Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Vermögen an Kinder weitergeben
    Viele Eltern wollen ihren Kindern schon zu Lebzeiten einen Teil des Vermögens abgeben. Dann, wenn sie es gut brauchen können, zum Beispiel für eine Weiterbildung oder ein eigenes Haus. Wir stellen die verschiedenen Möglichkeiten und ihre Tücken vor.
    Erbvorbezug
    * Bekommt ein Sohn oder eine Tochter einen Erbvorbezug, wird dieser Anteil nach dem Tod der Eltern von seinem Erbe angezogen.
    * Bei Geld ist es einfach: Es wird der Betrag berücksichtigt, der dem Nachkommen ausbezahlt wurde.
    * Die Tücke: Bei Liegenschaften ist es anders. Hier ist der aktuelle Verkehrswert massgebend. Ein Beispiel: Die Tochter bekommt als Erbvorbezug Bauland im Wert von 100'000 Franken. Mit den Jahren steigt der Bodenpreis, das Land ist jetzt 200'000 Franken Wert. Das heisst: Die Tochter muss die Differenz von 100'000 Franken ans Erbe nachzahlen. Eine hohe finanzielle Belastung.
    * Dem kann man vorbeugen, indem in einem Erbvertrag oder Testament festgehalten wird, dass die Tochter eine Wertsteigerung des Landes nicht ausgleichen muss.
    Schenkung
    Bei der Schenkung muss man unterscheiden:
    * Bekommt der Sohn Geld, um sich zum Beispiel ein neues Auto zu kaufen, muss er sich diesen Betrag nicht an das spätere Erbe anrechnen lassen.
    * Die Tücke: Hat die Schenkung Ausstattungscharakter, ist der Fall anders. In diesem Falle hilft das Vermögen, die Existenz zu sichern oder auszubauen, zum Beispiel bei einer Schenkung für eine Firmengründung oder einen Hausbau. Dann ist die Schenkung einem Erbvorbezug gleich und wird bei der Erbteilung angerechnet.
    * Auch hier: Wer nicht möchte, dass der Sohn die Schenkung ans Erbe anrechnen lassen muss, sollte dies im Testament oder im Erbvertrag klar erwähnen.
    Zinsloses Darlehen
    * Vorteil für die Eltern: Sie können das Geld, falls irgendwann nötig, zurückverlangen.
    * Vorteil für den Darlehensempfänger: Er kann den Betrag bei den Steuern als Schulden abziehen.
    * Vorteil für die Geschwister des Empfängers: Nach dem Tod der Eltern geht das Darlehens-Guthaben über auf sie.
    * Die Tücke: Bezahlt der Schuldner nicht zurück, ist Streit vorprogrammiert.
    Was sich die Eltern zudem bewusst sein müssen:
    * Ausbezahlte Erbvorbezüge und Schenkungen können nicht zurückgefordert werden.
    * Daher ist eine Finanzplanung für das Alter wichtig. Man muss sich überlegen, ob das Geld dann noch ausreicht, gerade auch, wenn man pflegebedürftig werden sollte.
    * Eine weitere Tücke: Wer den Kindern das Vermögen vermacht, damit es nicht für spätere Pflegeheim-Kosten gebraucht werden muss, kann sich in die Nesseln setzen. Zwar bekommt man Ergänzungsleistungen vom Staat, dieser zieht allerdings getätigte Erbvorbezüge und Schenkungen davon ab. Ausserdem müssen wohlhabende Nachkommen für Ihre Eltern aufkommen.
    5 min
  • Wer braucht noch einen Festnetz-Anschluss?
    Der Frühlingsputz steht vor der Tür und mit ihm die Frage: Kann ich mein Festnetz-Telefon entsorgen? Fast immer ist die Antwort: ja.
    * In den meisten Kombi-Paketen der Telekom-Anbieter ist der Festnetz-Anschluss heute neben Internet, Fernsehen und Handy mit inbegriffen und verursacht so keine zusätzlichen Kosten. Doch wer zu Hause konstant guten Mobilfunkempfang hat, braucht neben dem Handy nicht auch noch ein Festnetz-Telefon.
    * In vielen Handy-Abonnementen gilt heute eine Flatrate für Gespräche im nationalen Netz. So sind Gespräche am Handy nicht teurer als mit dem Festnetz-Telefon – kostenpflichtige Sondernummern können allerdings eine Ausnahme sein.
