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Nach der Wahl sondieren Gelbe und Grüne für eine Ampel. Gibt es jetzt einen Aufbruch oder doch nur ein Feilschen um den kleinsten gemeinsamen Nenner? Übernehmen die Kleinen das Ruder? Und wie passt das überhaupt zusammen: Grüne und FDP? Ist eine Ampel das richtige Bündnis für die Herausforderungen, vor denen Deutschland jetzt steht? Oder kommt am Ende doch noch irgendwie Jamaika hinten raus?
Darüber diskutieren wir in "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, diese Woche mit Ralf Fücks vom Thinktank Zentrum Liberale Moderne. Fücks war selbst einmal Grünenpolitiker und hat bei der ersten Ampel überhaupt mitgemacht, die es in Deutschland gab, in den Neunzigerjahren in Bremen.
In "Das Politikteil" erzählt Fücks, warum Gelb und Grün besser zusammenpassen, als es lange schien, und worin die Fallstricke für eine Ampel liegen könnten. Er plädiert für eine "Eigentümergesellschaft" und eine "flexible Schuldenbremse" und macht deutlich, dass auch in einer rot-grün-gelben Koalition nicht alles über den Staat laufen darf. Fücks sagt: "Weitere vier Jahre Problemverschiebung und -verwaltung darf es nicht geben." Er warnt die Grünen zugleich davor, es mit der Begrünung der Bürger zu übertreiben, denn: "Wenn wir die ökologische Frage zu sehr privatisieren, gibt's einen Backlash." Fücks erklärt auch, warum der Satz "Mit dem Klima kann man nicht verhandeln" für ihn ein Flop ist.
In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde über ein Thema. Abwechselnd moderieren Marc Brost und Ileana Grabitz und Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt.
Ab dem 15.1.2025 Teile des Archivs von "Das Politikteil" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Am Tag eins nach der Bundestagswahl ist die Frage, wer das Land künftig regieren wird, noch völlig offen. In einer LIVE-Sonderausgabe von „Das Politikteil“ diskutieren wir mit dem renommierten Denker Herfried Münkler die in mehrfacher Hinsicht überraschenden Ergebnisse der Wahl – vom Niedergang der Union über die plötzlichen Annäherungsversuche von FDP und Grünen bis hin zur Frage, warum das Klimathema bei den Wählern und Wählerinnen so deutlich weniger verfing als erwartet.
Zudem sprechen wir über die großen außenpolitischen Aufgaben, die vor der neuen Regierung liegen und diskutieren über die anhaltende Erosion der Volksparteien – und was diese über den Zustand der deutschen Demokratie bedeutet. „Die Ära der Kanzlerdemokratie ist vorbei“, ist Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik, überzeugt.
In Das Politikteil sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde lang über ein Thema. Im Wechsel moderieren Ileana Grabitz mit Marc Brost und Tina Hildebrandt mit Heinrich Wefing.
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In der Woche vor der Wahl sprechen wir in Das Politikteil über grüne Ampel-Fantasien, schwarze Alpträume und rote Hoffnungen. Werden die Grünen wie so oft wieder nur Trainingsweltmeister und bei der Wahl womöglich sogar unter 14 Prozent abrutschen? Was ist vom konservativen Schreckgespenst einer rot-grün-roten Linksfront zu halten? Und was wird aus der Union, wenn sie nach 16 Jahren die Macht verlieren sollte?
In der letzten Folge vor der Bundestagswahl bleiben die Politikteil-Moderatoren und -Moderatorinnen Tina Hildebrand, Ileana Grabitz, Marc Brost und Heinrich Wefing ausnahmsweise unter sich und trinken sich Mut an für den Wahlabend. Es werden Wetten abgeschlossen, Oscars verliehen und letzte Prognosen geprostet.
In Das Politikteil sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde lang über ein Thema. Normalerweise moderieren Ileana Grabitz mit Marc Brost und Tina Hildebrandt mit Heinrich Wefing. Aber was ist schon normal bei einer Wahl wie dieser?
