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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Richtig Joggen beginnen
    Joggen, Rennen, Laufen – die natürlichste Sportart der Welt. Es braucht nicht viel zum Joggen. Trotzdem lohnt es sich, den Einstieg ernsthaft anzugehen. Sonst haben wir bald wieder ausgejoggt. Wer laufen will, braucht Durchhaltewillen. Der Anfang ist ja noch spannend, die Fortschritte gross. Doch um das vielgehörte Glücksgefühl zu erreichen, muss man Hochs und Tiefs durchlaufen. Es ist deshalb wichtig, bereits den Start richtig zu gestalten.
    Intensität und Häufigkeit
    * Anfänger sollen am besten zweimal wöchentlich joggen gehen. Wichtig ist die Regelmässigkeit.
    * 30 Minuten reichen bereits und es muss nicht durchgejoggt werden, sondern zügiges Gehen und Joggen können sich abwechseln.
    * Die Intensität ist die richtige, wenn man sich noch unterhalten kann – im Notfall auch im Selbstgespräch.
    * Erst nach drei bis vier Wochen soll gesteigert werden. Die Faustregel lautet: Steigere zuerst die Häufigkeit, dann die Dauer und dann die Intensität.
    Körperhaltung
    * Kopf: Der Kopf geht voran. Er ruht möglichst entspannt auf den Schultern. Der Blick ist nach vorne gerichtet.
    * Arme: Die Arme schwingen aktiv seitlich des Körpers mit. Der Ellbogen bildet einen rechten Winkel oder spitzer.
    * Oberkörper: Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, bleibt dabei aber aufrecht und stolz. Anfänger tendieren dazu, hinten «abzusitzen». Schieben Sie Ihr Becken beim Laufen nach vorne, so richten Sie sich automatisch auf.
    * Fuss: Der Fuss sollte nah vor dem Körper aufsetzen, dafür hinter dem Körper länger auf dem Boden bleiben. Der längere Bodenkontakt hinten sorgt für einen guten Vortrieb. Der kurze Bodenkontakt vorne für einen nicht zu langen Schritt und ein aktives Auftreten. Je nach individuellem Laufstil setzen Sie mit den Fersen, dem Mittelfuss oder dem Vorfuss zuerst auf.
    5 min
  • Pensionskasse: Monatliche Rente oder Kapitalbezug?
    Pensionierung: Endlich Zeit, das Leben zu geniessen. Aber wird die Rente reichen? Ein Entscheid spielt da eine wichtige Rolle. Nämlich ob man die Pensionskasse als Rente bezieht oder sich sofort auszahlen lässt. Ein Entscheid mit weitreichenden Folgen, der wohl überlegt sein muss. Rente oder Kapital? Eine Patentlösung gibt es nicht. Die Entscheidung hängt sehr von der jeweiligen Situation ab. Viele Faktoren spielen eine Rolle:
    * Wieviel Kapital steht zur Verfügung?
    * Wie sind die Bedingungen der Pensionskasse? (Umwandlungssatz, Auszahlungsmodalitäten etc.)
    * Welchen Steuersatz hat meine Wohngemeinde?
    * Welches Sicherheitsbedürfnis habe ich?
    * Wie flexible möchte ich das Geld verwenden?
    * Welchen Aufwand möchte ich mit der Geldverwaltung betreiben?
    * Lohnt es sich, eine vorhandene Hypothek abzubezahlen?
    * Sind Erben da, die abgesichert werden sollen?
    * Wie hoch ist meine Lebenserwartung?
    Daher macht es Sinn, wenn man sich von einem Vorsorge-Experten beraten lässt, der verschiedene Szenarien genau durchrechnet und Fragen beantworten kann.
    Natürlich kann sich aber jeder selbst einen groben Überblick verschaffen und herausfinden, wohin die Tendenz gehen könnte. Rente oder Kapital. Und so gehts:
    Erster Schritt: Finanzplan erstellen
    Stellen Sie als erster die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben für das Leben nach Ihrer Pensionierung einander gegenüber. Hierbei kann Ihnen ein einfacher Budgetplaner für die Pensionierung helfen. Weitere Tipps dazu finden Sie auch hier .
    Stellt man fest, dass das Geld nicht ausreichen könnte, sollte man sich nach Lösungen umsehen.
    Zweiter Schritt: Stellen Sie die Renten- und Kapitalbezug einander gegenüber
    Mit welcher Variante bleibt für mich mehr? Einen ersten Überblick verschafft ein einfacher Vergleichsrechner im Internet.
