Wunderbar Together

Wunderbar Together

By Felix Zeltner, Katalina Farkas und Oliver NermerichSociety & Culture
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Wunderbar Together episodes

  • Wie motivierst du dein Team, Sandro Schwarz?

    Können Amerikaner kicken? Wir wissen schon, die Frage riecht nach europäischer Fußball-Überheblichkeit – wir haben sie trotzdem kurz als Folgentitel in Erwägung gezogen und sie natürlich auch Sandro Schwarz gestellt. Denn er muss es wissen: Als Head Coach der New York Red Bulls trainiert er seit Anfang 2024 jede Menge „Homegrown Players“ und hat sein Team unlängst souverän in die Conference-Semifinals der Major League Soccer (MLS) geführt.

    Nach einem wie aus der Pistole geschossenen „Ja, können sie!“ hat Sandro uns jedoch direkt (mit all seinem Mainzer Charme) den Wind aus den Segeln genommen: Direkte Vergleiche, etwa der Nationalmannschaften oder der obersten Ligen, seien wenig aussagekräftig, da die Ligen zu unterschiedlich seien. Es gäbe in der MLS „einige Mannschaften, die durchaus mit der Bundesliga mithalten können.“ Viel sinnvoller sei es aber, auf den Nachwuchs zu schauen. Und da tue sich derzeit einiges in den USA: „Es gibt einen enormen Zuwachs an Kindern, die Fußball spielen. Es gibt mehr Fußballplätze. In den Parks wird Fußball gespielt. Und wenn man die Kinder und Jugendlichen fördert, dann ist es meine tiefe Überzeugung, dass der Fußball hier weiter wachsen wird. Denn dieses Land hat unfassbare strukturelle Voraussetzungen.“

    Bevor er bei Red Bull anheuerte, hat Sandro Erstligisten in Mainz, Moskau (bis kurz nach dem Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine) und Berlin trainiert. Dass es gerade New York war, das da bei ihm anklopfte, fand er spannend, „der Fokus lag aber ganz klar auf dem Sportlichen und auf der Identität des Klubs.“ Der Empfang durch das Team sei fantastisch gewesen. „Ich hatte direkt das Gefühl, ich bin am richtigen Ort.“

    Dass er sein Team jetzt in die Conference-Semifinals geführt hat – am 23.11. treffen die New York Red Bulls auf die Lokalrivalen vom New York City FC – sei sehr emotional gewesen. „Das war eine riesige Erfahrung für mich.“ Wie er sein Team anführt? „Ich bin überzeugt davon, dass es um klare Kommunikation geht, um klare Werte, klare Regeln und klare Strukturen.“ Es ginge darum, das Team richtig kennenzulernen – „und von der ersten Begegnung an das vorzuleben, was du einforderst.“ Letztlich ginge es aber eben auch darum, gemeinsam alle Gefühlswelten zu erleben. Das sei es, was ihn am Trainersein reize. „Es geht darum, gemeinsam zu kämpfen, jeden Tag das Bestmögliche rauszuholen. Alles andere wird sich ergeben.“

    Wie er mit Druck umgeht, was die amerikanischen Fußballfans auszeichnet, warum er nichts von Social Media hält und wie oft er mit seinem neuen Oberboss Jürgen Klopp kommuniziert – das alles hat der wunderbare Sandro Schwarz uns in der 112. Folge von Wunderbar Together erzählt.

    SANDRO SCHWARZ

    Wer nicht genug von Sandro hat (so wie wir), hier lang. Ein Doppelinterview mit Sandro Schwarz und Marco Rose.

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    Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich
    Visuals: Vivian Schmidt
    Producing und Sound: Heiner D'Alquen

    1 hr 17 min
  • Was müssen wir jetzt über KI wissen, Richard Socher?

    🚨 PASSEND ZUM THEMA erscheint gleichzeitig mit diesem Podcast das neue Buch von Felix und Christina bei Rowohlt: "Hype – der geheime Motor hinter Krypto, KI & Co." Hier könnt ihr eure Ausgabe bestellen.📚

    +++

    Es gibt nur wenige Menschen, die so viel über Künstliche Intelligenz wissen wie Richard Socher. Umso schöner, dass der gebürtige Dresdner einen kleinen Teil dieses Wissens nun mit uns geteilt hat. In einer knappen Stunde lädt er Felix ein auf eine Tour durch die Geschichte der KI und seiner Suchmaschine you.com, spricht über verbrannte Investoren-Gelder und die (noch lange nicht erreichten) Grenzen der KI.

    Richard hat Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken studiert, bevor er in Princeton und an der Stanford University zu neuronalen Netzwerken in der Sprachverarbeitung forschte und sich dort einen Namen macht. Bis 2020 war er als Chefwissenschafler bei Salesforce tätig, seitdem arbeitet er vor allem an der Suchmaschine you.com – einer Suchmaschine, die es sowohl mit Google als auch mit ChatGPT aufnehmen will, dabei aber genauer arbeitet und auf Click Trust statt auf Clickbait setzt. Die FAZ beschreibt you.com als „Universalwerkzeug der Künstlichen Intelligenz“, Ursprüngliches Ziel von you.com war es, die Informationsflut des Internets verständlicher zu machen, es Menschen ermöglichen, damit zu lernen statt daran zu verzweifeln. Und jetzt? „Jetzt wollen wir die Menschheit produktiver machen.“ NVIDIA hat unlängst großzügig investiert, und auch die dpa hat vor wenigen Wochen angekündigt, you.com als „KI-gestützten Antwortmaschine“ zu nutzen.

    Socher, der sich – wo sonst? – im Silicon Valley niedergelassen hat, nachdem er während der Pandemie mit einem Wohnmobil durch die USA tourte, will die Grenzen dessen, was KI möglich macht, weiter ausloten. „Die KI ist in einer interessanten Phase“, sagt er, „alles, was sich simulieren lässt, kann man mit KI lösen.“ Er ist sich sicher, dass die Künstliche Intelligenz die Physik, die Chemie und die Biologie nach vorne bringen wird, vor allem aber wird es die Medizin sein, die eine KI-Revolution erleben wird. Wenn es um die Möglichkeiten der KI ginge, so Richard, „wird man fast motiviert, wieder Science Fiction zu lesen.“

    Neben den praktischen Anwendungen der KI interessiert Socher auch, was uns zukünftig erwartet. Er ist fasziniert von der Frage, ob und wann wir eine „Artificial Super Intelligence“ entwickeln, die über die menschlichen Fähigkeiten hinausgeht – und warnt auch davor, das Rennen um den technologischen Fortschritt zu entspannt anzugehen. „Stillstand bedeutet, man fällt im Vergleich zum Rest der Welt zurück.“

    Was Richard mit you.com alles erreichen will – und ob ihm die unlängst eingesammelten 50 Millionen Dollar dafür reichen –, in welchen Bereichen er ChatGPT übertrumpfen will und warum er keine Angst vor luftigen Höhen hat: Das alles erzählt der wunderbare Richard Socher in der 111. Folge von Wunderbar Together.

    DANKE AN GERMAN WAHNSINN

    Die Audiokünstler der Agentur German Wahnsinn haben auch diese Folge wieder produziert. Der reinste Hörgenuss. Wer Audio-Storytelling braucht, ist hier richtig.

    RICHARD SOCHER

    Im Januar 2022 haben wir schon mal mit Richard Socher gesprochen. Hier geht es zum Gespräch.

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    Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich
    Visuals: Vivian Schmidt
    Producing und Sound: Philipp Feit von German Wahnsinn

    49 min
  • Warum machst du Wahlkampf in Wisconsin, Marie-Sophie Graf?

    Die ganze Welt schaut derzeit wie gebannt auf die USA Staaten, die am 5. November ihren nächsten Präsidenten – oder ihre erste Präsidentin – wählen. Und auch wir gehen mitten rein in diesen Wahlkrimi, und zwar dorthin, wo sich alles entscheiden könnte: nach Wisconsin, einen der sieben Swing States, in dem Donald Trump den Umfragen zufolge gerade vorne liegt. Dort ist seit einigen Wochen Marie-Sophie Graf unterwegs, um für die Demokraten von Tür zu Tür zu ziehen und möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, für Kamala Harris zu stimmen.

    „Die Leute sind extrem emotional mit Blick auf die Wahl“, sagt Marie, die täglich Dutzende Häuser in Orten wie West Bend, Mequon oder Germantown besucht – manchmal sind es mehr als zwanzig. Oft wird sie von kläffenden Hunden oder von Menschen mit Misstrauen begrüßt, doch immer wieder stößt sie auch auf Interesse und Neugier, wird zum Tee eingeladen, hin und wieder auch nach ihrem Hintergrund gefragt.

    Dabei erlebt sie ganz unterschiedliche Reaktionen. „Nachdem ich ihr gesagt hatte, dass ich Deutsche bin, sagte eine alte Frau zu mir: ‚Du musst erzählen, dass du weißt, wie es ist, in einem Land zu leben, das von einem Diktator regiert wird. Das musst du den Leuten erzählen!’“

    Marie hat Politik und Geschichte studiert und über Demokratietheorie und Totalitarismus promoviert. Von ihrem Job als Beraterin hat sie sich eine Auszeit genommen, um die demokratische Partei und Kamala Harris zu unterstützen. Es sind vor allem drei Gründe, die sie antreiben. „Es besorgt mich zunächst einmal zutiefst, was hier möglicherweise mit der Demokratie und den Freiheitsrechten passieren könnte. Der zweite Grund ist die Sorge, dass sich, wenn Donald Trump noch einmal Präsident wird, die weltpolitische Lage deutlich verschlechtern könnte, auch die Lage in Europa. Darüber hinaus motiviert es mich einfach sehr, wenn ich dabei helfen kann, eine Frau ins mächtigste Amt der Welt zu wählen.“

    Noch ist Marie skeptisch, was den Wahlausgang angeht, übt sich aber in Optimismus. Die Wahlen wird sie in New York verfolgen, nicht in Wisconsin. Wie sie den Wahlkampf erlebt hat, was sie Trump-Wählern entgegnet und was sie während ihres Einsatzes am meisten entsetzt hat – das alles erzählt uns die wunderbare Marie-Sophie Graf in der 110. Folge von Wunderbar Together.

    DANKE AN GERMAN WAHNSINN

    Die Audiokünstler der Agentur German Wahnsinn haben auch diese Folge wieder produziert. Der absolut reinste Hörgenuss. Wer Audio-Storytelling braucht, ist hier richtig.

    MARIE-SOPHIE GRAF

    Der SPIEGEL hat auch ein tolles Porträt über Marie veröffentlicht. Hier lang.

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    1 hr 3 min
  • Was ist dein Familiengeheimnis, Burkhard Bilger?

    „I’ve grown to love and appreciate modern German culture“, sagt Burkhard Bilger, der für das Magazin New Yorker seit 2001 fantastische Geschichten schreibt, sei es über Hahnenkämpfe in den amerikanischen Südstaaten oder Fischer, die Katzenwelse mit der bloßen Hand fangen. Es seien die „strange American traditions“, mit denen er sich am liebsten als Autor befasst. Aber eben auch mit der eigenen Historie: Im vergangenen Jahr hat er „Fatherland: A Memoir of War, Conscience & Family Secrets“ veröffentlicht, in der er sich mit der Geschichte seines deutschen Großvaters auseinandersetzt.

    Burkhard ist Deutsch-Amerikaner, seine Eltern wandern 1962 aus nach Stillwater, Oklahoma, er kommt zwei Jahre später zur Welt. Entscheidend beeinflusst hat die Wahl des Wohnortes die elterliche Faszination für die Bücher von Karl May, und auch Burkhard ist später begeistert von den Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand, wohlwissend, dass ihr Verfasser die Staaten niemals besucht hatte. Zwar war es in weiten Teilen Oklahomas so ganz anders als von May beschrieben, das Urteil aber seiner Eltern wurde davon nicht getrübt: „They loved it.“ In der Schule spricht Burkhard Amerikanisch, zuhause isst er Spätzle und unterhält sich auf Alemannisch. Sein Vokabular, so sagt er selbst, entspricht heute dem eines Viertklässler – die Faszination für die deutsche Sprache sei ihm jedoch nie abhanden gekommen.

    Nach der High School studiert er Englisch und Französisch an der Yale University. Während des Studiums beginnt er, sich mit der Geschichte seiner Eltern auseinanderzusetzen, die in den USA zuvor einfach unter den Teppich gekehrt worden sei. Vor allem die Geschichte seines Großvaters lässt ihn nicht los: Karl Gönner ist Kriegsversehrter des Ersten Weltkriegs, Grundschullehrer – und Nationalsozialist der ersten Stunde. Jahrelang (nicht während des Studiums, auf das erst einmal eine Karriere als Science Editor und Autor folgt) heftet Burkhard sich an seine Fersen, vergräbt sich in der Geschichte seines Großvaters, durchforstet Aktenberge, spricht mit Zeitzeugen. „I was expecting more resentment“, erzählt er. Aber die erwartete Ablehnung bleibt aus: „Everywhere I went, people were wonderful to talk to.“ Auch dann noch, wenn er seinen Nazi-Großvater erwähnte. „They still took me to dinner. They were curious. About me, and about history.“

    Was die Arbeit an dem Buch mit ihm gemacht hat, warum er sich heute einen Umzug nach Berlin vorstellen könnte, und warum er hin und wieder dem alten New Yorker hinterher trauert – das alles erzählt der wunderbare Burkhard Bilger in der 109. Folge von Wunderbar Together.

    PS: Felix hat ein neues Buch veröffentlicht, zusammen mit seiner Partnerin Christina: Hype! Es ist jetzt bei Rowohlt verfügbar und in Zusammenarbeit in brand eins entstanden. Hier könnt ihr es vorbestellen.

    BURKHARD BILGER

    Hier ist das Autorenprofil von Burkhard Bilger beim New Yorker. Das Buch "Fatherland" gibt es hier.

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    1 hr 15 min
  • Wie lebt es sich in der Villa Aurora, Claudia Gordon?
    "Die Villa Aurora ist eine Zeitkapsel", sagt Claudia Gordon, und in unserem Gespräch mit ihr reisen wir tatsächlich kurz in die Vergangenheit. Denn die Villa Aurora ist nicht einfach nur ein hübsches Haus mit einem klangvollen Namen im Norden von Los Angeles: Es ist ein Ort der internationalen Begegnungen, stein gewordener Zeitzeuge eines Exils am Pazifik und heute auch ein Zuhause auf Zeit für Dutzende Künstler:innen, die dort an ihren Projekten arbeiten und sich dabei immer wieder mit der Geschichte des Hauses beschäftigen.
    1 hr 15 min
  • Wie geht Schwimmen richtig, Lars Merseburg?

    Einmal tief Luft holen bitte! Heute geht's bei Wunderbar Together um einen ganz neuen Blick auf einen der wichtigsten Life Skills: Schwimmen. Felix lässt sich von Lars Merseburg mitnehmen vom ersten Planschen im Becken bis zu stundenlangen Krauls durch den kalten Atlantik, um zu verstehen, warum wir Schwimmen ganz anders angehen sollten. Lars weiß das nicht nur, weil er einst einer der besten Schwimmer Europas war – sondern auch, weil er heute eine der erfolgreichsten Schwimmschulen der USA leitet.

    „Schwimmen hat mich gewählt“, sagt der 1,92-Meter-Hüne, der nicht nur Schwimmer, sondern auch begeisterter Schlagzeuger ist: „Schwimmen ist rhythmisch“. Die Faszination für das Wasser – und für das Meer – erbt er von seinem Vater, der bei der Marine ist. Seine Mutter nimmt ihn erstmals mit ins Schwimmbad, als er sechs Jahre alt ist. Mit 17 wird er Jugendeuropameister in der Freistil-Staffel und schwimmt für die Nationalmannschaft, einige Jahre später geht er mit einem Schwimmstipendium ins kalifornische Berkeley. Er arbeitet sich durch Europameisterschaften und Weltcups und richtet den Blick auf ein großes Ziel: die Olympischen Spiele in Sydney 2000.

    Doch bei den Ausscheidungen in Berlin hat er „einen schlechten Tag“, der Traum von Olympia platzt. „Seitdem habe ich keinen Wettkampf mehr gemacht.“ Er hängt die Schwimmbrille an den Nagel und beginnt, für Hapag-Lloyd zu arbeiten, merkt aber schnell, dass der Konzernalltag ihn nicht erfüllt. Er flieht mit Rucksack und Surfboard in die Welt – und kehrt 2002 zurück in die USA. Mit im Gepäck: der Plan, eine Schwimmschule zu gründen.

    Gemeinsam mit seinem Co-Founder Casey Barret, ebenfalls Ex-Schimmprofi, baut er aus Wissenschaft, Forschung und eigenen Erfahrungen ein neues Konzept, das wenig mit den Schwimmstunden seiner Jugend in Franken zu tun hat. Es gibt kein starres Programm, keine Lehrer am Beckenrand – stattdessen sind alle gemeinsam im Wasser, lehren und lernen spielerisch. Die Kinder lernen zuerst tauchen, dann schwimmen. Es gibt keine Abzeichen, keine Fehler, keinen Stress. "Kinder lernen in unterschiedlichem Tempo. Wir gehen auf sie ein.“ Für ihn ist die Schwimmschule nicht nur ein Job, „it’s a craft.“

    Heute planschen, schwimmen und tauchen über 4.000 Kinder in der Woche bei Imagine Swimming, „aber richtig stolz sind wir darauf, dass wir 4.000 Unterrichtsstunden im Jahr umsonst geben – an Kinder, deren Eltern nicht schwimmen können.“ Diese Kinder würden sonst oft nicht schwimmen lernen. Mit fatalen Konsequenzen: bis heute ist Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kindern zwischen 1 und 4 Jahren – in den USA genauso wie in Deutschland. Lars will helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Und stimmt der Erziehungswissenschaftlerin Evelyn Podubrin zu, die kürzlich im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte: "Kinder sollten in natürlichen Gewässern schwimmen lernen."

