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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Eine saubere Sache: So finden Sie ein gutes Putzinstitut
    Endlich erhellt die Frühlingssonne wieder unsere Stube. Der Nachteil: Sie macht auch wieder denen einen oder anderen Dreck und Staub sichtbar. Frühlingsputz ist angesagt. Wer sich diese Mühe sparen will, engagiert eine Reinigungsfirma. Doch nicht alle arbeiten sauber und seriös. Hier ein paar Tipps, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.
    Die Preise für ein Putzinstitut variiren starkt. Die gründliche Reinigung einer 4,5-Zimmer-Wohnung beispielsweise kann von 900 bis circa 1400 Franken kosten. Die Rechnung fällt schnell höher aus, wenn Zusatzarbeiten wie Teppich schamponieren dazukommen. Deshalb sollte man sich das Putzinstitut gut ausuchen.
    Die richtige Reinigungsfirma finden:
    * Am besten ist natürlich, wenn Bekannte gute Erfahrungen mit einem Reinigungsinstitut gemacht haben. Fragen Sie nach.
    * Suchen Sie im Internet nach Adressen. Nehmen Sie nicht die erst beste Firma. Achten Sie darauf, dass der Sitz der Firma in Ihrer Nähe ist, damit keine hohen Anfahrtskosten anfallen. Googlen Sie den Namen zusammen mit dem Stichwort «Erfahrungen» und lesen Sie nach, welche Erlebnisse andere Kunden mit dieser Firma hatten.
    * Eine gute Quelle ist auch die Adressliste des Verbandes der Schweizerischen Reinigungs-Unternehmen .
    * Eine weitere Möglichkeit: Verlangen Sie bei einem Reinigungsinstitut Referenzen und fragen Sie dort nach der Zufriedenheit.
    Schriftliche Offerte und Auftragsbestätigung:
    * Eine detaillierte Offerte muss sein. Wichtig dabei: Ein gutes Institut schaut sich die Situation vor Ort an und erstellt dann ein schriftliches Angebot. Offerten am Telefon sind nicht seriös.
    * In die Offerte gehört ein genauer Arbeitsbeschrieb und ein verbindlicher Fixpreis.
    * Auch die Haftung bei Schäden muss vor dem Auftrag geklärt und festgehalten werden.
    * Ist der Auftrag erteilt, verlangen Sie eine Auftragsbestätigung und kontrollieren Sie, ob alle Aufgaben und wichtigen Informationen aufgeführt sind.
    Besonderheiten für die Wohnungs-Endreinigung beim Umzug:
    Im Grossen und Ganzen gelten die gleichen Tipps wie für den Frühlingsputz. Drei wichtige Punkte müssen aber zusätzlich beachtet werden:
    * Bei einer Wohnungsübergabe ist ein definitiver Putztermin unerlässlich. Lassen Sie sich diesen bestätigen und fangen Sie frühzeitig mit der Suche nach einer geeigneten Firma an.
    * In den Vertrag gehört zwingend auch eine Abnahmegarantie. Dazu gehört auch:
    * Bei der Wohnungsabnahme muss ein Vertreter oder eine Vertreterin des Reinigungsinstituts anwesend sein.
    5 min
  • Welcher Kopfhörer passt zu mir?
    Kopfhörer kaufen ist in mehrfacher Hinsicht wie Schuhe kaufen. Einerseits weil man für verschiedene Anlässe unterschiedliche Modelle wählen würde. Andererseits weil man erst weiss, ob das Modell auch wirklich sitzt, wenn man es anprobiert hat. Die Grundsatzentscheidung: Am Anfang steht immer die Frage: Wo kommt mein Kopfhörer zum Einsatz? Und was muss er dafür besonders gut können?
    * Brauche ich ihn dort wo es laut ist? Dann wäre eine Störungsgeräuschunterdrückung hilfreich.
    * -Brauche ich ihn für den Sport? Dann ist Tragekomfort und Halt besonders wichtig.
    * Will ich ihn bequem beim Pendeln nutzen? Dann könnte man sich Gedanken über einen kabellosen Bluetooth Kopfhörer machen.
    * Will ich nicht einen der robust ist und alles mitmacht? Dann sollte man das Kabel austauschen können.
    Welche Kopfhörer Form gibt es?
    Offener Kopfhörer: Er liegt als flache Scheibe am Ohr an.
    Vorteil: Man bekommt die Geräusche aus der Umgebung mit.
    Nachteil: Die Umgebung kann hören was wir auf unseren Kopfhörern laufen lassen.
    Geschlossener Kopfhörer: Liegen wie eine Muschel am Ohr an, können aber auch gleich das ganze Ohr umschliessen.
    Vorteil: Sie dichten besser ab als offene Kopfhörer. Dank der grösseren Bauart können die Hersteller solche Geräte technisch raffinierter und besser ausstatten, etwa um mehr Lautsprecher einzubauen.
    Nachteil: Sehr gross und tendenziell teuer.
    Im-Ohr Kopfhörer: Der Kopfhörer in Stöpselform. Es gibt auch Modelle speziell für den Sport, diese weisen den Schweiss besser ab und haben oft einen Bügel für zusätzlichen Halt.
    Vorteil: Dichtet Umgebungsgeräusche ab – sofern er gut im Gehörgang sitzt. Er ist klein und passt deswegen in jede Hosentasche.
    Nachteil: Hörempfinden und Tragekomfort leiden unter den erschwerten Bedingungen. Ausserdem gehen die kabellosen Im-Ohr Kopfhörer gerne Mal verloren.
    7 min
  • Vorsicht bei Krebsdiäten
    Gerade vorneweg: Den Krebs kann man nicht aushungern. Mit einer ausgewogenen, individuell abgestimmten Ernährung kann man aber zum Wohlergehen des Krebspatienten beitragen. Gerade die Diagnose schlägt vielen buchstäblich auf den Magen. Da gilt es erst einmal eine Mangelernährung zu vermeiden. Sylvia Huber ist diplomierte Ernährungsberaterin. Sie empfiehlt:
    * Kein Appetit oder Gewichtsverlust sind bei Krebspatienten immer Alarmsignale und führen zu einer regelrechten Abwärtsspirale mit Mangelernährung, schlechterem Therapieverlauf und verminderter Lebensqualität.
    * Ernähren Sie sich ausgewogen. Achten Sie auf ausreichend Proteine, Fett und Kohlenhydrate. Jetzt ans Abnehmen zu denken, oder eine ungewollte Gewichtsabnahme als positiven Nebeneffekt zu werten, ist falsch und kontraproduktiv.
    * Lassen Sie sich von einer diplomierten Ernährungsberaterin beraten. Auch wenn Sie mit der Diagnose, die erst mal auf den Magen schlägt, genug zu tun haben. Vermeiden Sie von Anfang an eine Mangelernährung.
    * Achtung vor Diäten, die im Internet oder Internetforen angeboten oder empfohlen werden - auch wenn positiv darüber berichtet wird.
    * Das gleiche gilt für Lebensmittel und Nahrungsmittelergänzungen.
    * Als Krebspatient oder Patientin auf Zucker zu verzichten ist ein Märchen. Besprechen Sie sich mit einer Fachperson, wenn Sie das ausprobieren wollen.
    * Möchten Sie eine Krebsdiät ausprobieren, besprechen sie dies mit der Ernährungsberatung oder Ihrem Onkologen. Machen Sie keine Alleingänge. Die Gefahr von Nährstoffdefiziten, welche über die Ernährung nicht mehr aufgeholt werden können, ist zu gross.
    * Das gleiche gilt für den Einsatz von Superfoods.
    * Wenn Sie Tipps von Freunden oder aus dem Internet, wie bestimmte Früchte zu essen, oder einen bestimmten Tee zu trinken, befolgen wollen, sprechen Sie vorher mit ihrem Arzt. Gerade Früchte können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.
    6 min
  • Rosen schneiden – so geht's
    Wenn die Forsythien blühen – dann ist es Zeit mehrmals blühende Beet- Edel- Strauch- und Kletterrosen zu schneiden. Rosen nehmen den Schnitt nicht übel – kurzum: mutig ausprobieren! * Lederhandschuhe leisten gute Dienste.
    * Eine frisch geschärfte Gartenschere sorgt für einen klaren Schnitt.
    * Zuerst alles was abgestorben, dürr, krank oder sehr dünn ist, wegschneiden.
    * Beet- und Edelrosen auf Kniehöhe zurück schneiden und Strauchrosen um 1/3 in der Höhe kürzen.
    * Starke, schöne Triebe auswählen, Hauptrieb mit den Augen verfolgen und bis auf einen oder zwei schöne, dicke Seitentrieb kürzen.
    * Bei Kletterrosen die jungen, langen Triebe stehen lassen und anbinden, die älteren Triebe haben vielen Seitentriebe, diese auf gut 10cm kürzen.
    * Für Fortgeschrittene: Den Schnitt stets 1cm oberhalb einer treibenden Knospe ausführen.
    Nach dem Schnitt werden die am Boden liegenden Rosenblätter weggeräumt, denn sie sind sehr wahrscheinlich mit Sternrusstau befallen und würden sonst die neuen, jungen Triebe anstecken. Rosen mit Rosendünger und wenig Kompost düngen, leicht mit dem Setzschüfeli einarbeiten.
    Mit Vorher – Nachher – Fotos sieht man gut, was man geschnitten hat und kann im nächsten Jahr schauen, wie die Rose auf den Schnitt reagiert hat.
    5 min
  • Mit alltäglicher Bewegung viel erreichen
    Der Frühling steht vor der Tür, der Sommer folgt. Viele machen sich wieder mehr Gedanken über ihren Körper. Die landläufige Meinung, nur intensiver Sport bringt etwas, ist überholt. Auch tägliche Bewegung bringt was, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu steigern. * Eine Studie aus Taiwan zeigt: Wer sich jeden Tag auf irgendeine Weise körperlich betätigt (beim Gehen, Staubsaugen) steigert seine Lebenserwartung im Schnitt um drei Jahre.
    * Eine Genfer Studie zeigt: Wer drei Monate darauf verzichtet, den Aufzug oder die Rolltreppe zu benutzen, nimmt fast ein Kilo ab und der Bauchumfang geht um etwa 1.5 Zentimeter zurück
    Sitzender Lebensstil beeinflusst die Gesundheit
    Wir sitzen beim Essen, an der Bushaltestelle, im Tram, im Büro, im Auto, zuhause vor dem Fernseher, beim Lesen. Wir leben sitzend und das wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit und Wohlbefinden aus. Studien zeigen: Wer im Büroalltag steht, anstatt zu sitzen, der verbrennt pro Tag rund 400 Kalorien mehr. Das ist fast eine Tafel Schokolade.
    So können Sie ihren Büroalltag bewegter gestalten:
    * stehend arbeiten, anstatt zu sitzen
    * herumlaufen oder stehen während dem Telefonieren
    * einen weiter entfernten Druck benutzen
    * zum Arbeitskollegen ins benachbarte Büro gehen und nicht telefonieren
    * Stretchpausen einlegen auf der Toilette
    * spazieren Sie 10 Minuten nach dem Mittagessen
    So können Sie ihren Arbeitsweg bewegter gestalten:
    * steigen Sie eine, zwei, drei Stationen später in den Bus oder ins Tram ein
    * gehen Sie mit dem Velo zur Arbeit oder legen Sie einen Teil ihres Arbeitsweges mit dem Velo zurück
    So können Sie ihren Haushalt/Freizeit bewegter gestalten:
    * immer nur eine oder zwei Flaschen Wasser auf einmal aus dem Keller holen, so müssen sie öfters laufen
    * dehnen beim TV schauen
    * auf Zehen stehen beim Zähneputzen
    * stehen oder herumlaufen beim Telefonieren
    * wenn Sie zu Fuss unterwegs sind, steigern Sie ihr Tempo und gehen schneller
    * nehmen Sie beim Einkaufen den Korb und nicht den Wagen
    Das Wichtigste: Überwinden Sie ihren inneren Schweinehund, fangen Sie einfach an und suchen Sie keine Ausreden. Mit der Zeit stellt sich Gewohnheit ein und es käme Ihnen nicht mehr in den Sinn, im Bahnhof die Rolltreppe anstatt die Treppe zu nehmen. Machen Sie die Alltagsbewegung zur Gewohnheit.
