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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Schwimmen im offenen Gewässer ist anspruchsvoll
    Schwimmen im Pool ist nicht dasselbe wie Schwimmen im offenen Gewässer. Die Sicht ist schlecht, die Orientierung schwierig, es hat Wellengang und Treibgut. Schwimmen im See ist nicht ohne Risiko. Wie das Training im See aber trotzdem Spass macht, lesen Sie in diesem Artikel. Wie schlecht man sich im offenen Gewässer orientieren kann, wie wenig man sieht – das wird häufig unterschätzt. Mit ein paar Tipps, mit Übung und mit Erklärungen von Profis macht das Training im See aber umso mehr Spass.
    * Sicht: Die Sicht unter Wasser ist schlecht, die Sicht über Wasser aber auch. Nur knapp über der Wasseroberfläche sieht man weniger, als man denkt. Schauen Sie sich häufig um.
    * Orientierung: Orientieren Sie sich an etwas, das sich nicht bewegt. Das ist einfacher gesagt als getan. An Ufernähe ist die Orientierung einfacher. Auch hat es an Ufernähe weniger schnelle Boote.
    * Wellen: Wellen verschlechtern die Sicht noch mehr. Ausserdem wird es vielen Schwimmerinnen und Schwimmern im bewegten Wasser übel. Seien Sie darauf vorbereitet.
    * Kälte: Mit einer gewissen Regelmässigkeit kann man sich an die Kälte gewöhnen. Die meisten open-water-Schwimmerinnen und -Schwimmer tragen Neoprenanzüge. Diese müssen gut passen, denn das Schwimmen im Neoprenanzug ist anders als ohne.
    * Atmung: Atmen Sie beim Crawl auf beide Seiten. Blicken Sie regelmässig und häufig nach vorne, ohne einzuatmen.
    * Badekappe: Tragen Sie immer eine Badekappe. Einerseits kühlt der Kopf weniger aus, andererseits sind sie (vor allem mit hellen Kappen) besser sichtbar.
    * Nie allein: Die Sicherheit geht vor. Wenn Sie auf einen Anlass hin trainieren, schwimmen Sie unbedingt auch mal in einer Gruppe.
    * Kurz und häufig: So gewöhnen Sie sich an das andere Umfeld und auch an die tieferen Temperaturen.
    5 min
  • Für einen coolen Ferienjob ist es noch nicht zu spät
    Viele Familien bleiben diese Sommerferien zuhause. Eine gute Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ihr Sackgeld aufzubessern. Möglichkeiten gibt es viele. Auch in Coronazeiten. Aber wie ergattert man sich einen der begehrten Jobs? Und was gilt es rechtlich zu beachten? Ferienjobs trotz Corona?
    Eine Umfrage bei Gastrosuisse, Coop, Migros und Agriviva (Vermittlung von Jobs auf Bauernhöfen) hat gezeigt: Ferienjobs sind auch in Coronazeiten möglich. Natürlich immer unter Einhaltung der vorgegebenen Coronamassnahmen.
    Wie findet man einen Ferienjob?
    * Ideal ist, wenn man mit der Suche zwei bis drei Monate vor den Ferien beginnt. Denn Ferienjobs sind sehr begehrt. Aber auch jetzt gibt es noch Jobs zu ergattern. Mit etwas Glück und Einsatz findet man einen.
    * Die wirksamste Methode ist, so vielen Leuten wie möglich zu erzählen, dass man auf Jobsuche ist. Nicht selten hat jemand ein Geheimtipp auf Lager.
    * Im Internet gibt es natürlich auch Ferienjob-Angebote (Links siehe unten). Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Blick darauf zu werfen, nur schon, um zu erfahren, wie das Angebot aussieht.
    * Erkundige dich telefonisch oder gehe direkt bei einer Firma vorbei. Hier ist eine gute Vorbereitung wichtig, denn man wird dir Fragen stellen. Überlege dir zumindest, was du besonders gut kannst und warum du gerade in dieser Firma mit anpacken möchtest.
