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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wildstauden: ein Fest der Düfte in Ihrem Garten
    Mit duftenden, einheimischen Wildstauden lässt sich ein Teil Ihres Aussenraums in eine besondere Welt verwandeln. Die Blüten der Nelken zum Beispiel verbreiten einen Hauch von Vanille und Zimt. Viele einheimische Blütenstauden haben in den Blättern grosse Mengen an ätherischen Ölen, die beim Berühren oder beim Reiben freigesetzt werden. Wir können sie im Garten nutzen, indem wir sie entlang von Wegen pflanzen, wo sie gestreift und berührt werden und dann ihren Duft verströmen. Je nach Wildstaude eigenen sich andere Standorte:
    Für sonnige, heisse Standorte (Dachterrasse, Südseite des Hauses)
    * Ästige Graslilie (Anthericum ramosum)
    * Echtes Labkraut (Galium verum)
    * Heidenelke (Dianthus deltoides)
    * Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum)
    * Steinnelke (Dianthus sylvestris)
    * Pfingstnelke (Dianthus gratianopolitanus)
    Standorte im warmen Halbschatten (entlang einer Hecke, auf westseitigem Balkon)
    * Aufrechte Waldrebe (Clematis recta)
    * Diptam (Dictamnus albus)
    * Duftveilchen (Viola odorata)
    * Maierisli (Convallaria majalis)
    * Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)
    * Pflaumenduftiris (Iris graminea)
    * Hohes Windröschen (Anemone sylvestris)
    * Immenblatt (Melittis melissophyllum) und Schlüsselblume (Primula veris)
    Entlang von sonnigen, heissen Wegen
    * Dost (Oreganum vulgare)
    * Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
    * Berg – Laserkraut (Laserpitium siler)
    * Pastinake (Pastinaca sativa)
    * Rainfarn (Tanacetum vulgare)
    * Schafgarbe (Achillea millefolium)
    * Walderdbeeren (Fragaria vesca)
    * Wermut (Artemisia absinthium)
    * Wiesensalbei (Salvia pratensis)
    Entlang von warmen, halbschattigen Wegen
    * Bergminze (Calamintha menthifolia)
    * Dost (Oregano vulgare)
    * Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
    * Rossminze (Mentha longifolia) und Süssdolde (Myrrhis odorata).
    An Standorten im kühlen Halbschatten mit Morgensonne, zum Beispiel an der Ostseite des Hauses oder entlang der Nordseite einer Hecke sollten die Stauden nur im grossen Topf angepflanzt werden und müssen häufiger gegossen werden. Hier eigenen sich zum Beispiel die
    Himmelsleiter (Polemonium caruleum) oder der Geissbart (Aruncus dioicus).
    Diese Stauden duften in der Nacht
    Und noch ein Tipp: Am Abend duften vor allem das Seifenkraut (Saponaria officinalis), das Nickende Leimkraut (Silene nutans) und die Nachtviole (Hesperis matronalis) herrlich.
    5 min
  • Nehmen sie am Morgen die Füsse statt Bus oder Tram
    Machen Sie mit beim Experiment: Sie laufen jeden Morgen zur Arbeit, auf den Bahnhof, zum Einkaufen, in die Stadt, wo auch immer sie regelmässig hingehen. Was macht das mit Ihnen? Marschieren Sie einfach los. Sie werden sehen, sie machen das bald fast automatisch. * Laufen Sie am Morgen los. Am Abend haben Sie 100 Ausreden. Und mit 30 oder 40 Minuten Fussmarsch in den Alltag zu starten gibt ein gutes Gefühl, ein sehr gutes sogar.
    * Sie brauchen keine Sportausrüstung. Normale Schuhe genügen. Auf einer Städtereise oder wenn Sie zum Grosseinkauf in die Stadt gehen, tragen Sie auch normale Schuhe.
    * Wenn Sie unsicher sind, wie lange Sie zu Fuss bis zum Bahnhof, ins Büro, zum Einkfaufen oder in die Stadt haben, üben Sie schon mal am Wochenende oder schauen Sie auf einer interaktiven Karte im Internet nach, wieviel Zeit Sie brauchen.
    * Variieren Sie die Strecke. Es führen viele Wege nach Rom.
    * Nehmen Sie zur Abwechslung mal das Trottoir auf der anderen Strassenseite.
    * Trauen Sie sich die Strecke nicht zu, laufen Sie entlang der Bus- oder Tramlinie, so können Sie jederzeit «umsteigen». Meist sind Sie aber stärker als der innere «Sauhund» und Sie werden die Strecke schaffen. Und sonst macht das gar nichts. Sie sind schliesslich losgelaufen.
    * Machen Sie einen Tag OHNE öffentlichen Verkehr. Das Gefühl, wenn Sie zu Hause ankommen ist sensationell. Der Schrittezähler wird zu einem Höhenflug ansetzen.
    * Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihr Schrittezähler am Morgen, nach 40 Minuten Fussmarsch, erst 4'000 Schritte anzeigt. 
    * Freuen Sie sich über das Vogelgezwitscher, das Sie begleitet, das Morgenlicht, den zügigen Spaziergang in den Tag. Spaziergang klingt einfach schöner als Marsch, oder nicht?
    6 min
  • Online-Steuererklärung: Pro und Contra
    Die Steuererklärung online ausfüllen ist praktisch und zeitsparend. Noch geht das aber nicht überall ganz ohne Papier. Das soll sich bald ändern. Im «Konsum-Ratgeber» erfahren Sie, welches die Vor- und Nachteile der Online-Steuererklärung sind. Im Vergleich zu früher ist das Ausfüllen der Steuererklärung einiges einfacher geworden. Musste man die Papierbögen vor einigen Jahren noch mühsam von Hand ausfüllen, mit dem Taschenrechner kämpfen und ordnerweise Papier ablegen, kann man heute in vielen Kantonen mit einem Link und einem persönlichen Zugangscode die Zahlen online eintippen.
    Die Vorteile
    * Immer gleichbleibende Daten kann man bequem vom Vorjahr übernehmen. Vorausgesetzt, man archiviert die Steuererklärung. Das sollte man auf jeden Fall tun.
    * Während dem Ausfüllen wird man Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt, das Programm zählt automatisch zusammen und überträgt die Zahlen in die richtigen Formulare. So passieren viel weniger Fehler.
    * Es wird weniger Papier verbraucht, denn die fertige Steuererklärung kann als PDF auf dem eigenen Computer gespeichert werden. Auch das ist zu empfehlen, damit man jederzeit Einsicht hat und sich nicht extra auf dem Online-Portal des Kantons einloggen muss.
    Trotzdem wird nicht jeder zum Steuerexperten
    * Die Online-Steuererklärung macht das Ausfüllen zwar sehr einfach, dennoch hat das Programm nicht alle Abzugsmöglichkeiten im Griff.
    * So gibt es Lebensumstände, in denen man die Arbeit lieber einem Profi überlässt. Zum Beispiel, wenn man eine Scheidung hinter sich hat, erben konnte oder sein Haus umgebaut hat.
    * Eine ganz normale Steuererklärung kann man aber getrost selbst ausfüllen.
    Noch geht es nicht überall komplett digital
    * In vielen Kantonen kann man die Steuererklärung zwar online ausfüllen und abschicken, muss schliesslich aber immer noch eine Quittung mit Originalunterschrift per Post senden.
    * Einige Gemeinden haben nun aber auf diese Originalunterschrift verzichtet. Das eidgenössische Parlament befand das für eine gute Idee und so soll das bald für alle Kantone möglich sein.
    * Bis es soweit ist, muss man wohl oder übel in der Wegleitung kurz nachlesen, was das Steueramt genau wünscht.
    Sind meine Daten sicher?
    * Ja. Die Daten werden gut verschlüsselt übertragen, gleich wie beim Online-Banking.
    * Ausserdem sind Hacker selten an Steuerinformationen interessiert. Sie bevorzugen Kreditkarten- und Bankkonto-Daten.
