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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Passwörter: Das muss man beachten
    In den letzten Jahren hat bei Sicherheitsspezialisten ein Umdenken stattgefunden. Passwort-Regeln, die einst als sakrosankt galten, wurden über den Haufen geworfen. Wir zeigen, worauf es ankommt.Lange Passwörter sind sichererNur Passwörter mit Zahlen und Sonderzeichen galten als sicher. Davon ist man abgekommen. Experten empfehlen, für ein Passwort mindestens vier normale Wörter zufällig auszuwählen. Also etwa:Zwerg rot Motorrad lauwarmAuch wenn das Passwort weder Zahlen noch Sonderzeichen enthält, ist es dennoch schwieriger zu knacken als ein kurzes Passwort nach der alten Regel. Trotz der Länge kann man sich den Code mit einer Geschichte als Eselsbrücke besser merken.Wichtig dabei ist, dass zwischen den Wörtern kein Zusammenhang besteht.Ein sicheres Passwort darf man lange nutzenFrüher galt: Alle 90 Tage sollte man ein Passwort ändern. Weil viele Nutzer auf Passwörter auswichen, die sie sich gut merken konnten, ist man davon abgekommen.Heute gilt: Lieber ein sicheres Passwort (siehe oben) über längere Zeit verwenden, als ständig wieder aufs Neue triviale Passwörter nutzen.Nie das gleiche Passwort auf zwei verschiedenen Seiten nutzenGelingt es einem Hacker, von einer Web-Seite ein Passwort zu stehlen, so wird er versuchen, sich damit beim E-Mail-Konto oder sozialen Medien Zugang zu verschaffen.Deshalb sollte man bei zentralen Diensten wie Email Konto, Online Shops oder sozialen Medien unterschiedliche, sichere Passwörter verwenden.Ein Passwort Manager hilft, den Überblick zu behalten. Diese spezielle Software kann Passwörter generieren und legt diese auf sichere Weise ab.Apple stellt für seine Geräte einen Passwort-Manager bereit. Die Stiftung Warentest hat vor einem Jahr neun verschiedene Produkte getestet.
    6 min
  • Wenn die Schilddrüse unter- oder überfunktioniert
    Die Schilddrüse regelt beim Erwachsenen den Stoffwechsel. Sie ist Gas und Bremse zugleich. Arbeitet sie zu viel, spricht man von einer Überfunktion, ist sie verlangsamt handelt es sich um eine Unterfunktion. Beide Fehlfunktionen gehören ärztlich behandelt.Thomas Kissling, SRF-Ratgeber Hausarzt zur Schilddrüse:Eine Überfunktion äussert sich unter anderem durch: Zittern, Gewichtsverlust und Herzrasen.Eine Unterfunktion zeigt sich in: Gewichtszunahme, Müdigkeit und einem stark verlangsamten Stoffwechsel.Unser Speisesalz ist mit Jod angereichert. Insoweit sind wir mit genügend Jod ausgestattet. Jod ist gut für die Schilddrüse. Das Jod in unserem Salz ist aber vielmehr zur Prävention von Kropferkrankungen beigemengt.Präventiv lässt sich nichts für die Schilddrüse tun. Leidet man aber unter einer Fehlfunktion, so kann eine medikamentöse Behandlung helfen. Allenfalls muss mittels einer Operation einer Überfunktion begegnet werden.
    5 min
  • Upcycling: Wie aus einer Palette ein Schuhalter wird
    Alte Paletten sind vielseitig verwendbar. Mit ein bisschen Arbeit hat man schnell einen tollen Schuhhalter. Und der kann ganz nach den eigenen Wünschen gestaltet werden.Wie es geht: Holzpalette abschmirgeln.Bei Bedarf eine Abstellfläche schaffen, indem man oben ein Brett darauf genagelt wird.Wenn man Lust und Bedarf hat, kann man ein kleines vertieftes Fach schaffen. Das geht, indem ein Brett unter die beiden obersten Bretter montiert wird. Dieses Brett auch abschmirgelnFarbig anstreichen..Aufstellen – und an die Wand montieren, damit es nicht umfällt..Kinder-Schuhe, Schirme oder die Gartenschere können bestens versorgt werden!
