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Aus Russland und der Ukraine sind wieder Drohnenangriffe gemeldet worden. Wie Moskaus Bürgermeister Sobjanin sagte, wurden in der Nacht mehrere Drohnen mithilfe von Luftverteidigungssystemen abgeschossen. Eine Drohne hat wohl die Fassade eines Büro-Hochhauses in Moskau beschädigt, dasselbe Haus war schon am Wochenende getroffen worden. Verletzt wurde dabei offenbar niemand.
Heute früh hat es in mehreren Regionen im Süden und Osten der Ukraine Luftalarm gegeben. Kurze Zeit später sind dann aus der Stadt Krywyj Rih in der Region Dnipropetrowsk, aus Charkiw und Cherson Explosionen gemeldet worden. Inzwischen haben die Behörden dort angegeben, dass es Tote und Verletzte gibt.
In der westukrainischen Stadt hatte der Präsident an einem Treffen mit Vertretern kommunaler und regionaler Behörden sowie des Verteidigungsministeriums und Sicherheitskräften teilgenommen. Dabei habe man auch über den Wiederaufbau von Energiesystemen in den Kommunen gesprochen, so Selenskyj weiter.
Moskau ist erneut zum Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Zwei von drei Drohnen seien in der Nacht abgeschossen worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf lokale Behörden und Rettungsdienste. Moskaus Bürgermeister Sobjanin schrieb bei Telegram, es seien ukrainische Drohnen gewesen. An zwei Bürogebäuden sei die Fassade leicht beschädigt worden. Es gebe aber keine Todesopfer oder Verletzte. Der Flughafen Wnukowo im Südwesten der russischen Hauptstadt wurde laut Tass für Abflüge und Ankünfte geschlossen. An anderen Airports in der Region lief der Betrieb demnach weiter. Die Millionenmetropole war bereits mehrfach Ziel von Drohnenangriffen, die allerdings in keinem Verhältnis stehen zu den massenhaften Attacken Russlands in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Beim Einschlag einer russischen Rakete in der ukrainischen Stadt Dnipro sind nach ukrainischen Angaben mindestens neun Menschen verletzt worden. Wie der ukrainische Innenminister Klymenko bei Telegram mitteilte, war die Rakete gestern in einem mehrstöckigen Wohnhaus im Stadtzentrum eingeschlagen. Unter der Verletzten sollen auch zwei Kinder gewesen sein. Auch Präsident Selenskyj meldete sich bei Telegram zu Wort. Die Ukraine werde alles tun, um Russland für die Aggression und den Terror gegen sein Volk zur Rechenschaft zu ziehen. Kurz vor dem Angriff hatte Moskau den Abschuss von zwei ukrainischen Raketen über dem Südwesten Russlands gemeldet.
Russland hat mit mehr als 40 afrikanischen Ländern Abkommen über eine militärische Zusammenarbeit geschlossen.
Nach dem Ende des Getreideabkommens und der Blockade des Schwarzen Meers werden die ukrainischen Donauhäfen für den Export immer wichtiger. Aber auch die werden von Russland angegriffen. Das gefährdet den für die Ukraine so wichtigen Getreide-Export, die Hälfte davon geht schon jetzt über Rumänien. Und das NATO-Land will weiterhin helfen, versichert Präsident Ioannis.
In St. Petersburg hat heute der zweite Russland-Afrika-Gipfel begonnen. Russlands Präsident Putin versucht das Treffen als Bühne zu nutzen, um sich dem Westen als Partner afrikanischer Staaten zu präsentieren. Die afrikanischen Staaten haben - nach dem Auslaufen des Abkommens zur Ausfuhr ukrainischen Getreides - vor allem die Fortsetzung der Versorgungssicherheit im Blick.
Nach Angaben Kiews wurden 36 Marschflugkörper bei den Attacken abgefangen.
Nach Aufkündigung des Getreideabkommens bringt sich die russische Schwarzmeerflotte nach Angaben britischer Militärexperten für eine Blockade ukrainischer Häfen in Stellung. Das geht aus dem Geheimdienstbericht des Verteidigungsministeriums in London zum Krieg in der Ukraine hervor. Die Korvette "Sergej Kotow" könnte Teil einer Gruppe sein, die Handelsschiffe auf dem Weg Richtung Ukraine abfangen soll, heißt es in der Mitteilung.
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