Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Abgestorbene Äste – wie zurückschneiden?
    Der Pilzbefall mit Monilia hat zwei typische Schadbilder: Zum einen sind es abgestorbene Zweige (Spitzendürre) im Frühsommer und zum anderen sind es braune, faulende Früchte (Fruchtmumien) zur Erntezeit.
    Werden die Fruchtmumien nicht abgelesen, stecken ihre Sporen im folgenden Jahr die Blüten an, der Pilz breitet sich in die Äste aus und diese dorren von der Spitze her ein. Um den Befall effektiv zu mindern, muss diese Infektionskette unterbrochen werden:
    * sämtliche dürren Äste bis ins gesunde Holz am Stamm oder an einer Verzweigung zurückschneiden
    *  Gartenschere und Astsäge mit Alkohol desinfizieren um eine Neuansteckung zu verhindern
    * sämtliche Fruchtmumien am Baum und am Boden entfernen
    6 min
  • Disc Golf - mit dem Frisbee unterwegs
    An vielen Orten in der Schweiz sieht man die Kettenkörbe. Das sind nicht etwa Futterstellen für Tiere. Die Körbe sind die Ziele für Disc Golf Spielerinnen und Spieler. Disc Golf kann man mit einem normalen Frisbee einfach mal üben oder man leiht sich in der Nähe Scheiben aus. 
    Am besten bei Google die Region eingeben oder Ihre Nachbarschaft, wo sie spielen möchten. Häufig bieten Restaurants, Bahnstationen oder Quartiertreffs in der Nähe Hand, damit man richtige Disc oder Scheiben - wie das Frisbee unter Sportlern korrekt heisst - ausleihen kann. 
    Man muss für Disc Golf weder sportlich noch jung sein. Gute Schuhe reichen.
    6 min
  • Velotaschen: Mit Sack und Pack auf Tour
    Ferien mit dem Velo sind beliebt. Was natürlich dazugehört: Velotaschen oder Saccochen, in denen man sein Reisegepäck mitführen kann. Wir sagen Ihnen, welche Taschen die richtigen für Sie sind und wie Sie diese optimal packen.
    Fahrradtaschen gibt es in den verschiedensten Ausführungen, und wenn wir wollen, können wir unseren Drahtesel von vorne bis hinten vollpacken. Allerdings hat das auch Auswirkungen auf den Fahrkomfort und auf unser Gleichgewicht.
    Verschiedene Taschen für verschiedene Bedürfnisse
    In der Velo-Mitte beeinflusst das Gepäck das Fahrverhalten am wenigstens
    Wenn wir unser Velo-Gepäck in der Mitte des Fahrrades deponieren, spüren wir das beim Fahren kaum. Daher sind Rahmentaschen, die man quasi zwischen den Beinen mittransportiert, ideal. Ein weiterer Vorteil: Rahmentaschen: Sie sind sehr gut befestigt. Daher kann man mit ihnen sehr gut auch Offroad fahren, ohne dass uns bei jedem Stein oder bei jeder Wurzel das Gepäck um die Ohren fliegt.
    Saccochen für den Gepäckträger: Da geht eine Menge rein
    Wer länger unterwegs ist und mehr Reisegepäck dabei hat, kauft am besten zusätzlich Taschen für den Gepäckträger Wichtig hier: Gerade wenn sie schwer beladen sind, sollte man sie nur paarweise verwenden – für ein gutes Gleichgewicht. Diverse Modelle sind auch mit Mitteltasche, die quer über den Gepäckträger liegt, erhältlich. Das gibt noch mehr Platz.
    Vorderradtaschen und Satteltaschen für das Kleine
    Wenn das noch immer nicht reicht, kann man sein Fahrrad zusätzlich mit Vorderradtaschen ausstatten. Auch hier sollte man die Taschen auf beiden Seiten anbringen.
    Ebenfalls erhältlich sind Satteltaschen, die unter dem Fahrradsitz angebracht werden. Achten Sie darauf, dass diese Tasche wirklich auch Platz hat – je nach Grösse. Je nach Modell sind sie beliebt für Bikepacking-Touren – also für Touren mit dem Mountainbike auf unebenem Gelände. Dies, weil sie gut und nah am Fahrrad befestigt sind.
    Lenkertasche: Für das wichtige auf der Tour
    Sie hat wenig Platz, bietet aber sofortigen Zugriff auf ihren Inhalt. Stellt man das Fahrrad ab, kann die Lenkertasche abgenommen und dank Tragegurt auch als Umhängetasche verwendet werden.
