SOMMELIER
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SOMMELIER episodes

  • Carine Patricio – Die Wein-Kosmopolitin
    Eine Sommelière gegen die Logik der Einordnung

    Carine Patricio ist die Kategorie Weinfachfrau, die einen Raum nicht betritt – sie redefiniert ihn. Doch was macht sie eigentlich so besonders? Das ist recht einfach erklärt, denn sie braucht keine Bestätigung vom Raum. In einer Branche, die traditionell Männern gehörte wie Kolonien ihren Kolonisatoren, hat sie sich nichts erkämpft – sie hat es schlicht eingenommen, mit der Nonchalance von jemandem, dem die Alternative nie als Option erschien. Sie kennt den Unterschied zwischen Anpassung und Unterwerfung, und sie würde sich niemals unterwerfen. Sie spricht viele Sprachen, aber nicht alle akzentfrei – sie spricht sie lebendig. Mit Fehlern, die Charakter haben. Mit genau diesen Akzenten, die ihre Geschichte erzählen. Sie weiß, dass ein Schweigen auf Chinesisch etwas anderes bedeutet als ein Schweigen auf Französisch, und sie beherrscht beide Versionen mit der Selbstverständlichkeit einer Frau, die gelernt hat, zuzuhören, bevor sie urteilt – was in dieser Welt, nebenbei bemerkt, eine radikale Tat ist. Portugiesisches Blut, das nach Granit und Atlantik riecht, durch Pariser Kellergänge gejagt, von Hamburger Hafenwinden aufgeraut und schließlich von der Mosel zu etwas Scharfem, Unbestechlichem, gefährlich Präzisem destilliert. Was dabei herauskam, ist keine Sommelière im herkömmlichen Sinne. Was dabei herauskam, ist ein Urteil mit Beinen. Paris hat ihr beigebracht, dass Sprache Macht ist. Hamburg hat ihr beigebracht, dass Macht nichts mit Lautstärke zu tun hat. Und die Mosel – diese irre, senkrechte, schiefer-verrückte Mosel – hat ihr beigebracht, dass das Beste immer dort wächst, wo es eigentlich unmöglich ist. Sie besitzt keinen wirklichen Heimatort. Sie besitzt Heimatgefühle – plural, widersprüchlich, gleichzeitig. Irgendwo zwischen all ihren Wohnorten und Stationen als Sommelière hat sie aufgehört, sich zu fragen, woher sie kommt, und begonnen, sich zu fragen, wohin sie denkt. Sie lässt sich nicht kategorisieren, was bestimmte Menschen rasend macht. Konservative finden sie zu wild. Progressive finden sie zu unbequem. Was sie besonders macht? Sie hat gelernt, Widersprüche zu bewohnen. Und im professionellen Sinne trinkt sie ihre Weine nicht. Sie verhört sie. Einen Riesling bringt sie zum Reden wie ein Detective einen Verdächtigen – ruhig, methodisch, mit der stillschweigenden Gewissheit, dass die Wahrheit herauskommt, ob der Wein will oder nicht. Und wenn er lügt – zu viel Holz, zu wenig Seele, ein Etikett, das mehr verspricht als die Traube je halten konnte – dann ist ihr Schweigen das vernichtendste Urteil, das ein Winzer je kassieren kann.

    Carine Patricio

    Uferallee 19
    54470 Bernkastel-Wehlen
    Telefon: 065 31 – 30 91

    Mit herzlichen Grußworten von:

    Charline Patricio

    Tochter

    Marc Almert, Baur au Lac Vins

    Sommelier-Weltmeister, Wegbegleiter & Freund

    Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.

    Während der Episode verkosten wir folgende Weine:

    2022 Saperavi Superiore,

    Château Mukhrani,
    Kartlien,
    Georgien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/yaQd4i

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/ngu5ub

    Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine:

    2023 L'Aja Bruciata,

    Rocca delle Macìe,
    Toskana,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/4RlloU

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/bElHT6

    2023 Ornellaia Bolgheri Rosso Superiore,

    Ornellaia,
    Toskana,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/QIvI0G

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/rVSivK

    Royal Brut Rosé,

    Ackerman,
    Loire,
    Frankreich

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/SAbCIB

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/KLJtok

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    Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung.

    Das Format:

    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit.

