten sportlichen Vergangenheit: Fußball, Radfahren, Ski‑Alpin, Surfen, Schwimmen und Langlaufen. Diese Vielseitigkeit hilft ihr heute, unterschiedliche Belastungen zu verkraften und flexibel zu trainieren. Auch Langlaufen spielt eine Rolle, besonders für Oberkörperkraft und Stocktechnik – obwohl sie selbst noch nie mit Stöcken im Trail gelaufen ist.

    Stöcke im Trail – Einsatz und Training

    Wir diskutieren, warum Stöcke je nach Strecke sinnvoll sein können, wie Athletinnen wie Katharina Hartmuth sie gezielt einsetzen und weshalb Hanna selbst bisher ohne Stöcke unterwegs ist. Die Frage, ob sie es künftig trainieren wird, bleibt offen – abhängig von den Rennformaten, die sie künftig wählt.

    „This or That“ – Kennenlernen im Schnelldurchlauf

    Im beliebten Entweder‑Oder‑Block erfahren wir, dass Hanna Downhill liebt, wellige Trails bevorzugt, sowohl Intervalle als auch Long Runs mag und eine Mischung aus Struktur und Gefühl im Training schätzt. Yoga verliert gegen Stabi, und Abwechslung ist ihr wichtiger als strikte Spezialisierung.

    Erwähnte Links

    • Golden Trail World Series – Pitztal
    • Bob Graham Round – FKT von Katharina Hartmuth I run far
    • Der Beitrag LEP#376 – Ein Gespräch mit Hanna Gröber erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

      1 hr 39 min
    • LEP#375 - Ein Gespräch mit Chrissi Steurer

      Gast der Folge

      Chrissi Steurer – Ultraläuferin, Coach und Newcomerin, die seit ihrem Einstieg in die Wettkampfszene 2023 regelmäßig Top‑10‑Platzierungen erreicht. Sie ist auf technischen wie auch laufbaren Distanzen erfolgreich, hat mehrere Podien bei anspruchsvollen Rennen wie Hochkönigman, Istria oder Glockner Trails und bereitet sich aktuell auf ihre ersten 100‑Meilen‑Abenteuer vor. Neben dem eigenen Training betreut sie als Coach Athletinnen und Athleten mit Fokus auf individueller Planung und praxisnaher Verpflegungsstrategie.

      Gesprächsinhalte

      Einstieg in den Sport & erste Wettkampferfahrungen

      Chrissi erzählt, wie sie ohne klassischen sportlichen Hintergrund über Wandern und längere Touren zum Trailrunning gefunden hat. Erst mit Anfang 20 begann sie regelmäßig zu laufen, ohne zu wissen, dass es dafür eine eigene Sportart gibt. Ihre ersten Rennen führten sie direkt in anspruchsvolles Gelände – vom Halbmarathon mit 1700 HM bis zu ihrem ersten Ultrarennen auf Teneriffa mit 80 km und 5000 HM. Schnell wurde klar, dass sie sich auf langen Distanzen zuhause fühlt.

      Entwicklung zur Ultraläuferin

      Wir sprechen darüber, wie sich Chrissis Training aus Wanderungen und langen Läufen entwickelt hat und warum sie sich früh auf Ultradistanzen spezialisiert hat. Sie erklärt, weshalb technische Rennen zwar häufig in ihrem Kalender stehen, aber nicht unbedingt ihre größte Stärke sind. Besonders laufbare Strecken liegen ihr, was sich in starken Ergebnissen wie beim Istria 100 zeigt.

      Das erste DNF & mentale Aspekte

      Chrissi berichtet offen über ihr erstes DNF beim Istria 100 im Jahr 2024. Sie beschreibt, wie sich der Leistungsabfall über viele Stunden angekündigt hat, warum sie trotz guter Platzierung ausgestiegen ist und weshalb diese Erfahrung für sie ein wichtiges Learning war. Der Fokus liegt darauf, Rennen nicht um jeden Preis zu finishen, sondern mit einem guten Gefühl ins Ziel zu kommen und die Signale des Körpers ernst zu nehmen.

      Vorbereitung auf die ersten 100 Meilen

      Ein zentrales Thema ist Chrissis nächster großer Schritt: der Swiss Peaks Legend mit rund 390 km und 27.000 HM. Sie erklärt, wie sie sich auf diese Distanz vorbereitet, welche Rolle Lifebases und Dropbags spielen und warum sie das Rennen gemeinsam mit einem Freund bestreiten wird. Wir sprechen über die Region, die Nähe zu UTMB‑Ortschaften und die Besonderheiten solcher Mehrtagesrennen.

      Coaching & Trainingsphilosophie

      Chrissi erzählt von ihrer Arbeit als Coach und ihrem Ansatz, Training ganzheitlich zu betrachten. Neben Leistungssteigerung stehen Alltag, Beruf, Familie und mentale Faktoren im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt ihrer Betreuung ist die Verpflegung – sowohl im Training als auch im Wettkampf. Sie erklärt, wie sie Athleten unterstützt, ihre individuelle Ernährung zu optimieren, um typische DNF‑Gründe wie Magenprobleme zu vermeiden.

      Verpflegung im Training & Wettkampf

      Wir sprechen über Chrissis eigene Verpflegungsstrategie, die je nach Phase zwischen Gels, Riegeln und anderen Kohlenhydratquellen wechselt. Wichtig sind für sie Regelmäßigkeit und ausreichende Energiezufuhr. Sie testet Marken, die bei Rennen angeboten werden, frühzeitig im Training, um Überraschungen zu vermeiden. Die Diskussion zeigt, wie individuell Ernährung ist und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor im Ultralaufen bleibt.

