Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Richtige Prävention verhindert platte Velo-Reifen
    Ärgerlich! Ein Randstein, eine Glasscherbe und – pffff – der Velo-Reifen ist platt. Dabei wollte man sich doch grad einen Tag lang in den Sattel schwingen, den Wind um die Ohren spüren. Mit der richtigen Prävention hat der Plattenteufel allerdings kaum eine Chance. «Die richtige Prävention reduziert das Risiko einer Platte um etwa 80 Prozent», sagt Marius Graber, Technikredaktor des Velojournals, Diese Zahl überzeugt.
    Tipps vom Velokenner:
    * Moderne Reifen: Es gibt Reifen, die tragen das Label «unplattbar». Damit soll man sogar über Glasscherben fahren können, versprechen die Anbieter. Aber ganz allgemein sind die Reifen heute pannenfester als früher.
    * Gut pumpen: Je härter der Pneu gepumpt ist, desto besser. Häufig entstehen Platten, weil der Felgen beim Überfahren einer Unebenheit von innen in den Schlauch «beisst» – die zwei Löcher sehen dann auch aus wie ein Schlangenbiss.
    * Intakte Felgen: Sind die Felgenkanten scharf, kommt es noch eher zu einem Schlangenbiss (siehe oben).
    * Dichtmilch und Co.: Sowohl für «tubeless» (schlauchlos), wie auch für Reifen mit Schlauch gibt es Flüssigkeiten, die ein Löchlein von innen abdichten können. Für besonders ängstliche.
    * Regenschirmprinzip: Ersatzschlauch, Pneuhebel und Pumpe gehören in jede Satteltasche. Hat man sie dabei, passiert hoffentlich nichts. Und wenn doch etwas passiert, ist es noch nicht das Ende der Velotour.
    5 min
  • Aufstellpools für den Garten: Das gilt es zu beachten
    Für viele fallen die Strandferien dieses Jahr ins Wasser. Da überlegt sich manche Familie, das Strandfeeling in den eigenen Garten zu holen. Mit einem grosszügigen Aufstellpool. Vor dem Kauf sollte man aber einiges bedenken. Manche Pools brauchen eine Bewilligung
    Einen Pool im Garten aufstellen – das geht nicht einfach so. In den meisten Kantonen braucht es dazu eine Bewilligung der Gemeinde. In der Regel, wenn der Pool über 1,5 Meter hoch und mehr als 10 Quadratmeter fasst.
    Es lohnt sich also, vor dem Kauf eines grossen Planschbeckens bei der Gemeinde nachzufragen.
    Woher kommt das Wasser für den Pool?
    Idealerweise befüllt man den Pool mit dem Gartenschlauch. Ist keiner vorhanden, kann man das Wasser auch vom nächsten Hydranten beziehen. Dafür braucht es eine Bewilligung der Gemeinde und eine spezielle Ausrüstung, die zur Verfügung gestellt wird.
    Dafür bezahlt man eine Gebühr – je nach Gemeinde ungefähr zwischen 20 und 50 Franken. Dazu kommen die Arbeitskosten für die Installation. Und natürlich die Kosten für das bezogene Wasser. Diese belaufen sich zwischen 1 und 2 Franken pro 1000 Liter.
    Den Hydranten selber anzapfen ist übrigens keine gute Idee. Das ist Diebstahl und kann eine Anzeige zur Folge haben.
    Berechnung der Wassermenge:
    * Rechteckige Pools:
    Länge (m) x Breite (m) x Füllhöhe (m) = Volumen in m3 / Volumen in m3 x 1000 = Wasserbedarf in Liter
    * Runder Pool:
    Radius (m) im Quadrat x ? (3,142) x Füllhöhe (m) = Volumen in m3 / Volumen m3 x 1000 = Wasserbedarf in Liter
    * Oder ganz einfach mit einem Online-Rechner, zum Beispiel: www.rechner.club
    Pool auf der Terrasse: Heikles Unterfangen
    Ein gefüllter Aufstellpool hat ein ordentliches Gewicht. Für ein Bassin mit 2 Metern Durchmesser braucht es zum Beispiel um die 4000 Liter Wasser. Somit stehen auf der Terrasse 4 Tonnen. Da sollte man vorher mit einem Statiker abklären, ob die Terrasse das Gewicht aushält.
