Ratgeber

Ratgeber

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
Download on the App Store

Ratgeber episodes

  • Welchen Nährstoffbedarf haben Hobbysportler?
    Für Schönheit und Fitness geben wir gerne Geld aus. Das weiss auch die Ernährungsindustrie – und bietet viele Produkte an. Hobbysportlerinnen und Hobbysportler brauchen jedoch kaum etwas davon. Die richtige Ernährung ist sehr individuell. Die richtige Sporternährung ist noch individueller. Grundsätzlich gilt: Der Nährstoffbedarf ist erst ab ca. fünf Stunden Sport pro Woche erhöht. Darunter reicht eine ganz normale gesunde Ernährung: abwechslungsreich, vielseitig und in der richtigen Menge.
    Kohlenhydrate...
    sind die Energiequelle, die am schnellsten zugänglich ist. Für (Ausdauer-) Sportlerinnen sind Kohlenhydrate wichtig. Der Trend «low-carb», also möglichst wenige Kohlenhydrate zu essen, steht bei Abnehmwilligen und Spitzensportlerinnen hoch im Kurs. Für Hobbysportler macht «low-carb» wenig Sinn – sie halten sich am besten an die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE .
    Proteine...
    gelten als wichtiger Baustein des Körpers. Sie sind unter anderem für den Wachstum der Muskeln von Bedeutung. Kein Wunder gehören Proteinshakes bei Kraftsportlerinnen dazu. Hobbysportler sind mit den normalen Empfehlungen jedoch gut bedient. Achten Sie darauf, dass Sie die Eiweisse über den Tag verteilt zu sich nehmen.
    Das Gute für Hobbysportler: Wenn Sie aus ethischen oder ökologischen Gründen tierische Produkte reduzieren wollen, dann können Sie dies ohne Auswirkung auf Ihre Leistung tun.
    6 min
  • Hanfprodukte: Was ist erlaubt?
    Hanfkaugummis, Hanfsalbe, Hanföl. Viele schwören auf solche legalen Cannabisprodukte mit CBD drin. Der Stoff soll Schmerzen lindern und zu besserm Schlaf verhelfen. CBD-Hanf ist legal, dennoch sollte man gewisse Dinge beachten. Zum Beispiel, wenn man Hanf mit in die Ferien nimmt. Warum ist CBD-Hanf legal?
    Hanf kannte man früher vor allem als Rauschmittel zum Kiffen (Haschisch, Marihuana etc.). Für den Rausch zuständig ist der Inhaltsstoff THC. Legaler Hanf enthält vor allem CBD. Dieser Stoff macht nicht high, daher ist diese Art von Cannabis erlaubt. Voraussetzung: Solche Hanfprodukte müssen weniger als 1 Prozent THC enthalten.
    Worauf achten beim Kauf?
    Eine Stichprobe von «Kassensturz» hat gezeigt: Keines der untersuchten Hanfprodukte hatte mehr THC (Rauschmittel) als erlaubt. Allerdings fand man in vielen Proben teils massiv weniger CBD als angegeben.
    Hinzu kommt: Es gibt grosse Qualitätsunterschiede. Teils Handproduzenten aromatisieren ihre Produkte auf oder verwenden Pestizide beim Anbau der Pflanzen. Daher sollte man sich eher an Bio-Produkte halten. Von Vorteil ist sicher auch, wenn man Hanf bei seriösen Händlern bezieht. Das können grössere Anbieter sein oder zum Beispiel Drogerien. So oder so sollte man immer nachfragen, wie die Produkte angebaut und hergestellt wurden.
    Kann man Hanf mit ins Ausland nehmen?
    Thailand, Indonesien oder allgemein asiatische Länder kennen in Sachen Cannabis kein Pardon. Bei Reisen in solche Länder sollte man komplett auf CBD-Produkte verzichten.
    Andere Länder sind liberaler. Aber: Es gelten überall andere Cannabis-Bestimmungen. Daher sollte man sich vor der Abreise bei der entsprechenden Behörde informieren, damit man am Zoll nicht in Schwierigkeiten kommt.
    Apropos Schwierigkeiten: Bei vielen Zollbeamten läuten beim Anblick von Hanfprodukten die Alarmglocken. Gerade am Flughafen, wo strenge Handgepäckkontrollen durchgeführt werden. Um unnötige Scherereien zu vermeiden, empfiehlt es sich, Hanftropfen und Co. (natürlich immer nur in legaler Form) im Aufgabegepäck zu verstauen.