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH,

    Silvio Nitzsche,
    Bergahornweg 10,
    01328 Dresden,
    2 hr 52 min
  • Carine Patricio – Exclusive Preview
    10 Minuten Weingedanken mit Carine Patricio

    Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.

    Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

    Das Format:

    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH

    Silvio Nitzsche
    Bergahornweg 10
    01328 Dresden

    und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern:

    Schlumberger
    Segnitz
    Consigliovini
    sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

    10 min
  • Justin Leone – Sonoma im Deep Dive
    Kalifornien mit präziser Stimme, differenziert gedacht

    Justin Leone ist einer jener Sommeliers, bei denen man nach wenigen Minuten begreift, dass Wein für ihn weder Dekoration noch Disziplinübung ist, sondern eine Form von gelebter Aufmerksamkeit. Wer ihm zuhört, merkt sehr schnell, dass hier kein bloßer Sammler von Jahrgängen, Etiketten und Trophäen spricht, sondern ein Gastgeber mit Weltläufigkeit, Kellerinstinkt und einer ausgesprochen eigenen Handschrift. Der gebürtige Kanadier hat unter einigen der renommiertesten Namen der internationalen Spitzengastronomie gearbeitet – bei Grant Achatz’ Alinea in Chicago, bei Marcus Wareing in London und als Chef-Sommelier im Tantris in München. Dazu kommen Stationen in Burgund, wo er beinahe ein Jahr lang unter Nicolas Potel und bei Domaine de Bellene arbeitete – aus der Überzeugung heraus, dass kein Sommelier glaubwürdig über Herkunft sprechen sollte, ohne selbst Erde an den Händen gehabt zu haben. Auszeichnungen folgten nicht zufällig, sondern fast zwangsläufig: der „Prix Le Montrachet“ als bester Burgunder-Sommelier Deutschlands, 2013 der Titel „Sommelier of the Year, Germany“ durch Rolling Pin sowie in den vergangenen Jahren mehrere internationale Ehrungen rund um Weinliste und Pairing. Heute ist Leone nicht nur Autor von Just Wine, sondern vor allem die treibende Kraft hinter Sticks & Stones – A Terroir Bar by Justin Leone in München, einem Ort, der 2025 bei den World’s Best Wine Lists Awards als globale Gewinneradresse in der Kategorie Best Wine Bar List ausgezeichnet wurde. Wer ihn beschreibt, sollte deshalb vorsichtig sein mit Superlativen: Nicht, weil sie unzutreffend wären, sondern weil sie zu klein wirken könnten für eine Persönlichkeit, die Fachwissen, Energie, Musikalität und Gastgeberqualität so selbstverständlich verbindet.

    Und heute widmet er sich mit uns einer Region, die nicht die lauteste, wohl aber eine der intelligentesten Weinlandschaften Nordamerikas ist: Sonoma County. Einer Gegend, die sich der bequemen Einordnung mit bewundernswerter Konsequenz verweigert. Sonoma ist nicht bloß die grüne, kühlere, freundlichere Ergänzung zu Napa. Sonoma ist ein Mosaik aus Küste, Gebirge, Tälern, Windschneisen, Nebelzonen und Wärmeinseln – eine Region, die Pinot Noir, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Sauvignon Blanc nicht nebeneinander duldet, sondern ihnen sehr unterschiedliche, oft erstaunlich präzise Bühnen baut. Wer Kalifornien nur über Macht, Reife und Sonnenlicht versteht, übersieht hier fast alles Entscheidende. Sonoma erzählt die andere Geschichte: von Luft, Spannung, Topografie, Nachhaltigkeit und der Fähigkeit, Widersprüche in Wein zu verwandeln.

    Geografische Lage:

    Sonoma County liegt im Norden Kaliforniens, unmittelbar nördlich der San Francisco Bay und nur rund 60 Minuten nördlich von San Francisco. Es ist eine Region, die sich geografisch jeder schlichten Zusammenfassung widersetzt: Über 50 Meilen Küstenlinie treffen hier auf Berge, Flusstäler, offene Ebenen und innere Hügellandschaften. Der Pazifik wirkt nicht nur als Kulisse, sondern als klimatischer Taktgeber; zugleich schaffen Gebirgszüge, Flusssysteme und Einschnitte wie die Petaluma Wind Gap ganz unterschiedliche Temperaturzonen auf engem Raum. Gerade diese geografische Zerrissenheit ist der Schlüssel zur Größe des Countys: Sonoma ist kein geschlossenes Tal wie Napa, sondern ein weit verzweigtes Weinland mit vielen Stimmen, Dialekten und Eigenheiten. Das erklärt, warum man dort kühl geprägte, vom Nebel geschliffene Pinot-Noir-Landschaften ebenso findet wie warme Cabernet-Herkünfte, die im Alexander Valley, Knights Valley oder auf Moon Mountain bemerkenswerte Tiefe entwickeln.

