Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Spazieren Sie los!
    Auch spazieren macht fit. Mindestens 6'000 Schritte täglich sollten es sein, damit das Laufen gut für Herz- und Kreislauf ist. Die 10'000 Schritte pro Tag sind ein PR-Gag aus den 1960er-Jahren. Aber auch ein Gag kann Sinn machen: Warum nicht spazierend die erste fünfstellige Zahl täglich erreichen? * Laufen Sie - wenn Sie keine Lust haben - bekannte Strecken ab. Zum einen geht das schneller, zum anderen wissen Sie mit der Zeit, welcher Spaziergang, wieviele Schritte bringt.
    * Entdecken Sie neue Ecken Ihres Quartiers. Waren Sie schon mal in der Einfamilienhaussiedlung? Im Hochhausquartier? 
    * 6'000 Schritte - so neuste Studien - sind für Herz und Kreislauf effektiv. Mit den 10'000 Schritte hat eine japanische Firma anlässlich der olympischen Spiele 1964 für den ersten mobilen Schrittezähler geworben.
    * Trotzdem: Überwinden Sie den inneren Sauhund und machen Sie 10'000 Schritte - die erste fünfstellige Zahl.
    * Steigen Sie drei Stationen vor dem Ziel aus, wenn Sie mit Bus oder Tram unterwegs sind. Noch besser: Verzichten Sie auf Tram oder Bus und laufen Sie. Jeden Tag - sie werden immer mehr Spass daran bekommen.
    * In praktisch allen Handys ist ein Schrittezähler integriert. Benutzen Sie ihn. Sie werden am Anfang enttäuscht sein, wie wenig Schritte Sie gemacht haben. Auf Dauer aber werden Sie belohnt werden, mit Schrittzahlen von mindestens 10'000.
    5 min
  • Die fiesen Tricks von Notfall-Handwerkern
    Ein Wasserleitungsbruch, ein verstopftes WC, eine ausgefallene Heizung. Das macht nervös, vor allem, wenn dazu noch Wochenende ist. Da bleibt nur eins: Den Notfall-Handwerker anrufen. Leider nutzen viele dieser Handwerker die Not der Kunden aus und zocken ab. Die typische Masche von unseriösen Notfall-Handwerkern
    * Meist sind diese Handwerker zwar schnell da, beginnen ihre Arbeit aber erst, wenn man gleich unterschreibt, dass man mit den Tarifen und Vertragsbedingungen einverstanden ist.
    * Nach der Reparatur muss man erneut unterschreiben, dass die Arbeiten zur Zufriedenheit erledigt wurden. Auch wenn man das gar nicht kontrollieren kann. Die Absicht dahinter ist klar: Der Kunde kann danach nicht mehr reklamieren.
    * Der Kunde muss schliesslich vor Ort die Rechnung sofort begleichen. Weigert er sich, werden die unseriösen Monteure oft ungemütlich.
    * Das alles ist überhaupt nicht branchenüblich. Häufig werden die Reparaturen auch nicht richtig ausgeführt, sodass weitere Kosten entstehen durch die Instandstellung durch einen «richtigen» Handwerker.
    Vorsicht bei der Suche im Internet oder Branchenverzeichnis
    * Besonders aufmerksam sollten Sie sein, wenn Sie einen Notfall-Handwerker im Internet oder im Branchenverzeichnis suchen. Unseriöse Anbieter bezahlen häufig, damit sie im Internet auf der Liste ganz oben erscheinen. Oder sie wählen Firmennamen wie «AAA», damit sie im Branchenregister zuerst stehen.
    * Häufig tricksen sie die Suchmaschinen aus, sodass der Suchende das Gefühl hat, der Handwerker sei aus der Region. In Wirklichkeit kommen diese von weit her und verrechnen entsprechend horrende Wegkosten.
