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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Gärten für Leuchtkäfer
    Das Glühwürmchen ist von Pro Natura zum Tier des Jahres 2019 erwählt worden. Es lebt entlang von Waldrändern, aber auch in naturnah gestalteten Parks, Friedhöfen und grösseren Gärten. Das Glühwürmchen ist eigentlich ein Käfer - genau genommen heisst er Grosser Leuchtkäfer. Bis er sich zum ausgewachsenen Käfer entwickelt, braucht der Grosse Leuchtkäfer drei Jahre. In seiner Larvenzeit frisst er Wegschnecken und Häuschen-Schnecken. Im dritten Jahr verpuppt er sich und es schlüpfen fortpflanzungsfähige Käfer, wobei nur das Männchen fliegen kann. Im Juni und Juli leuchten die Weibchen um Männchen anzulocken. Nach der Paarung legen sie ihre Eier zum Beispiel unter feuchtem Altholz ab.
    Im Garten braucht der Grosse Leuchtkäfer Lebensräume, in denen sich Schnecken wohlfühlen:
    * Hecken und Sträucher mit dazugehörenden einheimischen Waldstauden wie Geissbart und verschiedene Farne.
    * Grasstreifen, welche im Sommer nicht gemäht werden, entlang von Mauern, Gartenzäunen, Hecken oder Sträuchern.
    * Kompostplatz mit Holunder und einheimischen Stauden wie Brennnesseln, Beinwell und Mondviole.
    Die Männchen des Grossen Leuchtkäfers meiden beleuchtete Standorte. Ab etwa 22:30 Uhr beginnen die Weibchen zu leuchten. Darum sollte man für mehr Dunkelheit im Garten sorgen – Licht abschalten!
    5 min
  • Gärten für Leuchtkäfer
    Das Glühwürmchen ist von Pro Natura zum Tier des Jahres 2019 erwählt worden. Es lebt entlang von Waldrändern, aber auch in naturnah gestalteten Parks, Friedhöfen und grösseren Gärten. Das Glühwürmchen ist eigentlich ein Käfer - genau genommen heisst er Grosser Leuchtkäfer. Bis er sich zum ausgewachsenen Käfer entwickelt, braucht der Grosse Leuchtkäfer drei Jahre. In seiner Larvenzeit frisst er Wegschnecken und Häuschen-Schnecken. Im dritten Jahr verpuppt er sich und es schlüpfen fortpflanzungsfähige Käfer, wobei nur das Männchen fliegen kann. Im Juni und Juli leuchten die Weibchen um Männchen anzulocken. Nach der Paarung legen sie ihre Eier zum Beispiel unter feuchtem Altholz ab.
    Im Garten braucht der Grosse Leuchtkäfer Lebensräume, in denen sich Schnecken wohlfühlen:
    * Hecken und Sträucher mit dazugehörenden einheimischen Waldstauden wie Geissbart und verschiedene Farne.
    * Grasstreifen, welche im Sommer nicht gemäht werden, entlang von Mauern, Gartenzäunen, Hecken oder Sträuchern.
    * Kompostplatz mit Holunder und einheimischen Stauden wie Brennnesseln, Beinwell und Mondviole.
    Die Männchen des Grossen Leuchtkäfers meiden beleuchtete Standorte. Ab etwa 22:30 Uhr beginnen die Weibchen zu leuchten. Darum sollte man für mehr Dunkelheit im Garten sorgen – Licht abschalten!
    5 min
  • Überfordert auf der Wanderung? Nein, danke!
    Vielfach merkt man erst wenn das Herz rast oder der Kreislauf verschwindet, dass man sich zu viel zugemutet hat. Auf einer Wanderung in den Bergen kann das schnell gefährlich werden. Darum sollte man seine Wanderungen mit schwindender Kondition von den Alpen in das Mittelland verlegen. Einsteiger- und Wiedereinsteiger wandern am besten so, dass sie jederzeit auf den Öffentlichen Verkehr umsteigen können. Seine Kondition testet der Wanderer indem er eine längere Strecke mit einem Durchschnitt von sechzig Schritten pro Minute wandert. Schafft man nur noch dreissig Schritte pro Minute, sollte man auf kürzere und flachere Wanderungen ausweichen.