    Darf man im Ausland eingekaufte CBD-Produkte in die Schweiz einführen?
    Ja. Wichtig ist immer, dass der THC-Gehalt unter einem Prozent liegt. Die erlaubte Einfuhrmenge ist stark von der Form abhängig (Blüten, Öl, Pasten, etc.). Informieren Sie sich vorgängig darüber.
    Autofahren mit CBD: Ein Problem?
    Auf Schweizer Strassen gilt bei THC null Toleranz. Kann die Polizei nur kleinste Mengen im Blut nachweisen, gilt man als fahruntauglich und das führt zum Ausweisentzug. Da in CBD-Produkten meist minimale Mengen an THC vorhanden sind, empfehlen Experten, sich direkt nach der Einnahme von Hanfprodukten nicht ans Steuer zu setzen.
    Ein weiterer Grund, im Strassenverkehr auf CBD zu verzichten: Je nach Dosierung kann CBD schläfrig machen. Und das ist für das Führen von Fahrzeugen nicht ideal.
    6 min
  • Das Smartphone schneller laden
    Ein modernes Horrorszenario: Mit einem Fuss schon aus der Tür bemerkt man, dass die Smartphone-Batterie bald bei Null steht. Wie kommt möglichst schnell möglichst viel Strom zurück in den Akku? Die meisten neuen Smartphones beherrschen das sogenannte «Fast Charging»: Damit lässt sich der Akku schneller als gewohnt laden. Dazu gibt es verschiedene Standards, die beiden verbreitetsten sind Quick Charge (zum Beispiel bei Samsung oder LG) und USB Power Delivery (zum Beispiel beim iPhone oder Googles Pixel).
    «Fast Charging» ist auf dem Smartphone in der Regel standardmässig aktiviert, nur in Ausnahmefällen muss das in den Batterieeinstellungen noch nachgeholt werden. Doch ohne das richtige Netzteil und das richtige Kabel funktioniert es nicht. Das ist zu beachten:
    * Ältere Smartphones akzeptieren eine Ladeleistung von höchstens 5 Watt. Neuere Modelle kommen aber mit mehr zurecht und halbieren damit die Ladezeit.
    * Wer schnell Laden will, muss zur Steckdose greifen: Beim USB-Port am Computer liegt die Ladeleistung selbst mit USB 3 noch unter 5 Watt. Dasselbe gilt auch für viele kabellose Ladestationen.
    * Bei den meisten Smartphones werden Netzteil und Kabel zum «Fast Charging» gleich mitgeliefert. Anders ist es beim iPhone: Hier muss der entsprechende Adapter und das Kabel (USB-C auf Lightning) extra dazugekauft werden, denn das mitgelieferte Netzteil hat nur eine Leistung von 5 Watt.
    * Wer bereits ein iPad besitzt, lädt sein iPhone besser per iPad-Netzteil: Mit einer Leistung von 12 Watt macht es das Laden deutlich schneller als wenn das mitgelieferte Netzteil des iPhones zum Einsatz kommt.
    * Es muss nicht immer die Original-Ausrüstung sein: Auch Netzteile von Dritten können zum schnellen Laden des Smartphones gebraucht werden, solange sie die nötige Wattzahl liefern – also mehr als die herkömmlichen 5 Watt.
    * Mit wie viel Watt ein Smartphone zurechtkommt hängt vom Gerätetyp ab. Bei den neusten iPhone-Modellen sind es 18 Watt, bei Android-Geräten zwischen 15 und 25 Watt. Es ist damit zu rechnen, dass sich diese Grenze mit kommenden Smartphone-Generationen weiter nach oben verschiebt.
    * Auch wenn ein Netzteil mit grösserer Ladeleistung verwendet wird, als ein Smartphone handhaben kann, nimmt das Gerät keinen Schaden. Das Smartphone reguliert selbst, wie viel Strom es braucht und kann deshalb nicht überlastet werden.
    * Wer ein älteres Smartphone besitzt, das «Fast Charging» nicht unterstützt, sollte sein Gerät beim Aufladen ausschalten oder zumindest in den Flugmodus versetzen und den Bildschirm ausschalten. So werden Prozesse gestoppt, die den Akku beim Aufladen belasten. Allerdings hält sich der Zeitgewinn durch solche Massnahmen in engen Grenzen.
    * Wer auf Nummer sicher gehen will, hat unterwegs eine sogenannte Powerbank dabei, mit der sich das Smartphone mehrmals wieder aufladen lässt. Mit den leistungsfähigeren Powerbanks ist auch «Fast Charging» möglich.
