Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Was taugt der neue Firefox-Browser?
    Google Chrome ist der beliebteste Browser. Weder Safari noch der Internet Explorer oder Firefox erreichen die gleiche Verbreitung. Das könnte sich ändern, denn die Mozilla Fundation hat den Firefox Browser einer Generalüberholung unterzogen. Das neue Produkt lässt sich sehen.Was bringt der neue Mozilla Firefox-Browser?Firefox lädt Internetseiten schneller, oft auch schneller als Konkurrent Chrome.Der Browser ist effizienter und braucht deshalb weniger Speicher.Das Erscheinungsbild ist zeitgemäss.Hinter dem Firefox Browser steckt nicht eine Firma, die mit Nutzerdaten Geld verdienen will, sondern eine Stiftung. Der Schutz der Privatsphäre wird deshalb ernst genommen: Im anonymen Modus zeigt der neue Browser nur Werbung an, die das Nutzerverhalten nicht verfolgt.Lohnt sich der Umstieg?Tests zeigen, dass der neue Firefox oft schneller lädt als Chrome. Doch der Unterschied ist für den Alltag meist nicht relevant.Für diejenigen, die Wert auf den Schutz der Privatsphäre legen, ist der neue Firefox attraktiv.Ist man auf Browser Erweiterungen angewiesen, so sollte man vor dem Umstieg überprüfen, ob diese auch für den Firefox zur Verfügung stehen.
    4 min
  • Akute Verwirrtheit: Angehörige erkennen die Veränderungen früher
    Ein Delir oder eine akute Verwirrtheit ist nicht nur sehr unangenehm, sondern auch gefährlich. Nicht entdeckt und zu spät behandelt, kann es zu bleibenden Schäden im Hirn führen und eine Demenz begünstigen. Angehörige sind wichtig, um Delire zu erkennen und zu behandeln.«Menschen im Delir haben Probleme mit der Aufmerksamkeit, sie haben Schwierigkeiten, sich zu entscheiden, sie ermüden schneller», erklärt Wolfgang Hasemann, Leiter des Basler-Demenz-Delir-Programms am Universitätsspital Basel. Ausgelöst werden Delire durch körperlichen und psychischen Stress wie ein Spitaleintritt, eine Operation mit Narkose, ein Infekt oder ein Alkoholentzug.Da die Angehörigen einen Patienten am besten kennen und eine Veränderung am ehesten entdecken, ist ihre Unterstützung im Spital enorm wichtig. Folgendes können Sie tun:Wie erkennen? Ein Delir kann in allen Schattierungen von Verwirrtheit auftreten. Häufig bemerken Angehörige, dass Sie den Patienten «so nicht kennen». Patienten im Delir haben Mühe, einem Gespräch zu folgen, sind unruhig oder gereizt, äussern den Wunsch, nach Hause zu gehen, sind desorientiert oder lethargisch, auch ohne Schmerz- oder Schlafmittel.Was tun? Wenn Ihnen bei einem Angehörigen eine Veränderung auffällt, melden Sie dies umgehend der Pflege. Ein Delir kann auch Tage nach dem eigentlichen Stressmoment auftreten oder wegen Medikamenten, die der Patient schon längere Zeit einnimmt. Die Pflege geht dann der Ursache des Delirs auf den Grund.Wie helfen? Reduzieren Sie den Stress für den Patienten, verkleinern Sie die Reizflut, schaffen Sie eine gewohnte Umgebung.
    6 min
  • Pflegetipps für Zimmerpflanzen: Dusch- und Badekur
    Auf glattblättrigen Zimmerpflanzen wie Bogenhanf und Yucca setzt sich mit der Zeit Staub an. Dagegen hilft eine lauwarme Dusche! Die Erde und der Topf von Orchideen und Farnen werden oft durch kalkreiches Giesswasser oberflächlich mit Kalk angereichert. Sie bekommen eine Reinigung und ein Fussbad.
    4 min
  • Mehr Sport, mehr Vitamine? Nicht unbedingt
    Wer sich mehr bewegt, verbraucht mehr Energie in Form von Nährstoffen. Wer allerdings weniger als fünf Stunden Sport pro Woche treibt, kann mit einer normalen, ausgewogenen Ernährung alle Bedürfnisse decken. Vitamin- und Nährstoffsupplemente sind bei Gesunden nicht nötig.Mehr Vitamine oder Mineralstoffe machen weder besser noch schneller. Die Ernährung mit Vitamintabletten zu ergänzen macht nur Sinn, wenn man überdurchschnittlich viel Sport macht oder einen Mangel hat.Häufige Mängel sind: Eisen bei Frauen und Vitamin D allgemein, vor allem im Winter, wenn das Sonnenlicht auf der Haut fehlt.Blutbild: Wer das Gefühl hat, an einem Mangel zu leiden, soll beim Arzt das Blut untersuchen lassen.Ausgewogene Ernährung: Bei gesunden, normal sportlichen Menschen liefert eine ausgewogene Ernährung alle wichtigen und nötigen Nährstoffe.Wer auf Vitamintabletten schwört: Mit einem niedrigdosierten Multivitaminpräparat kann ein Hobbysportler nicht viel falsch machen. Ob es etwas bringt, ist jedoch eine andere Frage. Es gibt Sportler, die vor einem grossen Anlass ihr Immunsystem mit einem hochdosierten Vitaminpräparat unterstützen. Dies sollte jedoch nur kurzzeitig und begleitet geschehen.Vitamintabletten können einem Menschen sogar schaden: Hochdosiertes Vitamin C und andere Antioxidantien können dem Trainingseffekt entgegenwirken. Oder: Fettlösliche Vitamine, die nicht mit dem Urin ausgeschwemmt werden, können sich in Organen ablagern und dort Nebenwirkungen hervorrufen.
    5 min
  • Schnäppchen: Wann kaufe ich am besten ein?
    Skirausrüstung im März, Gartenmöbel im August, Früher gab es praktisch jeden Monat wiederkehrende Schnäppchen. Heute ist das nicht mehr so. Die Läden streuen ihre Aktionen übers ganze Jahr verteilt. Im Ratgeber erfahren Sie, wie Sie dennoch auf gute Schnäppchen treffen.Winterschlussverkauf, Frühlings-Hit, Sommerknaller, Herbst-Aktion Heute überschlagen sich die Rabattaktionen fast. Praktisch jedes Geschäft trumpft mehrmals im Jahr mit Aktionen auf. Waren Aktionen früher eher selten, kann man heute Schnäppchen das ganze Jahr über machen. Hier ein paar Tipps dazu:Wenn Sie eine Anschaffung vorhaben, lassen Sie sich wenn möglich Zeit und vergleichen Sie immer wieder die Preise.Preise einfach und schnell vergleichen kann man im Internet. Verschiedene Gratisportale wie toppreise.ch listen verschiedene Angebote nach Preis sortiert auf und liefern einen schnellen Überblick.Lassen Sie sich nicht von grossen Rabatten blenden. Nicht immer ist das auch wirklich ein Schnäppchen. Es kommt auf den Originalpreis an. Auch hier lohnt sich ein Vergleich im Internet.Was sich ebenfalls lohnen kann: Antizyklisch denken. Also Waren dann kaufen, wenn nicht Saison dafür ist, zum Beispiel eine Skiausrüstung im Sommer oder ein Cabriolet im Winter.
    6 min
  • Null ungelesene Nachrichten – ein digitaler Zen-Moment
    Das neue Jahr ist angebrochen und lädt dazu ein, ein wenig Ordnung ins eigene Leben zu bringen. Wem die grossen Vorsätze zu gross sind, kann im Kleinen anfangen. Zum Beispiel den Mail-Posteingang leeren und aufgeräumt halten.Um Ordnung in seine Mails zu bringen, gibt es eigentlich nur eine wichtige Grundregel: Immer wenn man seine neuen Nachrichten gelesen hat, soll der Posteingang danach leer sein. Dafür braucht es ein Umdenken: Der Posteingang sollte keine Mail-Ablage sein, sondern ein Zwischenhalt.Grundsätzlich gilt: Wenn man eine neue Mail liest, sollte man diese möglichst sofort beantworten. Sonst liest man dieselbe Nachricht zwei- bis dreimal durch. Sobald sie beantwortet ist, zieht man sie in einen Ordner, den man mit Archiv anschreibt.Mails, deren Antwort noch Abklärungen erfordern oder die sonst etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, verschiebt man in einen Aufgaben-Ordner. So hat man seine To-Do-Liste schön gebündelt an einem Ort. Sobald die Aufgabe erledigt ist, wandern auch diese Mails in den Archiv-Ordner.Egal wohin man die Mails verschiebt, im Posteingang dürfen sie nicht bleiben. Sollte man mal etwas in einer alten Mail nachschauen müssen, kann man den Archiv-Ordner durchsuchen.Weiter empfiehlt es sich, unerwünschte Newsletter und Werbemails abzubestellen. Die allermeisten dieser Massenmails haben zuunterst einen Link, auf den man klicken kann, um seine Mail-Adresse aus dem Verteiler nehmen zu lassen.
    5 min
  • Wo bleiben die Ideen – wie werde ich kreativ?
    Neues Jahr – neue Vorsätze und endlich mal kreativ werden. Doch viele Leute finden, sie hätten keine guten Ideen, es mangle ihnen an Kreativität. Dabei kann jeder kreativ sein. Haben Sie Mut, lassen Sie Ideen zu und verabschieden Sie sich von der Erwartung, alles müsse toll aussehen.Henri Guttmann, SRF-Ratgeberpsychologe empfiehlt:Befreien Sie sich vom Erfolgsdruck, schaffen Sie Raum für Kreativität: Haben Sie Mut.Raum für Kreativität: Machen Sie aus alten Zeitungen und Illustrierten eine Collage. Sie brauchen dafür nur ein Blatt Papier und Leim.Verabschieden Sie sich von der Erwartung, alles müsse toll aussehen. Lassen Sie Ideen zu.Ideen als Produkt des Unbewussten annehmen.Machen Sie Sachen, die Sie noch nie gemacht haben: Gehen Sie an ein Hockeyspiel, wählen Sie eine andere Route für Ihren Spaziergang, nehmen Sie einen anderen Arbeitsweg.Man kann auch zusammen kreativ sein: Jemand fängt mit einer Collage oder Zeichnung an, der oder die andere fährt fort.Gut für die Festtage: Jeder schreibt ein Wort auf, daraus bildet man einen Satz oder erzählt eine Geschichte, in welcher die einzelnen Wörter vorkommen.Alles Neue und Ungewohnte ist inspirierend und bringt einen auf neue Ideen.
    5 min
  • Ein kleiner Farn – ganz stark
    Der Streifenfarn wirkt mit seinen filigranen schwarzen Stängeln und gefiederten kleinen Blättchen sehr zart. Doch auf dem Gartentisch übersteht er im Winter auch die grösste Kälte.Der Streifenfarn (Asplenium trichomanes) ist so robust, weil er in der Natur an den kalten Nordseiten des Jura oder der Voralpen vorkommt. Er bleibt sattgrün bis im März die neuen, hellgrünen Triebe überraschen und begnügt sich mit wenigem, denn er wächst in Mauern und Felsenritzen.Geschmückt wird er zum HinguckerSo ist er unscheinbar – aber mit Wurzelstück, Moos, einigen Veilchen und evtl. blauen Perlen geschmückt wird er zum wahren Hingucker auf dem winterlichen Gartentisch. Erhältlich in einer guten Staudengärtnerei, verbringt er den Winter auf dem Tisch und den Sommer an einer schattigen Stelle im Garten oder auf dem Balkon.
    5 min
  • Fitness-Tipps und Fitness-Tests für Schneesportler
    Fehlende Fitness und überschätztes Können erhöhen das Unfallrisiko auf der Skipiste. 65 000 Ski- und Snowboardunfälle passieren jährlich, ein Grossteil davon ist selbstverschuldet. Sich jetzt noch für die Skiferien fittrimmen, ist unrealistisch. Wichtig ist, dass man sich richtig einschätzen kann.Beim Schneesport wirken grosse Kräfte auf Körper und Material. Grössere Kräfte, als viele Hobbysportler aushalten können. Kommt es dann zu einer brenzligen Situation – schlechte Sicht, ein Sturz, eine Ablenkung – bricht oder reisst die schwächste Struktur – das Kreuzband, der Oberschenkelknochen, das Handgelenk.Eine gute Fitness minimiert das Verletzungsrisiko. Doch für eine gute Fitness im Winter, muss man bereits im Sommer oder spätestens im Herbst mit dem Training beginnen. Oder man hält sich das ganze Jahr hindurch fit, indem man den Alltag bewegt gestaltet.Die Schweizerische Unfallversicherung Suva ist bekannt für ihre Schneesportkampagnen. Unten finden Sie Links zu einem Schneesport-Test, zu einem Fitness-Test und zu Fitnessübungen für Ski- und Snowboardfahrer.
    4 min
  • Gutscheine und ihre Tücken
    Gutscheine sind ein tolles Geschenk. Doch beim Einlösen lauern die einen oder anderen Stolpersteine. Hier erfahren Sie, worauf Sie gefasst sein müssen, wenn Sie einen Gutschein unter dem Christbaum hatten.Stolperstein Ablaufdatum: Ist der Gutschein nicht beschränkt einlösbar, ist er dennoch nicht ewig gültig. Dann kommen die Verjährungsfristen aus dem Obligationenrecht zum Tragen: Bei kleineren Waren (z.B. Bücher oder Spielwaren) sind das fünf Jahre, bei grösseren Waren (z.B. eine Reise) sind es zehn Jahre.Viele Geschäfte setzen allerdings kürzere Ablaufdaten - zum Beispiel ein Jahr. Ob das rechtlich erlaubt ist, da sind sich die Juristen uneinig. Ist das Verfalldatum abgelaufen, ist das ärgerlich. Man sollte allerdings nicht gleich aufgeben. Als erstes kann man im Laden nachfragen, ob die Möglichkeit besteht, den Gutschein zu verlängern. Stellt sich das Geschäft auf stur, bleibt noch eine letzte Möglichkeit: Der Verkäufer muss nämlich beim Kauf auf das spezielle Ablaufdatum hinweise. Ein Vermerk im Kleingedruckten reicht nicht. In einem Streitfall müsste der Verkäufer beweisen, dass er entsprechend informiert hat.Was, wenn ich nichts passendes finde, um den Gutschein einzulösen?Was nicht geht: Vom Geschäft verlangen, für den Gutschein Bargeld auszuzahlen. Dazu ist es nicht verpflichtet. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, den Gutschein weiterzuverkaufen. Vielleicht hat im Bekanntenkreis jemand Interesse oder man fragt direkt im Laden einen Kunden, der gerade an der Kasse ansteht.Übrigens: Der Verkäufer ist auch nicht verpflichtet, einen Restbetrag in Bargeld auszubezahlen. Hat der Besitzer den Gutschein nicht komplett eingelöst, muss er akzeptieren, dass er für den Restbetrag einen neuen Gutschein bekommt.Wenn der Laden- oder Restaurantbesitzer gewechselt hatHat zum Beispiel der neue Wirt das Restaurant mit allen Verpflichtungen übernommen, dann gehören er auch die Gutscheine seines Vorgängers dazu. Wenn nicht, ist der Gutschein verloren.Wie eine Geschäftsübernahme stattgefunden hat, ist ersichtlich im Handelsregister, unter dem Punkt «Besondere Tatbestände».Hilfe, mein Gutschein schrumpftEinzelne Anbieter belasten Bearbeitungsgebühren, wenn der Gutschein eine bestimmte Zeit nicht eingelöst wird. Er verliert somit an Wert. Auch hier gilt: Der Kunde muss beim Kauf des Gutscheins klar darauf hingewiesen werden. Sonst muss er den Wertverlust nicht akzeptieren.Drei wichtige Tipps zum SchlussFür den Beschenkten: Lösen Sie den Gutschein so bald wie möglich ein. Je länger Sie warten, umso mehr Ärger wartet auf Sie.Für den Schenkenden: Wählen Sie ein Geschäft, in dem der Beschenkte auch sicher etwas findet. Wenn Sie unsicher sind, kaufen Sie einen Gutschein in einem Laden mit einem breiten Sortiment.Und: Bestehen Sie beim Gutscheinkauf auf die gesetzlichen Ablauffristen.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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