    Somit haben Sie eine erste Idee, wie Ihre Situation aus finanzieller Sicht aussieht. Das alleine reicht aber nicht.
    Dritter Schritt: Wägen Sie Vor- und Nachteile gegeneinander ab
    Nun gilt es weiter Überlegungen anzustellen wie oben aufgeführt. Wägen Sie Vor- und Nachteile der zwei Varianten gegeneinander ab. So ist zum Beispiel der grosse Vorteil der Rente, dass sie ein Leben lang automatisch kommt, ohne dass ich dafür etwas tun muss.
    Sie hat aber auch Nachteile: Zum Beispiel kann man nicht frei über das Geld verfügen. Oder: Nach dem Tod erhalten die Nachkommen kein Geld aus der Pensionskasse und die Rente muss zu 100 Prozent als Einkommen versteuert werden.
    Der grosse Pluspunkt des Kapitalbezugs ist, dass man frei über das Geld verfügen, sich auch mal besondere Wünsche erfüllen kann. Man kann es gewinnbringend anlegen. Das ist aber gleichzeitig auch gefährlich: Was, wenn man falsch anlegt und Geld verliert? Was, wenn man nicht richtig einteilt und das Geld nicht bis zum Lebensende reicht?
    Eine Liste mit weiteren Vor- und Nachteilen sowie möglichen Beweggründen finden Sie hier .
    Eine weitere Möglichkeit: Renten- und Kapitalbezug
    Vielleicht kommt für Sie auch in Frage, nur einen Teil des Pensionskassengeldes sofort und den Rest als Rente zu beziehen. Laut Experten benötigen Pensionäre im Schnitt 500'000 Franken. Sinnvoll könne sein, diese 500'000 Franken als sichere Rente zu beziehen und den Rest ausbezahlen zu lassen. Lassen Sie sich dazu beraten.
    Bei erwerbstätigen Ehepaaren kann es zudem Sinn machen, dass der eine Partner die Rente bezieht, der andere das Kapital auszahlen lässt. Vergleichen Sie dabei die Pensionskassen-Bedingungen und schauen Sie, wo sie wie besser fahren.
    Beginnen Sie früh mit der Vorsorgeplanung
    Spätestens mit 50 Jahren sollte man seine Rentenfinanzierung aufgleisen. So bleibt noch Zeit, zu reagieren, falls man merken sollte, dass das Geld im Alter knapp werden könnte.
    Was Sie auf keinen Fall verpassen dürfen: Falls Sie Kapital beziehen möchten, müssen Sie dies Ihrer Pensionskasse frühzeitig mitteilen. Je nach Kasse kann diese Frist bis zu drei Jahre betragen. Prüfen Sie also Ihre Unterlagen und streichen Sie sich den Termin in Ihrer Agenda rot an. Verpasst man das Datum, besteht die Möglichkeit nicht mehr. Dann bleibt nur noch der Rentenbezug.
    6 min
  • Diese Dienste bieten Online-Umfragen für die Schule
    Wir stellen eine Reihe Werkzeuge vor, mit der Umfragen für Matur- und Studien-Arbeiten (aber nicht nur!) erstellt werden können. Die Anforderungen für Umfragen im schulischen Kontext sind schnell klar: Es sollte nichts kosten und auf Deutsch sein. Dazu gibt es eine Reihe von Angeboten, die sich in der Art der Fragemöglichkeiten kaum unterscheiden.
    Alle bieten Multiple-Choice, Matrizen, Texteingaben und einzelne Fragen an Doch die Gratisangebote sind oft stark eingeschränkt, fast immer in Bezug auf die Anzahl der Antworten. Das Limit ist schnell ausgeschöpft: Liegt die Limite bei 100 Antworten, können gerade mal 10 Fragen von 10 Teilnehmerinnen beantwortet werden.
    Auswertung und Datenschutz
    Zwei weitere wichtige Punkte sind die Auswertungsmöglichkeiten und der Datenschutz. Eine Umfrage im schulischen Umfeld – für Forschungszwecke – muss in irgendeiner Weise sinnvoll ausgewertet werden können. Dazu muss aber der Online-Dienst, der die Umfrage bereitstellt, diese Auswertungsmöglichkeiten auch anbieten – oder zumindest den Export der Daten ermöglichen.
    Der Datenschutz ist ein weiterer wichtiger Punkt, vor allem, wenn die Umfrage besonders schützenswerte Daten nach dem Schweizer Datenschutzgesetzt verarbeiten soll. Es lohnt sich deswegen ein Blick in die Datenschutzerklärung, ob diese einigermassen sinnvoll und verständlich ist, und wie der Umfrage-Anbieter mit den Daten umgeht.
    Die Umfrage-Dienste
    Folgende Dienste bieten sich für den schulischen Kontext an, die Angaben beziehen sich auf die Gratisversion.
    Surveymonkey: bis 10 Fragen/100 Antworten, Webseite nur teilweise auf Deutsch übersetzt, Datenschutzerklärung schwer verständlich.
    Zur Webseite
    Umfrage online: 350 Antworten möglich, Werbung, maximal 1 Monat dauernde Umfrage, Datenschutzerklärung vorhanden und lesbar, Spezialangebot für Studierende.
    Zur Webseite
    EasyFeedback: 10 Fragen, maximal 100 Teilnehmende pro Umfrage, Datenschutzerklärung vorhanden und lesbar.
    Zur Webseite <%20https:/easy-feedback.de/>
    Google-Formulare: beschränkte Auswertungsmöglichkeit, nur für sehr einfache Umfragen, Datenschutzerklärung intransparent.
    Zur Webseite
    Q-Set: bis zu 2000 Antworten, Werbung, ein Teil der Auswertung ist kostenpflichtig, Spezialangebot für Studierende, Datenschutzerklärung sehr knapp gehalten.
    Zur Webseite
    LimeSurvey: 25 Antworten pro Monat, Werbung. Es ist Open-Source-Software, es ist also möglich, die Umfrage auf einem eigenen Server aufzusetzen und einzurichten.
    Zur Webseite
    5 min
  • Krebs und Corona: Bin ich Risikopatient?
    Krebsbetroffene gehören in die Corona-Risikogruppe. Sie müssen besonders aufmerksam sein. Und das sind sie: Noch nie haben so viele Menschen beim Krebstelefon der Krebsliga Schweiz um Rat gefragt wie in letzter Zeit. Rat zu geben ist aber schwierig. «So etwas habe ich in all den Jahren bei der Krebsliga noch nie erlebt», sagt Anna Zahno, Leiterin des Krebstelefons der Krebsliga Schweiz. «Obschon wir es in den Beratungen oft mit Menschen in einer Ausnahmesituation zu tun haben, verunsichert die Coronakrise die krebsbetroffenen Menschen noch mehr.»
    Die Frage nach dem Risiko
    Das BAG sagte zuerst, alle Krebsbetroffenen seien Risikopatienten. Davon ist das Bundesamt wieder etwas weggekommen. Tatsache ist: Man weiss nicht alles. Krebsbetroffene, deren Abwehrsystem durch die Therapie geschwächt ist, und Krebsbetroffene mit beschädigtem Herzen oder mit Begleiterkrankungen müssen sehr vorsichtig sein. Vorsichtshalber alle anderen auch.
    Am besten einschätzen kann die Situation die behandelnde Ärztin, der behandelnde Arzt. Auch, ob die Therapie abgebrochen oder ausgesetzt werden sollen. Rufen Sie also ungeniert in der Praxis oder dem Spital an.
    7 min
  • Schaffen Sie Tränken für Vögel und Igel
    Normalerweise trinken Vögel, Igel und andere Kleintiere aus Pfützen oder kleinen Wassertümpeln. Nun ist es trocken. Sie können den Tieren helfen, indem Sie Tränken in Ihrem Garten schaffen. Das ist ganz einfach. In der Brutzeit sind Spatzen, Stare, Mönchsgrasmücken, Meisen und andere Gartenvögel sehr beschäftigt: Sie verteidigen ihre Reviere, bringen Nistmaterial heran und bauen Nester. Bald werden sie Eier legen und brüten.
    Wasser ist wichtig für die Gefieder-Pflege
    Sie brauchen Wasserstellen nicht nur um zu trinken, sondern sie pflegen mit einem Bad ihre Gefieder oder kühlen sich bei heissem Wetter ab. Auch andere kleine Tiere wie Igel brauchen nun Wasserstellen. Sie können ihnen helfen, bei der Wassersuche Kräfte zu sparen, indem Sie ihnen eine Tränke basteln. So eine Tränke ist einfach gemacht:
    * Dafür eignet sich ein Blumentopfuntersetzer. Diese Unterteller haben die geeignete Randhöhe von 3-5 Zentimetern. Die Wasserstelle sollte im Garten an einem übersichtlichen Ort auf dem Rasen oder auf dem Sitzplatz platziert werden. So sehen die badenden und trinkenden Vögel es frühzeitig, wenn sich eine Katze nähert.