    Ausserdem sollte man bedenken, dass ein Pool auch kaputt gehen kann. Ein Wasserschaden – womöglich noch in einem Mehrfamilienhaus – kann sehr unangenehm und teuer werden. Ausserdem muss das Wasser nach der Badesaison entsorgt werden. Nicht ganz einfach von einer Terrasse aus.
    Wasser richtig entsorgen
    Damit der Badespass erhalten bleibt, muss das Poolwasser mit Chemikalien wie Chlor behandelt werden. Schlecht für die Umwelt. Für die Entsorgung nach der Badesaison gibt es daher zwei Möglichkeiten:
    1. Man lässt das Poolwasser mindestens zwei Wochen lang unbehandelt stehen, sodass die Chemikalien darin verdunsten können. Danach kann der Pool auf der Wiese langsam entleert werden. So versickert das Wasser und der Boden wirkt als Filter.
    2. Soll der Pool sofort entleert werden (mit Chemikalien drin), muss man dies über den Abwasserkanal tun. Aber aufgepasst: Nicht jeder Gullideckel führt in eine Abwasserleitung. Eben so gut kann er in den nächsten Bach leiten. Das sollte man vor der Entleerung abklären, damit die Umwelt keinen Schaden nimmt.
    Der Poolbesitzer haftet
    Poolbesitzer müssen alles unternehmen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Tun sie dies nicht, haften sie bei Unfällen im Zusammenhang mit dem Bassin. Es reicht übrigens nicht, ein Schild mit der Aufschrift «Baden verboten» oder «keine Haftung» aufzustellen. Es braucht weitere Massnahmen:
    * Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt
    * Wird der Pool nicht genutzt, entfernen Sie die Einstiegsleiter und decken sie das Bassin sicher ab.
    6 min
  • Wozu eine Maus, wenn die Tastatur viel schneller ist?
    Tastaturkürzel, so genannte Shortcuts, erleichtern die digitale Arbeit auf Apple- und Windows-Computern. Die Maus ist für viele Anwenderinnen und Anwender die erste Wahl, um etwas am Computer zu erledigen. Für viele Tätigkeiten gibt es jedoch eine Kombination von Tasten, die genau dieselbe Aktion wie die Maus erledigen, nur viel schneller – zum Beispiel «Ctrl + C» für Kopieren oder «Ctrl + V» für Einfügen.
    Tastaturkürzel auf Windows
    * Offizielle Windows-Seite zu Tastaturkürzeln
    * Übersicht von Windows-Tastaturkürzeln
    Tastaturkürzel auf macOS (Apple)
    * Offizielle Apple-Seite zu Tastaturkürzeln
    * Die wichtigsten Tastaturkürzel für macOS
    * Eigene Tastaturkürzel festlegen
    So gut wie jede Anwendung hat auch ihre eigenen Tastaturkürzel. Oft gibt es im Programm selber schon Hinweise darauf, ansonsten lohnt sich eine Google-Suche. Leider gibt es keinen eindeutigen Begriff für «Tastaturkürzel», weswegen bei der Suche verschiedene Stichworte ausprobiert werden müssen: Anwendungsname + «keyboard shortcut» oder «Tastaturkürzel» oder «Tastenkürzel» oder «Tastenkombinationen» oder «Tastaturkurzbefehle».
    6 min
  • Es geht auch mit weniger Zucker - nur wie?
    Pro Tag essen wir in der Schweiz 110 Gramm Zucker. Das sind 30 Würfelzucker. Die Menge ist vergleichbar mit einem Pfirsich - ganz schön viel. Dabei ginge es gut ohne viel Zucker. Genau die Hälfte - 50 Gramm ist die empfohlene Menge. Stéphanie Bieler von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung emfpiehlt:
    * Zucker kann man sich auch abgewöhnen. Der Weg ist nicht so steinig. Aber ein paar Wochen bis zu zwei Monaten kann es schon dauern.
    * Wie man auf Zucker verzichtet, ist eine Typfrage. Die einen verzichten lieber von einem Tag auf den anderen. Andere nehmen besser von Woche zu Woche einen halben Kaffeelöffel Zucker weniger in den Tee.
    * Sicher ist: Sind Sie sich an Kaffee oder Tee ohne Zucker gewohnt, werden Sie die gezuckerte Version nicht mehr mögen.
    * Früchte haben selber genug Zucker. Sie haben tollere Geschmackserlebnisse, wenn Sie nicht alles überzuckern.
