Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Zwei Notizhefte für ein gutes Gartenjahr
    Es braucht nur zwei Schreibhefte oder Paperblanks und Schreibstifte. Und wenn einem etwas wichtig erscheint im Garten, dann wird aufgeschrieben oder gezeichnet.
    Das eine Heft wird zum Gartentagebuch. Es enthält die wichtigsten Tätigkeiten und Beobachtungen im Garten. Keine Scheu vor offenen Fragen, Fehlern und Misserfolgen – dies sind lauter Möglichkeiten mehr zu erfahren und zu lernen.
    Das andere Heft ist das Merkheft. Hier kommen Wünsche, Buchtipps, Anregungen, die Notizen eines besuchten Kurses, alles was man ausprobieren möchte, hinein.
    Rückblickend wird man staunen wie sich plötzlich Zusammenhänge ergeben, Erinnerungen gefestigt wurden und endlich Wünsche in Erfüllung gingen und umgesetzt wurden.
    7 min
  • Saunaregeln - Dos and Don'ts in der Sauna
    Ja, in der Sauna ist man nackt, sonst kann man gar nicht richtig schwitzen. Das sollte aber kein Problem sein, denn schliesslich starrt man die anderen Saunagänger auch nicht an. Wichtigste Regel aber: Kein Schweiss aufs Holz. Also stets auf einem Tuch sitzen oder liegen. Auch die Füsse aufs Tuch.
    Man darf beim Betreten auch ruhig grüssen, selbst wenn man nackt ist. Wichtig: Nehmen Sie zwei Tücher mit, empfiehlt der Saunameister Rolf Piper. Er hat schon gegen 7'500 Saunameister in Deutschland, der Schweiz und Österreich ausgebildet. Ein Tuch ist zum Abtrocknen, das andere zum Draufsitzen oder Liegen. Dabei achtet man darauf, auf welche Seite des Tuches man sich gesetzt hat. Geht der Saunameister auch ins Dampfbad nimmt er ein drittes Tuch, einzig zum Draufsetzen mit.
    In vielen Saunas hat es einen Kübel mit Kelle für den Aufguss. Der Aufguss ist aber Sache des Saunameisters, davon sollte man als Saunabesucher tunlichst lassen.
    6 min
  • Finger weg von Schlankheitsmitteln aus dem Internet
    Abnehmen braucht Geduld und Willenskraft. Das kann man nicht immer aufbringen. Wie verlockend sind da Schlankheitsmittel, mit denen die Kilos angeblich wie von selbst purzeln. Allerdings sind viele dieser «Wundermittel» illegal oder sogar lebensgefährlich.
    Eigentlich wissen wir es: Gesund und nachhaltig abnehmen geht nur mit weniger Kalorien und mehr Bewegung. Vermeintliche Schlankheitsmittel helfen oft nur kurzfristig. Sie entwässern oder wirken abführend. Gefährlich kann es werden, wenn man sich auf ein unseriöses Angebot aus dem Internet einlässt. Laut Arznei-Kontrollbehörde Swissmedic ist fast die Hälfte der Arzneien – darunter auch Schlankheitsmittel – die aus dem Ausland zu uns kommen und kontrolliert werden, verboten.
    Das kann lebensgefährlich werden
    Angeboten werden diese verbotenen Substanzen von unseriösen Betrügern, die Geld verdienen wollen und sich einen Deut um unsere Gesundheit sorgen. Oft sind die angeblichen Wundermittel daher nicht sauber. Sie sind von schlechter Qualität, verunreinigt mit teils gefährlichen Stoffen, zum Beispiel krebserregende Abführmittel. Teilweise ist kein Wirkstoff darin zu finden oder schlimmer: Stoffe sind überdosiert. Und dann droht unter Umständen Lebensgefahr.
    Sicher ist, wer Arzneimittel in der Schweiz kauft
    Deshalb gibt es eigentlich nur eins: Finger weg von solchen Angeboten. Besorgen Sie sich Schlankheitsmittel nur über legale Vertriebskanäle in der Schweiz: Apotheken, Drogerien, Ärztinnen und Ärzte. Dort wird man beraten und kann auch allfällige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten besprechen. Kommt hinzu: In der Schweiz wurden noch nie gefälschte Medikamente entdeckt.
    Wenn es denn doch aus dem Internet sein soll
    Seien Sie vorsichtig!
    * Nehmen Sie die Internetseite genau unter die Lupe. Gibt es ein Impressum, eine Kontaktmöglichkeit und eine genaue Adresse?
    * Die Adresse kann aber gefälscht sein. Prüfen Sie daher, wem die Seite respektive der Shop gehört. Das können Sie auf whois.com tun. Stimmen die Angaben nicht überein, ist Vorsicht geboten.