    Größe des Gebietes:

    Sonoma County umfasst insgesamt mehr als eine Million Acres Land, nach aktueller Darstellung der Sonoma County Winegrowers sogar rund 1,1 Millionen Acres (ca. 445.000 ha), von denen knapp 60.000 Acres (ca. 24.300 ha) mit Reben bepflanzt sind. Die Region zählt heute 19 eigenständige AVAs, also offiziell abgegrenzte Herkunftsgebiete, sowie über 425 Weingüter und mehr als 1.800 Weinbauern, viele davon aus Familien, die das Land seit Generationen bewirtschaften. Diese Zahlen sind deshalb so wichtig, weil sie das eigentliche Wesen des Countys beschreiben: Sonoma ist groß genug für Vielfalt, aber immer noch kohärent genug, um als Herkunft lesbar zu bleiben. Zugleich ist Weinbau dort nur ein Teil eines größeren landwirtschaftlichen Systems – Sonoma versteht sich ausdrücklich nicht als monokulturelle Weinmaschine, sondern als agrarische Gesamtlandschaft mit hoher Diversität.

    Klima:

    Das Klima Sonoma Countys ist eine Schule der Unterschiede. Die pazifische Kühlung ist dabei keine Randnotiz, sondern das große Ordnungsprinzip. Im Russian River Valley strömt der Nebel vom Ozean über die Petaluma Wind Gap und den durch den Russian River geformten Korridor in die Weinberge und kann die Temperatur am Abend um 35 bis 40 Grad Fahrenheit gegenüber dem Tageshöchststand absenken. Im Petaluma Gap selbst sprechen die offiziellen Angaben sogar von täglichen Schwankungen von 40 bis 50 Grad, verbunden mit starkem Wind, kleineren Erträgen und später Reife bei gleichzeitig guter Säureerhaltung. Diese dramatischen Temperaturstürze erklären, warum Sonoma in so vielen Zonen Frische konservieren kann, obwohl Kalifornien im kollektiven Gedächtnis oft nur als Ort von Sonne und Reife abgespeichert ist. Das County lebt klimatisch von diesem ständigen Aushandeln zwischen Wärme und Abkühlung, zwischen Licht und Nebel, zwischen Reife und Verzögerung. Gerade daraus entstehen die Weine, die Sonoma so eigenständig machen.

    Böden:

    Auch unter der Oberfläche gibt sich Sonoma keine Mühe, einfach zu sein. Die Böden reichen von alluvialen Flussablagerungen über kalkhaltige und lehmige Partien bis hin zu vulkanisch geprägten Hängen und küstennahen, sandigeren oder stärker vom marinen Einfluss gezeichneten Zonen. In warmen Cabernet-Herkünften wie dem Alexander Valley, Knights Valley oder auf Moon Mountain spielen gut drainierende, oft steinigere und teils vulkanische Böden eine große Rolle; in den kühleren Pinot- und Chardonnay-Zonen des Russian River Valley, Green Valley oder Petaluma Gap kommen Böden hinzu, die in Verbindung mit Nebel und langer Vegetationsperiode andere Texturen und Reifemuster ermöglichen. Sonoma besitzt nicht den einen Bodenmythos, den man wie ein Werbeplakat vor sich hertragen könnte. Genau das macht die Region seriös: Herkunft entsteht hier nicht aus einer einzigen geologischen Schlagzeile, sondern aus der Wechselwirkung vieler Bodenbilder mit Wind, Höhe und Exposition.

