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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Brustschwimmen – aber richtig!
    Brustschwimmen ohne den Kopf unter Wasser zu halten ist für den Nacken nicht optimal. Er kann sich nach dem Schwimmen verspannen. Mindestens Kinn und Mund sollten beim Brustschwimmen im Wasser sein. Schwimmlehrerin Margot Guldimann von der Schwimmschule Bern empfiehlt:
    * Kopf beim Brustschwimmen möglichst unter Wasser halten. So vermeidet man den Knick in der Wirbelsäule, der zu Verspannungen führen kann.
    * Schwimmbrille anziehen! Neue Schwimmbrillen halten wirklich dicht. Linsen und Wimperntusche bleiben, wo sie sind.
    * Wer nicht tauchen will: Mindestens mit Kinn und Mund unter Wasser.
    * Richtig atmen! Geht man mit den Armen nach vorne, atmet man aus. «Blasen» Sie Ihre Arme nach vorne!
    * Achten Sie auf eine symmetrische Beinbewegung. Lassen Sie sich von jemandem ausserhalb des Beckens ein Feedback geben, wie Sie's machen!
    * Nach Abschluss der Beinbewegung sollten sich Beine und Füsse berühren.
    * Leisten Sie sich eine Schwimmstunde bei einer Schwimmlehrerin oder einem Schwimmlehrer.
    7 min
  • Hilfe, ich hüte Nachbars Wohnung!
    Beim Hüten von Haus oder Wohnung kann einiges schiefgehen: Die Blumen vertrocknen, die wertvolle Statue zerbricht in tausend Teile oder schlimmer noch: Nachbars Katze stirbt. Das braucht Haus- oder Wohnungssitter nicht zu stressen, denn sie haften nicht. Wer für jemanden die Wohnung oder das Haus hütet, tut diesem eine Gefälligkeit, daher ist der Hüter oder die Hüterin bei Schäden auch nicht haftbar. So sagt es das Gesetz. Allerdings gibt es Ausnahmen:
    Wenn der Nachbar oder die Verwandte während dem Hüten grobfahrlässig handelt und keine Sorgfalt an den Tag legt, kann er oder sie durchaus zu einem Teil zur Kasse gebeten werden.
    Grobfahrlässig kann sein, wenn ich zum Beispiel:
    * der Versuchung nicht widerstehen kann und im Wohnzimmer die Drohne des Wohnungsbesitzers ausprobiere, welche dann mit Vollgas in den teuren Flachbildschirm fliegt.
    * die Terrassentüre offen lasse und Einbrecher das Haus leer räumen.
    * die Katze nie füttere, obwohl mir der Hausbesitzer klar aufgetragen hat, das täglich zu tun.
    Was, wenn das Büsi stirbt oder Unfug treibt?
    Wenn ich die Katze mit der notwendigen Sorgfalt pflege, kann ich für den Tod des Tieres nicht verantwortlich gemacht werden. Das gleiche gilt, wenn die Katze mir entwischt und dem Nachbarn die Blumentöpfe verwüstet.
    Rennt das Tier auf die Strasse und verursacht einen Unfall, ist der Wohnungshüter ebenfalls nicht verantwortlich. Anders sieht es aus, wenn die Katzensitterin das Tier zu sich nach Hause nimmt und es dort beaufsichtigt. In diesem Fall haftet sie für den Katzenunfall und seine Folgen. Daher sollte man abklären, ob sich allenfalls eine spezielle Versicherung für solche Fälle lohnt.
    Gute Vorbereitung ist wichtig
    Damit möglichst wenig passiert, sollten sich Haus- oder Wohnungsbesitzer vorbereiten. Dazu gehört:
    * Die richtigen Personen zum Hüten aussuchen. Wer zum Beispiel wertvolle Pflanzen oder heikle Tiere hat, sollte jemanden wählen, der sich damit auskennt.
    * Den Haussitter genau instruieren.
    * Eigene Telefonnummer angeben, auf der man in den Ferien erreichbar ist.
    * Zusätzlich – falls man einmal nicht erreichbar ist – die Telefonnummer eines Angehörigen.
    * Für Notfälle in der Wohnung – zum Beispiel einen Wasserschaden – die Telefonnummer der Hausverwaltung bereitlegen.
    * Sind Tiere zu hüten, dann auf jeden Fall die Nummer des Tierarztes auf die Liste setzen.
    * Wertvolle Vasen etc. besser gleich aus der Gefahrenzone bringen.
    * Und die Nachbarn informieren, dass man in den Ferien ist und jemand anders die Wohnung betreten wird.
    6 min
  • Mit diesen Apps steigt die Wanderlust
    Das Smartphone ist mittlerweile fast in jeder Hosentasche – und kommt so automatisch auf jede Wanderung mit. Diese Apps sind dabei nützliche Helfer. In abgelegenen Berggebieten ist das Empfangssignal oft schlecht, gleichzeitig funktionieren viele Apps nur mit einer konstanten Verbindung. Deswegen lohnt es sich, im Voraus zu testen, ob die Apps auch offline funktionieren: Smartphone auf den Flugmodus einstellen, App öffnen und sie wie auf der Wanderung verwenden.
    So gehts: Flugmodus auf dem Iphone <../../../programinfo/add/%20https:/support.apple.com/de-ch/ht204234> und auf Android aktivieren.
    GPS-Signale und lange Wanderungen sind Batteriefresser, eventuell hält ein älteres Smartphone keine langen Ausflüge durch. Dagegen hilft eine sogenannte «Powerbank», ein Batteriepack, welches das Smartphone auflädt.
    Apps für die Wanderung
    Karten
    * SchweizMobil für Iphone und Android
    * GPS Schweiz für Android
    Bei beiden Apps gibt es Offlinekarten nur mit der kostenpflichtigen Version.
    Kompass
    * z.B. Swiss Army Knife für Android und viele weitere
    * z.B. Gyro Compass für Iphones und viele weitere
    Wetter
    * SRF Meteo für Iphone und Android
    * Meteo Schweiz
    Rettung
    * Rega-App
    * Uepaa! Alpine Safety
    Weiteres
    * PeakFinder findet alle Berggipfel
    5 min
  • Wenn der Arbeitskollege chronisch krank ist
    Wenn jemand schwer krank ist, tun wir uns häufig schwer mit Kommunizieren. Man hat nur schon Angst, die Frage «Wie geht es Dir?» zu stellen. Wichtig sei Offenheit von allen Seiten, sagt die Psychologin Martina Berchtold. Zudem rät sie zum Folgendem: * Ist ein Mitarbeiter chronisch krank, sind der Kranke selber und sein Team gerfordert. Das Wichtigste ist Offenheit.
    * Fragen Sie offen: «Wie geht es Dir?», aber auch «Nervt es Dich, wenn ich frage?»
    * Es gibt Kranke, die als Gesunde betrachtet werden wollen, andere sind froh um Mitgefühl – das muss man herausfinden.
    * Kommunizieren Sie offen, wenn Sie das Gefühl haben, im Team stimme es nicht mehr, weil der Kranke nicht voll leistungsfähig ist.
    * Gerade wer zu Hause einen chronisch kranken Partner oder ein chronisch krankes Kind hat, muss das kommunizieren. So kann ein Arbeitszeitmodell gesucht werden, das keine Spannungen im Team aufkommen lässt.
    6 min
  • Eigene Feigen ernten – so gelingt's!
    Frische Feigen aus dem eigenen Garten oder vom Balkon schmecken süss und sind sehr saftig. Die Feigenbüsche werden im Frühling an einem warmen, geschützten Standort gepflanzt. Mit dem richtigen Schnitt und voraus schauender Pflege brauchen sie bald 2 – 3m2 Platz und bringen reiche Ernte. Feigen sicher über den Winter bringen
    * In der Schweiz gezüchtete und gezogene Feigenpflanzen setzen, sie sind am besten an unser Klima angepasst.
    * Im Garten Büsche anstelle von Bäumchen setzen, denn nach einem tiefen Frost friert der Stamm zurück.
    * An einem warmen Standort pflanzen, am besten vor einer schützenden und Wärme speichernden Wand.
    * Tief in lockere Erde setzen, mindestens 10cm tiefer setzen, als sie im Topf stehen. Dadurch können sie nach einem frostigen Winter wieder frisch austreiben – auch wenn sämtliche Äste zurück gefroren sind.
    * In den ersten zwei oder drei Wintern die Äste zusammen binden und mit Vlies einpacken, so sind sie optimal vor dem Frost geschützt.
    * Eine 10cm hohe Mulchschicht aus Laub oder Stroh rund um den Wurzelbereich schützt die Wurzeln vor tiefen Frösten und im Sommer schützt sie vor dem Austrocknen.
    * Feigen als Kübelpflanzen möglichst lange draussen lassen, erst wenn lang anhaltender Frost angesagt ist, werden sie in einen kühlen Innenraum, z. B. Garage, gestellt.
    Voraus schauende Pflege bringt viele Früchte
    * Direkt nach dem Auspflanzen gut einwässern, danach 1x wöchentlich reichlich giessen bis die Pflanze gut eingewachsen ist.
    * Feigen als Kübelpflanzen regelmässig giessen.
    * Im Frühling mit einer Handvoll organischem Obstdünger düngen, bei reicher Ernte noch einmal im Juli mit der Hälfte der Menge nachdüngen.
    * Grössere Büsche beim Laubauftrieb schneiden: abgestorbenes Holz und einer der ältesten, dicksten Triebe ganz entfernen, so wird der Strauch fortlaufend verjüngt und wird nicht zu hoch.
    * Nach einem sehr kalten Winter kann die ganze Pflanze zurück frieren und spät – manchmal erst im Juli wieder austreiben: Geduld haben lohnt sich – denn sie wird in 2 – 3 Jahren wieder Früchte tragen.
    Und geniessen:
    Feigen sind reif, wenn sie sich beim pflücken mit leichtem Fingerdruck ablösen.
    5 min
  • Fitness in den Ferien
    Ferien, Strand, Meer, Urlaub und Zeit: In relaxter Atmosphäre macht ein Fitness-Programm gleich doppelt so viel Freude. Übernehmen Sie sich aber nicht beim Sport am Strand und vermeiden Sie das Trainieren in der Mittagshitze. Hier ein paar Tipps für den sportlichen Urlaub: * Ferien am Sandstrand? Nutzen Sie ihn, denn Sand stärkt die Muskeln zusätzlich.
    * Stellen Sie sich auf ein Bein und gehen sie langsam auf die Zehenspitzen. Wiederholen Sie die Übung ein paar Mal, dann wechseln Sie das Bein.
    * Squat Jumps im Sand: Stellen Sie sich hüftbreit hin, gehen Sie leicht nach hinten in die Hocke. Achten Sie dabei, dass die Knie nicht weiter vorne sind als die Füsse. Dann springen Sie beidbeinig hoch und nehmen die Arme mit.
    * Joggen am Strand: Eine gute Fitness-Übung, bei der man den Schwierigkeitsgrad selber anpassen kann. Mit Turnschuhen auf festem Sand ist das Joggen fast wie auf einer Strasse. Joggt man hingegen barfuss und im tieferen Sand ist es gleich viel anstrengender.
    * Auch im Wasser können Sie ihre Muskeln prima trainieren, dazu eignet sich ein Spaziergang im Wasser. Je nachdem wie hoch das Wasser ist, werden andere Muskelpartien trainiert.
    * Gehen Sie schwimmen, aber überschätzen Sie die eigenen Kräfte nicht. Schwimmen Sie nicht zu weit weg vom Strand.
    * Wollen Sie den Platz für die Fitness-Übungen lieber nicht verlassen? Im Video unten finden Sie ein paar Ideen, wie Sie trotzdem trainieren können.
    4 min
  • Wechselkurs: Wie bezahle ich im Ausland gut und günstig?
    Wer seine Ferien im Ausland verbringt, muss sich auch mit der entsprechenden Währung befassen. Beim Geld wechseln und Bezahlen in fremden Ländern können die Wechselkurse extrem unterschiedlich sein und es lauern so einige Gebühren. Wer ein paar wichtige Punkte beachtet, kann einiges an Geld sparen. Das einzig richtige Zahlungsmittel für die Ferien gibt es nicht. Es empfiehlt sich, verschiedene Zahlungsmittel zu kombinieren. Mit Bargeld fährt man bezüglich Gebühren am günstigsten, dafür ist man mit Debit- oder Kreditkarte sicherer unterwegs. Hier die wichtigsten Punkte zu den verschiedenen Zahlungsmitteln:
    Bargeld
    * Hauptwährungen (Euro, engl. Pfund und Dollar) können bereits in der Schweiz gewechselt werden, da sich die Gebühren nicht gross unterscheiden.
    * Am günstigsten fährt man bei der Schweizer Hausbank, da diese von ihren Kunden in der Regel keine Wechselgebühren verlangt.
    * Der Eurowechselkurs ist am Bancomat zudem generell günstiger als am Bankschalter.
    Exotische Währungen
    Bei exotischen Währungen liegt der Fall anders: Da solche Währungen aufwändig zu verwalten sind, verlangen die Banken häufig hohe Wechselgebühren.
    * Es empfiehlt sich daher, nur einen kleinen Betrag in der Schweiz zu wechseln, für die Taxifahrt vom Flughafen ins Hotel und für eine kleine Erfrischung zwischendurch. Das restliche Feriengeld bezieht man günstiger direkt vor Ort.
    * Denken Sie daran: Nicht jede Bank hat exotische Währungen auf Lager. Bestellen Sie frühzeitig.
    * Im Ausland bezieht man Bargeld besser mit der Debitkarte. Die Gebühren sind hier einiges günstiger: Ein Barbezug kostet hier um die 5 Franken.
    * Kreditkartenanbieter verlangen mindestens 10 Franken pro Barbezug und schlagen zusätzlich noch prozentuale Gebühren drauf.
    * Meiden Sie freistehende Bancomaten von Drittanbietern wie Travelex. Sie sind typischerweise auf gut frequentierten Plätzen wie Flughäfen oder Shoppingcentern zu finden. Die Betreiber verrechnen beim Geldbezug happige Gebühren. Günstiger fahren Sie bei Bancomaten, die direkt bei Banken angebracht sind.
    Bezahlen mit Debit- und Kreditkarte
    Je nach Rechnungsbetrag fahren Sie mit der einen oder anderen Karte günstiger. Die Faustregel lautet: Bei Zahlungen bis 200 Franken ist die Kreditkarte günstiger, höhere Rechnungsbeträge bezahlt man von Vorteil mit der Debitkarte.
    Wählen Sie beim Bezahlen mit der Karte immer die Lokalwährung und nicht Schweizer Franken. Zwar ist es praktisch, wenn man die Summe in der gewohnten Währung auf einen Blick sieht, jedoch verlangen die ausländischen Banken hohe Umrechnungskurse.
    Ein Euro-Konto mit einer Kreditkarte in Euro lohnt sich übrigens nur für Personen, die sehr häufig im Euro-Raum unterwegs sind. Sie können so Fremdwährungsgebühren vermeiden. Wenn Sie aber nur ab und zu in Europa verreisen, lohnt sich das nicht. Schliesslich fallen auch Konto- und Kartenführungsgebühren an.
    5 min
  • Schmerzfrei mit diesen Computermaus-Alternativen
    Der Schmerz kommt schleichend: In Fingern, Handgelenk, Unterarm, Schulter. Wer viel vor dem Computer sitzt, kennt die Anzeichen, wenn der Körper nicht mehr mitspielt. Denn klassische Mäuse und Tastaturen sind eigentlich nicht ergonomisch. Wir stellen Alternativen vor. Das Wichtigste voraus: Dauern die Schmerzen an, konsultieren Sie unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt.
    Maus-Alternativen
    * Trackball: Eine Kugel, die wir mit dem Daumen steuern. Die Maus ruht dann fix auf dem Tisch, nur die Kugel bewegt sich.
    * Vertikale Maus: Die Handkante – statt Handwurzel – ruht auf dem Tisch.
    * Mehr Tastatur: Mehr Tastaturkürzel statt die Maus verwenden, z.B. «Ctrl+C» statt «Kopieren». Fast jedes Computerprogramm zeigt diese Kürzel im entsprechenden Menüeintrag an.
    * Trackpad: Sensitives Viereck, oft bei Laptops, über die man mit dem Finger streicht und so den Mauszeiger bewegt.
    * Joystick: Eine Art Steuerknüppel, der den Mauszeiger bewegt – primär aus der Gaming-Welt bekannt.
    * Eingabe per digitalem Stift: Findet vor allem in der Grafik-Welt Verwendung.
    * Touchscreen: Bildschirm, der wie bei einem Tablet auf Berührungen reagiert
    Alle vorgestellten Alternativen benötigen etwas Gewöhnung, danach ist normales Arbeiten möglich. Prüfen Sie unbedingt, ob das Eingabegerät mit Ihrem Betriebssystem kompatibel ist.
    Weitere Unterstützung
    * Handgelenk-Stütze: zur Stabilisierung, in Drogerien und anderen Fachgeschäften erhältlich.
    * Ergonomische Tastatur: hat in der Mitte einen Knick und hält so die Arme in natürlicher Position.
    * Regelmässig Pausen einlegen.
    * Ergonomischer Arbeitsplatz: Monitor-Distanz, eigene Haltung, Pult- und Stuhlhöhe überprüfen. Eventuell ein höhenverstellbares Pult kaufen. Weitere Hinweise gibt die Suva in einer Broschüre .
