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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • slowflowers – Trend auch in der Schweiz
    In Anlehnung an den Begriff Slow Food, welcher für genussvolles, bewusstes und regionales Essen steht – wurde der Ausdruck Slow Flower rasch zum Namen einer Bewegung, welche sich für Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit im Schnittblumenanbau und Schnittblumenverarbeitung einsetzt.
    Das bedeutet, dass die Schnittblumen aus der Region frei von Pestiziden und Giften produziert werden und das beim floralen Arrangement auf Steckschaum und Einweg-Plastik zum einpacken verzichtet wird. In der Slowflower-Bewegung schliessen sich FlowerfarmerInnen, Florale DesignerInnen und FarmerfloristInnen zu einem Kollektiv zusammen. In der Schweiz sind zurzeit neun FarmerfloristInnen tätig, welche ihre, für die eigene Floristik benötigten Blumen selber anbauen. Dazu kommen nur zwei FlowerfarmerInnen, welche ausschliesslich Blumen anbauen.
    6 min
  • Aufstehen leicht gemacht
    Kennen Sie das? Sie gehen in die Hocke und dann müssen Sie sich ganz kurz nur, mit einem oder zwei Fingern abstützen, wenn Sie wieder aufstehen? Das ist eine Alterserscheinung sagt der Sportlehrer und Personaltrainer Savo Hertig. Aber man kann etwas dagegen tun. 
    Auch vom Stuhl kommen einige nicht mehr hoch. Da gibt es einen einfachen Trick, sagt Hertig. Die Füsse nicht zu weit hinten und nicht zu weit vorne platzieren, und schon kann man mit Schwung aufstehen - ohne Abstützen.
    Geht man in die Hocke ist es wichtig, dass man die Kraft auf die ganzen Fussflächen verteilt, so kommt man einfacher wieder hoch. Abstützen braucht man sich nicht mehr, aber mit den Armen Schwung holen kann sicher auch helfen.
    6 min
  • Freiwilligenarbeit? Gerne. Aber was passt zu mir?
    Für eine Hilfsorganisation Einsätze leisten, der gebrechlichen Nachbarin die Einkäufe erledigen, einen Hund aus dem Tierheim Gassi führen oder den Wald von Unrat befreien. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich wohltätig zu engagieren. Eine solche Verpflichtung will aber wohl überlegt sein.
    Was habe ich zu bieten?
    Sie möchten freiwillige Arbeit leisten? Dann sollten Sie sich als erstes folgende Fragen stellen:
    * Welche Tätigkeiten kommen für mich in Frage?
    * Welche Tätigkeiten mache ich gerne? Welche liegen mir?
    * Habe ich Fähigkeiten, die in einem bestimmten Bereich nützlich sind?
    * Möchte ich mich regelmässig engagieren – zum Beispiel ein Mal pro Woche? Oder lieber punktuell – vielleicht Mithilfe beim Bau eines Spielplatz oder die Organisation eines Bazars?
    * Halte ich allfällige Belastungen aus?
    * Wieviel Zeit kann und möchte ich dafür investieren?
    Ein wichtiger Punkt: Zuverlässigkeit
    * Seien Sie sich bewusst: Wenn Sie sich für eine Freiwilligenarbeit entscheiden, zählen Menschen oder ganze Organisationen auf Sie. Man muss sich auf Sie verlassen können.
    * Sollten Sie merken, dass das Engagement doch nicht das richtige ist, melden Sie das frühzeitig und geben Sie genug Zeit, eine neue Lösung zu finden.
    * Gerade bei langfristigen Engagements empfiehlt es sich, zuerst eine Schnupperzeit zu vereinbaren und erst dann definitiv zu entscheiden, ob man die Tätigkeit weiter ausüben will.
    Die richtige Organisation oder Person finden
    * Vielleicht sind ihre Wunschtätigkeit und Ihre Stärken genau das richtige für eine Organisation wie das Rote Kreuz, die Krebsliga, Pro Infirmis, ein Tierheim, ein Altersheim und und und. Dann ist es einfach. Melden Sie sich dort und Sie werden beraten.
    * Möchten Sie sich eher im kleinen, privaten Rahmen engagieren, erzählen Sie ihren Bekannten und Verwandten von Ihren Absichten. Vielleicht kennt jemand eine Person, die Ihre Hilfe brauchen könnte. Oder bieten Sie Ihre Dienste am Schwarzen Brett im Dorfladen an. Natürlich können Sie sich auch in regionalen Organisationen engagieren, wie zum Beispiel bei der freiwilligen Feuerwehr.
    * Eine gute Möglichkeit: Die Internetseite benevol-jobs.ch . Hier werden Freiwillige für Einsätze aller Art gesucht. Und man kann seine Dienste selbst aktiv anbieten.
    5 min
  • Sterbebegleitung beim Tier
    Ein Tier in den Tod zu begleiten ist ein Wunsch, der bei immer mehr Tierbesitzern beobachtet werden kann. Es ist ein Wunsch, bei dem jedoch ein paar wichte Punkte geklärt werden müssen. 
