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Gast der Folge
Hanna Gröber – internationale Berg- und Trailathletin mit Erfolgen bei EM und WM, rund 770 ITRA‑Punkten und starken Leistungen auf Straße und Trail. Sie ist zweifache deutsche Berglaufmeisterin, lief 3000 m Hindernis im College‑Sport in den USA, arbeitet in Zürich in der Pathologie und absolviert das Schweizer Lehrdiplom für Biologie. Ihre Vielseitigkeit reicht von Fußball über Ski‑Alpin bis Langlaufen und prägt ihre heutige Laufkarriere.
Gesprächsinhalte
Laufkarriere zwischen USA, Deutschland und Schweiz
Hanna erzählt, wie sie über den Hindernislauf und Cross Country in den USA zum Trailrunning fand. Nach ihrer Rückkehr begann sie eine Promotion in Zürich, wechselte später in ein Histologie‑Labor und studiert parallel das Lehrdiplom für Biologie. Die Nähe zu den Bergen und ein starkes Laufumfeld in Zürich unterstützen ihre sportliche Entwicklung.
Hindernislauf als Grundlage für den Trail
Wir sprechen über ihre Jugendjahre im Hindernislauf, die Rolle selbstgebauter Trainingshindernisse und warum die Disziplin oft unterschätzt wird. Hanna erklärt, wie die Kombination aus Technik, Kraft und Rhythmus ihr heute auf technischen Trails und im Downhill zugutekommt.
Marathon, Straße und Alternativtraining
Hanna berichtet über ihr Marathon‑Debüt in Valencia 2024, das sie mit 2:35 h trotz geringer Laufumfänge und viel Spinning absolvierte. Sie erklärt, wie sie Radtraining und Zwift nutzt, warum der Wien‑Marathon ein Ziel für 2025 ist und wie sie versucht, Geschwindigkeit von der Straße in den Trail zu übertragen.
Fokus auf Short‑Trail & Golden Trail World Series
Dieses Jahr liegt ihr Schwerpunkt auf kürzeren Trailrennen. Sie beschreibt ihre ersten Erfahrungen bei der Golden Trail World Series im Pitztal, die Besonderheiten der Strecke und die Frage, warum dort keine Stöcke erlaubt waren. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Berglauf, Golden Trail und klassischen Ultrarennen.
Krafttraining als Schlüssel zur Verletzungsfreiheit
Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um Hannas Krafttraining. Sie erklärt, wie sie mit einer befreundeten Trainerin zwei Programme entwickelt hat, die Mobilität, Balance, Plyometrie und klassische Kraftübungen kombinieren. Durch regelmäßiges Training konnte sie frühere Achillessehnen‑ und IT‑Band‑Probleme deutlich reduzieren und ihre Belastbarkeit im Uphill und Downhill steigern.
Multisportliche Basis
Hanna erzählt von ihrer breiten sportlichen Vergangenheit: Fußball, Radfahren, Ski‑Alpin, Surfen, Schwimmen und Langlaufen. Diese Vielseitigkeit hilft ihr heute, unterschiedliche Belastungen zu verkraften und flexibel zu trainieren. Auch Langlaufen spielt eine Rolle, besonders für Oberkörperkraft und Stocktechnik – obwohl sie selbst noch nie mit Stöcken im Trail gelaufen ist.
Stöcke im Trail – Einsatz und Training
Wir diskutieren, warum Stöcke je nach Strecke sinnvoll sein können, wie Athletinnen wie Katharina Hartmuth sie gezielt einsetzen und weshalb Hanna selbst bisher ohne Stöcke unterwegs ist. Die Frage, ob sie es künftig trainieren wird, bleibt offen – abhängig von den Rennformaten, die sie künftig wählt.
„This or That“ – Kennenlernen im Schnelldurchlauf
Im beliebten Entweder‑Oder‑Block erfahren wir, dass Hanna Downhill liebt, wellige Trails bevorzugt, sowohl Intervalle als auch Long Runs mag und eine Mischung aus Struktur und Gefühl im Training schätzt. Yoga verliert gegen Stabi, und Abwechslung ist ihr wichtiger als strikte Spezialisierung.
Erwähnte Links
Der Beitrag LEP#376 – Ein Gespräch mit Hanna Gröber erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Gast der Folge
Chrissi Steurer – Ultraläuferin, Coach und Newcomerin, die seit ihrem Einstieg in die Wettkampfszene 2023 regelmäßig Top‑10‑Platzierungen erreicht. Sie ist auf technischen wie auch laufbaren Distanzen erfolgreich, hat mehrere Podien bei anspruchsvollen Rennen wie Hochkönigman, Istria oder Glockner Trails und bereitet sich aktuell auf ihre ersten 100‑Meilen‑Abenteuer vor. Neben dem eigenen Training betreut sie als Coach Athletinnen und Athleten mit Fokus auf individueller Planung und praxisnaher Verpflegungsstrategie.
