Tagesgespräch

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Tagesgespräch episodes

  • «Wir sind die Schweiz» – Jürg Brühlmann, Teil 5
    Jugendsprache – die Sprache, mit der sich die Jungen von den Erwachsenen abzugrenzen versuchen. Ivana Pribakovic spricht darüber mit Gianna Bussaglia, Flavia Marciello, Lara Orijevic und Kleron Alii von der zweiten Sekundarklasse in Amriswil im Kanton Thurgau.Das Essen ist «brutal», das Auto «geil». Alles ist «voll chillig» und «easy». Die Jungen haben ihre eigene Sprache. Sie kreiieren eigene Worte, erfinden, vermischen. Verboten ist fast nichts. Auch beim Schreiben gelten eigene Regeln. Kurz muss es sein, und Kommas fehlen.
    11 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Jürg Brühlmann, Teil 4
    Wie steht es in der Sekundarschule Amriswil mit Französisch? Ivana Pribakovic spricht darüber mit drei 14-jährigen Schülerinnen und einem Schüler, die sich an einem Schüleraustausch mit der freiburgischen Gemeinde Domdidier beteiligt haben. Ist ihnen die Romandie dadurch etwas näher gerückt?Mindestens eine der drei anderen Landessprachen müssten Schweizerinnen und Schweizer sprechen, in der Deutschschweiz ist das meistens Französisch. Was man aber nicht regelmässig braucht, geht leicht vergessen – sogar bei den Verantwortlichen in der Sekundarschule im thurguischen Amriswil: Der Schulleiter beispielseise hat Französisch zwar in der Schule lernen müssen. Zu einer lebendigen Sprache geworden ist ihm Französisch aber erst während der Rekrutenschule in der Westschweiz.
    12 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Jürg Brühlmann, Teil 3
    Die Schweiz ist auch die Schweiz, weil sie vier Sprachen hat. Es macht ihre Identität aus, dass sie ein Land der Vielfalt ist. Ivana Pribakovic besucht mit Jürg Brühlmann vom Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz die Sekundarschule im thurgauischen Amriswil.Die Sprachenvielfalt der Schweiz beinhaltet nicht nur die vier Landessprachen. Das Bild vervollständigen Dutzende Sprachen, die Zugewanderte aus aller Welt ins Land gebracht haben. Rund 150 Sprachen werden in der Schweiz gesprochen, auch diese machten die Schweiz aus, sagt Jürg Brühlmann. Wie sieht das Hans Ulrich Giger, Leiter der Sekundarschule in Amrilwil? Wie sieht es Lehrer Adrian Wenk? Für sie gehört die Vielsprachgkeit zum Alltag.
    13 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Jürg Brühlmann, Teil 2
    Wie stark bestimmen die Landessprachen unseren nationalen Zusammenhalt? Wären Schweizer und Schweizerinnen anders, wenn sie eine gemeinsame Hochsprache hätten? Darüber spricht Ivana Pribakovic mit Jürg Brühlmann vom Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz.Grüezi, Bonjour, Buongiorno, Allegra – so werden Touristinnen und Touristen begrüsst, wenn sie die Schweiz besuchen. Mit vier Landessprachen gelten Schweizer im Ausland als sprachgewandt. Aber längst nicht alle tun sich leicht mit den anderen drei Sprachen: Wer in der Deutschschweiz Rätoromanisch versteht und spricht, ist meist im Bündnerland aufgewachsen, die Italienischkenntnisse reichen oft knapp, um einen Cappuccino auf der Piazza zu bestellen, und auch Französisch bringen viele nicht leicht über die Lippen.
    13 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Jürg Brühlmann, Teil 1
    Die Schweiz, vier Landessprachen, unzählige Dialekte. Ein Mann, der hunderte Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet hat, ist Jürg Brühlmann. Er ist Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle beim Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz. Ivana Pribakovic hat ihn am Bahnhof Amriswil getroffen.Gröibschi, Gütschi, Gigetschi, Bütschgi - diese Ausdrücke bezeichnen alle das gleiche: das Kerngehäuse eines Apfels. Welchen Einfluss hat die Sprache auf die Schweizer Identität? Fühlt man sich heimischer, wenn alle sprechen, wie man selbst spricht?
    14 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Dorothea Altherr, Teil 5
