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Die USA verstärken ihre Militärhilfe für die Ukraine noch einmal. Das US-Verteidigungsministerium teilte jetzt mit, dass das neue Paket einen Umfang von rund 600 Millionen US-Dollar hat. Konkret geht es um Munition für Mehrfach-Raketenwerfer, Artilleriemunition und Minenräumgerät.
Die Ukraine macht nach Darstellung von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Fortschritte bei ihrer im Juni gestarteten Gegenoffensive. Stoltenberg sagte vor EU-Abgeordneten in Brüssel, das Militär gewinne bei der Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete allmählich an Boden. Der ukrainischen Armee sei es gelungen, die Verteidigungslinien der russischen Streitkräfte zu durchbrechen. Die Nato-Staaten unterstützen die Ukraine bei der Gegenoffensive mit Waffen.
Der amerikanische Außenminister Antony Blinken hat bei seinem Besuch in Kiew angekündigt, dass sein Land der Ukraine unter anderem Ausrüstung für die Luftverteidigung liefern will. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte, dass erstmals auch die umstrittene Uran-Munition für Panzer-Granaten an die Ukraine geliefert werde.
Bei einem Raketenangriff in der Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine sind nach offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Bei dem Einschlag seien ein Markt, Geschäfte und eine Apotheke getroffen worden - das hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gesagt. Er machte Russland verantwortlich und erklärte wörtlich, der russische Teufel müsse so schnell wie möglich besiegt werden. Aus Moskau liegen bislang keine Angaben dazu vor. Der Angriff überschattet den Besuch von US-Außenminister Antony Blinken. Dieser war heute in Kiew eingetroffen und hat der Ukraine weitere Hilfszusagen gegeben.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs haben zehntausende ukrainische Männer versucht, sich der Wehrpflicht zu entziehen. Laut Grenzschutz wurden mehr als 20.000 Wehrpflichtige an der Flucht ins Ausland gehindert. Und wir schauen auf die Lage rund um den zerstörten Kachowka-Staudamm, auf den Tag genau drei Monate nach der Sprengung.
Die Führung in Moskau will sich nicht zu einem US-Medienbericht über Pläne für ein Treffen von Präsident Putin mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un äußern. Es gebe nichts dazu zu sagen, teilt das Präsidialamt mit. Die "New York Times" hatte berichtet, dass Kim noch in diesem Monat zu einem Treffen nach Russland reisen wolle, um über Waffenlieferungen für den Krieg in der Ukraine zu sprechen.
Am Sonntag hatte der ukrainische Präsident Selenskyj bekannt gegeben, dass Verteidigungsminister Resnikow entlassen wird. Sein Nachfolger ist der Krim-Tatar Umerow. Der 41-jährige Finanzfachmann leitet seit einem Jahr den wichtigsten Privatisierungsfonds des Landes.
Auf Einladung des russischen Präsidenten Putin ist der türkische Ministerpräsident Erdogan ins russische Sotschi an die Schwarzmeerküste gereist zu Gesprächen über die Neuauflage des Getreideabkommens zwischen Russland und der Ukraine.
Getreide-Exporte über das Schwarze Meer trotz des Ukraine-Krieges, ein Abkommen mit Russland hat das ja lange möglich gemacht. Bis der Kreml die Vereinbarung nicht mehr verlängert hat. Die Türkei versucht jetzt wieder zu vermitteln und möchte eine Neuauflage des Abkommens erreichen. Darüber spricht der türkische Staatschef Erdogan heute Mittag in Sotschi mit Russlands Präsident Putin.
Ursprünglich war der russische Botschafter noch zur Verleihung der Nobelpreise dieses Jahr in Stockholm eingeladen gewesen - genauso wie die diplomatischen Vertreter von Belarus und dem Iran. Jetzt hat die Nobelstiftung diese Entscheidung rückgängig gemacht. Wie schon vergangenes Jahr würden die Botschafter von Russland, Belarus und Iran nicht zu der Zeremonie im Dezember eingeladen - das teilte die Stiftung heute mit. Sie begründete dies mit den "heftigen Reaktionen in Schweden".
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