      Erwähnte Links

      • Noli Training – Coaching von Chrissi Steurer
      • picture credits sportshot.de
      • Der Beitrag LEP#375 – Ein Gespräch mit Chrissi Steurer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

        1 hr 25 min
      • LEP#374 - Die Hitzköpfe Julius & Augustus

        Themen der Folge

        FKTs auf Weitwanderwegen

        Ein Schwerpunkt der Folge sind die Fastest Known Times auf großen internationalen Trails. Wir erklären die Unterschiede zwischen unsupported, self-supported und supported FKTs und werfen einen Blick auf die Plattform fastestknowntime.com. Besonders im Fokus steht der neue supported-Rekord am Pacific Crest Trail, den Aúrelien Sanchez in 45 Tagen, 20 Stunden und 15 Minuten aufgestellt hat. Wir ordnen seine bisherigen Leistungen ein und diskutieren, wie man solche Langzeitprojekte logistisch und mental überhaupt durchsteht.

        Der HexaTrack & Karel Sabé

        Während sein Rekord am PCT gefallen ist, ist Karel Sabé selbst gerade in Frankreich unterwegs und versucht den HexaTrack – einen rund 3000 Kilometer langen Thru-Hike quer durch Frankreich – zu absolvieren. Wir beleuchten die Route, die Höhenmeter und die Besonderheiten dieses Trails. Außerdem geht es darum, wie solche Unternehmungen geplant werden und welche Herausforderungen durch Wetter, Terrain und Tagesrhythmus entstehen.

        Tour de France – Spektakuläre Szenen

        Wir sprechen über die jüngste Tour de France, die heuer besonders unterhaltsam war. Die letzten beiden Etappen werden detailliert nacherzählt, inklusive der ikonischen Zielankunft von Mathieu van der Poel und der dramatischen Momente rund um Sepp Kuss. Die Diskussion zeigt, wie taktisch und emotional aufgeladen die Schlussphase war und warum selbst Fahrer während des Rennens stehen geblieben sind, um den finalen Sprint auf der Videowall zu verfolgen.

        9⃣9⃣ Ein neues spannendes Format
        Das medial gehypte 99 Laps Rennen, bei dem mehrere große Namen der Laufszene am Start waren und bei dem nach jeder gelaufenen Runde der letzte Läufer ausscheidet ist auch Teil dieser Folge. Wir ordnen das Format etwas ein und sprechen über die Leistung, die die Top Läufer hier erbracht haben und wundern uns, wie man bei km 100+ noch eine Pace von unter 3 min/km laufen kann.

        Transcontinental Race & Christoph Strasser

        Ein weiteres Thema ist das Transcontinental Race, das diesmal von Norwegen nach Griechenland führt. Wir berichten über den Ausstieg von Christoph Strasser aufgrund von Fieber und über die beeindruckende Leistung von Robin Gemperle, der mit einem 36‑Stunden‑Nonstop‑Ritt eine entscheidende Fähre erwischt hat. Die Rolle der Fähren als taktisches Element wird genauer beleuchtet, ebenso wie die unterschiedlichen Routenoptionen im Süden Skandinaviens.

        Mammut-Laufschuhe & Suunto-Kopfhörer im Test

        Wir sprechen über die neuesten Testeindrücke zu Mammut-Laufschuhen, die vor allem durch ihre Stabilität und den Grip auf technischen Trails auffallen. Dabei geht es um Passform, Dämpfung und Einsatzbereiche im alpinen Gelände.

        Suunto Spark

        Zusätzlich testen wir die Kopfhörer Suunto Spark, die mit langer Akkulaufzeit und sicherem Sitz punkten. Wir ordnen ein, wie gut sie sich für lange Läufe, Hitze und wechselnde Bedingungen eignen. Auch die Steuerung per Kopfgesten und die tastenlose Bedienung wird diskutiert. Wo können sie punkten, wie eignen sie sich im Alltag und wie war der Gesamteindruck?

        Ultra-Endurance & der „Metabolic Ceiling“

        Ein wissenschaftliches Paper über Ultra-Endurance-Athleten liefert spannende Erkenntnisse zum sogenannten „metabolic ceiling“. Wir diskutieren, wie stark der menschliche Körper über lange Zeiträume Energie umsetzen kann, welche Limits es gibt und warum diese Erkenntnisse für FKTs, Mehrtagesrennen und extreme Belastungen relevant sind. Die Studie zeigt, wie eng Leistungsfähigkeit, Energiezufuhr und Regeneration miteinander verknüpft sind.

        UTMB – Politische Diskussionen in Chamonix

        Zum Abschluss sprechen wir über die geplante Verkleinerung des UTMB durch den Bürgermeister von Chamonix. Die Diskussion dreht sich um die Belastung der Region, die Größe des Events und mögliche zukünftige Anpassungen. Wir ordnen ein, welche Auswirkungen eine Reduktion der Teilnehmerzahlen oder Streckenführung haben könnte und wie sich das auf die internationale Trailrunning-Szene auswirken würde.

        Erwähnte Links

        • Break & Fix – Hardware-Wartung verlängern: https://breakandfix.at
        • Fastest Known Time – Routen & Rekorde: https://fastestknowntime.com
        • Live-Tracking HexaTrack – Karel Sabé:
        • Suunto Spark
        • Mammut Aenergy Trail Endurance Ultra Low Men
        • 99 Laps
        • Ultra-endurance athletes and the metabolic ceiling
        • Der Beitrag LEP#374 – Die Hitzköpfe Julius & Augustus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

          1 hr 48 min
        • LEP#373 - Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer

          Gäste der Folge

          Sabine Wurmsam – seit über 20 Jahren im Laufsport aktiv, spezialisiert auf Ultradistanzen ab 50 km. Zahlreiche Podestplätze bei internationalen Trailrennen, darunter Hochkönig, Julian Alps, Engadin Ultra Trail und OCC. Läuft für XC-RUN.de und bewegt sich leistungsmäßig im Bereich von rund 670 ITRA-Punkten.

