Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Aufstehen auf der Skipiste: Jetzt mit Übungen anfangen
    Als Kind steht man ohne Probleme auf, wenn man auf der Skipiste stürzt. Anders mit fortschreitendem Alter: Man ist fit auf den Skiern, aber wehe, man legt einen Sturz hin oder muss sich nach einem beschwingten Schwung auf die Piste setzen. Ohne fremde Hilfe kommt man nicht mehr hoch. Peinlich!
    Das muss nicht sein. Bis zur Skisaison sind es noch ein paar Wochen - ideal, um mit gezielten Übungen zu beginnen. 
    Der diplomierte Sportlehrer und Fitnesstrainer empfiehlt Kniebeugen und Unterarmstützen. Erstere trainieren die Oberschenkelmuskeln, letzteres die Bauchmuskulatur. Beide Muskelgruppen helfen beim Aufstehen.
    Am besten trainiert man aufbauend und steigert die Einheiten. Und dies mindestens sechs bis acht Wochen, bevor es auf die Skier geht. Also am besten: Jetzt!
    6 min
  • Regenjacken: Nicht zu viel Waschen – und wenn, dann richtig
    Auch das grösste Herbst-Hudelwetter übersteht man mit einer vernünftigen Regenjacke – sie muss nur wasserdicht sein. Und damit das so bleibt, sollte man den Regenschutz von Zeit zu Zeit auffrischen. Erfahren Sie hier, wie es geht und worauf Sie beim Kauf einer Regenjacke achten sollten.
    Nicht zu viel Waschen – und wenn, dann richtig
    Regenjacken verlieren bei jedem Waschen etwas von ihrer Imprägnierung und somit von ihrem Schutz – das ist normal. Beschleunigt wird das Ganze, wenn wir sie falsch waschen. Zum Beispiel mit Vollwaschmittel oder Weichspüler. Das kann die Imprägnierung beschädigen und die Poren verstopfen. Die Folgen: Die Jacken sind nicht mehr dicht und nicht mehr richtig atmungsaktiv.
    Tipps: Nur waschen, wenn unbedingt nötig. Und: Pflegeanleitung gut lesen.
    Wasserdichtigkeit wieder herstellen: Mit Imprägnierspray auf der sicheren Seite
    Ist die Regenjacke nicht mehr dicht, kann man den Schutz in der Regel wieder herstellen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel Hitze: Man steckt die Jacke in den Tumbler oder bearbeitet sie mit dem Bügeleisen. Aber Achtung! Nicht jedes Material verträgt Hitzebehandlung.
    Tipp: Jedes Material will anders behandelt werden. Daher gilt auch hier: Vorher Pflegeanleitung genau studieren.
    Will man auf der sicheren Seite sein, benutzt man am besten einen herkömmlichen Imprägnierspray, den man auch für Schuhe verwendet.
    So imprägniert man richtig:
    * Imprägnieren Sie immer draussen, damit sie nicht zu viele Aerosole einatmen.
    * Legen Sie die Regenjacke auf eine flache Unterlage und breiten Sie sie aus, damit der Imprägnierspray überall hinkommen kann.
    * Schliessen Sie alle Reissverschlüsse, denn an das Innenfutter sollte kein Imprägniermittel gelangen; das kann die Atmungsaktivität der Jacke beeinträchtigen.
    * Nicht übertreiben. Einmal sprayen reicht. Wichtig ist, dass das Mittel regelmässig aufgetragen wird.
    * Der Abstand vom Sprühkopf zur Jacke sollte etwa der Spraydosenlänge entsprechen.
    * Danach die Jacke 2 bis 3 Stunden an der Luft trocknen lassen. Nicht auf die Heizung! Je nach Material kann die Hitze der Imprägnierung schaden.
    * Die Ausnahmen: Es gibt Imprägniersprays und Jackenmaterial – zum Beispiel Hardshell – die Hitze benötigen, damit die Imprägnierung aktiviert wird. Deshalb: Immer Pflegeanleitung lesen.
    Worauf achten beim Kauf einer Regenjacke
    * Nähte sind oft eine Schwachstelle. Sind sie nicht gut versiegelt, kann die Jacke undicht sein.