    * Wichtig: Auch wenn es eilt, nehmen Sie nicht den erstbesten. Schauen Sie genau hin und lassen Sie die Finger von Firmen, die keine Adresse angeben oder nur über eine 0800er- oder teure 0900er-Telefonnummer erreichbar sind.
    Hier finden Sie seriöse Anbieter
    * Sind Sie Mieter, fragen Sie zuerst bei Ihrem Vermieter oder beim Hausabwart nach. Häufig haben diese solche Nummern für Notfälle griffbereit.
    * Sind Sie Hausbesitzer, prüfen Sie zuerst, ob zum Beispiel auf Ihrer defekten Heizung eine Notfallnummer des Herstellers steht.
    * Rufen Sie den ortsansässigen Handwerker an. Die Gewerbler aus der Region organisieren vielfach untereinander einen Piketdienst. Die Notfall-Nummer ist dann auf dem Telefonbeantworter zu hören.
    * Besuchen Sie die Internetseite des Haustechnikverbandes Suissetec . Dort können Sie seriöse Handwerker nach Region suchen.
    Was tun, wenn man merkt, dass der Handwerker ein schwarzes Schaf ist?
    * So früh wie möglich abbrechen. Misstrauisch sollten Sie zum Beispiel schon werden, wenn zwei Monteure geschickt werden. Das ist nicht nötig.
    * Die Alarmglocken sollten auch klingeln, wenn man bereits vor Reparaturbeginn ein Dokument unterschreiben soll. Tun Sie das nicht.
    * Unterschreiben Sie schon gar nicht, wenn die Preise völlig überrissen sind. Zur Orientierung: Seriöse Handwerker verlangen einen Stundenansatz um die 100 Franken und eine Nacht- oder Wochenendpauschale von etwa 50 Prozent.
    * Unterschreiben Sie nie einen Rapport, den Sie nicht verstehen oder mit dem Sie nicht einverstanden sind.
    * Bezahlen Sie nie vor Ort. Verlangen Sie immer eine Rechnung.
    * Falls die Monteure Sie unter Druck setzen wollen, rufen Sie die Polizei. Diese Masche ist dort bekannt und Sie werden ernst genommen.
    7 min
  • Den Umbau planen mit Mauszeiger statt Bleistift
    Früher zückte man Lineal, Bleistift und Hüsli-Papier, um den neuen Wintergarten-Anbau zu planen. Heute zückt man Maus und Tastatur und ruft eines der Einrichtungsprogramme auf, die wir vorstellen. Was einfach, schnell und bequem gehen soll, das kostet: So lassen sich die Angebote für die digitalen Einrichtungsprogramme zusammenfassen. Wer jedoch bereit ist, etwas Lernzeit zu investieren und sich in komplexere Programme einzuarbeiten, findet mit «Sweet Home 3D» eine umfassende Gratis-Software, um Einrichtungsträume zu verwirklichen.
    Basisversionen sind kostenlos
    Alle anderen Angebote bieten eine kostenlose Basisversion an. Damit ist aber kaum eine umfassendere Einrichtungsplanung möglich, und nur die Bezahlversion liefert alle nötigen Features.
    Ins Auge sticht vor allem «Planner 5D»: Die Anwendung läuft auf herkömmlichen Computern, aber auch auf dem Smartphone und direkt im Browser. Eine spezielle Version nutzt künstliche Intelligenz, um aus einem eingescannten Grundriss direkt ein digitales Abbild zu erstellen, das sich weiterverarbeiten lässt. Dies funktioniert auch in der Gratisversion.
    Wer es sich besonders einfach machen möchte, scannt den Raum mit seinem Smartphone und erhält danach ein digitales Abbild. Das Resultat ist aber oft nicht allzu genau. Für solche, die nur ausprobieren und etwas spielen wollen, empfiehlt sich das digitale Puppenhaus par excellence: «Die Sims » ist ein Game, in dem wir virtuelle Figuren in ein Haus einziehen lassen und durchs Leben begleiten.