    Topografie:

    Topografisch ist Sonoma County ein Meisterkurs in Komplexität. Küstennahe, niedrigere Lagen mit starker Nebel- und Windeinwirkung stehen neben Talzonen mit deutlich mehr Wärme und Hanglagen, die durch Höhe, Exposition und Gestein einen ganz anderen Ausdruck erzeugen. Das lässt sich exemplarisch an drei Regionen ablesen: Das Russian River Valley profitiert von der offenen Verbindung zum Pazifik und bringt kühle, oft fein strukturierte Pinot Noirs und Chardonnays hervor; das Petaluma Gap kanalisiert Wind und Nebel durch eine natürlich entstandene Öffnung im Küstengebirge und erzeugt dadurch kleine Erträge, späte Reife und markante Säureprofile; wärmere Gebiete wie das Alexander Valley oder höher gelegene Cabernet-Zonen auf Moon Mountain stehen dagegen für mehr Sonnenwärme, mehr Struktur und andere phenolische Reifemuster. Sonoma ist also keine Region, in der Wein bloß wächst – Sonoma ist eine Region, in der Landschaft unmittelbar Stil diktiert.

    Entwicklung:

    Die Geschichte Sonoma Countys ist älter, gebrochener und in vieler Hinsicht interessanter als die vieler glamouröserer Nachbarn. Schon im 19. Jahrhundert wurde dort Weinbau betrieben; moderne qualitative Impulse kamen später in Wellen. Offizielle Sonoma-Quellen erinnern daran, dass Hanzell in den frühen 1950er-Jahren Pinot Noir und Chardonnay nahe dem heutigen Moon Mountain pflanzte, dass Gail und Warren Dutton 1967 frühe Chardonnay-Parzellen im Russian River Valley setzten und Joe Rochioli Jr. 1968 Pinot Noir pflanzte. Auch für die internationale Weinwahrnehmung spielte Sonoma eine wichtigere Rolle, als häufig behauptet wird: Der berühmte Chardonnay von Chateau Montelena beim „Judgment of Paris“ 1976 stammte nicht ausschließlich aus Napa-Frucht; offizielle Sonoma-County-Quellen verweisen darauf, dass 1973 Trauben aus dem Russian River Valley und dem Alexander Valley in diesem Wein landeten. Heute entwickelt sich Sonoma erneut – allerdings unter anderen Vorzeichen. Die Region begegnet Markt- und Nachfrageveränderungen mit strategischer Neuaufstellung; Sonoma County Winegrowers formulierte Anfang 2026 ausdrücklich das Ziel, Partnerschaften zu stärken, Nachfrage aufzubauen und Sonoma County Wine aktiv weiterzuentwickeln. Parallel dazu wird Nachhaltigkeit zur zweiten großen Erzählung: 99 Prozent der Rebfläche sind nachhaltig zertifiziert, und mit der Climate Adaptation Certification arbeitet Sonoma an einer der ersten spezifischen Zertifizierungen dieser Art für die Landwirtschaft. Selbst der Jahrgang 2024 wird in den offiziellen Berichten als außergewöhnlich sauberer, qualitätsstarker Jahrgang beschrieben – mit milden Temperaturen zur Ernte, kühlen Nächten und entsprechend hoher Säurestabilität. Sonoma ist also keine Region im Stillstand, sondern eine Region, die sich unter Druck neu sortiert und dabei womöglich interessanter wird als in ihren bequemeren Jahren.

    Rebsorten:

