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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Velofahren im Winter ist problemlos möglich
    Es muss ja nicht die lange Fahrradtour sein. Aber Velofahren ist auch bei kalter Luft, verschneiten Landschaften und nassen Strassen möglich. Mit zwei, drei Handgriffen wird aus dem Schönwetterfahrrad ein Winterdrahtesel. «Das wichtigste Tool im Winter ist der Spritzschutzlappen», sagt Marius Graber, Technik-Redaktor vom Velojournal, «die Verlängerung des Schutzblechs vorne schützt die Füsse vor Kälte und die Kette vor Salz und Nässe.»
    So wird aus dem Sommer- ein Wintervelo:
    * Spritzschutzlappen: günstig, simpel, effizient.
    * Reifen: Spezielle Winterreifen haben ein anderes Profil und eine spezielle Gummimischung. Für winterliche Strassen sind sie sehr effizient. Die Reifen können wie beim Auto zweimal im Jahr gewechselt werden und überstehen so mehrere Jahre. Für das Fahren auf Eis gibt es auch Reifen mit Spikes. Wer keine speziellen Winterreifen aufziehen will, kann etwas Luft aus den Pneus rauslassen, damit die grössere Auflagefläche für mehr Haftung sorgen kann.
    * Licht: wichtig! Reflektoren und ein starkes, konstantes Licht. Ein Blinklicht ist als Zusatzbeleuchtung erlaubt. Die Experten streiten sich jedoch über den Sinn.
    * Pflege des Velos: Nach der Fahrt auf gesalzenen Strassen den unteren Teil des Fahrrads mit einer Spritzkanne abspritzen. Denn das Salz ist sehr aggressiv. Die Kette nachzuölen ist im Winter häufiger nötig als im Sommer.
    * Fahrverhalten: Hinten bremsen und den Sattel etwas runterstellen, damit die Füsse schnell auf dem Boden sind.
    6 min
  • Falsche Bonitätsauskünfte: Das können Sie dagegen tun
    Sie bestellen bei einem Onlineshop und dann heisst es: «Aufgrund einer Bonitätsprüfung beliefern wir Sie nur gegen Vorauszahlung.» Das, obschon Sie Ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlen. Solche falschen Bonitätsauskünfte gibt es immer wieder und können unangenehme Folgen haben. Hier Tipps dazu. Speicherung von Daten und Weitergabe an Dritte ist legal
    * Sogenannte Kreditauskunfteien sind Firmen, die Daten über das Zahlungsverhalten von Organisationen und Privatpersonen sammeln und an Interessenten weiterverkaufen.
    * Das ist erlaubt, allerdings müssen sich die Datenanken an Regeln halten: So dürfen sie beispielsweise keine falschen Angaben verbreiten und keine besonders schützenswerte Personendaten sammeln (Angaben über Gesundheit, religiöse Ausrichtung, Wohnsituation etc.)
    * Sofern ein Eintrag korrekt ist, können wir Konsumentinnen und Konsumenten keine Löschung verlangen.
    Was tun, wenn eine Datenbank über mich falsche oder nicht erlaubte Angaben gespeichert hat?
    Das sollte man aus der Welt schaffen, denn gerade falsche, negative Einträge über die Bonität können unangenehme Folgen haben (Man wird nicht beliefert, bekommt eine Wohnung oder einen Job nicht etc.)
    Gehen Sie wie folgt vor:
    * Werden Sie mit einer falschen Bonitätsauskunft konfrontiert, fragen Sie (zum Beispiel den Händler oder Vermieter), von welcher Datenbank diese Informationen stammen.
    * Stellen Sie danach bei der Datenbank ein sogenanntes Auskunftsbegehren, um herauszufinden, was über Sie gespeichert ist. Dies am besten schriftlich (Musterbrief siehe unten). Wichtig: Legen Sie dazu eine Kopie Ihrer Identitätskarte.
    * Die Datenbanken sind von Gesetzes wegen verpflichtet, Ihnen innert 30 Tagen Auskunft zu geben.
    * Sind tatsächlich falsche oder nicht erlaubte Informationen aufgeführt, verlangen Sie von der Datenbank eine Korrektur mittels Löschungsbegehren oder Korrekturbegehren (Musterbriefe siehe unten). Auch hier ist die Beilage einer ID-Kopie notwendig.