    Nicht Appenzeller Holzhäuser prägen das Ortsbild von Trogen, sondern mediterran anmutende Palazzi aus Stein. Marc Lehmann lässt sich von Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr und Kantonsbibliothekarin Heidi Eisenhut den Einfluss der Wirtschaft auf das Identitätsempfinden erklären.Wer über die lieblichen Hügel des Appenzellerlands nach Trogen hineinfährt, ist zunächst überrascht. Der Dorfkern präsentiert sich ganz anders als in den Nachbarsgemeinden. Die Wirtschaftsgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts liefert die Erklärung dafür: Die Textilindustrie hat Trogen Entwicklung und Reichtum gebracht; noch heute zehrt das 1700-Einwohner-Dorf vom früheren Ruhm. Trogen ist nicht nur Co-Hauptort des Kantons Appenzell-Ausserrhoden, sondern beherbergt etwa auch das einziges Gymnasium des Kantons.
    14 min
  • «Wir sind die Schweiz»: Dorothea Altherr, Teil 4
    Was kann die Gemeinde als kleinste politische Einheit zur Bildung eines Gemeinschaftsgefühls beitragen? Marc Lehmann spricht mit der Trogener Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr über den Einfluss der Kultur; die ländliche Gemeinde verfügt über eine erstaunliche Vielfalt.Eine Gemeinde ohne aktives Dorfleben gilt als Schlafstadt. Für den sozialen Zusammenhalt sind Vereine und Veranstaltungen von grosser Bedeutung. Vom Sportclub bis zur Musikgesellschaft, vom Sprachkurs bis zur Diashow: Das Zusammenleben wird durch die aktive Teilnahme am örtlichen Geschehen erheblich gefördert, die Identität gestärkt.
    14 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Dorothea Altherr, Teil 3
    Wer von «Trogen» hört, denkt ans Kinderdorf Pestalozzi. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dort Kriegswaisen aufgenommen und unterrichtet. Das Pestalozzidorf habe einen offenen Geist nach Trogen gebracht, wird gesagt. Marc Lehmann besucht das Kinderdorf mit Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr.Im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen musste man sich immer unmittelbar mit der Frage auseinandersetzen, wie man mit Menschen aus der Fremde umgeht und wie man sie in die Gemeinschaft zu integrieren versucht. Heute ist das Pestalozzidorf nicht mehr primär Anlaufstelle für Flüchtlingskinder; es hat eine neue, andere Ausrichtung: die Schulung in- und ausländischer Jugendlicher und ganzer Schulklassen in interkultureller Kommunikation. Für Trogen bleibt das Kinderdorf ein Wahrzeichen.
    14 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Dorothea Altherr, Teil 2
    Die Gemeinde als kleinste politische Einheit schafft einen engen Identifikationsrahmen: Entscheide der Gemeindepräsidentin und ihres Gremiums wirken sich sehr direkt auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger aus. Dorothea Altherr im Gespräch mit Marc Lehmann.Das politische Leben in einer Gemeinde ist direkte Demokratie in Reinkultur. Im Appenzeller Dorf Trogen hat man damit viel Erfahrung, denn dort hat bis vor 20 Jahren die Ausserrhoder Landsgemeinde stattgefunden. Abstimmen per Handheben – das gibt es im Halbkanton nicht mehr. Dafür dürfen nun auch Ausländerinnen und Ausländer mitreden. Dorothea Altherr erzählt im zweiten Teil des Gesprächs, wie es dazu gekommen ist.
    14 min
  • «Wir sind die Schweiz» – Dorothea Altherr, Teil 1
    Was ist identitätsbildend in der Schweiz? Die Gemeinde als kleinste politische Einheit bindet Bürgerinnen und Bürger in die Gemeinschaft ein und löst deren Probleme nahe an der Lebensrealität. Marc Lehmann ist diese Woche unterwegs mit Dorothea Altherr, der Gemeindepräsidentin von Trogen.Trogen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden hat 1700 Einwohnerinnen und Einwohner. Als Landgemeinde hat das Dorf ein überraschend urbanes Ortsbild, was auf die frühe Industrialisierung zurückzuführen ist. Trogen bietet viel Kultur, beherbergt über die Region hinaus bekannte Einrichtungen und ist einer der beiden Hauptorte des Kantons.
    14 min

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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

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