    Wer Sonoma auf eine Rebsorte reduziert, hat den Text nicht gelesen. Und doch gibt es innerhalb dieser Vielfalt klare Schwerpunkte. Aktuell gilt Pinot Noir als wichtigste Rebsorte des Countys nach Wert und gehört mit rund 13.024 Acres (ca. 5.270 ha) zu den entscheidenden Identitätsträgern der Region. Cabernet Sauvignon kommt laut aktuellen Sonoma-County-Angaben auf 12.373 Acres (ca. 5.010 ha) und prägt besonders die wärmeren, sonnenreicheren Zonen wie das Alexander Valley, Knights Valley, Dry Creek Valley sowie höhenbetonte Bereiche auf Moon Mountain und Sonoma Mountain. Auf der weißen Seite dominiert Chardonnay mit mehr als 15.000 Acres (ca. 6.070 ha) klar das Bild; insgesamt liegen in Sonoma derzeit etwas über 19.000 Acres (ca. 7.690 ha) weiße Rebsorten, und Sauvignon Blanc folgt mit 2.949 Acres (ca. 1.190 ha) als zweitwichtigste weiße Sorte. Hinzu kommen Pinot Gris, Viognier, Semillon, Riesling, Gewürztraminer, Muscat Blanc sowie eine lange Liste kleinerer, aber keineswegs irrelevanter Sorten. Offiziell spricht Sonoma County heute von über 66 Rebsorten. Das ist nicht bloß ein Zahlenwitz, sondern eine präzise Beschreibung der regionalen Intelligenz: Sonoma lebt davon, dass dort viele Rebsorten nicht nur wachsen, sondern sinnvoll verortet werden können. Pinot Noir und Chardonnay finden ihre große Bühne in den kühleren, vom Pazifik geprägten AVAs; Cabernet Sauvignon wirkt in den wärmeren Tälern und Bergen keineswegs wie ein Fremdkörper, sondern oft wie ein ausgesprochen regionaler Ausdruck; Sauvignon Blanc wiederum gewinnt in Sonoma eine deutlich ernsthaftere, texturreicher gedachte Rolle, als ihm viele Konsumenten zutrauen.

    Justin Leone

    Sticks and Stones
    Clemensstraße 7
    80803 München
    Telefon: 01 75 222 45 21

    Mit herzlichen Grußworten von:

    Markus Klaas, Restaurant Brothers

    Sommelier, Maître, Wegbegleiter & Freund

    Marco Franzelin, Waldhotel Sonora

    Sommelier & Freund

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    Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählten Weinen aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.

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    Wir verkosten während der Episode die folgenden Weine aus dem Schlumberger-Programm:

    2021 Pinot Noir Sonoma Coast,

    Kistler Vineyards,
    Sonoma Valley,
    Kalifornien,
    USA

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/Vax8oR

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/O8cXpI

    2023 Sauvignon Blanc,

    Merry Edwards Winery,
    Sonoma Valley,
    Kalifornien,
    USA

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/THkHjD

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/AhDUuF

    Und aus dem Weinprogramm von Kru-Weine verkosten wir den folgenden Wein:

    2022 Chardonnay Zephyr Vineyard,

    Ceritas,
    Sonoma Coast,
    Kalifornien,
    USA

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/X3iaCF

    Geschäftskunden kontaktieren Kru-Weine bitte direkt

    Und aus dem Weinprogramm der Ludwig von Kapff GmbH / Eggerssohn verkosten wir den folgenden Wein:

    2019 Zinfandel Monte Rosso Gnarly Vine,

    Louis M. Martini,
    Sonoma Valley,
    Kalifornien,
    USA

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/sAatnM

    Geschäftskunden kontaktieren das Handelshaus Eggerssohn bitte direkt.

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    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit.

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH,

    Silvio Nitzsche,
    Bergahornweg 10,
    01328 Dresden,
    2 hr 32 min
  • Justin Leone – Exclusive Preview
    10 Minuten Weingedanken aus dem Deep Dive Sonoma mit Justin Leone

    Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.

    Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

    Das Format:

    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH

    Silvio Nitzsche
    Bergahornweg 10
    01328 Dresden
    10 min
  • Julian Grampp – Jenseits der Weinkonvention
    Das Synonym für natürliche Weinleidenschaft

