Perspektiven

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Religion & Spirituality
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Perspektiven episodes

  • Boxen und beten: ein Mann im Ring des Lebens (W)
    Als Kind kämpfte Pascal Brawand um die Liebe seiner Mutter und gegen die Demütigungen seines Stiefvaters. Heute setzt sich der vierfache Schweizermeister im Amateurboxen als Boxtrainer, Coach und Theologe für seine Mitmenschen ein.
    In Pascal Brawands Boxschule herrscht Hochbetrieb: Er trainiert hier junge Menschen, bietet Boxtrainings für Kinder und Erwachsene an und coacht Menschen als beratender Seelsorger. Seine Klientinnen und Klienten stehen geradezu Schlange, um bei Brawand ins Coaching zu kommen. Dass sein Leben heute so gut läuft, ist für den 51-Jährigen alles andere als selbstverständlich. Brawand war immer kleiner als alle anderen, als Kind erlebte er Gewalt und wuchs in instabilen Verhältnissen auf. Er hat sich im wahrsten Wortsinn rausgeboxt ins Leben. Boxen war für ihn ein wichtiger Schritt zu einem besseren Umgang mit Aggressionen. Dass aus ihm, dem traumatisierten Jungen, der «Boxzecke» - wie er sich selber nennt – dies alles werden durfte, sei der Begegnung mit Gott zu verdanken, erzählt Pascal Brawand in dieser Ausgabe von Perspektiven.
    Wie Boxen zur Selbstermächtigung verhilft, beweist auch die Geschichte von Zeina Nassar:
    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/boxerin-und-glaeubige-muslima-mit-kopftuch-durchgeboxt-zeina-nassar
    Autorin: Katharina Kilchenmann
    28 min
  • Thailänderin heiratet Schweizer
    Viele Thailänderinnen kommen durch Heirat in die Schweiz. Hier pflegen sie religiös-kulturelle Traditionen weiter oder entdecken sie neu, etwa im Tempel in Gretzenbach. Welche Bedeutung dem Thaibuddhismus im Schweizer Migrationskontext zukommt, hat Andrea Zimmermann untersucht.
    Tongbai und Alfred Rastorfer sind seit über 20 Jahren ein Paar. Er war verwitwet, sie frisch geschieden, als sie sich in Thailand in einem Restaurant kennen und lieben lernten.
    Die religiösen Traditionen pflegt Tongbai Rastorfer bis heute – sie betet täglich oder spendet Essen für die thaibuddhistischen Mönche. Das ist eine zentrale Pflicht der Laien und wird von vielen Thais, auch hier in der Schweiz, nach Möglichkeiten erfüllt.
    Erstmals wurde die Religiosität von Heiratsmigrantinnen in der Schweiz untersucht. Religionswissenschaftlerin Andrea Zimmermann stellt fest: meist helfen die religiös-kulturellen Traditionen bei der Bewältigung von psychischen oder emotionalen Belastungen und dienen dem Wohlbefinden, der individuellen Spiritualität oder können die Basis zur Vergemeinschaftung bilden.
    Folgende Fragen werden in der Sendung beantwortet:
    * Was glauben Thailänderinnen?
    * Welche Rolle spielt der Tempel in Gretzenbach für Thais in der Schweiz?
    * Welche Bedeutung kann Religion im Migrationskontext haben?
    Autorin: Léa Burger
    Buchangaben:
    Andrea Zimmermann: «Träume, Tränen und Tempel: Thai-buddhistische Religiosität im Alltag thailändischer Heiratsmigrantinnen in der Schweiz», transcript Verlag 2023.
    30 min
  • Nahostkonflikt: Woher kommt der Einfluss religiöser Extremisten?
    Der Angriff der Hamas auf Israel hat eine Gewaltspirale ausgelöst und einmal mehr gezeigt, wie schnell die Situation eskalieren kann. Doch wie kommt es, dass die Hamas derart viel Einfluss hat? Und wie beeinflussen Ultraorthodoxe und Nationalreligiöse in Israel die Politik und den Konflikt?