    In der Natur sterben Tiere meist einsam und zurückgezogen. Unsere Haustiere als enge Familienmitglieder brauchen im Sterbeprozess liebevolle Pflege. Will man dies den Tieren ermöglichen, braucht es viel Zeit, Unterstützung von der ganzen Familie und dem Tierarzt oder der Tierärztin. Ganz am Anfang sollte das Gespräch mit der Tierärztin stattfinden. Dabei wird abgeklärt wie das sterbende Haustier medizinisch und ohne zu leiden in den Tod begleitet werden kann.
    5 min
  • Albträume - dagegen kann man etwas tun
    Albträume plagen uns alle. Zu einer Qual wird es, wenn wir mehr als zwei bis dreimal pro Monat schlecht träumen und wenn wir darunter leiden, sagt der Leiter des Swiss Sleep House Bern am Inselspital, Albrecht Vorster.
    Gegen Albträume kann man etwas tun. Es gibt therapeutische Angebote bei speziell auf Albträume ausgebildeten Therapeuten. Interessant ist, dass gerade feinfühlige Menschen öfter von Albträumen geplagt werden.
    Ähnlich wie in einer Therapie kann man das Problem auch selbst mal angehen: Vorster empfiehlt, die eigene Schlafstruktur zu untersuchen und ein Traumtagebuch zu führen. 
    Auf diese Weise kann man alles, was den Schlaf vor dem Zubettgehen stören könnte eliminieren. Mit dem Traumtagebuch gelingt es, den Traum neu aufzuschreiben, ohne Schreckensmomente. Der Verfolger im Schlaf wird zum Freund und der nächtliche Schlaf wird ruhig - mit Happy End. Das gelingt nicht allen, deshalb kann in einer Therapie Betroffenen sehr gut geholfen werden.
    5 min
  • "Weihnachtsbaum" Kardamom: Zimmerpflanze und Würze zugleich
    Kardamom wächst im Unterholz tropischer Wälder und ist nahe mit dem Ingwer verwandt. Nur in den Anbaugebieten bildet er Blüten, Früchte und Samen aus.
    Als Zimmerpflanze gehalten, kann man einzelne Blätter fein geschnitten zum aromatisieren von Tee, Reis und Kompott verwenden. Tee-Tipp: Die Blätter von Kardamom und Thai-Basilikum kombinieren.
    Kardamom kann leicht aus Samen gezogen werden, sie keimen an der Wärme rasch. Entsprechende Anbieter findet man im Internet. Sobald die junge Kardamom-Pflanze drei bis vier echte Blätter aufweist wird er in ein flaches Pflanzgefäss umgetopft. Im Winter regelmässig mit Wasser besprühen. Vom Frühling bis zum Herbst alle zwei Wochen mit organischem Flüssigdünger nähren. Ab Ende Mai an einen halbschattigen Standort im Garten oder auf den Balkon platzieren.
    5 min
  • Feldenkrais in der Gruppe
    Feldenkrais kann man in einer Einzeltherapie machen und wird von der Therapeutin mobilisiert, oder man macht Feldenkrais in der Gruppe. Auf einer Matte oder einem Teppich am Boden wird der Körper nach mündlicher Anweisung des Therapeuten selbst mobilisiert.
    Das Ganze geht ganz langsam und ganz bewusst. Dabei werden Bewegungen gemacht, die man noch nie gemacht hat, oder längst schon vergessen hat.
    Feldenkrais ist für Jung und Alt. Sportlich muss man nicht sein. Trotzdem schätzen gerade Sportlerinnen und Sportler Feldenkrais, weil sie noch mehr aus ihren Bewegungen herausholen können.
    6 min
  • Kerzen länger am Leben halten – mit der richtigen Pflege
    Advent ohne Kerzen – unvorstellbar. Damit Sie das warme Licht der Kerzen so lange wie möglich geniessen können, hier ein paar Tipps zum Kauf, zur idealen Lagerung und zur richtigen Pflege.
    Welche Kerzen brennen am längsten?
    * Bienenwachskerzen brennen am längsten und russen kaum. Dafür können sie tropfen und sind relativ teuer.
    * Paraffinkerzen sind weitaus am meisten verbreitet. Sie tropfen nicht und sind kostengünstig, neigen aber dazu, sich zu verformen und sie brennen schnell ab.
    * Stearinkerzen liegen in etwa dazwischen, was Lebensdauer und Preis angeht.
    * Oft werden Kerzen auch mit einem Paraffin-Stearin-Gemisch hergestellt. Je mehr Stearin, umso länger hält die Kerze.
    * Tipp: Lesen Sie beim Kauf die Inhaltsangaben. Meist erfahren Sie da auch mehr über die Brenndauer der Kerzen.
    Achten Sie auch auf Nachhaltigkeit!
    * In Sachen Nachhaltigkeit stehen Bienenwachskerzen ganz oben. Aber auch dieser Rohstoff ist nicht unendlich vorhanden. Die Bienen müssen ordentlich arbeiten für unseren Kerzenwachs.
    * Paraffinkerzen werden aus Erdöl hergestellt und sind daher nicht nachhaltig.
    * Stearin wird entweder aus tierischem Fett von Schlachtabfällen hergestellt – für Veganer in No-Go. Oder es wird aus pflanzlichem Fett gewonnen. Oft wird für Stearinkerzen Palmöl verwendet, somit sind sie ebenfalls wenig nachhaltig.
    * Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, woraus ihre Kerze besteht. Kaufen Sie, wenn möglich, Bio-Kerzen.
    Wie lagert man Kerzen richtig?
    * Bienenwachskerzen halten länger, wenn man sie eine gewisse Zeit gut lagert, weil so der Wachs auskristallisieren kann.
    * Bei Paraffin- und Stearinkerzen hat die Lagerung hingegen keinen Einfluss auf die Haltbarkeit.
    * Mit der richtigen Lagerart lässt sich die Brenndauer aber verlängern. Kerzen sollten an einem staubfreien, dunkeln, trockenen und kalten Ort aufbewahrt werden.
    * Legt man sie in den Kühlschrank brennen sie länger. Noch länger wird die Brenndauer, wenn die Kerzen im Gefrierschrank aufbewahrt werden. Vorsicht: Duftkerzen unbedingt luftdicht einpacken, sonst verbreitet sich ihr Duft im Schrank.
    Dicker Kerzenrand und tiefer Docht – Das kann man gegen den Tunneleffekt tun
    * Eigentlich gibt es nur ein Mittel gegen einen verschwindenden Docht: Die Kerze so lange brennen lassen, bis sich auch der grösste Teil des Randes verflüssigt hat. Bei einer Kerze von 10 cm Durchmesser dauert das etwa drei bis vier Stunden.
    * Falls sich schon ein Tunnel gebildet hat: Packen Sie den Rand mit etwas Alufolie ein und zünden Sie die Kerze an. Die Alufolie gibt die Wärme an den Wachs ab und der Rand schmilzt.
    Weitere Tipps
    * Stellen Sie die Kerze nur an windstille Orte. Sobald es zieht, tänzelt die Flamme und der Wachs schmilzt unregelmässig.
    * Geben Sie der Kerze genug Luft (nicht zu tief in ein Gefäss stellen), ansonsten beginnt sie zu rauchen.
    * Russ verhindern: Russ entsteht, wenn der Docht zu lang ist. Er sollte nicht länger als 8 mm sein. Ist das der Fall, kürzen sie ihn vor dem Anzünden.
    * Wenn die Kerze tropft: Legen Sie sie über Nacht in Salzwasser ein. Das verhindert die Bildung von Wachstropfen.
    Und bei alledem: Vergessen Sie die Sicherheit nicht! Siehe Links unten.
    7 min
  • Wenn Tiere sterben müssen
    Der medizinische Fachausdruck für Einschläfern lautet «Euthanasie», was aus dem Griechischen kommt und übersetzt «gutes Sterben» heisst.
    Beim Einschläfern wird das Tier in eine tiefe Narkose versetzt, Schmerzempfinden und Wahrnehmung werden vollkommen ausgeschaltet. Erst wenn das Tier tief schläft und keine Reflexe mehr hat, wird eine zweite Spritze direkt in die Brust oder ins Herz gespritzt. Der Sterbeprozess verläuft so ohne Schmerzen und Qualen für das Tier.
    Wichtig: Der Ablauf sollte mit dem Tierarzt gut besprochen werden.
    5 min
  • Warum kann die Mutter bis ins hohe Alter nerven?
    Niemand kann uns wohl so auf die Palme bringen, wie die eigene Mutter. Stimmt, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter. Häufig geht es um mangelnde Abgrenzung. Und es geht um die engste und intensivste Bindung, die ein Mensch haben kann.
    «Die Bindung zur Mutter, also die Bindung Mutter-Kind ist die engste, die ein Mensch erlebt», sagt die Psychologin und Psychotherapeutin. Deshalb kann sie auch so nerven. Alle denen wir besonders nah sind, oder die wir besonders gerne haben, können kolossal nerven. Dazu gehört auch der Partner oder die Partnerin. Aber zurück zur Mutter, die auch mit 80 Jahren ihre längst erwachsenen Kinder noch gewaltig ärgern kann. Klar, nicht alle Mütter sind so.
    «Gut ist es, sich mal zu hinterfragen, warum die Mutter mich so nervt», empfiehlt die Psychologin. Häufig sind es die alten Rollenmuster, über die wir stolpern. Daran kann man arbeiten. «Klar, das ist schwierig, kann aber ungemein guttun.» Es ist also an den Töchtern und Söhnen, daran zu arbeiten. 
    Eigentlich geht es darum, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Deshalb sollte man versuchen alte Rollenmuster zu umgehen. «Nervt man sich viel über die Mutter, kann Abgrenzung helfen.» Vielleicht trifft man sich nur noch einmal pro Monat. Das ist schwierig, aber ein Versuch lohnt sich.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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