    Und dann bist Du Gast von Julian Grampp und merkst ziemlich schnell: Das hier ist keiner von denen, die Wein erklären wie eine Bedienungsanleitung für einen Toaster. Kein „Noten von…“, kein „Anklänge von…“, kein rhetorisches Origami. Julian arbeitet eher wie ein guter Taschendieb – du merkst erst später, dass er dir etwas entwendet hat. In diesem Fall: deine alten Vorstellungen von Wein. Vielleicht sogar deine Beziehung zu dem, was Trinken eigentlich bedeuten kann. Er redet nicht viel über Technik und was genau und wie er es sagt, bleibt. Während andere Sommeliers dich überzeugen wollen – manchmal auch, um am Ende eine teurere Flasche zu verkaufen – hat Julian dieses irritierende Desinteresse daran, ob du ihm zustimmst. Und genau deshalb tust du es. Sein Zugang ist kein Trend, kein Konzept, kein modisches Naturbekenntnis. Es ist stiller Trotz. Gegen das Glatte. Gegen das Berechenbare. Gegen diesen sterilen Perfektionismus, der Wein manchmal so spannend macht wie ein Business-Meeting ohne Ausgang. Er widerspricht nicht – er ignoriert. Und genau darin liegt die Eleganz. Denn bei ihm geht es nie nur um die Flasche. Es geht um den Winzer, um die Reise, um Gefühl. Um Herz. Um Liebe. Und ja, auch um Geld – aber nie nur darum. Man könnte sagen, er ist ein Sommelier jenseits der Konvention. Oder einfach jemand, der keine Lust auf Unsinn hat. Beides stimmt. Er vertraut dem Produkt – fast schon traditionell und gerade deshalb modern. Kein Sicherheitsnetz. Wenn der Wein etwas kann, zeigt er es. Wenn nicht, dann nicht. Und genau das ist es: Julian Grampp nimmt Wein ernst, aber sich selbst nicht zu wichtig. In einer Branche, die gern aus jedem Glas eine Weltanschauung baut und daraus einen Lifestyle formt, bleibt er bei etwas Schwierigerem: Klarheit. Raum für Gespräche. Für echte Beziehungen. Für das, was wirklich passiert. Der leise Revolutionär im Glas? Ja – aber ohne Dramatik. Eher wie jemand, der längst weitergereist ist, während andere noch diskutieren. Hier öffnet dir jemand eine Tür. Und wenn Du es hörst, weißt Du, was ich meine.

    Julian Grampp

    Restaurant Neobiota
    Pantaleonswall 27
    50676 Köln
    Telefon : 0221 - 291 944 94

    Mit herzlichen Grußworten von:

    Jason Groebe - Weingut Bergkloster, Westhofen

    Winzer & Wegbegleiter

    Martina Glauberstein - The Wild Duck, Hannover / Grundwein GmbH

    Sommelière und Freundin

    Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.

    Während der Episode verkosten wir folgende Weine:

    2024 Mandus,

    Pietra Pura,
    Apulien,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/nNDMHqw

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/H3Zyqd

    Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine:

    2021 Chardonnay Geisberg,

    Weingut Wageck Pfaffmann,
    Pfalz,
    Deutschland

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/j9E3ES

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/WVjc6T

    2025 By Ott*,

    Domaines Ott,
    Provence,
    Frankreich

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/hqPGpW

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/QlZlPu

    2022 Rubesco,

    Lungarotti,
    Umbrien,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/jvLxWI

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/J56B8a

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    01328 Dresden,
    2 hr 48 min
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    10 Minuten Weingedanken mit Julian Grampp

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    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH

    Silvio Nitzsche
    Bergahornweg 10
    01328 Dresden

    und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern:

    Schlumberger
    Segnitz
    Consigliovini
    sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

    10 min
  • Axel Bode – Aus Liebe zum Wein
    Die große Kunst, nicht aufzufallen und trotzdem präsent zu sein