    * Im Jacken-Inneren sollte es beim Reissverschluss eine Abdeckleiste haben, die das Wasser abhält.
    * Die Kapuze muss Nacken und Hals gut schützen, dabei sollte die Sicht aber nicht eingeschränkt sein.
    * Die Jacke sollte atmungsaktiv sein, gerade wenn man sportlich unterwegs ist.
    * Ist die Regenjacke nicht gefüttert, kaufen Sie sie gross genug, damit Sie darunter warme Kleidung tragen können.
    * Gut zu wissen: «Wasserabweisend» oder «wasserfest» heisst nicht «wasserdicht». Nur wasserdichte Jacken lassen auch nach längerer Zeit im Regen kein Wasser durch. Achten Sie am besten auf die Wassersäulenzahl auf der Etikette. Sie sollte mindestens 1300 sein. Mehr dazu erfahren Sie im «Espresso»-Artikel unten.
    6 min
  • Schlangen als Haustier
    Schlangen sind spezielle und exotische Tiere, welche auf viele Menschen eine besondere Faszination ausüben. Die Entscheidung, eine Schlange als Haustier zu halten, soll jedoch gut überlegt sein.
    Vielfach hält sich der Irrglaube, dass Schlangen sehr pflegeleicht sind, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht. Schlangen haben ganz besondere Bedürfnisse. Wer sich Schlangen als Haustier halten will, benötigt Kenntnisse über Aufbau und Ausstattung eines Terrariums und die Futtergewohnheiten von Schlangen. Nur so kann eine artgerechte Haltung garantiert werden.
    4 min
  • Die Schmach der Frühpensionierung
    Pensionierung - das klingt nach Alter und letztem Lebensabschnitt. Vor allem, wenn die Pensionierung unfreiwillig erfolgt. Mit der Frühpensionierung hadern viele. Wichtig: Reden Sie über Ihre Ängste und Sorgen, empfiehlt die Entwicklungspsychologin und Altersforscherin Pasqualina Perrig-Chiello.
    Nur schon der Austausch mit Freunden tut gut. Und allenfalls wird man auf neue Ideen gebracht, was man tun könnte. Nicht zu vergessen: Die ersten Jahre des Ruhestandes sind in der Regel die besten. Man ist körperlich und geistig noch fit. Und bei aller Schmach, dass man nicht mehr gebraucht wird, wo man sich doch so lange mit der Arbeit identifiziert hat, und alles gegeben hat: Die Frühpensionierung kann eine Chance sein.
    8 min
  • Rosenpflege vor dem Winter
    Nach den ersten Frösten ist der richtige Zeitpunkt gekommen um Rosenstämme, Kletterrosen und Strauchrosen einzuwintern. 
    Nach einigen Frostnächten stellt die Rose ihr Wachstum ein und geht in Winterruhe. Vorher sollten folgende Arbeiten gemacht werden:
    * Mit einer Ausnahme werden alle veredelten Rosen um ein Drittel mit der Gartenschere eingekürzt. So brechen sie bei Schneelast oder heftigen Stürmen nicht auseinander.
    * Das am Boden liegende Laub wird mit einem Hand-Laubrechen entfernt, denn darauf hat sich der Sternrusstau-Pilz eingenistet. Er überwintert sonst auf den Blättern und steckt im nächsten Frühling die jungen Blätter an.
    * Alle Rosen werden angehäufelt: ihre am Wurzelhals liegende Veredlungsstelle wird mit 10 cm Erde überdeckt. Es darf auch Rosenerde oder Universalerde sein.
    * Bei den Rosenbäumchen wird die Veredlungsstelle in der Krone mit Holzwolle umwickelt und dann die ganze Krone mit einem hellen Wintervlies eingepackt.
    7 min
  • Der Traum vom Reiten: Verwirklichen sie ihn!
    Man muss nicht ein pferdebegeisterter Teenager sein, um mit dem Reiten zu beginnen. Reiten kann man bis ins hohe Altern lernen, sagt die Reitlehrerin Fränzi Malandra vom Nationalen Pferdezentrum in Bern.