    Ein paar Pack-Tipps:
    * Grundsätzlich gilt: Für einen guten Schwerpunkt gehören schwere Gegenstände nach unten in der Tasche.
    * Schweres Gepäck kommt in die Rahmentasche oder in die Gepäckträgertaschen.
    * Schwer beladene Gepäckträgertaschen nur paarweise nutzen.
    * Vorderradtaschen sollte man nur mit leichten Gegenständen füllen und ausserdem immer paarweise – links und rechts vom Rad – anbringen. Sonst wird das Lenken mühsam.
    * Satteltaschen sollten auch nicht zu schwer beladen werden. Grössere Modelle füllt man zum Beispiel mit Regenjacke und -hose. So hat man sie schnell zur Hand, wenn man sie braucht. Kleinere Modelle sind ideal für Werkzeug und Ersatzschlauch.
    * In die Lenkradtasche kommen die wichtigen Gegenstände, auf die man schnell zugreifen muss: Portemonnaie, Strassenkarte und Handy beispielsweise.
    * Wir können unser Velo nicht grenzenlos bepacken. In der Bedienungsanleitung steht das maximale Gesamtgewicht – mit Fahrer und Gepäck. Oft ist auch auf dem Gepäckträger eingraviert, was dieser tragen kann. Halten Sie sich an diese Angaben, denn wenn Sie Ihr Fahrrad überladen, kann es sein, dass bei einem Vorfall die Versicherung nicht zahlt.
    Ein paar Kauf-Tipps:
    * Überlegen Sie sich als erstes, wieviel Platz ihr Gepäck benötigt und wieviel oder welche Taschen Sie dementsprechend benötigen.
    * Nicht jede Fahrradtasche passt auf jedes Velo. Klären Sie, ob die Grösse der Taschen geeignet ist und ob das Befestigungssystem der Tasche mit Ihrem Velo kompatibel ist.
    * Achten Sie darauf, dass Sie die Taschen einfach montieren und wieder wegnehmen können.
    * Prüfen Sie, ob die Taschen gut befestigt werden können – bei Gepäckträgertaschen zum Beispiel oben und unten. Ansonsten klappert es ordentlich.
    * Die Taschen sollten wasser- und staubdicht sein. Bei Saccochen mit Reissverschlüssen ist das schwierig. Da sollte zumindest eine separate Regenhülle im Lieferumfang sein. Die beste Dichtigkeit weisen Taschen auf, die zum Verschliessen von oben her aufgerollt werden.
    6 min
  • Das Wisent- der Europäische Bison
    Die Wisente sind die kleinere europäischen Variante der amerikanischen Bisons. Sie sind die grössten Landsäugetiere Europas. Ausgewachsene Männchen werden bis zu einer Tonne schwer.
    Vor rund 500 Jahren war das Wisent in ganz Mittel-, West- und Südosteuropa beheimatet. Intensiver Ackerbau, Waldrodungen, sowie Jagd und Wilderei waren die Hauptursachen für den Rückgang der Wisentpopulation in der freien Wildbahn. Nach dem ersten Weltkrieg galt das Wisent in der Freiheit als ausgestorben.
    Rückkehr ab 1952
    Nach Jahren planmässiger Züchtung wurde das Wisent ab 1952 wieder erfolgreich ausgewildert. Wisente werden bis zu drei Meter lang und haben eine Schulterhöhe von bis zu 1,95 Meter. Ihr markanter Buckel, der aus Knochenfortsätzen und Muskeln gebildet ist, ist besonders bei den Männchen ausgeprägt und gibt den Tieren eine beeindruckende Erscheinung. Der Wisent- Bulle kann ein Gewicht zwischen 500 und 900 Kilogramm erreichen. 
    Auswilderung in der Schweiz
    Im September 2022 ist im Solothurner Jura ein Projekt zur Wiederansiedelung des Wisent in der Schweiz angelaufen. Die ersten fünf Wisent-Tiere leben seit dann in einem eingezäunten Gelände. Das Projekt will klären, ob die Wiedereinbürgerung dieses gefährdeten und grössten Wildtiers von Europa möglich ist.
    5 min
  • Psychosomatik - wenn auch die Psyche zur Heilung beitragen kann
    Wenn man einen Schmerz nicht zuordnen kann und dieser chronisch ist oder zumindest hartnäckig, wird schnell mal gesagt: Das ist halt psychosomatisch. Das heisst im Volksmund dann: Jemand hat ein Problem im Kopf. Falsch, sagt der Schmerzmediziner Manfred Koch vom Kantonsspital Graubünden.
    Bei der Psychosomatik geht es um ein interdisziplinäres Fachgebiet, an welchem verschiedene Fachpersonen beteiligt sind: Das kann die Physiotherapie sein, Gynäkologinnen, Orthopäden, wo auch immer der Schmerz sich bemerkbar macht.
    Manfred Koch macht ein Beispiel. Starke Kieferschmerzen vom nächtlichen Zusammendrücken der Kieferknochen kann man mit einer Zahnschiene vom Zahnarzt behandeln. Oder man geht den psychosomatischen Weg: Was verursacht die Schmerzen? Welchen Druck und Stress aus dem Alltag gönnt nachts der Kiefermuskulatur keine Entspannung? Eben, genau das ist der psychosomatische Weg. Dieser ist vielleicht etwas beschwerlicher und langwieriger, aber unter Umständen effektiver und nachhaltiger.
    5 min
  • Hirtentäschel für den Salat und als Vogelfutter
    Das Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris) hat dünne, verzweigte Stängel und wird circa 40-60cm hoch. Im Mai erscheinen kleine, weisse Blüten und später im Juni herzförmige, flache Schoten mit Samen.
    Die Samenstände eignen sich unter anderem als filigrane Füller in Blumensträussen. Das ganze Kraut ist ein wertvolles Wildkraut. Die Blattrosetten im März / April als Spinat und die junge Blätter und weichen Triebe im Mai zu Salat und in Gemüsegerichte. Blüten und Schoten im Juni als senfartig, scharfe Beigabe aufs Butterbrot und die Wurzeln ganzjährig mit ingwerähnlichem Geschmack als Gewürz.
    Wichtiges Vogelfutter
    Die Samen des Hirtentäschels werden von Grünfink, Girlitz, Buchfink und Gimpel gefressen. Der Bestand an Grünfinken hat durch eine Krankheit (Trichomonaden) stark abgenommen. Der Erreger wird vor allem an Futterstellen und Vogeltränken übertragen. Daher ist es wichtig, dass Vogeltränken mindestens einmal täglich geleert und geputzt werden.
    7 min
  • Ultimate - Frisbee als Mannschaftssport
    Ja, das gibt es wirklich! Sieben gegen sieben auf einem 100 Meter langen Feld. Das Spiel ist schnell und intensiv. Kein Wunder, wird nach jedem gemachten Punkt das Team ausgewechselt.
    Bis ein Punkt gemacht wird, kann es schon mal eine Viertelstunde dauern. Oder es dauert nur ein paar Sekunden.
    Gespielt wird in gemischten Teams unabhängig vom Gender, Herren- oder Damenteams. Und: Es gibt keinen Schiedsrichter. Alle beobachten mit und machen durch Zurufe beim Spiel mit, auch diejenigen, die nach ihrem Einsatz kurz ausruhen dürfen. 
    Ein Spiel dauert 90 Minuten oder 15 Punkte. Gespielt wird mit Fussballschuhen. Apropos Fussball: Ultimate macht mindestens so viel Spass wie Fussball. Und das gesellschaftliche nach dem Spiel kommt auch nicht zu kurz. 
    Wer also altersbedingt glaubt, Fussball passe nicht mehr, ist bei Ultimate gut aufgehoben - da spielen von jung bis alt alle Geschlechter zusammen.
    6 min
  • So verbringen Sie nachhaltige und faire Ferien
    Bald packen wir unsere Koffer und verreisen in die wohlverdienten Sommerferien. Doch was für uns ein Genuss ist, schadet unter Umständen der Umwelt oder den Menschen im Gastland. Mit der «Glücksformel» können Sie Ihre Reise wenigstens zu einem grossen Teil nachhaltig und fair gestalten.
    Nachhaltigkeit ist heute für viele ein wichtiges Thema, das auch in den Sommerferien keine Pause macht. Die Organisation «Fair unterwegs» hat deshalb fünf Tipps für Reisende zusammengestellt, damit sie ihre Ferien möglichst nachhaltig und fair verbringen können. Die Tipps sind nach der sogenannten Glücksformel aufgebaut:
    * «G» wie gemächlich: Es ist besser für die Umwelt, wenn wir langsam unterwegs sind. Zum Beispiel auf das Flugzeug verzichten und stattdessen mit dem Zug reisen, das Fahrrad nehmen oder zu Fuss unterwegs sein.
