Auf den Punkt

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Auf den Punkt episodes

  • Wagenknecht-Partei: Das Ende für die Linke?

    Es gibt auch in der Politik Beziehungen, die ihr Ablaufdatum schon längst überschritten haben. Sahra Wagenknecht und ihre Noch-Partei Die Linke ist so ein Fall. Seit Monaten wird deswegen schon darüber spekuliert, ob beziehungsweise wann Wagenknecht aus der Linken austritt und eine eigene Partei gründet. Seit Mittwochabend ist klar: Jetzt ist es soweit. Welche Chancen hat eine ganz auf sie zugeschnittene Partei? Und wie geht es jetzt mit der Linken weiter?

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Den Text zum neuen Album von Ren lesen Sie hier.

    Weitere Nachrichten: Ausschreitungen bei Pro-Palästina-Demo in Neukölln, Scholz sagt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Franziska von Malsen, Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Jakob Arnu

    Zusätzliches Audiomaterial über ARD Mediathek.

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    13 min
  • Raketeneinschlag bei Klinik in Gaza: Eine Katastrophe für die Diplomatie

    Am Dienstagabend ist in Gaza eine Rakete in oder vor einem Krankenhaus eingeschlagen und hat hunderte Menschen getötet. Die Palästinenser beschuldigen die Israelis für die Explosion und umgekehrt. Beide Seiten wollen Beweise für die eigene Version der Geschichte haben. Das Ganze passierte nur einen Abend vor dem Besuch des amerikanischen Präsidenten im Nahen Osten. Joe Biden sei in die Region gereist, um zu vermitteln, sagt mein Kollege Stefan Kornelius, Leiter des SZ Politik-Ressorts. Und: Dass es dazu jetzt vorerst nicht kommen kann, sei eine Katastrophe. Wie es jetzt weitergehen könnte, erklärt er in dieser Sendung.

    Weitere Nachrichten: Deutsche Opfer der Hamas, Brandanschlag auf jüdische Einrichtungen

    Den Text über die neue Geschmacksrichtung "Salzlakritze" lesen Sie hier. Und den über den Iron Dome hier.

    Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Jakob Arnu

    Zusätzliches Audiomaterial über Israeli Defence Forces via “X”.

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    13 min
  • Polens Opposition gewinnt Wahl: Der Ton wird sich ändern

    Die Opposition in Polen könnte unter dem früheren Ministerpräsidenten Donald Tusk eine neue Regierung bilden. Nach Auszählung aller Stimmen stimmten für die liberalkonservative Bürgerkoalition (KO) 30,7 Prozent. Sie wurde damit zweitstärkste Kraft. Mit zwei kleineren Parteien hat sie damit eine Mehrheit der Mandate. Die bisher regierende nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) bekam mit 35,38 Prozent zwar mehr der Stimmen, aber ihr fehlt ein Koalitionspartner, mit dem es für die Mehrheit reicht.

    Es sei ein großer Gewinn, wenn "diese ständigen verbalen Attacken, sehr persönlichen Angriffe, dieser Hass gegen einzelne Menschen, gegen Oppositionspolitiker, gegen ganze Gruppen von Menschen"” aufhören würden, sagt SZ-Polen-Korrespondentin Viktoria Großmann. Und wenn nach acht Jahren endlich wieder ein sachlicher, neutraler Ton in die Politik einzieht.

    Unsere Texte zur Frankfurter Buchmesse finden Sie HIER.

    Weitere Nachrichten: Krieg im Nahen Osten, Terrorverdächtiger in Brüssel erschossen, Frankfurter Buchmesse eröffnet

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Franziska von Malsen, Johannes Korsche

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zusätzliches Audiomaterial über The Guardian

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    13 min
  • Hamas-Angriff auf Israel: Welche Rolle spielt Iran?

    Iran unterstützt die Hamas mit Millionen Dollar pro Monat. Und ohne die Unterstützung wäre Hamas nicht dazu in der Lage gewesen, die Terrorattacke auf Israel am 7. Oktober zu verüben, sagt SZ-Iran-Experte Raphael Geiger. "Die Hamas ist seit vielen Jahren abhängig von iranischer Hilfe." Zwar sei die Hamas eine sunnitisch-islamistisch geprägte, palästinensische Organisation, aber das iranische Regime teile mit ihr vor allem den Hass auf Israel.

