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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • HIIT: Hochintensives Intervalltraining
    Sie würden schon gerne mehr Sport treiben, aber leider haben Sie keine Zeit? Das ist eine schlechte Ausrede, denn HIIT passt in jede Mittagspause. Hochintensives Intervalltraining bedeutet, an seine Grenzen zu gehen. Dafür winken Fitness und ein hoher Kalorienverbrauch. HIIT ist sehr effizient und relativ schnell gemacht, dafür muss die Sportlerin, der Sportler wirklich ans Limit. HIIT heisst: sich quälen, atmen, sich quälen, atmen und so weiter.
    So könnte ein mögliches hochintensives Intervalltraining aussehen:
    * Nach einem 10-minütigen Aufwärmen folgt während maximal 30 Minuten ein Wechsel zwischen Belastungen am Limit mit Belastungen, welche eine leichte Erholung zulassen. Nach der Erholungsphase soll man wieder an seine Grenze gehen können.
    * Beispiel für einen Einsteiger: 10 Minuten aufwärmen, 10 Minuten HIIT, wobei sich jeweils 20 Sekunden Laufen am Limit mit einer Minute locker laufen abwechseln.
    * Beispiel für eine Fortgeschrittene: 10 Minuten aufwärmen, 30 Minuten HIIT, wobei sich jeweils eine Minute Laufen am Limit mit einer Minute locker laufen abwechseln.
    Dabei muss die Intensität des Trainings unbedingt dem Trainingsstand angepasst werden. Wer körperlich nicht gesund ist, muss verzichten. Einsteiger sollten sich langsam herantasten, da sich zwar der Motor (Herz-Lungen-Kreislaufsystem) in kürzester Zeit an den Trainingsreiz anpassen kann, das Chassis (der Bewegungsapparat) aber Monate dafür braucht.
    Je tiefer das Fitnesslevel, desto kürzer sollte das HIIT ausfallen
    Einsteiger müssen so kurze intensive Abschnitte wählen, dass sie diese auch am Limit durchziehen können. Wer mehr als dreimal pro Woche Sport treibt, kann eine Einheit davon als HIIT absolvieren. Wer weniger als dreimal pro Woche Sport treibt, soll eine Einheit alle zwei Wochen als HIIT absolvieren.
    Bei der Belastungsphase des HIIT ist die Intensität so hoch, dass man keinerlei Sauerstoff mehr hat, um noch Sprechen zu können.
    7 min
  • Die typischen Güselsack-Sünden
    Klar, unsere grösste Abfallsünde ist immer noch, dass Abfälle im Kehricht landen, die da nicht hingehören. Es gibt aber noch weitere Sünden im Zusammenhang mit Kehrichtsack und Co. Abfallsack zu früh rausstellen
    * Da Tiere gerne Kehrichtsäcke aufreissen, dürfen sie nicht zu früh nach draussen gestellt werden.
    * Je nach Gemeinde gelten andere Regeln. Bei den einen darf der Sack schon am Vorabend auf die Strasse, bei anderen erst am Morgen des Abfuhrtags.
    * Informieren Sie sich über die Bestimmungen (z.B. im auf der Internetseite Ihrer Gemeinde), denn wer zu früh dran ist, kann gebüsst werden.
    Den Kehrichtsack des Nachbarn inspizieren
    * Auch wenn die Untersuchung des Kehrichtsacks einen Abfallsünder überführen könnte, ist das nicht erlaubt. Der Sack gehört rechtlich gesehen immer noch dem Besitzer.
    * Melden Sie solche Fälle der Gemeinde.
    * Auch nicht erlaubt: Etwas aus dem Sack nehmen, dass man noch gebrauchen könnte. Oder Abfall in einen fremden Sack stopfen.
    Den Abfallsack in der Nachbarsgemeinde abstellen
    * Jede Gemeinde ist für die Abfallentsorgung ihrer Einwohner zuständig. Daher darf man streng genommen den Abfall nicht in die Nachbarsgemeinde bringen. Man bezahlt dort ja auch keine Gebühren.
