Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Neue Hecken für unsere Gärten
    Eine häufig verwendete Heckenpflanze, der Kirschlorbeer, ist zum invasiven Neophyten geworden. Er verwildert aus Gärten und verdrängt aufgrund seiner Schattentoleranz einheimische Sträucher in Wäldern und Hecken.
    Ab 1. September 2024 darf er infolge der angepassten Freisetzungsverordnung nicht mehr verkauft oder verschenkt werden. Einheimische schnittverträgliche Heckenpflanzen sind ein ausgezeichneter Ersatz und bereichern die Biodiversität. Dies sind zum Beispiel der Weissdorn (Crataegus monogyna und Crataegus laevigata). Der Weissdorn bietet Lebensraum und Nahrung für über 160 Insekten und über 30 Vogelarten. Die Eibe (Taxus baccata) und die Stechpalme (Ilex aquifolium) sind immergrün und einheimisch. Geeignet sind auch Hagebuche (Carpinus betulus) und Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare). Die beiden haben einen dicht verzweigten Wuchs und eignen sich als Sichtschutzhecke. Die Kornelkirsche (Cornus mas) und der Feldahorn (Acer campestre) blühen zartgelb im Frühling.
    6 min
  • Boccia - ein Sport auch fürs Hirn
    Walter Moser vom Boccia Club Kirchberg spielt Boccia seit er 13 Jahre alt ist. Mittlerweile ist er pensioniert. Aber nicht, was das Bocciaspielen angeht. Einmal Boccia - immer Boccia, lautet sein Credo.
    Boccia ist mittlerweile ein Indoorsport. Gespielt wird einzeln oder im Team - Jung und Alt, Männer und Frauen.
    Ein idealer Sport, der ein hohes Mass an Konzentration erfordert. Aber auch das Sportliche kommt nicht zu kurz: Das Beugen nach der Kugel, die Schritte auf der 26 Meter langen Bahn... da kommen an einem Tournier schon mal um die sieben Kilometer an Schritten zusammen.
    Bewegung, Konzentration und ein bisschen Strategie beim Spiel - Boccia bietet das alles, neben sozialen Kontakten.
    6 min
  • Parkplatz bezahlen- auch wenn ich im Auto bleibe
    Wer einen Parkplatz benutzt mit seinem Auto, muss dafür bezahlen oder die Parkscheibe stellen. Egal, ob jemand im Auto wartet, oder nicht. Sonst riskiert man eine Busse.
    Darf ich als Fussgängerin einen Parkplatz besetzen für einen Automobilisten? Die Rechtslage zu dieser Frage ist zwar nirgendwo gesetzlich geregelt. Dennoch sind sich Juristinnen und Juristen einig: Aus den Gesetzen lässt sich ableiten, dass Parkplätze ausschliesslich zum Abstellen von Autos da sind. Fussgängerinnen und Fussgänger dürfen sich nicht auf Parkplätzen «niederlassen», auch nicht für kurze Zeit und auch nicht, um den Platz für einen Automobilisten freizuhalten.
    Darf ich auf einem Parkplatz im Auto übernachten?
    In der Schweiz erlauben nur gerade zwei Kantone das sogenannt «wilde Campieren» für eine einzelne Nacht: AG und OW.
    4 min
  • Niedlich und frech - der Waschbär
    Waschbären dürfen nur in Gruppen von mindestens zwei Tieren gehalten werden. Für zwei Tiere muss das Aussengehege mindestens zwanzig quadratmeter Fläche und das Innengehege mindestens acht quadratmeter Fläche aufweisen. Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    Die gesetzlichen Mindestmasse dürfen nicht unterschritten werden. Werden mehr als zwei Tiere gehalten, vergrössert sich die Mindestfläche automatisch. Das Gehege muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechend eingerichtet sein. Dazu gehören Schlafboxen für jedes einzelne Tier und geeignete Klettermöglichkeiten. Für die Waschbären muss im Gehege zusätzlich eine Badegelegenheit zur Verfügung stehen. Die Haltung von Waschbären erfordert eine Halterbewilligung.
    Nicht nur beliebt
    Vorallem freilebende Waschbären werden bekämpft. Waschbären kommen aus Nordamerika und sind hier in Europa in der Freiheit artenfremd. In der Schweiz kämpft vorallem die Region Basel mit Waschbären.
    Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    4 min
  • Tanzen ist gesund
    Beim Tanzen kommt eigentlich alles zusammen, was gesund ist: Man ist in Bewegung, das Hirn wird auch gefordert, man pflegt soziale Kontakte und wenn man als Paar tanzt bekommt man auch Berührungen. 
    Gerade für ältere Semester gibt es nichts Besseres als tanzen. Ob solo oder als Paar - schwingen Sie das Tanzbein.
    Neue Schrittabfolgen fordern Ihr Hirn, eine Stunde Tanzen erfordert Ausdauer und Sie müssen das Haus verlassen. Zudem kann man beim Tanzen soziale Kontakte pflegen.
    Die Ausrede, nicht tanzen zu können gilt nicht, die Forschung hat gezeigt: Jeder und jede kann tanzen.
    Sind Sie auf der Suche nach einem Tanzstil oder Kurs, der Ihnen zusagt? Klicken Sie auf die roten Links weiter unten.
    5 min
  • Schluss mit Neophyten - Freisetzungsverordnung
    Am 1. September 2024 tritt die angepasste Freisetzungsverordnung für invasive Neophyten in Kraft. Invasive Neophyten sind Pflanzenarten, welche in die Schweiz eingeschleppt wurden, sich hier stark ausbreiten und in Zukunft nicht mehr gezüchtet oder verkauft wedren dürfen.
    Einige von Ihnen bereiten Probleme für die Gesundheit (Traubenkraut) für die Landwirtschaft (Schmalblättriges Greiskraut) oder für die Biodiversität (Essigbaum). Das Verkaufssortiment der Baumschulen, Gärtnereien und Gartencenter muss daher angepasst werden.
    Umgangsverbot
    Diese Liste beinhaltet invasive Neophyten, bei denen nur noch die Bekämpfung erlaubt ist. Es besteht jedoch keine Bekämpfungspflicht. z.B. Götterbaum, Syrische Seidenpflanze, Weidenblättrige Aster, Asiatischer Schlingknöterich, Essigbaum
    Inverkehrsetzungsverbot
    Die invasiven Neophyten dieser Liste dürfen nicht mehr importiert, verkauft oder verschenkt werden. Hierzu gehören viele bekannte Gartenpflanzen, wie Kirschlorbeer und Sorten, Sommerflieder und Sorten, Immergrünes Geissblatt, Japanisches Geissblatt, Fünfblättriger Wilder Wein, Kaukasus-Fetthenne und Hanfpalme. Hanfpalmen dürfen von Gärtnereien zur Überwinterung angenommen werden. Wichtig, damit diese Pflanze nicht verwildern: Schnittgut dieser Pflanzen der Grünabfuhr mitgeben, bei Hanfpalme, Kirschlorbeer und Sommerflieder: Verblühtes abschneiden
    8 min
  • Tanzmuffel aufgepasst: Tanzen ist ein guter Sport für Männer
    Viele Männer tanzen ungern, weil sie es nie gelernt haben und Tanzen für sie schlichtweg kein Sport ist. Dabei ist Tanzen allumfassend gut für die Gesundheit. Auch als Demenzprävention.
    Der Frauenüberschuss im Tanzkurs ist ein Gesellschaftsproblem.
    Junge würden immer noch zu wenig zum Tanzen ermuntert und als Erwachsene fehlt den Männern dann das Knowhow: «Sie fühlen sich im Paartanz schlichtweg überfordert», sagt Corinna Janson, die das Phänomen «Tanzmuffel» an der Uni Bern untersucht hat und selbst ein Tanzstudio leitet.