    Auch Lars krault heute nicht mehr durch Becken und zählt Fliesen, sondern gleitet meditativ durch die grauen Wogen vor Montauk, an der äußersten Spitze von Long Island, seinem zweiten Zuhause neben New York City. Was er fühlt, wenn er im Neopren-Anzug hinausschwimmt, wie er mit Haien und Strömungen umgeht, und weshalb er neben einem Seeigel und einem Stachelrochen auch eine Ratte tätowiert hat – das alles gibt's von und mit Lars Merseburg in der 107. Folge von Wunderbar Together.

    1 hr
  • Wie läuft's im neuen Job, Tilman Michael?

    Die Klimaanlage surrt, die Mikrofone laufen: Wir – genauer gesagt: Felix – nehmen euch heute mit in den Keller der Metropolitan Opera, in den Bauch dieses ehrwürdigen Riesenschiffes im Westen von Manhattan, mit in eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Dort ist gerade ein neuer Chordirektor angetreten: Tilman Michael, gebürtiger Stuttgarter, der zuvor den Chor der Oper Frankfurt geleitet hat.

    Felix hat Tilman kurz vor der Premiere der Oper „Grounded“ von Jeanine Tesori getroffen. Und auch wenn Tilman es als „unglaubliches Privileg“, als „wirklich unfassbar" empfindet, nun den Chor der Metropolitan Opera leiten zu dürfen: Aufgeregt ist er nicht. „Ich mache das ja schon über 20 Jahre“. Ein kleines bisschen Ehrfurcht vor seiner neuen Rolle zeigt er dennoch, auch wenn er mit der Musik bereits um die Welt gereist ist, in Moskau, Wien, Dresden und Buenos Aires gearbeitet hat: „Natürlich ist die Met etwas Besonderes, das spürt man. Jeder, der hier arbeitet, ist super stolz darauf.“

    Der Sohn eines Orchestermusikers („und einer begeisterten Chorsängerin!“) habe immer davon geträumt, eines Tages für ein Haus wie die Met zu arbeiten – aber Frankfurt eigentlich gar nicht verlassen wollen, und sich auch nicht selbst auf die Stelle beworben. „Und eines Tages kam dann diese Email.“ Auf die Mail folgen ein Anruf und der Besuch einer Delegation aus New York. Er reist nach New York, trifft den Chor, geht auf Tuchfühlung. Und kann es bis zur Abreise eigentlich gar nicht glauben, dass auf den Chemistry Check wirklich ein handfestes Engagement folgt.

    Heute leitet Tilman einen Chor, den er als „in einer sehr guten Verfassung“ beschreibt. „Man spürt die Energie". Eine sehr positive Energie, um genauer zu sein: "Da sind schon sehr potente Stimmen im Chor.“ Aber: "Chor macht ja vor allem aus, dass viele Sänger zusammen singen können.“ Das sei auch das, was ihn am Dirigieren fasziniere. „Das ist das Magische daran. Was eigentlich einen Chor ausmacht, ist im Grunde das Psychologische, die Vorstellungskraft eines jeden Einzelnen und das Gespür dafür, zusammen mit anderen zu singen und nicht zu sagen: Meine Stimme ist das Wichtigste. Sondern eben: Wir kreieren zusammen, aus der Vorstellungskraft heraus und ohne Instrumente, einen Klang.“

    Was wir besonders spannend fanden: Für Tilman ist Musik etwas Essenzielles, das tief mit dem Menschsein verbunden ist. Oper ist für ihn eine Kunstform, die extreme emotionale Situationen widerspiegelt, und es gehe eben nicht nur um Klangschönheit, sondern auch um den Ausdruck von Liebe, Tod und anderen existenziellen Themen: "Das sind eben Sachen, die uns alle betreffen."

    Ob es stimmt, dass Sänger:innen immer auch mitteilsame Menschen sind, was er am Opernchor besonders liebt und warum er bislang noch nicht auf eines der berühmt-berüchtigten New Yorker City-Bikes gestiegen ist: All das erzählt uns der wunderbare Tilman Michael in der 106. Folge von Wunderbar Together.

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    1 hr
  • Warum sucht ganz Hollywood nach Liebe, Frances Schoenberger?

    Frances Schoenberger beschäftigt sich nur mit den ganz großen Gefühlen: „Ich wollte immer wissen, was Liebe ist“, sagt die 79-jährige Hollywoodreporterin, die wir heute bei Wunderbar Together begrüßen dürfen. 1945 geboren als uneheliche Tochter einer Wirtin im ländlichen Niederbayern („a Bankert!“), lebt Frances mittlerweile seit mehr als einem halben Jahrhundert in den Staaten. Zunächst macht sie New York unsicher („Ich hatte mehr One-Night-Stands, als ich zählen kann!“), dann siedelt sie über nach Hollywood, um von dort aus als Korrespondentin über das Leben der Reichen und Berühmten zu berichten. Sie hat John Lennon interviewt, Bette Davis, Michael Douglas, George Clooney und Johnny Depp, und ist auch sonst bestens vernetzt in Kalifornien: Thomas Gottschalk ist der Patenonkel ihrer Tochter, Désirée Nosbusch hilft ihr bei Computerfragen, und ihre Brunches müssen – das ist der Eindruck, den wir mitgenommen haben – legendär sein.

    Ihren Erfolg als Hollywood-Journalistin führt sie auf gewisse Distanz zum Sujet zurück: „Ich war nie infatuated mit den Stars, ich habe einfach Menschen studiert. Die Leute, die ich interviewt habe, die wussten, ich bin sincere. Die wussten: Ich will ihnen nicht wehtun, ich kriech’ ihnen nicht in den Arsch, ich himmle sie nicht an. Und deswegen habe ich immer sehr gute Interviews bekommen.“ Nachgehakt habe sie immer dann, wenn es um Gefühle ging. „Ich habe in allen Interviews gefragt: Was ist deine Definition von Liebe? Welches ‚I love you‘ ist für dich am wichtigsten? Und es war immer sehr interessant, was die Leute geantwortet haben.“ Dabei habe sie vor allem eines gelernt: „Meine Erfahrung ist dass alle, die nach Hollywood kommen, Liebe suchen und akzeptiert werden wollen. Und es geht immer wieder um Familie, um die Kinder – egal, wie viel du erreicht hast.“

    Ihr Interesse an den Themen rührt aus ihren jüngsten Jahren: Der leibliche Vater ist absent, der Stiefvater streng, die Kindheit spielt sich vor allem in der Gaststätte ab – und ist reich an Arbeit, aber arm an Gefühlen: „Meine Mutter war eine tüchtige Frau. Aber nach dem Krieg gab es keine Zärtlichkeiten.“ Sie arbeitet in London als Kindermädchen, um Englisch zu lernen, kehrt zurück nach Bayern und wird die Assistentin von Hildegard Knef. Dann erhält sie ein Angebot aus New York und denkt sich: Da will ich hin, dort will ich mitmischen. The rest, man kann es kaum anders sagen, is history – und auch nachzulesen in ihrer überaus charmanten Biografie „Barfuß in Hollywood: Mein Leben inmitten der Stars".

    Heute lebt Frances in den Hollywood Hills, geht regelmäßig durch den Runyon Canyon wandern (allerdings nicht barfuß), liest Tageszeitungen und freut sich über die vielen Freiheiten, die sie jetzt hat: „Das Alter bringt ja auch Vorteile.“ Aber auch in professioneller Hinsicht sei sie manchmal beinahe erleichtert, dass sie den Interviews nicht mehr hinterher hetzen müsse. „Die Stars brauchen die Journalisten gar nicht mehr, weil sie alles selber posten. Wo wird überhaupt noch eine interessante Geschichte gedruckt?“

    Wir sind Frances extrem dankbar, dass sie uns mit ihrer Weisheit, ihrem Witz und auch ihrer Abgeklärtheit („It’s a fucking business!) eine gute Stunde lang bestens unterhalten hat. Warum Los Angeles eine einsame Stadt ist, warum die deutsche Filmindustrie vom Mittelmaß regiert wird, und welche Star-Begegnung sie wirklich beeindruckt hat, das alles erzählt die wunderbare Frances Schoenberger in der 105. Folge von Wunderbar Together. Wir danken dir für deinen Besuch, Frances!

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    1 hr 13 min
  • Wie wirst du immer schneller, Gina Lückenkemper?

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, wir sind immer noch völlig hin und weg, denn: Gina Lückenkemper war bei uns zu Gast! Die schnellste Frau Deutschlands hat zwischen Olympia-Staffelbronze und Saisonabschluss einen kurzen Zwischenstopp bei uns eingelegt – und Katalina alles über ihr Leben in den USA erzählt. Dort verbringt Gina seit einigen Jahren die Wintermonate, um unter Sprinttrainer Lance Brauman noch schneller zu werden und jede Hundertstelsekunde aus ihren Sprints herauszukitzeln. So arbeitet sie weiterhin an ihrem großen Traum: dem Einzug in ein olympisches 100-Meter-Finale.

    Diesen Traum hat sie während der Olympischen Spiele in Paris unlängst knapp verpasst – um nur 0,02 Sekunden. Sie habe es „in dem Moment verflucht, in einer so verdammt messbaren Sportart unterwegs zu sein“, auch wenn die Leistung, gerade aus deutscher Sicht, mehr als respektabel sei. Aber: Frust schieben ist nicht ihr Ding. „Da wird sich halt der Mund abgeputzt und dann geht es weiter.“ Dass sie das kann, beweist sie zwei Tage später, als sie mit der 4x100-Meter-Staffel Bronze gewinnt – als schnellste Läuferin des Wettkampfs: „Das war natürlich der absolute Wahnsinn.“

    Dass Gina Lückenkemper derzeit so erfolgreich läuft, schreibt sie auch ihrer Trainingsgruppe in den USA zu. In Clermont, Florida – einer Kleinstadt nahe Orlando –, trainiert sie mit einer Elitetruppe, zu der Weltstars wie Noah Lyles und Wayde van Niekerk gehören. Glamourös geht es dort allerdings nicht zu: „Aktuell ist die Tartanbahn nicht mal sonderlich ansehnlich“, erzählt Gina lachend, "die ist so ein Flickenteppich, die an einigen Stellen repariert wurde." Eine Garage diene als Umkleide, nur die Spinde darin seien neu, und auch eher zufällig dort gelandet: "Die hat eine Produktionsfirma dort für einen Dreh mit Noah eingebaut, und die hätten die sonst weggeschmissen." Trotzdem: Sie würde das Training bei Lance Brauman um nichts in der Welt eintauschen. „Er ist einer der besten Sprinttrainer, die es gibt.“ Dabei setzt er nicht auf Hightech, sondern auf Erfahrung, Theorie und Augenmaß. „Er hat eine Stoppuhr. Und gute Augen!“ Die Chemie habe von Anfang an gestimmt. „Auch wenn er mir gleich gesagt hat, dass ich ihn für einige der Trainingseinheiten hassen werde!“, lacht Gina.

    Das Training vor Ort ist nicht nur hart, sondern auch kostenintensiv – eine Investition, die Gina Lückenkemper gerne auf sich nimmt: „Ich sage es mal so: Ich reinvestiere meine Sponsorengelder.“ Die Trainingseinheiten, ihre Wohnung, der Mietwagen vor Ort („da ist nichts mit fußläufig!“), die Flüge – all das zahlt sie selbst. „Natürlich stellt man sich regelmäßig die Frage, ob sich das lohnt, sei es finanziell oder auch emotional. Aber ich muss jedes Jahr aufs Neue feststellen, dass ich diese Art von Training in Deutschland einfach nicht bekomme.“ Sie habe erst in den USA gelernt, an ihre Grenzen zu gehen, und auch darüber hinaus. „Dass ich nicht in der Heimat bin, ist ein saurer Apfel, in den ich beißen muss, aber ich bin davon überzeugt, für meine aktive Sportlerkarriere das Richtige zu tun.“

    Auch emotional war der Anschluss an die amerikanische Trainingsgruppe eine Herausforderung: „Die Entscheidung war mit vielen Ängsten verbunden. Ich wusste, dass es heißt, viel Zeit alleine in Clermont zu verbringen. Ich bin mit meinem Schulenglisch dahin. Und gerade in der Anfangszeit war ich regelmäßig überfordert.“ Aber es habe sich gelohnt. „Ich bin so froh und dankbar, dass ich mich damals getraut habe, diesen Schritt zu gehen in die USA, mich dieser Gruppe anzuschließen.“ Auch wenn – das betont sie immer wieder – die Monate in Florida oft sehr einsam sind.

    Mit welchen Routinen sie es geschafft hat, sich ein Zuhause fernab der Heimat aufzubauen, wie sie die Reizüberflutung der Olympischen Spiele in Schach gehalten hat und welche amerikanischen Charaktereigenschaften sie mittlerweile an sich entdeckt hat – all das erzählt die wunderbare Gina Lückenkemper in der 104. Folge von Wunderbar Together.

    Wir sind so happy, dass du bei uns zu Gast warst, Gina! Und haben uns schon alle Leichtathletik-Events für 2025 dick im Kalender markiert.

    Gina Lückenkemper

    Es gibt eine tolle Dokumentation über das sog. "Wettkampfmonster" Gina Lückenkemper im sportstudio.Spannende Einblicke gibt es natürlich auch bei ihr auf
    Instagram.

    MILES & MORE CREDITCARD

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    RADIO.DE

    Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team.

    SHARING IS CARING

    Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst.

    UNSER MEDIENPARTNER

    Wir sind super stolz, dass wir jetzt ein Brand Eins Podcast sind und hier zur Familie gehören.

    MITARBEIT

    Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich
    Visuals: Vivian Schmidt
    Producing und Sound: Heiner D'Alquen

    1 hr 6 min
  • Warum wollen alle dein T-Shirt, Gitta Plotnicki?

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, wir haben nach der Sommerpause nicht nur einen fantastischen Gast am Start, sondern auch ein tolles Gewinnspiel! Dafür nehmen wir euch mit in die 359 Canal Street, direkt in den Store von Merz b. Schwanen.

    Denn: Von Berlin über die Schwäbische Alb nach New York – das ist die Geschichte von Gitta und Peter Plotnicki. Die beiden sind nicht nur die kreativen Masterminds hinter dem Modelabel Merz b. Schwanen, sie sind auch die Hersteller des derzeit wohl gefragtesten weißen Shirts der Welt: Mehr als 10.000 Menschen stehen auf der Warteliste für ihr „signature piece“, das 215, ein schlichtes weißes Shirt. Das Besondere daran? Es wird auf einem Loopwheeler gefertigt, einer Maschine aus dem frühen 20. Jahrhundert.

    Über Nacht berühmt gemacht wurde das Shirt vor allem von Jeremy Allen White, der es als tougher Imbiss-Inhaber in der Disney-Serie „The Bear“ trägt. Schon kurz nach dem Erscheinen der Serie – deren dritte Staffel gerade gestartet ist – rätselte das gesamte Internet darüber, woher White seine perfekten weißen Shirts beziehe. Und kaufte, nachdem die Stylistin das Geheimnis gelüftet hatte, mal eben den Online-Shop von Merz b. Schwanen leer.

    Dass Gitta und Peter überhaupt auf die Loopwheeler gestoßen sind, verdanken sie einem Flohmarkt-Fund. Vor einigen Jahren entdecken sie – beide gelernte Modedesigner, Peter ist zudem Herrenschneider – auf dem Berliner Mauerpark-Flohmarkt ein besonderes Knopfleistenhemd. Der Stoff fasziniert sie, auch die Fertigung und das Etikett, das den Namen des Herstellers verrät: Merz b. Schwanen. „Der Stoff hat sich so unheimlich gut angefühlt. Wir hatten schon länger darüber nachgedacht, ein eigenes Label zu gründen. Als wir dieses Teil in den Händen hielten, wussten wir: Jetzt ist es soweit“, erzählt Gitta.

    Das Hemd lässt die beiden nicht los. Sie machen sich auf die Suche nach seinen Ursprüngen, landen in einer stillgelegten Produktionshalle auf der Schwäbischen Alb. Darin stehen auch mehrere antike Rundwirkmaschinen aus dem frühen 20. Jahrhundert: die Loopwheeler. „Ein magischer Moment“ sei es gewesen, als sie die alten Maschinen zum ersten Mal gesehen haben. „Wenn die Maschinen mit ihren über 1000 Nadeln im Takt rattern, klingt das wie Musik.“
    Auch wenn sie sich damals nicht sicher sind, ob sich das Abenteuer auch finanziell auszahlt, treffen Gitta und Peter eine Entscheidung: Sie übernehmen das Label – das nur wenige Jahre zuvor Insolvenz angemeldet hatte – und setzen die Arbeit von Balthazar Merz „beim Schwanen“ fort, indem sie „richtig gute Basics“ produzieren. Erst einmal zeigen sie diese auf Messen wie der Bread & Butter, dann auf größeren, internationalen Shows. Der globale Vertrieb sei eine bewusste Entscheidung gewesen. „Unser Produkt war so nischig, wir wussten immer, dass wir es weltweit vertreiben müssen.“

    Dass sie heute einen Store in New York betreiben, sei dennoch „ein lang gehegter Traum, den wir aber lange nicht verfolgt haben, bis es auf einmal Schlag auf Schlag ging.“ Grundsätzlich seien ihre Entscheidungen eher selten strategisch durchdacht gewesen, meist habe sie sich auf ihre Intuition verlassen, erzählt Gitta. „Wir sind keine Strategen. Die meisten unserer Entscheidungen sind bauchgesteuert. Wir haben Wunschvorstellungen und dann schauen wir, wo es uns hintreibt.“

    Von welchen Dingen sie derzeit träumen, welche Fallstricke sie vor der Eröffnung ihres Ladens überwinden mussten, warum ihr Vermieter beinahe vor der German Gründlichkeit in die Knie ging, und wie die Amerikaner darauf reagieren, wenn sie gebeten werden, ihre Shirts nicht in den Trockner zu werfen – all das hat uns die wunderbare Gitta Plotnicki in der 103. Folge von Wunderbar Together erzählt.

    PS: Gitta hat uns ein riesiges Geschenk gemacht – und uns sechs Shirts aus der neuen Kollektion von Merz b. Schwanen mitgebracht, die wir verlosen dürfen. Alle Infos dazu findet ihr auf unserem Instagram-Kanal @wunderbartogetherpodcast.

    1 hr 20 min

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