    6 min
  • Fatigue bei Krebserkrankung: Wie kann das Umfeld damit umgehen?
    «Fatigue» ist eine bleierne, unendliche Müdigkeit, die oft mit einer Krebsbehandlung einhergeht. Eine «Fatigue» lässt sich nicht wegschlafen. Das ist für Angehörige und Arbeitskolleginnen und Kollegen nicht einfach zu verstehen. Und damit umgehen ist nochmals schwieriger. «Eine ‹Fatigue› sieht man nicht, wie ein eingegipstes Bein. Es ist eine unsichtbare Behinderung», sagt Florian Strasser, Chefarzt an der Cancer Fatigue Klinik in Gais.
    Wie mit jemanden umgehen, der unter Fatigue leidet:
    * Akzeptieren, dass es sich um eine unsichtbare Behinderung handelt. Eine Fatigue kann man nicht wegschlafen.
    * Räumen Sie dem Krebspatienten genug Zeit ein, damit er seine Therapie gegen die Fatigue machen kann.
    * Achten Sie als Angehörige oder Freund auch auf sich. Es bringt nichts, wenn Sie auch ausbrennen. Lassen Sie sich beraten und nehmen auch Sie Hilfe in Anspruch.
    7 min
  • Holen Sie sich den Frühling ins Haus
    Im Februar werden Obstbäume und Sträucher geschnitten. Heben Sie vom Schnittgut, das am Boden liegt, ein paar Zweige auf und holen Sie sich den Frühling ins Haus.  Am besten eignen sich frisch geschnittene Zweige. Das Schnittgut darf höchstens 1 bis 2 Tage alt sein. Zurzeit findet man zum Beispiel Blütenzweige von Apfel-, Birnen- oder Kirschenbäumen. Etwas später, wenn die Blütenknospen bereits etwas geöffnet sind, werden Zierjohannis, Magnolien und Schneeball geschnitten.
    So bleiben Ihre Zweige lange schön
    * Schneiden Sie den verholzten Stängel mit einem scharfen Messer schräg an. Der Schnitt sollte etwa 5 Zentimeter lang sein.
    * Schneiden Sie die Schnittstelle mit dem Messer nochmals auf.
    * Stellen Sie die Zweige in warmes Wasser. Es enthält weniger gelöste Gase. So kann der Zweig das Wasser schnell aufziehen.
    * Wechseln Sie das Wasser täglich.
    * Schneiden Sie den Zweig nach einigen Tagen neu an.
    * Füllen Sie das Wasser täglich neu auf, wenn Sie Frischhaltemittel verwenden.
    Tulpen oder Narzissen passen dazu
    Zweige mit austreibenden Blättern eignen sich besonders zur Kombination mit Frühlingsblühern wie etwa Tulpen oder Narzissen. Die Narzissen werden zuerst einen Tag separat eingestellt, denn sie sondern einen dicken Schleim ab.
    Kamelien sollten Sie über Nacht mit einer Klarsichtfolie bedecken, denn die zarten Blüten brauchen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.
    5 min
  • Gymnastik mit dem Sitzball
    Gymnastikball, Sitzball, «Pezzi-Ball», Elefantenball: Die bunte Sitzgelegenheit hat in Büros zu federnden Köpfen und rollenden Gesässen geführt. Doch der Sitzball ist primär eines: ein Trainingsgerät. Der Name «Pezzi-Ball» macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Er kommt vom ersten italienischen Hersteller «Ledragomma», der in den 1950er- und 1960er-Jahren den Ball produziert und in die ganze Welt verschickt hat. Auf den Kartonschachteln stand «Pezzi» für Stückzahl – und daraus wurde der Name «Pezzi-Ball».
    Der Ball ist ein Trainingsgerät – und sollte auch so verwendet werden:
    * Als Sitzball sorgt der Ball dafür, dass sich die und der Sitzende ständig bewegt, durch das Wippen lockern sich Verspannungen, und die Stützmuskeln des Rückens müssen die ständige Instabilität ausgleichen.
    * Der Ball ist ein Trainingsgerät. Er kann gut als Abwechslung zum gewöhnlichen Bürostuhl dienen. Nur sehr Geübte sollten den Bürostuhl jedoch komplett durch einen Ball ersetzen. 
    * Als Gymnastikball ist der Ball vielseitig einsetzbar: als instabile Unterlage für Gleichgewichtsübungen, als Gewicht für Kraftübungen, als federnde Unterlage für Lockerungsübungen oder als erhöhte Unterlagen für Stabilitäts- und Kraftübungen.