    * Ob Honig, Rohzucker, Fruchtzucker oder Agavenzucker - Zucker ist Zucker.
    * Achtung vor verstecktem Zucker in Süssgetränken, Müesli und Joghurt und vor allem Fertigprodukten.
    * Rechnnen Sie mal zusammen, wieviel Zucker Sie pro Tag essen. Rechnen Sie vor allem den versteckten Zucker dazu. Beispiel: Auch Schorle enthält Zucker!
    7 min
  • Wie man Pflanzen gut zur Geltung bringt
    Will man, dass Pflanzen zur Geltung kommen, gibt es zwei Grundregeln: die Pflanzen ordnen und sie zueinander in Beziehung setzen. Die Pflanzen ordnen
    Pflanzengestaltungen wirken wie Bilder für unser Auge: Beim Betrachten eines Bildes möchte das Auge umherschweifen und auch Ruhepunkte finden, auf denen der Blick verweilt, um danach wieder umherzuschweifen. Deshalb setzt man mit dem Ordnen der Pflanzen in Gruppen Akzente.
    Die Pflanzen in Beziehung zueinander setzen
    Die Pflanzen kommen zur Geltung, wenn sie miteinander ein gemeinsames Thema teilen. Am meisten setzt man verschiedene Blütenfarben zueinander in Beziehung, zum Beispiel Ton in Ton mit gelb und weiss und lotet die verschiedenen dazwischenliegenden Farbtöne aus oder man setzt farbliche Kontraste (z.B. gelb und violett). Auch Kontraste der Formen von Blütenständen, Samenständen und Blätter erzeugen Wirkung.
    Am besten fängt man mit kleinen Pflanzsituationen an, z.B. neben einer Bank oder an der Hausecke und entscheidet sich vor dem Kauf oder dem Setzen der Pflanzen für ein gemeinsames Thema. So gewinnt man an Erfahrung und entwickelt mit der Zeit einen eigenen Stil.
    7 min
  • Wasser im Ohr: Schütteln ist nicht die beste Lösung
    Wasser im Ohr nervt. Darum ist die erste Reaktion: heftig den Kopf schütteln. Doch dies könnte – besonders bei Kindern – auch Schaden anrichten. Es gibt bessere Lösungen. Dass Kopfschütteln nicht das beste Mittel ist, das Wasser aus dem Ohr zu kriegen, schreiben Wissenschaftler der Cornell University in Ithaca, New York.
    Sie haben berechnet, dass die Beschleunigung dabei dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung entspricht. Und dass dies leichte Schütteltraumata oder Läsionen im Hirn auslösen kann. Besonders bei Kindern, denn ihre Gehörgänge sind enger als bei Erwachsenen. Kinder müssen also noch mehr Kraft aufbringen, um das Wasser durch Schütteln aus dem Ohr zu bringen.
    Die Lösung: Alkohol und Essig
    Laut den Wissenschaftlern sollte man eher ein paar Tropfen einer Alkohol-Essig-Lösung mit einer Pipette ins Ohr tropfen und sich dann auf die entsprechende Seite legen. Diese Mischung löst die Oberflächenspannung des Wassers und es läuft ab.
    5 min
  • Einzahlungsschein ade – jetzt kommt die QR-Rechnung
    Seit 114 Jahren bezahlen wir unsere Rechnungen mit farbigen Einzahlungsscheinen. Vom 30. Juni 2020 an ändert sich das: Neu sind die Scheine schwarz-weiss und verfügen über einen QR-Code. Warum der QR-Code?
    Die QR-Codes begegnen uns immer häufiger, zum Beispiel auf dem Zugbillett, auf Konzerttickets oder Plakaten. Und neu auch auf den Rechnungsformularen. Die kleinen Quadrate sehen unscheinbar aus, haben es aber in sich: Darin sind Daten gespeichert, die man mit dem Smartphone herunterladen kann.
    Die Idee hinter diesem Code: Man gelangt einfach und schnell an digitale Informationen ohne etwas in die Tastatur eingeben zu müssen. Genau das soll jetzt auch die Zahlungen vereinfachen. Im QR-Code sind alle wichtigen Zahlungsdaten gespeichert, zum Beispiel Empfänger, Kontonummer oder der Betrag. Das macht die Verarbeitung von Zahlungen schneller. Ein weiterer Grund: Man möchte ein einheitliches Zahlungssystem in der Schweiz und auch im Ausland.
