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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Virtuelle Wettkämpfe: Gegeneinander und doch allein
    Viele Volksläufe und Wettkämpfe mussten wegen Corona abgesagt werden. Es ist Zeit für neue Ideen. Gleich mehrere Veranstalter lancieren virtuelle Läufe. Es wird gegen andere, mit anderen, und doch allein gelaufen. Niemand muss. Doch wen Wettkämpfe und Volksmassen zu mehr Bewegung motivieren, könnte davon profitieren:
    * One Million Run: Am Wochenende vom 30. und 31. Mai 2020 sollen innerhalb von 48 Stunden eine Million Kilometer zusammen gelaufen werden. Egal in welchem Tempo, egal wo, egal wann. Die Teilnahme ist gratis, Gespendetes kommt der Schweizer Sporthilfe zugute. Der Anlass wurde von Weltklasse Zürich ins Leben gerufen und von diversen Unternehmen unterstützt.
    * viRACE: Verschiedene abgesagte Volksläufe können virtuell mit der App viRACE gelaufen werden. Wie in echt gibt es einen Startschuss und die Läuferin, die das Rennen irgendwo absolvieren kann, wird immer wieder über die Kopfhörer informiert, wo sie sich auf der Originalstrecke befinden würde. Wer will, kann sich auch mit Gegnern messen. Initianten sind Swiss Running und running.coach.
    4 min
  • Kaffeemaschinen-Entkalker: Es muss nicht immer der Teuerste sein
    Im Schnitt trinken wir pro Tag über drei Tassen Kaffee. Da gibt es einiges zu tun für unsere Kaffeemaschine. Damit sie lange hält, sollte man sie regelmässig und richtig entkalken. Die teuren Spezialentkalker von den Maschinenherstellern sind dabei meist nicht nötig. Wie oft soll man die Kaffeemaschine entkalken?
    Das kommt auf zwei Komponenten an: Auf die Anzahl Kaffees und auf den Härtegrad des Wassers in der Wohngemeinde. Diesen findet man auf der Rechnung des Wasserwerkes oder auch im Internet, zum Beispiel unter trinkwasser.svgw.ch .
    Bei modernen Kaffeemaschinen kann diese Zahl eingegeben werden und muss nicht mehr daran denken. Die Kaffeemaschine warnt, wenn eine Entkalkung ansteht. Bei älteren Modellen muss es der Besitzer selbst im Auge behalten. Man sagt, wenn beide Zahlen hoch sind – also Kaffeezahl und Wasserhärte – sollte man 1 – 2 Mal pro Monat entkalken.
    Weitere Indizien, dass eine Entkalkung ansteht:
    * Der Kaffee riecht nicht mehr so gut
    * Die Maschine ist lauter und hat länger, den Kaffee zuzubereiten
    * Die Crema – also das Schäumchen auf dem Kaffee – ist nicht mehr da.
    Welches Entkalkungsmittel?
    «Kassensturz» hat vor einiger Zeit Flüssig-Entkalker genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis:
    * In allen Entkalkern ist mehr oder weniger das gleiche drin, mit unterschiedlicher Rezeptur
    * Der grosse Unterschied liegt im Preis. Ein Beispiel: Eine Entkalkung mit dem Spezial-Entkalker von Nespresso kostet 5 Franken, eine Entkalkung mit einem günstigen Flüssigentkalker aus dem Detailhandel jedoch nur 90 Rappen. Auch wenn in den Spezialentkalkern häufig Pflegestoffe zugesetzt werden, rechtfertigt das den hohen Preis nicht.
    Da jeder Entkalker im Prinzip aus demselben Inhalt besteht, ist es also nicht notwendig, den teuren Marken-Entkalker zu verwenden, auch wenn dieser genau auf die Maschine abgestimmt ist. Das Problem ist allerdings: Viele Kaffeemaschinenhersteller lehnen die Garantie ab, wenn man ihr Gerät nicht mit dem «hauseigenen» Entkalker pflegt.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das vorgeschriebene Produkt verwenden – zumindest während der Garantiezeit. Viele Erfahrungsberichte zeigen aber, dass normale Entkalker den Geräten nicht schaden. Wichtig ist, dass man die Bedienungsanleitung genau liesst und sich an die Dosierung auf der Flasche hält.