    Wer will, kann dort auch nur bauen und seine Bauträume digital verwirklichen – eine grosse Community steuert selbst gebaute Einrichtungsgegenstände bei.
    Einrichtungsprogramme
    Sweet Home 3D
    * http://www.sweethome3d.com/
    * Für Windows, Mac OS X10.4 bis 10.15 und Linux
    * Basisversion gratis mit eingeschränktem Objekt-Katalog, steile Lernkurve, aktive Community.
    RoomSketcher
    * https://www.roomsketcher.de/
    * Für Windows, Mac, iOS und Android
    * Die eingeschränkte Gratisversion benötigt einen Account und ist sehr eingeschränkt, sonst 49 Dollar pro Jahr
    Planner 5D
    * https://planner5d.com/
    * Für Windows, Mac, iOS und Android oder direkt im Browser
    * Gratisversion lässt sich direkt im Browser ausprobieren, spezielle KI-Anwendung erstellt aus einem Grundriss direkt ein virtuelles Abbild, benötigt aber einen Account.
    Blophome
    * http://www.blophome.com/DE/
    * Nur Windows
    * Gratisversion benötigt Account («Blophome Classic»), sonst 5 Euro pro Monat, Katalog von bekannten Möbelmarken, benötigt einen Account.
    Roomle
    * https://www.roomle.com/de
    * Windows, Mac, iOS und Android
    * Katalog von bekannten Möbelmarken, erstellte Räume lassen sich virtuell begehen.
    Apps, um den Raum direkt zu scannen
    Roomle: https://www.roomle.com/de
    Magicplan: https://www.magicplan.app/de/
    Sonstige Software
    Die folgenden zwei Anwendungen werden seit mehreren Jahren nicht mehr weiterentwickelt, sind aber noch verfügbar.
    Room Arranger
    * https://www.roomarranger.com/indexen.html
    * Windows, Mac und Linux
    * 30-Tage Gratisversion.
    Roomeon
    * http://de.roomeon.com/
    * Windows und Mac
    * Katalog von bekannten Möbelmarken und Ausstattungsobjekten, Account nötig.
    6 min
  • Wie viel Alkohol ist zu viel im Lockdown?
    Ständig zu Hause, da kann man sich doch das eine oder andere Glas Wein gönnen - Autofahren muss man ja sowieso nicht. Und die Decke fällt einem auch fast auf den Kopf, da kommt ein Apéro gerade recht - wer ist gefährdet? Gefährtdet sind allen voran diejenign, die sowieso schon gefährdet sind, wenn es um den Alkohol geht. Trotzdem: Versuchen Sie zwei Tage pro Woche ohne Alkohol auszukommen. Am besten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
    Führen Sie ein Trinktagebuch und notieren sie sich die Menge und die einzelnen Alkhoholika, die sie konsumieren. Suchen Sie nach einer Ersatzbeschäftigung. Drehen sie statt des Apéros eine Runde im Quartier.
    9 min
  • Vom Wildkraut zum Gartenkraut
    Gartenkräuter wie Schnittlauch, Kümmel oder Löwenzahn sind Abstammungen von wilden, einheimischen Kräutern. Ihre Eigenschaften haben den Einzug in die Gärten ermöglicht. Die Gartenkräuter Schnittlauch, Kümmel, Sauerampfer und Löwenzahn stammen von einheimischen Kräutern ab. Ihre wilden Verwandten wurden ursprünglich in den Garten genommen und auf zarte und aromatische Blätter, reiche Ernte und Gartentauglichkeit ausgelesen.
    * Garten-Schnittlauch wird jeweils nach der Blüte zurückgeschnitten, leicht gedüngt und bildet alsbald neue Röhren.
    * Garten-Sauerampfer bringt den grössten Ernteertrag im Frühling, nach der Blüte wird er zurückgeschnitten, leicht gedüngt und bringt im Herbst eine zweite Ernte.
