Nicht nur der Schnee, sondern auch der Frost setzt den Pflanzen auf Balkon und Garten in diesen Tagen zu. Bedroht sind vor allem jene, die wegen der milden Temperaturen anfangs Frühling bereits blühen. Silvia Meister, SRF1-Gartenfachfrau, sagt, wie man seine Pflanzen jetzt noch retten kann.Bei einigen Pflanzen ist die Hoffnung bereits verloren. Beispielsweise Basilikum ist nicht mehr zu retten. Die bereits angekündigte Wärme gegen das Wochenende wird auch der eiskalten Rinde von jungen Bäumen, Kletterrosen oder Spalierbäumen zusetzen, da die Spannung zu Rissen führen kann. Bei den Obstbäumen und den Nussbäumen sind die Blüten gefährdet.Welche Pflanzen sind besonders gefährdet?Besonders kälteempfindliche Topfpflanzen (Basilikum / Geranien und anderer Sommerflor) müssen im Haus sein bevor es kälter als 12 Grad wird)Blühende Obstbäume (Apfel / Birne / Nussbaum) und ErdbeerenJunge Früchte an Spalierbäumen: Aprikosen / PfirsicheFrische Austriebe an Edelrosen, Buschrosen, KletterrosenFrische Triebe an Stauden wie Funkien, Tränendes Herz, Astilben, HerbstanemonenGemüsegarten: frische Setzlinge von Kohlrabi, Fenchel stielen bei einer Kälte unter 6 Grad aufGemüsegarten: Setzlinge von Peterlie, Kopfsalat, Dill, Kerbel, Spargeln, WinterblumenkohlWelche Orte sind besonders gefährdet:Im Garten: Muldenlagen sind gefährliche Orte, hier sammelt sich die kalte Luft wie ein SeeHäuser und Gärten, welche an ein freies Feld angrenzenHöher gelegene OrteWas tun?Topf- und Kübelpflanzen an einen windgeschützten Ort ans Haus stellen und mit Vlies deckenPflanzen im Garten mit Vlies schützen, falls kein Vlies vorhanden mit Zeitungspapier, leichten Decken, Fixleintüchern deckenJunge Triebe von Stauden mit leichter Erde decken