    Was ändert sich für uns Rechnungsempfänger?
    Es kommt darauf an, wie man seine Zahlungen erledigt:
    * Einzahlungen am Postschalter oder per Zahlungsauftrag an die Bank: Da alle im QR-Code gespeicherten Daten auch in Textform auf dem sogenannten Zahlteil (früher Einzahlungsschein) vorhanden sind, kann man Rechnungen weiterhin am Postschalter oder per Zahlungsauftrag an die Bank begleichen. Hier ändert sich praktisch nichts.
    * Zahlungen per Smartphone (Mobile-Banking): Auch hier ändert sich nicht viel. Wer diese Option nutzt, liest die Daten auf Einzahlungsscheinen bereits jetzt mit einer speziellen Bank-App auf dem Smartphone ein. Die App liest neu nicht mehr die Referenznummer, sondern den QR-Code. Ein Vorteil: Früher musste man ab und zu die Empfängeradresse von Hand ins Handy eingeben. Mit der QR-Rechnungen fällt das weg.
    * E-Banking: Wer seine Zahlungen am Computer erledigt, profitiert am meisten von der Neuerung. E-Banking-Nutzer können den QR-Code einlesen, das mühsame Eintippen der 27-stelligen Referenznummer entfällt. Das Erfassen der Zahlungen wird schneller und genauer. Wie der QR-Code eingelesen werden kann, hängt vom Angebot der jeweiligen Bank ab. Ansonsten kann man auch ein spezielles Lesegerät für QR-Rechnungen kaufen, das sogenannte Pay-Eye. Es kostet rund 230 Franken. Oder man kann wie gehabt die Referenznummer wie früher von Hand eintippen.
    Und was passiert mit den orangen und roten Einzahlungsscheinen?
    Diese behalten in einer gewissen, noch nicht genau definierten Übergangszeit nach wie vor ihre Gültigkeit, werden aber vermutlich schnell einmal von der Bildfläche verschwinden.
    Wie steht es um die Sicherheit bei QR-Rechnungen?
    Jeder kann QR-Codes mit einfachen Programmen selbst herstellen, daher besteht durchaus die Möglichkeit, dass Betrüger Rechnungen mit gefälschtem QR-Code verschicken. Die Anbieter geben die Verantwortung an die Rechnungszahler ab. Es ist wichtig, dass man nach dem Einscannen kurz kontrolliert, ob die Daten (Empfängeradresse, Betrag etc.), die vom QR-Code stammen mit dem Text auf dem Zahlschein übereinstimmen.
    Erhöhung der Postschaltergebühren wegen QR-Rechnungen?
    Praktisch zeitgleich mit der Einführung der QR-Codes, im Juli 2020, erhöht die Post die Gebühren für Schalterzahlungen. Details dazu finden Sie in dieser Postfinance-Mitteilung . Da liegt die Vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Gebührenerhöhung und der QR-Rechnung gibt. Dem ist eher nicht so. Die Post hat diese Erhöhung schon lange angekündigt, der Preisüberwacher hat sie letztes Jahr überprüft und abgesegnet. Dies, weil immer mehr Leute ihre Zahlungen übers Internet abwickeln und Schalterzahlungen daher nicht mehr rentabel sind. Die Post muss sie aber weiterhin anbieten. Es handelt sich um die erste Preiserhöhung in diesem Bereich seit 13 Jahren.
    6 min
  • «Let's Play»: Games erfahren ohne zu spielen
    Statt Filme zu schauen, lassen sich auch Games schauen – wir erklären, wie das funktioniert. Games spielen können nicht alle, obwohl sie vielleicht wollen: Manche besitzen die entsprechenden Geräte nicht, der Computer ist veraltet oder die Fingerfertigkeit fehlt, um ein Game zu bedienen. Games lassen sich aber trotzdem erfahren, und zwar in Form eines eigenen Genres: Das «Let's Play».
    «Let's Play» gibts mit oder ohne Kommentar
    Ein «Let's Play» bezeichnet ein bestimmtes Genre auf Video-Plattformen: Anderen zuschauen, wie sie ein Game spielen. Es ist ein bisschen wie Filme schauen – mit dem Unterschied, dass man einer Spielerin zusieht, die ein Game spielt. Die Formen sind sehr frei, es gibt eigentlich nur zwei grobe Kategorien:
    * Das Game ist sichtbar, aber auch die Spielerin in einem kleinen Kästchen, die laufend das Game kommentiert und mit den Zuschauern über einen Chat interagiert.