    * Prüfen Sie die Angaben zum Schlankheitsmittel: Welche Inhaltsstoffe sind drin? Sind Sie in der Schweiz zugelassen? Überprüfen können Sie das auf der Internetseite von Swissmedic . Denken Sie aber immer daran: Nicht immer ist drin, was draufsteht. Prüfen Sie ausserdem, ob eine Dosierung angegeben ist, allfällige Nebenwirkungen oder Warnungen. Und zwar auch in Deutsch.
    * Verzichten Sie, wenn die Versprechen gegen den gesunden Menschenverstand sprechen. Nehmen Sie Aussagen wie «Hilft garantiert jedem» oder «100 Prozent natürlich» oder «ärztlich geprüft» nicht für bare Münze. Auch Erfahrungsberichte von Verwendern solcher Produkte sind oft gefälscht.
    Melden Sie unseriöse Angebote
    Entdecken Sie ein Angebot, dass Sie stutzig macht, melden Sie es unbedingt dem Heilmittel-Institut Swissmedic unter dieser Mailadresse: [email protected] .
    5 min
  • Kastration von weiblichen Kaninchen
    Die Kastration von weiblichen Kaninchen reduziert die Gefahr von Erkrankungen, wie beispielweise Tumore der Gebärmutter und verhindert so viel unnötiges Leid und auch die unkontrollierte Fortpflanzung.
    Weibliche Kaninchen erkranken häufig an Gebärmuttertumore mit bösartigen Ablegern. Die Vorteile einer Kastration ist daher die Prävention gegen diese Tumore. Vielfach ist bei kastrierten Kaninchen auch ein harmonisches Zusammenleben in der Gruppe und ein reduziertes Markierverhalten zu beobachten. Die Risiken einer solchen Operation sind vor allem Wundheilstörungen, Verwachsungen an der Operationsnarbe und das Risiko einer Vollnarkose.
    4 min
  • Vorsätze - seien Sie nicht zu streng mit sich
    Zu strenge Vorsätze sind zum Scheitern verurteilt. Modifizieren Sie Ihre Vorsätze und formulieren Sie diese positiv.
    Sandra Figlioli-Hofstetter ist Psychologin und Psychotherapeutin. Sie empfiehlt, sich mit Vorsätzen nicht zu überfordern. Sonst sind diese nämlich zum Scheitern verurteilt. 
    Sie macht ein Beispiel. Jemand will im neuen Jahr weniger Süsses essen. Besser ist es, sich nicht zu verkneifen ab und zu ein Dessert zu essen. «Oder formulieren Sie es positiv: Immer am Sonntag oder am Mittwoch gibt's ein Dessert.»
    5 min
  • Vorsatz für das neue Jahr: Den Garten umgestalten
    Ein guter Vorsatz für das Jahr 2023 ist es, den Garten, den Balkon und die Terrasse vielfältiger und lebendiger zu gestalten. Dabei spielen einheimischen Pflanzen eine wichtige Rolle. Sie sind die Grundlage einer optimalen Biodiversität.
    Am kostengünstigsten ist es, aufkommende Pflanzen nicht zu jäten – sondern stehen zu lassen und sie kennenzulernen. Für den Topfgarten können auch Samen von Pflanzen aus der Umgebung verwendet werden. Dabei hilft die App Flora incognita. Sie wurde von Studierenden an der Technischen Universität Ilmenau entwickelt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversitätsforschung.
    Un- und Beikraut im Garten
    Damit man im Garten die aufkommenden Beikräuter im Griff behält, kann der Garten in zwei Bereiche eingeteilt werden. Im gut zugänglichen Bereich, nah am Haus, hat der Mensch mit einem Nutzgarten Vorrang. Im weiter entfernten Bereich des Gartens hat die Natur Vorrang, hier lässt man den Pflanzen den Vortritt, es entsteht ein Rückzugsort für die Natur.
    7 min
  • So geht Sauna richtig
    Vorher duschen - mit oder ohne Duschmittel? Und danach? Und wie oft soll ich in die Sauna gehen und wie lange muss ich Pause machen? Wir wissen viel über die Sauna, trotzdem wissen viele nicht, wie es richtig geht. Der Saunameister Rolf Piper erklärt's.
    15 Minuten längstens, und das jede Woche oder alle 14 Tage, dann hat das Ganze auch einen positiven Effekt auf die Gesundheit, sagt der Saunameister Rolf Piper vom deutschen Saunabund. Er hat in seiner Karriere gegen 7'500 Saunameister in Deutschland, der Schweiz und Österreich ausgebildet. Ihm selbst reichen acht Minuten. 
    Drei Saunagänge sind ideal, dazwischen kann man Pause machen. Und klar, Abkühlen gehört auch dazu. Am besten mit den Kneipp-Schlauch. Oder ein kurzes Eintauchen ins Becken. Die Abkühlzeit dauert etwa so lange wie der Saunagang, sagt der Experte.
    6 min
  • Ratgeber Konsum: Die spannendsten Tipps im 2022
    Die Welt des Konsums ist riesig. Es geht um Versicherungen, um Wohnen, Geld, Arbeit und so weiter. Genauso vielfältig und themenreich sind auch unsere «Konsum-Ratgeber» auf SRF 1. Wir haben die Tipps, die 2022 am besten Anklang fanden, nochmals für Sie herausgesucht.
    Welche Konsum-Tipps haben Sie, liebes Publikum, besonders häufig nochmals nachgehört oder nachgelesen? Das wollten wir wissen. Und heraus kam eine spannende Statistik, die zeigt: Wir mögen es scheinbar gerne sauber und ordentlich.
    Fenster putzen: Mit diesen Tipps haben Sie den Durchblick
    Saubere und streifenfreie Fenster sind ohne teure Hilfsmittel möglich. Finger weg allerdings vor einigen empfohlenen Hausmitteln beim Fenster-Putzen. Weitere Informationen und Tipps
    Weniger Foodwaste dank Ordnung im Gefrierschrank
    Sperrige Glace-Schachteln, abgelaufene Tiefkühl-Erbsen, Tupperware mit unbekanntem Inhalt. Je grösser der Gefrierschrank, desto unübersichtlicher wird sein Inhalt. Dabei wäre eine gewisse Ordnung wichtig. Sie hilft Foodwaste vorbeugen und Energie sparen. Weitere Informationen und Tipps
    Ordnung im Kreisverkehr: Mit diesen Regeln läuft es rund
    Verkehrskreisel gibt es immer mehr, trotzdem sorgen sie auch heute noch bei Autofahrerinnen und Autofahrern für Unsicherheiten und Diskussionen: Wie fährt man korrekt in den Kreisel und wieder raus? Eine kleine Auffrischung
    Der beliebteste Konsum-Ratgeber 2022: Regenjacken nicht zu viel Waschen – und wenn, dann richtig
    Auch das grösste Hudelwetter übersteht man mit einer vernünftigen Regenjacke – sie muss nur wasserdicht sein. Und damit das so bleibt, sollte man den Regenschutz von Zeit zu Zeit auffrischen. Erfahren Sie hier , wie das geht und worauf Sie beim Kauf einer Regenjacke achten sollten.
    5 min
  • Aus dem Leben eines Zootierarztes
    Jean-Michel Hatt ist seit 31 Jahren Tierarzt im Zoo Zürich, dem Wildnispark Langenberg und dem Wildpark Bruderholz in Winterhur. Zusammen mit seinem Team aus hochqualifizierten Tierärztinnen und Tierärzten steht er dem Zoo, dem Wildpark und dem Wildnispark rund um die Uhr zur Verfügung.
    Jean- Michel Hatt, der auch Klinikdirektor für Zoo-Heim und Wildtiere am Tierspital Zürich ist, liebt bei seiner Arbeit vor allem die Artenvielfalt. Alleine im Zoo Zürich werden über 300 verschiedene Tierarten gehalten, die alle durch Hatt und sein Team behandelt werden. Vom Insekt bis zum Elefanten.
    Operation mit Elektroinstallateur
    Ein spezieller Patient ist auch für Jean-Michel Hatt, der Elektrische Aal, eine Fischart aus der Gattung der Ziteraale. Der Elektrische Aal kann innert Sekunden eine Spannung von bis zu 600 Volt aufbauen und 100 Watt Leistung erzeugen. Muss ein Elektrischer Aal behandelt werden, steht im Behandlungsraum neben den Tierärzten immer auch ein Elektriker zur Verfügung.
    Lieblingstier des Zootierarztes?
    Gefragt nach seinem Lieblingstier gibt sich Jean-Michel Hatt übrigends diplomatisch. Seine besondere Aufmerksamkeit gehört immer diesem Tier, das gerade bei Ihm in der Behandlung ist.
    5 min
  • Raunächte - eine magische Zeit
    Die Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag sind magisch. Ein alter keltischer oder germanischer Brauch, der Weissagungen des nächsten Jahres für uns bereithalten soll.
    Träume
    Was man in den Raunächten träumt ist ein Hinweis auf das nächste Jahr. Und zwar steht der Traum der ersten Raunacht symbolisch für den Januar, derjenige der zweiten für den Februar. Die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter kommt zwar von den Wissenschaften, sie schätzt aber das «geistige Fenster», wie sie sagt, das sich während diesen Tagen auftut sehr. «Das gibt uns die Möglichkeit, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen», so die Expertin. Zurück zu den Träumen. Diese schreibt man am besten sofort nach dem Aufwachen, noch im Bett auf. Und bei der Deutung soll man sehr offen sein und sich bloss nicht das Schlimmste ausmalen, empfiehlt die Expertin.
    13 Zettel
    Ein anderes Ritual das Figlioli-Hofstetter sehr mag ist das Aufschreiben von 13 Wünschen. Obwohl da nur 12 Raunächte sind. Einen Wunsch spielt uns das Universum zurück, den sollen wir uns selber erfüllen. Die anderen Zettel verbrennt man jeden Abend einen.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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