    Hilfsmittel wie Stöcke helfen beim Auf- und Abstieg. Wichtig zu wissen: Stundenangaben auf den Wegweisern beziehen sich auf die reine Wanderzeit. Schliessen sie sich einer Gruppe an, die in etwa ihrem Alter entspricht. Vertrauen sie auf unterschiedliche Meinungen und informieren sie sich im Internet über die Wanderung.
    6 min
  • So finden Sie den perfekten Grill
    Ist der gute alte Grill in die Tage gekommen, tut man sich oft schwer, ein neues Modell zu finden. Die Auswahl in den Läden ist riesig. Hier ein paar Tipps, wie Sie für sich den geeigneten Grill finden. Diese drei Hauptfragen sollten Sie sich stellen:
    * Wo: Wo grilliere ich? In einem Mehrfamilienhaus sind Kohlegrills wegen ihrer Rauchentwicklung und des Geruchs häufig verboten. In solchen Fällen bleibt der Gas- oder Elektrogrill.
    * Was: Grillieren Sie vor allem Würste oder Kleinigkeiten, reicht ein günstiger, kleiner Grill. Soll es auch einmal ein Braten oder ein Poulet sein, sollte der Grill mindestens 60 cm gross sein.
    * Wie: Sind Sie ein Einheizgeniesser und lieben Sie das Feuer, muss ein Kohlegrill her. Soll es vor allem schnell gehen, ist ein Gas- oder Elektrogrill geeignet. Gourmet-Griller arbeiten gerne mit der perfekten Glut oder mit einem Gasgrill. Idealerweise verfügen diese Grills über einen Deckel mit Temperaturanzeige, damit man auch indirekt grillieren kann. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass der Grill über ein Sicherheitssiegel verfügt.
    Die Vor- und Nachteile im Überblick
    Holzkohlegrill:
    * Vorteile: Günstig (bereits ab ca. 30 Franken erhältlich), Kohle sorgt für spezielles Raucharoma, geht auch für indirektes Grillieren, unabhängig, Lagerfeuerfeeling.
    * Nachteile: Braucht Zeit und Geduld, Rauch- und Geruchsentwicklung (in vielen Mehrfamilienhäusern nicht erlaubt), Temperatur schwierig regelbar, lange Abkühlzeit, aufwändige Reinigung, Brandgefahr.
    Gasgrill:
    * Vorteile: Schnell einsatzbereit, wenig Rauchentwicklung, Temperatur lässt sich sehr gut regulieren, geht auch für indirektes Grillieren, geeignet für Mietwohnungen.
    * Nachteile: Eher teuer in der Anschaffung, Unterhaltskosten (Gasflasche muss regelmässig ausgetauscht und geschleppt werden), wenig mobil, Lagerfeuer-Atmosphäre fehlt, Raucharoma im Fleisch fehlt, der eine oder andere fühlt sich unwohl beim Hantieren mit Gas.
    Elektrogrill:
    * Vorteile: Schnell einsatzbereit, wenig Rauchentwicklung, wetterunabhängig (kann auch drinnen benutzt werden), einfach zu bedienen, leicht zu reinigen, eher günstig, geeignet für Mietwohnungen,
    * Nachteile: Nicht mobil (abhängig von Steckdose), Lagerfeuer-Atmosphäre fehlt, Raucharoma im Fleisch fehlt, nur für einfache Grilladen geeignet.
    7 min
  • Wie höre ich CDs in einem Auto ohne CD-Spieler?
    Wer je mit Kindern eine Reise tat weiss: Bei längeren Autofahrten helfen oft nur Märchen-CDs oder Kinderlieder, um dem minütlichen «Wann sind wir endlich da?» ein Ende zu setzen. Dumm nur, wenn das Autoradio keinen CD-Spieler hat. Wir geben Tipps, wie sich der Inhalt einer CD trotzdem anhören lässt. * Am einfachsten geht es über den AUX-Eingang – die kleine Buchse, in die zum Beispiel das Ende (also der Klinkenstecker) eines normalen Kopfhörers hineinpasst. Mit dem richtigen Kabel lässt sich dort ein portabler CD-Spieler anschliessen. Solche Geräte gibt es schon für weniger als 50 Franken.
    * Am AUX-Eingang des Autoradios können auch andere Geräte zum Abspielen von Musik angeschlossen werden, zum Beispiel ein MP3-Spieler oder das Smartphone (solange es über eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines Kopfhörers verfügt).
    * Wenn das Autoradio keinen AUX-Eingang hat, müssen die einzelnen Stücke oder Kapitel der CD erst digitalisiert werden. Dazu empfiehlt sich das MP3-Format, das platzsparend ist und die grösste Verbreitung hat. Zum Umwandeln des CD-Inhalts in MP3-Files gibt es verschiedene Programme für Mac und Windows-PCs, etwa den Windows Media Player oder iTunes.
    * Viele Autoradios haben heute einen USB-Eingang: So kann man die MP3-Files auf einen USB-Stick laden und diesen am Autoradio anschliessen. Files im MP3-Format werden von den meisten Geräten problemlos erkannt und abgespielt.
    * Wer keinen USB-Eingang am Autoradio hat, wählt am besten den Weg über das Smartphone. Auch hier wird der CD-Inhalt am besten in MP3-Files umgewandelt, die dann auf das Smartphone transferiert werden.
    * Moderne Autos haben Bordsysteme, die mit Diensten wie Apples CarPlay oder Android Auto ausgestattet sind. Sie können Smartphones oder Apps auf dem Smartphone automatisch erkennen und deren Inhalte abspielen.
    * Bei älteren Modellen kann das Smartphone meist per Bluetooth mit dem Autoradio verbunden werden. Wie das Smartphone dazu mit dem Autoradio gepaart wird, entnimmt man am besten der Gebrauchsanleitung des jeweiligen Autoradios.
    * In Fahrzeugen, in denen sich das Smartphone weder per Bluetooth noch über ein modernes Bordsystem mit dem Autoradio paaren lässt, steht als Ersatzlösung fast immer ein AUX-Anschluss zur Verfügung. An den lässt sich das Smartphone wie oben beschrieben anschliessen.
    * Ist auch das nicht möglich, kann ein Adapter die Lücke schliessen: Er empfängt die AUX- oder Bluetooth-Signale des Smartphones, wandelt sie in UKW um und schickt sie dann weiter ans Autoradio. Dort sind die Inhalte des Smartphones dann auf einer frei gewählten UKW-Frequenz zu hören.
    5 min
  • Krankgeschrieben: Was darf man?
    Was heisst krankgeschrieben genau? Ein ärztliches Zeugnis gibt an, während welcher Zeit ein Patient sich um seine Genesung kümmern muss, und deshalb von der Arbeit freigestellt ist. Was man in dieser Zeit darf und was nicht. * Krankschreibung bedeutet Rekonvaleszenz. Unternehmen Sie nichts, was Ihren Genesungsprozess verzögert oder beeinträchtigt.
    * Kaffeetrinken in der Stadt, wenn Sie einen Bänderriss haben, geht.
    * Einen Spaziergang mit Bänderriss sollten Sie unterlassen, dieser kann den Heilungsverlauf empfindlich beeinträchtigen.
    * Wer mit Grippe im Bett liegt, soll liegen bleiben. Ein Einkauf, damit Sie nicht verhungern, liegt drin. Mehr aber nicht.
    * Wer in den Ferien krank wird, muss ein Arztzeugnis ebendort ausstellen lassen. Auf diese Weise kann die Krankheit den Ferien angerechnet werden.
    * Wer vor Ferienantritt krankgeschrieben wird, kann unter Umständen die Reise trotzdem antreten. Die entscheidende Frage ist, ob jemand «ferienfähig» ist oder nicht. Der Gärtner kann mit einer verstauchten Hand nicht mehr gärtnern. Seine Badeferien kann er aber problemlos antreten. Wichtig hier: Der Arzt muss ihnen Ferienfähigkeit attestieren.
    6 min
  • Tomatentipps für eine üppige Ernte
    Die Eisheiligen sind vorbei und auch die Nächte meist über 10 Grad warm – endlich kann man die wärmeliebenden Tomaten in den Garten setzen. Unsere Gartenexpertin Silvia Meister gibt Tipps, wie man sie am besten setzt, pflegt und erntet. Tomaten brauchen einen sonnigen, vor Regen geschützten Standort, so sind sie besser vor der Krautfäule, einer gefährlichen Pilzkrankheit gewappnet. Die Sporen der Krautfäule dringen über nasse Blätter oder über verletzte Stellen in die Tomatenpflanze ein. Die Früchte werden braun und schmecken bitter, die Pflanze geht ein.
    Im Topf können Tomatenpflanzen an die Südseite des Hauses gestellt werden, dort sind sie vor regnerischem Westwindwetter geschützt. Im Garten werden sie in ein schützendes Tomatenhaus gepflanzt – für drei Stauden reicht eine Grösse von 2 Metern Länge auf 80 Zentimeter Breite. Das Haus wird mit der Öffnung gegen Osten aufgebaut, so regnet es nicht hinein.
    Tomatenpflanzen setzen:
    * die untersten beiden Blätter entfernen, so können sie tief gepflanzt werden und bilden aus den Stängeln zusätzliche Wurzeln (Ausnahme: Veredelte Tomaten, sie werden gleich hoch gesetzt)
    * Tomatensetzlinge bilden mehr Wurzeln, wenn sie schräg gepflanzt werden
    * eine kleine Handvoll organischen Dünger in die Erde des Pflanzloches mischen
    Tomatenpflanzen pflegen:
    * giessen: Tomaten bilden tiefe Wurzeln aus um nach Wasser zu suchen, dies kann man auch mit einem Trick fördern: Der Boden einer 1½-Liter-Petflasche wird weggeschnitten, der Deckel entfernt und die Petflasche kopfvoran neben die Tomatenpflanze eingegraben, sodass sie eine Handbreit über dem Boden steht, man giesst in diese Öffnung
    * in kleinen Häppchen düngen: entweder regelmässig alle zwei Wochen mit Flüssigdünger versorgen oder beim Erscheinen der ersten roten Früchte nochmals eine kleine Handvoll organischen Dünger einharken
    * Tomatentriebe ausgeizen: die Triebe, welche zu den Blattachseln austreiben, mit den Fingernägeln wegkneifen, so bleibt der Wuchs der Pflanze luftig und locker und sie bleibt gesund
    Tomaten mit Basilikum oder Peterli unterpflanzen, sie vertragen sich ausgezeichnet und können für einen Salat praktisch mit gepflückt werden. Um die Mittagszeit ernten, denn sonnenwarm haben die Früchte ein unvergleichliches Aroma.