    Hausmittelchen können heikel sein
    Essig ist für Kaffeemaschinen nicht zu empfehlen, denn er ist sehr aggressiv und macht die Kunststoffteile spröde. Ausserdem riecht er nicht gut. Die Zitronensäure braucht lange, bis sie den Kalk in der Maschine entfernt hat und sollte nicht erhitzt werden und ist daher eher nicht geeignet. Auch andere Hausmittel wie Aspirin, Gebissreiniger oder Backpulver sind mit Vorsicht zu geniessen, da man schlicht nicht weiss, wieviel man davon für die Maschine nehmen soll.
    6 min
  • Sprachlern-Apps: Zweck und Lerntyp sind entscheidend
    Apps, um Fremdsprachen zu lernen, gibt's zuhauf. Je nach gewählter Sprache und Lerntyp ist die Auswahl aber gleich viel kleiner, insbesondere für weniger populäre Sprachen wie Japanisch. Zwei Fragen helfen gleich zu Beginn, die riesige Auswahl an Sprachlernapps einzugrenzen:
    * Warum will ich diese Fremsprache lernen?
    * Was bin ich für ein Lerntyp?
    Recherchieren und Reviews lesen
    Je nachdem, wie die Fremdsprache eingesetzt werden soll, ist eine andere Herangehensweise sinnvoll. Es kann auch entscheiden, wieviel man bereit ist, dafür Geld auszugeben – zehn Franken pro Monat, um einen Einblick ins Isländische zu erhalten, ist eventuell nur für eingefleischte Linguistinnen sinnvoll. Soll die Sprache nur zum Spass gelernt werden? Steht ein Umzug ins Ausland an? Stösst jemand zur Familie, der diese Fremdsprache spricht? Antworten auf solche Fragen können einem bei der Entscheidung helfen.
    Es lohnt sich auch im Voraus zu prüfen, ob der Anbieter die entsprechende Sprache unterstützt und wie bestehende Nutzer die App dafür einschätzen. Gängige Fremdsprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch unterstützt jeder Anbieter, aber Japanisch ist eher selten. Zudem ist Japanisch in einer anderen Schrift geschrieben – je nach Anbieter und Lernzweck geht die App gar nicht erst auf die japanischen Zeichen ein, sondern lehrt alles nur in lateinischer Umschrift.
    Beispiel: Japanisch lernen
    Wie eine Fremdsprache erlernt wird, ist sehr unterschiedlich: Die einen möchten jede noch so abstruse Grammatikregel lernen, andere wiederum mögen eine spielerisch-assoziative Herangehensweise. Auch hier legen die jeweiligen Sprachlern-Apps ihren Schwerpunkt unterschiedlich.
    Obige Hinweise helfen, aus den bestehenden Apps die passende auszuwählen. Möchte man beispielsweise Japanisch für eine Reise lernen und Grammatik ist das A und O, kristallisiert sich schnell die App «Busuu» heraus – denn der Platzhirsch für Grammatik-orientierte Apps, «Babbel», bietet kein Japanisch an.
    Mit Grammatik und Vokabeln lernen:
    * Babbel
    * Busuu
    * LinguaTV
    Fremdsprachen assoziativ und spielerisch lernen:
    * Mondly
    * Duolinguo
    * Drops
    Vokabeln und Lernkärtchen:
    * Memrise
    * Mosua Lingua
    * Anki
    5 min
  • Überprüfen Sie mal wieder ihr Homeoffice
    Zwei Monate im Homeoffice. Sitzen Sie wirklich gut? Ist die Höhe ihrer Arbeitsfläche bzw. ihres Computers optimal? Und bewegen Sie sich auch genug? Mangelnde Bewegung ist das Hauptproblem im Homeoffice, sagt Andrea Aegerter, Physiotherapeutin und Physiotherapie-Forscherin an der ZHAW. Die Physiotherapie-Forscherin empfiehlt:
    * Schauen Sie auf das richtige Licht. Computer nicht im Gegenlicht platzieren (also nicht zum Fenster raus schauen).
    * Schauen Sie, dass sich das Tageslicht auf der Bildschirmoberfläche nicht spiegelt.
    * Am besten ist Deckenlicht. Notfalls Stehlampe zügeln.
    * Die Arme sollten rechtwinklig auf der Arbeitsfläche zu liegen kommen, so ist die Höhe des Stuhls ideal.
    * Die meisten Leute haben den Bildschirm zu hoch eingestellt. Eine Handbreit unter den Augen sollte die Oberkante des Bildschirms sein.
    * Knie gut rechtwinklig. Das gleiche gilt für die Hüften.
    * Der Kopf soll auf der Wirbelsäule ruhen. Keine Schildkröte nach vorne.
    * Vermissen Sie Ihr Stehpult? Zügeln Sie an die Bar in ihrer Küche oder halten Sie Ausschau nach einem Möbel, das Sie zum Hochpult umfunktionieren können (das kann auch eine Vitrine sein).
    * Schauen Sie einmal die Unterseite Ihres Bürostuhls genau an, was können die Knöpfe? Testen Sie alle Funktionen, auch die Einstellung des Rückenpolsters.
    7 min
  • Blattläuse einfach bekämpfen
    Blattläuse schaden Pflanzen. Sie können Sie jedoch mit einfachen Hausmitteln bekämpft werden. Es gibt verschiedenste Blattlaus-Arten, einige von ihnen können gefährlich für die Nutzpflanzen im Garten sein. Zum Beispiel die Grüne Pfirsichblattlaus, die auf Pfirsich-, Pflaumen- oder Mirabellenbäumen überwintert und im Frühling Rosen, Salat, Spinat oder Tomaten befällt.
    Blattläuse übertragen Krankheiten
    Blattläuse stechen junge Blatt- und Blütentriebe an. Dadurch krümmen sich die jungen Triebe. Die Läuse saugen Pflanzensaft und können Viren- und Bakterienkrankheiten von einer Pflanze auf die nächste übertragen. Ihre Ausscheidungen sind klebrig, darauf siedeln sich Russtaupilze an. Es ist daher sinnvoll, die Blattläuse an den Nutzpflanzen zu bekämpfen.
    Ein Mix aus Schmierseife und Brennsprit hilft
    Es gibt ein einfaches Hausmittel gegen Blattläuse. So können Sie dieses herstellen:
    * 1 Esslöffel Schmierseife
    * 1 Esslöffel Brennsprit
    * 1 Liter warmes Wasser
    in einen Zerstäuber füllen, gut mischen und direkt auf die Blattläuse spritzen
    Unterstützen Sie die Ohrwürmer
    Auf Holunder oder auf anderen Wildpflanzen bekämpft man die Blattläuse nicht, sondern siedelt Nützlinge an: z.B. Marienkäfer, Florfliegen oder Ohrwürmer. Der Ohrwurm lebt unter trockenem Laub, in Ritzen von Baumrinden oder in Fugen von Trockensteinmauern. Man kann den Ohrwürmern Nisthilfen in Ohrwurmglocken anbieten. Das brauchen Sie dazu:
    * ein kleiner Tontopf
    * eine Schnur
    * ein 10 Zentimeter langes Zweiglein
    * Holzwolle oder Heu
    Ziehen Sie die Schnur durch das Loch im Tontopf und befestigen Sie den Zweig daran. Der kleine Tontopf wird mit Holzwolle oder Heu gefüllt und wie eine Glocke an den Stamm des Holunders gehängt.
    6 min
  • Corona und Sport: Was ist möglich?
    Bewegung ist gesund und tut gut. Auch zu Coronazeiten. Vor allem auch zu Coronazeiten. Und im Wochenschritt ist mehr und mehr wieder möglich. Nur: Was? Und warum diese vermeintliche Willkür? Vertreter vom Bundesamt für Sport und vom Bundesamt für Gesundheit haben diverse Fragen von SRF-Konsumentinnen und -Konsumenten beantwortet. Der Link zum Chat finden Sie unten.
    5 min
  • Lohnt sich eine Garantieverlängerung?
    Wer ein Elektrogerät kauft, bekommt meist auch eine Garantieverlängerung angeboten. Man bezahlt mehr, bekommt dafür einen längeren Schutz. Doch nicht immer zahlt sich das auch aus. Es kommt auf das Gerät und seinen Händler an. Wann kann eine Garantieverlängerung Sinn machen?
    * Wenn es sich um ein sehr teures Gerät handelt, bei dem eine Reparatur teuer werden kann.