    6 min
  • Augen auf beim Occasionskauf
    In der Schweiz werden drei Mal mehr Occasionen als Neuwagen verkauft. Die Absicht dahinter ist, Geld zu sparen. Doch leider sieht die Realität oft anders aus: Das Auto macht Ärger und kostet immer mehr Geld. Der Ratgeber gibt Tipps, damit Sie mit Ihrer Occasion nicht auf der Strecke bleiben. Die Fahrzeugbesichtigung:
    * Lassen Sie sich die Fahrzeugpapiere zeigen und prüfen Sie zum Beispiel, wann die letzte Motorfahrzeugkontrolle stattgefunden hat. Checken Sie im Serviceheft, ob das Auto regelmässig gewartet wurde.
    * Schauen Sie sich das Auto innen und aussen genau an und prüfen Sie verschiedene Komponenten. Machen Sie zudem eine ausgiebige Probefahrt. Sie sollte rund 30 Minuten dauern und inner- und ausserorts und auf der Autobahn stattfinden.
    * Eine Checkliste für die Begutachtung eines Occasionswagens finden Sie im Link unten.
    Beurteilung durch eine Fachperson:
    * Ideal ist natürlich, wenn Sie zur Besichtigung eine fachkundige Person, die Sie unterstützt, mitnehmen können.
    * Falls das nicht möglich ist und sie unsicher sind, empfiehlt es sich, das Fahrzeug für einen Occasions-Check zu einem Fachmann zu bringen. Das kann eine Garage sein, ist aber auch beim TCS möglich. Dort kostet der Check für Nichtmitglieder ab 195 Franken. Diesen Betrag bezahlt normalerweise der Käufer. Falls Mängel zu beheben sind, bezahlt die Reparatur der Verkäufer.
    Der Preis:
    Wer einen guten Preis aushandeln will, muss zuerst einmal den aktuellen Wert des Autos kennen. Die offizielle Auskunftsstelle dazu ist Eurotax (Link siehe unten). Eine Auskunft kostet dort 11 Franken. Wer dieses Geld nicht ausgeben will, kann das Auto und den Kilometerstand auf einer Occasionsplattform eingeben und prüfen, welchen Preis andere für das gleiche Fahrzeug verlangen.
    Der Vertrag:
    Ein schriftlicher Vertrag, der alle wichtigen Informationen enthält, ist ein absolutes Muss. Einen vollständigen Mustervertrag zum Ausdrucken finden Sie unten.
    5 min
  • Smartphone-Ortung: So haben Sie den Dienst unter Kontrolle
    Wer nicht möchte, dass sein Smartphone seinen Standort weitergibt, kann dies verhindern und die Ortungsdienste ausschalten. Wir werden aber kaum darum herum kommen, sie ab und zu wieder einzuschalten. Dann wenn wir eine App benützen wollen, die ohne Ortung keinen Sinn macht. So gehts. Grundsätzlich gilt: Wenn wir ein Handy benutzen, sind wir immer ortbar, nämlich vom Netzbetreiber. Der benötigt unseren Standort, um beispielsweise Telefonanrufe zu uns leiten zu können. Diese Ortung können wir nur verhindern, in dem wir den Flugmodus aktivieren oder das Smartphone ausschalten. Letzteres ergibt keinen Sinn, ersteres schränkt die Funktionalität des Geräts massiv ein. Mit einem gewissen Mass an Ortung müssen wir also leben, wenn wir ein Mobiltelefon benutzen wollen.
    Um zu verhindern, dass einzelne Apps unseren Standort weitergeben, am besten gleich bei deren Installation die «Rechte für Standortermittlung» verweigern. Wer dies komplett, also für alle Apps und das Betriebssystem des Smartphones verhindern möchte, kann die Ortungsdienste ausschalten.
    iPhone: Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste
    Android: Einstellungen -> Google -> Standortverlauf
    6 min
  • Was macht müde Augen wieder fit?
    Trockene Heizluft, geringe Luftfeuchtigkeit oder langes Arbeiten vor dem Computer: Alles Faktoren, die trockene Augen fördern können. Die Augenärztin Vera Stucki rät, am besten die Augen mit künstlichen Tränen regelmässig befeuchten und Pausen bei der Arbeit nicht vergessen.  * Unsere Augen sind täglich einer hohen Belastung ausgesetzt. Sonnenlicht ohne Sonnenbrille, trockene Räume, aber vor allem Bildschirmarbeit belasten sie.
    * Besonders konzentriertes Schauen aus naher Distanz ermüdet die Augenmuskulatur.
    * Machen Sie öfters Pausen, stehen Sie auf, damit die Augen sich wieder auf etwas anderes konzentrieren können. Befeuchten Sie ihre Augen z.B mit künstlichen Tränen und blinzeln sie immer wieder bewusst.
    * Vermeiden Sie in den Pausen erneute Bildschirmarbeit, in dem Sie das Telefon ruhen lassen.
    * Bei brennenden, roten und juckenden Augen sollte eine Fachperson kontaktiert werden.
    5 min
  • Saftige Rüebli aus Eigenproduktion
    Rüebli aus der Erde ziehen, Erde abschütteln und kosten: So knackig, saftig und aromatisch sind nur frische Rüebli aus dem eigenen Garten und ja – auch vom Balkon! Jetzt werden die Frühsorten gesät, dies sind die saftigsten und man kann fortlaufend aus der gesäten Reihe ernten: * Z.B. 'Nantaise' ist eine sehr aromatische Sorte für das Gartenbeet; 'Pariser Markt' ist kugelrund und 'Chanteney' halblang, deshalb eignen sich die beiden bestens für Töpfe.
    * Rüebli – Samen mit einer Handvoll feuchtem Sand mischen und in einem Einmachglas bei +/- 18° (z.B. im Gang) aufstellen. Die Samen saugen sich mit Wasser voll und keimen bei dieser optimalen Keimtemperatur früher. Nach drei Tagen werden sie mit dem Sand ausgesät, der Sand wirkt dabei als Saatverdünner, denn zu dichte Saaten bringen mehr Probleme als zu dünne Saaten.
    * Um 2 – 3 Wochen früher ernten zu können und die Saat vor einem evtl. Kälteeinbruch zu schützen, kann das Beet mit einem Garten-Vlies gedeckt werden bis die Rüebli bleistiftdick sind.
    * Rüebli ergänzen sich im gemeinsamen Beet vorzüglich mit Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch, am Rand passende Kräuter: Anis, Peterlie, Schnittsellerie, Gewürzfenchel säen.
    * Frühe Saat von Rüebli gibt eine frühe Ernte im Mai / Juni – bevor die Möhrenfliege grossen Schaden anrichten kann!
    6 min
  • Tipps für den Engadiner Skimarathon
    Am Wochenende findet zum 50. Mal der Engadiner Skimarathon statt. Über 14'000 Langlaufbegeisterte legen die Strecke zwischen dem Malojapass und S-Chanf zurück. Einige sind zum ersten Mal dabei. Auf was muss man bei der Premiere achten? Der Ratgeber bietet eine Starthilfe. * Der Engadiner gehört zu den einfacheren Ski-Marathons. Die 42 kilometerlange Strecke geht grösstenteils bergab.
    * Um den Engadiner absolvieren zu können, braucht es eine gute Grundfitness. Wer drei bis vier Stunden am Stück wandern kann, bringt ausreichende körperliche Voraussetzungen mit.
    * Gute Langlaufkenntnisse sind von Vorteil. Sportliche Menschen können den Marathon jedoch auch ohne grosse Langlaufkenntnisse absolvieren.
    Langlauf für Einsteiger
    Langlaufen ist ein gesunder Sport: Man bewegt sich draussen an der frischen Luft und es ist eine ganzheitliche Bewegung. Das heisst: Man trainiert Bein-, Rumpf- und Armmuskulatur und auch die Lunge. Wer noch keine Erfahrung mit Langlauf hat, aber gerne damit beginnen möchte, muss sich grundsätzlich überlegen, ob er oder sie mit dem klassischen Langlaufstil oder dem Skaten anfangen möchte:
    * Skaten eignet sich für sportliche Menschen, die bereits Skifahren können. Skaten ist eine dynamische Bewegungsform und ist für sportliche Einsteiger spannender.
    * Das klassische Langlaufen gleicht von der Bewegung her dem Spazieren mit Stöcken. Wer Hüft- oder Knieprobleme hat, beginnt am besten mit dem klassischen Stil.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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