    * Klar: Gehört die Nachbarsgemeinde zum selben Zweckverband (gleiche Abfallsäcke oder Märkli), fällt das nicht auf. Das kann man also riskieren.
    * Gehört die Gemeinde aber einem anderen Zweckverband an, sollte man das lieber lassen. Sonst kann das zu einer Busse wegen illegaler Abfallentsorgung führen.
    Alte Möbel «zum Mitnehmen» auf die Strasse stellen
    * Eigentlich ist das eine «illegale Deponie» und somit nicht erlaubt. Normalerweise drücken die Gemeinden aber ein Auge zu.
    * Überstrapazieren sollte man die Toleranz jedoch nicht: Stellen Sie nicht haufenweise Material aufs Trottoir. Und räumen Sie es am Abend wieder weg, falls niemand sich bedient hat. Ansonsten droht eine Busse.
    * So oder so ist sicher am besten, Sperrgut von Beginn an richtig zu entsorgen, nämlich in der Sperrgut-Sammelstelle oder im Brockenhaus.
    Sich am Sperrgut bedienen
    * Auch wenn die Lampe, die offensichtlich entsorgt werden soll, noch so gut ins Wohnzimmer passt: Ist da kein Zettel, der zum Mitnehmen auffordert, handelt es sich streng genommen um Diebstahl.
    * Allerdings muss man sich hier kaum vor einer Busse fürchten; schliesslich hat niemand etwas dagegen.
    * Was aber klar verboten ist: Am Sperrgut-Sammeltag durch die Gemeinde fahren, alles einsammeln und dann weiterverkaufen. Das gibt nicht nur eine Busse, sondern sogar eine Verzeigung.
    6 min
  • Die Computermaus ist so alt, wie sie sich fühlt
    Über 50 Jahre hat das wichtigste Computerzubehör auf dem Buckel – und fühlt sich dabei gar nicht alt. Die Maus ist ein Kind der 1960er-Jahre. Mit Holzgehäuse und einem Rädchen konnte sich damals niemand vorstellen, dass diese Erfindung einmal das wichtigste Computerzubehör sein könnte – und über Jahrzehnte bleiben würde. Auch heute noch ist Maus Trumpf, auch wenn sie in den letzten Jahren ernste Konkurrenz erhalten hat: Trackballs-und Pads, Touchscreens, Gesten-Controller und Software, die zusammen mit der Webcam die Mausfunktionen übernehmen. Letzteres ist vor allem praktisch, wenn die Situation keine Steuerung mit der Maus zulässt oder für Personen, die ihren Arm nicht bewegen können.
    8 min
  • Totgeburten dürfen kein Tabu sein
    Wer keine Tot- oder Fehlgeburt erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie sich betroffene Eltern fühlen. Man kann sich kein Bild machen, darum findet man auch keine Wörter. Nichts zu sagen scheint passender, als das falsche zu sagen. Doch das ist das falscheste, was man tun kann. Stellen Sie sich vor: Sie erwarten ein Kind, bereiten alles vor, kaufen Bettchen und Kleidchen, freuen sich. Der Bauch der Frau wird grösser und grösser, man fühlt, wie sich das Kind bewegt, der Geburtstermin steht fast vor der Tür.
    Alles ist bereit, nur das Kind fehlt
    Doch plötzlich ist keine Regung mehr da, die Gynäkologin schaut ernst und sagt schliesslich: «Ihr Kind ist tot.»
    Danach ist alles gleich, wie bei anderen Eltern: Das Kinderzimmer ist da, die Brüste der Frau sind gross. Nur das Kind fehlt. Anstatt Glückwünsche entgegen zu nehmen, schweigt die beste Freundin. Trauer anstatt Freudetränen. Für die Eltern dreht sich alles um das tote Kind, für das Umfeld ist das tote Kind tabu. Für die Eltern ist es so, als wäre ihr totes Kind, ihre Trauer allen anderen egal.