    * Wenn die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass nach Ablauf der regulären Garantie ein Defekt auftreten könnte. Das kann zum Beispiel ein teurer Laptop sein. Für einen Kühlschrank hingegen lohnt sich eine Garantieverlängerung kaum, denn er läuft in der Regel jahrelang problemlos.
    * Keinen Sinn macht eine Garantieverlängerung bei günstigen Gegenständen. Hier bezahlt man schnell mehr für den Zusatzschutz als für ein neues Gerät.
    Vergleichen Sie verschiedene Angebote
    * Die Preise für Garantieverlängerungen sind sehr unterschiedlich, je nach Händler. Gerade bei teuren Dingen lohnt es sich daher, nicht nur die Preise der Geräte zu vergleichen, sondern auch die der Garantieverlängerung.
    * Was sich auch lohnen kann: Prüfen Sie, ob der Gerätehersteller auch einen solchen Zusatzschutz anbietet. Häufig hat er ein günstigeres und kundenfreundlicheres Angebot.
    Schauen Sie sich die Leistungen genau an
    Prüfen Sie immer das Kleingedruckte. Häufig sind dort böse Überraschungen versteckt. Wichtige Punkte sind:
    * Welche Reparaturen sind gedeckt? Welche ausgeschlossen? Besonders ärgerlich ist, wenn Verschleissteile oder Akkus nicht in die Garantieverlängerung gehören. Schliesslich gehen diese Teile am ehesten kaputt.
    * Bekommt man bei einer Reparatur ein Ersatzgerät?
    * Wir das defekte Gerät kostenlos abgeholt oder muss ich es selbst verschicken? Womöglich teuer an eine Servicestelle im Ausland?
    * Was bei Tiefkühlgeräten interessant sein kann: Werden Folgeschäden auch gedeckt? (Z.B. das verdorbene Fleisch, wenn es zu lange nicht gekühlt wurde.)
    * Achten Sie auch auf das Vertragsende. Wird der Vertrag automatisch verlängert, wenn man nicht rechtzeitig kündigt? Ein Tipp hierzu: Verschicken Sie die Kündigung, sobald Sie die Garantieverlängerung unterschrieben haben. So geht es bestimmt nicht vergessen.
    Lassen Sie sich im Laden nicht zu einer Unterschrift drängen
    * Räumen Sie sich Bedenkzeit ein und lesen Sie alles genau durch.
    * Fragen Sie, ob die Garantieverlängerung auch erst nach Ablauf der regulären Garantie abgeschlossen werden kann. So können Sie sich alles in Ruhe überlegen und beobachten, wie sich das gekaufte Gerät in den zwei Jahren macht.
    5 min
  • Präsentationen machen ohne PowerPoint
    PowerPoint definiert seit 1990, was unter «Präsentation» zu verstehen ist. Alternativen gibt es fast nur mit Einschränkungen. Egal, ob an der Hochzeitsfeier im schicken Restaurant oder beim Kunden-Meeting im Büro: PowerPoint ist überall. Seit 1990 definiert die Anwendung von Microsoft, wie Präsentationen zu gestalten sind – mit lustigen Animationen und Vorlagen mit Wiedererkennungseffekt. Doch Microsoft verlangt mittlerweile eine Abo-Gebühr für das gesamte Office-Paket statt einen Fixpreis. Es gibt zwar zahlreiche Alternativen, aber mit die meisten mit Haken.
    Ohne Internet, bitte
    Im Restaurant oder im Konferenzsaal gibt es selten eine gute Internetverbindung, was zu Panik-Schweisstropfen während der Präsentation führen kann. Denn fast alle PowerPoint-Alternativen verlangen einen (stabilen) Internetanschluss, den ein Hotspot nicht immer ermöglicht.
    LibreOffice Impress ist eine der wenigen brauchbaren Alternativen. Es funktioniert sehr ähnlich wie PowerPoint und benötigt für die Präsentation keinen Internetanschluss, funktioniert also auch offline. Das Textsatzsystem LaTex vermag zwar auch Offline-Präsentationen zu erstellen, doch die Lernkurve ist äusserst steil, und es längst nicht so anwenderfreundlich wie PowerPoint oder Impress.
    Mit Internet und Account
    Ist man sich sicher, dass am Präsentationsort der Internetanschluss etwas taugt, gibt es gleich sehr viel mehr Alternativen. Allerdings benötigen diese alle einen Account beim Anbieter, die Präsentation wird im Browser online erstellt und bearbeitet:
    * Google Slides
    * PowerPoint Online (eingeschränkte PowerPoint-Version)
    * Canva
    * Slides
    * Prezi
    Alle Dienste bieten die Möglichkeit, die Präsentation herunterzuladen, etwa im PDF-Format. Allerdings fehlen dort dann die Animationen und sonstigen Medienelemente.
    4 min
  • Plastikhandschuhe in Corona-Zeiten: Was bringt's?
    Neben Masken tragen immer mehr Leute in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln Plastikhandschuhe. «Das macht absolut keinen Sinn», sagt Huldrich Günthard, leitender Arzt an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene am Unispital Zürich. * Mit Plastikhandschuhen wiegt man sich in falscher Sicherheit. Alles wird angefasst, auch das, was allenfalls kontaminiert ist. 
    * Plastikhandschuhe, egal ob Operationshandschuhe oder lose durchsichtige Haushalthandschuhe, sind schnell durchlässig.
    * Trägt man Plastikhandschuhe lange, fasst man sich trotzdem ins Gesicht.
    * Wenn Handschuhe, dann nur mit gründlich gereinigten Händen anziehen, sonst sind sie von Anfang an kontaminiert.
    * Nicht zwei oder dreimal verwenden. Wenn ja, dann die Handschuhe vorher gründlich desinfizieren! Mehrmaliges Verwenden nur, wenn Mangel herrscht.
    * Wenn Handschuhe vorgeschrieben sind, auch beim Ausziehen auf die Hygiene achten. Handschuhe so ausziehen, dass die Innenseite am Schluss gegen aussen ist.
    * Plastikhandschuhe machen nur für Allergiker oder Menschen mit Ekzem Sinn. Dort dienen sie als Hautschutz.
    * Für alle Anderen bringt es mehr, die Hände zu waschen und zu desinfizieren sowie Abstand zu halten.
    5 min
  • Wie wird man wuchernde Wurzelunkräuter los?
    Die Quecke (Schnürligras, Spitzgras) ist eine wuchernde Pflanze, sie breitet sich mit ihren Rhizomen stark aus. Quecken lassen sich nur schwer jäten, denn aus jedem kleinen Wurzelstück können neue Pflanzen wachsen. Quecken brauchen Sonnenlicht um zu wachsen, deckt man die verunkrautete Fläche mit einem Unkrautschutz-Vlies ab, so verkümmern sie und sterben ab.
    Die Rhizome der Quecke sind zugleich Nährstoffspeicher und können über ein Jahr lang im Boden überleben, deshalb muss das Unkrautschutz-Vlies zwei Jahre liegen bleiben.
    Quecken haben spitze Rhizom-Enden, deshalb braucht man ein besonders dicht gewobenes Unkrautschutz-Vlies. Damit die Fläche nicht einfach brach liegt, kann in das Vlies Löcher geschnitten werden und Kürbis- oder Melonen gepflanzt werden
    Für diese Methode braucht es folgendes: zwei Jahre Geduld, ein Unkrautschutz-Vlies, dazugehörende Verankerungen, Kürbis- oder Melonensetzlinge oder Samen, Kompost und organischen Dünger.
    Und so funktioniert es:
    * Quecken bodeneben zurückschneiden, Schnittgut verteilen
    * 2 - 3m2 Platz pro Pflanze einrechnen: je nach Grösse der Fläche bereitet man eine entsprechende Menge an Pflanzlöchern vor: Erde lockern, Kompost und organischer Dünger untermischen, zur Erkennung einen grösseren Stein darauf legen
    * Unkrautschutz – Vlies über die Fläche ausbreiten und am Rand gut verankern
    * Dort, wo der Stein das Pflanzloch anzeigt ein circa 20 cm langes und breites Kreuz einschneiden, die Ecken aufklappen und die Kürbis- / Melonenpflanzen setzen oder säen
    * Im Winter Vlies entfernen und 10cm dick mulchen mit Chinaschilf / Hanf oder Rasenschnitt und gehäckseltem Stroh
    * Im zweiten Frühling Vlies auflegen, befestigen und neuen Kompost und organischen Dünger ins Pflanzloch geben, wiederum Kürbisse / Melonen setzen oder säen
    * Im Herbst oder im kommenden Frühling ist die Fläche pflanzbereit
    7 min

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