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Auf Bitten Kiews beraten Vertreter der NATO-Staaten und der Ukraine über die aktuelle Lage im Kriegsgebiet.
Das russische Parlament hat beschlossen, die Altersgrenze für Einberufungen zur Armee zu erhöhen. Nach dem neuen Gesetz werden von Januar an Bürger im Alter von 18 bis 30 Jahren zum Militärdienst einberufen. Im vergangenen September hatte die russische Regierung eine Teilmobilmachung angeordnet. 300.000 Männer im wehrpflichtigen Alter wurden eingezogen, um im Ukraine-Krieg eingesetzt werden zu können.
Einen Tag nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau ist die ukrainische Hauptstadt Kiew nach Behördenangaben wieder Ziel russischer Luftangriffe geworden. Laut Militärverwaltung handelte es sich um den sechsten Drohnenangriff auf Kiew in diesem Monat, alle Geschosse seien entdeckt und zerstört worden. Opfer oder Schäden gebe es nach derzeitigem Stand nicht. Zuvor hatte die Kiewer Militärverwaltung vor weiteren Drohnenangriffen gewarnt und die Bewohner aufgefordert, in Schutzräumen zu bleiben. Auch die ukrainische Luftwaffe warnte vor Drohnenangriffen auf die südlichen Regionen Odessa und Mykolajiw am Schwarzen Meer.
Nachdem der ukrainische Präsident Selenskyj gestern "Vergeltung" angekündigt hatte für einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa, hatte es heute Morgen einen Angriff mit zwei Drohnen auf Moskau gegeben.
Russland will nach Worten von Präsident Putin Getreide aus der Ukraine durch eigene Lieferungen ersetzen. Vor einer Woche hatte Moskau das Abkommen zur sicheren Ausfuhr von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer auslaufen lassen. Seit dem Ende des Getreide-Deals beschießt Russland fast täglich Häfen in der Ukraine. In einer Presseerklärung sagte Putin jetzt, Russland wolle und könne ukrainisches Getreide ersetzen. Sein Land sei dazu in der Lage, zumal es in diesem Jahr eine Rekordernte erwarte.
Nach Darstellung von US-Außenminister Blinken hat die Ukraine die Hälfte des Territoriums zurückerobert, das Russland ursprünglich bei seiner Invasion besetzt habe. Blinken sagte CNN, Kiew habe jedoch einen "sehr harten Kampf vor sich". Russlans Präsident Putin dagegen nannte die Offensive gescheitert. Unterdessen dauerten die Angriffe auf Odessa den fünften Tag in Folge an.
Auf Bitten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beruft Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg für kommenden Mittwoch ein Treffen des neuen Nato-Ukraine-Rats ein. Ziel sei es, über die jüngsten Entwicklungen zu beraten und den Transport von ukrainischen Getreide durch das Schwarze Meer zu erörtern, teilte eine Nato-Sprecherin mit.
Nach russischen Angaben hat die Ukraine ein Dorf auf russischem Staatsgebiet mit Streumunition angegriffen. Laut Aussage des Gouverneurs der grenznahen Region Belgorod gibt es Schäden, aber keine Toten oder Verletzten. Die Ukraine hatte diesen Munitionstyp kürzlich von den USA erhalten, sich jedoch verpflichtet, diesen nur gegen die russischen Invasionstruppen einzusetzen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Krim-Brücke nach eigenen Angaben als feindliche Anlage, die zerstört werden muss. Die Brücke, die das russische Festland mit der von Moskau besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim verbindet, sei nicht nur eine logistische Straße, sagte Selenskyj per Video-Link bei einer Sicherheitskonferenz in Aspen im US-Bundesstaat Colorado. Vielmehr handle es sich um die Straße, die benutzt werde, um den russischen Angriffskrieg jeden Tag mit Munition zu versorgen. Und jedes Ziel, das Krieg und nicht Frieden bringe, müsse neutralisiert werden, so der ukrainische Präsident weiter.
Die russische Marine hat nach Angaben der Regierung in Moskau eine Übung mit scharfer Munition abgehalten. Laut Verteidigungsministerium sind Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge im Einsatz gewesen, die das Abfeuern von Raketen auf "schwimmende Ziele" im Schwarzen Meer geprobt haben.
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