    Uns fehlen die Wörter
    Darum: Sprechen Sie die Eltern an. Sprechen Sie über die Totgeburt. Nichts zu sagen, ist schlimmer, als das falsche zu sagen.
    7 min
  • So haben Sie ihre Gartenwerkzeuge auch im Alter fest im Griff
    Wenn man älter wird oder Schmerzen in den Händen hat, lassen sich Gartenwerkzeuge nicht mehr so gut greifen. Sie können aber einen weichen und dickeren Griff darauf montieren. Dann geht das Greifen besser. Möglich machen das Schaumstoffröhren, die man über die Griffe stülpen kann. In Gartencentern gibt es grüne Kniematten, welche aus aneinander geklebten Schaumstoffröhren bestehen. Mit einem Brotmesser lassen sich diese säuberlich trennen. Je nach Bedarf kann die Schaumstoffröhre auch in der Dicke zugeschnitten werden. Dazu stellt man sie hochkant auf und trimmt die Ecken von oben nach unten.
    Für die Montage braucht es vielleicht zwei
    Die passende Schaumstoffröhre muss nun über den Werkzeugstiel gezogen, respektive gedreht werden. Dies ist zwar etwas mühsam und braucht unter Umständen zwei Personen: Eine, um das Werkzeug zu halten, und eine zweite, um die Schaumstoffröhre auf den Stiel zu drehen, zu stossen und zu ziehen. Ist der Schaumstoffgriff jedoch mal dort platziert, wo man üblicherweise den Stiel greift, lässt sich der Stiel wesentlich besser halten. Der Griff ist nun weich und warm.
    5 min
  • Ausdauersport: Die Nummer 1 fürs Anti-Aging
    Ein gesunder, bewegter Lebensstil garantiert zwar keine Beschwerdefreiheit, aber er minimiert das Risiko von diversen Krankheiten. Ausdauersport scheint für das Anti-Aging die Nummer 1 zu sein. Deutsche Kardiologen haben gezeigt, dass Sport in Bezug auf den Anti-Aging-Effekt nicht gleich Sport ist. Sie haben während 26 Wochen vier Gruppen miteinander verglichen: eine inaktive Kontrollgruppe, zwei Ausdauergruppen und eine Krafttrainingsgruppe.
    Intensives Intervall oder Ausdauer mittlerer Intensität
    Nach einem halben Jahr hat sich gezeigt: Das Training schlug an. Die Sauerstoffkapazität, die Herzfrequenz und die maximale Laufgeschwindigkeit verbesserten sich in allen drei Trainingsgruppen. Doch auf Zellebene wurde ein Unterschied zwischen Ausdauer- und Krafttraining sichtbar: bestimmte molekulare Marker, die mit Langlebigkeit assoziiert werden können, verbesserten sich bei den Ausdauergruppen mehr als bei der Krafttrainingsgruppe.
    Dreimal pro Woche Ausdauer-Training, dreimal Intervall-Training
    Für folgende Ausdauertrainings scheint der Satz «Wer Sport macht, gewinnt Lebensjahre» zu gelten:
    * Dreimal wöchentlich je 45 Minuten Ausdauer-Training bei mittlerer Intensität.
    * Dreimal wöchentlich auf Ausdauer angelegtes Intervalltraining: viermal vier Minuten intensive Belastung unterbrochen von Erholungspausen.
    4 min
  • Wer haftet bei Pannen in der Skischule?
    In den nächsten Wochen besuchen wieder viele Feriengäste die Skischule. Meist macht das Spass, und es läuft alles glatt. Was aber, wenn die Skischule ausfällt oder ein Schüler auf der Piste einen Unfall baut? Wir sagen Ihnen, wer in solchen Fällen geradestehen muss. Wegen Krankheit die Skischule verpasst
    * Laut Gesetz trägt das Risiko bei Krankheit oder Unfall der Skischüler. Er hat also keinen Anspruch auf Rückerstattung.