    * Wer trotzdem bedenken hat, kann in vielen Kantonen ausweichen: Teilweise wird als Alternative eine Offline-Version des Programms angeboten, teilweise sind auch noch CDs erhältlich. Allerdings muss der Steuerzahler bei diesen Versionen die Erklärung ausdrucken und per Post zustellen.
    6 min
  • Hilfe, mein Smartphone ist zu dick!
    Das Leiden: Smartphones können noch so viel Speicherplatz haben – eng wird es irgendwann immer. Die Diagnose: Datenleibigkeit! So gehen Sie dagegen vor. Low-App-Therapie
    Apps sind schnell und einfach installiert. Das ist gut so, schliesslich wollen Sie möglichst viele von ihnen ausprobieren können vor der regelmässigen Benutzung. Oft geht dabei vergessen, die App wieder zu löschen. Apps, die nie oder kaum benutzt werden, sind unnötiger Ballast und sorgen schnell für Datenleibigkeit. Rezept: Löschen!
    So geht's: Einstellungen -> «Apps» auswählen und in der Liste die Abspeck-Kandidaten aussuchen – oder direkt auf ein App-Icon drücken (länger als sonst) bis die Option zur Deinstallations erscheint.
    Versteckte Kalorien
    Besonders heimtückisch sind Daten, deren Entstehung wir gar nicht bemerken. Messenger wie Whatsapp etwa speichern jedes Foto oder Video ab, das uns irgendjemand irgendwann zugeschickt hat. So kann sehr schnell ein grosser Wanst entstehen. Rezept: Löschen!
    Auch wenn Sie denken, dass Sie das eine oder andere lustige Katzenvideo irgendwann wieder anschauen möchten: Sie werden es nicht tun. Und wenn doch, kursiert genau dieses Video garantiert immer noch irgendwo im Internet.
    Am einfachsten specken Sie die Übeltäter direkt in der jeweiligen App ab. Podcast-Dateien, die Sie schon lange angehört haben beispielsweise in der Podcast-App. Je nach Smartphone-Modell und Hersteller ist auf den Geräten eine App installiert zur Datenverwaltung. Hier können Sie sehen, welche Dateien besonders viel Platz belegen oder welche Sie getrost löschen können, weil Sie sie ewig nicht mehr benutzt haben.
    Zweifach gesättigte Daten
    Eigene Fotos und Videos zu löschen fällt natürlich schwerer – muss aber dennoch ab und zu sein, weil wir sie doppelt und dreifach auf unseren Geräten haben. Rezept: Behalten Sie nur die wirklich guten Fotos.
    Zehn Fotos pro Ereignis reichen aus. Diese Aufnahmen immer wieder einmal anzuschauen, macht auch wesentlich mehr Freude, als sich durch den «Müll» zwischendrin durchzuhangeln.
    Um Platz zu sparen empfiehlt es sich, Foto-und Videodateien auf eine externe Festplatte oder einen Speicher im Internet zu übertragen (siehe: So schafft man Platz für neue Fotos ). Bei Verlust des Smartphones hat man so gleich auch ein Backup .
    7 min
  • Dank dem Dampf weg vom Rauch?
    Laut einer aktuellen englischen Studie eignen sich E-Zigaretten besser als Nikotinersatzprodukte, um von der Zigarette wegzukommen. Mediziner befinden sich im Dilemma: Soll die E-Zigarette nun als Rauchersatz propagiert oder soll vor dem Einstieg gewarnt werden? Die englischen Forscher teilten die Personen, die sich zu einem Rauchstopp entschieden, entweder der Gruppe «E-Zigarette» oder der Gruppe «Nikotinersatzprodukte» zu. Nach einem Jahr waren 18 Prozent der E-Zigaretten-Gruppe, jedoch nur 9,9 Prozent der Nikotinersatz-Gruppe rauchfrei.
    Vom einen zum anderen Übel?
    Bei E-Zigaretten wird eine nikotinhaltige Flüssigkeit erhitzt und der Dampf inhaliert. Auch dieser Dampf enthält sowohl Nikotin, wie auch andere, zum Teil kanzerogene, also krebserregende, Stoffe. Jedoch viel weniger als der Zigarettenrauch. Allerdings sind die Langzeitfolgen vom E-Zigaretten-Dampf noch weitgehend unklar.
    Nicht besser, aber weniger schlimm
    Natürlich muss das Ziel aus gesundheitlicher Sicht für jeden Raucher sein, ganz vom Inhalieren weg zu kommen. Da viele Raucher trotz Hilfsmittel nicht aufhören können, ist für einige Mediziner klar, dass das Dampfen das kleinere Übel ist.
    6 min
  • Garten planen: Tipps zur Fruchtfolge
    Mitglieder einer Pflanzenfamilie werden oft von den gleichen Schädlingen und Krankheiten befallen. Diese Probleme hat man mit dem Einhalten einer Fruchtfolge im Gemüsegarten besser im Griff. Fruchtfolge bedeutet, dass die Gemüsefamilien von Beet zu Beet wandern, jedes Jahr werden sie auf einem anderen Beet angebaut. Bei allen Gemüsearten hat sich eine Anbaupause von mindestens 4 Jahren bewährt.
    Wie funktioniert die Fruchtfolge?
    * Beinahe alle der bei uns verwendeten Gemüsepflanzen lassen sich acht Familien zuordnen.
    * Die Gemüsefamilien werden in vier Zweiergruppen eingeteilt.
    * Pro Jahr wächst eine Gruppe auf einem Beet, im nächsten Jahr ziehen sie ein Beet weiter.
    * Alle vier Jahre wachsen sie wieder auf demselben Beet wie am Anfang, der Kreis hat sich geschlossen.
    Je zwei Gemüsefamilien, welche die gleichen Bedürfnisse bezüglich Nährstoffe haben, sich ergänzen und bereichern, bilden zusammen eine Gruppe. Man kann pro Gruppe so viele Beete verwenden, wie man Gemüse benötigt.
    Die Familien in den Gruppen heissen:
    * Kreuzblütler und Gänsefussgewächse
    * Schmetterlingsblütler und Körbchenblütler
    * Nachtschattengewächse, Kürbisgewächse
    * Doldenblütler und Liliengewächse
    5 min
  • Nüchtern trainieren – danach schmeckt das Zmorge umso besser
    Trainieren auf nüchternen Magen soll direkt die Fettverbrennung ankurbeln. Also los: Raus aus den Federn und rein in die Laufschuhe! Wer ein paar Dinge beachtet, kann nüchtern schwungvoll in den Tag starten. Nüchtern trainieren bedeutet, zuvor während mindestens acht Stunden nichts gegessen zu haben. Am Morgen vor dem Frühstück ist es also am besten möglich.
    Der Körper zapft direkt die Fettreserven an
    Bei einem Nüchterntraining passiert Folgendes: Der Körper kann aus Kohlenhydraten und Fett Energie beziehen, wobei Kohlenhydrate dem Körper schneller zur Verfügung stehen. Sind die Kohlenhydrate alle, zapft der Körper die Depots, die Fettreserven, an. Stehen wie bei einem Nüchterntraining gar keine Kohlenhydrate zur Verfügung, verbrennt der Körper direkt Fett.
    Das muss beim Training beachtet werden
    Wie sinnvoll das Training auf nüchternen Magen ist, beantworten Experte nicht einstimmig. Wer gesund ist und folgende Punkte beachtet, sollte auf der sicheren Seite sein:
    * Intensität: Die Fettverbrennung funktioniert nur, wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Die Laufeinheit sollte also so durchgeführt werden, dass Sprechen noch möglich ist. Intervall- oder Tempoläufe sind nüchtern nicht sinnvoll.
    * Krafttraining ist auch nicht sinnvoll, da die Intensität zu hoch und die Koordination morgens vielleicht noch eingeschränkt ist.
    * Länge: 40- bis 60-minütige Lauftrainings sind ein toller Start in den Tag. Läufe, die länger dauern als 90 Minuten, sollten nicht nüchtern durchgeführt werden.
    * Häufigkeit: Mehr als zweimal wöchentlich sollte ein Hobbysportler nicht nüchtern trainieren, sonst wird der Stoffwechsel überstrapaziert.
    * Anfänger: Anfänger beginnen mit 20-minütigen Lauftrainings auf nüchternen Magen. Personen, die kein Ausdauertraining machen, sollten keine Nüchterntrainings durchführen. Bei ihnen ist der Trainingseffekt auch bei normalen Trainings vorhanden.
    Das Training auf nüchternen Magen ist ein schwungvoller Start in den Tag, kurbelt kurzfristig die Fettverbrennung an und verbessert langfristig die Energiebereitstellung des Körpers allgemein. Und das Frühstück danach macht mindestens doppelt so viel Spass.
    6 min
  • Homeoffice: Tipps für das Büro zuhause
    Dank der Digitalisierung lassen sich heute viele Bürojobs von zuhause aus erledigen, im Homeoffice. Wenn es funktioniert, ist es ein Gewinn für alle: Der Chef spart Raumkosten, hat zufriedenere Mitarbeiter und die Angestellten sparen sich den Arbeitsweg. Klar, bevor man mit dem Chef überhaupt über Homeoffice diskutieren kann, stellt sich zuallererst die Frage, ob der Job überhaupt geeignet dafür ist. Ist er das, müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein:
    Es braucht:
    * Ein geeignetes Zimmer zuhause
    * Die entsprechende Ausrüstung wie Computer mit Zubehör
    * Zugriff auf die Computerprogramme des Arbeitgebers
    * Ein guter Datenschutz
    * Klare Regeln bzw. Abmachungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
    * Nicht zuletzt braucht es auch gegenseitiges Vertrauen, Eigenverantwortung und Disziplin
    Der Chef hat das letzte Wort
    * Sind auch alle Voraussetzungen für ein Homeoffice da, wenn der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin damit nicht einverstanden ist, stehen die Chancen schlecht.
    * Zwei Ausnahmen: Wenn die Firma keinen vernünftigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen kann, steht dem Homeoffice nichts im Weg. Ausserdem: 2018 gab das Bundesgericht einer Angestellten Recht, die auf Homeoffice bestand, weil sie mit der Arbeit im Grossraumbüro nicht zurecht kam. In einem solchen Fall braucht es aber zwingend ein Arztzeugnis.
    Ein spezieller Arbeitsvertrag ist ein Muss
    Darin sollte mindestens geregelt sein:
    * Eine genaue Beschreibung der Arbeit zuhause
    * Pensum (100 Prozent ist nicht zu empfehlen, da der Mitarbeitende sonst zu wenig involviert ist in Entscheidungen und Vorgänge in der Firma. Nicht zuletzt sind die sozialen Kontakte wichtig.)
    * Am besten legen Sie fixe Tage für die Arbeit im Homeoffice fest. So können die Firma und Sie besser planen.
    * Arbeitszeitkontrolle
    * Der Vertrag sollte zudem eine genaue Inventarliste enthalten (wer stellt was zur Verfügung)
    * Genaue Regelung für Entschädigungen
    Entschädigungen
    * Laut Arbeitsrecht muss der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin grundsätzlich alles Nötige zur Verfügung stellen, damit die Arbeit erledigt werden kann. Das gilt auch fürs Homeoffice.
    * Im Vertrag kann aber vereinbart werden, dass der Angestellte seinen eigenen Computer nutzt. Dann sollte aber auch vermerkt werden, dass er dafür eine Entschädigung bekommt.
    * Ist es im Vertrag nicht anders geregelt, zahlt die Firma zudem für die Raumnutzung, Strom, Heizung, Internetzugang etc.
    Steuerabzüge für Homeoffice
    * Bekommt man vom Arbeitgeber eine Entschädigung für das Bürozimmer, kann man dieses nicht zusätzlich an den Steuern abziehen.
    * Bezahlt der Arbeitgeber nichts, besteht die Möglichkeit. Allerdings stellt das Steueramt strenge Bedingungen: Die Arbeit zu Hause muss ein einen wesentlichen Teil des Gesamtpensums ausmachen (häufig mindestens 40 Prozent), die Arbeit im Büro muss unzumutbar sein und es braucht einen speziellen Raum, der ausschliesslich als Büro dient.
    * Macht man in der Steuererklärung diesen Abzug, fällt automatisch die Berufsauslagepauschale weg.
    * Dafür kann der Homeoffice-Nutzer aber die sonstigen Berufsauslagen für Geräte, Nebenkosten etc. abziehen.
    7 min
  • Die schönsten Dampfbahnstrecken der Schweiz
    Auf einigen wenigen Strecken fahren noch immer dampfbetriebene Züge durch die Schweizer Landschaft. Liebevoll gepflegt und gewartet von leidenschaftlichen Freiwilligen wie Jakob Knöpfel. Der 72-jährige ist Finalist der Aktion «Helden des Alltags» und erzählt uns, wo noch Dampfloks fahren. Auch mit 72 Jahren arbeitet und restauriert Jakob Knöpfel noch mit viel Leidenschaft an den Dampflokomotiven der Furka Bergstrecke. Er und seine Kollegen in der Werkstätte Uzwil arbeiten fleissig an der Erhaltung der grossen Maschinen.
    Obwohl es in der Schweiz im internationalen Vergleich nie besonders viele Dampflokomotiven gab, erfreuen sich die dampfbetriebenen Bahnstrecken unter Fans grosser Beliebtheit und können dank viel freiwilligem Engagement weiterhin in Betrieb genommen und besichtigt werden.
    Jakob Knöpfels Auswahl:
    * Natürlich: Die Bergstrecke der Furka Dampfbahn,
    * Die Strecke Bauma-Hinwil, betrieben vom Dampfverein Zürich Oberland,
    * Die Museumsbahn von Blonay-Chamby nahe Lausanne
    * Die Fahrten der Historischen Eisenbahn Emmental zwischen Sumiswald und Huttwil
    5 min
  • Wie kann das Umfeld Familien helfen, die ein Kind verlieren?
    Christiane von May hilft mit ihrer Stiftung «Pro Pallium» Angehörigen, wenn ein Kind schwer krank wird. Die Finalistin der Aktion «Helden des Alltags» erklärt, wie man sich in dieser schwierigen Situation gegenüber Freunden oder Verwandten verhalten kann, um sie zu unterstützen. Bei einem schweren Schicksalsschlag ist Unterstützung aus dem Umfeld enorm wichtig. Wenn ein Kind eine schwere Krankheit hat und daran sterben wird, ist das eine riesige Belastung für die betroffene Familie. Meist ist das Umfeld stark verunsichert, wie es helfen kann. Allzu oft führt das zu abgebrochenen Kontakten und Isolation.
    Was Sie tun können, um die Betroffenen nicht allein zu lassen:
    * Oft das Wichtigste: zuhören. Lieber nicht sprechen den anderen Menschen reden lassen.
    * Sich selbst überwinden. Die eigene Angst macht unsicher. Soll ich mich überhaupt melden? Dabei ist Isolation oft das schlimmste für die Familien von schwerkranken Kindern. Einfach dranbleiben.
    * Lieber riskieren, abgewiesen zu werden, als sich gar nicht erst melden.
    * Nicht trösten wollen. In Momenten von tiefer Trauer und Schmerz helfen tröstende Worte nicht wirklich. Auch wenn es als Angehöriger oft der erste Reflex ist. Besser einfach da sein, damit die Betroffenen in ihrem Schmerz nicht allein sind.
    * Mitfühlend sein ist gut, und das reicht oft schon ein Stück weit. Selber mitleiden am grossen Schmerz hilft aber nicht weiter. Besser ist es, für die Familie da zu sein und sie nicht alleinzulassen.
    Früh Hilfe suchen. Der Verein «Pro Pallium» bietet Hilfe für betroffene Familien an. Auch mit einer eigenen Telefonnummer für Hilfesuchende
    4 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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