    Es scheint, als ob die religiösen Fundamentalisten immer mehr bestimmen, wohin Israel und wohin es in den besetzten palästinensischen Gebieten geht. Der Einfluss dieser Fundamentalistinnen und Fundamentalisten ist mitverantwortlich für die aktuelle Eskalation. Ob dieser Eindruck stimmt, wie es so weit kommen konnte, welche Rolle die Religion im Konflikt spielt und wie sich das bis nach Europa, bis in die Schweiz auswirkt - darüber sprechen in Perspektiven der Religionswissenschaftler Michael Blume und der Historiker Hans-Lukas Kieser.
    Diese Fragen werden beantwortet:
    * Welche Rolle spielt die Religion im Konflikt in Israel/Palästina?
    * Wo sieht man im jetzigen Konflikt religiöse Argumente?
    * Welchen Einfluss haben fundamentalistisch-religiöse Akteurinnen und Akteure in Israel und in den Palästinensergebieten? Woher stammt ihr Einfluss? Worin besteht er?
    * Welche Ideen verbreiten Ultraorthodoxe und Nationalreligiöse in Israel, welche politischen Forderungen stellen sie und wie wirken sich diese auf den Konflikt aus?
    * Wie einflussreich ist die islamistische Ideologie in den Palästinensergebieten? Wie nutzt die Hamas diese Ideologie? Welche Rolle spielen antisemitische, weltverschwörerische Aspekte?
    Auskunft geben:
    Michael Blume, Religions- und Politikwissenschaftler und Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung von Baden-Württemberg. Autor des Buches «Islam in der Krise», erschienen im Verlag Patmos.
    Hans-Lukas Kieser, Historiker an den Universitäten Zürich und Newcastle, Australien. Autor des Buches «Nahostfrieden ohne Demokratie», erschienen im Chronos Verlag.
    Hier gehts zum Beitrag der SRF-Rundschau über die Hamas: https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/die-eskalation-im-nahen-osten?urn=urn:srf:video:5209489b-1272-4be9-9041-0ca0be62b7f8
    Autorin: Nicole Freudiger
    Wir freuen uns über Ihre Post und Anregungen auf [email protected]
    29 min
  • Ein Tag in Rom: mit Helena Jeppesen-Spuhler an der Weltsynode
    Erstmals sind Frauen an der Weltbischofssynode in Rom nicht nur Zaungäste, sondern dürfen mit abstimmen. Dass von den rund 50 stimmberechtigen Kirchenfrauen eine aus der Schweiz sein würde, war eine echte Überraschung. In Perspektiven treffen wir Helena Jeppesen-Spuhler zur Synodenhalbzeit in Rom.
    Wir begleiten die stimmberechtige Delegierte Helena Jeppesen-Spuhler einen Tag lang im Vatikan. Über einen Monat verbringt die langjährige Fastenaktion-Mitarbeiterin in Rom. Wir fragen, ob sich das lohnt: für die Frauen in der Kirche? Und ob die römisch-katholische Kirche hier noch eine letzte Chance kriegt?
    Die Skepsis, ob diese «Weltsynode» nun endlich den Durchbruch und Reformen bringe, ist gross. Schliesslich darf die Versammlung mit 275 Bischöfen und neu eben auch einigen Laien den Papst ja nur beraten. Welche Reformen dann wirklich kommen, entscheidet Papst Franziskus allein. Doch der Druck auf die Weltsynode ist gross, nicht nur aus der Schweiz, und nicht nur wegen der vielen Missbrauchsfälle und ihrer Vertuschung durch Bischöfe. Am Rand der Weltsynode treten darum auch Jugendliche, Frauen und Basisgruppen auf, um ihre Anliegen in Rom loszuwerden.
    Jeppesen-Spuhler ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Die Delegierte trifft in Rom darum auch katholische Schweizerinnen vom SKF und der progressiven «Allianz Gleichwürdig Katholisch».