    6 min
  • Skis selber wachsen
    Wer seinen Ski selber präpariert, lernt Demut. Denn für den perfekten Ski braucht es ein Bügeleisen, den richtigen Wachs und vor allem viel Zeit. Für den perfekten Ski braucht es:
    * Ein altes Bügeleisen
    * Eine Skifixierung oder ein Schraubstock
    * Universalwachs- All-in One Heisswachs 0 bis -30 Grad
    * Kunststoff-Abziehklinge
    * Nylonbürste
    * Baumwolltuch
    * Evtl. Kantenschleifer (86 bis 89 Grad)
    Und so gehts: Ski mit dem Baumwolltuch reinigen und fixieren. Heisswachs mit dem Bügeleisen auf den Belag auftropfen und gleichmässig in den Belag einbügeln. Wachs noch in warmen Zustand mit der Abzugsklinge abziehen. Mit Nylonbürste einbürsten (der Wachs hat die Poren auf dem Belag gereinigt und geschlossen). Dieser Arbeitschritt muss in der Fahrtrichtung der Ski gemacht werden. Also von der Spitze her zum Skiende. Kanten reinigen mit den Kantenschleifer.
    Belag ausbessern
    Ist der Belag beschädigt, kann dieser mit einem Graphit-Stift ausgebessert werden. Auch hier wird mit dem Bügeleisen der Graphit auf den Belag aufgetropft und wieder abgezogen. Trocknen lassen und erst dann den Ski neu wachsen.
    6 min
  • S'isch Fasnacht – und wo ist mein Smartphone?
    Wo viele Menschen sind, machen sich Smartphones gerne selbständig. Wir erklären, wie Sie Ihr Smartphone wiederfinden. Allgemeine Vorbereitung
    * Wichtigste Telefonnummern auf einen Zettel aufschreiben und mitnehmen
    * Telefonnummer des Mobilfunkanbieters notieren, um die Sim-Karte sperren zu lassen
    * Für den Mobilfunkanbieter die IMEI-Nummer notieren, die jedes Handy eindeutig identifiziert. Die Rufnummer *#06# zeigt die IMEI direkt auf dem Gerätebildschirm an.
    * Eventuell einen Kleber mit den wichtigsten Kontaktdaten in/auf die Smartphone-Hülle kleben
    * Bauchtasche, Umhängetasche oder spezielle Smartphone-Hülle mit Kordel verwenden statt Smartphone in der Hosentasche mitnehmen
    * Backup aller wichtigen Daten (Kontakte, Fotos, Sprachnachrichten...)
    Smartphone-Ortung einschalten
    Sowohl Android- wie auch iOS-Smartphones bieten heute die Möglichkeit, das Smartphone zu orten. Ob das funktioniert, probiert man am besten aus, bevor das Smartphone verloren gegangen ist. Um es orten zu können, muss jedoch die Standortermittlung (GPS) aktiviert und das Smartphone eingeschaltet sein. Es gibt ähnliche Apps von Drittanbietern, jedoch sind diese oft schwer von Schadsoftware zu unterscheiden.
    «Wo ist»-App installieren oder auf Google einloggen
    Die iOS-Anleitung verlangt, die «Wo ist»-App auf dem Smartphone zu installieren, dafür lässt sich das eigene Smartphone auch über das Gerät eines Freundes lokalisieren. Auf einem Android- Smartphone ruft man die entsprechende Google-Webseite auf und loggt sich mit demselben Google-Konto ein, mit dem man sich auch auf dem Smartphone eingeloggt hat.
    Smartphone aus der Ferne sperren lassen
    Nach einer erfolgreichen Ortung kann man Daten aus der Ferne löschen, das Smartphone sperren oder schlicht klingeln lassen. Auf iOS ist es möglich, eine Verlustmeldung anzeigen zu lassen – Android-Nutzer können schon vor einem Verlust eine eigene Nachricht auf dem Sperrbildschirm darstellen, beispielsweise eine E-Mail oder alternative Telefonnummer. So kann eine ehrliche Finderin direkt den Eigentümer des Smartphones kontaktieren.
    5 min
  • Wie finde ich die richtige Psychotherapie?