    * Kontrollieren Sie nach einigen Wochen, ob die Korrektur vorgenommen wurde.
    Kann man herausfinden, welche Informationen über mich wo hinterlegt sind?
    * Kann man, ist aber mit etwas Aufwand verbunden, denn es existiert keine zentrale Datenbank.
    * Man muss also bei jeder einzelnen Datenbank ein Auskunftsbegehren stellen. Und, falls ein Eintrag nicht korrekt ist, anschliessen ein Korrektur- oder Löschungsbegehren einsenden.
    * Um den Aufwand zu minimieren, kann man sich fürs erste auf die sechs grössten Datenbanken beschränken. Die Adressen dazu finden Sie unten.
    6 min
  • Drucken mit dem 3D-Drucker – etwas für mich?
    Abgebrochene Küchenschubladengriffe oder die Klappe fürs Batteriefach: Ersatz ist oft teuer oder gar nicht erhältlich. Abhilfe schafft ein Ersatzteil aus dem 3D-Drucker. Doch nicht nur das: 3D-Drucker können drucken, was das Herz begehrt, und mittlerweile finden auch Laien leicht den Einstieg. Folgende Zutaten sind nötig:
    * Ein 3D-Drucker
    * Filament, also das Material, mit dem der 3D-Drucker druckt
    * Eine Datei als das digitale Abbild des Objekts, meist mit der Datei-Endung «.stl»
    3D-Drucker und Filament
    3D-Druckermodelle bewegen sich zwischen sehr günstigen Modellen aus China (unter 100 Franken), Einstiegsmodellen (200-500 Franken) und Luxusmodellen (mehrere tausend Franken). Die günstigsten Modelle sind nicht unbedingt für Einsteigerinnen geeignet, da sie oft fortgeschritteneres Wissen benötigen, um Probleme zu beheben. Ein Einstiegsmodell ist beispielsweise der «Original Prusa Mini» von Prusa Research.
    Als Filament empfiehlt sich zum Einstieg «PLA» (Polylactide), da es während des Druckens nicht unangenehm riecht und aus erneuerbaren Rohstoffen besteht. Fortgeschrittene können auch «ABS» (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer) verwenden, aus dem etwa Lego besteht, oder «PET» (Polyethylenterephthalat). Beide Materialien sondern beim Druck jedoch Dämpfe ab und sind schwieriger zu handhaben. Je nach 3D-Drucker sind auch weitere Filament-Arten möglich.
    Wo finde ich digitale Abbilder?
    Die Szene der 3D-Drucker-Enthusiasten ist gross und gut etabliert – und sie tauscht gerne digitale Abbilder aus. Anfängerinnen finden im Internet verschiedene Datenbanken, die fertige 3D-Modelle für den 3D-Drucker anbieten:
    * MyMiniFactory
    * Thingyverse
    * Sketchfab
    Doch den speziellen, aber kaputten Küchenschubladengriff gibt es in diesen Datenbanken kaum. In diesem Fall muss man den Griff selber digital nachbauen, und zwar mit einer 3D-Modellierungssoftware (CAD-Software). Solche Software ist oft sehr anspruchsvoll zu lernen. Wer ohne grossen Aufwand experimentieren möchte, findet in Windows 10 einen mitgelieferten «3D Builder ».
    Eine Auswahl weiterer gratis 3D-Modellierungsprogramme:
    * OnShape (online)
    * TinkerCad (online)
    * Blender (für Profis)
    * AutoCad
    In manchen Fällen versteht der 3D-Drucker aufgrund eines Fehlers das aufbereitete digitale Abbild nicht. Dann kann «MeshMixer » helfen, die Fehler zu beheben.
    Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter!
    In der Schweiz gibt es viele «Makerspaces» oder «Fablabs» – digitale Werkstätten, die gegen eine kleine Gebühr ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Fast immer ist auch ein 3D-Drucker vorhanden und Leute, die einem bei Problemen weiterhelfen. Regelmässig bieten auch verschiedene Fablabs Einstiegskurse in das 3D-Drucken an. Fablabs gibt es in Zürich, Luzern, Basel und Bern, eine Karte zeigt auch Werkstätten abseits der städtischen Zentren.
    5 min
  • Wie steht es um Ihr Gesundheitswissen?
    Ab wann hat man Fieber? Eine einfache Frage. Aber wissen Sie die Antwort wirklich? Testen Sie sich selbst. Wir haben einen Fragebogen zusammengestellt. Und wir testen im Ratgeber gleich unsere Moderatorin Sandra Schiess. Wie hoch ist der Ruhepuls? Auf den Notfall nach einem Zeckenbiss? Testen Sie Ihr Gesundheitswissen und klicken Sie auf den Link unter «Mehr zum Thema».
    5 min
  • Im Garten keimen bereits einheimische Pflanzen
    Einige Samen brauchen Kälte um zu keimen. Es sind sogenannte Kaltkeimer, welche erst nach einem Kältereiz zu spriessen beginnen. Sie enthalten ein keimhemmendes Hormon, welches verhindert, dass die Samen bereits im Herbst keimen. Erst wenn es genügend lang kalt gewesen ist, wird es abgebaut und ein keimförderndes Hormon übernimmt die Regie. Zu diesen Kaltkeimern gehören viele Alpenblumen und andere einheimische Stauden, wie z.B. die Frühlingsschlüsselblumen, Dunkle Akelei, Diptam, Guter Heinrich, Frauenmantel, Silberdistel, Grosse Sterndolde, Eisenhut, Enzian, Christrose, Pfingstrose, Küchenschelle, Alpenveilchen und viele mehr.
    Kaltkeimer werden im Winter ausgesät:
    * Plastiktöpfche voll mit Aussaaterde füllen
    * Aussaaterde mit den Fingern sanft andrücken und in der Mitte eine kleine Vertiefung formen
    * 3-5 Samen von Kaltkeimern hinein streuen
    * Mit Aussaaterde bedecken und wiederum sanft andrücken
    * Etikette mit Pflanzennamen und Aussaatdatum beschriften und dazu steken
    * Mit Wasser gut feuchten
    Die Töpfchen mit der Saat nach draussen auf den Balkon oder in ein Gartenbeet stellen und mit einem Gartenvlies bedecken. Das Gartenvlies schützt vor dem Austrocknen und vor Vogelfrass. Saat gut feucht halten.
    Ende April können die Jungpflanzen an ihren Standort im Garten oder in einen grösseren Topf ausgepflanzt werden.
    5 min
  • Die richtige Sonnenbrille im Schneesport
    Jedes Auge ist anders. Jeder Mensch sieht Farben anders und ist mehr oder weniger empfindlich auf Licht. Ausserdem passt auf jedes Gesicht eine andere Brillenform. Tipps für die richtige Sonnenbrille im Schnee sind also immer individuell. Auch die Augen können einen Sonnenbrand kriegen: der nennt sich dann Schneeblindheit. Und auch die Augen vergessen nicht: Je mehr Sonneneinstrahlung, desto schneller die Alterung.
    Folgende Begriffe muss man beim Kauf einer Sonnenbrille für den Schnee kennen:
    * UV-Schutz: In der Schweiz dürfen eigentlich nur Sonnenbrillen mit UV-Schutz verkauft werden. Um sicher zu sein, lohnt es sich, die Sonnenbrille in einem Fachgeschäft zu kaufen. Der Vermerk «100% UV-Schutz» muss drauf sein. Achtung: Der Begriff ist aber nicht geschützt.
    * Filterkategorie/ Lichtdurchlässigkeit: Der Schnee reflektiert das Sonnenlicht und verdoppelt so die Dosis der UV-Strahlung. Entsprechend gut müssen die Sonnenbrillen getönt sein. Ohne eine der beiden höchsten Filterkategorien, 3 oder 4, sollte man nicht in den Schnee. Mit einer Brille der Filterkategorie 4 darf man jedoch kein Auto lenken.
    * Zugluft und Beschlag: Sonnenbrillen für den Schnee sollten das ganze Auge abdecken. Grosse, nach hinten gezogene Gläser schützen vor direkter und indirekter Strahlung und halten den Luftzug ab. Skibrillen sind ideal, doch hier muss man für eine gute Belüftung sorgen.
    * Farbe: Bei den einfachen Sonnenbrillengläser früher sorgte die orange Farbe für mehr Kontrastsehen, besonders bei Nebel und Schneefall. Heute sind die Gläser so ausgeklügelt, dass die Farben keine grosse Rolle mehr spielt.
    * Verspiegelung: Sie verdunkelt noch mehr.
    * Polarisierende Gläser: Ideale Sportbrillengläser, denn die bündeln quasi das Licht und minimieren störende Reflexionen. Besonders im Schnee oder bei nassen Oberflächen sorgen diese Gläser für eine klare Sicht und satte Farben.
    * Fototrope Gläser: Fototrope Gläser sind selbsttönende Gläser. Sie verdunkeln sich automatisch, wenn mehr UV-Licht auf sie fällt. Praktisch. Allerdings sind sie nicht fürs Autofahren geeignet, da die Scheiben UV-Licht absorbieren.
    7 min
  • So erstellen Sie einen Notfallplan
    Anfang Februar heulen in der Schweiz immer die Sirenen. Zum Glück nur ein Testalarm. Aber mal ehrlich: Wüssten Sie, wie Sie sich im Notfall zu verhalten hätten? Haben Sie einen Notfallplan in der Schublade? Die meisten wohl nicht. Sollte man aber haben, sagt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Warum sollte man einen Notfallplan bereithalten?
    Klar, die Schweiz ist zum Glück von Krieg verschont und auch schlimme Naturkatastrophen treten nur selten auf. In der heutigen Zeit drohen aber auch andere Gefahren: Pandemien, verseuchtes Trinkwasser. Oder Hacker, die Strom-, Telefonnetz oder den öffentlichen Verkehr lahmlegen. In solchen Notfällen wird der Bevölkerungsschutz sofort aktiv. Bis diese Hilfe aber greift, können unter Umständen mehrere Tage vergehen. Da ist von Vorteil, wenn man sich während dieser Zeit zu helfen weiss.
    Kommt hinzu: Bricht eine Katastrophe aus, herrscht Chaos. Überlegt man sich erst dann, was zu tun ist, sind Probleme vorprogrammiert: Die Familienangehörigen sind überall verteilt und nicht erreichbar, zu Hause fehlen Lebensmittel oder man weiss nicht, wohin. Macht man sich vorher darüber in Ruhe Gedanken, kann man solche Miseren umgehen.
    Wie sieht ein Notfallplan aus?
    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz stellt eine Vorlage für den Notfallplan zur Verfügung. Darin enthalten sind:
    * Wichtige Telefonnummern
    * Plan: Wer kommt wie nach Hause?
    * Treffpunkte für die Familie im Falle einer Evakuierung
    * Mögliche Unterkunftsmöglichkeiten bei einer Evakuierung
    * Checkliste für Notfallvorrat und Notgepäck
    * Welchen Personen in der Familie oder Nachbarschaft ist zu helfen?
    Das detaillierte Formular zum ausfüllen finden Sie hier .
    Wichtig zudem:
    * Den Notfallplan mit den Angehörigen besprechen
    * Regelmässig überprüfen und allenfalls anpassen
    * Bewahren Sie ihn an einem gut auffindbaren Ort auf oder tragen Sie ihn auf sich, zum Beispiel im Portemonnaie
    6 min
  • Smartphone, Laptop & Co: Selber reparieren?
    Digitale, mobile Geräte lassen sich durchaus selber reparieren. Wir zeigen, worauf man achten muss. Als Faustregel gilt: Ältere Geräte lassen sich einfacher öffnen.
    Achtung: Legt man bei neuen Geräten selber Hand an, verfällt praktisch immer die Garantie. 
    Auf der Webseite iFixit  findet man alle Informationen:
    * Angaben zu mehr als 20'000 verschiedenen Geräten, vom Smartphone über Laptops und Game Controller bis Kameras
    * Schritt-für-Schritt Anleitung mit Fotos oder Videos
    * Angaben zu kompatiblen Ersatzteilen (z. B. Festplatten, RAM Speicher), teilweise mit Bestelloption
    * Werkzeugliste mit Bestelloption
    Hat man ein Flair für Technik und verfügt über etwas Geschick, kann es sich lohnen, einen älteren Laptop mit Arbeitsspeicher und einer grösseren Festplatte aufzurüsten oder einem in die Jahre gekommenen Smartphone einen frischen Akku zu spendieren.
    So lassen sich diese Geräte für wenig Geld noch ein, zwei Jahre weiter nutzen. Das ist gut für Umwelt und Portemonnaie.
    6 min
  • So waschen Sie die Hände richtig
    Husten, Schnupfen, Grippe, Coronavirus: natürlich möchten wir davon gerne verschont bleiben. Die Prävention fängt bei jedem einzelnen an. Raushusten und Niesen, mit Grippe zur Arbeit gehen oder Stofftaschentücher mehrmals brauchen. Genau so sollte man es nicht machen. Wie dann? Richtig Händewaschen
    Hände waschen! Beim nach Hause kommen, vor dem Essen, nach einer Fahrt im Tram, Bus oder Zug - waschen Sie die Hände mit Seife. Vergessen Sie den Daumenballen nicht, beim Einseifen oder wenn Sie sterile Lösung brauchen. Wichtig ist, dass Sie auch die Zwischenräume zwischen den Fingern einseifen. Verwenden Sie, wenn Sie erkältet oder krank sind, Flüssigseife. Die übrigen Familienmitglieder sind Ihnen dankbar. Kranke sollten ein eigenes Handtuch verwenden. Wechseln Sie das Handtuch häufiger aus, wenn Sie erkältet sind.
    Richtig die Nase putzen
    Das gute alte Stoffnastuch in Ehren, bei Schnupfen Papiertaschentücher verweden. Nach dem Schneuzen weg damit. Entsorgen Sie Papiertaschentücher NICHT in der Toilette. Sie sind aus anderem Papier, als das Toilettenpapier und zersetzen sich im Wasser weniger gut. Niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder in die Armbeuge.
    Hände desinfizieren
    Handdesinfektionsmittel während der Grippezeit ist nie verkehrt. Wenn Sie ältere oder geschwächte Leute besuchen, unbedingt vorher die Hände desinfizieren.
    Bleiben Sie zu Hause
    Verzichten Sie bei starken Erkältungen oder Grippe auf einen Händedruck oder das 3-Küsschen-Ritual. Bleiben Sie bei Grippe zu Hause und stecken Sie Ihre Arbeitskolleginnen und Kollegen nicht an. Kein falsches Heldentum!
    5 min
  • Mehr Biodiversität dank Schnittgut!
    Im Winter und Vorfrühling werden Bäume und Sträucher geschnitten und das dabei anfallende Schnittgut ist sehr wertvoll für die Biodiversität. Denn mit diesem Material können an verschiedensten Standorten Nischen und Verstecke gebaut werden, welche ungestört über Jahre bleiben.  Zuerst wird das Schnittgut in dickes, mittleres und dünnes Holz sortiert und stacheliges und dornenreiches Material wird separiert.
    Denn an schattigen, feuchten Standorten leben andere Kleintiere als an sonnigwarmen und trockenen Standorten. Aus dem Schnittgut ergeben sich zahlreiche Verstecke für verschiedenste Kleintiere:
    * grobes, dickes Holz an einer Wand zu einer Beige aufbauen: im unteren Bereich Nischen für Igel einplanen (30x30cm und 15cm hoch), beim aufbauen darauf achten, dass möglichst viele grössere und kleinere Hohlräume und Nischen als Überwinterungsorte für Fledermäuse entstehen
    * grobes, dickes Holz an sonnigem und warmen Standort wird mit den Jahren mürbe und bietet Nistmöglichkeiten für die Grosse Holzbiene und im Boden unter der Holzbeige fühlen sich Blindschleichen wohl
    * grobes, dickes Holz oder Äste zwischen zwei Sträuchern im Halbschatten oder Schatten aufbeigen, sie verrotten langsam und in den Nischen darunter verstecken sich tagsüber gerne Erdkröten
    * dünne Zweige an der Sonne aufbeigen, darin verstecken sich Spinnen, Käfer
    * mittlere und dünne Äste häckseln und Häckselguthaufen im Schatten verrotten lassen, darunter verstecken sich Asseln und Molche
    * mit den mittleren und dünneren Zweigen Wellen binden, damit lassen sich Zäune, Sichtschutz und vieles mehr gestalten
    * mit den dornigen und stacheligen Zweigen Lesesteinhaufen bedecken, damit die darin vorkommenden Eidechsen vor Katzen geschützt sind oder mit Brombeerranken Bäume umranken, auf denen Vögel nisten
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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