    Und dann wäre da noch das Problem, dass viele Männer im Tanzen keinen Sport sehen. Dabei ist Tanzen gesund für jedermann: Es bringt einen nicht nur zum Schwitzen, sondern wirkt auch stressreduzierend auf den Körper und ist gut für die Psyche.
    Und das beste: Die Kombination aus Bewegung, Musik und dem sozialen Miteinander ist gut gegen Alterserscheinungen. Forschende gehen davon aus, dass regelmässiges Tanzen das Risiko senkt, an Demenz zu erkranken. Denn Tanzen fordert das Gehirn.
    6 min
  • Autoradio umrüsten auf DAB+
    Das alte Autoradio auf DAB+ umrüsten ist keine Hexerei. Es gibt günstige und teurere Varianten. Beratung bei einer spezialisierten Garage lohnt sich.
    Rund die Hälfte aller zugelassenen Fahrzeuge in der Schweiz sind mit einem UKW-Radio ausgestattet, welches das Radiosignal über DAB+ nicht empfangen kann. Per Ende 2026 werden alle Radiosender auf UKW abgeschaltet. Die Sender der SRG sogar bereits Ende 2024. Höchste Zeit also, sich mit der Umrüstung seines Autoradios zu befassen.
    Preis- und Altersfrage
    Es gibt eine relativ günstige Variante, mittels eines DAB+ Adapters. Wer über einen Line-In-Anschluss (AUX) verfügt und über eine Zigarettenbuchse, der kann den Adapter selbst installieren. Die teurere Lösung ist die sogenannte DAB+ Vollintegration, bei der das Autoradio mit einem DAB-Modul verbunden und eingebaut wird. Dazu braucht es allerdings das Fachwissen in einer spezialisierten Garage.
    5 min
  • Tierheim - Ein Zuhause auf Zeit
    Tierheime kümmern sich um Tiere, die ihr Zuhause vorübergehend oder für immer verloren haben. Vielfach bleibt diese Arbeit der Öffentlichkeit verborgen. Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    In der Schweiz leben fast gleich viele Haustiere wie Menschen, nämlich über 1,5 Millionen Katzen, eine halbe Million Hunde, Hunderttausende Nager, Vögel und Reptilien sowie mehrere Millionen Fische. Leider haben nicht alle diese Tiere einen festen Platz in ihrem Leben.
    Zuhause auf Zeit
    Jedes Jahr kommen unzählige Tiere in ein Tierheim, dort werden sie medizinisch versorgt und betreut, wenn nötig sozialisiert, und man sucht für sie ein neues Zuhause. Diese heimatlosen Tiere überleben nur dank der Hilfe der Menschen in den Tierheimen und durch private Spenden.
    Stimme der Betroffenen
    Das Buch «Tierheime - ein Zuhause auf Zeit» gibt den Tieren und den Mitarbeitenden der Tierheime eine Stimme, zeigt ihre Arbeit und führt unweigerlich zur Frage: Was sind das für Tiere, die am engsten mit uns zusammenleben und dann ihre Heimat verlieren?
    Dieser Beitrag ist eine Wiederholung.
    6 min
  • Resilienz kann man auch lernen
    Der Begriff Resilienz kommt aus der Materialforschung und bedeutet Widerstandsfähigkeit. Die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter arbeitet - wenn es um die Resilienz geht - gerne mit dem Sieben-Säulen-Modell. Sieben Säulen, die das Fundament der Resilienz bilden.
    Die sieben Säulen der Resilienz sind: Gesunder Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientiertheit, Selbstreflexion, Zukunftsplanung, Selbstwirksamkeit und soziale Bindung bzw. ein soziales Netzwerk.
    Keine Angst, wenn Sie den Umgang mit diesen Säulen nicht in der Kindheit gelernt haben, ist der Zug nicht abgefahren. Die Psychotherapeutin gibt Tipps, wie man die einzelnen Säulen auch im Erwachsenenalter noch aufbauen kann.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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