    4 min
  • Im Handstand mit Ariella Kaeslin
    Bis zu einer Viertelstunde täglich stand Ariella Kaeslin früher als aktive Turnerin im Handstand, denn dieser ist ein Grundelement im Kunstturnen. Heute stellt sie sich kopfüber hin kurz bevor ihr der Kopf platzt, sei es beim Lernen oder bei Kopfschmerzen. Lust auf Handstand? So üben Sie mit!«Es tut einfach gut, die Welt ab und zu kopfüber zu betrachten», schmunzelt die ehemalige Spitzenkunstturnerin Ariella Kaeslin. Was es dafür braucht, lesen Sie hier:KraftNatürlich müssen die Arme den Körper tragen können. Traditionelle Liegestützen helfen, die Kraft von Handgelenk bis zur Schulter zu verbessern. Dass genügend Rumpfkraft ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, ist hingegen weniger offensichtlich. Und doch: Fehlt die Kraft in Bauch und Rücken fällt der Turner in ein hohles Kreuz, was wiederum das Gleichgewicht erschwert.AufbauphasenStandortbestimmung: Rücklings in Handstandposition auf den Boden liegen, Arme nach oben strecken. Kann ich überhaupt eine Handstandposition einnehmen?Der Kopfstand hilft, sich an das Kopfüber-Gefühl zu gewöhnen.Handstand gegen die Wand oder mit Hilfestellung einer befreundeten Person. Diese kann den Turnenden auch auf allfällige Fehler hinweisen.Freier HandstandEtwas MutAls Kind macht man den Handstand «einfach mal drauflos». Erwachsene machen sich mehr Gedanken. Doch eigentlich kann nicht viel schiefgehen, solange man die mögliche Sturzumgebung freiräumt und allenfalls mit Turnmatten polstert.Die häufigsten Fehler:Hohles Kreuz oder «Banane» im Kunstturn-Jargon: Ein hohles Kreuz erschwert das Gleichgewicht.Blickrichtung: Die Augen blicken zum Boden. Jedoch ohne den Kopf in den Nacken zu werfen, sonst fällt der Turnende wiederum ins hohle Kreuz.Ausbalancieren: Die Balance findet man nicht mit den Beinen oder dem Körper, sondern mit den Händen. Je nach dem müssen Finger oder Handballe etwas mehr Druck auf den Boden geben.
    5 min
  • Ärger mit der Ferienwohnung: Was tun?
    Für die Skiferien in den Bergen buchen viele Wintertouristen eine Ferienwohnung. Doch oft gibt es dann statt Erholung Ärger, zum Beispiel, wenn die Heizung ausfällt oder die Zimmer dreckig sind. Im Ratgeber erfahren Sie, wie Sie in solchen Fällen zu Ihrem Recht kommen.Wenn Sie bei der Übernahme des Feriendomizils Mängel entdecken, sind drei Schritte wichtig:Immer SOFORT beim Vermieter reklamieren.Erst im Nachhinein informieren und Schadenersatz verlangen geht nicht. Also den Mangel nicht selbst beheben, nie von sich aus abreisen oder auf eigene Faust eine Ersatzunterkunft suchen. Denn der Vermieter muss zuerst die Gelegenheit haben, die Sache in Ordnung zu bringen.Sammeln Sie Beweismaterial. Das heisst: Abmachungen mit dem Vermieter schriftlich festhalten und Mängel fotografieren oder per Video aufnehmen.Der Vermieter muss Mängel umgehend in Ordnung stellen. Kann er das nicht, gibt es folgende Möglichkeiten:Der Mieter kann eine vergleichbare Ersatzunterkunft beziehen. Entstehen Mehrkosten, muss diese der Vermieter übernehmen.Der Mieter kann abreisen.Der Mieter kann trotz Mangel bleiben und auf eine Preisreduktion bestehen.Die Höhe einer solchen Preisreduktion ist gesetzlich nicht festgelegt. Mieter und Vermieter müssen sich einigen. Orientierung kann die sogenannte Frankfurter Liste bieten (siehe Link unten). Sie gibt lediglich Richtwerte; vor Gericht ist sie nicht verbindlich.Können sich Mieter und Vermieter nicht einigen, empfiehlt es sich, den Ombudsmann der Schweizer Reisebranche zu kontaktieren. Dieser hilft in solchen Fällen zu vermitteln (Adresse siehe Link unten).
    5 min
  • Kinder und Smartphone – was tun?
    Smartphones gehören heute zum Alltag. Auch Kinder interessieren sich sehr für die Geräte. Mit etwa zwölf Jahren ist ein Kind reif für sein erstes Smartphone. Doch welche Regeln müssen die Eltern im Umgang mit dem Gerät beachten?Seien es die Kosten, die mit der Benutzung entstehen können, die Inhalte, die sich ein Kind darauf anschaut oder die Zeit, die es mit dem Gerät verbringt: Für Eltern ist das erste Smartphone ihres Kindes eine Herausforderung. Mit den folgenden Tipps lässt sie sich meistern:Um hohe Kosten durch eine übermässige Nutzung zu vermeiden, sollte ein Prepaid-Abonnement gewählt werden. So muss das Kind selber lernen, mit einem fixen Betrag im Monat auszukommen.Einkäufe in Appstores oder bei iTunes sind in der Regel nur per Kreditkarte möglich. Es versteht sich von selbst, dass Eltern ihren Kindern keinen unkontrollierten Zugang zur eigenen Kreditkarte geben sollten.Soll doch ein Kauf erlaubt werden, ist das zum Beispiel mit einer Geschenkkarte möglich. Dabei ist sicherzustellen, dass in den Einstellungen des Smartphones nur altersgerechte Einkäufe erlaubt sind.Eltern können auch sogenannte Familienkonten einrichten, dank denen sie jeden Kauf ihres Kindes genehmigen oder ablehnen können (bei Apple-Geräten in den Einstellungen unter den Kontoeinstellungen, bei Android-Geräten in den Einstellungen des Google Play Store)Mit einem Familienkonto haben Eltern immer die Kontrolle darüber, welche Apps oder Games ein Kind benutzt. Und die gekauften Inhalte stehen allen Familienmitgliedern zur Verfügung.Wichtig ist, dass Kindern bewusst wird, dass auch digitale Inhalte etwas kosten. Entsprechende Einkäufe sollte man deshalb ans Sackgeld koppeln oder sich in bar bezahlen lassen.Was sich ein Kind auf seinem Gerät alles im Internet anschaut oder mit wem es chattet, lässt sich nicht so einfach kontrollieren. Sie ist auch gar nicht sinnvoll: So eine Kontrolle würde gegen das Recht auf Privatsphäre verstossen, das auch Kinder haben.Bei Geräten von Apple lassen sich in den allgemeinen Einstellungen (unter der Auswahl «Einschränkungen») bestimmte Programme wie z.B. der Internetbrowser deaktivieren. Es kann dort auch festgelegt werden, dass keine neuen Apps installiert werden dürfen.Bei Android-Geräten fehlt so eine Möglichkeit in den Einstellungen. Sie ist aber über Dritt-Apps zum Teil möglich.Besser als Dritt-Apps (für Apple- oder Android-Geräte), welche das Benutzerverhalten kontrollieren und zum Teil einschränken, ist eine offene Kommunikation mit dem Kind darüber, was es mit seinem Smartphone anstellt und warum. Bei einem solchen Gespräch kann das Kind auch dafür sensibilisiert werden, wie wichtig der Schutz der Privatsphäre im Internet ist.Wie viel Zeit ein Kind mit dem Smartphone verbringt lässt, sich nicht einfach festlegen. Es wäre an den Smartphone-Herstellern, die entsprechenden Funktionen in ihre Geräte zu integrieren.In einem «Mediennutzungsvertrag» kann geregelt werden, wie viele Stunden das Kind pro Woche am Bildschirm spielen, chatten oder im Internet sein darf.Eltern sollten streng darauf achten, dass das Kind sein Smartphone am Abend nicht mit ins Bett nimmt. Darum sollte das Gerät über Nacht immer an einem Ort ausserhalb des Kinderzimmers deponiert oder aufgeladen werden.
    6 min
  • Grippe erwischt: So stecken Sie andere nicht an
    Sie ist da und hat schon einige ins Bett gehauen: Die Grippe. Fürs Impfen ist es jetzt zu spät. Aber es gibt ein paar Vorsichtsmassnahmen für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende. Denn ein Grippepatient steckt im Schnitt einen bis anderhalb andere an.Thomas Kissling, Ratgeber-Hausarzt hat folgende Tipps:Eine Grippeimpfung macht jetzt, wo die Grippe sich ausbreitet, keinen Sinn mehr. Ausnahme: Risikopatienten (chronisch Kranke).Fühlt sich jemand schlapp und «grippelig», besser zu Hause bleiben, statt das ganze Büro anzustecken.Achtung: Schon vor Ausbruch der Grippe ist man ansteckend – und eine Woche lang nach Ausbruch.Menschenansammlungen meiden.Hände waschen!Ein Mundschutz schützt nicht den Grippepatienten, sondern dessen Umfeld.Bei Kontakt mit alten Leute oder körperlich geschwächten besser Mundschutz tragen, wenn man «grippelig» ist, oder erst eine Grippe hinter sich hat.Bei Spital- und Altersheimbesuchen: Hände beim Eintreten desinfizieren! Ist man selber körperlich angeschlagen: Mundschutz verwenden.Kinder besser zu Hause lassen. Ihre Immunabwehr ist noch nicht voll entwickelt und sie sind anfälliger auf Grippe und deshalb auch ansteckender.
    5 min
  • Einrichtungstipp: Pflanzen statt Vorhänge
    Die Vorhänge haben einen Waschgang nötig? Das ist eine gute Gelegenheit eine andere Atmosphäre ins Zimmer zu bringen: Anstelle der Vorhänge werden Fenster mit hängenden Zimmerpflanzen gestaltet.Es eignen sich feingliedrige Hängepflanzen mit langen Trieben, damit immer noch genügend Licht ins Zimmer fällt. Sie werden, falls sie in einem gewöhnlichen Topf stehen, zuerst in ein Ampelgefäss umgepflanzt.Wie werden sie aufgehängt?Einzeln an Hakenschrauben von der Decke hängendAn einem Drahtseil hängend, das oberhalb des Fensters horizontal montiert wird. Evtl. noch einen Spanner montieren, damit das Drahtseil gerade bleibt und nicht durchhängtWelche Hängepflanzen eignen sich?Leuchterblume (Ceropegia linearis) für sonnige SüdfensterBinsenkaktus - Art (Rhipsalis paradoxa) für Ost- und WestfensterFeinblättrige Wachsblume (Hoya linearis) für Ost- und WestfensterErbsenpflanze (Senecio rowleyanus) für Süd- und WestfensterDreimasterblume (Tradescantia) für OstfensterGrünlilie mit Kindeln (Chlorophytum comosum) für Ost-, West- und auch NordfensterWird der Topf im oberen Drittel des Fensters platziert, so fallen die Triebe schön ins Licht. Rechter- oder linkerhand ans Fenster aufgehängt rahmen sie das einfallende Licht ein.
    5 min
  • Einstimmen, Aufwärmen und Einfahren für die Skipiste
    Wer bereit ist fürs Skifahren, der verunfallt und verletzt sich weniger. Ein Ski-Aufwärm-Klassiker ist der Suva-Song «Dance the warm up» aus dem Jahr 1993. Heute reicht das Einwärmen nicht mehr, man soll sich auch einstimmen und einfahren.Einstimmen: Die Alltagsgedanken hinter sich lassen und sich auch mental auf den Skitag vorbereiten. Die erste Gondel- oder Sesselfahrt eignet sich dazu – man entschwebt wortwörtlich dem Alltag und öffnet den Horizont.Aufwärmen: Sei es Armkreisen und Hüpfen, ein bewegtes Lied, gesungen in der Gruppe, oder Gleichgewichts-Zweikämpfe – was den Kreislauf ankurbelt und die Muskeln aufwärmt, verringert das Unfall- und damit das Verletzungsrisiko.Einfahren: Die erste Abfahrt gehört der Achtsamkeit. Wie fühle ich mich? Wie ist meine Tagesform? Wie fühlt sich der Schnee an? Entsprechend muss der Fahrer seinen Fahrstil anpassen.
    4 min
  • Kontaktlos zahlen: Wie steht es um die Sicherheit?
    Immer mehr Kreditkarten sind mit der sogenannten Kontaktlos-Funktion ausgestattet. Die Besitzer müssen lediglich das Portemonnaie an den Bezahlterminal halten und schon ist die Rechnung beglichen. Ohne Pin-Code und ohne Unterschrift. Das ist praktisch. Doch ist diese Funktion auch sicher?In vielen Läden kann man heute bereits kontaktlos bezahlen. So zum Beispiel in der Migros, im Coop oder am Valora-Kiosk. Weitere Läden werden folgen und wohl auch die Debitkarten (bisher nur in Einzelfällen ausgerüstet), denn Experten sind sich sicher: Dem kontaktlosen Zahlen gehört die Zukunft.Kreditkarten mit dieser Funktion sind mit einem speziellen Chip ausgestattet. Zu erkennen sind sie am Symbol auf der Vorderseite der Karte mit vier aneinanderliegenden Funkwellen.So einfach die Bezahlung funktioniert, so einfach kann es unter Umständen auch sein, dass die Kreditkarte missbraucht wird.Folgendes sollten Sie wissen:Das Einkaufen an und für sich ist mit Kontaktlos-Karten sicher: Eine Zahlung wird nur ausgelöst, wenn die Karte sehr nahe am Bezahlterminal ist (ca. 4 cm). Werden mehrere Karten erkannt, bricht das Gerät die Zahlung ab.Kommt die Karte aber in falsche Hände, kann es teuer werden: Der Dieb kann damit einkaufen und kontaktlos bezahlen. Zwar kann man so maximal 40 Franken auf einmal ausgeben. Der Dieb hat aber die Möglichkeit, mehrere Einkäufe nacheinander zu tätigen, bis der Kartenherausgeber die Karte sperrt.Hacker können mit speziellen Lesegeräten die Daten meiner Kontaktlos-Kreditkarte auslesen, wenn sie nahe genug bei mir stehen. Die Kartenanbieter sagen, dass nur Kartennummer und Ablaufdatum betroffen sind. Allerdings gibt es auch heute immer noch Online-Shops, die nicht mehr verlangen. In diesem Fall kann der Gauner nach Herzenslust auf meine Kosten shoppen.Bei Karten- oder Datendiebstahl haftet in der Regel der Kartenherausgeber. Allerdings nur, wenn der Kartenbesitzer die Sorgfaltspflicht nicht verletzt hat, also die Karte nicht offen herumliegen lassen hat.Die sogenannte NFC-Funktion, die es für das kontaktlose Zahlen braucht, kann nur bei der Debitkarte Postfinance Card deaktiviert werden. Bei anderen Karten ist das nicht möglich. Einige Kartenherausgeber bieten aber eine sogenannte Basic-Karte an ohne NFC.Ansonsten heisst es, sich selber schützen. Dazu gehört: Die Kreditkartenabrechnung immer genau prüfen. Bei Unstimmigkeiten oder Kartenverlust die Kreditkarte sofort sperren lassen.Wer Angst vor einem Datenklau hat, kann sich eine spezielle Schutz-Hülle für Kreditkarten anschaffen. Diese blockieren Funkwellen und verhindern das Auslesen von Daten. Erhältlich sind diese Hüllen ab circa 10 Franken im Internet.Allgemein empfiehlt sich: Für die Kreditkarte eröffnet man besser ein eigenes Konto, unabhängig vom Bankkonto und deponiert darauf keine allzu hohen Beträge. Zudem sollten Kreditkarten-Rechnungen nie mit Lastschriftverfahren bezahlt werden, sondern immer auf Rechnung.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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