          Martin Pfeffer – Trailrunner mit breitem Wettkampfspektrum zwischen 40 und 80 km, regelmäßig in den Topplatzierungen bei internationalen Rennen wie Julian Alps, Chianti Trail oder Ultra Trail Vipava Valley. Läuft für Scarpa und erreicht teils über 750 ITRA-Punkte.

          Gesprächsinhalte

          Die sportliche Lage der Woche

          Wir sprechen über die jüngsten Ergebnisse im internationalen Berg- und Trailrunning. Lukas Ehrle war erneut im Einsatz und erreichte beim Grand Parcours in Frankreich den achten Platz. Das Rennen war stark besetzt, insbesondere durch ein kenianisches Spitzenfeld, das sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen dominierte. Auch die Leistungen europäischer Athletinnen und Athleten werden eingeordnet, darunter Martin Nilsson und Ruth Gidongk.

          Rückblick auf den Eiger Ultra Trail

          Der Eiger Ultra Trail bot erneut ein breites Spektrum an Distanzen und starken internationalen Feldern. Besonders hervorzuheben ist der 250‑Kilometer‑Bewerb, bei dem ein österreichisch-schweizerisches Team siegte. Auch reine Frauenteams zeigten beeindruckende Leistungen. Auf den kürzeren Distanzen gab es bekannte Namen wie Juliana Rössler oder Luke Greenfeld-Shaw, die erneut vorne mitliefen. Wir ordnen die Ergebnisse ein und sprechen über die Besonderheiten der Region.

          Ausblick auf den Pitztal Alpine Glacier Trail

          In der kommenden Woche steht der Pitztal Alpine Glacier Trail an, diesmal wieder mit einem Stopp der Golden Trail World Series. Wir sprechen über die Erwartungen, die Wetterbedingungen des Vorjahres und die hochkarätige Startliste. Die Strecke gilt als schnell und technisch anspruchsvoll, was für spannende Rennverläufe sorgen dürfte.

          Interview mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer

          Im Hauptteil der Folge hören wir das Gespräch direkt nach dem PIUT. Sabine berichtet über ihre Entwicklung von Halbmarathons hin zu Ultradistanzen und über ihren Weg zum ersten 100‑Kilometer‑Rennen. Sie erzählt von ihrem Ansatz, ohne festen Trainingsplan zu laufen und Wettkämpfe ohne Erwartungsdruck zu starten.

          Martin schildert seinen Einstieg über den UTLW und seine Erfahrungen mit strukturiertem Training. Er erklärt, warum er inzwischen wieder „Freischnauze“ trainiert und welche Distanzen ihm am meisten liegen. Beide sprechen über ihre Erlebnisse beim PIUT, die technischen Herausforderungen und die vielen DNF‑Fälle.

          Das Gespräch zeigt, wie beide ihre Wettkämpfe planen, welche Distanzen sie bevorzugen und wie sie Training, Alltag und Reisen miteinander verbinden.

          In der Folge haben wir auch noch etwas getestet.
          Zwei Trinksysteme von Camelbak durften wir unter die Lupe nehmen. Den Handheld Quick Grip Chill und den Laufgürtel Ultra Belt 2,5 L. Was wir davon halten hört ihr in der Folge.
          Den Abschluss macht eine Diskussion über neue Media Guidelines für respektvolle Berichterstattung im Frauen Sport.

          • Camelbak – Ultra Belt 2,5 L
          • Camelbak – Quick Grip Chill
          • Media Guidelines – Raising the Bar
          • World Mountain Running Association – WMRA
          • Eiger Ultra Trail
          • Pitztal Alpine Glacier Trail
          • Golden Trail World Series
          • Der Beitrag LEP#373 – Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

            1 hr 28 min
          • LEP#372 - Peter, der Himmel & die Hölle
            Hardrock 100 – Wild & Tough

            Der Hardrock Endurance Run zeigt erneut, warum er zu den technischsten 100‑Meilern der Welt zählt.

            • Ludovic Pommeret gewinnt zum dritten Mal in Folge und unterbietet den Streckenrekord um 22 Minuten.
            • Courtney Dauwalter läuft stark und landet im Gesamtklassement auf Rang 5.
            • Diskussion über Höhenlage, technische Abschnitte und die Bedeutung von Erfahrung.
            • Überblick über das starke Starterfeld und prominente DNFs.
            • Obertauern Trail Summit

              Der dritte Obertauern Trail Summit bietet sieben Bewerbe, darunter Vertical, 75 km, 53 km, 26 km und Easy Trail.

              • Trail Youngsters Cup: Ben Balik gewinnt die M20, Emelie Breitfuß wird Gesamtsiebte und dominiert die W18.
              • U18 & U20: starke Leistungen, viele Höhenmeter, Nachwuchs zeigt Potenzial.
              • Langdistanz: Rosanna Buchauer gewinnt die Damenwertung souverän, die Kulung‑Brüder aus Nepal dominieren bei den Herren.
              • Two Summits: Überraschungssieg eines Niederländers über 53 km.
              • Equal Prize Money für Männer und Frauen.
              • PIUT – Pitz Alpine Glacier Trail

                Kurzer Überblick über die Ergebnisse und Eindrücke vom PIUT:

                • Technisch anspruchsvolle Strecken mit alpinem Charakter.
                • Starke Leistungen auf den langen Distanzen, darunter bekannte Namen aus der DACH‑Region.
                • Diskussion über Streckenführung, Höhenmeter und die besondere Atmosphäre im Pitztal.
                • UTMB – Verbier & Restonica

                  Zwei UTMB‑Events im Fokus:

                  • Verbier: Miria Meinheit wird Zweite über 77 km, Maude Mathys gewinnt die 43 km.
                  • Restonica Trails: französische Dominanz über alle Distanzen.
                  • Sicherheit am Trail – Vorfälle in Kapstadt

                    Erneute Messerangriffe auf Läufer am Tafelberg.