Gesprächsinhalte
Einstieg in den Sport & erste Wettkampferfahrungen
Chrissi erzählt, wie sie ohne klassischen sportlichen Hintergrund über Wandern und längere Touren zum Trailrunning gefunden hat. Erst mit Anfang 20 begann sie regelmäßig zu laufen, ohne zu wissen, dass es dafür eine eigene Sportart gibt. Ihre ersten Rennen führten sie direkt in anspruchsvolles Gelände – vom Halbmarathon mit 1700 HM bis zu ihrem ersten Ultrarennen auf Teneriffa mit 80 km und 5000 HM. Schnell wurde klar, dass sie sich auf langen Distanzen zuhause fühlt.
Entwicklung zur Ultraläuferin
Wir sprechen darüber, wie sich Chrissis Training aus Wanderungen und langen Läufen entwickelt hat und warum sie sich früh auf Ultradistanzen spezialisiert hat. Sie erklärt, weshalb technische Rennen zwar häufig in ihrem Kalender stehen, aber nicht unbedingt ihre größte Stärke sind. Besonders laufbare Strecken liegen ihr, was sich in starken Ergebnissen wie beim Istria 100 zeigt.
Das erste DNF & mentale Aspekte
Chrissi berichtet offen über ihr erstes DNF beim Istria 100 im Jahr 2024. Sie beschreibt, wie sich der Leistungsabfall über viele Stunden angekündigt hat, warum sie trotz guter Platzierung ausgestiegen ist und weshalb diese Erfahrung für sie ein wichtiges Learning war. Der Fokus liegt darauf, Rennen nicht um jeden Preis zu finishen, sondern mit einem guten Gefühl ins Ziel zu kommen und die Signale des Körpers ernst zu nehmen.
Vorbereitung auf die ersten 100 Meilen
Ein zentrales Thema ist Chrissis nächster großer Schritt: der Swiss Peaks Legend mit rund 390 km und 27.000 HM. Sie erklärt, wie sie sich auf diese Distanz vorbereitet, welche Rolle Lifebases und Dropbags spielen und warum sie das Rennen gemeinsam mit einem Freund bestreiten wird. Wir sprechen über die Region, die Nähe zu UTMB‑Ortschaften und die Besonderheiten solcher Mehrtagesrennen.
Coaching & Trainingsphilosophie
Chrissi erzählt von ihrer Arbeit als Coach und ihrem Ansatz, Training ganzheitlich zu betrachten. Neben Leistungssteigerung stehen Alltag, Beruf, Familie und mentale Faktoren im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt ihrer Betreuung ist die Verpflegung – sowohl im Training als auch im Wettkampf. Sie erklärt, wie sie Athleten unterstützt, ihre individuelle Ernährung zu optimieren, um typische DNF‑Gründe wie Magenprobleme zu vermeiden.
Verpflegung im Training & Wettkampf
Wir sprechen über Chrissis eigene Verpflegungsstrategie, die je nach Phase zwischen Gels, Riegeln und anderen Kohlenhydratquellen wechselt. Wichtig sind für sie Regelmäßigkeit und ausreichende Energiezufuhr. Sie testet Marken, die bei Rennen angeboten werden, frühzeitig im Training, um Überraschungen zu vermeiden. Die Diskussion zeigt, wie individuell Ernährung ist und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor im Ultralaufen bleibt.
Erwähnte Links
Der Beitrag LEP#375 – Ein Gespräch mit Chrissi Steurer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Themen der Folge
FKTs auf Weitwanderwegen
Ein Schwerpunkt der Folge sind die Fastest Known Times auf großen internationalen Trails. Wir erklären die Unterschiede zwischen unsupported, self-supported und supported FKTs und werfen einen Blick auf die Plattform fastestknowntime.com. Besonders im Fokus steht der neue supported-Rekord am Pacific Crest Trail, den Aúrelien Sanchez in 45 Tagen, 20 Stunden und 15 Minuten aufgestellt hat. Wir ordnen seine bisherigen Leistungen ein und diskutieren, wie man solche Langzeitprojekte logistisch und mental überhaupt durchsteht.
Der HexaTrack & Karel Sabé
Während sein Rekord am PCT gefallen ist, ist Karel Sabé selbst gerade in Frankreich unterwegs und versucht den HexaTrack – einen rund 3000 Kilometer langen Thru-Hike quer durch Frankreich – zu absolvieren. Wir beleuchten die Route, die Höhenmeter und die Besonderheiten dieses Trails. Außerdem geht es darum, wie solche Unternehmungen geplant werden und welche Herausforderungen durch Wetter, Terrain und Tagesrhythmus entstehen.
Tour de France – Spektakuläre Szenen
Wir sprechen über die jüngste Tour de France, die heuer besonders unterhaltsam war. Die letzten beiden Etappen werden detailliert nacherzählt, inklusive der ikonischen Zielankunft von Mathieu van der Poel und der dramatischen Momente rund um Sepp Kuss. Die Diskussion zeigt, wie taktisch und emotional aufgeladen die Schlussphase war und warum selbst Fahrer während des Rennens stehen geblieben sind, um den finalen Sprint auf der Videowall zu verfolgen.
9⃣9⃣ Ein neues spannendes Format
Das medial gehypte 99 Laps Rennen, bei dem mehrere große Namen der Laufszene am Start waren und bei dem nach jeder gelaufenen Runde der letzte Läufer ausscheidet ist auch Teil dieser Folge. Wir ordnen das Format etwas ein und sprechen über die Leistung, die die Top Läufer hier erbracht haben und wundern uns, wie man bei km 100+ noch eine Pace von unter 3 min/km laufen kann.
Transcontinental Race & Christoph Strasser
Ein weiteres Thema ist das Transcontinental Race, das diesmal von Norwegen nach Griechenland führt. Wir berichten über den Ausstieg von Christoph Strasser aufgrund von Fieber und über die beeindruckende Leistung von Robin Gemperle, der mit einem 36‑Stunden‑Nonstop‑Ritt eine entscheidende Fähre erwischt hat. Die Rolle der Fähren als taktisches Element wird genauer beleuchtet, ebenso wie die unterschiedlichen Routenoptionen im Süden Skandinaviens.
Mammut-Laufschuhe & Suunto-Kopfhörer im Test
Wir sprechen über die neuesten Testeindrücke zu Mammut-Laufschuhen, die vor allem durch ihre Stabilität und den Grip auf technischen Trails auffallen. Dabei geht es um Passform, Dämpfung und Einsatzbereiche im alpinen Gelände.
Suunto Spark
Ultra-Endurance & der „Metabolic Ceiling“
Ein wissenschaftliches Paper über Ultra-Endurance-Athleten liefert spannende Erkenntnisse zum sogenannten „metabolic ceiling“. Wir diskutieren, wie stark der menschliche Körper über lange Zeiträume Energie umsetzen kann, welche Limits es gibt und warum diese Erkenntnisse für FKTs, Mehrtagesrennen und extreme Belastungen relevant sind. Die Studie zeigt, wie eng Leistungsfähigkeit, Energiezufuhr und Regeneration miteinander verknüpft sind.
UTMB – Politische Diskussionen in Chamonix
Zum Abschluss sprechen wir über die geplante Verkleinerung des UTMB durch den Bürgermeister von Chamonix. Die Diskussion dreht sich um die Belastung der Region, die Größe des Events und mögliche zukünftige Anpassungen. Wir ordnen ein, welche Auswirkungen eine Reduktion der Teilnehmerzahlen oder Streckenführung haben könnte und wie sich das auf die internationale Trailrunning-Szene auswirken würde.
Erwähnte Links
Der Beitrag LEP#374 – Die Hitzköpfe Julius & Augustus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Gäste der Folge
Sabine Wurmsam – seit über 20 Jahren im Laufsport aktiv, spezialisiert auf Ultradistanzen ab 50 km. Zahlreiche Podestplätze bei internationalen Trailrennen, darunter Hochkönig, Julian Alps, Engadin Ultra Trail und OCC. Läuft für XC-RUN.de und bewegt sich leistungsmäßig im Bereich von rund 670 ITRA-Punkten.
Martin Pfeffer – Trailrunner mit breitem Wettkampfspektrum zwischen 40 und 80 km, regelmäßig in den Topplatzierungen bei internationalen Rennen wie Julian Alps, Chianti Trail oder Ultra Trail Vipava Valley. Läuft für Scarpa und erreicht teils über 750 ITRA-Punkte.
Gesprächsinhalte
Die sportliche Lage der Woche
Wir sprechen über die jüngsten Ergebnisse im internationalen Berg- und Trailrunning. Lukas Ehrle war erneut im Einsatz und erreichte beim Grand Parcours in Frankreich den achten Platz. Das Rennen war stark besetzt, insbesondere durch ein kenianisches Spitzenfeld, das sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen dominierte. Auch die Leistungen europäischer Athletinnen und Athleten werden eingeordnet, darunter Martin Nilsson und Ruth Gidongk.
Rückblick auf den Eiger Ultra Trail
Der Eiger Ultra Trail bot erneut ein breites Spektrum an Distanzen und starken internationalen Feldern. Besonders hervorzuheben ist der 250‑Kilometer‑Bewerb, bei dem ein österreichisch-schweizerisches Team siegte. Auch reine Frauenteams zeigten beeindruckende Leistungen. Auf den kürzeren Distanzen gab es bekannte Namen wie Juliana Rössler oder Luke Greenfeld-Shaw, die erneut vorne mitliefen. Wir ordnen die Ergebnisse ein und sprechen über die Besonderheiten der Region.
Ausblick auf den Pitztal Alpine Glacier Trail
In der kommenden Woche steht der Pitztal Alpine Glacier Trail an, diesmal wieder mit einem Stopp der Golden Trail World Series. Wir sprechen über die Erwartungen, die Wetterbedingungen des Vorjahres und die hochkarätige Startliste. Die Strecke gilt als schnell und technisch anspruchsvoll, was für spannende Rennverläufe sorgen dürfte.
Interview mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer
Im Hauptteil der Folge hören wir das Gespräch direkt nach dem PIUT. Sabine berichtet über ihre Entwicklung von Halbmarathons hin zu Ultradistanzen und über ihren Weg zum ersten 100‑Kilometer‑Rennen. Sie erzählt von ihrem Ansatz, ohne festen Trainingsplan zu laufen und Wettkämpfe ohne Erwartungsdruck zu starten.
Martin schildert seinen Einstieg über den UTLW und seine Erfahrungen mit strukturiertem Training. Er erklärt, warum er inzwischen wieder „Freischnauze“ trainiert und welche Distanzen ihm am meisten liegen. Beide sprechen über ihre Erlebnisse beim PIUT, die technischen Herausforderungen und die vielen DNF‑Fälle.
Das Gespräch zeigt, wie beide ihre Wettkämpfe planen, welche Distanzen sie bevorzugen und wie sie Training, Alltag und Reisen miteinander verbinden.
In der Folge haben wir auch noch etwas getestet.
Zwei Trinksysteme von Camelbak durften wir unter die Lupe nehmen. Den Handheld Quick Grip Chill und den Laufgürtel Ultra Belt 2,5 L. Was wir davon halten hört ihr in der Folge.
Den Abschluss macht eine Diskussion über neue Media Guidelines für respektvolle Berichterstattung im Frauen Sport.
Der Beitrag LEP#373 – Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Der Hardrock Endurance Run zeigt erneut, warum er zu den technischsten 100‑Meilern der Welt zählt.
Der dritte Obertauern Trail Summit bietet sieben Bewerbe, darunter Vertical, 75 km, 53 km, 26 km und Easy Trail.
Kurzer Überblick über die Ergebnisse und Eindrücke vom PIUT:
Zwei UTMB‑Events im Fokus:
Erneute Messerangriffe auf Läufer am Tafelberg.
Peter berichtet von seinem Support‑Einsatz bei der Challenge Roth.
Wir sprechen über die ersten Eindrücke aus dem Mammut‑Test:
Mammut Equipment
Der Beitrag LEP#372 – Peter, der Himmel & die Hölle erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Christian Prattes, Obmann des Koralm Trailrunning Club (KTC), spricht über die Koralm, den Verein, Nachwuchsarbeit und die Events des Clubs.
Christian erklärt die Lage der Koralm zwischen Steiermark und Kärnten, die Bedeutung des neuen Koralmtunnels und warum die Region ein ideales Trailrunning‑Gebiet ist. Startpunkte liegen teils auf 360 m, Gipfelbereiche reichen bis knapp unter 2000 m.
Der KTC wurde 2020 gegründet und zählt heute rund 89 Mitglieder. Ziel ist es, Trailrunning in der Region sichtbar zu machen, gemeinsam zu laufen und die Freude an Bewegung zu vermitteln.
Der Verein bietet regelmäßige Kindertrainings an. Kinder laufen auf Waldpfaden, Trails und im Gelände. Familien reisen gemeinsam zu Events, wodurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl entsteht.
Obwohl der Fokus nicht auf Leistungssport liegt, hat der Verein einige schnelle Athleten. Namen wie Tom Wagner, Stefan und Petra Rucker oder Felix Bleier zeigen, dass der KTC auch im kompetitiven Bereich vertreten ist.
Christian stellt die Distanzen des KTC‑Events vor:
Der frühere Long‑Trail (68 km) wurde durch den Marathon ersetzt.
Wir sprechen über die Entwicklung im Trailrunning: mehr Einsteigerformate, mehr kurze Distanzen, mehr Fokus auf Up‑&‑Down‑Rennen. Der Short‑Trail ist ideal, um Menschen von der Straße ins Gelände zu holen.
Christian erzählt die Entstehungsgeschichte der Wolfgangi‑Challenge – ein Community‑Format, das jährlich stattfindet und aus dem Vereinsleben heraus entstanden ist.
Christian beantwortet die bekannten Entweder‑Oder‑Fragen: Uphill vs. Downhill, Intervalle vs. Long Jog, Stabi vs. Yoga, Wettkampf vs. Abenteuer, Garmin vs. Suunto und vieles mehr.
Der Beitrag LEP#371 – Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Vincent Bouillard gewann den Western States 100 in 13:46:15 und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord von Jim Walmsley. Francesco Puppi wurde Zweiter, ebenfalls unter dem alten Rekord – die Top 3 liefen alle unter 14 Stunden. Sowohl Kilian Jornet (bei Meile 38) als auch Jim Walmsley stiegen aus dem Rennen aus. Bei den Damen siegte Jennifer Lichter in 15:28, wobei die Gesamtplätze 11 bis 16 ausschließlich von Frauen belegt wurden. Lotti Brinks aus Deutschland lief auf den starken fünften Platz. Die Bedingungen waren mit 23 Grad vergleichsweise kühl.
Hannes Namberger sicherte sich seinen vierten Sieg beim Lavaredo Ultra Trail über 120 Kilometer. Andreas Reiterer und Tobias Geißer kamen zeitgleich auf Platz 2 ins Ziel. Sunmaya Budha aus Nepal gewann die Damenwertung als Gesamtzehnte, knapp vor Lucy Bartholomew mit nur eineinhalb Minuten Rückstand. Auf der 50-Kilometer-Distanz lief Daniel Batista Streckenrekord, Silvia Schweiger wurde Dritte bei den Damen.
Andi Vojta lief auf der 10-Kilometer-Distanz (mit rund 400 Höhenmetern) auf den dritten Platz in 38:56, nur 1:41 hinter Sieger Lucas Ehrle. Auf der 42-Kilometer-Hauptdistanz mit 2.500 Höhenmetern gewann Rémy Bonnet in 3:33:14, vor Frédéric Tranchand und Manuel Merillas. Tove Alexandersson wurde Gesamtelfte in 3:55 – nur 22 Minuten hinter Bonnet – und gewann die Damenwertung mit über 20 Minuten Vorsprung.
Auf der Veitsch, die auch als Austragungsort der österreichischen Meisterschaften im Marathon Trail und Vertical fungierte, gewann Julius Ott sowohl den Vertical als auch das Sky Race. Die Teilnehmerzahlen bei den Meisterschaften waren überschaubar, was auch am dicht gedrängten Rennkalender an diesem Wochenende lag.
Der Sauwald Trail fiel durch herausragende Organisation bei extremer Hitze auf. Kindergartengruppen feuerten die Läufer an, alle ein bis zwei Kilometer gab es Abkühlmöglichkeiten mit Gartenschläuchen. Maximilian Zeus gewann die lange Distanz, Markus Mingo den 25-Kilometer-Lauf und Manuel Hötzeneder die Kurzdistanz.
Karl Bebendorf, sechsfacher deutscher Meister, gewann das 3.000-Meter-Hindernisrennen bei der Diamond League in Paris in 8:05,55 – fast drei Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Er setzte sich mit einem beeindruckenden Schlusssprint von Rang 4 auf Platz 1 durch.
Wir waren auf Einladung von Mammut beim Rise with a Mountain Camp, das dem Kaiser Krone Trail vorausging – inklusive gemeinsamer Läufe, Yoga am Wilden Kaiser zum Sonnenaufgang, einem Ernährungsvortrag von Mammut-Athletin Nora Havlinova und Einblicken in Mammuts neue Schuhkollektion. Die Veranstalter reagierten vorbildlich auf die Hitze: Alle Startzeiten wurden um eine Stunde vorverlegt, Startplätze konnten kostenlos auf 2027 übertragen werden. Der Panorama Trail über 30 Kilometer war trotz der Beschreibung als „gut laufbar” technisch anspruchsvoll mit Geröllfeldern, seilversicherten Stellen und Leitern bei bis zu 37 Grad. Das Rennen wurde mit der Insta360 Action-Kamera gefilmt und als YouTube-Rennbericht veröffentlicht.
Wir waren als Crew beim Race Across the Alps im Einsatz – über 500 Kilometer und 15.000 Höhenmeter, gestartet bei 37 Grad. Die Betreuung umfasste Verpflegungsübergaben im Laufen, 80–120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde und externe Kühlung mit Eiswürfeln. Eine Vermurung am Bernina-Pass erzwang eine Umleitung mit 60 Zusatzkilometern und 1.500 Extra-Höhenmetern. Trotz eines Hitzezwischenfalls am Flüela-Pass kam die Fahrerin Alex nach 26 Stunden als Gesamtzweite und österreichische Meisterin ins Ziel.
Der Hoka Cielo X1 3.0 ist ein Carbon-Rennschuh mit 213 Gramm, 7 mm Sprengung und Pebax-Zwischensohle für 275 Euro. Der Schuh ist extrem reaktiv und aggressiv, verzeiht aber weniger als der Rocket X3. Er richtet sich an schnelle Läufer, die mit Carbonplatten umgehen können – für langsamere Tempi wäre die Investition in Lauftechnik-Training sinnvoller.
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Der Beitrag LEP#370 – Burning Men erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Andreas Vojta – einer der erfolgreichsten österreichischen Leichtathleten mit über 50 Staatsmeistertiteln auf Bahn- und Straßenstrecken. Er zählt zu den schnellsten Marathonläufern des Landes, ist international erfahren und betreibt gemeinsam mit Partnern den WeMove Running Store. Neben seiner Profilaufbahn öffnet er sich zunehmend neuen Formaten wie Trail- und Bergläufen.
Wir sprechen über die zahlreichen Distanzänderungen beim Zugspitz Ultratrail, ausgelöst durch schwierige Wetterbedingungen. Mehrere Bewerbe wurden gekürzt oder zusammengelegt, was zu Verwirrung bei Startzeiten und Cut-Offs führte. Trotz der Umstände gab es starke Leistungen, unter anderem Siege von Tobias Fritz und Johanna Dallmann sowie beeindruckende Platzierungen vieler Athletinnen und Athleten aus der DACH‑Region.
Das Broken Arrow Skyrace in den USA bot erneut ein hochkarätiges Starterfeld. Neben etablierten Trailgrößen waren auch Athletinnen aus anderen Sportarten vertreten, etwa Langlauf-Olympiasiegerin Jessie Diggins. Die Rennen waren geprägt von schnellen Zeiten und extrem wechselhaftem Wetter. Besonders die 23‑Kilometer‑Distanz zeigte eine enorme Leistungsdichte mit Siegen von Philemon Kiriago und Madalina Florea.
Wir haben die neue Insta360 GO Ultra getestet – eine kompakte 4K‑Actioncam mit magnetischem Zubehör, vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten und stark stabilisierten Aufnahmen. Besonders positiv aufgefallen sind die einfache Bedienung, die schnelle Synchronisation über die App und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten bei Track Night und Outdoor‑Aktivitäten. Die Kamera ist wasserdicht, schnell ladbar und eignet sich gut für Lauf- und Trailaufnahmen.
Andreas berichtet von seinem Start im schnellsten Lauf der Vienna Track Night. Mit einem 2:44er‑Kilometerschnitt lief er eine starke 13:43 und zeigt damit, dass seine Grundschnelligkeit weiterhin auf höchstem Niveau liegt. Er erklärt, wie sich die Pace im Spitzenfeld anfühlt und warum die 800‑Meter‑Läufer noch einmal eine andere Dimension darstellen.
Wir sprechen über Andis bisherige Marathonerfahrungen, die trotz starker Vorleistungen noch nicht seinen Erwartungen entsprechen. Er erklärt, warum die 42 Kilometer für ihn bisher so herausfordernd waren, welche Rolle Energiebereitstellung und Gruppendynamik spielen und weshalb er weiterhin an einer deutlichen Verbesserung arbeitet. Auch seine Lieblingsrennen, Trainingsphilosophie und der Unterschied zwischen Bahn-, Straßen- und Trailbewerben kommen zur Sprache.
Überraschend startet Andi beim 10‑Kilometer‑Trailbewerb in Chamonix im Rahmen eines Händler-Events. Er erzählt, wie es dazu kam, welche Erwartungen er an die Strecke mit rund 300 Höhenmetern hat und warum Trailrunning für ihn ein spannendes neues Erlebnis darstellt. Dabei spricht er über technische Passagen, seine Stärken auf flacheren Abschnitten und die Faszination des Trail-Sports.
Zum Abschluss beantwortet Andi spontane Entweder‑Oder‑Fragen zu Training, Distanzen, Medienkonsum und Laufvorlieben. Dabei zeigt sich, dass er strukturiertes Training bevorzugt, lieber Rad fährt als schwimmt und aktuell eher 50 Kilometer als 5 Kilometer wählen würde.
Fotocredits: ÖLV
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Der Beitrag LEP#369 – Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Am Ötscher fanden die österreichischen Meisterschaften im Speedtrail und Skyrace statt. Im Speedtrail (16,7 km, knapp 1000 Höhenmeter) gewann bei den Herren Thomas Pöllabauer, bei den Damen sicherte sich Julia Mayer den Titel – mit über 20 Minuten Vorsprung und einem dritten Platz im Overall-Ergebnis, obwohl Trailrunning nicht ihr angestammtes Terrain ist. Im Skyrace (ca. 20 km, 2000 Höhenmeter) holte Paul Krondorfer den Sieg bei den Herren, bei den Damen gewann Sabrina Papst. Beide Rennen fanden bei schwierigen Wetterbedingungen mit Regen statt.
Der traditionsreiche Katrin Berglauf feierte sein 30-jähriges Jubiläum. Die 4,4 Kilometer mit 943 Höhenmetern gehen ausschließlich bergauf. Bei den Herren gewann Mathias Gwechenberger, der erst eine Woche zuvor bei der Europameisterschaft in Kamnik am Start war. Bei den Damen siegte Andrea Mayr, die nach einer Verletzungspause wieder eingestiegen ist. Amelie Muss, ebenfalls direkt aus Kamnik kommend, wurde Zweite, Sarah Löcker Dritte.
Beim UTMB-Trailwochenende in Andorra mit fünf Distanzen zwischen 10 und 105 Kilometern gab es mehrere Erfolge aus dem DACH-Raum. Wendelin Mörtendorfer gewann die 21-Kilometer-Distanz (1750 Höhenmeter) gegen über 500 Starter. Die Deutsche Juliane Rössler siegte auf der 80-Kilometer-Strecke. Auf der 105-Kilometer-Distanz gewann Martina Valmassoi bei den Damen, Mélanie Delasoie wurde Zweite.
Am Weißensee in Kärnten fand das erste Weißensee-Ungetüm statt. Die Veranstaltung mit Distanzen über 50 und 20 Kilometer entstand mit Unterstützung des lokalen Tourismus. Die Strecke führt rund um den See, der teilweise nur zu Fuß erreichbar ist. Die Organisation setzt auf markierte Wanderwege und musste kurzfristige Streckenanpassungen wegen Almauftrieben und Forstarbeiten vornehmen. Die Finisherquote war hoch, die Teilnehmenden zeigten sich diszipliniert. Das Start-Ziel-Gelände bot Duschen, befestigte WCs und ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Endlich war es so weit: Endlich war ich nicht nur dabei, sondern mittendrin in einem Ungetüm-Wettkampf.
Nach einer gemütlichen Anreise mit der ÖBB wurde ganz gechillt eingecheckt, die Pflichtausrüstung genau kontrolliert und geprüft, ob der Track auf der Uhr ist. Noch ein paar Fotos zur Erinnerung und ein selbst zusammengestelltes Starter-Sackerl später konnte es nach dem Abendessen in die letzte Nacht vor dem Start gehen.
05:30 Uhr – GPS-Tracker abgeholt, Race-Outfit geprüft und ab in die Startaufstellung. Gefühl: Könnte ein guter Tag werden.
Links neben mir an der Startlinie: Thorben Rahlves, Heidi Annemarie Reichl, Demeter Dick, Wolfgang Gans, Andreas Hutter, Petra Rucker, Romana Horatschek und noch viele, viele andere aus der feinen österreichischen Trail-Community.
Punkt 06:00 Uhr der Startschuss. Die Ungetüm-Gehörnten peitschen uns Läufer durch den Torbogen. Eine geschmeidige Vierer-Pace im leichten Downhill und nach einem Kilometer geht es in einen zwölf Kilometer langen Uphill, der schon vielen ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert.
Erstens: Soll ich die erste Labe nach fünf Kilometern überhaupt anlaufen oder durchlaufen, mir ein paar Meter sparen und darauf vertrauen, dass die eingepackten mehr als 1,5 Liter Flüssigkeit reichen? Beinahe alle sind durchgelaufen und nur wenige haben diese Labe in Anspruch genommen.
Weiter geht’s stetig bergauf, meist in einer Grenzgeschwindigkeit zwischen Gehen und Laufen. Ich wollte mich nicht verbrennen und dachte mir: kontrolliert ist gut. Auf der Uhr sah ich aber die ganze Zeit einen Puls von 150 bis 160 aufblitzen. Ein langer Tag an der Schwelle könnte hinten raus bitter werden.
Dennoch einigermaßen zügig nach oben. Das Wetter herrlich zum Laufen, ab und zu leichter Nieselregen, aber der Untergrund trocken und die Lufttemperatur nicht zu heiß.
Das erste Highlight ist die Eckwand, die technisch durchaus herausfordernd ist und Fehler nicht wirklich verzeiht. Direkt danach folgt der erste knackige, lange Downhill mit über acht oder neun Kilometern Länge und wirklich steilen Passagen von 20 bis 30 Prozent Gefälle. Das erste Mal bietet die Strecke auch für die Downhill-Fans etwas Feines. Diese Kilometer waren richtig lässig.
Tja, und der Rest vom Wettkampf war sehr, sehr, sehr mühsam.
Zweite Labe am Ostufer. Die Stimmung ist gut, die Beine schwer, der Puls immer noch zu hoch.
Und dann kam die zweite Hälfte – das Team hatte es schon als „Wadlbeißer“ angekündigt und alle davor gewarnt, sich auf der ersten Hälfte zu verausgaben.
Dann kam der zweite Anstieg auf den Laka. Oder wie ich ihn ab heute offiziell nenne: die Scheiß-Leit’n.
Mit Abschnitten von über 30 Prozent Steigung, Kilometersplits um oder über der Viertelstunde und einem Berg, der einem gleich dreimal vorgaukelt, dass man jetzt endlich oben sei (ist man aber nicht – es geht weiter hinauf).
Das Schönste an diesem Anstieg war das Foto mit dem Regenbogen über dem See.
Dabei habe ich mich aber wirklich gefragt, ob ich in acht Wochen beim KUT noch einmal 2.500 Höhenmeter mehr und zusätzlich 25 Kilometer machen möchte.
Puls weiterhin an der Schwelle. Die Beine wollen weder geradeaus noch bergab ordentlich laufen. Es ist schon lange klar, dass die angepeilten sechseinhalb bis sieben Stunden unrealistisch werden und das einfach nicht mein Tag ist.
Bei der Bodenalm kommt mir Thorben entgegen, der bis dahin wirklich gut unterwegs war, an dieser Stelle aber die Segel streichen musste.
Nachdem ich die Distanz zwischen Ostufer und Bodenalm unterschätzt hatte, war ich mit zu wenig Flüssigkeit losgelaufen und kurz vor der Bodenalm komplett trocken.
Also rein in die Labe und einen Liter Wasser auf Ex. Danach alles auffüllen.
Und damit war auch schon der zweite Fehler perfekt: Zuerst zu wenig trinken zwischen der zweiten und dritten Labe und danach den Körper mit Wasser durchspülen, ohne direkt eine Salztablette nachzuschieben. Das kann nur gut werden.
Raus aus der Labe und gemeinsam mit den Zwanzigern in Richtung des dritten Anstiegs: dem Golz.
Nach den ersten 300 Metern wollte das schnell getrunkene Wasser wieder raus und wurde noch ein zweites Mal geschluckt.
Nach etwa 200 Höhenmetern und einem größeren Schritt hat sich das fehlende Salz gerächt: In beiden Oberschenkeln innen ist ein feiner Krampf eingefahren.
Schnell Salz nachschießen.
Danach im gewohnt langsamen Wanderschritt bergauf trotten und versuchen, diesen Hügel irgendwie noch zu überleben.
Nach gefühlten hundert Stunden endlich am Gipfel angekommen, ging es erst einmal richtig technisch bergab und erforderte die volle Konzentration.
Danach wellt es dahin, geht stetig leicht bergab und alles, was die Beine noch hergeben möchten, wird in die Waagschale geworfen.
Pulsstatus: Mehr als vier Stunden an oder über der Schwelle.
Beinstatus: Sie laufen nicht mehr. Der Kopf zwingt sie.
An der letzten Labe auf der Kohlröslalm gibt es das Einser-Menü zwischen die Kauleisten: Essiggurken und Cola.
Und danach nur noch:
Am Ende noch eine Skipiste und irgendwie nach 7:46 Stunden im Ziel ankommen.
Ein superherzlicher Empfang durch das Team, viele Leute im Zielbereich und natürlich die Perchten.
Einmal hingesetzt – der nächste Krampf.
Ein, zwei Zielbierchen später und nach einer Dusche wie neugeboren.
Eigentlich ein wunderbarer Tag zum Laufen. Eine anspruchsvolle, aber landschaftlich großartige Strecke, eine Organisation mit Herzblut und ein super Community-Event.
Aber es war einfach nicht mein Tag.
Nächstes Mal wird’s besser.
Leider gibt es kein Bild von den Damen auf der 50er STrecke – Da war der Fotograf zu blöd abzudrücken.
Der Kiprun Kipsummit Max von Decathlon wurde auf längeren Trailläufen getestet. Der Schuh bietet eine Vibram-Sohle, 6 mm Sprengung und wiegt 268 Gramm. Er überzeugt durch hohen Komfort auf langen Distanzen, Waldwegen und Schotter. Für technische Downhills ist er etwas zu breit und zu stark gedämpft, was den Bodenkontakt reduziert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist herausragend: Bei einem UVP von 139,99 Euro ist er im Handel bereits für rund 100 Euro erhältlich. Er eignet sich besonders als Einstiegs-, Wechsel- oder Grundlagenschuh für Trailläufe.
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Der Beitrag LEP#368 – Tut Tut WSUT erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Peter berichtet direkt aus Slowenien von der Berg- und Trail-Running-EM in Kamnik. Von der Last-Minute-Buchung im Eco-Resort bis hin zu eisigen Bedingungen am Berg – alle Eindrücke aus erster Hand.
Umfassende Analyse aller Rennen von U20 bis Senioren: Vom spektakulären Fotofinish bei den U20-Damen bis zu den dominanten Schweizer Teams. Österreichische Highlights mit Manuel Innerhofer (8. Platz), Isabel Speer (Top 20) und dem dramatischen Ausfall von Anna Plattner.
Die Eidgenossen beeindrucken mit geschlossenen Teamleistungen in fast allen Disziplinen. Analyse der verschiedenen Teamwertungen und was andere Nationen von der Schweizer Herangehensweise lernen können.
Dramatische Schilderungen der Bedingungen beim Uphill Race mit Nebel, Kälte und Regen. Peters eigene Erfahrungen als unterausgerüsteter Reporter am Berg und die Rettung durch österreichische Eltern.
Zahlreiche Originalinterviews mit Athleten direkt nach den Rennen, darunter Laura Hottenrott, Daniel Pattis, Judith Wyder und viele österreichische Teilnehmer.
Test des Hoka Kawana 3 als vielseitiger Alltagsschuh sowie ausführlicher Erfahrungsbericht zur Coros Pace 4 mit HRM-Pulsmesser und Pod 2 im Langzeittest.
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Der Beitrag LEP#367 – Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO) erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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