    Autorin: Judith Wipfler
    Das SRF-Interview im Vorfeld der Weltsynode mit Bischof Felix Gmür in Rom:
    https://www.srf.ch/audio/srf-4-news/es-ist-ein-versuchslabor-bischof-felix-gmuer-an-der-weltsynode?uuid=04f13617-8436-4f82-a845-ca53f3001f8e
    Sendung Fromme Törtchen vom 15.10.23:
    https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-religion/video/lesbisch--katholisch-geht-das----fromme-toertchen?urn=urn:srf:video:80ef1453-e380-4a90-9f66-eb7815664cc8
    Sendung Kontext vom 17.10.23:
    https://www.srf.ch/audio/kontext/austritt-ist-auch-k-eine-loesung?id=12470880
    Wir freuen uns über Ihre Post und Anregungen auf [email protected]
    31 min
  • Eine Reise ins Innere - zum Sinn des Lebens? (W)
    Bei Menschen oder Gemeinschaften, die sich als spirituell bezeichnen, liegt der Fokus oft auf sich selbst. Man kehrt ins Innere, reist zu sich selbst. Einige Menschen tun dies in Gemeinschaft, andere allein, - mitten in einer Stadt oder weit weg von der Zivilisation.
    Insbesondere bei neuen religiös-spirituellen Strömungen liegt die «Reise ins Innere» oft im Zentrum der Weltanschauung. Dies ist dabei häufig gekoppelt mit einer Unzufriedenheit mit der Gesellschaft, mit der Zivilisation. Wenden sich diese Menschen also von der Gesellschaft ab? Ist das eine Realitätsflucht oder gar spiritueller Eskapismus? Auf der Suche nach Antworten besuchen wir für die Sendung «Perspektiven» Menschen, die sich auf der Reise zu sich selbst befinden.
    Wiederholung vom 10.07.2021.
    30 min
  • Raus aus der Erschöpfung – rein ins Leben
    Der christliche Psychotherapeut Jörg Berger zeigt Wege aus der Erschöpfung und Burn-Out. Im Gespräch mit ihm wird deutlich: Tipps und Tricks allein helfen nicht. Vielmehr präsentiert Berger einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Neinsagen zu Menschen und Spiritualität Raum haben.
    Jörg Berger ist Paartherapeut mit eigener Praxis in Heidelberg. Zu ihm kommen insbesondere gläubige Menschen, von denen einzelne sogar andernorts für ihre Religiosität pathologisiert wurden. Doch Berger schaut genau hin: Auch Religion oder ein religiös übersteigertes Pflichtbewusstsein können erschöpfen. Das muss nicht sein.
    Berger macht Mut, sich ohne schlechtes Gewissen von «stacheligen Menschen» zu befreien. Sein Buch ist niederschwellig und weltanschaulich offen. Der Psychotherapeut macht Angebote auf Augenhöhe, gewürzt mit einer Prise Selbstironie. Seine «Anti-Erschöpfungsstrategie» will befähigen, die Sachen selbstreflektiert anzugehen, ohne dabei schon wieder in Selbstoptimierungsstress zu verfallen.
    Autorin: Judith Wipfler
    Buchhinweis: Jörg Berger, Die Anti-Erschöpfungsstrategie, Herder Verlag 2023.
    Schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu auf [email protected]
    29 min
  • Tibeterinnen und Tibeter in der Schweiz
    Vor 60 Jahren kamen die ersten tibetischen Flüchtlingsfamilien nach Münchwilen, Kanton Thurgau. Im Wohnheim des Roten Kreuzes lebte auch der Jugendliche Sonam Sewo. Heute ist er 74 Jahre alt. Zusammen mit seiner 34-jährigen Tochter Tsering Sewo spricht er über Heimat jenseits nationaler Grenzen.
    Sonam Sewo ist seit rund drei Jahren in der Schweiz, als er am 6. Juli 1966 im sogenannten Tibeterheim den Geburtstag des Dalai Lama mitfeiert.