    Wie alt muss man für einen Ferienjob sein?
    Der Jugendarbeitsschutz schreibt klare Regeln vor:
    * Grundsätzlich dürfen alle Kinder in und wieder einen kleinen Job ausführen, um ihr Sackgeld aufzubessern. Zum Beispiel ein Mal die Woche den Rasen der Nachbarin mähen.
    * Sobald es sich um längere Einsätze handelt – zum Beispiel ein Ferienjob – müssen die Kinder mindestens 13 Jahre alt sein. Sie dürfen höchstens 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche arbeiten. Spätestens um 18.00 Uhr ist Arbeitsschluss.
    * Ab dem 15. Geburtstag dürfen Jugendliche 12 Stunden pro Tag arbeiten (inklusive Pausen).
    * Sonntags- und Nachtarbeit ist nicht erlaubt.
    * Generell dürfen Kinder und Jugendliche nur leichte und ungefährliche Arbeiten übernehmen.
    * Details finden sie in der Broschüre «Jugendarbeitsschutz» (Link unten)
    Der Lohn
    * Für die Bezahlung von Jugendlichen gibt es keine festen Regeln, die Empfehlungen sind recht unterschiedlich. Sie liegen zwischen 10 und 15 Franken pro Stunde.
    * Sinnvoll erscheint der Vorschlag von Pro Juventute. Hiernach gilt die Faustregel: Alter des Jugendlichen +/- 1 Franken. Ein 13-Jähriger würde also zwischen 12 und 14 Franken verdienen.
    * Falls der Ferienarbeitgeber viel weniger anbieten sollte, empfiehlt es sich, zuerst mit den Eltern darüber zu sprechen. Denn ausgebeutet sollen Jugendliche nicht werden.
    Schriftliches
    * Der Ferienjob sollte unbedingt mit einem schriftlichen Vertrag besiegelt werden.
    * Darin enthalten müssen sein: Beginn und Dauer des Ferienjobs, Arbeitszeiten und Lohn.
    * Bei Jugendlichen unter 18 Jahren müssen die Eltern ihr Einverständnis geben.
    * Tipp: Verlangen Sie nach Abschluss des Ferienjobs ein Arbeitszeugnis. Das macht sich gut bei der Lehrstellensuche, vor allem, wenn der Ferienjob-Chef Ihren geleisteten Einsatz lobt.
    Links mit weiteren Informationen und Tipps:
    * Broschüre Jugendarbeitsschutz (Staatssekretariat für Wirtschaft)
    * Merkblatt zu Ferienjobs (BizStart Kt. Bern)
    * Tipps für Schüler/innen (Beratundsdiense ask!)
    Ferienjobs im Internet:
    • Agriviva (Jobs auf dem Bauernhof)
    • Ferienjob.ch (Angebote und Gesuche)
    • Pro Juventute (Sozialpraktikum ohne Bezahlung)
    5 min
  • E-Reader mit neuartigen Farbdisplays: Lohnt sich der Kauf?
    Auf Herbst soll ein E-Reader mit neuartigem Farbidsplay auf den Markt kommen. Wäre das ein Grund auf das digitale Lesen umzusteigen? E-Reader sind schon länger auf dem Markt, doch bislang gibt es sie nur mit schwarzweissen Bildschirmen. Farbdisplays haben sich nie durchgesetzt – zu teuer und zu schlechte Darstellung der Farben.
    Nun hat der E-Reader-Hersteller Pocketbook auf den Herbst hin einen E-Reader vorgestellt, der Farben mit neuer Technologie darstellen soll. Das Gerät ist also noch nicht auf dem Markt, ein Umstieg auf das digitale Lesen kann sich trotzdem eventuell lohnen.
    Für den Entscheid sind zwei Überlegungen wichtig.
    Welcher Hersteller soll es sein?
