Passage

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Passage episodes

  • Albanien: Kleines Balkanland im grossen Umbruch
    Albanien war unter dem sozialistischen Diktator Enver Hoxha Jahrzehnte lang von der Aussenwelt abgeschnitten. Seit 30 Jahren sind die Grenzen offen, heute hofft Albanien auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Doch das Land hat auch massive Probleme.
    Immer mehr Menschen entdecken Albanien als Reiseziel: Das kleine Land auf dem Balkan lockt mit endlosen Stränden und wilden Bergen. Die Bewohner sind gastfreundlich, und entgegen vielen Vorurteilen ist Albanien ein sicheres Reiseland. Viele Albaner sprechen gut Englisch, und das Internet ist blitzschnell. Doch es gibt auch Schattenseiten: Die Diktatur wurde kaum aufgearbeitet, und die grassierende Korruption treibt zehntausende junger Leute ins Ausland: Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftschancen. Gleichzeitig werden riesige Hotel-Ressorts ohne Umweltplan in Naturschutzgebiete gebaut.
    56 min
  • Caterina Valente: Hommage an einen großen Star
    Caterina Valente ist der größte Star, den die deutsche Unterhaltungsbranche nach dem Krieg hervorgebracht hat. Das Zirkuskind mit italienischen Wurzeln hat das internationale Show-Business mit Charme, Witz, Grazie, Temperament und vor allem mit betörendem künstlerischen Können erobert. Eine Hommage.
    Allein in den USA war «Caterina, die Große» in den 1950er und 1960er Jahren in mehr als 100 Fernsehsendungen zu Gast. «Ohne Disziplin kommt kein Künstler aus», brachte die Hochbegabte das Geheimnis ihres Erfolgs auf den Punkt. Nur zwei Mal im Laufe ihrer Karriere musste Caterina Valente einen Auftritt absagen. Sonst aber war sie immer zuverlässig zur Stelle. Dass sie dabei auch über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit ging, glaubte sie ihrem Selbstverständnis als professionelle Künstlerin schuldig zu sein. Am 9. September ist Valente im Alter von 93 Jahren in ihrem Zuhause in Lugano verstorben.
    55 min
  • Das absolute Auge – ein Porträt der Fotografin Sabine Weiss (W)
    Sabine Weiss, geboren 1924 im Walliser Dorf Saint-Gingolph und aufgewachsen in Genf, zählt in Frankreich zu den stilbildenden Fotografinnen der Nachkriegszeit. Aus Anlass ihres 100. Geburtstags wiederholen wir eine Sendung von 2017, als wir sie in ihrem Atelier in Paris besucht haben.
    Es ist ein Ort der Ruhe inmitten der Geschäftigkeit von Paris: In einem Hinterhof liegt das Atelier von Sabine Weiss, wo sie seit 1946 lebte und arbeitete. In Frankreich wird sie als letzte Vertreterin der «photographie humaniste» gefeiert – eine fotografische Bewegung, die Menschen und ihre Emotionen in Alltagssituationen ins Zentrum rückten. Sabine Weiss arbeitete für renommierte Reportage-Magazine und als Werbefotografin, zu einer Zeit, als es in diesem Beruf noch kaum Frauen gab. Bis zum 12. Januar 2025 sind Bilder von Sabine Weiss im Photo Elysée in Lausanne zu sehen.
    Erstsendung: 27.10.2017
    55 min
  • Teamwork ist alles. Cellistin Sol Gabetta und das Musikbusiness
    Für eine gelingende Musikerkarriere braucht es Beharrlichkeit, Glück und eine positive Ausstrahlung, aber auch die Bereitschaft, sich auf Teamwork einzulassen, also auf die Künstleragentur, die Presseagentur, das Plattenlabel.
    Als erfolgreiche Musikerin muss man immer wieder Entscheidungen treffen: Wo möchte ich selbst in Führung gehen und wo brauche ich Unterstützung? Mit welchen Leuten umgebe ich mich, die mir die nötige Marktpräsenz geben, aber auch den Freiraum, in dem ich mich geschützt weiterentwickeln kann? Grundvoraussetzung für solche Entscheide ist eine starke Persönlichkeit. Sol Gabetta hat sie. Im September bekommt sie den Grand Prix suisse de musique 2024 verliehen. Das Gespräch mit der Preisträgerin dreht sich für einmal nicht über die Kunst des Cellospiels, sondern über die Mechanismen des Musikmarkts.
