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Die Autoindustrie leidet unter dem Handelsstreit, die Aktienkurse gehen tendenziell nach unten und viele Firmen in Deutschland streichen massenweise Arbeitsplätze: Alles sieht nach einer ernsthaften Konjunkturkrise aus. Die SPD will möglichst viele Entlassungen verhindern, deshalb hat jetzt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ein neues Gesetz vorgestellt, das "Arbeit-von-Morgen-Gesetz".
Damit will er Firmen helfen, die in der Kurzarbeit Beschäftigte weiterbilden. Wenn ein Unternehmen vor einem größeren Umbau steht und viele Mitarbeiter umschulen muss, will er das mit einem neuen Zuschuss fördern.
Caspar Busse ist Wirtschaftsredakteur bei der SZ. Im Podcast erklärt er, woher der jetzige Abschwung kommt und inwiefern ein Gesetz dagegen schützen kann. Letztendlich kommen in der jetzigen Krise zwei Punkte zusammen: Ein Konjunktureinbruch durch den Handelskrieg und ein langfristiger, schwieriger Strukturwandel.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
Am Samstagmorgen wurde Jeffrey Epstein tot in seiner Gefängniszelle gefunden, offenbar hat er sich dort selbst das Leben genommen. Der US-Unternehmer und Multimillionär soll mehr als 80 minderjährige Mädchen missbraucht und einen illegalen Menschenhandelsring aufgebaut haben. Dafür wurde er Anfang Juli festgenommen worden und angeklagt.
Können diese Vorwürfe gegen Epstein jetzt überhaupt noch aufgeklärt werden? Das beantwortet der US-Korrespondent Hubert Wetzel in dieser Folge von "Auf den Punkt". Er spricht auch über die Verschwörungstheorien, die schon jetzt über Epsteins Tod kursieren.
Weitere Themen: Proteste legen Hongkonger Flughafen lahm; Schulze will Müll vermeiden.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Reutes.
Anmerkung der Redaktion: Wir gestalten unsere Berichterstattung über Suizide bewusst zurückhaltend und verzichten, wo es möglich ist, auf Details. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen von Suizidgedanken, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge: telefonseelsorge.de. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die Regierung in Rom für gescheitert erklärt. Das hat wohl auch damit zu tun, dass Salvini selbst von Neuwahlen am meisten profitieren könnte. Und das, obwohl die aktuelle Regierung zischen Salvinis Lega und der Fünf-Sterne Bewegung alles andere als erfolgreich ist. Salvini scheint einfach nichts falsch machen zu können.
Wie schafft er das und wie genau hat er seine Partei in den vergangenen Jahren und Monaten so groß gemacht? Und kommt auf Italien nach Neuwahlen eine noch rechtere Regierung zu? Das erklärt der SZ-Italien-Experte Stefan Ulrich in dieser Folge.
Weitere Themen: Mützenich will SPD-Fraktionsvorsitz; Bayer will Vergleich bei Glyphosat-Klage; Türkei-Festnahmen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über die Facebook-Seite von Matteo Salvini und den Instagramm-Account von Heidi Klum.
Boris Johnson war nie ein Fan des über 500 Seiten schweren Scheidungsvertrags mit der Europäischen Union. Er will der EU selbst diktieren, was geht und was nicht.
Und der Backstop ist so ein Punkt. Er ist eigentlich nur eine Übergangslösung und soll verhindern, dass zwischen Irland und Nordirland eine harte Grenze mit Schlagbäumen und Zäunen entsteht. Dafür soll Nordirland im europäischen Binnenmarkt bleiben.
Für Johnson ist das inakzeptabel. Aber er ist nicht unumstritten. Die Labour-Partei überlegt, nach der Sommerpause ein Misstrauensvotum anzusetzen. Und währenddessen wartet die EU ab, was die Briten machen. Sie bleibt auf ihrem Standpunkt: Der Vertrag wird nicht mehr verändert. Zurecht, sagt Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Europa habe keine Bringschuld, London ist am Zug.
Weitere Themen: Weltklimarat stellt Sonderbericht vor, Hunderte Festnahmen in Kaschmir.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über UK Parliament und Reuters.
Zu viel Fleisch schadet unserer Gesundheit und unserem Klima. Denn die Tierzucht verbraucht Fläche, Energie und Wasser. Außerdem werden viele Tiere unter keinen guten Bedingungen gehalten.
Agrarpolitiker von Union, SPD und Grüne fordern deshalb, die Mehrwertsteuer für Fleisch anzuheben - von momentan sieben auf 19 Prozent. Fleisch, das bisher 5 Euro kostet, würde dann knapp 5,60 Euro kosten.
Vivien Timmler ist Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion. Im Podcast erklärt sie, wieso dieser Preisanstieg sogar kontraproduktiv sein könnte. Und was die Politik stattdessen tun sollte.
Vivien Timmler hat auch eine eigene Videokolumne über Nachhaltigkeit, die aktuelle Folge über Lebensmittelverschwendung finden Sie unter diesem Link.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
“Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen”. Das hat der CDU-Politiker Carsten Linnemann gesagt und damit eine große Debatte ausgelöst. Aber was fordert Linnemann denn genau? Und ist sein Vorschlag nur “populistischer Unfug” wie es seine Parteikollegin Karin Prien in der SZ gesagt hat?