    * Das Smartphone hat in den letzten Jahren auch in Sachen Sprachqualität aufgeholt. Gespräche im mobilen Netz klingen deshalb oft gleich gut oder sogar besser als übers Festnetz.
    * Auch wer vor Strahlenbelastung Angst hat, fährt mit dem Festnetztelefon nicht unbedingt besser. Tragbare Festnetz-Telefone senden ähnlich wie Handys hochfrequente elektromagnetische Felder aus. Einzig beim kabelgebundenen Telefon ist das nicht der Fall. Allerdings: Nach aktuellem Stand der Wissenschaft geht von solchen elektromagnetischen Feldern keine Gesundheitsgefahr aus.
    * Einen Festnetz-Anschluss braucht nur, wer auf alle Fälle jederzeit erreichbar sein will und die (seltenen) Ausfälle des mobilen Netzes fürchtet.
    * Ein Festnetz-Anschluss kann auch für Familien nützlich sein, deren Kindern (noch) kein eigenes Handy haben. So ersparen sich die Eltern, zur Telefonzentrale des Nachwuchses zu werden oder das eigene Smartphone stundenlang für «wichtige» Gespräche ausleihen zu müssen.
    * Im Homeoffice kann ein Festnetzanschluss ausserdem helfen, Privates von Beruflichem zu trennen. Das Klingeln des Festnetztelefons auf dem Bürotisch kann dann nach Feierabend einfach ignoriert werden.
    6 min
  • Zahnschmelz ist unersetzlich
    Zahnschmelz neu aufbauen, dort wo ihn Karies zerfressen haben – das bleibt vorerst noch ein Traum.
    Härter als Knochen
    Zahnschmelz liegt über dem knochenähnlichen Zahnbein, wie eine dicke Schokoladenglasur über einem Kuchen. Er ist härter als Knochen und schützt unsere Zähne vor dem Zerfall.
    Gebildet wird der Zahnschmelz noch während der Zahn im Kiefer steckt. Spezialisierte Zellen sondern Zahnschmelz ab und bauen so Schicht für Schicht einen Schutzmantel über das Zahnbein.
    Zahnschmelz ist nicht erneuerbar
    Brechen die Zähne in den Mundraum durch, kann dieser Prozess nicht mehr stattfinden. Unser Körper kann also den Zahnschmelz nicht erneuern.
    Es wird an Gelen und Zahnpasten geforscht, die Zahnschmelzpartikel enthalten. Das Ziel: Man will den Zahnschmelz künstlich wiederaufbauen können. Doch bis jetzt gibt es keine gross angelegte Studie die beweist, dass der Zahnschmelzaufbau im menschlichen Mund tatsächlich effizient funktioniert.
    So tragen Sie dem Zahnschmelz Sorge
    Vorerst bleibt also nur, dem Zahnschmelz gut Sorge zu tragen. Dafür hat der Zahnarzt Florin Eggmann vom Universitären Zentrum für Zahnmedizin in Basel einige Tipps:
    * Zähne mindestens zweimal täglich nach den Hauptmahlzeiten putzen.
    * Eine Zahnbürste mit weichen Borsten verwenden und wenig Druck aufwenden.
    * Eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Das Fluorid lagert sich in den Zahnschmelz ein und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren.
    * Nach oder mit dem Verspeisen saurer Lebensmittel ein Glas Wasser trinken. Das verdünnt die Säure.
    Von der früheren Empfehlung, nach sauren Speisen mit dem Zähneputzen zu warten, rückte man ab, sagt Florin Eggmann.
    5 min
  • Miniaturgarten mit Moos
    Der feuchte und nasse Winter hat das Mooswachstum buchstäblich beflügelt: im Rasen gedeiht das Sparrige Kranzmoos, auf dem Flachdach hat sich das Polsterkissenmoos ausgebreitet, zwischen den Fugen des Plattenbelags leuchtet grün das Spaltkörbchen-Moos.
    Moospolster sind Überlebenskünstler, sie überstehen trockene Zeiten und können bei feuchtem Wetter eine Wassermenge bis zum 22fachem ihres Eigengewichtes speichern. Moospolster sind wertvolle, kleinste Lebensräume, hier leben verschiedenste Lebewesen, wie z.B. das kleine Bärtierchen, sie sehen aus wie kleine Bären und überleben trockene Zeiten in einer Trockenstarre. Moos im Rasen wird gerne von Amseln zum Nestbau verwendet.