    Er trommelt, ein anderes Kind spielt Flöte. Später schlüpft er in ein Tierkostüm und spielt ein Yak. Das Schweizer Fernsehen hat Aufnahmen davon gemacht, die man sich noch heute anschauen kann, vgl. unten «Aus dem Archiv».
    Später gründet er eine tibetische Folkloregruppe mit, die etwa bei Festen oder Besuchen des Dalai Lamas tanzt. Viele Jahre später wird dort auch seine Tochter Tsering Sewo mitmachen. Sie, die zur dritten Generation von Tibeterinnen und Tibetern in der Schweiz gehört, ist anlässlich des 60 Jahre Jubiläums der Tibeter Gemeinschaft Münchwilen nochmals in die Geschichte dieser Gemeinschaft eingetaucht und hat dabei auch neues über ihren Vater erfahren.
    Autorin: Léa Burger
    Aus dem Archiv:
    https://www.srf.ch/play/tv/antenne/video/geburtstag-dalai-lama?urn=urn:srf:video:ee251977-bc8d-4d7b-918f-06a0b2320098
    29 min
  • Desaster-Management für jüdische Kleingemeinden der Schweiz
    Liestal, Uster, Davos: Viele jüdische Kleingemeinden sind längst eingegangen. In St. Gallen scheint das Ende absehbar. Trotzdem bleibt der Organisationspsychologe Harry Wiener hier engagiert. Gegen Mitgliederschwund setzt die Jüdische Gemeinde Winterthur neu auf Krisenmanagement und Teilhabe.
    Seit April ist der Jurist Olaf Ossmann Präsident der Israelitischen Gemeinde Winterthur mit rund 100 Seelen. Zuvor durchlief er einen Kurs in Krisen- und Desaster-Management an der Universität Tel-Aviv. Das brauche es für solch einen Posten, erklärt Ossmann.
    Die Gemeinde in Winterthur ist 137jährig. Sie hat keinen Synagogenbau, nur einen Betsaal. Genug Platz, um gemeinsam zu beten. Das nötige Quorum von 10 Männern für einen Gottesdienst kriegen sie jeweils zusammen, ganz anders die Jüdische Gemeinde St. Gallen.
    Die vielleicht hübscheste Synagoge der Schweiz im Zentrum St. Gallens füllt sich noch nicht einmal mehr an hohen Feiertagen. Harry Wiener, 73, ist hier seit Jahrzehnten engagiert. Wiener sieht mit Sorge die Überalterung seiner Gemeinde. Ihr Aussterben scheint nur noch eine Frage der Zeit.
    Die Gründe für das Schwinden der Kleingemeinden sind vielfältig: Da ist einmal die Assimilation, also das Aufgehen in der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft, zweitens die Abwanderung in die Ballungszentren Zürich und Genf. Aber auch «Emanzipation» von der Orthodoxie sei ein Grund, weshalb sich Menschen von der «orthodox geführten Einheitsgemeinde» entfernen, meint Harry Wiener.
    In Perspektiven sprechen:
    * Olaf Ossmann (58), Experte für internationales und jüdisches Recht. Seit 2008 mit eigener Kanzlei in Winterthur. Experte für Naziraubgut und Restitutionsverfahren. Dozent am Rabbinerseminar Berlin, an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Amsterdam, Gemeindepräsident der IGW.
    * Dr. Harry Wiener (73), Organisationspsychologe und Unternehmensberater mit eigener Firma. Autor des Buchs «Führungswelten», Verlag NZZ. Sein ganzheitlicher Ansatz: «Management ist ein Beziehungsphänomen». Vertreter der Jüdischen Gemeinde St. Gallen im Gemeindebund SIG.
    * * Michaella Guez-Barasch aus Herisau, geboren in Tunesien, aufgewachsen in Israel. Seit 10 Jahren im Vorstand der Jüdischen Gemeinde St. Gallen JGSG. Zusammen mit ihrem Mann gründete sie eine internationale Handelsfirma für Fruchtsaftkonzentrate in der Ostschweiz. Sie hat drei erwachsene Kinder.
