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Der Palacio de Cibeles zählt zu den bekanntesten Postkartenmotiven Madrids. Im Volksmund ist der monumentale Bau noch immer als "Correo" bekannt, auch wenn der ehemalige Kommunikationspalast heute nur mehr eine kleine Postfiliale beherbergt.
Margit Atzler unterhält sich mit der Dolmetscherin Esther Martinez Sansigre über das Leben in der spanischen Hauptstadt. Esther Martinez lebt aktuell in Wien und ist Mitglied in der hiesigen spanischsprachigen Theatergruppe „Soles del Sur“. https://solesdelsur.com/
Anschließend geht es auf einen Streifzug zu den zwei Gebäuden Antonio Palacios‘ in Madrid: dem Palacio de Cibeles und dem Hospital de Maudes. Der monumentale Eklektizismus prägte die architektonische Identität der Stadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er verhalf der stark wachsenden spanischen Hauptstadt, ihr Selbst verständnis einer Weltstadt zu entwickeln.
Fahrradreise ist nicht gleich Fahrradreise. Tanja Willers und Johanna Hochedlinger - die "Roaming Pedals" haben in 445 Tagen 21 Länder in Afrika, Asien und Europa durchquert. Mit Podcast-Host Margit Atzler unterhalten sie sich über einige Erlebnisse auf ihrer 24.000 Kilometer langen Tour. Kürzlich ist auch ihr Buch erschienen: "2 Frauen, 2 Räder, 1 Zelt" (Tyrolia Verlag) - mit zahlreichen Tipps für Radreisen, sowohl technischer, organisatorischer als auch emotionaler Natur.
Ganz anders war Ernst Weber unterwegs. Der Reporter unternahm für Ambiente eine mehrtägige organisierte E-Bike-Reise in Portugal, von Lissabon nach Porto. Im Anschluss an das Gespräch gibt es einen Teil seiner Radreise-Reportage zu hören (Ausschnitt aus Ambiente, 9.2. 2025).
Christian Hlade ist der Gründer von Weltweit Wandern. Im Gespräch mit Margit Atzler erzählt er, wie es dazu kam, dass er überhaupt damit begann, Wanderreisen in ferne Länder zu absolvieren. Und er spricht darüber, wie man auch oder gerade in einer Reisegruppe unvergessliche, authentische Erlebnisse haben kann.
Anschließend geht es nach Bosnien Herzegowina. Hier sind die Berge einsam, unterwegs trifft man kaum auf andere Wanderer. Außerdem gibt es in den Bergen wilde Tiere, unter anderem Bären, Wölfe aber auch Schlangen. Es geht ins Hochlanddorf Umoljani, nach Lukomir, das höchst gelegenen Dorf Bosnien Herzegowinas, und auf den Gipfel Obalj.
(Auszug aus Ambiente, 26.1.2025 von Matthias Haydn)
Die Fastentücher gehören in Kärnten zu den ganz besonderen Glaubens- und Kulturschätzen. Der Ausdruck „am Hungertuch nagen“ entwickelte sich im Volksmund auf diesen Brauch, während der 40-tägigen Fastenzeit Altarbilder und Kreuze in den Kirchen mit Tüchern zu verhängen.
Der Kunsthistoriker Manuel Kreiner erzählt im Gespräch mit Margit Atzler, wie die Fastentücher gerade in Kärnten in den vergangenen Jahren wiederentdeckt, auswendig restauriert und sogar von zeitgenössischen Künstlern neu interpretiert wurden.
Im Anschluss an das Gespräch geht es in einer Reportage in die Stiftskirche Millstatt zu einem der größten, noch erhaltenen Fastentüchern im gesamten Alpenraum. (Auszug aus Ambiente, 15.12.2014 von Gerhard Hafner)
Margit Atzler spricht mit Ilona Perrot und Karine Cadiou von Atout France über die Île de Ré als ein Reiseziel, dass für Touristen aus dem Ausland noch eine Art Geheimtipp darstellt: Heiden, Dünen, Wälder, Pinien, Salzgärten und langen Sandstrände - das alles ist die Île de Ré. Aber auch hübsche Dörfer, mit traditionellen weißen Häusern und blumengeschmückten Gassen. Aufgrund der typischen Architektur und der Farbe ihrer Häuser hat man ihr den Namen "Ré, la Blanche, die Weiße" verpasst.
Dank Ihrer geografischen Lage im Atlantik und in unmittelbarer Nähe des Golfstroms herrscht auf der Insel das ganze Jahr über ein mildes Klima. Die Winter sind mild und um Sommer weht stehts eine angenehme Brise. Auf der Lieblingsferieninsel der Pariser bewegt man sich am besten per Fahrrad, ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz bietet sich dafür an.