    Möglicherweise habe Iran und Hamas bei der Wahl des Zeitpunkts des Angriffs auch versucht, die Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien zu torpedieren, vermutet Geiger. Die Gefahr einer weiteren Eskalation sei zwar da, aber bis auf die Hamas wolle wohl niemand gerade einen großen Krieg im Nahen Osten. Selbst von der iranischen Führung gebe es deshalb gerade eher zurückhaltende Töne. Wie das aber nach einer möglichen israelischen Bodenoffensive aussehe, sei nicht einschätzbar, sagt Geiger. Würde auch noch die ebenfalls von Iran unterstützte Hisbollah Israel angreifen, "dann wäre das für Israel existenziell bedrohlich".

    Zum Live-Chat mit Alexandra Föderl-Schmid am 17.10. von 14 Uhr bis 15:30 Uhr kommen Sie HIER.

    Weitere Nachrichten: Scholz reist nach Israel, Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien, Oppositionserfolg bei Wahlen in Polen

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zusätzliches Audiomaterial über CBS

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    16 min
  • Pausenhof als Pulverfass: Wie Schulen mit dem Nahostkonflikt umgehen

    Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt in Deutschland viele Menschen. Und natürlich ist er auch ein Thema unter Schülerinnen und Schülern. Wie kann die Institution Schule damit angemessen umgehen?

    Die SZ-Bildungsexpertin Kathrin Müller-Lancé hat mit vielen Lehrerinnen und Lehrern gesprochen, die das Thema beschäftigt. "Ein Schulleiter aus Neukölln sagte zu mir", erzählt sie, "dass die Lage gerade sei wie eine aufgeladene Batterie oder wie ein Pulverfass." Doch Kathrin Müller-Lancé hat auch Lösungsvorschläge dafür angeschaut, wie Schulen besser auf den Krieg reagieren könnten.

    Weitere Nachrichten: Mehr Polizeischutz für jüdische Einrichtungen, EU vertagt Entscheidung über Unkrautvernichter Glyphosat, Schleuser-Transporter in Bayern verunglückt

    **Weiterlesen: **

    Vorfall an einer Berliner Schule: Der Nahostkonflikt auf dem Schulhof.

    Wie die Menschen in Israel und Gaza den Krieg erleben.

    Was steckt hinter den Plänen für ein “Netflix House”?

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Carlo Sarsky

    Zusätzliches Audiomaterial über DLF.

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    12 min
  • Scholz zu Israel: Einen Flächenbrand in Nahost verhindern

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Donnerstag in seiner Regierungserklärung im Bundestag klar an die Seite Israels gestellt. Dazu war auch der israelische Botschafter Ron Prosor im Bundestag zu Gast. Nach dem Kanzler sprachen weitere Abgeordneter aller Fraktionen. "Der Bundestag hat damit ein deutliches Zeichen der Solidarität nach Israel gesendet", sagt Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er hat die Reden im Bundestag beobachtet und ordnet ein: Wie konkret sind die Hilfsangebote der Bundesregierung für Israel? Und wie kann deutsche Diplomatie zum Frieden beitragen?

    Weitere Nachrichten: Erste Sonderflüge für deutsche Staatsbürger aus Israel, CSU und Freie Wähler beginnen Koalitionsgespräche nach Wahlen in Bayern

    **Weiterlesen und Weiterhören: **

    Regierungserklärung zum Krieg in Nahost: (Fast) Alle rücken zusammen.

    Angriff auf Israel: Wie der Terror sich den Weg bahnte. Eine Rekonstruktion.

    Podcast-Empfehlung: Söders Endspiel.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt.

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Jakob Arnu

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    12 min
  • Was der Krieg in Nahost für die Zivilbevölkerung in Gaza bedeutet

    Die Attacke der Hamas auf Israel ist so brutal wie nie zuvor. Und der israelische Gegenschlag trifft jetzt auch die palästinensische Zivilbevölkerung. Tausende Menschen sind im Gazastreifen auf der Flucht – und können den Angriffen trotzdem nicht entfliehen. Die SZ-Expertin Alexandra Föderl-Schmid sagt: "Eine so schlimme Situation haben auch die Menschen in Gaza noch nie erlebt."

