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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Meditieren - gut für Körper und Seele
    Bei der Meditation geht man in die Stille, fokussiert. Und plötzlich denkt man an den Einkaufszettel oder ein unbeantwortetes Mail. Das ist völlig normal, sagt die Psychologin Regula Saner. Genau das ist nämlich Meditation.
    Wenn wir nämlich still werden, merken wir, dass unsere Gedanken wie wild kreisen, sagt die Meditationslehrerin. Dann geht es darum, sich diese Gedanken einmal näher anzusehen: Tun sie mir gut, sind es freundliche Gedanken oder sind sie schwer und trüb?
    Suchen Sie sich einen Anker
    Kreisen die Gedanken bei der Meditation ist es gut, man sucht sich einen Anker, sagt Regula Saner. Zu diesem kehrt man immer wieder zurück. Ein Anker können zum Beispiel die Füsse sein, unsere Fusssohlen oder unser Atem. Auf diese Weise treten die Gedanken an unerledigte Mails in den Hintergrund und werden mit der Zeit weniger, gerade weil man sich auf den Anker konzentriert.
    Kein spezielles Equipment nötig
    Zum Meditieren braucht es keine spezielle Matte oder ein Yogakissen. Klar, wer will, kann. «Ein bequemer Sessel oder das Sofa tun es auch», sagt Regula Saner. Man kann auch im Liegen meditieren, allerdings läuft man da am Anfang Gefahr, dass man einschläft. Meditieren kann man auch im Stehen oder im Gehen. Gerade wer schlecht zur Ruhe kommen kann, tut vielleicht gut daran, bei einem Spaziergang zu meditieren.
    Anleitung für Einsteiger
    Wer neu meditieren will, macht das am besten unter Anleitung. Wichtig ist, dass die Stimme der Person, die einen durch die Meditation begleitet, passt. Und am besten beginnt man mal mit einer fünfminütigen Meditation - steigern kann man sich immer noch.
    Untenstehend finden Sie eine Meditation mit Regula Saner, die ideal sind für Einsteigerinnen und Einsteiger. Weitere Themen: «Sitzmeditation» - Meditation «Liebevolles Atmen»
    6 min
  • Probleme in der Lehre: Lehrabbruch ist oft nicht die beste Lösung
    Diesen Sommer haben wieder viele Jugendliche eine Stifti begonnen. Sie und ihre Angehörigen hoffen natürlich, dass alles rund läuft. Doch die Praxis zeigt häufig ein anderes Bild: Jede fünfte Lehre wird wieder abgebrochen. Manchmal ist das der einzige Weg, häufig gibt es aber eine bessere Lösung.
    Fehlen Fähigkeiten, kann ein Abbruch Sinn machen
    Bevor man sich zu einem Lehrabbruch entschliesst, sollte man sich der Konsequenzen bewusst sein. Der Jugendliche steht mit nichts da und muss wieder bei null beginnen. Hält er durch und beendet die Lehre, bieten sich ihm ganz andere Möglichkeiten. Klar ist aber auch: Wenn die Probleme unüberwindbar sind, wenn die Lehrtochter beispielsweise nicht über die nötigen Fähigkeiten verfügt, die es für den Beruf braucht, ist ein Abbruch der Lehre sinnvoll.
    Was tun nach dem Lehrabbruch?
    Ein Besuch bei der Berufsberaterin kann helfen, neue Alternativen zu finden. Hat man solche Alternativen bietet sich ein Praktikum an. So können die Jugendlichen feststellen, ob dieser Beruf passt. Und: Sie müssen keine Lücke im Lebenslauf erklären.
    Weitere Optionen sind ein Sprachaufenthalt oder ein sozialer Einsatz ohne Lohn. Wer bereits kurz nach Beginn der Lehre aufhört, kann je nach Kanton auch von Brückenangeboten profitieren (siehe Link unten).
    Probleme im Lehrbetrieb
    Hat der Lehrling das Gefühl, er wird ausgenutzt oder ungerecht behandelt, muss er handeln. Bevor in solchen Situationen aber über einen Abbruch der Ausbildung nachgedacht wird, sollte die Lehrtochter oder der Lehrling zuerst das Gespräch mit dem Lehrlingsverantwortlichen suchen.