    Bei anhaltenden Schmerzen unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
    4 min
  • Schwitzen: Ab wann ist es ungesund?
    Die Nation schwitzt in diesen Tagen. Und das ist auch gut so, sagt Christoph Schlapbach, Professor für Dermatologie am Berner Inselspital. Schwitzen regelt unsere Körpertemperatur. Im Gegensatz zu Tieren können wir, dank des Schwitzens, sogar in der Hitze einen Marathon rennen. Schwitzen ist, auch wenn es in der Sauna gut tut, im Sommer unterwegs eher unangenehm. Schwitzen ist die relevanteste Funktion des Körpers und reguliert unseren Wärmehaushalt.
    Ein paar Tipps:
    * Wer schwitzt, muss trinken. Mehr trinken kurbelt die Schweissproduktion nicht an. Im Gegenteil: Wer schwitzt und nicht trinkt, dehydriert. Der Mensch kann bis 3 Liter pro Stunde schwitzen.
    * Leichte Kleidung, kein scharfes Essen, mässig Kaffee helfen etwas gegen das Schwitzen.
    * Das Rasieren der Achselhöhlen hilft vor allem der Umgebung. Die Region dort ist sauberer. Entsprechend bildet sich weniger Schweissgeruch.
    * Viele Deos enthalten Aluminium. Kein Wunder, Aluminium verstopft die Schweissdrüsen, was das Schwitzen im Sommer erträglicher machen kann.
    * Aluminium ist in hohen Dosen ein Nervengift. Unter den Achseln ist die Körperstelle relativ klein.
    * Unmittelbar nach dem Rasieren kein Deo auftragen. Gereizte Haut hat keine Hautbarrieren, Schadstoffe können eindringen.
    * Warum nicht ein Sommer- oder Hitzedeo mit Aluminium verwenden, den Rest des Jahres eines ohne?
    * Wenn Deo mit Aluminium, dann kein Spray. Sonst bekommt man Alu auch noch via Nase verabreicht. Besser einen Stick oder einen Roll-On verwenden.
    * Schwitzen Sie im Sommer und im Winter überdurchschnittlich, empfiehlt sich eine Abklärung durch den Hausarzt oder den Dermatologen.
    7 min
  • Neue Gefahr: Sonnenbrand an Früchten!
    Bis vor kurzem konnte man nichts über Sonnenbrandschäden an Früchten lesen, doch nun tauchen immer mehr Berichte auf – ein neues Phänomen. Die Schale von Äpfeln zeigt zunächst braune Verfärbungen, dann fallen die Stellen ein und faulen. Wenn es nach einer kühlen Wetterperiode plötzlich über 30° heiss wird, kommt es häufig zu Sonnenbrand an Früchten, denn sie haben sich noch nicht an die intensive Sonneneinstrahlung gewöhnt. Besonders gefährdet sind Äpfel von Säulen-und Niederstammbäumen, Himbeeren, Stachelbeeren und Holunder, welche der heissen Nachmittagssonne voll ausgesetzt sind.
    Folgende Krankheitsbilder zeigen sich:
    * Die Schale von Äpfeln zeigt zunächst orange, dann braune, runde Flecken, sie fühlen sich ledrig an
    * Himbeeren bekommen ausgebleichte, weisse Stellen, welche später braun werden
    Was tun?
    * Vorbeugend mit schwarzem Netz oder leichtem Gartenvlies beschatten
    * Beeren morgens alle 2 – 3Tage ausgiebig bewässern, damit sie nicht in einen Trockenstress geraten
    * Äpfel mit Steinmehl bestäuben, das gibt einen feinen Film über die Früchte, welcher beim nächsten Regen abgewaschen wird
    *  Stachelbeeren im Herbst an einen schattigeren Ort umsetzen
    * Himbeeren nicht an einen bränntig-heissen Standort setzen, Standort ohne heisse Nachmittagssonne wählen
    * Beeren und Apfelbäume nachmittags kühlen: zwei bis dreimal einen Wassersprinkler laufen lassen und für 15 -20 Minuten beregnen
    Wenn die grösste Hitze vorbei ist, ist auch die Gefahr von Sonnenbrand an den Früchten vorbei. Die Beeren sehen zwar unansehnlich aus, sind jedoch immer noch essbar – ganz im Gegensatz zu den Äpfeln, welche aufgrund der eingesunkenen Flecken schnell faulen.
    5 min

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