    6 min
  • Training draussen – für alle etwas
    Ausreden gelten nicht, denn es ist für jede und jeden etwas dabei: Vitaparcours für Nostalgische, Bootcamp für Städter, Streetworkout für Klimmzug-Fans und Outdoor-Yoga für die leisen Kämpfer. Eine Übersicht. Von wegen aus der Mode! Über ein halbes Jahrhundert alt und doch voll im Trend: Der Vitaparcours. Würde man ihn heute erfinden, wäre noch ein Motivator zur Stelle, der den Läufer zur Höchstleistung pusht. Wir stellen den Vitaparcours und seine jungen Verwandten vor:
    * Vitaparcours: Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit kommen zusammen. Die Intensität ist selbst wählbar, darum ist er für alle machbar. Dank dem Standort im Wald immer offen und auch im heissen Sommer angenehm kühl. Eine gute Idee hält länger als ein halbes Jahrhundert.
    * Bootcamp: Tönt nach Geschrei von Drillmasters im US-Militär – soll motivieren. Rennend, springend, hüpfend und schwitzend durch die Stadt und die Agglo, immer mit korrigierender und motivierender Anleitung. Als Trainingsgeräte dienen Treppen, Stangen, Sitzbänke und öffentliche Parks. Intensiv und nah bei den Leuten.
    * Streetworkout: Ein Stangenpark in der Grösse eines Wohnmobils. Erinnert an die Kraftkäfige im sonnigen Kalifornien. Liegestützen, Klimmzüge, mit eigenem Körpergewicht und viel Körperspannung. Für Kraftliebhaber und Leute, die gerne die Schwerkraft aushebeln.
    * Outdoor-Yoga: Im Park, auf dem Wasser, bei Hitze und bei Kälte. Yoga wird heute überall gemacht – eben auch vor der Haustür. Das Angebot ist riesig und online zu finden.
    5 min
  • Telefon-Trickbetrug: So durchschauen Sie falsche Anrufer
    Spricht man von Telefonbetrug, spricht man meist vom Enkeltrick. Doch dieser Begriff ist veraltet. Die Betrüger sind kreativ und wenden am Telefon noch viele andere Geschichten an. Nicht immer einfach, sie zu durchschauen. Wer sich an ein paar Regeln hält, kann die Masche aber durchschauen. Das Geschäft mit Telefonbetrug boomt. Eine Studie von Pro Senectute Schweiz zeigt, alleine in den Monaten Februar und März erhielten 21000 Seniorinnen und Senioren Anrufe von Betrügern, die versuchten, an Geld zu kommen. Die Masche ist bekannt als «Enkeltrick».
    So funktioniert der Enkeltrick
    Die Betrüger suchen im Telefonbuch gezielt nach älteren Namen, zum Beispiel Adelheid oder Heinrich. Sie rufen die Person an und beginnen das Gespräch häufig mit Sätzen wie: «Rate mal, wer dran ist!» oder «Ich bins, dein Enkel!». So entlocken sie dem Opfer den Namen eines engen Angehörigen. Mit einer geschickten Gesprächsführung schaffen sie Vertrauen und tischen dann eine rührselige Geschichte auf. Man sei in Not und brauche dringend Bargeld. Dann heisst es, man könne es selbst leider nicht abholen, schicke aber einen guten Freund vorbei. Und schon ist das Geld in den Händen der Betrüger und für immer weg.
    Viele Varianten
    Allerdings bleibt es nicht bei der Geschichte mit dem Enkel. Die Betrüger sind erfinderisch und erfinden immer wieder neue Maschen. Sie geben sich am Telefon zum Beispiel aus als:
    * Anwalt eines nahen Familienangehörigen, der in Not ist.
    * guter Bekannter, der im Ausland feststeckt und Geld für die Heimreise braucht.
    * eigener Hausarzt, der dringend Geld braucht.
    * als Polizist, der vor einem Enkeltrickbetrüger warnt und um Mithilfe bei der Verhaftung bittet.
    * und so weiter
    So schützen Sie sich:
    * Bleiben Sie stets skeptisch, wenn Sie am Telefon jemanden nicht gleich erkennen.
    * Stellen Sie Fragen, die nur die angebliche Person wissen kann. Zum Beispiel: „Weisst du noch, was du mir zum letzten Geburtstag geschenkt hast?
    * Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Fremde.
    * Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihr Vermögen.
    * Kommt Ihnen ein Anruf komisch vor, legen Sie am besten einfach auf. Und informieren Sie die Polizei via Nummer 117.
    * Sind Sie unsicher, sagen Sie dem Anrufer, sie müssten zuerst Abklärungen treffen und legen Sie auf. Erzählen Sie dann den Sachverhalt einem Angehörigen und fragen Sie, was er davon hält.
    * Falls Sie nach einem Anruf zur Bank gehen und die Geldsumme abheben möchten: Nehmen Sie die Warnungen der Bankangestellten ernst. Denn diese sind geschult auf Trickbetrug.
    * Wenn sich ein Anrufer als Polizist ausgibt, sagen sie, sie rufen zurück und wählen dann die Polizei-Nummer 117. Fragen Sie nach dem Polizisten.
    * Lassen Sie sich nicht beeindrucken, wenn auf dem Telefondisplay tatsächlich die Nummer der Polizei erscheint. Diese Anzeige lässt sich leicht fälschen. Ausserdem würde die Polizei nie unter der Nummer 117 anrufen. Sie würde auch nie am Telefon Vermögenswerte abfragen oder Sie um Mithilfe als Lockvogel bitten.
    *  Steht der Polizist gar vor der Tür, verlangen Sie einen Ausweis.
    Auch Angehörige können etwas tun:
    * Besprechen Sie das Thema ausführlich mit älteren Angehörigen.
    * Legen Sie zusammen Sicherheitsmassnahmen fest. Vereinbaren Sie zum Beispiel, dass der Senior oder die Seniorin bei seltsamen Anrufen zuerst Rücksprache mit der Familie hält. Oder umgehend die Polizei anruft (117), auch wenn man unsicher ist.
    * Hat man als Angehöriger trotz allem ein ungutes Gefühl, besprechen Sie das Problem mit der Bank des älteren Familienmitglieds. Bitten Sie die Bank darum, Sie umgehend zu informieren, falls der Betroffene eine höhere Geldsumme abheben will.
    Es kann übrigens jeden treffen:
    «Das passiert mir sicher nicht!», hört man immer wieder. Und trotzdem reisst die Zahl der Betrugsfälle nicht ab. Oft sind Menschen betroffen, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Die Gründe:
    * Der Begriff «Enkeltrick» hat sich so eingefleischt, dass man sich auf falsche Enkel konzentriert und nicht beachtet, dass auch andere falsche Anrufe eintreffen können.
    * Ältere Menschen sehen und hören vielleicht nicht mehr so gut und fühlen sich daher unsicher. Sie möchten nichts falsches tun und lassen sich daher darauf ein.
    * Gerade in der älteren Generation sind Werte wie Hilfsbereitschaft oder Verpflichtung sehr wichtig. Das nutzen die Betrüger aus.
    * Die Betrüger sind sehr geschickt und wissen, wie sie ihre Opfer psychisch unter Druck setzen können.
    8 min
  • Hilfe, mein Computer startet nicht mehr!
    Was tun, wenn der Computer keinen Wank mehr macht? Was tun, wenn der Smartphone-Bildschirm einfach schwarz bleibt? Wir geben Rat, wie sich das Gerät vielleicht doch noch starten lässt. Zuerst einige Tipps für den PC:
    * Als erstes ist festzustellen, ob der Computer überhaupt Strom bekommt: Macht er Geräusche? Blinken oder leuchten Lämpchen? Ist auf dem Bildschirm etwas zu sehen? Ist nichts davon der Fall, dann stimmt wahrscheinlich etwas mit der Stromversorgung nicht.