    * Allerdings zeigen sich die meisten Skischulen kulant und erstatten das Geld, wenn man ein ärztliches Zeugnis vorlegen kann.
    * Schlechte Chancen hat man, wenn man den Kurs nicht mehr besucht, weil er nicht gefällt. Hier braucht die Skischule nicht zu zahlen. Was man versuchen kann: Das Abo weiterzuverkaufen. Oft besteht auch die Möglichkeit, zuerst ein Schnupperabo zu lösen. Das empfiehlt sich auf jeden Fall.
    Die Skischule kann wegen schlechten Wetters nicht stattfinden
    * Im Obligationenrecht steht, dass man in einem solchen Fall das Geld zurückfordern kann, denn man hat ja keine Leistung erhalten (OR Art. 119, Abs. 2).
    * Allerdings schreiben praktisch alle Skischulen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass es sich bei schlechtem Wetter um höhere Gewalt handelt und daher nicht bezahlt wird.
    * Juristen sind sich nicht einig, ob diese AGB-Klausel vor Gericht standhalten würde. Deshalb sollten Betroffene unbedingt versuchen, mit der Skischule zu verhandeln.
    Ein Schüler verursacht in der Skischule einen Unfall und verletzt eine Mitschülerin
    * Hat der Skilehrer seine Aufsichtspflicht verletzt, haftet er. Dabei gilt: Je älter ein Kind, umso kleiner wird diese Pflicht.
    * Meistens haftet der Schüler selbst, auch wenn es sich um ein Kind handelt. Und zwar, sobald das Kind urteilsfähig ist.
    * Die Urteilsfähigkeit ist nicht von einem bestimmten Alter abhängig, es kommt immer auf den Einzelfall darauf an. Bei Unfällen wie auf Skipisten gehen Gerichte von einem Alter von neun Jahren oder älter aus.
    Welche Versicherung machen Sinn?
    * Wichtig ist die Haftpflichtversicherung. Sie springt ein, wenn Dritte zu Schaden kommen. Bei Kindern bezahlt die Versicherung der Eltern.
    * Verletzt man sich bei einem Sturz selbst, bezahlt die obligatorische Unfallversicherung.
    * Beide Versicherungen können ihre Leistungen kürzen oder sogar ganz verweigern, wenn sich herausstellt, dass der Unfallverursacher grobfahrlässig gehandelt hat.
    * Eine Überlegung Wert ist, ob man bei der Hausratversicherung einen Zusatz abschliessen will, der bei Schäden an den eigenen Ski zu Tragen kommt. Eine spezielle Skiversicherung lohnt sich selten (siehe Ratgeber vom 17.01.18 )
    * Was man sowieso haben sollte: Eine Rechtsschutzversicherung. Denn bei Streitfällen können Gerichts- und Anwaltskosten gewaltig ins Geld gehen.
    * Experten empfehlen zudem, dass Eltern für ihre Kinder grundsätzlich ein Invaliditätskapital versichern, weil bei schweren Verletzungen mit dauerhaften Folgen sehr hohe Kosten entstehen, die nicht von der IV gedeckt sind.
    6 min
  • Software Vorab-Versionen: Worauf muss ich achten?
    Bevor eine Software im grossen Stil auf den Martkt geworfen wird, lassen die Anbieter ein Vorab-Version testen. Konsumentinnen und Hersteller profitieren davon. Das Prinzip ist nicht neu: Schon seit Jahrzehnten lassen Hersteller ihre Produkte von Konsumenten im Alltag testen, bevor diese im grossen Stil in Produktion gehen. Der Schweizer Ski-Fabrikant Stöckli etwa gibt gratis die neusten Modelle ab und wertet das Feedback der Tester aus.