    Tränke alle drei Tage reinigen
    Vögel trinken und baden tagsüber, wenn sie nicht gestört werden. Igel kommen nachts zur Tränke. Steht keine offene Stelle im Garten zur Verfügung, so stellt man zwei Tränken auf: eine Tränke am Boden für Igel und eine Tränke erhöht z.B. auf einem alten Stuhl für die Vögel. Weitere Tipps:
    * Eine volle Giesskanne in der Nähe vereinfacht das tägliche Auffüllen der Tränke.
    * Reinigen Sie mit einer alten Abwaschbürste die Wassertränke alle drei Tage.
    6 min
  • Die Ambulanz rauscht an: So verhalten sich Autofahrer richtig
    Wenn plötzlich die Sirene heult und das Blaulicht blinkt, ist Eile geboten. Das kann nervös machen, vor allem, wenn man nicht ausweichen kann. Wie muss man in solchen Situationen reagieren? Eine kleine Auffrischung. Generell:
    * Einsatzfahrzeuge haben immer Vortritt.
    * Kommt ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Sirene, muss man grundsätzlich nach rechts ausweichen.
    * Als erstes den Blinker setzen, um dem Einsatzwagen zu signalisieren, dass man ihn gesehen hat.
    * Die Fahrt verlangsamen und so bald wie möglich ausweichen. Anhalten ist nicht obligatorisch. Auf keinen Fall abrupt abbremsen, da sonst eine Auffahrkollision droht.
    * Besteht keine Möglichkeit, auszuweichen: Zügig weiterfahren, aber auch hier den Blinker setzen, damit das Blaulicht-Fahrzeug weiss, dass Sie baldmöglichst Platz machen.
    * Nie an engen Stellen oder vor unübersichtlichen Kurven anhalten.
    * Wenn das Einsatzfahrzeug vorbei ist: Prüfen Sie die Situation sehr genau, bevor Sie sich wieder in den Verkehr einreihen. Häufig kommen mehrere Einsatzwagen nacheinander.
    Innerorts:
    * Normalerweise ist das Trottoir für Autofahrer tabu. Bei Blaulicht-Einsätzen ist es aber erlaubt und sogar sinnvoll, auf das Trottoir auszuweichen.
    * Aber Achtung: Prüfen Sie vorher genau, ob sich keine Fussgänger oder Velofahrer nähern.
    An der Ampel:
    * Einsatzfahrzeuge haben immer Vortritt, auch wenn Ihre Ampel auf grün steht. Bleiben Sie daher mit Ihrem Fahrzeug stehen.
    * Steht Ihre Ampel auf rot und kommt ein Blaulicht-Fahrzeug von hinten an, weichen Sie wenn möglich nach rechts aus.
    * Geht das nicht, muss man wohl oder übel bei rot langsam und vorsichtig über die Kreuzung fahren und dabei den übrigen Verkehr genau beobachten.
    * Fahren Sie auch, wenn ein Blitzkasten montiert ist. Mit einer Busse ist in einem solchen Fall nicht zu rechnen. Bei der Auswertung der Fotos erkennt die Polizei meist das Einsatzfahrzeug und weiss so, dass man ausweichen musste.
    * Sollte trotzdem eine Busse im Briefkasten liegen: Informieren Sie die Polizei über die Vorkommnisse. Gut ist, wenn Sie sich nach dem Ampelblitzen Ort, Datum und Zeit notieren. So kann die Polizei prüfen, ob dann ein Einsatz im Gange war. Die Busse wird dann gelöscht.
    Auf der Autobahn:
    * Rettungsgasse bilden. Wie genau? Eine einfache Eselsbrücke gibts in der Bildergalerie unten.
    * Der Pannenstreifen sollte immer frei bleiben.
    * Im Tunnel so rechts wie möglich fahren.
    * Bei Stau nie zu nahe auf das vordere Fahrzeug auffahren, da man so nicht mehr nach links oder rechts ausweisen kann.