    Autorin: Judith Wipfler
    Wir freuen uns über Ihre Post und Anregungen auf [email protected]
    31 min
  • Daniel Pittet – von einem Priester missbraucht, bald zum Diakon geweiht
    Daniel Pittet hätte jeden Grund, sich von der römisch-katholischen Kirche abzuwenden. Er wurde als Kind von einem Priester missbraucht. Doch er macht das Gegenteil, er hat einen Weg gefunden zu verzeihen und lässt sich zum Diakon weihen. Ein Schritt, den nicht alle vorbehaltlos gutheissen.
    Daniel Pittets Geschichte ist in Kirchenkreisen wohlbekannt und hat weit über den Kanton Freiburg hinaus für Aufsehen gesorgt. Papst Franziskus persönlich hat das Vorwort zu seinem Buch geschrieben, das 2017 erschienen ist und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
    Ende September wird Daniel Pittet zum Diakon geweiht. Er wird also hochoffiziell Teil der römisch-katholischen Kirche. Und damit Teil eines Machtsystems, das es einem erwachsenen Mann ermöglicht hat, ihn über Jahre unbemerkt zu missbrauchen.
    Diakon werden. Der erste Schritt zur Priesterweihe: das ist ein Schritt, den sich der heute 64-Jährige lange gewünscht hat. Es ist aber auch ein Schritt, den längst nicht alle vorbehaltlos gut finden – in und ausserhalb der römisch-katholischen Kirche.
    Perspektive auf Daniel Pittet: Mit der Opfer-Hilfe sapec, dem Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Charles Morerod, mit Familienangehörigen und natürlich Daniel Pittet selber.
    Autorin: Valérie Wacker
    Schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu auf [email protected]
    26 min
  • Warum wir trotz Katastrophen hoffen – und was uns das bringt
    Hoffnung ist eine wichtige Ressource für ein zufriedenes Leben. Das Hoffnungsbarometer 2023 zeigt, dass Menschen in der Schweiz auch in düsteren Zeiten die Hoffnung nicht verlieren.
    Umweltkatastrophen, Klimawandel, fehlende Altersvorsorge, Energiefragen, der Krieg in der Ukraine und Zuwanderung: Das sind laut Sorgenbarometer die grössten Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer.
    Seit 2019 gibt es auch ein Hoffnungsbarometer. Es untersucht jährlich, wie stark die Hoffnung in der Schweiz ist. Es zeigt: Trotz negativer Zukunftsperspektiven in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen verliert die Bevölkerung nicht die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die meisten Menschen können auch in schwierigen Zeiten hoffen und ihre Hoffnungen sind stärker als ihre Ängste.
    Thomas Stankiewitz gehört zum Kernteam Hoffnungskompetenz, welches auf dem Hoffnungsbarometer aufbaut. Der Ökonom, Theologe und Coach denkt in «Perspektiven» gemeinsam mit Isabelle Noth, Professorin für Seelsorge, Religionspsychologie und Religionspädagogik an der Universität Bern, über Hoffnung nach. Was ist Hoffnung, wie denken die Menschen in der Schweiz darüber, welches sind Quellen der Hoffnung und wie gelingt ein Leben in Hoffnung?
    Auch die Theologie beschreibt ein christliches Leben als eines «auf Hoffnung hin». Hoffnung verändert den Lebenshorizont und wird zum Motor für Veränderungen. Oder neudeutsch: Das Leben bekommt durch Hoffnung ein zukunftsfrohes «framing». So verstanden ist Hoffnung weder naiver Optimismus noch simples «positive thinking».
    Autor: Norbert Bischofberger
    Schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu auf [email protected]
    Mehr zum Thema: Sternstunde Philosophie 03.09.2023 - Corine Pelluchon – Hoffnung angesichts der Klimakrise?
    29 min

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast von SRF Kultur rund um Religion, Spiritualität und Ethik. Hier haben Glaube, Zweifel und Hoffnung Platz. Wir erzählen, erklären, debattieren und…

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