    Beta-Version: Beide Seiten profitieren
    Ganz ähnlich gehen auch die Anbieter von Software vor. Die SBB etwa stellt regelmässig die neusten Versionen ihrer Apps auf dem Apple- und Android-Store zur Verfügung. Interessierte können sich die Apps installieren und schon einmal ausprobieren. Für solche Vorab-Versionen hat sich der Name Beta-Version eingebürgert.
    Von diesem Vorgehen profitieren beide Seiten: Konsumenten können die neuen Funktionen einer Software schon nutzen, bevor diese offiziell auf den Markt kommt. Die Entwickler wiederum bekommen schon früh erste Rückmeldungen und sehen, was funktioniert und wo sie noch Verbesserungen anbringen müssen.
    Vorsicht bei Beta-Versionen
    Wer Vorabversionen installieren möchte, sollte folgende Punkte beachten:
    * Kann ich die Beta-Version parallel zur offiziellen Version nutzen? Falls ja, ist man auf der sicheren Seite: Funktioniert die Vorab-Version nur mangelhaft, so kann man auf die etablierte Version zurückgreifen.
    * Ist der Hersteller vertrauenswürdig? Bei unbekannten Anbietern, die noch keine Software auf dem Markt haben, ist Vorsicht geboten.
    * Wer die neuste Version eines Betriebssystems testen möchte, geht ein erhebliches Risiko ein. Deshalb unbedingt vor der Installation ein Backup erstellen und abklären, wie man notfalls wieder auf das alte System umstellen kann. Hier die Anleitung für Apple-Geräte.
    5 min
  • Schlafapnoe: Alternativen zur Schlafmaske
    Die Schlafapnoe, also Atemaussetzer während des Schlafes, führt zu Tagesmüdigkeit und kann das Risiko für Herzkreislaufprobleme erhöhen. Die bewährte Therapie, die sogenannte CPAP-Maske, funktioniert gut, allerdings legen sie viele betroffene Personen irgendwann wieder weg. «Nach 4 Jahren trägt nur noch die Hälfte der Patientinnen und Patienten die CPAP-Maske», weiss Sandra Büchi von der SRF-Sendung «Puls». «Dabei wäre es so wichtig, dass die Schlafapnoe behandelt wird.»
    Die Alternativen zur CPAP-Maske sind sehr vielfältig:
    * Zahnschiene: Diese schiebt den Unterkiefer nach vorne und verhindert so, dass der Zungengrund den Atemweg verstopft.
    * Zungenschrittmacher: Die Zunge erhält beim Einatmen einen leichten Stromstoss, damit sie sich kurz anspannt und so den Weg für die Luft freigibt.
    * Kieferoperation: Der stärkste Eingriff. Operativ wird der Kiefer nach vorne geschoben. Dies verändert nicht nur die Schlafapnoe, sondern auch das Aussehen.
    Wichtig ist, dass individuell nach der Ursache der Schlafapnoe gesucht und diese behandelt wird.
    7 min
  • Junge Bäume vor dem Frost schützen
    Wenn die Nächte eiskalt werden und am Morgen die Sonne scheint, ist die Gefahr gross, dass sich am Stamm von jungen Bäumen Frostrisse bilden.  Junge Bäume sind besonders gefährdet, da ihre Rinde noch sehr dünn ist. Im Gegensatz zu älteren Bäumen, welche eine dicke und isolierende Rinde besitzen. Bei jungen Bäumen erwärmt sich durch die morgendliche Sonneneinstrahlung der Stamm auf der Südseite stark, doch die Nordseite des Stammes ist immer noch gefroren. Das führt zu Spannungen im Baum und es entstehen Risse. Durch diese Frostrisse können Bakterien und Pilzsporen eindringen, sich einnisten und im Frühling, wenn der Saft wieder fliesst, den ganzen Baum befallen.
    Wie werden die jungen Bäume geschützt?
    * Den Stamm mit einem Juteband einwickeln
    * Den Stamm mit einem Baumanstrich oder Dispersionsfarbe (ohne Lösungsmittel!) weisseln. Die weisse Farbe reflektiert die Sonneneinstrahlung
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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