    * Ideal ist, wenn die Rettungsgasse gebildet wird, sobald sich die Fahrzeuge stauen, nicht erst, wenn eine Sirene hörbar ist.
    Bussen sind möglich:
    * Nicht blinken: 100 Franken.
    * Nicht ausweichen: Hier droht ein Verfahren vor Gericht.
    6 min
  • «Ich mach' schnell einen Hotspot auf!»
    Ein Hotspot auf dem Smartphone – so funktioniert er. Nein, es ist kein touristischer Hotspot. Der Smartphone-Hotspot ist sozusagen der Internetanschluss für die Hosentasche.
    Das Smartphone wird zum Router
    Er verwandelt das Smartphone in einen Internet-Router, also in das Kästchen, das zuhause den Internetanschluss in der Wohnung bedeutet. Wenn wir also sagen: «Mach' einen Hotspot auf», dann wird aus unserem Smartphone ein W-Lan-Router, womit sich andere Geräte verbinden können und so Zugang zum Internet erhalten.
    Dazu müssen wir auf dem Smartphone zwei Dinge festlegen:
    * Der Name des Netzwerks, also die sogenannte SSID
    * Ein Passwort
    Der Name kann frei gewählt werden, zum Beispiel «Hosentascheninternet», mit Vorteil aber ein Name, der keinen Rückschluss auf die eigene Person zulässt. Denn diesen Namen sehen alle im «Empfangsgebiet» des Hotspots.
    Auch hier gilt: Ein kluges Passwort setzen
    Das Passwort ist wichtig, weil sich sonst irgendwelche unbefugte Dritte mit unserem Smartphone-W-Lan verbinden und damit auch unser Datenvolumen des Handy-Abos mitbenutzen können. Sobald Name und Passwort definiert sind, der Hotspot eingeschaltet ist, taucht der Name «Hosentascheninternet» in der Liste der verfügbaren W-Lans auf. Nun können sich Geräte damit verbinden.
    So geht der Hotspot auf
    Für Android-Smartphones und iPhones ist die Einrichtung eines Hotspots ähnlich. Unter Android ist der Hotspot unter «Einstellungen => Netzwerk und Internet» zu finden, bei iPhones heisst es «Einstellungen => Mobiles Netz». Zusätzlich muss noch «Zugriff für andere erlauben» aktiviert werden. Folgende Links sind die detaillierten Anleitungen für die jeweiligen Smartphone-Betriebssysteme:
    * iPhone-Anleitung
    * Android-Anleitung
    * Anleitung für beide Systeme von der Swisscom mit Screenshots
    Vorsicht beim Datenvolumen
    Wichtig zu wissen: Ein Hotspot frisst zweierlei, Batterie und Daten. Besonders bei den Daten ist Vorsicht angebracht, wenn im Handy-Abo kein unbegrenztes Datenvolumen inbegriffen ist. Ein, zwei längere Videos streamen, braucht das Guthaben ziemlich schnell auf.
    Gerade bei iPhones kann das ziemlich schnell passieren: Es gibt die Einstellung, dass sich ein anderes Apple-Gerät automatisch mit einem persönlichen Hotspot verbinden soll, wenn gerade kein W-Lan in der Nähe ist. Das kann rasch versteckte Kosten generieren und sollte deswegen bei einem limitierten Daten-Abo deaktiviert werden.
    5 min
  • Welche Farbe darf's sein beim Sonnenbrillenglas?
    Hellblau, hellrosa oder doch dunkelbraun, so dass man die Augen nicht sieht? Beim Sonnenbrillenglas hat man die Qual der Wahl. Soviel vorneweg: Auch ein weisses Glas kann über kompletten UV-Schutz verfügen. Die Farbe des Glases hat also nichts damit zu tun. Wohl aber mit dem Blenden. Jürg Bünzli, Augenoptiker und Präsident der Zürcher Augenoptiker empfiehlt:
    * Vorsicht vor selber importierten Label-Sonnenbrillen. Bei diesen ist der UV-Schutz oft ungenügend. In der Schweiz sollten nur Sonnenbrillen mit UV-Schutz verkauft werden. Die Brillen aus dem Fachhandel sind sicher.
    * Die Farbe des Glases ist Geschmackssache. Je heller das Glas, umso mehr blendet es. Am Wasser und in den Bergen ist ein dunkleres Glas empfehlenswert.