Im Anschluss an das Gespräch geht es in das kleine Dorf Loix im Norden der Insel. (Auszug aus der Ambiente-Reportage von Ursula Burkert, 24.11.2024)
Margit Atzler spricht mit Ambiente-Kollegin Shenja von Mannstein über den Abschluss ihrer vierteiligen Serie, in der sie für Ambiente vier Jahreszeitenbäume besucht hat: die älteste wissenschaftlich erforschte Schwarzföhre Österreichs, eine Buche, eine Linde und zu guter Letzt die "Liebinger Kaestnbam" - ein Kastanienhain in Liebing im Mittelburgenland. Die Reportage über diese Edelkastanie gibt es im Anschluss an das Gespräch zu hören.
Herta Pichler, die sich gemeinsam mit anderen engagierten DorfbewohnerInnen im Verein "D'Kaestnklaubaum" für den Erhalt der alten Kastanienbäume einsetzt, hat auch ein Kochbuch geschrieben: "Kastanien für alle Tages- und Jahreszeiten". Es ist im Eigenverlag erschienen und im Hofladen von Obstbau Plemenschits in Klostermarienberg erhältlich.
Margit Atzler besucht Matti Bunzl, den Direktor des Wien Museums, und spricht mit ihm, wie Museen helfen können, die Vergangenheit besser zu stehen und daraus für das Heute zu lernen.
In der anschließenden Reportage erkundet Margit Atzler gemeinsam mit ihren Kindern das Schaubergwerk Leogang im malerischen Schwarzleotal. Bereits vor über 3.200 Jahren waren die Kelten hier im Bergbau aktiv. Bis 1970 wurden Silber, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Kobalt, Blei und Magnesit abgebaut.
Und das Bergbau- und Gotik-Museum im Leoganger Ortsteil Hütten beherbergt Kunstgegenstände, die den Reichtum, den der Bergbau dem Land Salzburg brachte, verdeutlichen.
Wandern ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung mit vielfältigen Möglichkeiten. Margit Atzler spricht mit Ernst Dullnigg, Landesgeschäftsführer der Naturfreunde Niederösterreich über seine Lieblingswanderregionen und über das, was es zum Wandern an Infrastruktur braucht. Die Wanderwege und Schutzhütten werden zu einem großen Teil von den Alpinen Vereinen in Stand gehalten. Hierfür bräuchte es dringend mehr Budget, und so haben die Naturfreunde gemeinsam mit den anderen alpinen Vereinen derzeit eine Kampagne am Laufen.
https://notruf-aus-den-alpen.at
Im Anschluss an das Gespräch geht es in einer Reportage von Matthias Haydn auf eine zeitgeschichtliche Wanderung im Salzburger Land, und zwar gemeinsam mit Thomas Neuhold und Andreas Praher, den Autoren des Buches „Widerstand, Verfolgung und Beund Befreiung“. Die beiden stellen in ihrem etwas anderen Wanderführer Routen vor, die sowohl an das NS-Erbe erinnern als auch zu Spuren des Widerstands führen. (Auszug aus Ambiente, 6.10.2024)
Das Appenzellerland im Nordosten der Schweiz und die Stadt Wien haben eines gemein: sie sind flächenmäßig fast exakt gleich groß. Allerdings leben im Appenzellerland lediglich 70.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben im Appenzellerland. Seit der Landteilung im Jahr 1597 besteht es aus zwei Schweizer Halbkantonen. Bis heute haben die beiden Halbkantone teils eigenes Brauchtum und voneinander unabhängige Tourismusverbände. Und es gibt das namensgebende Dorf Appenzell.
Margit Atzler unterhält sich mit dem Ambiente-Kollegen Jakob Fessler, der Appenzell besucht hat. Der Reise-Reporter versteht dank seiner Vorarlberger Wurzeln die schweizerdeutschen Dialekte recht gut. Vom Appenzellerisch gibt es in dieser Podcast-Folge ein paar Kostproben.
Anschließend geht es akustisch in das Dorf Appenzell in Appenzell Innerrhoden (Auszug aus einer Ambiente-Reportage von 15.9.2024, präsentiert von Roman Aichinger).
Spektakuläre Küstenlandschaften mit kilometerlangen Sandstränden und ein vergleichsweises mildes Klima machen Cornwall seit der viktorianischen Ära zu einem beliebten Reiseziel der Engländer. Doch in den stark besuchten Küstenorten ist noch immer das Ambiente alter Fischerdörfer präsent.
Margit Atzler unterhält sich mit der Journalistin, Lehrerin und Autorin Anna-Maria Bauer, die ein Buch über Cornwall geschrieben hat (Lesereise Cornwall & Devon, Picus Verlag). Anna-Maria Bauer lebt in Südengland und hat zu vielen Orten und Details Anekdoten parat.
Anschließend geht es auf akustische Reise auf zwei Abschnitte des South West Coast Path. Mit 630 Meilen ist er der längste von insgesamt 17 National Trails im Vereinigten Königreich und gilt als Juwel der britischen Wanderwege (Auszug aus einer Ambiente-Reportage von Stefan Spath, 25.8.2024)
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