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Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben heute früh die radikale Hisbollah-Miliz im Südlibanon beschossen. Damit sei auf das "Eindringen nicht identifizierter Flugobjekte nach Israel" und den Beschuss einer israelischen Drohne reagiert worden, so das Militär. Im Gazastreifen sind nach Schätzungen des UN-Büros für humanitäre Hilfe inzwischen zehntausende Menschen in den Süden geflohen. Israel hatte den Palästinensern bis gestern Abend Zeit gegeben, den Norden der Enklave in Vorbereitung auf die bevorstehende Bodenoffensive zu verlassen.
Mehr als eine Million Menschen sollen nach einem Aufruf aus Israel den Norden des Gazastreifens verlassen und in den Süden umsiedeln. Die Vereinten Nationen halten eine Evakuierung in diesem Ausmaß für unmöglich. Es werde verheerende Folgen für die Bevölkerung im dicht besiedelten Gazastreifen geben, heißt es. Die islamistische Hamas im Gazastreifen bezeichnete den Aufruf aus Israel als Propaganda. Augenzeugen berichten, dass Kämpfer Bewohner daran gehindert hätten, den Norden des Gazastreifens zu verlassen.
Die ersten Deutschen sind mit Lufthansa-Sonderflügen aus dem von der islamistischen Hamas angegriffenen Israel nach Hause zurückgekehrt.
Bei den israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums über 1400 Palästinenser getötet worden. Nach einem russischen Angriff auf ein ukrainisches Dorf nahe Charkiw mit 59 Toten, hat der ukrainische Geheimdienst zwei Verantwortliche identifiziert - sie kommen selbst aus dem Dorf.
Israel hat auch in der Nacht wieder Ziele im Gazastreifen angegriffen.
Die Hamas bombardiert weiter Israel, das mit Gegenschlägen auf den Gazastreifen antwortet. Auf beiden Seiten gibt es immer mehr Tote - vor allem Zivilisten. Die humanitäre Lage im Gazastreifen wird immer schwieriger. Offenbar hat die israelische Armee bei ihren Luftschlägen auch Schulen der Vereinten Nationen und die Universität von Gaza getroffen.
Die Bundesregierung will der Ukraine mit einem umfassenden Paket militärisch über den Winter helfen. Russland ist mit seiner Bewerbung um einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat gescheitert. Und heute kommen die Verbündeten der Ukraine im NATO-Hauptquartier zusammen, um über den Ukraine-Krieg zu beraten.
Die Militärhilfe aus den USA gilt für die Verteidigung der Ukraine als entscheidend. Angesichts des innenpolitischen Chaos und der Lage in Nahost ist derzeit allerdings ungewiss, wie es damit weitergeht.
Er habe Daten, die klar beweisen, dass Russland daran interessiert sei, im Nahen Osten einen Krieg loszutreten, so dass eine neue Quelle von Schmerz und Leid die Einheit der Welt untergrabe, sagte Wolodymyr Selenskyj im sozialen Netzwerk X mit. Details nannte er nicht.
Nach den verheerenden Angriffen der Hamas auf Israel ist unklar, wie sich die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auswirken wird. Es besteht die Sorge dass die militärische Unterstützung aus dem Westen für Kiew zurückgefahren werden könnte, sollte der Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Hamas weiter eskalieren. In einem solchen Fall würden die westlichen Staaten Israel möglicherweise stärker beistehen müssen. Welches Interesse hat nun aber Russland angesichts des neuen Kriegsschauplatzes im Nahen Osten? Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich mit dem Generalsekretär der arabischen Liga, Geith, getroffen und dabei erneut die Schaffung eines palästinensischen Staates gefordert.
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