    Moos lässt sich versetzen, wenn man darauf achtet, dass das Moos auf denselben Untergrund versetzt wird, auf dem es gewachsen ist:
    * Sparriges Kranzmoos, welches auf der Erde wächst wird wieder auf Erde gesetzt
    * Polsterkissenmoos vom Dach wird auf Steinplatten oder auf Kies angesiedelt
    * Spaltkörbchen-Moos aus Fugen wird in Kies oder zwischen Steine versetzt
    6 min
  • Zecken im Anmarsch
    Legt die Pinzetten bereit, die Zeckensaison hat begonnen.
    Zecken halten sich nicht an Jahreszeiten, sie machen sich auf die Pirsch, sobald die Temperaturen stimmen. Im Frühling und Herbst sind sie jedoch besonders aktiv.
    Zecken lauern gerne im Gebüsch oder in hohem Gras. Beim Heckenschnitt sollte man daran denken, dass sich Zecken auch in Gärten wohlfühlen, wenn diese in Waldnähe liegen.
    Besonders häufig stechen Zecken in Armbeugen, Kniekehlen, Achseln oder im Schambereich. Aber grundsätzlich wollen sie einfach Blut, egal woher. Deshalb sollte man immer den ganzen Körper kontrollieren. Haaransatz und Ohren nicht vergessen.
    Junge Zecken sind nur etwa ein Millimeter gross. Es braucht also ein scharfes Auge.
    Zecken sollte man so schnell wie möglich entfernen. Je länger sie saugen, desto höher das Risiko, dass sie Borreliose-Erreger übertragen.
    Zecken richtig entfernen: 
    * Zecke mit feiner Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenlasso nahe an der Haut fassen. Dabei den Körper der Zecke möglichst nicht quetschen.
    * Zecke ohne Ruck, ruhig und gleichmässig herausziehen. Zecke dabei nicht drehen.
    * Zecke nicht mit Öl, Alkohol oder anderen Hausmittelchen beträufeln. Sie wird nicht von alleine loslassen.
    * Einstichstelle nach Entfernen der Zecke desinfizieren.
    6 min
  • Der Chef befiehlt – doch nicht alle Weisungen sind zulässig
    Der Arbeitgeber darf und muss in seiner Funktion Befehle erteilen. Doch sein Weisungsrecht hat Grenzen. Wird eine solche Überschritten – zum Beispiel indem die Vorgesetzte etwas Illegales verlangt – sollten sich Arbeitnehmende dagegen wehren.
    Muss die Sekretärin das Büro putzen?
    Im Arbeitsvertrag sind in der Regel die Aufgaben beschrieben. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen in der Regel nur Aufgaben erledigen, die in diesem Pflichtenheft aufgeführt sind. Sie müssen sozusagen keinen anderen Beruf ausüben. Ein ausgelernter Mechaniker muss also nicht freitags das Werkstatt-WC schrubben, ebenso wenig muss die Sekretärin das Büro putzen. Was Gerichte allerdings für zumutbar eingestuft haben: Kaffee bringen und Blumen giessen.
    Zwei Ausnahmen gibt es:
    * Wenn zu wenig qualifizierte Arbeit vorhanden ist, kann ein Mitarbeiter ausnahmsweise auch einmal andere Aufgaben erledigen.
    * Das gilt auch für Notfälle. Wurde zum Beispiel das Lager bei einer Überschwemmung verwüstet, so können auch die Büroangestellten aufgefordert werden, beim Aufräumen zu helfen.
    Weisungen dürfen nicht das Persönlichkeitsrecht verletzen:
    Anweisungen von Vorgesetzten sind unzulässig, wenn sie:
    * die Persönlichkeitsrechte der Arbeitnehmenden verletzen (Anweisungen, die schikanös, unsittlich oder unmöglich sind oder die Freizeit betreffen).
    * widerrechtlich sind
    * der Gesundheit schaden
    Was tun, wenn man eine unzulässige Anweisung bekommt?
