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Wer heute einen neuen Arbeitsplatz sucht, kann sich mitunter zwischen verschiedenen Angeboten entscheiden. Immer mehr Arbeitnehmer schauen dabei auch auf die Arbeitszeit und hätten gerne mehr flexible Möglichkeiten. Die Vier-Tage-Woche gilt dabei als praktisches Modell, um genügend Freizeit neben einem attraktiven Beruf zu ermöglichen. Wie sinnvoll ist sie für uns als Gesellschaft und wie zukunftsfähig ist dieses Arbeitszeitmodell? Darüber spricht Ursula Weidenfeld in dieser Woche mit Dr. Mattis Beckmannshagen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Das DIW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Er forscht zu den Themen Einkommensungleichheit und Entwicklung von Arbeitszeiten.
Früher hat ein Mitarbeiter in einem Fachgeschäft einem den besten Fernseher empfohlen und den hat man dann auch gekauft. Inzwischen durchforsten immer mehr stunden- oder gar tagelang das Internet nach Bewertungen. Immer auf der Suche nach dem besten Produkt zum perfekten Preis. Aber wie seriös ist es, wenn ein Staubsauger nur fünf Sterne hat? Rebecca Janßen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im ZEW, dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim. Sie erklärt Ursula Weidenfeld in dieser Folge "Tonspur Wissen", wie Bewertungen im Netz zustande kommen und wie aussagekräftig sie sind. Und ja, sie selbst schaut auch nach den Bewertungen, wenn sie ihren Urlaub bucht.
Bald wird in Europa gewählt und viele politische Beobachter sehen einen deutlichen Rechtsruck voraus. Die Angst ist groß und es stellen sich Fragen. Wie sollte man damit umgehen und wie können wir unsere Demokratie schützen? Im Rahmen unserer Mini-Serie über Demokratie und Grundgesetz spricht Ursula Weidenfeld in dieser Ausgabe von Tonspur Wissen mit Daniel Ziblatt. Er ist Eaton-Professor für Regierungswissenschaften an der Harvard Universität in den USA und Direktor der Abteilung Transformationen der Demokratie am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Das WZB ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war es für Deutschland schwer, wieder Beziehungen zu anderen Ländern herzustellen. Die einen wollten mit uns nicht mehr sprechen, andere standen selbst nicht im guten Licht und tun es vielleicht sogar bis heute nicht. Von Giraffen bei Staatsbesuchen und dem Wettkampf zwischen Ost und West in der Diplomatie spricht Ursula Weidenfeld in dieser Folge Tonspur Wissen mit Prof. Dr. Frank Bösch. Er leitet das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und hat zur Entwicklung der Außenpolitik geforscht und publiziert.
Die Bundesrepublik feiert 75. Geburtstag und dem Ereignis widmen wir in Tonspur Wissen einen Themenschwerpunkt in diesem Mai. Und natürlich gehört das Grundgesetz zu den Eckpfeilern unserer Demokratie. Wird es zurecht gefeiert? Was unterscheidet es von anderen Verfassungen im 20. Jahrhundert? Ursula Weidenfeld beleuchtet das spannende Kapitel unseres Landes mit Prof. Dr. Andreas Wirsching. Er ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Facebook war gestern. Alle sind auf TikTok. Selbst der Bundeskanzler packt medienwirksam seine Aktentasche in dem sozialen Medium aus, das chinesischen Investoren gehört. Rechte Gruppierungen sind dabei seit jeher erfolgreicher in sozialen Netzwerken als die etablierten Parteien. Woran liegt das eigentlich und was kann die Politik gegen Radikalisierungen im Netz unternehmen? Darüber spricht Ursula Weidenfeld in dieser Tonspur-Folge mit Prof. Dr. Matthias C. Kettemann. Er forscht zum Thema "Regulierung neuer Medien" am Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut in Hamburg.
Fragen Sie uns Löcher in den Bauch. Wir mögen das! Ihre Themenideen gerne an [email protected]
Wir Menschen haben immer Hunger und wenn die menschliche Bevölkerung weiter steigt, könnte das Nahrungsangebot knapp werden. Was kann helfen? Forscher haben es auf das Meer abgesehen. "Die armen Fischbestände" könnte man jetzt rufen. Allerdings forschen Wissenschaftler aktuell an neuen Proteinen. Lebewesen oder Pflanzen die in einigen Kulturen der Erde schon auf der Speisekarte stehen aber eigentlich auch das Zeug für unseren Gaumen hätten. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Dr. Holger Kühnhold. Er ist in der Arbeitsgruppe "Experimentelle Aquakultur" und in der Abteilung Ökologie am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen.
Wer an KI-Programme wie ChatGPT denkt, hat vielleicht die Diskussion im Ohr, als Lehrerverbände ihre Sorgen vorgetragen haben. Schüler und Schülerinnen könnten ihre Hausaufgaben bald mit KI machen und sich so gute Noten auf anderen Wegen sichern, als wir es eigentlich gewohnt sind. Doch die künstliche Intelligenz soll mehr können als Wikipedia-Wissen in sinnvolle Sätze zu verpacken. Gehört der KI die Zukunft? Was kann sie schon und was kann sie bald? Darüber spricht Ursula Weidenfeld mit Prof. Dr. Sören Auer. Er ist Direktor an der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek und leitet die Forschungsgruppe Data Science and Digital Libraries.
Dem Papst eine besonders flippige Jacke anzuziehen, hat bislang nur die küsntliche Intelligenz geschafft. KI scheint die Zukunft zu sein und doch ist sie gar nicht so neu. Sie kann zwar immer mehr, ist aber in ihrer Grundform schon recht alt. Tonsprur Wissen beschäftigt sich in dieser und der nächsten Folge mit dem Thema der Zukunft. Im ersten Schritt schauen wir uns die historische Entwicklung an. Woher kommt die KI? Ursula Weidenfeld im Gespräch mit PD Dr. Rudolf Seising. Er arbeitet am Forschungsinstitut für Technik- und Wissenschaftsgeschichte im Deutschen Museum in München (Ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft). Außerdem leitet er das Forschungsprojekt "Eine Geschichte der KI in der BRD" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Wenn es um die Zukunft von Krankenhäusern geht, wird es in der Diskussion schnell emotional. Da ist die Angst vor einer zu schlechten Versorgung, langen Wartezeiten und weiten Fahrtwegen. Fakt ist aber auch: Es gibt zu viele Krankenhäuser um die Kosten dabei im Griff zu behalten und zu wenig Spezialisierung. Muss jedes Krankenhaus eine neue Hüfte einbauen können oder kann man einzelne Einrichtungen nicht viel effektiver spezialisieren? Und was bringt das dann am Ende auch finanziell gesehen? Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Prof. dr. Boris Augurzky. Er ist Leiter des Kompetenzbereiches "Gesundheit" am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und hat die Bundesregierung für die anstehenden Reformen beraten.
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