    Je nach E-Reader-Marke kauft man auch gleich eine bestimmte Plattform dazu, über die die Bücher gekauft werden können. Jede dieser Plattformen hat Vor- und Nachteile, beispielsweise unterstützt ein Amazon Kindle keine digitalen Ausleihen via «Onleihe»-Bibliotheken , da es ein Konto bei Adobe Digital Editions verlangt und Amazon dieses Format nicht unterstützt.
    Amazon Kindle: Ökosystem von Amazon, grosses Angebot, unterstützt einige E-Book-Formate, aber nicht das populäre Epub-Format. Keine Onleihe möglich.
    Tolino: Verbund von Buchhandelsketten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unterstützt alle gängigen E-Book-Formate und Onleihe.
    PocketBook: unterstützt alle gängigen E-Book-Formate und Onleihe, an keinen Händler angeschlossen.
    Kobo: unterstützt alle gängigen E-Book-Formate und Onleihe, gehört dem Onlinehändler Rakuten.
    Onyx: unterstützt alle gängigen E-Book-Formate und Onleihe, basiert auf dem Android-Betriebssystem.
    Tablet oder E-Reader?
    Tablet (+): Überzeugende Farbdarstellung, gut für grossformatige Dokumente mit vielen Bildern und Illustrationen (Comics, PDFs), grosser Bildschirm, mehr Möglichkeiten, da es wie ein Smartphone funktioniert (Apps).
    Tablet (-): Kurze Batteriedauer, höhere Ablenkungsgefahr, wenig robust, Display spiegelt, schwierig im Sonnenlicht zu lesen, schwerer als E-Reader.
    E-Reader (+): Lange Batteriedauer, E-Tinte angenehm zu lesen, gut für E-Books mit nur Text, (potentiell ab Herbst) überzeugende Farbdarstellung, kompakt und robust, bei Sonnenlicht lesbar.
    E-Reader (-): Grössere Bildschirme schnell teuer (grösser als ca. A5), Blättern weniger schnell (E-Ink-Display), bei Dunkelheit ist Hintergrundbeleuchtung nötig (verbraucht mehr Batterie und ist Geräte-abhängig), eingeschränkte Funktionen im Vergleich zum Tablet.
    5 min
  • Tablette schlucken leicht gemacht
    Je älter wir werden, desto mehr Tabletten müssen wir schlucken. Doch leichter wird es nicht. Dabei könnte ein einfacher Trick helfen, dass die Tablette nicht mehr im Hals stecken bleibt. «Die meisten Personen werfen den Kopf beim Tabletten schlucken ins Genick – wie im Film», sagt Ursula Colotto, Logopädin und Schlucktherapeutin am Universitätsspital Zürich. Sieht spektakulär aus, ist aber komplett falsch.
    Chin-tuck-Technik
    Die Tablette hat freie Bahn, wenn wir beim Schlucken den Kopf nach vorne-unten neigen. Legen Sie also die Tablette auf die Zunge, nehmen Sie einen grossen Schluck Wasser und blicken Sie nach unten, wenn sie schlucken. Das ist die sogenannte Chin-tuck-Technik: Das Kinn geht in Richtung Brust.
    Versuchen Sie es: Schlucken Sie mit Blick zur Decke und schlucken Sie mit Blick auf den Tisch vor Ihnen. Sie spüren den Unterschied sofort.
    4 min
  • Artischocken für den Hausgarten
    Unsere Garten-Fachfrau Silvia Meister gibt Tipps rund um eine gelungene Artischocken-Kultur. Artischocken mögen sonnige Standorte für gutes Wachstum, ihre weit hinab reichenden Wurzeln benötigen einen tiefgründigen Boden. Ihr mächtiger Wuchs verlangt eine nährstoffreiche Erde und vor allem in der Aufbauphase im Juni/Juli sind ausreichend Feuchtigkeit und Dünger nötig.