    * Garten-Löwenzahn wird im Frühling geerntet und bringt nach der Blüte im Herbst eine zweite Ernte.
    * Garten-Kümmel bildet im ersten Jahr reichlich Blätter aus, die geerntet werden und ein zartes Kümmelaroma aufweisen. Im zweiten Jahr stängelt er auf, blüht und bildet Samen für eine würzige Spätsommerernte.
    Aus dem Gebiet rund um das Mittelmeer stammen Dill, Anis, Borretsch, Kerbel, Peterli und Zitronenmelisse. Der Schnittsellerie bildet eine Ausnahme: Er stammt aus dem Norden aus brackigen Sumpf- und Feuchtgebieten. Schnittsellerie schmeckt aromatisch nach Peterli und Sellerie.
    7 min
  • Was tun gegen Passivrauchen zuhause?
    Der Nachbar raucht und der Rauch dringt durch Wände und Böden, Ritzen und offene Fenster in die eigene Wohnung. Unangenehm. Doch den Nachbarn damit zu konfrontieren, ist auch nicht ohne. Immerhin darf auch er tun und lassen, was er will. «Ist der Rauch des Nachbars für mein Kleinkind schädlich?» Das ist eine Frage, die Claudia Künzli häufig hört. Sie ist Leiterin Gesundheitsförderung und Prävention der Lungenliga Schweiz und sagt: «Sie zu beantworten, ist schwierig. Die Schadstoffe in der Luft müssten vor Ort gemessen werden. Und weil dies kaum ein Vermieter übernimmt, muss es die Mieterin selbst bezahlen.»
    Da es keine Regelung gibt, jemandem das Rauchen in den eigenen vier Wänden zu verbieten, rät Claudia Künzli zu folgendem Vorgehen:
    1. Den Nachbarn ansprechen: Damit betritt man die Privatsphäre des Nachbarn. Dass er emotional reagiert, ist quasi vorprogrammiert. Zu Recht. Er darf tun und lassen, was er will. Vielleicht kann man sich auf bestimmte rauchfreie Zeiten oder Zimmer einigen?
    2. Sich im Haus mit anderen solidarisieren: Sind auch andere betroffen? Kann man gemeinsam den Raucher ansprechen? Oder kann man zusammen zum Vermieter gehen?
    3. Vermieter ansprechen: Vielleicht kann er helfen? Wenn der Vermieter nicht reagiert, bleibt nur noch die Möglichkeit, den Mietzins auf einem Konto zu deponieren, weil das Mietobjekt durch das Passivrauchen an Wert verliert.
    4 min
  • Probearbeiten: Ist nichts anderes abgemacht, gibt es einen Lohn
    Schon mal ein gutes Zeichen, wenn der Chef die Kandidatin für einen Probearbeitstag einlädt. In der Regel darf man dafür einen Lohn verlangen. Aber es gibt Ausnahmen. Und: «Probearbeiter» sollten in gewissen Situationen darauf achten, dass sie sich beim aktuellen Arbeitgeber keinen Ärger einhandeln. Probetag oder Schnuppertag: Ein grosser Unterschied
    * Grundsätzlich dürfen Jobkandidaten für einen Probetag einen branchenüblichen Lohn für ihre Arbeit erwarten. Allerdings gibt es zwei Ausnahmen.
    * Ausnahme 1: Es handelt sich um einen Schnuppertag. Die Bewerberin oder der Bewerber schaut einen Tag lang über die Schultern und lernt das Team kennen. Sie oder er packen nicht mit an. In diesem Fall steht keine Entschädigung zu.
    * Ausnahme 2: Es wurde vereinbart, dass es keinen Lohn für die Probearbeit gibt. Das muss die Firma aber klar vorher mitteilen. Tut sie dies nicht, kann der Kandidat davon ausgehen, dass er Lohn bekommt. Vorausgesetzt natürlich immer: Er arbeitet produktiv mit. Idealerweise wird diese Frage vorab geklärt.
    Soll man das Thema Lohn für den Probetag ansprechen?
    * Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Vor allem, wenn man den Job unbedingt will. Eine solche Frage kann schlecht ankommen und vielleicht sogar die neue Stelle kosten.
    * Empfehlung: Schauen Sie nach dem Probearbeiten weiter. Haben Sie die Stelle bekommen, schmerzt ein «Gratis-Arbeitstag» wohl kaum. Es hat sich ja gelohnt.
    * Falls es nichts wurde mit dem neuen Job, sollte man aber nachträglich eine Entschädigung verlangen. Sie steht den Kandidaten zu.
    Ist Arbeiten an einem Ferientag überhaupt erlaubt?
    * Wer einen Probearbeitstag absolviert, muss in der Regel beim aktuellen Arbeitgeber dafür einen Ferientag beziehen. Grundsätzlich verbietet das Gesetz die Arbeit während der Ferien, sofern dadurch die Interessen des Arbeitgebers verletzt werden. Gemeint ist damit, wenn man zur Konkurrenz arbeiten geht oder sich verausgabt und erschöpft wieder zur Arbeit erscheint.
    * Eine Erschöpfung sollte nach einem Arbeitstag auf Probe wohl kaum eintreten. Daher handelt man sich hier keinen Ärger ein.
    * Vorsichtiger sollte man aber bei einem Probetag bei der Konkurrenzfirma sein. Das sollte man vorher mit dem aktuellen Arbeitgeber klären.
    Versicherung während dem Probearbeitstag
    * Verunfallt ein Kandidat oder eine Kandidatin während der Probearbeit, ist die Unfallversicherung der Firma zuständig.
    * Handelt es sich lediglich um einen Schnuppertag, springt die Unfallversicherung des aktuellen Arbeitgebers ein.
    * Falls man arbeitslos ist, bezahlt die Unfallversicherung der Krankenkasse.
    5 min
  • Kundenkarten-Apps: Diät für das Portemonnaie
    Eine Kundenkarte hier, eine dort: Schnell wird das Portemonnaie dicker und dicker. Eine Kundenkarten-App macht es wieder rank und schlank. Dank einer App wandern alle Kundenkarten ins Smartphone: Statt an der Ladenkasse die physische Karte hervorzukramen, wählen wir die Kundenkarte in der App aus und zeigen diese dem Kassierer, der dann wie bei einer physischen Karte den Code vom Smartphone-Bildschirm einscannt.
    Kundenkarten selber digitalisieren
    Die Kundenkarte digitalisieren wir vorher selbst: Mit dem Smartphone scannen wir den aufgedruckten Code auf der Kundenkarte ein – oft ist es ein Strichcode – und hinterlegen die Informationen so in der App. In vielen Kundenkarten-Apps sind bekannte Geschäfte bereits hinterlegt, etwa Migros, Coop oder Manor.
    Kundenkarten-Apps mit oder ohne Bezahlsystem
    Bei den Kundenkarten-Apps gilt es zwei Varianten zu berücksichtigen. Bei der einen Variante ist es nicht möglich, eigene Kundenkarten zu erfassen, sondern es gibt nur eine begrenzte Auswahl an Geschäften, die die App zur Verfügung stellt. Der Grund: Diese Apps sind an ein Bezahlsystem gekoppelt, was wiederum bedeutet, dass ein Geschäft erst autorisiert werden muss, bevor es in der Auswahl erscheinen kann. Apps mit Bezahlsystemen sind solche der jeweiligen Smartphone-Betriebssysteme iOS und Android, aber auch Twint der Postfinance.
    In Apps ohne Bezahlsystem lassen sich fast immer auch Kundenkarten erfassen, die noch nicht im System hinterlegt sind, also etwa das Quartierlädeli um die Ecke, das keiner grösseren Kette angehört. Vorausgesetzt natürlich, die Kundekarte verfügt über einen scanbaren Code, beispielsweise einen Strich- oder QR-Code. Ansonsten unterscheiden sich die Apps von dieser Variante nur geringfügig – ausprobieren lohnt sich und ein Blick in die Datenschutzbestimmungen sowieso.
    Eine Alternative ist die App des Geschäfts selbst, denn grössere Ketten bieten oft gleich eigene Apps an, die häufig noch mehr Vorteile bieten als eine reine Kundenkarte. Wer jedoch alle Kundenkarten in einer App bündeln möchte, ist mit den folgenden Apps gut beraten.
    Kundenkarten-Apps
    Stocard
    * Android
    * iOS
    Pass2U
    * Android
    * iOS
    Mobile-Pocket
    * Android
    * iOS
    WalletPasses: Nur Android
    OneWallet: Nur Android
    Apps mit Bezahlsystem
    AppleWallet: Nur iOS (an Apple Pay geknüpft)
    Google Pay: Nur Android (an Google Pay geknüpft)
    Twint: für iOS und Android
    Hinweis eines Hörers: Es kann sein, dass manche Geschäfte darauf bestehen, dass man die echte Kundenkarte oder zumindest die App des Geschäfts verwendet, statt einer Kundenkartenapp – selbst wenn die entsprechende Karte in der Kundenkartenapp erfasst werden kann.
    5 min
  • Wenn die Brille wegen der Maske beschlägt
    Maske und Brille – ist es draussen noch kalt, sorgt das für beschlagene Gläser, wenn man einen Raum betritt. Der wichtigste Tipp: Die Maske muss gut am Gesicht anliegen und die Brille muss über der Maske getraten werden. Maske tragen mit Brille – die wichtigsten Tipps
    * Brille über der Maske tragen.
    * Die Maske muss über der Nase und die Wangen eng anliegen. Eingearbeiteten Draht entsprechend biegen – Hände vorher desinfizieren.
    * Bei selber gemachten Masken kann ein Pfeifenputzer eingarbeitet werden.
    * Allenfalls die Gummibändel für die Ohren kürzer machen.
    * Testen Sie, ob Seife oder Abwaschmittel besseren Schutz vor Beschlag bietet.
    * In Drogerien und beim Optiker gibt es Anti-Beschlag-Sprays.
    5 min
  • Trockenheit – und alles mäht Rasen?
    In einem grasreichen Blumenrasen wächst das Gras trotz der Trockenheit und würde ohne Schnitt die Blütenpflanzen unterdrücken, deshalb wird dieser Typ Blumenrasen jetzt geschnitten. Es lohnt sich jedoch Blumen-Inseln zu gestalten: Flecken mit knospenden Margeriten oder blau blühendem Günsel werden stehen gelassen, man kann ihnen eine Form geben, z.B. eine Wellenlinie, ein Herz oder ein Dreieck. Die Blumen kommen zur Blüte, säen sich aus und bereichern den Blumenrasen.
    Wichtig: Schnitthöhe des Rasenmähers auf 6cm bis 8cm Höhe einstellen, so werden die Rosetten, der im Sommer blühenden Stauden, geschont.
    Jeder Rasen ist anders
    Jeder Blumenrasen ist ein Unikat und so gibt es gewisse Typen von Blumenrasen, welche noch nicht gemäht werden: sie enthalten kaum Gras, es wachsen Thymian, verschiedene Habichtskräuter und Nelken. Der Standort ist sehr trocken und heiss, das kann ein kleines Südbord sein, oder ein Streifen entlang von Weg oder Sitzplatz. Dieser Typ Blumenrasen wird erst nach der Blüte im Spätsommer geschnitten.
    Gewöhnlicher Rasen mit viel Gras wird geschnitten, Schnitthöhe beim Rasenmäher jedoch eine Stufe höher stellen, so wird das Gras geschont und es übersteht die Trockenheit besser.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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