Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Privathaftpflicht: Was sie leistet – und was nicht nötig ist
    Die Privathaftpflicht gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Versicherungsexperte Harry Büsser von Comparis erklärt, warum kaum jemand darauf verzichten sollte – und wo man trotzdem Geld sparen kann, ohne sich zu gefährden.
    Das Wichtigste zur Privathaftpflicht:
    Unverzichtbar für alle:
    Die Privathaftpflicht zahlt, wenn man anderen versehentlich Schaden zufügt.
    Ein kleiner Kratzer kann sich zu einem teuren Folgeschaden entwickeln. Niemand ist jeden Tag fehlerfrei – erst recht nicht in Haushalten mit Kindern oder Tieren.
    Bei der Deckungssumme nicht knausern:
    Verletzt man jemanden ernsthaft, können die Kosten enorm hoch werden. Eine zu tiefe Deckungssumme kann teuer zu stehen kommen.
    Zusammenziehen? Police überprüfen:
    Wer mit dem Partner, der Partnerin, mit Kolleginnen oder Kollegen oder auch in eine WG zusammenzieht, hat plötzlich zwei oder mehr Privathaftpflichten im Haushalt. Das Risiko verdoppelt sich nicht – die Prämie schon. Darum: Vorige kündigen und gemeinsam versichern.
    Nur versichern, was zum eigenen Leben passt:
    · keine Drohnenversicherung ohne Drohne
    · kein Haustierzusatz ohne Haustier
    · kein Zusatz für fremde Fahrzeuge, wenn man nie fremde Autos fährt
    Privathaftpflicht ≠ Rechtsschutzversicherung:
    Die Privathaftpflicht wehrt Forderungen gegen einen ab – passiver Schutz.
    Die Rechtsschutzversicherung ermöglicht zusätzlich aktives Vorgehen, etwa wenn man selbst einen Anwalt braucht.
    Merksatz:
    Nur versichern, was wirklich zum eigenen Alltag gehört – nicht was man irgendwann vielleicht mal brauchen könnte.
    6 min
  • Richtig versichert: Die 4-Schritte-Faustregel im Check
    Zu viel versichert? Zu wenig? Versicherungsexperte Harry Büsser von Comparis erklärt die wichtigste Faustregel: Bevor man eine Police abschliesst, sollte man vier Fragen stellen – und zwar in dieser Reihenfolge.
    Die 4-Schritte-Faustregel – so geht man vor:
    Risiko vermeiden:
    Wer das Risiko gar nicht eingeht, muss es nicht versichern.
    Z.B. Teure Uhr zuhause lassen statt an den Strand mitnehmen. Im Ausland Bahn statt Mietwagen.
    Risiko vermindern:
    Einfache Massnahmen, die Schäden verhindern oder begrenzen.
    Z.B. Rauchmelder installieren, Helm tragen, Velo abschliessen, Laptop im Auto verdecken.
    Selbst tragen:
    Kleine Schäden, die einen nicht in finanzielle Not bringen, einfach aus der eigenen Tasche zahlen. Wer über Jahre Prämien zahlt, gibt oft mehr aus als er je an Schäden hätte.
    Versichern – aber nur bei echten Grossschäden:
    Die Schlüsselfrage: Würde mich dieser Schaden finanziell aus der Bahn werfen? Solche Risiken gehören versichert.
    Z.B. Kaputtes Handy oder zerbrochene Sonnenbrille – ärgerlich, aber kein Notfall. Ein Ambulanzjet aus Südostasien hingegen kostet schnell mehrere zehntausend Franken.
    Merksatz:
    «Versichern sollte man nicht den verlorenen Fünfliber, sondern den finanziellen Grossbrand.»
    7 min
  • Mit Hund und Katze in die Ferien
    Wer sein Heimtier in die Ferien mitnehmen will, sollte sich frühzeitig über die nötigen Impfungen informieren. Und auch Erkundigungen zu allfälligen Krankheiten und Vorschriften im Reiseland sind unerlässlich.
    Vor der Reise gilt es folgendes zu beachten:
    · Ist das Tier gegen Parasiten, Zecken und Bandwürmer behandelt?
    · Sind die nötigen Dokumente, wie Ausweis etc. noch aktuell?
    · Sind Impfpass und Impfungen (vorallem gegen Tollwut) vorhanden?
    · Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung?
    · Einreiseverbot für kupierte Hunde?
    · Rassenverbot oder Maulkorbpflicht?
    · Brauche ich eine Tierhaftpflichtversicherung?
    7 min
  • Die richtige Pension für den Hund
    Ferien oder Krankheitl, Spitalaufenthalt oder beruflichliche Abwesenheit: Wohin soll der Hund in dieser Zeit? Diese Frage sollte sich jeder Hundehalter und jede Hundehalterin frühzeitig stellen - im gegenseitigen Interesse.
    Eine Fremdplatzierung eines Hundes darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden – auch wenn es nur für kurze Zeit ist. An einem neuen Ort ist für einen Hund alles anders, nicht nur Schlafplatz, Umgebung und Tagesablauf, sondern auch Gerüche, Menschen und andere Hunde. Veränderungen sind immer mit zusätzlichem Stress verbunden.
    Kriterien bei der Auswahl der Tierpension:
    · Ruhige, freundliche Atmosphäre unter den Hunden wie unter dem Personal
    · Kein Dauergebell, keine ständige Betriebsamkeit
    · Hygiene und Sauberkeit
    · Unterkünfte (keine Boxenhaltung) geräumig, klimatisiert
    · Innen wie aussen steht Wasser zur Verfügung
    · Genügend Ruhe vor und in erster Linie nach der Fütterung
    · Unterbringung so, dass sich Hunde nicht gegenseitig zum Bellen aufschaukeln
    · Zweimal täglich Auslauf, auf Wunsch einmal Spaziergang, wenn mit anderen Hunden, nur bei guter Verträglichkeit
    · Eigenes Hundebett und Lieblingsspielzeug
    · Ausgebildete Mitarbeitende
    · Wie wird der Hund aufgenommen?
    · Bekommt er Eingewöhnungszeit (ohne sogleich Hundekontakt)?
    5 min
  • Achtung Blaualgen! Der Hunde-Wasserplausch ist lebensgefährlich
    In stehenden Gewässern besteht die Gefahr von Blaualgen, die für Hunde giftig sind und zum Tod führen können. Aber auch gutes Wasser kann bei Hunden zu einer Wasservergiftung führen, wenn es im Übermass getrunken wird.
    Eine Wasservergiftung kommt nicht von vergiftetem Wasser, sondern davon, dass ein Hund innert zu kurzer Zeit zu viel Wasser aufnimmt. Die Nieren vermögen die Wasserzufuhr nicht mehr zu bewältigen. Dadurch wird der Elektrolythaushalt gestört: Die Elektrolyte im Blut werden stark verdünnt, die Zellen schwellen an, was den Hirndruck erhöht und zu neurologischen Störungen führt.
    Tödliche Blaualgen
    Weit häufiger und bekannter ist die Gefahr für tödliche Vergiftungen, die von Blaualgen ausgehen. Bei Algen oder ähnlichen Gebilden auf der Wasseroberfläche und vor allem, wenn Tierkadaver in der Nähe sind, ist höchste Vorsicht geboten respektive jeglicher Kontakt zu vermeiden.
    Der Schwimmhund
    Schwimmen ist für den Hund sehr anstrengend. Wie wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig. Hunde kennen ihre eigenen Grenzen oft nicht und haben kein Vernunftsdenken. Daher laufen oder schwimmen sie noch weiter, obwohl sie schon längst ermüdet sind.
    5 min
  • Hunde und Hitze: Alarmzeichen erkennen und richtig reagieren
    Hunde können nicht schwitzen. Darum können sie überschüssige Wärme bei heissem Wetter nicht schnell genug abbauen. Bei hohen Temperaturen ist grosse Vorsicht geboten.
    Es ist unter Umständen überlebenswichtig, Symptome für einen Hitzeschlag rechtzeitig zu erkennen und zu wissen, was schlimmstenfalls zu tun ist.
    Allerdings sind nicht alle Hunde oder Hunderassen gleich empfindlich für Hitze: Platt- oder kurznasige Hunde wie der Mops, Bulldoggen und Boxer sind um einiges empfindlicher als andere. Aber auch Leonberger, Berner Sennenhund, Husky, Bernhardiner und andere Rassen nördlicher Herkunft oder aus kalten Gegenden können wegen ihres dichten Haarwuchses die Hitze nur schlecht regulieren.
    Alarmzeichen erkennen
    Die normale Körpertemperatur eines Hundes bewegt sich zwischen 37,5 und 39 Grad, bei Welpen bis 39,5 Grad. Unter Hitzeeinwirkung kann sie schnell über 40 Grad klettern. Und über 41 Grad wird es für den Hund gefährlich, ab 42 Grad lebensgefährlich.
    Überhitzung zeichnet sich durch folgende Symptome ab:
    · starkes, dauerndes Hecheln (hohe Atemfrequenz, schwere Atmung) verbunden mit vermehrtem Speichelfluss, heraushängende Zunge und langgestreckter Hals
    · beschleunigte Herzfrequenz
    · erhöhte Körpertemperatur
    · Hund sucht nach einem kühlen Ort
    Achtung! Ohne Abkühlung folgt der Hitzschlag.
    4 min
  • So erleichtern wir dem Hund das Leben im Sommer
    Prävention ist wichtig im Umgang mit dem Hund, wenn die Hitze kommt. Hunde sind empfindlich gegenüber hohen Temperaturen. Und aufgepasst, wenn der Hund im Auto ist!
    Bereits ab 20 Grad darf man empfindliche Hunde an der Wärme nicht mehr zu körperlichen Anstrengungen motivieren. Ab 22 bis 25 Grad sollte man sie generell nicht mehr intensiven Beschäftigungen oder Gassigängen an der Sonne aussetzen. Bereits bei diesen Temperaturen kann der Aufenthalt in einem abgestellten Auto für den Hund tödlich sein, da die Innentemperatur schnell steigt.
    Katzen sind diesbezüglich deutlich im Vorteil: Wird es ihnen zu heiss, verschwinden sie dorthin, wo es für sie am angenehmsten ist. Die Pirsch wird in die nächtlichen Stunden verlegt, wenn es kühler ist.
    Diese Möglichkeit haben die wenigsten Hunde: Der Mensch bestimmt ihren Tagesablauf. Darum steht beim Wohlergehen des Hundes der Mensch auch in der Verantwortung.
    5 min
  • Sommerwanderung: Schloss Heidegg – für die ganze Familie
    Das Schloss Heidegg thront über dem Baldeggersee im Luzerner Seetal. Es war einst ein bedeutender Sitz der Herren von Heidegg und des Luzerner Adels. Heute steht die ehemalige Adelsburg bereit, um von Kindern, Geschichtsinteressierten, Wander- und Naturliebhabern entdeckt zu werden.
    4 min
  • Sommerwanderung: Goldvreneliweg
    Der Goldvreneliweg liegt in Gadmen im östlichen Teil des Berner Oberlands. An neun Stationen wird die Geschichte von Rosa Tännler erzählt, deren Portrait die legendäre Goldmünze, das Goldvreneli, prägt. Für Outdoor-Reporter Marcel Hähni ist der Weg eine sommerhitze- und familientaugliche Entdeckung.
    4 min
  • Sommerwanderung: Husemersee - Naturperle im Zürcher Weinland
    Der Husemersee ist ein idyllischer Natur-Badesee, versteckt mitten im Wald. Ein Tipp für einen Familien-Badeausflug, der auch bei Sommerhitze problemlos zu bewältigen ist.
    Vier kleine Naturweiher im Zürcher Weinland bilden zusammen den Husemersee. Er liegt im Dreieck Schaffhausen, St. Gallen und Winterthur. Empfehlenswert ist die Naturperle für einen Badeausflug mit der ganzen Familie.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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