    6 min
  • Keine Kniebeschwerden trotz Jogging
    Joggen und andere intensive Sportarten führen nicht vermehrt zu Kniearthrose. Dies zeigt eine Studie, die über einen Zeitraum von 10 Jahren andauerte. Sport erhöhe das Risiko einer Kniegelenkarthrose nicht, auch dann nicht, wenn man bereits älter und eher vollschlank ist. So das Fazit amerikanischer Forscher, die 1194 Studienteilnehmer bis zu zehn Jahre lang beobachtet haben.
    Bewegung sorgt für starke Muskeln
    Bewegung und Belastung des Knies fördere die Produktion der Gelenksflüssigkeit, welche wiederum das Gelenk schützt. Ausserdem sorge Bewegung dafür, dass Muskeln stark und das Gewicht tief bleiben. Nicht regelmässige Bewegung, sondern Verletzungen sind die häufigsten Ursachen für Arthrose.
    Es lohne sich allerdings, mit Bewegung und Sport zu beginnen, wenn man noch keine grossen Beschwerden hat. So bleibe man eher dabei.
    5 min
  • Roboter ersetzen herkömmliche Staubsauger kaum
    Klingt bequem: Während man ausser Haus ist, übernimmt der Staubsaugerroboter die Bodenreinigung. So einfach ist es allerdings nicht: Die modernen Heinzelmännchen haben so ihre Macken. Ohne herkömmlichen Staubsauger kommt man kaum aus. Optisch sauber, aber keine Tiefenreinigung
    Die kleinen, automatischen Sauger sind nicht nur optisch kleiner, sie haben auch einen viel kleineren Motor und daher eine viel kleinere Saugleistung. Für Hartböden mag das vielleicht reichen, kommen Teppiche ins Spiel, wird es schwierig: Staub und Tierhaare bleiben hängen, und man kommt nicht darum herum, mit dem grossen Staubsauger nachzuputzen.
    Nicht für jede Wohnung geeignet
    Saugroboter stehen immer wieder mal an. Zum Beispiel:
    * Bei komplizierten Grundrissen
    * Wenn die Wohnung viele Möbel hat, vor allem in Stuhlbeinen verheddern sie sich gerne.
    * Die modernen Heinzelmännchen sind schnell irritiert, wenn der Boden belegt ist: mit Spielsachen, Kabel, Kleider und so weiter.
    * Auch die wertvolle Ming-Vase räumt man vielleicht besser weg, wenn man den Roboter sausen lässt.
    * Auch Flächen mit vielen Treppen und Stufen können zum Problem werden (Absturzgefahr).
    Verbotzonen für den Saugbroboter einrichten
    Auch wenn die neueren Roboter mit Sensoren und Kameras ausgerüstet sind, können sie auf Irrwege geraten. Zum Beispiel, wenn die Sensoren verstaubt oder verdreckt sind. Daher sollte man dem Roboter so oder so Grenzen setzen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
    * Bei günstigen, einfachen Saugrobotern muss man ein ausreichend schweres Hindernis aufsstellen, zum Beispiel vor einer Treppenstufe. Achtung: Stolpergefahr.
    * Moderne Roboter können gelenkt werden, indem man vor eine verbotene Zone ein Magnetband verlegt, welches das Gerät stoppt.
    * Eine weitere Möglichkeit: Gegenüberliegende Türmchen aufstellen, die einen Infrarotstrahl aussenden.
    * Die neusten Geräte können via App programmiert werden, sodass keine Hilfsmittel aufgestellt oder verlegt werden müssen.
    Darauf beim Kauf achten
    * Ausreichende Leistung. Zum Vergleich: Ein normaler Staubsauber hat so um die 700 Watt.
    * Wer Tiere zu Hause hat, sollte darauf achten, dass der Sauger auch darauf ausgelegt ist.
    * Niedrige Möbel in der Wohnung fordern einen möglichst flachen Saugroboter.
    * Wer viele Läufer oder Schwellen hat, sollte sich einen kletterbegeisterten Roboter zulegen. Diese schaffen bis circa zwei Centimeter.
    * Die Navigation sollte auf die Wohnung ausgelegt sein (siehe nächster Abschnitt)
    Für kleine Räume tuts auch eine einfache Navigation
    * Soll der Saugroboter nur einen Raum bearbeiten, reicht ein einfacher Roboter, der den Raum nach dem Zufallsprinzip saugt. Diese Geräte gibt es bereits für etwa 100 Franken.
    * Sobald der Roboter grössere Räume oder mehrere Zimmer saugen soll, ist die Chance gross, dass Roboter mit dem Zufallsprinzip nicht alle Flächen abdeckt. Da sind Roboter mit Sensoren und Kameras besser. Sie scannen den Raum ab und wissen genau, wo sie bereits überall waren und wo sie ihre Arbeit noch erledigen müssen. Solche Roboter gibt es ab etwa 300 Franken.
    Neuste Entwicklung: Saugwisch-Roboter 
    Die neuste Ausführung soll Saugen und gleichzeitig den Boden feucht aufnehmen.
    * In Tests zeigten sie bisher aber keine glanzvolle Leistung. Vor allem mit eingetrockneten Flecken kommen sie schlecht zurecht. Der Grund: Der Wassertank fasst nicht einmal einen halben Liter. Da ist schnell vorbei mit Flecken aufweichen.
    * Das Fazit der Testexperten: Warten mit dem Kauf, bis besser entwickelte Nachfolgermodelle auf dem Markt sind.
    7 min
  • «Smart» den Garten bewässern, was bedeutet das?
    «Smarte» Bewässerungssysteme sollen selbständig entscheiden können, wann die Pflanzen Wasser brauchen oder nicht. Das Konzept steht aber noch am Anfang. Es ist der Traum vieler Hobbygärtnerinnen: Der Garten bewässert sich selber, auch während den Ferien, und die Pflanzen erhalten nie zuviel und nie zu wenig Wasser. Automatische Bewässerungssysteme gibt es bereits – sie funktionieren über eine Zeitschaltuhr, die das Wasser für die Pflanzen zu festgelegten Zeiten an- und abstellt. Das bedeutet jedoch: Die Systeme wässern auch beim stärksten Regen, wenn die Uhr das so befiehlt.
    Systeme für den klugen Garten
    Wirklich «smart» werden die Geräte, wenn ein Computer anhand verschiedener Informationen beurteilt, ob und wieviel wässern er jetzt soll. Informationen können ein Online-Wetterbericht oder Sensoren sein, die die Bodenfeuchtigkeit messen.
    Solche Bewässerungssysteme sind Teil des «Smart Garden», der analog zur «Smart City» oder dem «Smart Car» auch den Garten vernetzen und mit Sensoren versehen will. Doch der «Smart Garden» steht noch am Anfang. Derzeit gibt es nur wenige Systeme, unter anderem:
    * «Gardena Smart System», 300-900 Franken je nach Konfiguration, batteriebetrieben
    * «Eve Aqua», rund 100 Franken, kommuniziert jedoch nur mit Apple-Geräten, batteriebetrieben
    * «CloudRain», rund 250-350 Franken, solarbetrieben
    Bei allen Angeboten müssen Schläuche und Ähnliches noch dazugekauft werden.
    Gardena verwendet eigenes Protokoll
    Der Hersteller Gardena ist zwar einer der bekanntesten Anbieter von «Smart Garden»-Komplettsystemen. Doch deren Systeme verwenden ein eigenes, proprietäres Protokoll namens Lemonbeat. Über dieses Protokoll kommunizieren die vernetzten Geräte miteinander. Dass Gardena auf Lemonbeat setzt, heisst auch, dass sich der Hersteller nicht an herkömmlichen, mittlerweile etablierten Standards für das «Internet der Dinge» wie etwa Bluetooth Low Energy oder ZigBee orientiert. Möchte man also das System von Gardena in sein bestehendes vernetztes Haus nahtlos zu integrieren, ist es nötig zu prüfen, inwiefern das möglich ist.
    5 min
  • Helfen Probiotika dem Darm?
    In unserem Darm tummeln sich Billionen Bakterien, die Darmflora, das Mikrobiom. Je diverser die Darmflora, desto besser für die Arbeit des Darms. Probiotika können diese Arbeit untersützen. Es kommt aber auf die Art an. «Wir unterscheiden drei Probiotika-Kategorien», sagt Michael Scharl, Forschungsleiter und Oberarzt an der Klinik für Gastroenterologie am Universitätsspital Zürich, «Medikamente, die bewiesenermassen Krankheiten beeinflussen können, probiotische Produkte aus Apotheken und Drogerien, die gezeigt haben, dass sie etwas bewirken können, und probiotische Joghurts, bei denen man nicht von einer Wirkung ausgeht.»
    Was Sie über Probiotika wissen müssen:
    * Probiotisch angereicherte Lebensmittel wie Joghurts: Man geht nicht davon aus, dass die Bakterien im Darm – da, wo sie etwas bewirken sollten – ankommen. Deshalb geht man auch nicht davon aus, dass probiotische Joghurts eine positive Wirkung auf die Darmflora haben. Wer solche Joghurts mag, schadet sich jedoch auch nicht. Denn Probiotika haben keine Nebenwirkungen.
    * Probiotische Produkte aus Apotheken und Drogerien: Solche Produkte sind – im Gegensatz zu probiotischen Joghurts – nicht unerforscht. Sie haben bereits bewiesen, dass «etwas passiert», wie Michael Scharl sagt. Wem solche Produkte also gut tun, der kann sie gefahrlos nehmen. Es gibt Ärzte, die parallel zu Antibiotika probiotische Mittel empfehlen.
    * Gesunde Ernährung für den Darm: faserreich, viel frisches Gemüse und Obst. Wenig Fett und Fleisch. Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung gemäss den üblichen Ernährungsempfehlungen unterstützt den Darm bei seiner Arbeit.
    6 min
  • Die besten Tipps für die Tomatenkultur
    Mit den sonnigen, warmen Tagen beginnt die optimale Pflanzzeit für kälteempfindliche Gemüsepflanzen wie Gurke, Tomate oder Kürbis. Wir erklären, was es beim Tomatenanbau zu beachten gilt. Tomaten werden erst ausgepflanzt, wenn die Temperaturen auch nachts über 10 Grad sind. Beim Pflanzen gilt es, auf folgende Punkte zu achten:
    * Junge Tomatenpflanzen tief setzen, denn sie bilden aus dem Stängel zusätzliche Wurzeln, welche die Pflanze besser wachsen lassen.
    * Pflanzabstand von mindestens 60 Zentimeter einhalten, damit sie frei und luftig stehen.
    Tomatenpflanzen werden sehr oft von Krautfäule, einer Pilzkrankheit befallen. Die Pilzsporen dringen über feuchte Blätter in die Tomatenpflanze ein, die Blätter werden braun und sterben ab, die Früchte werden bitter. Deshalb sollten die Tomatenpflanzen vor Regen geschützt im Gewächshaus oder im Tomatenhaus ausgepflanzt oder an einer trockenen und warmen Hausmauer platziert werden.
    So werden die Tomaten gepflegt
    Für eine reiche Ernte müssen die Tomatenpflanzen korrekt und sorgfältig gepflegt werden:
    * Tomatenpflanzen regelmässig giessen und mulchen.
    * Bei kleinfrüchtigen Tomatenpflanzen maximal drei Geiztriebe stehen lassen, bei grossfrüchtigen nur einen Geiztrieb wachsen lassen.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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