                    • Rückblick auf den Angriff auf Tom Evans 2023.
                    • Diskussion über Sicherheitslage, Kameras und lokale Maßnahmen.
                    • Auswirkungen auf Trainingsstrecken und internationale Events.
                    • Challenge Roth – Peters „Hölle“

                      Peter berichtet von seinem Support‑Einsatz bei der Challenge Roth.

                      • Eindrücke vom Event, Atmosphäre, Cheering Zones und Streckenlogistik.
                      • DATEV als Hauptsponsor, Historie des Rennens.
                      • Anekdoten aus Katzwang, Spalter Bier und der legendären Stimmung entlang der Strecke.
                      • Materialtest – Mammut Trailrunning Equipment

                        Wir sprechen über die ersten Eindrücke aus dem Mammut‑Test:

                        • Schuhe, Bekleidung, Westen und Accessoires im Einsatz.
                        • Erste Erfahrungen auf technischen Trails und langen Anstiegen.
                        • Diskussion über Passform, Stabilität, Grip und Einsatzbereiche.
                        • Weitere Tests folgen in kommenden Folgen.
                        • Mammut Equipment

                          • Rucksack Aenergy Trail Vest 12
                          • Köcher Aenergy Trail Quiver
                          • Softflasks
                          • Stöcke Aenergy Ultra Vario Carbon Poles 
                          • Laufshirt Ducan FL Half Zip T-Shirt Men
                          • Aenergy TR HS Hooded Jacket Men
                          • Aenergy  TR Shorts
                          • Aenergy TR 2in1 Shorts
                          • Der Beitrag LEP#372 – Peter, der Himmel & die Hölle erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                            2 hr 4 min
                          • LEP#371 - Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club
                            Koralm Trails & Community – mit Christian Prattes
                            Gast der Folge

                            Christian Prattes, Obmann des Koralm Trailrunning Club (KTC), spricht über die Koralm, den Verein, Nachwuchsarbeit und die Events des Clubs.

                            Gesprächsinhalte
                            Die Koralm – Lage & Besonderheiten

                            Christian erklärt die Lage der Koralm zwischen Steiermark und Kärnten, die Bedeutung des neuen Koralmtunnels und warum die Region ein ideales Trailrunning‑Gebiet ist. Startpunkte liegen teils auf 360 m, Gipfelbereiche reichen bis knapp unter 2000 m.

                            Der Koralm Trailrunning Club

                            Der KTC wurde 2020 gegründet und zählt heute rund 89 Mitglieder. Ziel ist es, Trailrunning in der Region sichtbar zu machen, gemeinsam zu laufen und die Freude an Bewegung zu vermitteln.

                            Nachwuchs & Kindertraining

                            Der Verein bietet regelmäßige Kindertrainings an. Kinder laufen auf Waldpfaden, Trails und im Gelände. Familien reisen gemeinsam zu Events, wodurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl entsteht.

                            Leistungsstarke Mitglieder

                            Obwohl der Fokus nicht auf Leistungssport liegt, hat der Verein einige schnelle Athleten. Namen wie Tom Wagner, Stefan und Petra Rucker oder Felix Bleier zeigen, dass der KTC auch im kompetitiven Bereich vertreten ist.

                            KTC‑Event: Short, Middle & Marathon

                            Christian stellt die Distanzen des KTC‑Events vor:

                            • Short – 8 km / 400 hm
                            • Middle – 26 km / 1200 hm
                            • Marathon – 51 km / 3150 hm
                            • Der frühere Long‑Trail (68 km) wurde durch den Marathon ersetzt.

                              Warum kürzere Distanzen wichtig sind

                              Wir sprechen über die Entwicklung im Trailrunning: mehr Einsteigerformate, mehr kurze Distanzen, mehr Fokus auf Up‑&‑Down‑Rennen. Der Short‑Trail ist ideal, um Menschen von der Straße ins Gelände zu holen.

                              Die Wolfgangi‑Challenge

                              Christian erzählt die Entstehungsgeschichte der Wolfgangi‑Challenge – ein Community‑Format, das jährlich stattfindet und aus dem Vereinsleben heraus entstanden ist.

                              This or That – schnelle Entscheidungsrunde

                              Christian beantwortet die bekannten Entweder‑Oder‑Fragen: Uphill vs. Downhill, Intervalle vs. Long Jog, Stabi vs. Yoga, Wettkampf vs. Abenteuer, Garmin vs. Suunto und vieles mehr.

                              Erwähnte Links
                              • Koralm Trailrunning Club
                              • KTR‑Event & Strecken
                              • Wolfgangi‑Challenge
                              • Wings for Life App Run Deutschlandsberg
                              • Der Beitrag LEP#371 – Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                                1 hr 2 min
                              • LEP#370 - Burning Men
                                Western States 100: Neuer Streckenrekord durch Vincent Bouillard

                                Vincent Bouillard gewann den Western States 100 in 13:46:15 und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord von Jim Walmsley. Francesco Puppi wurde Zweiter, ebenfalls unter dem alten Rekord – die Top 3 liefen alle unter 14 Stunden. Sowohl Kilian Jornet (bei Meile 38) als auch Jim Walmsley stiegen aus dem Rennen aus. Bei den Damen siegte Jennifer Lichter in 15:28, wobei die Gesamtplätze 11 bis 16 ausschließlich von Frauen belegt wurden. Lotti Brinks aus Deutschland lief auf den starken fünften Platz. Die Bedingungen waren mit 23 Grad vergleichsweise kühl.