    Gleichzeitig sagt sie aber auch, dass die Gewalt der Hamas in Israel beispiellos sei. "Es wurde eine Brutalität angewendet, die man bisher nur vom IS kennt". Egal wie der Krieg sich weiter entwickle - hohe Opferzahlen werde es vermutlich auf beiden Seiten geben.

    Weitere Nachrichten: Israel gründet Notstandsregierung, Selenskij wirbt bei der Nato für Flugabwehrsysteme, Bundesregierung will Abschiebungen erleichtern.

    Weiterlesen:

    Krieg in Nahost: Immer mehr Gräueltaten der Hamas gelangen an die Öffentlichkeit.

    Migration: Bundesregierung legt neues Gesetzespaket vor.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Franziska von Malsen

    Produktion: Annika Bingger

    Zusätzliches Audiomaterial über X@netanyahu.

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    14 min
  • Krieg in Nahost: Gibt es Hoffnung für die israelischen Geiseln in Gaza?

    Mindestens 800 Menschen wurden seit Samstagmorgen von den Terroristen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas in Israel ermordet. Zudem entführten die Terroristen zwischen 100 und 150 Menschen in den Gazastreifen. Palästinenser berichten bislang von mindestens 770 Toten durch israelische Luftangriffe. Ministerpräsident Netanjahu droht mit weiterer "schrecklicher" Vergeltung. 300 000 Reservisten wurden mobilisiert, der Gazastreifen soll vollständig blockiert werden.

    Das sei eine "gewaltige Drohkulisse", sagt SZ-Israel-Korrespondent Peter Münch. "Ob das dann tatsächlich eine Bodenoffensive, also eine Invasion wird, halte ich zwar für gut möglich, aber noch nicht für sicher." Der Gazastreifen sei eine "Art urbanes Dickicht", "ein Minenfeld", in dem es "nichts zu gewinnen" gebe. Auch gebe es für eine Invasion bislang noch keine überwölbende Strategie und kein klar definiertes Ziel. Für die Hamas seien die Geiselnahmen "eine maximale Demütigung für Israel". Zudem seien sie ein "Faustpfand", sagt Münch. Die Drohung, als Vergeltung einzelne Geiseln hinzurichten, sei sehr ernst zu nehmen.

    Den Link zum Podcast „Tatort Ostsee“ über die Sprengung der Ostseepipelines North Stream finden Sie HIER.

    Weitere Nachrichten: IWF senkt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland

    Weitere Nachrichten: IWF kürzt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Annika Bingger, Carlo Sarsky

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters

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    11 min
  • Nach der Wahl: Die CSU braucht dringend Antworten auf die AfD

    Bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die Union gewonnen. Die größte Wahlsiegerin in beiden Bundesländern aber ist die AfD: Erstmals in gleich zwei Landtagen westdeutscher Flächenländer werden die Rechtsausleger zu Oppositionsführern. Die Ampel-Parteien verlieren hingegen deutlich. "Das ist vor allem Ergebnis der Unzufriedenheit mit Berlin", sagt die SZ-Bayern-Redakteurin Katja Auer.

    In Bayern sei die AfD vor allem ein "notorisch zerstrittener Haufen, der überhaupt keine Sacharbeit gemacht hat, sondern hauptsächlich mit Parolen und Hetze aufgefallen ist". Aber auch "der Sprech" von Hubert Aiwanger in diesem Wahlkampf war stellenweise "extrem rechts", sagt Auer. Das Verhältnis von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder von der CSU zu seinem Wirtschaftsminister, dem Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger, sei auch deshalb seit längerem angespannt. Aber nicht nur die CSU müsse sich jetzt dringend überlegen, wie sie diesen Erfolgen begegne.

    Weitere Nachrichten: Israel unter Beschuss: Krieg im Nahen Osten, Erdbeben in Afghanistan, Wirtschaftsnobelpreis für Harvard-Professorin

    Die Reportage aus Israel finden Sie HIER.

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