    * «L» wie Lokales: Das Zimmer nicht bei einer riesigen Hotelkette buchen, sondern in einem kleinen Familien-Gastbetrieb übernachten. Das bringt der einheimischen Bevölkerung mehr und wir lernen Sie so erst noch besser kennen. Dazu gehört auch, dass wir auf dem Markt oder im Dorfladen einkaufen, nicht in einer internationalen Ladenkette. Und dass wir die frische, einheimische Küche ausprobieren. Denn es ist nicht besonders nachhaltig, wenn – etwas überspitzt gesagt - wegen mir die Currywurst nach Bali eingeflogen werden muss.
    * «Ü» wie überraschen lassen: Essen Sie Lokales, wählen Sie ein Restaurant in der zweiten Reihe. Sprechen Sie Einheimische an und lassen sich Tipps geben. Klappern Sie nicht die Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer ab und vermeiden Sie Hotspots. Sie können sich zum Beispiel vornehmen, bei jeder Gelegenheit rechts abzubiegen. Wetten, dass Sie so auf schöne Ecken, feine Restaurants und spezielle Läden treffen, die Sie sonst nie gefunden hätten?
    * «C» wie CO2-Ausstoss klein halten und Ressourcen schonen: Klar. Je nach Destination geht es nicht ohne Flugzeug. Laut Organisation Fair-Reisen sollte man aber bis zu einer Distanz von 800 Kilometern mit den ÖV reisen. Falls Sie nicht ums Fliegen herumkommen, können Sie eine Fluggesellschaft bevorzugen, die nachhaltigen Treibstoff verwendet und so klimaverträglich wie möglich handelt. Dazu gehört auch, dass wir im Gastland möglichst schonend mit Ressourcen umgehen. Dazu gehört zum Beispiel: Plastik vermeiden, nicht stundenlang unter der Dusche stehen, nur weil es gratis ist, nicht täglich die Badetücher im Hotel wechseln.
    * «K» wie korrekte Preise zahlen: Wählen Sie nicht einfach das günstigste Hotel, sondern achten Sie darauf, dass Ihre Unterkunft faire Löhne zahlt und gute Arbeitsbedingungen anbietet. Viele Hotels haben diesbezüglich Zertifikate. Geben Sie Trinkgeld, denn nicht selten ist das das einzige Einkommen. Steht nichts anderes im Reiseführer, sind zehn Prozent angemessen. So können die Menschen leben und sind vielleicht sogar noch glücklich dabei.
    Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite von «Fair unterwegs» .
    6 min
  • Stark bedroht: die Fledermaus
    In der Schweiz gibt es rund 30 verschiedene Fledermausarten. Dies entspricht rund einem Drittel aller Säugetierarten in der Schweiz.
    Fledermäuse können vieles, was einzigartig und speziell ist: Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Fledermäuse sind friedlich und nicht angriffslustig, solange sie nicht bedroht werden! Alle in der Schweiz vorkommenden Fledermausarten stehen unter Schutz und sind teilweise vom Aussterben bedroht.
    Grosse Ohren, spitze Zähne
    Fledermäuse sind selten grösser als 5 cm, haben spitze, zum Teil sehr grosse Ohren und zwischen den Geschlechtern gibt es optisch keine grossen Unterschiede. Ihre Eckzähne sind stark ausgeprägt. Sie dienen zum Aufbrechen der Panzer ihrer Beuteinsekten. Die Augen von Fledermäusen sind klein, schwarz und ohne Wimpern.
    Fledermäuse (Microchiroptera) sind eine Säugetiergruppe, die – zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) – zu den Fledertieren gehören.
    5 min
  • Akupressur - ohne Stich gegen viele Leiden
    Man nennt die Akupressur auch «die kleine Schwester der Akupunktur». Auch sie kann bei vielen Leiden helfen, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterweiss: Schmerzen, Burnout, Allergien, seelische Verstimmungen, Schlaflosigkeit und vielem mehr. 
    Anders als die Akupunktur kann man die Akupressur immer dann anwenden, wenn das Leiden akut ist. Ein Beispiel: Entsprechende Punkte werden gedrückt, wenn sich nachts der Schlaf einfach nicht einstellen will.
    Auch hier gilt, zuerst schulmedizinisch abklären lassen. Bei Ärztinnen und Ärzten mit Zusatzausbildung in Akupunktur bzw. Akupressur übernimmt die Grundversicherung der Krankenkasse die Kosten der Behandlung.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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