Darüber spricht in dieser Folge Stefan Braun, SZ-Korrespondent in Berlin. Er erklärt, wie der CDU-Wirtschaftsexperte Linnemann politisch einzuschätzen ist und warum dessen Ton eine sachliche Diskussion zu einem wichtigen Thema verhindert hat.
Weitere Themen: Kaschmir-Konflikt spitzt sich zu; Anklage gegen ehemalige Fußballfunktionäre; Italien verschärft Gesetze gegen Seenotrettung.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Seit Monaten gehen in Hongkong die Menschen auf die Straße. Sie fordern mehr Demokratie und mehr Bürgerrechte. Um das durchzusetzen, haben die Demonstranten an diesem Montag zu einem Generalstreik aufgerufen.
Der Konflikt zwischen der Polizei und den Demonstranten eskaliert. Entscheidend ist jetzt, wie China reagiert: Wird Peking auf die Forderungen der Demonstranten eingehen oder macht der Staat seine Drohungen wahr und schickt chinesische Soldaten nach Hongkong?
China-Korrespondentin Lea Deuber war vor einigen Wochen in Hongkong und hätte wie viele Beobachter nicht gedacht, dass die Proteste so lange andauern. Im Podcast erklärt sie, wieso die Lage so eskaliert ist.
Weitere Themen: Kaufhof streicht Stellen, Trump fordert nach Massakern strengere Waffenkontrollen, Clemens Tönnies stellt sich Schalke-Ehrenrat
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters sowie Twitter.
Der INF-Vertrag war einer der wichtigsten Abrüstungsverträge zwischen den USA und Russland. Mit ihm wurde 1987 eine ganze Waffengattung quasi abgeschafft: die landgestützten Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von 500 bis etwa 5500 Kilometern. Die USA werfen Russland schon seit Jahren vor, den Vertrag zu missachten. Donald Trump hat ihn Anfang 2019 gekündigt und in der Nacht zum Freitag auslaufen lassen. Welche Konsequenzen hat das und wie will die NATO darauf reagieren?
Darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt". Gerade für Europa beginnt damit eine Phase der Unsicherheit, sagt Stefan Kornelius, Leiter der SZ-Außenpolitik. Aber der INF-Vertrag habe ohnehin nur Scheinsicherheit gegeben. Die Welt sei inzwischen deutlich komplexer.
Weitere Themen: Seehofer will Grenzkontrollen zur Schweiz; Grüne und Linke wollen Wälder retten; Frauen in Saudi-Arabien dürfen frei reisen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über die NATO.
Die amerikanische Notenbank Fed hat zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2008 ihren Leitzins gesenkt. Der Handelskrieg von Donald Trump mit China macht ihr Sorgen. Die Zentralbank sieht sich in der Pflicht, gegenzusteuern. Trump hat in Jerome Powell, dem Fed-Präsidenten, schon seit seinem Amtsantritt einen Lieblingsfeind gefunden. Der US-Präsident beschwert er sich über die Politik der Fed, die aus seiner Sicht die Zinsen viel zu hoch ansetzt.
Die Aussichten für die amerikanische Konjunktur, das deutet die Zinsentscheidung an, sind nicht unbedingt gut. Trumps Handelspolitik macht vielen Unternehmen Sorge. Die Inflation ist zu niedrig. Fast jeder zweite Finanzchef eines amerikanischen Unternehmens rechnet in den nächsten 12 Monaten mit einer Rezession. Auch die Europäer können sich auf rauere Zeiten einstellen, sagt SZ-Finanzredakteur Jan Willmroth.
Weitere Themen: Wohlfahrtsverband warnt vor Ungleichheit bei Kindern, Russland warnt USA, Bundesregierung will erweiterte DNA-Fahndung.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
In den vergangenen Monaten sind immer wieder Handelsschiffe im Golf von Oman attackiert worden. Vor gut einer Woche ist dann auch ein britischer Tanker von Iran festgesetzt worden. Und deswegen haben kurz darauf die Briten angeregt, man solle doch eine europäische Mission starten, um Handelsschiffe in dieser Meerenge zu schützen.
Dann aber kam Boris Johnson ins Amt und der sucht die Nähe von Donald Trump. Eine Marinemission, die brauche es auf jeden Fall. Aber ohne die Amerikaner werde diese nicht gelingen. Das wiederum gefällt Deutschland nicht. Denn das Handeln der USA wird in Berlin sehr kritisch gesehen. Die Bundesregierung will die Strategie des maximalen Drucks, den Donald Trump auf Teheran ausübt, nicht mittragen. Vor allem die Sozialdemokraten wollen mit aller Macht verhindern, gemeinsame Sache mit Trump zu machen, erklärt Mike Szymanski. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent sagt, die SPD stecke in einem schwierigem, aber verständlichem Dilemma.
Weitere Themen: Stadler vor Gericht, Italien lässt Geflüchtete anlegen, Israel genehmigt 700 palästinensische Häuser im Westjordanland.
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