    * Ein «Let's Play» ohne Kommentar, man sieht und hört nur das Game, die Spielerin steuert nur die Spielfigur.
    Let's Plays finden sich vor allem auf folgenden zwei Plattformen:
    * Youtube
    * Twitch
    Was soll ich schauen?
    Die SRF-Digitalredaktion präsentiert jeden Montagabend ab 20 Uhr ein Live-Let's-Play auf ihrem Youtube-Kanal «SRF Digital». Im Mai waren vier «Let's Plays» in einem speziellen Format zu sehen: Guido Berger von SRF Digital zeigte zusammen mit einem Schweizer Comedian ein Let's Play, und zwar live am Schweizer Fernsehen:
    * Charles Nguela spielt Red Dead Redemption 2
    * Gabriel Vetter spielt Untitled Goose Game
    * Kiko spielt The Legend of Zelda: Breath of the Wild
    * Kaya Yanar spielt Marvel's Spider-Man
    Wer trotzdem gerne anfangen möchte, Games zu spielen: Der Ratgeber «Wie fange ich mit Gamen an» von 2019 hilft da weiter.
    5 min
  • Stigma Adipositas: Ist Dicksein selbst verschuldet?
    Dicke Menschen gelten als undiszipliniert, nicht willensstark, manchmal sogar als dumm. Nur weil ihr Bodymassindex bei 30 und mehr liegt. Dabei ist Adipositas eine Krankheit.  Marco Bueter ist Chefarzt Viszeralchirurgie am Spital Männedorf. Für ihn ist klar, Adipositas ist eine Krankheit, und zwar eine chronische. Mit tödlichen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhtem Krebsrisiko und vielem mehr. Eine Krankheit, die man auf den ersten Blick sieht und die mit einem grossen Stigma behaftet ist.
    Wehret den Anfängen bei Kindern
    Der Grundstein für eine spätere Adipositas wird oft in der Kindheit gelegt. Nimmt Ihr Kind zu, tadeln Sie es nicht. Leben Sie ihm vor, wie man gesund isst. Verzichten Sie auf Convenience-Food. Ab und zu liegt ein Burger oder ein Döner schon drin. Fastfood sollte aber die Ausnahme sein. Nehmen Sie gemeinsam die Mahlzeiten ein, ohne Ablenkung durch Handy, Tablet oder Computer.
    Wehret den Anfängen bei Erwachsenen
    Die Hose wird immer enger, das Kleiderkaufen immer schwieriger und der Heisshunger lässt sich einfach nicht bändigen. Suchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausarzt oder einer Ernährungsberatung an einem Adipositas-Zentrum. Adipositas ist eine chronische Krankheit, die behandelt werden will.
    7 min
  • Was wollen Sie zum Thema Garten wissen?
    Die Garten-Ratgeber-Sendungen sind beliebt. Gartenexpertin Silvia Meister erhält wöchentlich viele Rückmeldungen. Darunter finden sich viele Erfolgsgeschichten und Anregungen, aber auch kritische Fragen. So wollte zum Beispiel Monika Schlup Mitte Mai wissen, weshalb im Ratgeber zu den Artischocken nicht erwähnt wurde, dass die Wurzeln der Pflanzen unbedingt vor Mäusen geschützt werden müssten.
    Mailen Sie ins Studio!
    Haben auch Sie Fragen, Anregungen oder Inputs? Oder haben Sie dank Silvia Meisters Tipps eine Erfolgsgeschichte erlebt? Dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf Zusendungen zu folgenden Themen:
    * Möchten Sie einen Sachverhalt des Garten-Ratgebers genauer erklärt haben?
    * Fehlt Ihnen ein Hinweis zu einem gesendeten Gartenthema
    * Suchen Sie eine Lösung zu einem Problem in Ihrem Garten oder auf dem Balkon?
    * Haben Sie einen Garten-Tipp, den sie gerne anderen Hörern und Hörerinnen mitteilen möchten?
    * Wenn Sie einen Tipp ausprobiert haben, teilen sie uns doch Ihre Erfolge oder Misserfolge mit – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!
    Mail ins Studio
    6 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

98 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

12 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

24 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners