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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Johannisbeeren- nach der Ernte der Schnitt!
    Bei schwül warmem, feuchtem Wetter ist die Gefahr eines Graufäule-Befalles an Johannisbeeren gross. Wird jedoch nach der Ernte im Sommer der alljährliche Pflegeschnitt durchgeführt, bleiben die Sträucher gesund.
    Die Graufäule ist eine Pilzerkrankung, welche Johannisbeeren, Heidelbeeren und auch Erdbeeren befällt. Der Graufäulepilz bildet im Frühling und Sommer an den befallenen Blättern, Knospen und Früchten einen grauen Sporenteppich und breitet sich aus. Im Winter wird über Schnittwunden auch das Holz von Beerensträuchern infiziert. Die befallenen Äste und Zweige sterben im Frühling sehr schnell ab.
    Einfache Lösung bei Graufäulebefall
    Findet man bei der Ernte dürre Zweige so führt man den alljährlichen Pflegeschnitt im Sommer nach der Ernte durch: max. 4 Stk. der ältesten und dicksten Triebe, mit braunschwarzer Rinde und vielen Seitenzweigen werden bodeneben abgeschnitten. So kommt Licht in den Strauch und die jungen Triebe wachsen kräftig und gesund.
    7 min
  • Fitnessboxen: Was steckt hinter der Trendsportart?
    Auspowern, ohne einstecken zu müssen: Fitnessboxen liegt im Trend und erobert viele Schweizer Städte. Aber was genau verbirgt sich dahinter? 
    Wenn Sylvester Stallone im Film-Klassiker "Rocky" gegen seine Gegner ausholt, wird klar: Dieser Sport ist nichts für schwache Gemüter. Denn Boxen erfordert Biss, Kraft - und keine Zurückhaltung, wenn es um's Einstecken von Faustschlägen geht.
    Gute Nachrichten für alle, denen genau das zu ambitioniert ist: Die kleine Schwester des klassischen Boxens, das sogenannte "Fitnessboxen", ist ein intensives Cardio-Workout ohne Körperkontakt und ohne Wettkampf. Im Gruppentraining wird gegen einen Boxsack gekämpft. Die Schlagkombinationen wechseln sich mit Übungsrunden ab, die Kraft- und Ausdauer verbinden.
    Ganzkörpertraining mit Fokus
    Nicht erst seit berühmte Persönlichkeiten wie die Ex-First-Lady Michelle Obama oder der Schauspieler Denzel Washington sich als Fitnessbox-Fans outeten, schiessen die Kurs-Angebote in Schweizer Städten nach oben. "Das Training ist wahnsinnig effektiv, das wissen unsere Kundinnen und Kunden zu schätzen", so Marie Schmidt, die in einem Zürcher Studio unterrichtet.
    Beim Fitnessboxen wird der ganze Körper trainiert: "Nicht nur die Arme, wie viele denken." Auch der Rumpf und die Beine spielen für den Stand beim Boxen und die Ausrichtung eine wichtige Rolle. Was nicht beim Schlagabtausch mit dem Boxsack beansprucht wird, kommt in den Kraftübungen mit Geräten zum Einsatz.
    Gruppentraining für Individualkämpferinnen
    Aber wie ist das Training genau aufgebaut? "Wir starten mit einer Aufwärm-Runde, gehen über in die Schlagkombinationen und Schattenboxen, dann teilen sich die Teilnehmenden auf die Boxsäcke oder die Boden-Plätze auf", erklärt die Traininerin. 
    Der Vorteil am Fitnessboxen: Jede und jeder trainiert entsprechend dem eigenen Level. Anfängerinnen können leichte Gewichte nehmen und sich erstmal den Grundlagen der Schlagkombinationen widmen. Fortgeschrittenere trainieren mit schweren Gewichten und legen den Fokus aus schnelle Beinarbeit und festere Schläge. "So powern sich alle aus, egal wo sie starten."
    Disko-Gefühle für noch mehr Energie
    Das Studio, in dem Marie arbeitet, setzt für's Rocky-Gefühl auf einen besonderen Clou: Im Studio leuchtet buntes Licht wie in einer Disko und die Teilnehmenden erhalten am Empfang Kopfhörer aus denen wummernde Bässe und die Anweisungen der Trainerinnen und Trainer schallt. Warum? "Weil man so alles um sich herum vergisst und sich noch besser pushen kann." In der Tat: Ein Training ist schweisstreibend, verbraucht - je nach Körper - bis zu 800 Kalorien in der Stunde und fühlt sich weniger nach Kampf an, als man meinen könnte.
    6 min
  • Smartphone-Banken: Günstige Bankgeschäfte via Handy
    Smartphone-Banken – auch Neo-Banken genannt – werden immer beliebter. Das Banking erledigt man von A bis Z selbst auf dem Handy und profitiert dafür von tiefen Gebühren. Wäre eine solche Bank auch etwas für Sie? Finden Sie es heraus!
    Die klassischen Banken haben Konkurrenz erhalten: Sogenannte Neo-Banken werden immer beliebter – auch in der Schweiz. Rund eine Million Kundinnen und Kunden nutzen hierzulande bereits eine solche Bank auf dem Handy. Sie kommen ohne Filialen aus. Dafür sind sie schnell und günstig. Doch noch sind sie nicht jedermanns Sache.
    Eine gewisse Handy-Affinität muss da sein
    Bei einer Neo-Bank wickelt man alle Geschäfte über eine App auf dem Smartphone ab. Das muss man gerne machen. Smartphone-Banken sind auch nicht geeignet für Kundinnen und Kunden, die sämtliche Geschäfte – von Privatkonto über Vorsorge bis hin zur Hypothek bei derselben Bank abwickeln möchten. Kaum eine Handy-Bank kann heute Gesamtpakete bieten. Natürlich fehlt auch der persönliche Bankberater, den man seit Jahren kennt und der da ist bei Fragen. Brauche ich bei einer Neo-Bank Hilfe, läuft das über einen Chat in der App oder per Telefon.
    Smartphone-Banken trumpfen mit niedrigen Gebühren
    Aufgrund der eingeschränkten Dienstleistungen können Neo-Banken mit niedrigen Gebühren aufwarten. Vor allem bei Zahlungen und Geldbezügen im Ausland sind die Unterschiede zur klassischen Bank beachtlich (siehe Kassensturz-Vergleich ). Auch andere Dienstleistungen sind preislich attraktiver. Die Eröffnung eines Privatkontos ist zum Beispiel kostenlos.
    Wie eröffne ich ein Konto bei einer Handy-Bank?
    Bei einer klassischen Bank ist der Gang zu einer Filiale und an den Schalter unumgänglich. Die Neo-Banken haben das anders gelöst. Zum Beispiel muss man ein Foto seiner Identitätskarte senden – zusammen mit einem Selfie – damit die Identität verifiziert werden kann. Oder die Identifikation läuft via Live-Chat mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Smartphone-Bank.
    Ist mein Geld sicher auf der Neo-Bank?
    Praktisch alle Schweizer Neo-Banken gehören zu einer klassischen Bank. Neon ist zum Beispiel der Hypothekarbank Lenzburg angesiedelt, Zak gehört der Bank Cler. Mein Smartphone-Konto ist somit quasi bei einer ganz normalen Bank angelegt, und deshalb gilt auch hier die Schweizer Einlagesicherung; mein Geld ist bis 100'000 Franken abgesichert. Das ist bei einer ausländischen Neo-Bank nicht der Fall. Weitere Einschränkungen zur Einlagesicherung erfahren Sie in diesem «Espresso»-Artikel .
    Und welche Smartphone-Bank soll ich wählen?
    Ausländische oder Schweizer App-Bank? Ausländische Neo-Banken sind in der Regel günstiger. Nebst der Einlagesicherung sprechen aber noch weitere Gründe für ein Schweizer Konto: Ausländische Banken bieten kein Lastschriftverfahren und E-Bill. Hinzu kommt, dass viele Arbeitgeber, Versicherungen, Steuerämter etc. eine Schweizer Bankkonto-Nummer verlangen. Auch das geht nicht bei ausländischen Apps. Ausserdem ist des Öfteren zu hören, dass der Kundendienst von Schweizer Smartphone-Banken besser zu erreichen ist.
    Wenn es dann darum geht, eine bestimmte Neo-Bank auszuwählen, überlegen Sie zuerst, was Sie alles über die Smartphone-Bank erledigen möchten. So scheiden die ersten Banken schon einmal aus. Danach geht es darum, die Gebühren und Zinsen zu vergleichen. Hilfe und weitere Informationen dazu bietet der Vergleichsdienst Moneyland .
    5 min
  • Kamelkarawane durchs Zürcher Unterland
    Ein Kamel hat auch bei 40 Grad noch nicht zu warm. Ein Kamel kann innert einer Viertelstunde über 100 Liter Wasser schlürfen, das Wasser in drei Mägen speichern und dann tagelang ohne Wasser durch die Wüste marschieren.
    Das Dromedar, mit einem Höcker, wurde vor über 4000 Jahren in Arabien gezähmt und später in Nord- und Ostafrika zum beliebten Haus- und Nutztier. Das Trampeltier, mit zwei Höckern, ist in der Mongolei, Afghanistan und der Wüste Gobi beheimatet. Während es vom Trampeltier rund 2,5 Millionen Exemplare gibt, ist das Dromedar mit bis zu 25 Millionen Tieren verbreiteter.
    Beliebte Lastentiere
    Bis ins 20. Jahrhundert hinein, wurden Kamele als Lastentiere durch Wüsten wie die Sahara oder für den Eisenbahnbau in Australien eigesetzt. Ein Kamel kann ein Gewicht zwischen 300 bis 700 Kilogramm erreichen und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 67 Kilometer pro Stunde laufen. In den Höckern von Trampeltier und Dromedar befindet sich nicht Wasser, sondern Fett, von dem das Tier bei Nahrungsknappheit zehren kann.
    5 min
  • Das leidige Thema Zahnseide
    An der Zahnseide führt kein Weg vorbei. Für eine gründliche Reinigung, auch der Zahnzwischenräume täglich Zahnseide benutzen. Am besten macht man sich das zur Routine - zum Beispiel immer am Abend.
    «Viele schreckt der Umgang mit der Zahnseide ab», sagt der Zahnarzt Reto Spycher. «Da wird die Zahnseide schon mal zu kräftig durch den Kontaktpunkt zwischen den Zähnen gegen unten gezogen mit dem Resultat, dass das Zahnfleisch blutet.»
    Aber macht der Kontaktpunkt nicht Sinn und man lässt das mit der Zahnseide, statt eine winzige Lücke zwischen den Zähnen zu schaffen? «Eine Zahnseidenlücke schafft niemand», beruhigt der Zahnarzt.
    Ob man gewachste oder ungewachste Zahnseide nimmt, ist Geschmackssache. Hauptsache, man benutzt sie. Und zwar täglich, so die Empfehlung. «Wichtig ist die Routine. Benutzen man drei Wochen lang täglich Zahnseide, wird die Reinigung der Zahnzwischenräume zur Gewohnheit», empfiehlt Spycher. Man tut so Zähnen und Portemonnaie etwas Gutes.
    5 min
  • Aufstängelndes Gemüse
    Zwiebeln, Radieschen und Kopfsalat werden gestresst, wenn ein abrupter Wetterwechsel von nass zu trocken oder von kalt zu heiss stattfindet. Die Pflanze reagiert auf diese Existenzbedrohung mit dem Bilden von Blütenstängel zur Vermehrung.
    Der Monat April ist dabei ausschlaggebend: ist das Wetter zu kühl oder tritt Spätfrost auf, kommt es häufiger zum Aufstängeln von verschiedenen Gemüsearten. Auch die Kulturführung spielt eine Rolle: grosse Steckzwiebeln stängeln schneller als kleine und Radieschen ertragen Trockenheit nicht.
    Nützliches Aufstängeln
    Blütenstände stehen lassen, denn zum einen fördern sie die Biodiversität. Zwiebel- und Lauchblüten sind Nahrungsgrundlage für die spezialisierte Lauch-Maskenbiene, welche in aufgehängten Wildbienen – Nisthilfen ihre Brutzellen anlegt. In der Küche werden Zwiebel- Lauch- und Radieschenblüten für Salat und Butterbrot verwendet. Die Salatsorte 'Cracoviensis' bildet keine runde Köpfe sondern stängelt sofort auf: hier sind die aufgestängelten Stiele eine Delikatesse: sie werden wie Spargeln zubereitet.
    7 min
  • Surfen im fortgeschrittenen Alter
    Sich auf ein Surfbrett stellen und den Wellen trotzen: in Ihren Augen ein Ding der Unmöglichkeit? Lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen - denn Surfen lernen können Sie sogar zu Hause und in jedem Alter.
    Salzige Brise in der Nase, raues Wasser unter dem Brett, entspanntes Rauschen in den Ohren: Wer in den Ferien schon mal Surferinnen und Surfer beim Wellenreiten beobachtet hat, kann das Gefühl der Freiheit, das dieser Anblick auslöst, sicher nachvollziehen.
    Sportliches Lebensgefühl
    Surfen steht für ein Lebensgefühl - aber auch für eine anspruchsvolle sportliche Tätigkeit. Eine, die auch Sie lernen können. Egal, wie sportlich Sie sind. Egal, wie alt Sie sind. Glauben Sie nicht? Abwarten. Denn mit den Tipps und Tricks der Surflehrerin Nina Notter sind Sie bestens gewappnet für den Ritt auf dem Brett.
    Die Voraussetzungen
    "Jeder kann Surfen lernen - auch noch mit 70 Jahren", ist die Expertin Nina Notter überzeugt. Ein paar Dinge gilt es allerdings schon zu beachten. Erstens: Es hilft, nicht ganz wasserscheu zu sein und eine gewisse Grundfitness zu haben. Aber auch Menschen, die das Meer am liebsten gemütlich von der Luftmatratze aus beobachten, können sich in die Wellen stürzen: mit ausreichend Vorbereitung.
    Und dafür braucht es keine Dauerferien auf Barbados: Es gibt Übungen, die von zu Hause aus, auf Anfängerinnen und Anfänger auf die erste Surflektion vorbereiten können.
    Das Training
    Aber warum das alles? "Weil Surfen ein Ganzkörpertraining ist", erklärt Nina Notter. Es verbessert die Ausdauer und stärkt viele unterschiedliche Muskelgruppen: Abgesehen von den Beinen, mit denen man auf dem Brett steht, spielen die Arme und die Rumpfmuskulatur die tragende Rolle bei dem Ritt auf den Wellen. Feine und tieferliegende Muskelgruppen werden zum Aufrechterhalten der Balance auf dem Brett beansprucht.
    Aber nicht nur das: Surfen ist auch mentales Training. "Wer auf dem Brett steht, muss voll und ganz im Moment sein." Und wenn nicht, erledigt das spätestens die nächste Welle für einen. Fokus und Konzentration werden geschult. Aber auch die Geduld. Denn wer wirklich auf den Wellen gleiten will, muss immer wieder Wasser schlucken, aufstehen und nochmal probieren.
    6 min
  • Spray, Roll-on, Stick und Co.: Welcher Deo passt zu mir?
    Im Sommer kommt man gerne mal ins Schwitzen. Da ist man froh, wenn man einen guten Deo hat, der ein sicheres Gefühl gibt. Hier eine kleine Deo-Kunde, die sie bei der Suche nach dem richtigen Produkt unterstützen soll.
    Deodorant oder Antitranspirant?
    Wir sprechen in der Regel allgemein von Deos. Das ist nicht ganz richtig, denn genau genommen gibt es auch noch Antitranspirants. Der Unterschied:
    * Deos bekämpfen die Bakterien auf der Hauf, die dafür sorgen, dass der Schweiss unangenehm riecht. Oder sie überdecken den Schweissgeruch mit Parfüm.
    * Antitranspirants enthalten zusätzlich Aluminiumsalze, die unsere Poren verengen. Dadurch schwitzen wir einiges weniger. Gerade wer viel Schwitzt, greift besser zum Antitranspirant.
    Moment! Ist Aluminium in Deos nicht schädlich?
    Grundsätzlich stimmt es: Aluminium kann Krebs oder Demenz fördern. Aber: Heute weiss man, dass es dafür eine viel grössere Menge Aluminium bräuchte, als wir über Deos aufnehmen. Das sagt unter anderen der Toxikologe Michael Aarand (siehe Kassensturz-Beitrag ).
    Was wir aber tun können oder sollten: Wenn wir Deo-Spray aufsprühen, nicht einatmen. Denn die Lunge nimmt Stoffe schnell und in grossen Mengen auf. Nicht nur Aluminium, sondern auch andere chemische Stoffe, die in vielen Deos stecken (siehe Kassensturz-Test ).
    Roll-on, Spray, Creme und Co: Das ist reine Geschmacksache
    Jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm oder ihr am besten liegt. Alle Produkte haben ihre Vor- und Nachteile:
    * Spray: Ist hygienisch, weil die Flasche nicht mit der Haut in Kontakt kommt, und er trocknet schnell. Er nützt aber am wenigsten, weil man ihn nicht gezielt auftragen kann. Und wie erwähnt: Partikel, die allenfalls Allergien auslösen können, schweben in der Luft, die wir einatmen.
