Die fünfte Schweiz

Die fünfte Schweiz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Die fünfte Schweiz episodes

  • Familie Bürgi in Dubai
    Familie Bürgi lebt seit zehn Jahren in Dubai, der grössten Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dubai bietet vielmehr als nur Luxusläden oder ein pulsierendes Nachtleben, weiss Nicole Bürgi: «Die Wüste rund um die Stadt ist einzigartig und faszinierend. Wir machen viele Ausflüge dorthin.» Nicole Bürgi aus Stein am Rhein (SH) hat sich an das Leben in der Wüste gewöhnt. Seit zehn Jahren lebt die Familie Bürgi in Dubai, der grössten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Ihr Mann ist Pilot Emirates Air, sie ist Bibliothekarin an einer internationalen Schule. Die künstliche Wüstenstadt bietet neben Luxusläden, glamourösen Hotelkomplexen noch vieles mehr, weisst die 48-Jährige: «Wir machen viele Ausflüge an den Strand. Ab und zu machen wir einen Grillabend in der Wüste unter freiem Sternenhimmel.» Mit Einheimischen befreundet zu sein, sei aber schwierig: «Die Emiraten bleiben lieber unter sich.» Die Bürgis haben einen internationalen Freundeskreis. Töchter Joana und Lorena lernen in der Schule von klein auf Arabisch.
    13 min
  • Marianne Lindner-Köhler – Eine Schweizerin in Bayern
    Marianne Lindner ist zweifache Mutter, leidenschaftliche Bloggerin und Slam Poetin. Vor zehn Jahren hat sie die Liebe nach Puchheim in Oberbayern gelockt. Der richtige Bauchentscheid, sagt die 36-jährige aus Lausen im Baselland: «Es war richtig, für die Liebe 400 Kilometer weit weg zu ziehen». Seit zehn Jahren ist Puchheim bei München das zu Hause von Marianne Lindner-Köhler. Ehemann Stefan und Ihre beiden Kinder können stolz auf «Mama» sein. Die 36-jährige aus dem Waldenburgertal (BL) ist als Schweizer Slam Poetin auf deutschen Bühnen unterwegs. Es sind witzige und scharfzüngige Texte aus ihrem Alltag: «Ich spreche von Elternabenden, wo man hofft, dass der Popo nicht auf den kleinen Kinderstühlen einschläft.» Neben der Bühne hält die gelernte Masseurin Vorträge zur gesunden Ernährung bei Kindern.
    18 min
  • Svenja Berger – für die Liebe nach Dänemark
    Was bewegt einen Grossstadtmenschen dazu, in einen ländlichen Ort nach Dänemark zu ziehen? Die Liebe. Svenja Berger lebt seit einem Jahr bei ihrem Freund in Egtved in Ostjütland. Die offene und unkomplizierte Art der Skandinavier hat die 21-Jährige verzaubert. Svenja Berger lebt seit einem Jahr bei ihrem Freund in Egtved in Ostjütland. In der kleinen und verträumten Ortschaft ist zwar nicht viel los, trotzdem wird es der St. Gallerin kaum langweilig: «In der Freizeit reite ich auf meiner Stute «Chili». Sie hält mich auf Trab.» Sonst lernt die 21-Jährige eifrig für ihre Abschlussprüfung. Die angehende Verhaltenstherapeutin von Tieren, möchte in Egtved ihre eigene Praxis eröffnen: «Ich vermittle zwischen Tieren und Menschen. Meistens müssen sich die Menschen ändern, um die Tiere zu verstehen.»
    16 min
  • Matthias Huber schätzt die Multikulturalität Londons
    Matthias Huber aus dem Kanton Baselland wollte schon immer einmal im Ausland wohnen, «irgendwo» im englischen Sprachraum. An der Fussball-Euro in Portugal lernte er seine heutige Frau kennen. Zusammen zogen sie nach London. Beide arbeiten in der Vermögensverwaltung. Fünf Jahre lang trainierte Hobbysportler Huber in einer Londoner Amateurfussballmannschaft. Er war damals der einzige Weisse im Team, was in anfänglich irritierte und was er aber bald zu schätzen wusste, weil: In London trifft sich ja schliesslich die ganze Welt.