                                Lavaredo Ultra Trail: Hannes Namberger gewinnt zum vierten Mal

                                Hannes Namberger sicherte sich seinen vierten Sieg beim Lavaredo Ultra Trail über 120 Kilometer. Andreas Reiterer und Tobias Geißer kamen zeitgleich auf Platz 2 ins Ziel. Sunmaya Budha aus Nepal gewann die Damenwertung als Gesamtzehnte, knapp vor Lucy Bartholomew mit nur eineinhalb Minuten Rückstand. Auf der 50-Kilometer-Distanz lief Daniel Batista Streckenrekord, Silvia Schweiger wurde Dritte bei den Damen.

                                Marathon du Mont Blanc: Andi Vojta am Podium

                                Andi Vojta lief auf der 10-Kilometer-Distanz (mit rund 400 Höhenmetern) auf den dritten Platz in 38:56, nur 1:41 hinter Sieger Lucas Ehrle. Auf der 42-Kilometer-Hauptdistanz mit 2.500 Höhenmetern gewann Rémy Bonnet in 3:33:14, vor Frédéric Tranchand und Manuel Merillas. Tove Alexandersson wurde Gesamtelfte in 3:55 – nur 22 Minuten hinter Bonnet – und gewann die Damenwertung mit über 20 Minuten Vorsprung.

                                Veitsch: Julius Ott gewinnt Vertical und Sky Race

                                Auf der Veitsch, die auch als Austragungsort der österreichischen Meisterschaften im Marathon Trail und Vertical fungierte, gewann Julius Ott sowohl den Vertical als auch das Sky Race. Die Teilnehmerzahlen bei den Meisterschaften waren überschaubar, was auch am dicht gedrängten Rennkalender an diesem Wochenende lag.

                                Sauwald Trail: Vorbildliche Organisation bei Hitze

                                Der Sauwald Trail fiel durch herausragende Organisation bei extremer Hitze auf. Kindergartengruppen feuerten die Läufer an, alle ein bis zwei Kilometer gab es Abkühlmöglichkeiten mit Gartenschläuchen. Maximilian Zeus gewann die lange Distanz, Markus Mingo den 25-Kilometer-Lauf und Manuel Hötzeneder die Kurzdistanz.

                                3.000 Meter Hindernis: Karl Bebendorf siegt bei Diamond League Paris

                                Karl Bebendorf, sechsfacher deutscher Meister, gewann das 3.000-Meter-Hindernisrennen bei der Diamond League in Paris in 8:05,55 – fast drei Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Er setzte sich mit einem beeindruckenden Schlusssprint von Rang 4 auf Platz 1 durch.

                                Kaiser Krone Trail: Rennbericht bei extremer Hitze

                                Wir waren auf Einladung von Mammut beim Rise with a Mountain Camp, das dem Kaiser Krone Trail vorausging – inklusive gemeinsamer Läufe, Yoga am Wilden Kaiser zum Sonnenaufgang, einem Ernährungsvortrag von Mammut-Athletin Nora Havlinova und Einblicken in Mammuts neue Schuhkollektion. Die Veranstalter reagierten vorbildlich auf die Hitze: Alle Startzeiten wurden um eine Stunde vorverlegt, Startplätze konnten kostenlos auf 2027 übertragen werden. Der Panorama Trail über 30 Kilometer war trotz der Beschreibung als „gut laufbar” technisch anspruchsvoll mit Geröllfeldern, seilversicherten Stellen und Leitern bei bis zu 37 Grad. Das Rennen wurde mit der Insta360 Action-Kamera gefilmt und als YouTube-Rennbericht veröffentlicht.

                                Race Across the Alps: Zweiter Platz und österreichische Meisterin

                                Wir waren als Crew beim Race Across the Alps im Einsatz – über 500 Kilometer und 15.000 Höhenmeter, gestartet bei 37 Grad. Die Betreuung umfasste Verpflegungsübergaben im Laufen, 80–120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde und externe Kühlung mit Eiswürfeln. Eine Vermurung am Bernina-Pass erzwang eine Umleitung mit 60 Zusatzkilometern und 1.500 Extra-Höhenmetern. Trotz eines Hitzezwischenfalls am Flüela-Pass kam die Fahrerin Alex nach 26 Stunden als Gesamtzweite und österreichische Meisterin ins Ziel.

                                Schuhtest: Hoka Cielo X1 3.0

                                Der Hoka Cielo X1 3.0 ist ein Carbon-Rennschuh mit 213 Gramm, 7 mm Sprengung und Pebax-Zwischensohle für 275 Euro. Der Schuh ist extrem reaktiv und aggressiv, verzeiht aber weniger als der Rocket X3. Er richtet sich an schnelle Läufer, die mit Carbonplatten umgehen können – für langsamere Tempi wäre die Investition in Lauftechnik-Training sinnvoller.

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                                  Der Beitrag LEP#370 – Burning Men erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                                  1 hr 39 min
                                • LEP#369 - Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta

                                  Andreas Vojta – einer der erfolgreichsten österreichischen Leichtathleten mit über 50 Staatsmeistertiteln auf Bahn- und Straßenstrecken. Er zählt zu den schnellsten Marathonläufern des Landes, ist international erfahren und betreibt gemeinsam mit Partnern den WeMove Running Store. Neben seiner Profilaufbahn öffnet er sich zunehmend neuen Formaten wie Trail- und Bergläufen.