    Als Eltern können Sie Ihr Kind unterstützen, indem Sie sein Problem ernst nehmen und zuhören. Vereinbaren Sie, dass der Jugendliche Notizen macht. Sich zum Beispiel aufschreibt, wann und wie lange er berufsfremde Tätigkeiten ausführen musste. Oder wer wann und wie beleidigend war. Mit diesen Notizen können die Eltern das Kind auf ein Gespräch mit dem Lehrlingsverantwortlichen vorbereiten oder wenn es das Kind wünscht, bei der Aussprache im Lehrgeschäft dabei sein.
    Wenn ein Gespräch nichts nützt
    Findet sich keine Einigung, sollten Eltern und Kind beim Firmenchef oder bei der Personalabteilung anklopfen. Hilft auch das nicht weiter, sollte man die Gewerkschaft oder das kantonale Berufsbildungsamt aufsuchen (Adressliste siehe Link unten). Das Amt hilft, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.
    5 min
  • Wandern mit Hund
    Grundsätzlich kann jeder gesunde, lauffreudige Hund auf eine Wanderung mitgenommen werden. Wanderhunde sollten jedoch gewohnt sein längere Strecken zu laufen.
    Auch die Grösse eines Hundes spielt eine wichtige Rolle. Grosse Hunde, wie zum Beispiel Bernhardiner, sind durch ihr Gewicht in der Regel nicht für sehr lange Touren geeignet. Kleine Hunde, wie der Rehpinscher, müssen aufgrund ihrer kleinen Grösse deutlich mehr Schritte machen als wir Menschen und können schneller ermüden. Beim Mops oder bei einer Bulldogge sind zudem die Atemwege zuchtbedingt kürzer, was den Tieren das Atmen erschwert.
    Mindestalter für die grosse Tour
    Welpen sollten erst mit rund zwölf Monaten auf längere Touren mitgenommen werden, da die Hunde bis dann noch in der Wachstumsphase sind. Trainierte Hunde können auf vier- bis achtstündige Wanderungen mitgenommen werden und das auch über mehrere Tage. Darauf sollten Hunde und die Besitzer aber täglich trainieren und sich eine Grundkondition zulegen. Zudem sollten die Hunde eine Grunderziehung genossen haben, damit die Natur, die Tierwelt und andere Wanderer nicht gestört werden.
    6 min
  • HSP - hypersensible Menschen sind nicht einfach Mimosen
    Hypersensible oder hypersensitive Menschen sind nicht einfach Mimosen oder Sensibelchen, die nichts aushalten. Geschätzt 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Ihnen ist es oft zu laut, zu hell, zu lärmig oder zu zugig. Oder der Pullover kratzt zu sehr und die Falte in den Socken im Schuh stört.
    Hochsensible Menschen hat es immer schon gegeben, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind.
    Ihnen ist es schnell mal zu laut oder zu grell. Viele werden als Sensibelchen oder Mimose abgetan. Dass sie hochsensibel sein könnten, darauf kommen sie oft durch Zufall. Sie hören oder lesen davon. 
    Eine Psychotherapie kann HSP, High Sensitive Person, wie die Hochsensiblen in der Fachsprache heissen, helfen. Und zwar insoweit, als dass sie mit ihrer gesteigerten Aufmerksamkeit besser umzugehen lernen. Und noch etwas ist wichtig, sagt die Psychotherapeutin: «Hoch sensible Personen müssen lernen nein zu sagen.»
    6 min
  • Farbveränderungen bei Dahlien
    Die meisten Tiere und Pflanzen haben zwei Chromosomensätze, Dahlien haben acht! Dazu kommt, dass Dahlien kleine Stückchen von beweglichem Genmaterial besitzen, welche von einem Chromosom zum nächsten wandern können.
    Bereits die Ursprungsarten der Gartendahlie weisen eine ähnliche Struktur des Erbgutes auf und haben einen vervielfachten Chromosomensatz. Diese Wilddahlien haben grössere und farbigere Blüten und wachsen höher und kräftiger. Diese Fähigkeiten machen Gartendahlien äusserst unstabil.
    Dahlien können sehr rasch auf Umwelteinflüsse reagieren. Stehen sie unter Stress durch eine kältere Umgebung oder durch eine Veränderung des ph-Wertes im Boden, können Farbveränderungen der Blüten dauerhaft auftreten.
    Diese alten Dahliensorten gelten als sehr stabil:
    * weisse Balldahlie 'White Aster' 1879 gezüchtet
    * dunkelrote Dekorativ Dahlie 'Arabian Night, 1955 gezüchtet
    * rosa Seerosendahlie 'Gerrie Hoek' aus dem Jahr 1946
    * goldorange Dekorativ Dahlie 'Arc de Triomphe ' aus dem Jahr 1950
    * rosaviolette Dahlie 'Stolz von Berlin' 1884 gezüchtet
    * rote Mignondahlie 'Rotkäppchen' aus dem Jahr 1916
    6 min
  • MobileSport.ch bietet viele Ideen rund um den Sport
    Welche Sportart passt zu mir? Welche zu meinem Kind? Und was ist Trailrunning? Was braucht es dafür für eine Ausrüstung - diese und viele andere Fragen zu unzähligen Sportarten beantwortet die Webseite MobileSport.ch. 
    MobileSport.ch ist eine Webseite für die Praxis. Sie ist für Trainerinnen und Sportlehrer geschaffen worden, bietet aber allen Sportinteressierten allerhand Informationen. 
    Hinter der Webseite stehen das Bundesamt für Sport, die bfu, Jugend und Sport, der Schweizerische Verband für Sport und Schule und Swiss Olympic.
    5 min
  • Für wen eignet sich ein Auto-Abo?
    Ein Auto kann man kaufen oder leasen. Oder – seit ein paar Jahren – auch quasi im Abo beziehen. Das Prinzip des Auto-Abos ist ganz einfach. Allerdings ist es sehr teuer. Es eignet sich eigentlich nur für jemanden, der nur kurze Zeit ein Auto braucht oder für Bequeme.
    Wie funktioniert ein Auto-Abo?
    Ich bezahle dem Auto-Abo-Anbieter jeden Monat einen vereinbarten Betrag und bekomme dafür ein Auto zur Verfügung gestellt. Die Laufzeit des Vertrages kann nur ein Monat sein, mehrere Monate oder auch mehrere Jahre. Im Betrag inbegriffen sind sämtliche Kosten wie Strassensteuer, Versicherung, Service, Pneus und so weiter. Die Fahrerin oder der Fahrer bezahlt nur das Benzin.
    Was kostet ein Auto-Abo im Vergleich zum Leasing oder zum Autokauf?
    Je nach Anbieter, Automodell und Kilometer gibt es riesige Unterschiede. Ein grober Vergleich für eine erste Einschätzung: Einen Kleinwagen wie ein Ford Fiesta oder ein Mazda 2 gibt es im Abo ab rund 400 Franken pro Monat. Je grösser und luxuriöser das Auto, umso teurer wirds. So kostet ein Porsche Panamera pro Monat gut und gerne 4300 Franke. Ein Auto-Abo ist also teuer.
    Das zeigt auch ein Vergleich von «Kassensturz» und «Comparis». Einander gegenübergestellt wurden zum einen Auto-Abo und Auto-Leasing. Das Abo war in praktisch allen Fällen deutlich teurer.
    Der Unterschied Auto-Abo vs. Auto-Kauf fiel noch deutlicher aus. Ein Beispiel: Auto: Toyota Aygo 1.0, Kilometer pro Jahr: 7500, Laufzeit: 8 Jahre (so lang haben wir Schweizer Schweizer im Schnitt unser Auto). Das Auto-Abo kostet hier rund 73'000 Franken, der Auto-Kauf gerade einmal 29'000 Franken.
    Auto-Abos sind also teurer – vor allem bei langer Laufzeit. Details zum Test finden Sie hier .
    Für wen eignet sich denn ein Auto-Abo?