    Eines Tages möchte er die englische Staatsbürgerschaft beantragen. Vorläufig schaut er gespannt auf den Ausgang des Brexit. Was auch nach dem Brexit in London gleich bleiben wird, ist der wöchentliche Besuch des Pubs am Donnerstagabend mit seinen Kollegen.
    13 min
  • Barbara Schoch (Argentinien) schläft lieber draussen als drinnen
    Barbara Schoch (69) lebt seit 34 Jahren im Nordosten von Argentinien. Unkompliziert, vielseitig und anpackend, ist sie nicht der Typ, der am Bürotisch sitzt. Sie ist in Zürich aufgewachsen und ausgebildete Kindergärtnerin. Sozialarbeit an allen Ecken und Enden
    In ihrer Wahlheimat Argentinien ist sie im Sozialbereich vielfältig unterwegs, leitet eine bilinguale Primarschule mit Kindergarten für Mbya-Guaraní Aborigines. Sie gibt Koch- und Strickkurse, erteilt ein paar Kindern Deutschunterricht, leitet eine Spielgruppe für 2-4jährige Kinder und organisiert jedes zweite Jahr ein vierwöchiges Pfadilager im Urwald für die Dorfjugend.
    Villa Kunterbunt
    Barbara Schoch lebt zusammen mit ihrem erwachsenen Sohn in einem abbruchreifen Haus, das sie scherzhaft 'Villa Kunterbunt' nennt. Passend dazu reitet sie und schläft am liebsten draussen in einer Hängematte.
    Sich als Frau behaupten
    Sie bezeichnet sich selber als starrköpfig, aber nicht als Frauenrechtlertyp, aber sie verfolge ihren Weg im Land der Machos.
    17 min
  • René von Gunten macht ganz Hollywood fit
    In Hollywood ist ein perfektes Aussehen die halbe Miete. Für René von Gunten und seine Frau, ist es der ideale Ort zum Leben. Der Ernährungscoach berät seit acht Jahren Stars und Sternchen in der Stadt der Engel. Sich richtig zu ernähren, hat ihm persönlich das Leben gerettet. René von Gunten ist ein begeisterter Sportler. Der Berner Oberländer lebte viele Jahre einen Lebensstil, der eigentlich gesund sein sollte. Trotz ausgewogener Nahrung und viel Bewegung, ging es ihm in der Vergangenheit gesundheitlich immer schlechter: «Ich litt unwissend an einer Insulinunverträglichkeit und wäre beinahe gestorben.» Die Ärzte konnte ihm keine Ursache nennen: «Es blieb mir nur eine Lösung, ich musste selber Experte werden, um die Antwort zu finden.»
    Sein Schicksal zum Beruf gemacht
    Sein Schicksal führte ihn zu seiner Geschäftsidee. René von Gunten ist heute ausgebildeter Ernährungscoach und beratet Prominente aus Hollywood und Menschen aus aller Welt.
    14 min
  • Johanna Kawwas-Schnydrig feiert Weihnachten in Bethlehem
    Johanna Kawwas-Schnydrig reiste 1970 als Krankenschwester nach Bethlehem im Palästinensischen Autonomiegebiet. Dort arbeitete sie im «Caritas Baby Hospital». Es ist das einzige Kinderspital im ganzen Westjordanland. Bis heute engagiert sich die Aargauerin mit Herzblut für Kinder und Mütter. Johanna Kawwas-Schnydrig ist eine bemerkenswerte Frau. 1970 kam sie als junge Krankenschwester nach Bethlehem. Ihr Onkel gründete in den 1950er Jahren das erste Kinderspital im Westjordanland. Mehr als zwanzig Jahre leitete sie dort die Pflegerinnen- und Mütterschule. Und auch heute noch macht sie Familienbesuche und bildet aus: «Für mich gibt es kein Pensionsalter. Ich arbeite gerne mit den Kindern und Frauen zusammen.»
    Ihr Mann Michel ist Palästinenser. Trotz der politisch unsicheren Lage fühlt sich die vierfache Grossmutter hingezogen zu Bethlehem: «Die Energie hat von Anfang an gestimmt.» Weihnachten feiert die ganze Familie zusammen: «Mit meinen Enkelkindern backe ich immer «Mailänderli». Das ist ein Stück Schweizer Tradition bei uns.»