    57 min
  • 100 Jahre Vogelwarte Sempach: Erfolge und Herausforderungen
    Alles begann mit einem Einmannbetrieb im April 1924 in Sempach. Heute arbeitet für jeden der 200 Vögel, die in der Schweiz brüten, eine Person. Vogelforschung, Vogelschutz und Information der breiten Bevölkerung sind die Ziele der Institution.
    Die freiwillige Helferin Jolanda Rupli klettert behände die Leiter hinunter, in der einen Hand eine schwarze Tasche mit fünf fauchenden Schleiereulenjungen. Jeder Jungvogel kommt auf die Waage und erhält einen Aluminiumring. Das Beringen hilft, den Bestand der Schleiereulen in der Schweiz zu überwachen. Am Anfang war das Beringen von Vögeln zentral, um den Vogelzug zu erforschen. Heute sind intensive Landwirtschaft, Klimawandel und Lebensraumverlust die grössten Herausforderungen der Vogelwarte.
    53 min
  • Das Kulturhaus SRG
    Ob zu emotionalen Höhenflügen, zur geistigen Landesverteidigung, zum inneren Zusammenhalt, zur Bildung oder zur Unterhaltung: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft leistet seit fast 100 Jahren einen gewichtigen Beitrag zur Schweizer Musikgeschichte.
    Ab den 1930er Jahren übernahm die SRG die Musikunterhaltung in den Schweizer Stuben: Aus der Ferne erklang Musik über Radiogeräte. Jeder Landesteil hatte dafür ein eigenes Radio-Orchester und eigene Konzertsäle. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft unterhielt sie jahrzehntelang und war damit eine bedeutende Arbeitgeberin im Kultursektor. Ihre Auftragskompositionen – vornehmlich an Schweizer Komponisten – sowie Mitschnitte von unzähligen Konzerten und Uraufführungen dokumentieren fast ein Jahrhundert Schweizer Musikgeschichte. Sie bilden ein wertvolles Archiv sowie ein Stück Schweizer Identität.
    Die Musik- und Medienwissenschaftler Stefan Sandmeier und Tatiana Eichenberger forschen zum Kompositionsauftragswesen des grössten Medienhauses der Schweiz und geben Einblicke in die Kulturproduktion der SRG. Norbert Graf, einer der Musikproduzenten von SRF, erzählt von der heutigen, hauseigenen Musikproduktion mit Schwerpunkt Klassik vor dem Hintergrund des tiefgreifenden Medienwandels. Und die SRF-Kulturchefin und designierte Generaldirektorin der SRG, Susanne Wille, spricht über die Bedeutung der Kulturförderung für das öffentlich-rechtliche Medienhaus der Schweiz, jetzt und in Zukunft.
    57 min
  • 1938 – Die Grenzgeherin Martha Schwartz
    Die Basler Kommunistin Martha Schwartz war als Kurierin und Fluchthelferin im Einsatz, hat Flugblätter gegen Hitler verteilt, bis sie am 6. April 1938 in Lörrach von der Gestapo verhaftet und zum Opfer des Nationalsozialismus wurde.
    Nach einer schweren Kindheit als Verdingkind kämpfte Martha Schwartz zeitlebens für Arbeiter- und Frauenrechte und gegen den Nationalsozialismus. Doch ihr Engagement für die Gerechtigkeit wurde ihr zum Verhängnis: Martha Schwartz wurde wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt. Sie war schon vor ihrer Verhaftung gesundheitlich stark angeschlagen, und während sich der Ehemann und die Kinder für ihre Freilassung einsetzten, verlor sie in der Gefangenschaft den Verstand. Die Schweizer Behörden weigerten sich lange, ein Gnadengesuch einzureichen. Als sie dies schliesslich doch tun wollten, war es zu spät: Martha Schwartz war bereits verstorben.
    Raju Schwarz, Autor und Urenkel von Martha Schwartz, hat sich zusammen mit der Dramaturgin und Autorin Ursula Werdenberg auf eine mehrere Jahre dauernde Spurensuche begeben. Gemeinsam haben die beiden versucht, die Geschehnisse von damals zu rekonstruieren. Entstanden ist ein fiktives Hörspiel, ein Anfang der Aufarbeitung der Geschichte der Widerstandskämpferin Martha Schwartz. Als Grundlage dienten über siebenhundert Seiten Akten und Aussagen von Zeitzeugen.