    Der Computer bekommt keinen Strom
    * Liegt es am Strom, dann als erstes überprüfen, ob alle Kabel richtig eingesteckt und verbunden sind. Gibt es auf der Rückseite des Gerätes vielleicht einen Kippschalter, der auf Aus steht? Ist im Haus eventuell eine Sicherung defekt? Wenn möglich tauscht man alle Kabel aus und schliesst auch einmal ein anderes Gerät an die Steckdose an – so lässt sich sicherstellen, dass nicht ein kaputtes Kabel oder eine kaputte Steckdose der Grund des Problems ist.
    * Sind alle Kabel und Dosen überprüft und trotzdem tut sich nichts, dann liegt der Fehler wohl am Netzteil. Beim PC ist es meistens ins Gehäuse eingebaut, beim Laptop kann es auch ein kleines Kästchen zwischen dem Gerät und der Steckdose sein.
    Der Computer hat Strom und piepst
    * Bekommt der Computer Strom, aber startet trotzdem nicht richtig, können Pieptöne darauf hinweisen, welcher Teil der Hardware defekt ist. Eine Übersicht der gängigsten Signaltöne und ihrer Bedeutung findet sich hier .
    Der Computer hat Strom, aber er piepst nicht und der Bildschirm ist schwarz
    * Bekommt der Computer zwar Strom, macht aber keinen Piep und der Bildschirm bleibt schwarz, dann kann der Fehler beim Bildschirm liegen. Auch hier sollte man wieder genau überprüfen, ob alle Kabel richtig angeschlossen sind und ob der Bildschirm eingeschaltet ist und Strom bekommt.
    * Bei einem Laptop kann ein externer Bildschirm ans Gerät angeschlossen werden. So lässt sich überprüfen, ob eventuell der Bildschirm des Laptops kaputt ist.
    * Ist vom Computer kein Piepsen zu hören und ist ausgeschlossen, dass der Fehler am Bildschirm liegt, dann stimmt wahrscheinlich etwas mit dem Motherboard des Computers nicht, der Hauptplatine. In diesem Fall ist wohl die Hilfe eines Fachmannes nötig.
    Der Computer bleibt während des Startvorgangs stecken
    * Lässt sich der Computer zwar starten, bleibt während des Startvorgangs aber stecken, dann liegt der Fehler wohl beim Betriebssystem. Wenn möglich sollte versucht werden, das Gerät im abgesicherten Modus zu starten und dann die Probleme mit dem Betriebssystem oder der installierten Software zu beheben.
    * Bleibt der Computer während des Startvorgangs hängen, kann vor dem nächsten Neustart die DVD mit dem originalen Betriebssystem eingelegt werden, um ihn damit trotzdem zu starten. Besitzt man keine entsprechende DVD, lässt sich dasselbe auch mit einer Notfall DVD tun. Wer im Internet nach Begriffen wie «Notfall DVD», «Rettungs DVD», «Notfall CD» oder «Rettungs CD» sucht, findet schnell entsprechende Möglichkeiten zum Download.
    Das Smartphone oder Tablet startet nicht mehr
    * Auch beim Smartphone oder Tablet sollte als erstes die Stromversorgung überprüft werden: Ist mit der Steckdose und dem Ladestecker alles in Ordnung? Um das zu überprüfen kann man einfach ein anderes Gerät an die gleiche Stromquelle anschliessen und schauen, ob dort der Strom fliesst.
    * Ist mit der Stromversorgung alles in Ordnung, aber das Gerät lässt sich auch nach längerem Aufladen (30 Minuten oder mehr) nicht starten, kann bei einem iPhone versucht werden, das Gerät neu zu starten. Wie das geht, steht hier .
    * Als letzte Lösung lassen sich Smartphones und Tablets auf die Werkeinstellungen zurücksetzen und so vielleicht wieder starten. Wie das bei Android-Geräten funktioniert, erfährt man hier . Wie es bei Apple-Geräten geht steht hier . Aber Vorsicht: Beim Zurücksetzen gehen alle auf dem Gerät gespeicherten Daten verloren.
    7 min

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