    Arbeitnehmende sollten sich unbedingt wehren. Am besten sucht man das Gespräch mit dem/der Vorgesetzten und erklärt, warum man diese Aufgabe nicht erledigen kann/will. Nützt das nichts, bleibt noch der schriftliche Weg.
    Mit welchen Folgen müssen Arbeitnehmende, die eine Anweisung missachten, rechnen?
    Die Arbeitgeberin kann in einem solchen Fall eine Verwarnung aussprechen. Missachtet der Arbeitgeber die Anweisungen mehrmals, kann das eine Kündigung zur Folge haben. In einem solchen Fall muss geklärt werden, ob der Arbeitnehmer zu Recht die Anweisungen nicht befolgt hat. Ist dem so, ist die Kündigung missbräuchlich und der Arbeitnehmer kann eine Entschädigung verlangen. Geklärt wird das vor Gericht. Es empfiehlt sich daher, sich vorher beraten zu lassen, von einer Gewerkschaft oder ähnlichen Beratungsstellen. Eine Liste mit möglichen Adressen finden Sie unten.
    5 min
  • So passe ich die Fusszeile an bei meiner Email-App
    Die meisten Emailprogramme für Smartphones fügen jeder Email automatisch eine Signatur an. Das muss nicht sein.
    Signatur ändern in den iphone-Einstellungen
    Wer ein iphone hat, nutzt oft die eingebaute Mail-App. So passen Sie die Signatur «gesendet von meinem iphone» an:
    Einstellungen -> Mail -> Verfassen -> Signatur
    Hier können Sie den gesamten Text löschen, wenn Sie überhaupt keine Signatur möchten oder einen eigenen Text erfassen. Achten Sie darauf, vor dem ersten Wort einen Absatz (Return) einzufügen, damit die Fusszeile nicht direkt am Email-Text «klebt», also eine Zeile Abstand dazwischen liegt.
    Signatur ändern in der Email-App
    Wenn Sie eine andere Email-App installiert haben, Outlook etwa, ist das Vorgehen vergleichbar mit einer App auf einem Android-Smartphone.
    Hier hängt es von der App ab, wo Sie die Einstellungen für die Signatur finden. In der Regel finden Sie diese beim jeweiligen Email-Konto.
    Zum Beispiel bei der Email-App von Samsung:
    Menüauswahl (drei horizontale Linien) -> Zahnrädchen -> Emailkonto auswählen -> Signatur -> «Von meinem Galaxy gesendet» deaktivieren, ganz löschen oder anpassen
    Bei einigen Email-Apps sind die Einstellungen für die Signatur «versteckt» unter einem Menüpunkt der so oder sinngemäss lautet: «Email verfassen».
    5 min
  • Impfungen verstehen
    Weshalb kann eigentlich ein Geimpfter noch ansteckend sein? Und was bedeutet das für die Ausbreitung einer Krankheit?
    Die beiden mRNA-Impfungen gegen Covid-19 sind vielversprechend: Sie schützen über 90 Prozent der Geimpften vor einer schweren Erkrankung. Noch unklar ist aber, ob Geimpfte andere Menschen anstecken können, obwohl sie selbst nicht krank werden. 
    Das Ideal: die sterilisierende Immunität
    Das Ziel aller Impfhersteller ist, dass ihre Impfung eine «sterilisierende Immunität» erzeugt. Bei einer sterilisierenden Immunität wird jedes Virus, das es in unseren Körper schafft, sofort vom Immunsystem erkannt und zerstört. Die geimpfte Person wird also weder krank, noch kann sie das Virus weitergeben. 
    Geschützt aber ansteckend
    Doch es ist nicht immer so, dass Viren sofort entdeckt werden. Nachdem sie zum Beispiel auf unserer Nasenschleimhaut landen, können sie sich oft ein bisschen vermehren.
    Früher oder später bemerkt das Immunsystem aber den Eindringling. Und weil dank der Impfung die Kavallerie schon bereitsteht, verliert es keine Zeit mit der Mobilmachung der Streitkräfte, sondern geht dem Virus direkt an den Kragen. Das geschieht unter Umständen so schnell, dass wir gar nichts von dem kleinen Gefecht in uns bemerken.
    Bis das Immunsystem die Oberhand über die Viren gewonnen hat, scheiden wir in diesem Fall aber Viren aus und können so andere Menschen anstecken.