    13 min
  • Franziska Simo hilft Waisenkindern das Leben zu meistern
    Eigentlich wollte Franziska Simo nur für drei Monate nach Rumänien. Daraus wurden zwanzig Jahre. Die gelernte Arztgehilfin lebt in Miercurea Ciuc, im östlichen Teil der Region Siebenbürgen in Rumänien. Die 45-Jährige nimmt Pflegekinder bei sich auf und gibt ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft. Franziska Simo war es zu langweilig in der Schweiz und wollte deshalb etwas bewegen im Leben. Die Belperin meldete sich bei einer kleinen Hilfsorganisation und reiste nach Rumänien. Als Praktikantin betreute sie damals an Aids erkrankte Kinder und lernte dabei ihren heutigen Ehemann kennen. Aus den geplanten drei Monaten sind zwanzig Jahre geworden: «Kindern zu helfen, hat mir komplett den Ärmel reingezogen.»
    Neben ihren eigenen drei Kindern betreut Franziska Simo fünf Pflegekinder. Es sind Halbwaisen, die aus zerrütteten Familienverhältnissen stammen. Am schönsten sei es, wenn sich alle Kinder wohl bei ihr fühlen: «Meine eigenen Kinder kriegen keinen Extrabonus. Alle werden gleichbehandelt, darum sind sie so eine tolle Rasselbande.»
    12 min
  • Barbara und Tadashi Inui: Liebe verbindet Kulturen
    Auf einer Reise durch Finnland lernte Babara Inui ihren Mann Tadashi Inui kennen. Der Liebe wegen zog sie vor 31 Jahren zu ihm nach Japan. Trotz unterschiedlichen Kulturen gehen die beiden bis heute durch dick und dünn. Am Anfang war es nicht einfach für Barbara Inui. Die japanische Kultur sei halt schon ganz anders: «Für mich war es ein Kulturschock. Es ist nicht leicht, hinter die Fassade zu blicken. Die Japaner zeigen kaum ihre Gefühle.»
    Zusammen mit ihrem Mann und dessen Familie lebt Barbara Inui in Oyodo, in der Präfektur Nara. Es sei normal, mit der Schwiegermutter unter einem Dach zu leben, sagt die 56-Jährige: «Wir haben ein grösseres Grundstück, so verteilen wir uns gut. Mit meiner Schwiegermutter habe ich ein gutes Verhältnis.»
    Die Gegend ist bekannt für seine Kirschblütenbäume und duftendes Zedernholz. Barbara Inui gibt Deutsch- und Englischunterricht. Ihr Mann Tadashi Inui führt eine Privatschule.
    15 min
  • Andreas Ziegler – Unternehmer und Kulturveranstalter in Mosambik
    Seit vier Jahren lebt der Berner Seeländer Andreas Ziegler im Maputo, im Südosten Afrikas. Heute vertreibt er Solarsysteme in der Hauptstadt von Mosambik. Seine Frau Stella Mendonça ist eine gefragte Sopranistin. Zusammen haben sie das erste Musikkonservatorium des Landes aufgebaut.In Mosambik läuft der Alltag ganz anders, sagt Andreas Ziegler: «Hier zu leben braucht Nerven aus Stahl. Und so mache ich keine Pläne wenn der Tag anfängt.» Früher verkaufte er Luxusuhren auf der ganzen Welt. Vor vier Jahren kam er mit seiner Frau nach Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Seine Frau Stella Mendonça lernte der 55-Jährige in Bern kennen. Dass die ausgebildete Sopranistin eines Tages wieder in ihre Heimat zurückgehen wird, wusste er: «Ich bin viel herum gereist auf der Welt und kann mich überall gut anpassen. Darum war es für mich klar mit zu gehen.»«Mein Herz schlägt für die Kultur»Der Solarunternehmer aus dem Berner Seeland ist zeitgleich auch Konzertveranstalter mit Herzblut. Andreas Ziegler und seine Frau Stella Mendonça haben in Maputo das erste Musikkonservatorium des Landes aufgebaut: «Wir veranstalten viele klassische Konzerte und bilden Musikstudenten aus.»
    14 min

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