    Ein Auto-Abo kann für jene eine gute Lösung sein, die nur für kurze Zeit ein Auto benötigen – zum Beispiel für die Ferien. Denn ein solches Abo kann man teilweise auch nur für einen Monat abschliessen; was beim Leasing natürlich unmöglich ist.
    Und es kann für alle attraktiv sein, die das Geld nicht als Hauptkriterium sehen. Zum Beispiel bequeme Autofahrerinnen und -fahrer, die sich nicht gerne mit der Versicherung oder der Garage herumschlagen. Das übernimmt alles der Auto-Abo-Anbieter. Es kann auch für Autofans interessant sein, die gerne verschiedene Marken und Modelle fahren und ausprobieren. Oder für Leute, die im Sommer gerne ein Cabrio und im Winter lieber einen SUV fahren.
    Mit einem Auto-Abo ist das alles möglich. Allerdings bezahlt man diese Flexibilität mit teuren Abo-Gebühren.
    5 min
  • Achtung bei verletzten Igeln und anderen Wildtieren
    Geht es gegen den Herbst zu, ist der Igel wieder vermehrt in unseren Gärten unterwegs. Ein erschöpfter und verletzter Igel braucht schnell professionelle Hilfe. Kann seine Behandlung nicht garantieren, dass er wieder selbstständig Leben kann, muss er eingeschläfert werden.
    Dies gilt für alle Wildtiere, die wir verletzt finden. Dabei gilt es folgenden Ablauf einzuhalten: 
    * Erste Massnahmen: Ruhe, Flüssigkeitszufuhr, unterkühlte Tiere aufwärmen. Weitere Behandlungen machen nur Sinn, sofern sich das Tier innerhalb von ein paar Stunden etwas erholt hat.
    5 min
  • Körper und Psyche
    Schon der Volksmund kennt die Verbindung zwischen Körper und Psyche mit Redewendungen wie: Das schlägt mir auf den Magen. Oder: Das geht mir an die Nieren. Körper und Psyche sind eine untrennbare Einheit, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli Hofstetter.
    Das merkt man auch, wenn es um die Atmung geht. Ist man vor einem Vortrag aufgeregt, atmet man flach. Und prompt falsch. Dann gilt es auszuatmen, statt nach Luft zu japsen. 
    In der Medizin und in der Psychotherapie werden Körper und Psyche immer mehr als Einheit betrachtet. Kein Wunder, arbeitet Sandra Figlioli Hofstetter mit ihren Patientinnen und Patienten auch gerne mit Yoga-Übungen.
    Mit Sport können wir via Körper unserer Psyche Gutes tun. Und sei es nur ein Spaziergang über den Mittag.
    5 min
  • Engerlinge im Pflanzentopf – Was tun?
    Der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata) gehört zu den schönsten Käfern der Schweiz. Er fliegt von Mai bis August und legt seine Eier in verrottendes Holz, Mulm und holzhaltige Komposthaufen.
    Neuerdings legt er seine Eier aber auch in torffreie Gemüse- und Blumenerde von Balkonkistchen. Anstelle von Torf sind darin Holzfasern vorhanden. Die Larven ernähren sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Da in den Pflanzgefässen das Nahrungsangebot jedoch bald zu Ende ist, fressen die Rosenkäferlarven auch Pflanzenwurzeln.
    Radikal-Kur
    Wenn Rosenkäferlarven im Balkonkistchen aufgefunden werden, so muss die Erde überall ausgewechselt und die Rosenkäferlarven zum nächsten Komposthaufen gebracht werden. Denn: Rosenkäferlarven haben eine Entwicklungszeit von zwei bis drei Jahren.
    So schützt man die Pflanzen
    * Für mehrjährige Pflanzen wie Mittelmeerkräuter (Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, etc.) mineralhaltiges Substrat ohne Torfersatz verwenden. (Kübelpflanzenerde, Mineralsubstrat, Trogerde)
    * Für einjährige Kräuter, Gemüse und Blumenarten wird torffreie Gemüse- und Blumenerde verwendet. Zusätzlich eine Schicht von zwei bis drei Zentimeter Quarzsand darauf streuen.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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