    Axel Bode ist kein wandelnder Hyper-Sommelier, sondern eher eine Art lebender Algorithmus, der in Echtzeit entscheidet, welche Flasche Wein nicht nur zu welchem Gast, sondern auch an genau diesem Tag leise, aber präzise funktioniert. In seinem Weinrestaurant Witwenball wird Genuss nicht inszeniert, sondern selbstverständlich gelebt – irgendwo zwischen Essen und Trinken, zwischen Erwartung und dem, was tatsächlich im Glas passiert. Doch seine eigentliche Stärke ist nicht sein schier vinophiles Allwissen, sondern eine bemerkenswert ausgeprägte Form von Menschenkenntnis. Er setzt sie nicht laut ein, nicht demonstrativ, sondern mit einer Ruhe, die keine Gegenrede provoziert und auch nicht notwendig macht. Er scheint mehr Verständnis für Menschen zu haben als viele andere und betrachtet sie konsequent als Gäste, nicht als Prüfsteine, sondern als Teil einer Beziehung, die sich aus Momenten, Gefühl und einer sehr klaren Form von Aufmerksamkeit zusammensetzt. Und so behandelt er beides – Wein und Mensch – mit einer Mischung aus Respekt und Klarheit, die man, ohne Pathos, als elegant bezeichnen kann. Sein Weinverständnis wirkt dabei fast wie eine Naturkonstante. Man könnte widersprechen, aber es hätte ungefähr den gleichen Effekt, wie mit dem Wetter zu verhandeln. Es ist kein persönliches Urteil, sondern eine Entscheidung, getragen von Erfahrung, von Begegnungen mit Winzern, von Reisen durch Regionen, in denen Traditionell und Modern nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig bedingen. Und genau hier wird es interessant: Er scheint kein besonderes Interesse daran zu haben, für diese Fähigkeit bewundert zu werden. Vielleicht funktioniert sie gerade deshalb so gut, weil sie sich nicht aufdrängt und nie nach Business aussieht, obwohl sie wirtschaftlich präzise gedacht ist. Geld spielt eine Rolle, aber nie die Hauptrolle. Er steht nicht im Raum, um Bedeutung zu behaupten, und doch ist seine Präsenz spürbar, ohne sich aufzudrängen. Er betrachtet Wein auffallend unaufgeregt und zugleich mit einer stillen, fast privaten Emotionalität, die sich nicht erklären muss – eine Haltung, die viel mit Herz und vielleicht sogar mit Liebe zu tun hat, ohne dass diese Begriffe je ausgesprochen werden müssten. Axel Bode wirkt wie die personifizierte, schwarz gekleidete Diplomatie – ein geborener Gastronom, der zum Weinenthusiasten geworden ist und selbst komplexe Situationen mit erstaunlich niedriger Herzfrequenz auflöst. Er muss nichts beweisen, weil nichts bewiesen werden muss. Er ist. Und möglicherweise liegt genau darin seine größte Qualität: Man bemerkt ihn kaum, weil alles funktioniert. Er ist der unsichtbare Architekt eines gelungenen Abends, an dem Lifestyle nicht behauptet, sondern beiläufig entsteht – durch die richtige Flasche, den richtigen Moment, die richtige Entscheidung. Während im Gastraum jemand überzeugt ist, gerade das beste Weinerlebnis seines Lebens zu haben, steht er vermutlich bereits im Hintergrund und organisiert den nächsten Tag im Witwenball.

    Axel Bode

    Weinrestaurant „Witwenball“
    Weidenallee 20
    20357 Hamburg
    Telefon : 040 – 536 300 85

    Mit herzlichen Grußworten von:

    Christian Budde, Oxhoft Weinhandel

    Weinhändler, Wegbegleiter & Freund

    Siiri Taipalus, Griesel & Compagnie

    Wegbegleiterin & Freundin

    Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.

    Während der Episode verkosten wir folgende alkoholfreie Alternative:

    It's not a SIN Himbeere & Minze

    alkoholfreie Getränke
    P.J. Valckenberg
    Deutschland

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/t4xedz

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/oitVTM

    Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine:

    Rosé Brut Special Edition Spring A026,

    Schlumberger Sektkellerei,
    Wien,
    Österreich

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/FUb6ch

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/7CM5CR

    2025 Gavi di Gavi,

    Villa Sparina,
    Piemont,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/O8Q209

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/0WQVW1

    2025 Rosenmuskateller - Moscato Rosa,

    Kellerei Kaltern,
    Venetien,
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/jvgZm4

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/7WomIN

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    Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung.

    Das Format:

    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit.

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH,

    Silvio Nitzsche,
    Bergahornweg 10,
    01328 Dresden,
    2 hr 11 min
  • Axel Bode – Exclusive Preview
    10 Minuten Weingedanken mit Axel Bode

    Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt.

    Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

    Das Format:

    SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit

    wird produziert und verantwortet von der:

    Weinklang GmbH

    Silvio Nitzsche
    Bergahornweg 10
    01328 Dresden

    und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern:

    Schlumberger
    Segnitz
    Consigliovini
    sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg

    10 min
  • Felix Fuchs – Architekt des Weinmenüs
    Er redet schnell, weil er viel zu sagen hat