    Glück im Unglück?
    Aber es gibt Hoffnung: Es kann sein, dass eine geimpfte Person immerhin deutlich weniger Viren in ihrer Umgebung verteilt, als eine ungeimpfte Person. In diesem Fall kann eine Impfung die Ausbreitung des Virus nicht verhindern, aber zumindest verlangsamen. 
    Ob und wie sehr die Covid-19-Impfung die Ausbreitung von Sars-CoV-2 verhindern kann, wird sich erst in Zukunft zeigen.
    5 min
  • Johannisbeeren pflegen und vermehren
    Jetzt ist es Zeit Johannisbeeren zu schneiden und zu düngen, dabei werden die ältesten Triebe bodeneben weggeschnitten.
    Die Johannisbeeren kennen viele bereits aus Kindertagen. Diese süsssauren, roten Beeren, welche man so gerne frisch vom Beerenstrauch pflückt.
    Jetzt ist es Zeit, die Johannisbeerbüsche im Garten zu schneiden und mit Beerendünger zu versorgen.
    Alte Johannisbeersträucher werden auf einfache Art durch Absenker verjüngt:
    * Biegsame Triebe werden vorsichtig nach unten auf die Erde gelegt, dort wo sie den Boden berühren, hier wird ein kleiner Graben ausgehoben und der Trieb hinein gebogen, sodass die Spitze des Triebes auf der anderen Seite des Grabens wieder herauskommt.
    * Der kleine Graben wird mit Erde aufgefüllt und ein Stein darauf gelegt, damit der Johannistrieb fest in der Erde verankert bleibt und gegossen.
    * Im Herbst ist es bereits soweit: der Absenker hat eigene Wurzeln geschlagen und kann von seiner Mutterpflanze getrennt werden. Er wird sorgfältig ausgegraben und an seinen zukünftigen Standort gesetzt.
    4 min
  • Jeder Schritt zählt
    Seilspringen bis das Teewasser kocht, Einkäufe tragen oder zur nächsten Tramhaltestelle joggen – ein bewegter Alltag lohnt sich.
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Empfehlung zur körperlichen Betätigung überarbeitet. Weiterhin sollten sich gesunde Erwachsene pro Woche etwa 2.5-5 Stunden Bewegung gönnen.
    Neu zählt jedes bisschen Mühe
    Früher konnte man nur Aktivitäten, die länger als 10 Minuten dauerten, an dieses Soll von körperlicher Aktivität anrechnen. Nun fällt diese Mindestdauer weg. Neu zählt also jede sportliche Betätigung, egal wie lange sie dauert. Das motiviert, sich auch im Alltag mehr zu bewegen. 
    Denn der Verzicht auf eine Mindestdauer reduziert auch den Aufwand für Sport. Wer 10 Minuten seilspringt, schwitzt und muss danach schon fast unter die Dusche – doch bei 2 Minuten seilspringen bleibt das T-Shirt trocken.
    Wieso also nicht ein Seil in der Küche deponieren und zwei Minuten hüpfen, während der Tee zieht oder die Kaffeemaschine aufheizt?
    Wie viel Bewegung brauchen wir?
    Pro Woche sollten sich gesunde Erwachsene laut WHO mindestens 150-300 Minuten moderat anstrengende Bewegung gönnen – pro Tag also etwa 20-40 Minuten.
    Intensive Bewegung zählt dabei doppelt. Wer sich stark anstrengt, erreicht also das Mindestmass an Bewegung bereits mit etwa 10-20 Minuten Aktivität pro Tag.
    Aber: Je mehr man sich bewegt, desto besser für die Gesundheit
    Moderat anstrengende Bewegung bedeutet, dass man während der Aktivität noch reden, aber nicht mehr singen kann.
    * Zügig drei Tramstationen zu Fuss gehen
    * Einkaufstaschen heimtragen
    * Energisches Putzen
    * Ein wilder Tanz zum Lieblingslied
    * Gärtnern
    * Mit Kindern herumtollen
    Intensiv bewegt man sich, wenn man während der Aktivität nicht mehr in ganzen Sätzen sprechen kann.
    * Rennen
    * Zu Fuss zügig in den sechsten Stock hinaufgehen
    * Seilspringen
    * Ein Gartenbeet umgraben
    * Gewicht von über 20 kg tragen
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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