                                  Zugspitz Ultratrail & Rennchaos durch Wetter

                                  Wir sprechen über die zahlreichen Distanzänderungen beim Zugspitz Ultratrail, ausgelöst durch schwierige Wetterbedingungen. Mehrere Bewerbe wurden gekürzt oder zusammengelegt, was zu Verwirrung bei Startzeiten und Cut-Offs führte. Trotz der Umstände gab es starke Leistungen, unter anderem Siege von Tobias Fritz und Johanna Dallmann sowie beeindruckende Platzierungen vieler Athletinnen und Athleten aus der DACH‑Region.

                                  Broken Arrow Skyrace – internationale Elite & extreme Bedingungen

                                  Das Broken Arrow Skyrace in den USA bot erneut ein hochkarätiges Starterfeld. Neben etablierten Trailgrößen waren auch Athletinnen aus anderen Sportarten vertreten, etwa Langlauf-Olympiasiegerin Jessie Diggins. Die Rennen waren geprägt von schnellen Zeiten und extrem wechselhaftem Wetter. Besonders die 23‑Kilometer‑Distanz zeigte eine enorme Leistungsdichte mit Siegen von Philemon Kiriago und Madalina Florea.

                                  Test der Insta360 GO Ultra

                                  Wir haben die neue Insta360 GO Ultra getestet – eine kompakte 4K‑Actioncam mit magnetischem Zubehör, vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten und stark stabilisierten Aufnahmen. Besonders positiv aufgefallen sind die einfache Bedienung, die schnelle Synchronisation über die App und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten bei Track Night und Outdoor‑Aktivitäten. Die Kamera ist wasserdicht, schnell ladbar und eignet sich gut für Lauf- und Trailaufnahmen.

                                  Track Night Vienna – Andi über 5000 Meter

                                  Andreas berichtet von seinem Start im schnellsten Lauf der Vienna Track Night. Mit einem 2:44er‑Kilometerschnitt lief er eine starke 13:43 und zeigt damit, dass seine Grundschnelligkeit weiterhin auf höchstem Niveau liegt. Er erklärt, wie sich die Pace im Spitzenfeld anfühlt und warum die 800‑Meter‑Läufer noch einmal eine andere Dimension darstellen.

                                  Karriere, Marathonfrust & Zukunftspläne

                                  Wir sprechen über Andis bisherige Marathonerfahrungen, die trotz starker Vorleistungen noch nicht seinen Erwartungen entsprechen. Er erklärt, warum die 42 Kilometer für ihn bisher so herausfordernd waren, welche Rolle Energiebereitstellung und Gruppendynamik spielen und weshalb er weiterhin an einer deutlichen Verbesserung arbeitet. Auch seine Lieblingsrennen, Trainingsphilosophie und der Unterschied zwischen Bahn-, Straßen- und Trailbewerben kommen zur Sprache.

                                  Andis Trail-Debüt beim Marathon du Mont-Blanc

                                  Überraschend startet Andi beim 10‑Kilometer‑Trailbewerb in Chamonix im Rahmen eines Händler-Events. Er erzählt, wie es dazu kam, welche Erwartungen er an die Strecke mit rund 300 Höhenmetern hat und warum Trailrunning für ihn ein spannendes neues Erlebnis darstellt. Dabei spricht er über technische Passagen, seine Stärken auf flacheren Abschnitten und die Faszination des Trail-Sports.

                                  This or That – schnelle Entscheidungsrunde

                                  Zum Abschluss beantwortet Andi spontane Entweder‑Oder‑Fragen zu Training, Distanzen, Medienkonsum und Laufvorlieben. Dabei zeigt sich, dass er strukturiertes Training bevorzugt, lieber Rad fährt als schwimmt und aktuell eher 50 Kilometer als 5 Kilometer wählen würde.

                                  Fotocredits: ÖLV

                                  Erwähnte Links
                                  • Insta360 GO Ultra – Summer Sale
                                  • Rabattcode: LEP
                                  • WeMove Running Store
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                                    Der Beitrag LEP#369 – Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                                    2 hr 6 min
                                  • LEP#368 - Tut Tut WSUT
                                    Österreichische Meisterschaften am Ötscher

                                    Am Ötscher fanden die österreichischen Meisterschaften im Speedtrail und Skyrace statt. Im Speedtrail (16,7 km, knapp 1000 Höhenmeter) gewann bei den Herren Thomas Pöllabauer, bei den Damen sicherte sich Julia Mayer den Titel – mit über 20 Minuten Vorsprung und einem dritten Platz im Overall-Ergebnis, obwohl Trailrunning nicht ihr angestammtes Terrain ist. Im Skyrace (ca. 20 km, 2000 Höhenmeter) holte Paul Krondorfer den Sieg bei den Herren, bei den Damen gewann Sabrina Papst. Beide Rennen fanden bei schwierigen Wetterbedingungen mit Regen statt.

                                    30 Jahre Katrin Berglauf in Bad Ischl

                                    Der traditionsreiche Katrin Berglauf feierte sein 30-jähriges Jubiläum. Die 4,4 Kilometer mit 943 Höhenmetern gehen ausschließlich bergauf. Bei den Herren gewann Mathias Gwechenberger, der erst eine Woche zuvor bei der Europameisterschaft in Kamnik am Start war. Bei den Damen siegte Andrea Mayr, die nach einer Verletzungspause wieder eingestiegen ist. Amelie Muss, ebenfalls direkt aus Kamnik kommend, wurde Zweite, Sarah Löcker Dritte.

                                    UTMB Andorra – Erfolge aus dem DACH-Raum

                                    Beim UTMB-Trailwochenende in Andorra mit fünf Distanzen zwischen 10 und 105 Kilometern gab es mehrere Erfolge aus dem DACH-Raum. Wendelin Mörtendorfer gewann die 21-Kilometer-Distanz (1750 Höhenmeter) gegen über 500 Starter. Die Deutsche Juliane Rössler siegte auf der 80-Kilometer-Strecke. Auf der 105-Kilometer-Distanz gewann Martina Valmassoi bei den Damen, Mélanie Delasoie wurde Zweite.

                                    Weißensee-Ungetüm – Premiere in Kärnten

                                    Am Weißensee in Kärnten fand das erste Weißensee-Ungetüm statt. Die Veranstaltung mit Distanzen über 50 und 20 Kilometer entstand mit Unterstützung des lokalen Tourismus. Die Strecke führt rund um den See, der teilweise nur zu Fuß erreichbar ist. Die Organisation setzt auf markierte Wanderwege und musste kurzfristige Streckenanpassungen wegen Almauftrieben und Forstarbeiten vornehmen. Die Finisherquote war hoch, die Teilnehmenden zeigten sich diszipliniert. Das Start-Ziel-Gelände bot Duschen, befestigte WCs und ein umfangreiches Rahmenprogramm.

                                    Persönlicher Rennbericht vom Weißensee-Ungetüm

                                    Endlich war es so weit: Endlich war ich nicht nur dabei, sondern mittendrin in einem Ungetüm-Wettkampf.

                                    Nach einer gemütlichen Anreise mit der ÖBB wurde ganz gechillt eingecheckt, die Pflichtausrüstung genau kontrolliert und geprüft, ob der Track auf der Uhr ist. Noch ein paar Fotos zur Erinnerung und ein selbst zusammengestelltes Starter-Sackerl später konnte es nach dem Abendessen in die letzte Nacht vor dem Start gehen.

                                    05:30 Uhr – GPS-Tracker abgeholt, Race-Outfit geprüft und ab in die Startaufstellung. Gefühl: Könnte ein guter Tag werden.

                                    Ab dafür!

                                    Links neben mir an der Startlinie: Thorben Rahlves, Heidi Annemarie Reichl, Demeter Dick, Wolfgang Gans, Andreas Hutter, Petra Rucker, Romana Horatschek und noch viele, viele andere aus der feinen österreichischen Trail-Community.

                                    Punkt 06:00 Uhr der Startschuss. Die Ungetüm-Gehörnten peitschen uns Läufer durch den Torbogen. Eine geschmeidige Vierer-Pace im leichten Downhill und nach einem Kilometer geht es in einen zwölf Kilometer langen Uphill, der schon vielen ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert.

                                    Erstens: Soll ich die erste Labe nach fünf Kilometern überhaupt anlaufen oder durchlaufen, mir ein paar Meter sparen und darauf vertrauen, dass die eingepackten mehr als 1,5 Liter Flüssigkeit reichen? Beinahe alle sind durchgelaufen und nur wenige haben diese Labe in Anspruch genommen.

                                    Weiter geht’s stetig bergauf, meist in einer Grenzgeschwindigkeit zwischen Gehen und Laufen. Ich wollte mich nicht verbrennen und dachte mir: kontrolliert ist gut. Auf der Uhr sah ich aber die ganze Zeit einen Puls von 150 bis 160 aufblitzen. Ein langer Tag an der Schwelle könnte hinten raus bitter werden.

                                    Dennoch einigermaßen zügig nach oben. Das Wetter herrlich zum Laufen, ab und zu leichter Nieselregen, aber der Untergrund trocken und die Lufttemperatur nicht zu heiß.

                                    Das erste Highlight ist die Eckwand, die technisch durchaus herausfordernd ist und Fehler nicht wirklich verzeiht. Direkt danach folgt der erste knackige, lange Downhill mit über acht oder neun Kilometern Länge und wirklich steilen Passagen von 20 bis 30 Prozent Gefälle. Das erste Mal bietet die Strecke auch für die Downhill-Fans etwas Feines. Diese Kilometer waren richtig lässig.

                                    Tja, und der Rest vom Wettkampf war sehr, sehr, sehr mühsam.

                                    Zweite Labe am Ostufer. Die Stimmung ist gut, die Beine schwer, der Puls immer noch zu hoch.

                                    Und dann kam die zweite Hälfte – das Team hatte es schon als „Wadlbeißer“ angekündigt und alle davor gewarnt, sich auf der ersten Hälfte zu verausgaben.

                                    Dann kam der zweite Anstieg auf den Laka. Oder wie ich ihn ab heute offiziell nenne: die Scheiß-Leit’n.

                                    Mit Abschnitten von über 30 Prozent Steigung, Kilometersplits um oder über der Viertelstunde und einem Berg, der einem gleich dreimal vorgaukelt, dass man jetzt endlich oben sei (ist man aber nicht – es geht weiter hinauf).

                                    Das Schönste an diesem Anstieg war das Foto mit dem Regenbogen über dem See.

                                    Dabei habe ich mich aber wirklich gefragt, ob ich in acht Wochen beim KUT noch einmal 2.500 Höhenmeter mehr und zusätzlich 25 Kilometer machen möchte.

                                    The struggle was real.

                                    Puls weiterhin an der Schwelle. Die Beine wollen weder geradeaus noch bergab ordentlich laufen. Es ist schon lange klar, dass die angepeilten sechseinhalb bis sieben Stunden unrealistisch werden und das einfach nicht mein Tag ist.

                                    Bei der Bodenalm kommt mir Thorben entgegen, der bis dahin wirklich gut unterwegs war, an dieser Stelle aber die Segel streichen musste.

                                    Nachdem ich die Distanz zwischen Ostufer und Bodenalm unterschätzt hatte, war ich mit zu wenig Flüssigkeit losgelaufen und kurz vor der Bodenalm komplett trocken.

                                    Also rein in die Labe und einen Liter Wasser auf Ex. Danach alles auffüllen.