    Nur wer Probleme mit dem Rücken oder mit den Bandscheiben hat, sollte vorher den Arzt konsultieren.
    Am besten lernt man mal bei einer Schnupperstunde Pferd und Stall kennen. Nicht vergessen darf man: Reiten ist nicht nur reiten. Dazu gehören auch Stallarbeiten, zum Beispiel das Bürsten des Pferdes.
    5 min
  • Diagnose Demenz: Unbedingt Rechtliches und Finanzielles regeln
    Stellt der Arzt Demenz fest, ist klar: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man nicht mehr urteilsfähig ist und andere für einen sorgen und Entscheidungen treffen müssen. Darauf sollte man vorbereitet sein. Es empfiehlt sich, bald nach der Diagnose einiges in die Wege zu leiten.
    Um sicherzustellen, dass bei fehlender Urteilsfähigkeit dennoch Ihr Wille berücksichtigt und durchgesetzt wird, sollten Sie schriftlich festhalten, was Ihnen wichtig ist.
    Schreiben Sie einen Vorsorgeauftrag!
    * Jeder und jede sollte einen Vorsorgeauftrag verfassen. Er legt fest, wer für Sie in welchen Angelegenheiten entscheiden kann, wenn Sie dazu nicht mehr imstande sind.
    * Haben Sie die Diagnose Demenz erhalten, sollten Sie den Vorsorgeauftrag so bald wie möglich erstellen. Denn zu Beginn einer Demenz sind die Betroffenen durchaus noch urteilsfähig. Und das ist die Voraussetzung für die Gültigkeit eines Vorsorgeauftrages.
    * Lassen Sie zur Sicherheit ein ärztliches Zeugnis ausstellen, das bestätigt, dass Sie zum Zeitpunkt des Verfassens urteilsfähig waren. So verhindern Sie späteren Ärger.
    Denken Sie auch an die Patientenverfügung!
    * In diesem Dokument hält man fest, welche Behandlungen man wünscht und welche nicht, zum Beispiel lebensverlängernde Massnahmen. Ausserdem schreiben Sie dort, wie Ihre Pflege und Betreuung aussehen soll.
    * Mit diesem Dokument wird sichergestellt, dass nicht gegen Ihren Willen passiert. Sie entlasten damit auch Ihre Angehörigen, die keine schwierigen Entscheidungen für Sie treffen müssen.
    Übergeben Sie die Bankgeschäfte in gute Hände!
    * Gut möglich, dass man in einem früheren Stadium der Demenz noch urteilsfähig ist, und doch wachsen die Geldangelegenheiten langsam über den Kopf.
    * Finden Sie deshalb baldmöglichst eine Vertrauensperson und erteilen Sie ihr eine Bankvollmacht. So kann sie Ihre Zahlungen erledigen.
    Prüfen Sie finanzielle Ansprüche!
    * Bei Demenz steht Ihnen unter Umständen finanzielle Unterstützung zu. Zum Beispiel Ergänzungsleistungen oder Hilflosenentschädigung. Klären Sie das bei Ihrer AHV-Stelle ab.
    * Falls Sie noch nicht pensioniert sind, haben Sie Anspruch auf eine IV-Rente.
    * Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre von Alzheimer Schweiz (siehe unten).
    Besprechen Sie auch weitere wichtige Themen:
    * Früher oder später wird das Autofahren nicht mehr möglich sein. Besprechen Sie, wie Sie das regeln wollen. Ideal ist, wenn der oder die Betroffene das Billett freiwillig abgeben nach der Diagnose.
    * Passen Sie Haus oder Wohnung so an, dass sich die Betroffenen gut orientieren können.
    * Weitere wichtige Punkte finden Sie in der Broschüre von Alzheimer Schweiz (siehe unten.)
    Hilfe:
    * SRF 1 «Ratgeber»: Informationen und Mustervorlagen zum Vorsorgeauftrag
    * SRF «Kassensturz»: Informationen zur Patientenverfügung
    * FMH: Informationen und Mustervorlagen zur Patientenverfügung
    * Kontakt Alzheimer Schweiz – für Menschen mit Demenz
    * Alzheimer Schweiz: Broschüre «Nach der Demenz-Diagnose»
    * Anlaufstelle für finanzielle und rechtliche Beratung: Pro Senectute
    * Anlaufstelle bei Problemen mit der Krankenkasse: Ombudsstelle om-kv.ch
    6 min
  • Magendarm bei Hund und Katze
    Die Verdauung des Futters und die ungestörte Aufnahme von Nährstoffen steuern die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen des Organismus. Immer häufiger leiden Hunde und Katzen jedoch auch an Lebensmittelunverträglichkeiten.
    Das Resultat: Zuerst entzündet sich die Magenschleimhaut und anschliessend auch der Darm, der mit Durchfall reagiert.
    Wann zum Tierarzt?
    Mit dem Tier zum Tierarzt muss man wenn der Durchfall sehr wässerig ist und mehr als 48 Stunden anhält. Welpen und junge Katzen mit wässerigem Durchfall müssen sofort zum Tierarzt. Ein Zeichen ist auch wenn das Tier keinen Appetit mehr hat und lethargisch wirkt.
    Wie behandeln? 
    In der Regel wird dem Tier ein Mittel gegen Übelkeit, Schmerzmittel und Schonkost verschrieben. In schlimmen Fällen wird dem Tier die verlorene Flüssigkeit mit einer Infusion ersetzt.
    6 min
  • Psychosomatik kann bei chronischen Schmerzen helfen
    Wenn man einen Schmerz nicht zuordnen kann und dieser chronisch ist oder zumindest hartnäckig, wird schnell mal gesagt: Das ist halt psychosomatisch. Das heisst im Volksmund dann: Jemand hat ein Problem im Kopf. Falsch, sagt der Schmerzmediziner Manfred Koch vom Kantonsspital Graubünden.
    Bei der Psychosomatik geht es um ein interdisziplinäres Fachgebiet, an welchem verschiedene Fachpersonen beteiligt sind: Das kann die Physiotherapie sein, Gynäkologinnen, Orthopäden, wo auch immer der Schmerz sich bemerkbar macht.
    Manfred Koch macht ein Beispiel. Starke Kieferschmerzen vom nächtlichen Zusammendrücken der Kieferknochen kann man mit einer Zahnschiene vom Zahnarzt behandeln. Oder man geht den psychosomatischen Weg: Was verursacht die Schmerzen? Welchen Druck und Stress aus dem Alltag gönnt nachts der Kiefermuskulatur keine Entspannung? Eben, genau das ist der psychosomatische Weg. Dieser ist vielleicht etwas beschwerlicher und langwieriger, aber unter Umständen effektiver und nachhaltiger.
    5 min
  • Nachreifen «Curring» machen Kartoffeln aromatischer
    Süsskartoffeln werden durch ein Nachreifen, ein sogenanntes «Curing» aromatischer und lagerfähiger.
    Zuerst lässt man die Süsskartoffeln nach der Ernte gut abtrocknen. Dann wird die noch anhaftende Erde abgeschüttelt. Die ungewaschenen Süsskartoffeln werden aussortiert: Von Drahtwürmern angefressene oder verletzte Knollen werden anderweitig verwendet. Knollen mit kleinen Schürfungen heilen jedoch aus.
    * Einen offenen Abfallsack in eine Harasse oder Gemüsekiste legen.
    * Süsskartoffeln einlagig hineinlegen und den Abfallsack darüber falten.
    * Im wärmsten Raum z.B. an ein Südfenster an die Sonne stellen.
    * Fünf Tage stehen lassen.
    Die Wärme und die Luftfeuchtigkeit sorgen für eine Umwandlung des Einfachzuckers in Mehrfachzucker. Die Süsskartoffeln entwickeln ihren typischen, süssen Geschmack. Zusätzlich verfestigt sich die Schale, kleine Verletzungen werden geschlossen und die Süsskartoffeln lassen sich über sechs Monate lang lagern. Optimale Lagerung bei 12 -15 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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