    Erstausstrahlung: 10.6.2024 (als «Hörspiel»)
    53 min
  • Sommer-Reihe: Festival «Warschauer Herbst»
    «Musik unserer Zeit» ist das Format auf Radio SRF 2 Kultur, das die musikalische Gegenwart ins Haus holt, eingefleischte Hörgewohnheiten aufbricht und nachspürt, was Komponistinnen und Musiker der zeitgenössischen Musik umtreibt.
    Mit den besten Sendungen des letzten Jahres ist «Musik unserer Zeit» diesen Sommer in der «Passage» zu Gast – mit Musik-Geschichten, die von faszinierenden Klängen, von Leidenschaft und Zweifel erzählen.
    In der fünften Sendung der «Passage»-Sommerserie geht es nach Polen, zum internationalen Festival für zeitgenössische Musik «Warschauer Herbst», kurz vor den Wahlen des polnischen Parlaments im Oktober 2023. In dieser Zeit war die politische Stimmung aufgeheizt. Aber der Warschauer Herbst meisterte den heiklen Balanceakt zwischen Stimulus und Provokation. Das neuntägige Festival zeigte sich unbeirrt modern, vielfältig und auch thematisch am Puls der Zeit und lockt auch eine junge Generation an, die sich für neue Klänge und gesellschaftliche Themen interessiert.
    Erstausstrahlung: 4.10.2023 (als «Musik unserer Zeit»)
    56 min
  • Sommer-Reihe: Schnecke, Vogel und Chamäleon: Die Musikerin Maja Osojnik
    «Musik unserer Zeit» ist das Format auf Radio SRF 2 Kultur, das die musikalische Gegenwart ins Haus holt, eingefleischte Hörgewohnheiten aufbricht und nachspürt, was Komponistinnen und Musiker der zeitgenössischen Musik umtreibt.
    Mit den besten Sendungen des letzten Jahres ist «Musik unserer Zeit» diesen Sommer in der «Passage» zu Gast – mit Musik-Geschichten, die von faszinierenden Klängen, von Leidenschaft und Zweifel erzählen.
    In der vierten Sendung der «Passage»-Sommerserie geht es um die Wiener Musikerin Maja Osojnik. Sie ist Komponistin, Sängerin, DJ, Klangtüftlerin, Elektronikerin, Flötistin. Sie macht Musik, Lyrik und Live-Performances. Sie sucht in ihrer Kunst das Reale, das Surreale, das Fragile, das Abgründige, aber auch Schönheit und Eleganz. Maja Osojnik ist vor allem eines: vielschichtig. Und ein Phänomen, immer in Bewegung, immer sich neu erfindend.
    Erstausstrahlung: 10.6.2020 (als «Musik unserer Zeit»)
    1 hr
  • Sommer-Reihe: Die Klangwelten von Spielautomaten und Seilbahnen
    «Musik unserer Zeit» ist das Format auf Radio SRF 2 Kultur, das die musikalische Gegenwart ins Haus holt, eingefleischte Hörgewohnheiten aufbricht und nachspürt, was Komponistinnen und Musiker der zeitgenössischen Musik umtreibt.
    Mit den besten Sendungen des letzten Jahres ist «Musik unserer Zeit» diesen Sommer in der «Passage» zu Gast – mit Musik-Geschichten, die von faszinierenden Klängen, von Leidenschaft und Zweifel erzählen.
    In der dritten Sendung der «Passage»-Sommerserie geht es um den Urner Komponisten Michel Roth. Er verschafft verborgenen Klängen Gehör, zum Beispiel, indem er Mikrofone an den Tragseilen und an den Kabinen von Seilbahnen im Schächental montiert und die Aufnahmen in Kompositionen verwebt. Aber nicht nur das: Roth lässt seine Stücke von Flipperkugeln und Spieleautomaten beeinflussen, denn Neue Musik komponieren heisst für ihn immer auch spielen.
    Erstausstrahlung: 28.2.2024 (als «Musik unserer Zeit»)
    1 hr 1 min

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Die Sendung «Passage» steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.

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