    * Polaroidgläser sorgen für gute Sicht beim Autofahren. Allerdings kann man damit unter Umständen das Navi schlechter lesen. Das gleiche gilt für das Smartphone. Deshalb: Vor dem Kauf unbedingt ausprobieren.
    * Wer gerne wandert und dazu die Karte lesen muss, ist mit einem Glas, das unten heller ist gut bedient.
    * Je grösser das Glas der Brille, umso besser der Schutz. Man darf also die grosse Sonnenbrille gerne weiterhin tragen.
    * Für Sportler sind abgerundete Brillen gut. Diese schützen auch seitlich vor Strahlung und sie schützen zusätzlich vor Wind.
    * Wichtig: Probieren Sie vor dem Kauf eine Sonnenbrille an der Sonne aus und nicht nur im Laden.
    5 min
  • Lavendel richtig schneiden
    Der Echte Lavendel gehört zu den bekanntesten Gartenpflanzen und wird gerne als Begleitpflanze zu Rosen gesetzt. Der beste Zeitpunkt um Lavendel zu schneiden ist im April, denn wird er zu früh geschnitten, können seine jungen Triebe in kalten Frostnächten erfrieren. Lavendel gehört wie Thymian, Rosmarin, Bergbohnenkraut und Ysop zu den Halbsträuchern. Bei einem Halbstrauch verholzen die älteren Triebe der Pflanze. Wird Lavendel nicht regelmässig zurück geschnitten, dann verholzt er immer mehr, wird lückig im Wuchs und blüht weniger.
    Rückschnitt des Lavendels im April:
    * Im Inneren des Lavendelstockes entdeckt man die dickeren, holzigen Triebe.
    * An diesen Trieben haben sich kleine Quirle von hellgrauen Blättern entwickelt, das sind die jungen Blütentriebe
    * Der Lavendel wird bis zu diesen jungen Blütentrieben zurück geschnitten
    Lavendel als Einfassungspflanze
    Möchte man den Lavendel als Einfassungspflanze im Garten verwenden, z.B. anstelle von Buchs, so kann man aus dem Schnittgut Stecklinge schneiden: Man kürzt die geraden Zweige auf 10cm ein, beim oberen Drittel bleiben die Blätter bestehen, alle darunter liegenden Blätter werden abgestreift. Der ganze, blattlose untere Teil der Stecklinge wird in den Boden gesteckt und gut gegossen.
    Dank diesem Schnitt wird der Lavendel im Sommer üppig blühen, seine Blüten sind eine reiche Nektarquelle für Schmetterlinge und Wildbienen. Lavendel gibt es in verschiedenen Sorten, sie sind eine beliebte Begleitpflanze zu Rosen:
    * «Hidcote Blue» blüht violettblau, ist kompakt und niedrig im Wuchs
    * «Rosea» blüht rosarot
    * «Nana Alba» ist kompakt wachsend und blüht weiss
    Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ohne Sorte ist eine Heilpflanze. Die Blüten werden getrocknet und für Tee verwendet. Lavendeltee wirkt beruhigend, Stress mindernd, Angst lösend und entspannend.
    6 min
  • Velo fit für den Frühling machen
    Die Ostertage stehen vor der Tür, das Wetter ist frühlingshaft, wir haben Lust auf Bewegung. Und – Coronavirus sei Dank – wir haben Zeit. Zeit, das Velo frühlingsfit zu machen. Marius Graber, Technikredaktor vom Velojournal, rät:
    * Machen Sie den Veloservice zuhause: Die Räder pumpen, die Kette ölen und das Velo putzen. Beim Putzen geht es nicht nur darum, dass das Velo sauber wird, sondern auch darum, dass wir kontrollieren, ob es noch intakt ist.
    * Stellen Sie den Sattel richtig ein: Steht man neben dem Velo, sollte der Sattel auf Höhe des Hüftknochens sein. Wenn Sie auf dem Sattel sitzen, ein Bein gestreckt hängen lassen, dann sollte der Absatz gerade auf das Pedal (ganz unten) zu liegen kommen.
    * Fragen Sie bei der Werkstatt an: Trotz Corona haben Velowerkstätte geöffnet. Braucht ihr Velo einen grösseren Service, rufen Sie Ihren Mechaniker an und fragen, wie und wann Sie das Velo kontaktlos übergeben können.
    * Produkte für den Veloservice zuhause: Online aber auch über den Velomechaniker erhalten Sie die Produkte, die Sie für den Service zuhause benötigen. Fragen Sie einfach nach.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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