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Eineinhalb Jahre Wartezeit im Hafen von Odessa liegen hinter dem deutschen Containerschiff "Joseph Schulte". Seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine konnte das Schiff den Hafen nicht verlassen. Jetzt macht die Öffnung neuer Schiffskorridore im Schwarzen Meer die Weiterreise endlich möglich.
In der Debatte über ein Ende des Ukraine-Konflikts hat ein ranghoher Nato-Beamter einen Gebietsverzicht des Landes ins Spiel gebracht.
Die ukrainischen Behörden melden nach den heftigen russischen Luftangriffen am frühen Morgen drei Tote und Dutzende Verletzte. Im westukrainischen Luzk hat eine russische Rakete eine Fabrik getroffen. Dabei seien drei Mitarbeiter ums Leben gekommen, teilte das schwedische Unternehmen SKF mit. Die Firma stellt in Luzk Wälzlager her. Raketentreffer hat es außerdem in der Großstadt Lwiw unweit der polnischen Grenze gegeben. Dabei seien insgesamt 15 Menschen verletzt und mehrere Gebäude beschädigt worden, teilten die Behörden mit.
Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben schwere Luftangriffe auf die Region Lwiw im Westen des Landes konzentriert. Viele Raketen seien zwar abgeschossen worden, es habe aber auch Treffer gegeben, erklärt der Bürgermeister der Stadt Lwiw bei Telegram. Ein brennendes Gebäude sei demnach evakuiert worden. Zuvor hatte der Gouverneur der Region, Kositski, erklärt, dass Gruppen russischer Raketen auf die Region zusteuerten.
Bundesfinanzminister Lindner ist zu einem unangekündigten Besuch in die ukrainische Hauptstadt Kiew gereist. Dort hat er mehrere Spitzenpolitiker zu Gesprächen getroffen. Thema war unter anderem die weitere finanzielle Unterstützung der Ukraine.
Bundesfinanzminister Lindner ist heute früh zu politischen Gesprächen in Kiew eingetroffen. Lindner will sich unter anderem mit seinem Kollegen Marchenko treffen.
Bundeskanzler Scholz zeigt sich weiterhin zurückhaltend bei der Entscheidung, ob Deutschland Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern sollte. Russland hat nach eigenen Angaben im Schwarzen Meer Warnschüsse auf einen Frachter abgegeben.
Beschreibung: Russland hat Vergeltung für die neuen Angriffe auf die Krim-Brücke angekündigt. Eine Sprecherin des Außenministeriums schrieb auf Telegram, solche barbarischen Handlungen würden nicht unbeantwortet bleiben.
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben 20 Drohnen über der annektierten Halbinsel Krim abgefangen. Die ukrainische Militärverwaltung berichtet von russischen Angriffen auf das Gebiet Sumy im Nordosten des Landes. Immer mehr Kriegsversehrte in der Ukraine benötigen Behandlung. Reha-Kliniken gibt es, Einrichtungen für die Nachsorge noch nicht.
In der gesamten Ukraine ist heute wieder Luftalarm ausgelöst worden.
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