                                    Und damit war auch schon der zweite Fehler perfekt: Zuerst zu wenig trinken zwischen der zweiten und dritten Labe und danach den Körper mit Wasser durchspülen, ohne direkt eine Salztablette nachzuschieben. Das kann nur gut werden.

                                    Raus aus der Labe und gemeinsam mit den Zwanzigern in Richtung des dritten Anstiegs: dem Golz.

                                    Nach den ersten 300 Metern wollte das schnell getrunkene Wasser wieder raus und wurde noch ein zweites Mal geschluckt.

                                    Nach etwa 200 Höhenmetern und einem größeren Schritt hat sich das fehlende Salz gerächt: In beiden Oberschenkeln innen ist ein feiner Krampf eingefahren.

                                    Schnell Salz nachschießen.

                                    Danach im gewohnt langsamen Wanderschritt bergauf trotten und versuchen, diesen Hügel irgendwie noch zu überleben.

                                    Nach gefühlten hundert Stunden endlich am Gipfel angekommen, ging es erst einmal richtig technisch bergab und erforderte die volle Konzentration.

                                    Danach wellt es dahin, geht stetig leicht bergab und alles, was die Beine noch hergeben möchten, wird in die Waagschale geworfen.

                                    Pulsstatus: Mehr als vier Stunden an oder über der Schwelle.
                                    Beinstatus: Sie laufen nicht mehr. Der Kopf zwingt sie.

                                    An der letzten Labe auf der Kohlröslalm gibt es das Einser-Menü zwischen die Kauleisten: Essiggurken und Cola.

                                    Und danach nur noch:

                                    Down. Down. Down.

                                    Am Ende noch eine Skipiste und irgendwie nach 7:46 Stunden im Ziel ankommen.

                                    Ein superherzlicher Empfang durch das Team, viele Leute im Zielbereich und natürlich die Perchten.

                                    Einmal hingesetzt – der nächste Krampf.

                                    Ein, zwei Zielbierchen später und nach einer Dusche wie neugeboren.

                                    Eigentlich ein wunderbarer Tag zum Laufen. Eine anspruchsvolle, aber landschaftlich großartige Strecke, eine Organisation mit Herzblut und ein super Community-Event.

                                    Aber es war einfach nicht mein Tag.

                                    #hüftjonix

                                    Nächstes Mal wird’s besser.

                                    Leider gibt es kein Bild von den Damen auf der 50er STrecke – Da war der Fotograf zu blöd abzudrücken.

                                    Schuhtest: Kiprun Kipsummit Max

                                    Der Kiprun Kipsummit Max von Decathlon wurde auf längeren Trailläufen getestet. Der Schuh bietet eine Vibram-Sohle, 6 mm Sprengung und wiegt 268 Gramm. Er überzeugt durch hohen Komfort auf langen Distanzen, Waldwegen und Schotter. Für technische Downhills ist er etwas zu breit und zu stark gedämpft, was den Bodenkontakt reduziert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist herausragend: Bei einem UVP von 139,99 Euro ist er im Handel bereits für rund 100 Euro erhältlich. Er eignet sich besonders als Einstiegs-, Wechsel- oder Grundlagenschuh für Trailläufe.

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                                      Der Beitrag LEP#368 – Tut Tut WSUT erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                                      1 hr 28 min
                                    • LEP#367 - Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO)

                                      Live-Berichterstattung von der EM

                                      Peter berichtet direkt aus Slowenien von der Berg- und Trail-Running-EM in Kamnik. Von der Last-Minute-Buchung im Eco-Resort bis hin zu eisigen Bedingungen am Berg – alle Eindrücke aus erster Hand.

                                      Wettkampfergebnisse im Detail

                                      Umfassende Analyse aller Rennen von U20 bis Senioren: Vom spektakulären Fotofinish bei den U20-Damen bis zu den dominanten Schweizer Teams. Österreichische Highlights mit Manuel Innerhofer (8. Platz), Isabel Speer (Top 20) und dem dramatischen Ausfall von Anna Plattner.

                                      Schweizer Dominanz

                                      Die Eidgenossen beeindrucken mit geschlossenen Teamleistungen in fast allen Disziplinen. Analyse der verschiedenen Teamwertungen und was andere Nationen von der Schweizer Herangehensweise lernen können.

                                      Extreme Wetterbedingungen

                                      Dramatische Schilderungen der Bedingungen beim Uphill Race mit Nebel, Kälte und Regen. Peters eigene Erfahrungen als unterausgerüsteter Reporter am Berg und die Rettung durch österreichische Eltern.

                                      Exklusive Interviews

                                      Zahlreiche Originalinterviews mit Athleten direkt nach den Rennen, darunter Laura Hottenrott, Daniel Pattis, Judith Wyder und viele österreichische Teilnehmer.

                                      Produkttests

                                      Test des Hoka Kawana 3 als vielseitiger Alltagsschuh sowie ausführlicher Erfahrungsbericht zur Coros Pace 4 mit HRM-Pulsmesser und Pod 2 im Langzeittest.

                                      Erwähnte Links
                                      • Kitzbühler Horn Mountain Street Run
                                      • Eco-Resort Kamnik (Unterkunft zwischen den Startorten)
                                      • European Athletics (offizielle EM-Ergebnisse)
                                      • Hört rein auf: laufendentdecken.at

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                                        Der Beitrag LEP#367 – Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO) erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

                                        2 hr 12 min

                                      About Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast

                                      From the publisher's feed

                                      Der österreichische Podcast rund ums Laufen, Trailrunning, das Training und die Ausdauersportwelt

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                                      Amerika, wir müssen reden! by NDR Info

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                                      Trailrunning Geschwätz powered by Salomon! by two peaks endurance GmbH

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