    * Roll-On: Mit ihm können wir den Wirkstoff gezielt auftragen. Die cremige Konsistenz ist angenehm auf der Haut. Der Roller ist aber nicht besonders hygienisch, es können Hautschuppen oder Härchen daran haften. Und es dauert eine Weile, bis die Flüssigkeit in die Haut einzieht. Warten Sie zehn Minuten, bevor Sie sich anziehen.
    * Stick: Brennt nicht, ist sanft zur Haut. Auch er ist aber nicht unbedingt hygienisch. Nimmt man zu viel, gibt es Flecken auf die Kleidung.
    * Creme: Meist aus natürlichen Produkten und ohne Aluminium. Sanft zur Haut und sehr ergiebig. Kann Flecken hinterlassen. Bei Wärme schmilzt die Creme.
    * Kristall: Er ist wirksam und ergiebig, der Aluminium-Gehalt ist relativ gross. Der Stoff Alaun kann bei Überdosierung zu Hautreizungen oder leichten Verätzungen führen.
    Wie bringt man Deo-Flecken weg?
    Sind sie ganz frisch, nimmt man am besten einen feuchten Lappen, ein Make-up-Schwämmchen oder einen Nylonstrumpf und wischt den Flecken weg.
    Ist der Deo-Flecken älter, sollte man die Kleidung vor dem Waschen vorbehandeln. Dazu gibt es verschiedene Hausmittel:
    Bei weisser und heller Kleidung:
    * Fleck befeuchten, Backpulver oder Natron darauf streuen und einreiben. Dann normal waschen.
    * Fleck befeuchten und dann mit Gallseife einreiben. Ca. 30 Minuten einwirken lassen und dann waschen.
    * Essigwasser: Essig und Wasser im Verhältnis 1:4 mischen und den Fleck über Nacht darin einweichen.
    * 1 Esslöffel Zitronensäure mit einem Liter Wasser mischen und das Kleidungsstück über Nacht einwirken lassen. Zitronensäure ist sehr stark.
    Bei dunkler Kleidung:
    * Essigwasser oder Gallseife anwenden wie oben.
    * Sie können es auch mit einem Farbauffangtuch versuchen: Einfach ein paar Minuten über den Fleck reiben.
    * Keine Zitronensäure verwenden, weil sie der Kleidung Farbe entziehen können.
    Bei heiklem Material:
    * Seide: mit einem sauberen Schwämmchen darüber reiben
    * Wolle: Fleck mit Gallseife wie oben beschrieben behandeln und dann die Kleidung im Schongang waschen.
    Grundsätzlich gilt: Prüfen Sie jeweils vorher an einer unauffälligen Stelle, ob das Hausmittel dem Kleidungsstück nicht schadet.
    7 min
  • Unterwegs mit Packgeissen im Aargauer Jura
    In der Schweiz leben über 80 000 Ziegen, in der Umgangssprache auch Geissen genannt. Die meisten Rassen hierzulande kommen auch aus der Schweiz. So zum Beispiel die Appenzeller-, die Brienzer- oder die Pfauenziege.
    Ziegen sind von Natur aus sehr neugierig, wandern gerne umher und steigen gerne in die Höhe. In der Alpwirtschaft sind Ziegen wertvolle Landschaftspfleger. Sie helfen, dass unwegsames Gelände in den Alpen nicht verwildert. Dadurch werden auch wichtige Lebensräume anderer Tierarten erhalten.
    5 min
  • Zahnbürste und Zahnpasta - welche sind gut für die Zähne?
    Ob Zahnbürste oder Zahnpaste - man hat die Qual der Wahl. Soft, supersoft, medium und hard bei der Bürste. Und bei der Zahnpasta gibt es neben den Geschmacksrichtungen auch welche mit und ohne Weisseffekt. Welche sind für unsere Zähne am besten?
    Bei der Zahnbürste empfiehlt der Zahnarzt Reto Spycher klar soft oder supersoft. Harte Bürsten können zu Verletzungen führen, welche schlussendlich vom Zahnarzt geflickt werden müssen.
    Ob elektrisch oder konventionell gebürstet wird, spielt keine Rolle. 
    Bei der Zahnpasta empfiehlt Spycher eine Zahncreme, welche keinen zu hohen RDA-Wert hat. Der RDA-Wert sagt, wie stark die Zahnpasta beim Putzen die Zähne abschleift. Der RDA-Wert sollte nicht höher als 50 oder 60 sein.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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