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Seit zwanzig Jahren reist ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer regelmäßig nach Afghanistan. Auf abenteuerlichen Umwegen ist er jetzt wieder nach Kabul gelangt. In der neuen Folge von Das Politikteil, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, erzählt er, wie sich die Stadt verändert hat, seit die Taliban die Kontrolle übernommen haben: Die Ministerien sind leer, die endlosen Staus haben sich aufgelöst, der Hunger wächst. Und "viele Frauen sind dem Zusammenbruch nahe".
Wolfgang Bauer beschreibt einen Staat in Agonie. Er analysiert, warum so viele Menschen in Afghanistan fassungslos auf die provisorische neue Regierung blicken, in der sich offenbar die radikalsten Kräfte durchsetzen, und wie sich der Aggregatzustand der Angst verändert hat. Aber Bauer sagt auch, warum man jetzt trotz allem mit den Taliban reden muss. Und er ist sicher: "Nein, es war nicht alles vergebens."
Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl ist FDP-Chef Christian Lindner in einer bemerkenswerten Situation: Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik gab es so viele Koalitionsmöglichkeiten, und ausgerechnet die FDP könnte nach der Wahl sogenannte Königsmacherin werden – die Partei nämlich, die SPD, Grüne und die Union dringend brauchen, um überhaupt eine regierungsfähige Koalition bilden zu können. Sei es die Ampel, Jamaika oder die Deutschlandkoalition.
In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Anna Mayr, Politikredakteurin bei der ZEIT, darüber, welche Strategie die FDP verfolgt, wo für Christian Lindner die Grenzen des Verhandelbaren verlaufen – und was für ein Mensch der Parteichef eigentlich ist. Anna Mayr hat für die aktuelle ZEIT den Versuch einer Annäherung an Lindner unternommen – jenen Mann, über den "man alles weiß, aber im Grunde nichts", wie sie schreibt.
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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In "Das Politikteil" sprechen wir dieses Mal mit dem Schriftsteller Ferdinand von Schirach live bei der ZEIT-Veranstaltung ZEIT für Demokratie über seinen Aufruf für sechs neue einklagbare Bürgerrrechte.
Schirach erklärt, warum Lügen in der Politik wie im Leben unvermeidlich sind, systematische Politiker-Lügen aber von europäischen Gerichten unterbunden werden sollten. Der Schriftsteller, dessen Bücher wie "Terror, "Gott" oder "Schuld" in Theaterstücken und TV-Filmen adaptiert wurden, erläutert, wie wir uns gegen die Macht großer Tech-Konzerne zur Wehr setzen können und müssen und warum Politik nicht immer die große Erzählung braucht, sondern manchmal einfach die richtigen Technologien. Er sagt, dass Demokratie nicht bedeutet, dass der oder die Beste gewinnt und berichtet, warum ihn der Wahlkampf bislang enttäuscht hat.
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast - und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Trotz Hochwasserkatastrophe, brennender Wälder in Südeuropa und eines alarmierenden Weltklimaberichts spielt die Klimapolitik im aktuellen Bundestagswahlkampf kaum eine Rolle. Ist die Politik einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt oder wird sie zu stark von zukunftsvergessenen Boomern dominiert, die sich nicht darum scheren, wie sie unseren Planeten hinterlassen?
Laut Mobilitäts- und Zukunftsforscher Stephan Rammler riskiert die Politik mit dieser Ignoranz den gewaltsamen Widerstand junger Generationen. In der neuen Folge von "Das Politikteil" erklärt der Experte, warum die fehlende Generationssolidarität zu einer Radikalisierung des Klimaaktivismus führen könnte. Ihm zufolge bleiben der jungen Generation immer weniger Möglichkeiten, ihre Interessen auf parlamentarischem Weg zu vertreten. Er hält es daher für möglich "dass eine grüne Brigade entsteht, wenn die junge Generation weiterhin so sträflich und brutal von der Politik ignoriert wird". Und so diskutieren wir mit ihm, was notwendig ist, um der jüngeren Generation mehr Gehör zu verschaffen. Welche Form des politischen Widerstands legitim ist und ab wann Klimaaktivismus gefährlich wird.
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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In dieser Woche haben die dramatischen Ereignisse in Afghanistan alles beherrscht – doch die Bundeskanzlerin war während all dem seltsam still. Und das passt dann wiederum ganz gut zur Gesamtstimmung in diesen Tagen, zum Ende ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft, die irgendwie ausgleitet und in der es immer stiller wird um Merkel – während die Welt nicht stillsteht, die Krisen weitergehen und immer neue Katastrophen dazukommen.
Bernd Ulrich kennt und begleitet die Kanzlerin seit Jahren. Er hat den Aufstieg Angela Merkel aus der Nähe beobachtet, ebenso ihre Rolle als Krisenmanagerin der Republik. Um was ging es Merkel in ihrer Kanzlerschaft wirklich? Welchen Anteil hat sie am Niedergang der CDU? Warum blieb sie in der Klimapolitik hinter den eigenen Zielen und Ansprüchen zurück? Und wird das Afghanistan-Drama die Bilanz der Kanzlerin grundlegend verändern?
In der neuen Folge von "Das Politikteil" analysiert ZEIT-Vizechefredakteur Bernd Ulrich gemeinsam mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Marc Brost die Ära Merkel. Er berichtet von persönlichen Begegnungen und den wichtigsten politischen Momenten dieser Kanzlerschaft.
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Nur wenige Wochen ist es her, dass Amerikaner und Deutsche ihren Afghanistan-Einsatz nach 20 Jahren beendeten – und die Lage vor Ort könnte dramatischer nicht sein: Die Taliban erobern eine Provinzhauptstadt nach der anderen, Afghanen fliehen aus ihrer Heimat, alle Hoffnungen, das Land könnte demokratisiert, die Schreckensherrschaft der Taliban mithilfe des Westens gebrochen werden, sind verflogen.
In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir gemeinsam mit Hasnain Kazim, der vier Jahre Korrespondent in der Region war, die existenziellen Fragen, die sich auch die Bundesregierung dieser Tage stellen muss. Ist die Bundeswehr zu früh abgezogen? War es von Anfang an eine irrige Annahme, der Westen könnte von extern Nation-Building in Afghanistan betreiben? Und vor allem: Was kann man nun tun, um das islamistische Regime zu stoppen und den Menschen vor Ort zu helfen?
"Der Abzug der Truppen aus Afghanistan zum jetzigen Zeitpunkt war ein absoluter Fehler", sagt Kazim. "Wenn die Taliban Afghanistan regieren, verleiht das Islamisten weltweit einen Motivationsschub." Hasnain Kazim ist Autor von ZEIT ONLINE, war von 2009 bis 2013 Spiegel-Korrespondent in Pakistan und lebt heute als freier Autor in Wien.
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Die Corona-Inzidenzen steigen wieder langsam, aber sicher. Die Politik streitet darüber, ob es eine Impfpflicht geben muss und ob man Kinder impfen sollte. Am nächsten Dienstag trifft sich die Bundeskanzlerin wieder mit den Ministerpräsidenten, um darüber zu sprechen, ob der politische Druck wieder verstärkt werden muss.
Mit Andreas Sentker, dem langjährigen Leiter des Ressorts Wissen bei der ZEIT, sprechen wir im Podcast "Das Politikteil" darüber, ob eine Impfpflicht sinnvoll ist, ob man seine Kinder guten Gewissens impfen kann, warum die Wissenschaft sich trotz vieler Irrtümer immer verbessert und wie wir uns auf den Herbst vorbereiten sollen.
Sentker erklärt, warum er als Wissenschaftler volles Vertrauen in die verfügbaren Impfstoffe hat, Langzeitfolgen beim Impfen praktisch für ausgeschlossen hält – aber trotzdem nicht für eine Impfpflicht ist. Der studierte Biologe sagt, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass die Maßnahmen im Herbst wieder schärfer werden müssen, die Pandemie noch lange nicht vorbei sein wird – und erklärt, warum er trotzdem Grund für Optimismus sieht.
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