    Felix Fuchs wirkt auf den ersten Blick unkompliziert. Einer, den man schnell versteht – und genau deshalb unterschätzt. Er wirkt nicht wie jemand, der den Raum dominieren muss. Kein großes Auftreten, kein kalkulierter Auftritt, keine inszenierte Wichtigkeit. Und doch passiert etwas, sobald er spricht. Nicht laut, nicht forciert – eher so, dass man automatisch zuhört, ohne genau sagen zu können, warum. Vielleicht, weil bei ihm alles zusammenläuft: Wein, Gefühl, Erfahrung und Tempo. Felix Fuchs gehört zu einer Generation von Sommeliers, die nicht mehr über klassische Autorität funktionieren. Er stellt sich nicht über den Gast, nicht über die Flasche, nicht über den Moment im Restaurant. Stattdessen bewegt er sich mittendrin – zwischen Essen und Trinken, zwischen Genuss und Entscheidung, zwischen dem, was ein Winzer geschaffen hat, und dem, was am Tisch daraus wird. Wach, aufmerksam, schnell im Denken – aber nie hektisch. Er redet schnell, ja. Aber nicht, um zu beeindrucken, sondern weil seine Gedanken genauso funktionieren wie sein Service: direkt, klar, im Vorwärtsgang.

    Seine Stärke liegt nicht darin, Antworten zu geben, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Und manchmal auch einfach zu spüren, wann gar keine Frage nötig ist. Das ist keine Technik, das ist Beziehung. Was ihn besonders macht, ist diese Mischung aus Leichtigkeit und Präzision. Er kann komplexe Dinge einfach erklären, ohne sie zu vereinfachen, und einfache Dinge ernst nehmen, ohne sie aufzublasen. Bei ihm geht es nicht um Etiketten oder um Geld, nicht um Prestige oder reines Business, sondern darum, was passiert, wenn Menschen zusammenkommen – und eine Flasche Wein mehr ist als nur ein Produkt.
    Er hat keine Angst davor, Dinge anders zu sehen, aber er macht daraus kein Programm. Es geht ihm nicht um Abgrenzung, sondern um Perspektive. Vielleicht kommt das auch daher, dass Wein für ihn nie nur Fachgebiet war, sondern immer auch Lifestyle, immer auch Reisen, immer auch Begegnung. Ein System aus Eindrücken, Orten und Menschen – nicht aus Regeln. Dabei bleibt er erstaunlich bodenständig. Für ihn zählt, was im Glas passiert – und was zwischen den Menschen passiert, die es trinken. Das kann ein leiser Moment sein oder ein intensives Gespräch, aber es ist immer echt.
    Diese Eigenschaft ist vielleicht das Unaufgeregteste an ihm, aber auch das Modernste. Denn während viele noch versuchen, Wein zu erklären, hat er längst verstanden, dass es um etwas anderes geht: um Herz, um Liebe, um das, was bleibt, wenn das Glas leer ist. Felix Fuchs steht für eine Art von Sommellerie, die sich nicht mehr erklären muss. Er brilliert, weil er ehrlich ist, weil er präzise ist – und weil er verstanden hat, dass der größte Eindruck oft dann entsteht, wenn man gar nicht versucht, Eindruck zu machen.

    Felix Fuchs

    Restaurant Tulus Lotrek
    Fichtestraße 24
    10967 Berlin
    Telefon : 030 - 419 566 87

    Mit herzlichen Grußworten von:

    Anton Wochmanin

    Freund und Wegbegleiter

    Santa Rubena - Rubelon, Berlin

    Weinhändlerin und Freundin

    Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Mundschenke unserer Zeit

    wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören.

    Während der Episode verkosten wir folgende Weine:

    2024 Mandus

    Pietra Pura
    Apulien
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/jLf78G

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/vjwAun

    Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine:

    2015 Pantocrator

    Bodegas Taron
    Rioja
    Spanien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/EhTvgJ

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/sFeeYm

    Alma Grande Cuvée Brut A002

    Bellavista
    Lombardei
    Italien

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/SNRO8x

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/rWF19g

    2019 Quinta de Ervamoira

    Ramos Pinto
    Douro
    Portugal

    Link für Geschäftskunden:

    https://is.gd/YgYF3Q

    Link für Privatkunden:

    https://is.gd/qK7N5O

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    Silvio Nitzsche,
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    2 hr 46 min
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    10 Minuten Weingedanken mit Felix Fuchs

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    10 min

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Sie sind Superhelden! Sie sind Sommeliers. Die Experten der Weinwelt, der Worte, der Menschen und des Genusses. Denn sie können einfach alles. Sie sind Gastgeber, Schreiber, Trendsetter, Wissenschaftler, Influencer, Vermittler, Gestalter, Forscher und vieles mehr.

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