    Die Psychotherapeutin muss zum Patienten passen, die Patientin zum Psychotherapeuten. Sonst wird nichts aus der Therapie. Doch wie finden die passenden Personen zueinander? «Ja, es kommt vor, dass sich Patient und Therapeutin nach kurzer Zeit wieder trennen», sagt Yvik Adler, eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin und Co-Präsidentin der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP).
    So kommen Sie effizient zum richtigen Therapeuten:
    * Plattformen von Verbänden konsultieren (Link weiter unten), Homepages von Therapeuten anschauen, Vertrauensarzt fragen, Freunde und Bekannte nach Erfahrungen fragen. Wichtig: «eidgenössisch anerkannte» Therapeuten bezeichnen sich so, dies ist ein geschützter Titel.
    * Zu Beginn der Therapie Erwartungshaltungen abgleichen, fragen «Wie arbeiten Sie? Was kommt auf mich zu?». Zuerst nur 3 Sitzungen abmachen. Jederzeit ungeniert fragen und sagen, was einem nicht passt.
    * Ist die Therapie gut gestartet und schon fortgeschritten, sollten eventuelle Unstimmigkeiten nicht gleich zum Abbruch führen. Es ist erwünscht, dass die Therapie etwas auslöst und dass etwas passiert im Patienten oder der Patientin. Unstimmigkeiten jederzeit ansprechen.
    7 min
  • So gelingt auch Ihre Mischkultur
    Bei Mischkulturen wird der Raum, der im Gartenbeet zur Verfügung steht, so gut wie möglich ausgenutzt. Und es werden verschiedene Kulturen kombiniert. So gelingt auch Ihre Mischkultur! Der Begriff Mischkultur bedeutet einerseits, dass der ganze Raum in einem Gartenbeet genutzt wird: der Raum unter der Erde, auf der Erde sowie der Raum gegen oben. Der zweite Faktor bei Mischkulturen ist die Kulturzeit. Hauptkulturen wie Tomaten oder Kartoffeln besetzen ein Beet mehr als 10 Wochen lang. Sie werden mit Kulturen kombiniert, die kürzere Wachstumszeiten haben und vor- oder nachher geerntet werden.
    Das können Sie in Ihrem Gemüsegarten kombinieren 
    * Kopf- oder Pflücksalat in den äusseren Reihen und in der Mitte anpflanzen, Kefen oder Erbsen anschliessend in der Mitte, danach Zichoriensalate und in den äusseren Reihen Buschbohnen.
    * Frühe Rüebli in den äusseren Reihen anpflanzen. Sommerlauch oder überwinterter Knoblauch in der mittleren Reihe.
    * Knollensellerie in der mittleren Reihe. Lauch und Bundzwiebeln in den äusseren Reihen. 
    * Radieschen und Rettiche im März in den äusseren Reihen säen. In der Mitte Spinat ansetzen. Nach der Ernte des Spinats im Juli Federkohl, Rosenkohl oder Flowersprout setzen. In den äusseren Reihen Schnittmangold.
    * Frühkartoffeln gehören in die äusseren Reihen. Mais wird später in den mittleren Reihen ausgepflanzt. Nach der Ernte der Frühkartoffeln kann man späte Buschbohnen säen.
    * Überwinterte Salate wie Nüssler bis Mitte Mai ernten. Danach in der Mitte Chilis, Auberginen oder Andenbeeren anpflanzen und aussen Süsskartoffeln.
    5 min

About Ratgeber

From the publisher's feed

Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

More shows like Ratgeber

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

97 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

19 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

11 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

21 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

6 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

10 Listeners

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Kids Hörspiele - Geschichten für Kinder

5 Listeners

Kafi am Freitag by Kafi Freitag, Judith Wernli

Kafi am Freitag

1 Listeners

Krimi by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Krimi

16 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

16 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

32 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

33 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

24 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners