Einfach natürlich Gärtnern

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Einfach natürlich Gärtnern episodes

  • Garten-Check Oktober
    Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat?

    Garten-Check Oktober

    Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den Oktober.

    Gemüsegarten

    • Auf freie Beete Gründüngung aussäen, wie Senf
    • Oder mindestens Laub als Schutz ausbreiten
    • Aussäen kannst du noch
      • Radieschen
      • Wintersalate
      • Wintersteckzwiebeln
      • Winterspinat
      • Knoblauch stecken
      • Obstgarten

        • Gehölze pflanzen, Stützpfähle nicht vergessen
        • Fruchtmumien entfernen, Fallobst aufsammeln
        • Herbsthimbeeren nach der Ernte schneiden
        • Ziergarten

          • Rasen mähen, solange er noch wächst
          • Spätestens jetzt Azet HerbstRasenDünger ausbringen
          • Neuanlage Rasen in milden Lagen noch möglich
          • Laub vom Rasen runterharken und in Beeten ausbreiten
          • Balkon winterfest machen, bei Frostgefahr Kübel ins Winterquartier bringen oder frostsicher verpacken
          • Blumenzwiebeln und -knollen pflanzen
          • Stauden teilen bzw. neu pflanzen
          • Knollen von Dahlien, Montbretien und Gladiolen aus dem Boden holen
          • Sonstiges

            • Der einzig sinnvolle Herbstputz im Garten: Geräte reinigen, reparieren und pflegen
            • Wasser abstellen bei Frostgefahr
            • Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet [email protected]

              Aber natürlich könnt ihr uns auch über www.neudorff.com erreichen, und dort stöbern nach noch mehr Gartentipps.

              3 min
            • Herbstputz im Garten - oder nicht?
              Was ist denn im Herbst überhaupt im Garten zu tun? Und was verschiebe ich besser aufs Frühjahr?

              Herbstputz im Garten – oder nicht?

              Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.com

              Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

              Welche Arbeiten stehen im Herbst im Garten an?

              • Viele denken: Jetzt muss der Garten „winterfest“ und ordentlich gemacht werden.
              • Also Laub weg, Stauden abschneiden, Beete blank räumen.
              • Aber - Weniger ist mehr. Vieles, was unordentlich aussieht, hat noch einen Job.
              • Der Garten muss vor dem Winter nicht aussehen wie frisch gesaugt.
              • Warum ist ein bisschen Unordnung sogar gut?

                • Laub schützt den Boden.
                • Abgestorbene Pflanzenteile bieten Tieren Verstecke und Winterquartiere.
                • Samenstände liefern Vögeln Nahrung.
                • Pflanzenreste werden nach und nach zu Humus zersetzt und kommen dem Boden wieder zugute.
                • Laub- und Reisighaufen auch für Igel interessant.
                • Mögliche Winterquartiere deshalb nicht mitten im Winter auseinandernehmen.
                • Nicht jedes Blatt aus der letzten Ecke herauspusten.
                • Viele Gartenbereiche dürfen einfach in Ruhe gelassen werden.
                • Zum Klassiker: Wo muss Laub weg und wo darf es bleiben?

                  • Laub muss weg von den Blättern von immergrünen Pflanzen (Licht), Wegen und Treppen (Rutschgefahr).
                  • Unbedingt auch vom Rasen runter, sonst fehlt den Gräsern Licht und Luft.
                  • Super-praktisch, wer einen Rasenmäher mit Auffangkorb hat: Laub mit dem Rasenschnitt zusammen im Korb fangen, das zersetzt sich im Kompost sehr gut, oder auch auf den Beeten
                  • Laub muss nicht in die Tonne.
                  • Kann auf Staudenbeete oder unter Gehölze.
                  • Mulch hält Feuchtigkeit im Boden und schützt vor Verschlämmung und Erosion.
                  • Gesundes Laub kann auch in Maßen auf den Kompost.
                  • Kann ich im Herbst wirklich einfach alles auf die Beete werfen und damit mulchen?

                    • Nur gesundes Material.
                    • Nicht zu dick und nicht als nassen Klumpen aufschichten.
                    • Keine Unkräuter mit Samen oder Wurzelunkräuter wie Giersch oder Ackerschachtelhalm
                    • Wie pflegt man Stauden im Herbst?

                      • Gar nicht. Die meisten Stauden dürfen stehen bleiben.
                      • Rückschnitt erst vor dem neuen Austrieb im Frühjahr.
                      • Kleine Tiere überwintern in und an den Stängeln.
                      • Samenstände bieten Nahrung für Vögel.
                      • Trockene Pflanzenteile schützen die Pflanze vor Frost.
                      • Und mit Raureif sehen sie oft richtig schön aus (Sonnenhut, Fetthenne oder Astern).
                      • Welche Pflege brauchen Rosen?

                        • Kein Herbstschnitt.
                        • Nur sehr lange Triebe etwas einkürzen, wenn sie bei Wind Schaden nehmen könnten.
                        • Befallene Blätter (z.B. Sternrußtau oder Rost) entfernen.
                        • Auch abgefallene kranke Blätter unter den Pflanzen aufsammeln.
                        • Im November anhäufeln, um die Veredelungsstelle zu schützen (nicht bei wurzelechten Rosen)
                        • Was gilt bei (Obst-)Gehölzen?

                          • Nicht pauschal schneiden, nur weil Herbst ist.
                          • Weg müssen kranke Blätter, Triebe und Früchte.
                          • Bedeutet z.B. Apfelschorf-Laub entfernen.
                          • Vertrocknete Früchte am Baum, sogenannte Fruchtmumien, abnehmen und ab in die Biotonne.
                          • Solches Material kann Krankheitserreger über den Winter tragen.
                          • Wichtig für Anfänger: Braunes Laub heißt im Herbst nicht automatisch krank.
                          • Verdächtig sind eher: Flecken, Beläge, Pusteln, ungewöhnlich früher starker Blattfall.
                          • Im Zweifel erst bestimmen, bevor alles entsorgt wird.
                          • Welche Pflanzen brauchen Winterschutz und wie schützt man sie richtig?

                            • Frisch gepflanzte bzw. empfindliche Pflanzen.
                            • z. B. Feigen, Artischocken.
                            • Wurzelbereich mulchen.
                            • Obenrum luftdurchlässig schützen, z.B. Jute oder Gärtnervlies.
                            • Keine Plastikfolie rund um die Pflanzen, darunter kann sich Feuchtigkeit sammeln
                            • Kann Fäulnis und Pilzprobleme fördern.
                            • Was ist bei Kübelpflanzen wichtig?

                              • Nicht winterharte Kübelpflanzen vor dem ersten Frost ins Winterquartier.
                              • Faustregel für die meisten Kübelpflanzen: reinholen, wenn nachts häufiger unter 5-8 Grad.
                              • Auch eigentlich winterharte Pflanzen im Kübel schützen.
                              • Im Topf sind Wurzeln Frost stärker ausgesetzt als im Beet.
                              • Kübel geschützt auf eine isolierende Unterlage stellen (Holz, Styropor).
                              • Gefäß bei Bedarf ummanteln.
                              • Immergrüne Kübelpflanzen an frostfreien Tagen gelegentlich gießen (Verdunstung).
                              • Ist der faule Gärtner im Herbst der bessere Gärtner?

                                • An manchen Stellen tatsächlich.
                                • Stauden stehen lassen. Laub sinnvoll verteilen. Totholz und ruhige Ecken dulden. Nicht jeden Quadratmeter blank harken.
                                • Aber: ist strategische Faulheit.
                                • Krankes raus.
                                • Empfindliches schützen.
                                • Rutschige Wege freihalten.
                                • Ein guter Herbstgärtner liegt nicht komplett auf dem Sofa.
                                • Aber vielleicht ein bisschen früher.
                                • Wo darf man sich beim Herbstputz richtig austoben?

                                  • Bei den Gartengeräten!

                                  • Erde und Pflanzenreste mit Seifenwasser und Topfkratzer entfernen.

                                  • Auf Schäden kontrollieren.

                                  • Schrauben nachziehen.

                                  • Stumpfe Schneiden schärfen.

                                  • Rostige Geräte mit Stahlwolle oder Schleifpapier von Rost befreien. Nach dem Trocknen einölen.

                                  • Holzstiele mit feuchtem Lappen reinigen. Raue Stellen mit Schleifschwamm glätten. Nach dem Trocknen einölen.

                                  • Gartenscheren besonders sorgfältig reinigen wegen Krankheitserregern.

                                  • Grundstoff Essig ist auch zur Desinfektion von Garten-Schneidewerkzeugen genehmigt.

                                  • Gebrauchsanweisung beachten.

                                  • Elektrische und motorgetriebene Werkzeuge nach Gebrauchsanleitung warten.

                                  • Gartenschläuche, Gießgeräte und frostempfindliches Zubehör ebenfalls kontrollieren und frostsicher verstauen.

                                  • Außenwasserhähne nicht vergessen.

                                  • Dann ist wenigstens eine Ecke im Garten blitzblank.

                                  • 3 Tipps

                                    • Gesundes darf bleiben.
                                    • Krankes muss raus.
                                    • Putzfimmel? Geh an die Gartengeräte!
                                    • 17 min
                                    • Schnell im Beet - Feldsalat aussäen
                                      Der leckerste Wintersalat, frisch aus dem Garten

                                      Schnell im Beet: Feldsalat aussäen

                                      Hallo ihr Gartenmenschen, \

                                      hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege.

                                      Heute geht’s um Feldsalat – ist ja sehr lecker! Kann man den wirklich jetzt noch aussäen?

                                      • Auf jeden Fall. Das geht von Mitte Juli bis Anfang September – ich habe aber schon mal Anfang Oktober ausgesät, und das hat auch geklappt. Wenn man Pech hat, erntet man dann erst im Frühjahr!
                                      • Das Beet war halt früher nicht frei….
                                      • Mein Vater nannte ihn übrigens immer Rapünzchen!
                                      • Gute Kultur für Herbst, weil Beete langsam leerer werden
                                      • Hat der besondere Ansprüche an irgendwas?

                                        • Sonnig darf es gern sein, und bitte gern feucht. Sonst ist er unempfindlich
                                        • Allerdings muss man sich ums Unkraut kümmern, sonst wird er überwuchert
                                        • Und gut ist auch, wenn man bei späterer Aussaat auf mehltau-resistente und frostfeste Sorten achtet.
                                        • Wie gehe ich denn da vor?

                                          • Erstmal Beet leerräumen, lockern und feinkrümelig kriegen – siehe Episode dazu!
                                          • Und dann Reihe ziehen mit einer Hacke, ca 1 cm tief, und aussäen. Abstand der Pflänzchen ca. 10 cm sein, wobei ich sie dichter säe, denn ich mag sie gern klein
                                          • Danach die Reihe schließen und andrücken, das geht auch mit der flachen Hacke
                                          • Wer es wilder mag, kann auch einfach die Samen breitwürfig ausstreuen und einharken. Aber- ich finde das macht die Unkrautbekämpfung schwieriger, weil ich nicht hacken kann.
                                          • Danach gießen – und gut
                                          • Mein Extra-Tipp: wer nicht viel Platz im Beet hat, kann Feldsalat auch alle 14 Tage neu in Multitopfplatten aussäen und dann nachpflanzen, sobald Platz im Beet ist.
                                          • Braucht Feldsalat besondere Pflege?

                                            • Nicht wirklich. Allerdings sollte man die Pflänzchen, die in der Reihe zu dicht stehen, vereinzeln
                                            • also einfach alles, was zwischen den etwa 10 cm steht, rausziehen. Die ganz Sparsamen pflanzen die rausgezogenen Pflanzen in die nächste Reihe – das ist mir allerdings zu mühsam.
                                            • Ansonsten nur Unkraut zupfen – und das wars.
                                            • Noch nicht mal Düngung ist nötig
                                            • Kontakt zu Neudorff

                                              6 min
                                            • Maden im Apfel? Schade, Made!
                                              Die eigene Ernte wird von Apfelmaden gegessen? Das muss nicht sein!

                                              Maden im Apfel – was nun?

                                              Der Podcast für Garten-Nerds und Pflanzenfreunde und alle, die es noch werden wollen.

                                              Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.com

                                              Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                              Es geht um etwas, das in meinen Äpfeln wohnt – eine Made! Nicht so lecker. Wer ist das – und wie geht das wieder weg??

                                              • Der Apfelwickler oder die Obstmade, ist einer der wichtigsten Schädlinge an Obstgehölzen
                                              • Das erwachsene Tier ist ein unscheinbarer braun-grauer Falter von ca 2 cm, mit hellen Streifen
                                              • Vor allem in der Dämmerung unter 20 °C aktiv
                                              • Die Falter selbst machen keinen Schaden – aber ihre Babys, die Raupen, die sich in die Früchte bohren
                                              • Haben die gar keine natürlichen Feinde, die sie dezimieren?

                                                • Doch, klar. Z.B. Hühner. Sie picken die Raupen aus Rinde und befallenen Früchten
                                                • Auch andere Vögel sind scharf auf die Raupen, und die Falter dienen Fledermäusen als Speise
                                                • Außerdem werden sie von Schlupfwespen, Ohrwürmern und auch Wanzen dezimiert. Leider nicht genug.
                                                • Kleiner Tipp noch: Befallene Äpfel täglich absammeln, oder schon vom Baum pflücken, wenn ihr Bohrlöcher erkennt.
                                                • Und nicht kompostieren – die Biotonne ist der richtige Ort für sie!
                                                • Sind die befallenen Äpfel dann eigentlich ungenießbar?

                                                  • Na ja. Viele fallen vor der Reife einfach runter
                                                  • Oft wird auch das Loch in der Schale von Pilzkrankheiten benutzt, wie der Fruchtfäule
                                                  • Wenn der Apfel reif wird und sonst gesund, kannst du natürlich den befallenen Bereich wegschneiden und z.B. noch Apfelmus draus machen
                                                  • Blöd ist halt, dass sie nicht mehr lagerfähig sind.
                                                  • Wie funktioniert das mit den Raupen? Leben die die ganze Zeit im Apfel?

                                                    • Wir können uns gern mal mit seinem Leben beschäftigen
                                                    • So Mitte Mai schlüpfen die ersten Falter. Kurz danach legen die befruchteten Weibchen ihre Eier, 20-80 Stück, einzeln an Blättern und jungen Früchten ab
                                                    • Nach 2 Wochen schlüpfen die winzigen Räupchen und bohren sich ins Innere des Apfels. Sie können bis 20 mm lang werden und sind cremefarben bis rosa
                                                    • Sie ernähren sich von der Schale und auch vom Fruchtfleisch und sogar von Kernen
                                                    • Der Kot wird z.T. durchs Bohrloch geschoben, bleibt aber teilweise auch in den Gängen – nicht so schön
                                                    • Bleiben die Raupen die ganze Zeit im Apfel?

                                                      • Nach drei bis vier Wochen verlassen die ausgewachsenen Raupen den Apfel, fallen teilweise auch mit dem Apfel runter
                                                      • Sie suchen sich einen geschützten Ort, meist unter der Rinde des Stammes oder dicker Äste – da ist sie besonders borkig.
                                                      • Sie verpuppen sich in einem Kokon, ein Teil schlüpft etwa Mitte Mai als neue Falter. Sie können eine zweite Raupen-Generation hervor bringen – damit sie zweimal Schaden anrichten können
                                                      • Die restlichen Larven bleiben bis zum Frühjahr unter der Rinde
                                                      • Geht der eigentlich nur an Äpfel?

                                                        • Leider nein. Äpfel sind seine Leibspeise, aber er geht auch an Birnen, Quitten und – selten – an Pflaumen, Aprikosen und Kirschen
                                                        • Kann ich die Falter nicht irgendwie wegfangen?

                                                          • Doch, das geht. Wir haben solche Pheromon-Fallen, die Neudomon ApfelmadenFallen
                                                          • Die locken die männlichen Falter mit Hilfe von einem Sexuallockstoff in die Falle.
                                                          • Dann weißt du schon mal, dass sie da sind. Einen Befall reduzieren kannst du damit, aber es ist keine wirkliche Bekämpfungsmaßnahme.
                                                          • Du könntest die Raupen wegfangen. Und zwar im Juni. Dann legst du einen Wellpappe-Streifen um den Stamm, mit der glatten Seite nach außen und der welligen nach innen.
                                                          • Da kriechen die Raupen auf der Suche nach einem Überwinterungsquartier rein und du kannst sie absammeln
                                                          • Wir hatten sogar mal ein Produkt dafür – haben nur leider zu wenige gekauft
                                                          • Die bekannten Leimringe funktionieren hier übrigens nicht, die wirken nur gegen Frostspanner
                                                          • Also kannst du gar nichts empfehlen??

                                                            • Doch – sonst würden wir ja nicht hier sitzen
                                                            • Und zwar gibt es die nützlichen SF-Nematoden, die du einsetzen kannst
                                                            • Das sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die in die Kokons mit den überwinternden Raupen eindringen und sie abtöten
                                                            • Kann ich die einfach so im Laden kaufen?

                                                              • Direkt nicht. Du kaufst da eine Bestell-Karte für die Nematoden und lässt sie dir schicken
                                                              • Auch wenn sie winzig sind, würden sie die wochenlange Lagerung im Geschäft nicht überstehen.
                                                              • Du kriegst sie also ganz frisch per Post geschickt, sie passen in jeden Briefkasten
                                                              • Ach ja – und wie kriege ich sie dahin, wo sie hinsollen??

                                                                • Die werden gespritzt
                                                                • Was du bekommst, ist ein Beutel mit 5 Mio. SF-Nematoden, und ein Beutel mit Netzmittel
                                                                • Das Netzmittel dient dazu, die Nematoden möglichst lange an Ort und Stelle zu halten – sonst würden sie den Stamm runterfließen und die Aktion wäre umsonst
                                                                • Falls der Baum trocken ist, erstmal Stamm und Äste mit Wasser einsprühen
                                                                • Dann Nematoden und Netzmittel in Wasser einrühren, gibst es in eine Gartenspritze, und sprühst damit sehr intensiv und tropfnass den Stamm und die dicken Äste ein
                                                                • Zwischendurch umrühren, damit sich die Nematoden nicht absetzen
                                                                • Die SF- Nematoden töten die Apfelwickler-Raupen ab – und die nächste Ernte gehört dir
                                                                • Hört sich gut an. Wann mache ich das denn am besten?

                                                                  • Am allerbesten im Herbst, Ende September. Es geht aber bis Ende März, bevor die Falter schlüpfen
                                                                  • Es sollte halt mindestens 8 °C haben, optimal 12 – 28 °C – das kann im Frühjahr kritisch werden.
                                                                  • Wichtig: am späten Nachmittag, abends oder bei Regen spritzen, damit die Stämme und Äste lange feucht bleiben.
                                                                  • 3 Tipps

                                                                    • Erstmal genau gucken, ob es der Apfelwickler ist – also Bohrloch finden
                                                                    • Behandlung gegen Abend durchführen
                                                                    • Den Stamm und die dicken Äste richtig intensiv einsprühen
                                                                    • 18 min
                                                                    • Garten-Check September
                                                                      Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat?

                                                                      Garten-Check September

                                                                      Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den September.

                                                                      Gemüsegarten

                                                                      Jetzt könnt ihr natürlich noch aussäen:

                                                                      • Asia-Salat

                                                                      • Feldsalat

                                                                      • Wintererbse

                                                                      • Wintersalate

                                                                      • Spinat

                                                                      • Winterpostelein

                                                                      • Radieschen

                                                                      • Dicke Bohne

                                                                      • Knoblauch

                                                                      • Auf freie Flächen im Garten Gründüngung aussäen

                                                                      • Blüten an Paprika und Tomaten entfernen – das werden keine Früchte mehr!

                                                                      • Obstgarten

                                                                        • Ernten!
                                                                        • Fallobst aufsammeln
                                                                        • Beerensträucher auslichten, falls noch nicht gemacht
                                                                        • Raupenleimring an Stämme anlegen
                                                                        • Apfelwickler mit unseren Nematoden behandeln
                                                                        • Ziergarten

                                                                          • Je nach Wetterlage guter Monat für die Rasenaussaat oder Nachsaat
                                                                          • Bestehende Rasenflächen bekommen jetzt eine organische Düngung
                                                                          • Schon mal Zwiebelblumen fürs Frühjahr aussuchen und pflanzen
                                                                          • Und sonst so?

                                                                            • Nistkästen reinigen vorm Winter
                                                                            • Samen ernten
                                                                            • Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet [email protected]

                                                                              Aber natürlich könnt ihr uns auch über www.neudorff.com erreichen, und dort stöbern nach noch mehr Gartentipps.

                                                                              3 min
                                                                            • Alten Garten aufhübschen
                                                                              Wie wird aus einer Wildnis deine grüne Oase? Wir geben dir Tipps

                                                                              Alten Garten aufhübschen

                                                                              Der Podcast für Garten-Nerds und Pflanzenfreunde und alle, die es noch werden wollen.

                                                                              Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.com

                                                                              Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                              Man hat ein altes Haus gekauft und zum Haus gehört ein Garten: Wilde Wiese, irgendwo blüht etwas, es wachsen ein paar knorrige Obstbäume. Wo fängt man da bloß an?

                                                                              • Erst mal: gar nicht so viel machen! Wahrscheinlich ist das die schwierigste Übung für frischgebackene Gartenbesitzer.
                                                                              • Alter Garten ist keine leere Leinwand.
                                                                              • Stecken vielleicht richtige Schätze drin: alte Obstsorten, eingewachsene Stauden, robuste Gehölze oder Pflanzen, die genau an diesem Standort seit Jahrzehnten wunderbar klarkommen.
                                                                              • Deshalb zuerst Bestandsaufnahme: Was wächst wo? Welche Gehölze gibt es? Wo waren offenbar einmal Beete? Welche Wege und Mauern sind noch vorhanden? Wo ist Sonne, wo Schatten?
                                                                              • Fotos machen. Auch Detailfotos von Pflanzen, die man noch nicht kennt. Die Neudorff-App hilft übrigens bei der Erkennung von Pflanzen.
                                                                              • Und vor allem: Geduld haben. Ein Garten zeigt nicht alles gleichzeitig. Was Ende September nach „da wächst ja gar nichts“ aussieht, kann im Frühjahr voller Zwiebelblumen sein.
                                                                              • Wenn ich wirklich nur wilde Wiese sehe und hier und da ein Staudenbeet erahne – wie finde ich heraus, was bleiben darf?

                                                                                • Stück für Stück vorgehen.
                                                                                • Nicht den kompletten Garten auf einmal freiräumen, erst einen überschaubaren Bereich vornehmen. Sinnvollerweise nah am Haus.
                                                                                • Dort vorsichtig unerwünschten Aufwuchs entfernen und schauen, was darunter zum Vorschein kommt.
                                                                                • Stauden, die man nicht kennt, erst einmal stehen lassen und bestimmen.
                                                                                • Gerade im ersten Jahr kann es sich lohnen, zu beobachten, was wann austreibt und blüht.
                                                                                • Manche Stauden verschwinden im Winter komplett und kommen im Frühjahr wieder. Manche sehen im Herbst ziemlich fertig aus, obwohl sie kerngesund sind.
                                                                                • Manches vermeintliche Unkraut entpuppt sich vielleicht als Pflanze, die du unbedingt behalten möchtest.
                                                                                • Wir haben einen sehr heißen und trockenen Sommer hinter uns. Kann mir die Trockenheit etwas darüber verraten, welche Pflanzen in meinem alten Garten Zukunft haben?

                                                                                  • Ja! Dieses Jahr ist anstrengend für den Garten, aber gleichzeitig ein ziemlich guter Härtetest.
                                                                                  • Wie meinst du das?

                                                                                    • Welche Pflanzen sehen immer noch gut aus? Welche Gehölze sind gut durch den Sommer gekommen?
                                                                                    • Pflanzen, die im Garten schon lange wachsen und mit diesen Bedingungen gut zurechtkommen, würde ich nicht leichtfertig ersetzen.
                                                                                    • Das sind genau die Pflanzen, die zum Standort passen.
                                                                                    • Nach so einem trockenen Sommer lohnt sich außerdem ein Blick auf den Boden.
                                                                                    • Wieso das? Der Boden ist der Boden. Kann man daran etwas verändern?

                                                                                      • Nicht auf einmal, aber Schritt für Schritt geht doch Einiges.
                                                                                      • Als erstes würde ich eine Bodenanalyse machen lassen. Das geht über die LUFAs, die es in jedem Bundesland gibt. Kostet um die 20 bis 30 Euro. Sie bestimmen Nährstoffe und Humusgehalt.
                                                                                      • Sandiger Boden = Wasser läuft schnell durch. Bentonit SandbodenVerbesserer kann die Fähigkeit leichter, sandiger Böden verbessern, Wasser und Nährstoffe zu speichern.
                                                                                      • Generell hilft Humus beim Wasserhaushalt. Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer kann zum Humusaufbau und zur Verbesserung der Bodenqualität eingesetzt werden.
                                                                                      • Wir haben eine ganze Episode dazu gemacht.
                                                                                      • Kann Mulch ebenfalls helfen?

                                                                                        • Unbedingt! Organische Substanz ist wichtig für den Humusaufbau.
                                                                                        • Mulchschicht bremst Verdunstung und schützt Wurzeln vor Hitze.
                                                                                        • Groben Kompost verwenden, oder trockenen Rasenschnitt, welke Blätter….
                                                                                        • In alten Gärten stehen oft große, knorrige Obstbäume. Wann lohnt es sich, einen alten Baum zu retten?

                                                                                          • Alt ist bei einem Obstbaum kein Grund, ihn zu fällen.
                                                                                          • Erst anschauen: Treibt er noch kräftig aus? Hat er gesundes Holz? Trägt er noch Früchte? Gibt es größere Schäden oder viel Totholz?
                                                                                          • Alte Obstbäume sind echte Gartenschätze: spenden Schatten, geben Struktur, blühen, liefern Früchte, und hinter der knorrigen Rinde überwintern unglaublich viele Insekten.
                                                                                          • Große, alte Gehölze lassen sich nicht mal eben durch einen neu gepflanzten Baum ersetzen.
                                                                                          • Wie revitalisiert man einen vernachlässigten Obstbaum?

                                                                                            • Fachgerechter Verjüngungsschnitt, aber bitte nicht nach dem Motto: Der ist groß – ich säge einfach mal die Hälfte weg.
                                                                                            • Gerade für Anfänger ist es bei einem alten Baum sinnvoll, sich den richtigen Schnitt einmal von jemandem zeigen zu lassen.
                                                                                            • Herbst ist nicht automatisch der Zeitpunkt für die große Sägeaktion. Der passende Schnittzeitpunkt hängt auch von der Obstart ab.
                                                                                            • Bei großen Bäumen oder wenn die Standfestigkeit fraglich ist: Fachleute ranlassen. Sicherheit vor Abenteuer.
                                                                                            • Angenommen, ich habe aufgeräumt – und da liegt ein Berg Äste und Zweige. Muss das alles zum Wertstoffhof?

                                                                                              • Nein, daraus kann etwas richtig Sinnvolles entstehen: eine Benjeshecke beziehungsweise Totholzhecke.
                                                                                              • Äste und Zweige locker zwischen Pfosten (2 Reihen Pfosten, Abstand 50-80 cm) aufschichten.
                                                                                              • Kann Gartenbereich abgrenzen, Kompostplatz verstecken, oder als natürlicher Sichtschutz dienen.
                                                                                              • Gleichzeitig schafft Totholz Strukturen, die von Tieren genutzt werden.
                                                                                              • Das passt wunderbar zu einem alten Garten: Nicht einfach wegräumen, sondern überlegen, ob man vorhandenes Material weiterverwenden kann.
                                                                                              • Totholzhecke darf ruhig etwas wild aussehen – gewissermaßen Teil der Stellenbeschreibung.
                                                                                              • Und was ist mit den alten Staudenbeeten?

                                                                                                • Erst einmal herausfinden, was vorhanden ist.
                                                                                                • Alte Stauden können fantastische Pflanzen sein, die sich an diesem Platz bewährt haben.
                                                                                                • Wenn eine Staude überaltert ist, in der Mitte verkahlt oder weniger blüht, kann man viele Arten durch Teilen verjüngen. Beispiele: Astern, Phlox oder Taglilien.
                                                                                                • Aber auch hier gilt: Nicht jede Gartenarbeit muss im Herbst gemacht werden.
                                                                                                • Wir bei Neudorff empfehlen das Teilen vieler älterer Stauden eher für den März bis Mai. Je früher desto besser.
                                                                                                • Also lieber markieren oder fotografieren und die Arbeit für den passenden Zeitpunkt vormerken.
                                                                                                • Lücken später mit Pflanzen ergänzen, die zu den vorhandenen Bedingungen passen. Aber nur pflanzen, wenn vorher klar ist, was fehlt und wohin es passt.
                                                                                                • Gartencenter-Besuche können nämlich erstaunliche Nebenwirkungen haben. Man fährt wegen einer Pflanze hin und kommt mit sieben zurück.
                                                                                                • So entsteht aus dem alten Beet nach und nach ein neues – ohne dass man alles Gute, was schon da ist, wegwirft.
                                                                                                • Jetzt kribbelt es unseren Hörern sicherlich langsam in den Fingern. Wie verhindert man, dass man zehn Baustellen gleichzeitig anfängt?

                                                                                                  • Garten gedanklich in Zimmer einteilen. Zum Beispiel Terrasse und Sitzplatz, Staudenbeet, Gemüsebereich, Obstgarten, Kompostplatz…
                                                                                                  • Dann überlegen: Was brauchen wir wirklich?
                                                                                                  • Wahrscheinlich braucht man gar keinen riesigen Rasen, der bei sommerlicher Hitze und Trockenheit sowieso verdorrt, sondern einen Sitzplatz, ein kleines Stück Grün und mehr Beete.
                                                                                                  • Wege und Blickachsen früh mitdenken. Was sehe ich von wo?
                                                                                                  • Wo möchte ich abends sitzen?
                                                                                                  • Wo scheint morgens oder abends die Sonne?
                                                                                                  • Und dann ein Garten-Zimmer nach dem anderen renovieren.
                                                                                                  • Das hat noch einen Vorteil: Man lernt währenddessen.
                                                                                                  • Nach dem ersten Beet weißt du schon viel besser, was dir gefällt und was in deinem Garten funktioniert.
                                                                                                  • Ein Garten muss nicht an einem Wochenende fertig werden. Wäre ja auch schade – was machen wir dann nächstes Wochenende?
                                                                                                  • Viele würden wahrscheinlich zuerst einen schönen grünen Rasen anlegen. Warum damit warten?

                                                                                                    • Weil du deinen schönen neuen Rasen bei den nächsten Arbeiten gleich wieder ruinierst, wenn noch Gehölze geschnitten, Beete angelegt, Erde bewegt, Wege gebaut oder Materialien durch den Garten transportiert werden.
                                                                                                    • Nach diesem trockenen Sommer würde ich außerdem grundsätzlich fragen: Wie viel Rasen brauche ich wirklich?
                                                                                                    • Rasen braucht bei längerer Trockenheit Wasser und Pflege. Vielleicht darf ein Teil des Gartens auch Wiese bleiben. Oder es entstehen dort Beete, Gehölzflächen oder andere Strukturen.
                                                                                                    • Sind alte Gärten ökologisch sinnvoll?

                                                                                                      • Alte Gehölze, Totholz, dichte Hecken und unterschiedliche Pflanzen schaffen viele Strukturen.
                                                                                                      • Deshalb beim Aufräumen nicht automatisch versuchen, den Garten möglichst leer zu bekommen.
                                                                                                      • Ein Garten darf Ecken haben, in denen nicht alles nach Lineal wächst.
                                                                                                      • Schnittgut kann in der Totholzhecke landen. Laub kann an geeigneten Stellen unter Gehölzen liegen bleiben. Samenstände von Stauden können über den Winter stehen bleiben.
                                                                                                      • Das spart teilweise Arbeit und bietet gleichzeitig Tieren Rückzugsräume.
                                                                                                      • 3 Tipps

                                                                                                        • Erst gucken, dann buddeln.
                                                                                                        • Alte Schätze behalten.
                                                                                                        • Erst die groben Arbeiten, dann Beete und Pflanzungen – und den Rasen zum Schluss.
                                                                                                        • 21 min
                                                                                                        • Schnell im Beet - Aussäen im Herbst
                                                                                                          Das könnt ihr jetzt noch aussäen im Garten

                                                                                                          Schnell im Beet: Aussäen im Herbst

                                                                                                          Hallo ihr Gartenmenschen, \

                                                                                                          hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege.

                                                                                                          Heute geht es ums Aussäen – ich dachte, im Herbst ist die Garten-Saison rum??

                                                                                                          • Nicht so wirklich, ein paar Sachen kannst du im September und Oktober noch aussäen
                                                                                                          • Praktisch zum Verabschieden von der Gartensaison!
                                                                                                          • Ok. Geht es da nur um Gemüse, oder gibt’s noch was anderes zum Aussäen?

                                                                                                            • Es geht auch um Rasen. Inzwischen ist die Herbst-Aussaat bei Rasen die bessere Variante, weil es im Herbst eher regnet. Im Frühjahr kann es schnell mal längere Trockenzeiten geben
                                                                                                            • Bis Ende Oktober kann das in milden Lagen noch gehen. Der Boden sollte halt noch über 10 °C warm sein. Da fallen Erzgebirge und Eifel schon mal raus.
                                                                                                            • Und nicht zu vergessen: Blumenzwiebeln! Auch wenn die jetzt nicht gesät, sondern gesteckt werden!
                                                                                                            • Kommen wir zum Gemüse. Was geht?

                                                                                                              • Radieschen, die gehen ja fast immer
                                                                                                              • Feldsalat
                                                                                                              • Endivie
                                                                                                              • Mangold
                                                                                                              • Pflück- und Schnittsalat
                                                                                                              • Spinat
                                                                                                              • Winter-Portulak
                                                                                                              • Asia-Salate
                                                                                                              • Winterzwiebeln stecken
                                                                                                              • Ist denn im Herbst noch eine Gründüngung möglich?

                                                                                                                • Gründüngung geht ja fast immer. Dazu hatten wir eine Episode im August
                                                                                                                • Phacelia
                                                                                                                • Gelbsenf
                                                                                                                • Lupine
                                                                                                                • Ganz hart im Nehmen ist Winterrogge
                                                                                                                • Kontakt zu Neudorff

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                                                                                                                  • Buchsbaum - Alternativen
                                                                                                                    Was tun, wenn der Zünsler alles kahlgefressen hat??

                                                                                                                    Buchsbaum-Alternativen

                                                                                                                    Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.com

                                                                                                                    Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                    Warum ist Buchsbaum so beliebt?

                                                                                                                    • Echtes Multitalent.
                                                                                                                    • Passt in Bauerngärten, moderne Gärten, formale Gärten, elegante Gärten …
                                                                                                                    • Wächst langsam und bleibt lange in Form.
                                                                                                                    • Verzweigt sich sehr dicht und wirkt deshalb immer ordentlich.
                                                                                                                    • Außergewöhnlich schnittverträglich – ideal für Kugeln, Kegeln, Spiralen, niedrige Einfassungen etc.
                                                                                                                    • Immergrün und kann viele Jahrzehnte alt werden.
                                                                                                                    • War eigentlich mal total pflegeleicht – inzwischen aber nicht mehr!
                                                                                                                    • Fun Fact: Schon die alten Römer haben ihre Gärten mit Buchs geschmückt.

                                                                                                                      • Schon vor rund 2.000 Jahren haben die Römer Buchs zu Hecken, Kugeln und sogar kunstvollen Figuren geschnitten.
                                                                                                                      • Buchs gehört damit zu den ältesten Zierpflanzen Europas.
                                                                                                                      • Und das Verrückte ist: Wir pflanzen ihn heute aus genau denselben Gründen wie die Römer vor 2.000 Jahren. Manche Gartenideen kommen eben nie aus der Mode.
                                                                                                                      • Warum macht der Buchs seinen Besitzern heute so oft Kummer?

                                                                                                                        • Weil gleich zwei Probleme zusammenkommen:
                                                                                                                        • Buchsbaumzünsler (Raupe) frisst die Pflanzen kahl.
                                                                                                                        • Buchsbaumtriebsterben (Pilzkrankheit) befällt Blätter und Triebe
                                                                                                                        • Beides zusammen schwächt die Pflanzen erheblich.
                                                                                                                        • Der Zünsler kann Sträucher völlig kahl fressen. Die treiben zwar wieder aus, aber das machen die auch nur 2-3 mal mit, dann sind sie tot
                                                                                                                        • Darum kann man inzwischen kaum noch Buchs kaufen.
                                                                                                                        • Wenn man nach Alternativen sucht, stolpert man fast zwangsläufig über den Namen Ilex crenata. Sieht dem Buchs verblüffend ähnlich. Ist das tatsächlich der perfekte Ersatz?

                                                                                                                          • Optisch tatsächlich sehr nah dran.
                                                                                                                          • Kleine, glänzende Blätter, immergrün, formschnittverträglich.
                                                                                                                          • Wird oft als erste Alternative empfohlen, hat aber ihre eigenen Ansprüche.
                                                                                                                          • Braucht leicht sauren, humusreichen Boden; wächst nicht gut auf kalkreichen Böden.
                                                                                                                          • Wer Rhododendren im Garten erfolgreich kultiviert, hat meistens auch gute Voraussetzungen für Ilex.
                                                                                                                          • Aber: Reagiert empfindlich auf Trockenheit, Staunässe und harten Frost (> 15 °C).
                                                                                                                          • Was kann man pflanzen, wenn man eine robuste Buchsalternative will, die möglichst wenig Probleme macht?

                                                                                                                            • Wie wäre es mit Eibe (Taxus)?!
                                                                                                                            • Extrem langlebig, verträgt selbst kräftige Rückschnitte hervorragend.
                                                                                                                            • Geeignet für Hecken und Formgehölze.
                                                                                                                            • Sieht mit ihren dunklen Nadeln allerdings sehr anders aus als Buchs.
                                                                                                                            • Und alle Pflanzenteile außer dem roten Samenmantel sind giftig. Sollte man bedenken, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Garten unterwegs sind.
                                                                                                                            • Außerdem ist Eibe deutlich teurer als Buchs
                                                                                                                            • Welche immergrünen Alternativen gibt es außer Ilex und Eibe?

                                                                                                                              Heckenmyrthe (Lonicera nitida, v.a. Sorte Maigrün)

                                                                                                                              • Wächst schnell und ist vergleichsweise günstig.
                                                                                                                              • Funktionale Alternative für niedrige Einfassungen.
                                                                                                                              • Muss man allerdings oft schneiden, mindestens 3x pro Jahr.
                                                                                                                              • Wintergrüner Gamander (Teucrium × lucidrys)

                                                                                                                                • Schnittverträglich wie Buchs.
                                                                                                                                • Blüht rosa bis purpur von Juni bis September.
                                                                                                                                • Sehr gut für Insekten – viel besser als Buchs.
                                                                                                                                • Mediterrane Pflanze, friert manchmal oberirdisch zurück.
                                                                                                                                • Eine Pflanze sieht man immer häufiger im Gartencenter: „Bloombux. Was steckt dahinter?

                                                                                                                                  • Eigentlich ein kleinblättriger Rhododendron.
                                                                                                                                  • Wächst dicht und lässt sich gut in Form schneiden.
                                                                                                                                  • Geeignet für niedrige Hecken und kleine Formgehölze.
                                                                                                                                  • Blüht im Frühjahr rosa – das ist etwas, was der Buchs nie konnte.
                                                                                                                                  • Aber der „bessere Buchs“ ist es auch nicht unbedingt.
                                                                                                                                  • Braucht lockeren, frischen Boden ohne Staunässe.
                                                                                                                                  • Sollte direkt nach der Blüte geschnitten werden, damit neue Blütenknospen gebildet werden.
                                                                                                                                  • Wer mit Rhododendren gut zurechtkommt, wird i.d.R. auch mit Bloombux Freude haben.
                                                                                                                                  • Das heißt, wer sich für Bloombux entscheidet, bekommt eigentlich zwei Pflanzen in einer: ein Formgehölz und einen Blütenstrauch.

                                                                                                                                    • Kann man so sehen.
                                                                                                                                    • Wer Farbe sucht, findet in Bloombux eine spannende Alternative.Muss allerdings rosa oder weiß mögen
                                                                                                                                    • Wer den klassischen, ruhigen Buchs-Look sucht, ist meistens mit Ilex oder Eibe besser beraten.
                                                                                                                                    • Du hast mehrfach den Boden angesprochen. Ist der wirklich so wichtig? Intuitiv würde man die neue Pflanze einfach dahin setzen, wo vorher der Buchs stand.

                                                                                                                                      • Boden ist schon wichtig. Die beste Alternative nützt nichts, wenn der Boden nicht passt.
                                                                                                                                      • Buchs bevorzugt kalkhaltige Böden, Ilex und Bloombux mögen eher humusreiche Böden, die leicht sauer sein können. Aber sie tolerieren auch kalkhaltige Böden.
                                                                                                                                      • pH-Bodentest hilft bei der Überprüfung.
                                                                                                                                      • Eiben sind tolerant, vertragen aber keine Staunässe.
                                                                                                                                      • Tipp: Boden vor dem Pflanzen mit *torffreier NeudoHum Erde* und Terra Preta BodenVerbesserer verbessern.
                                                                                                                                      • Viele Buchsfreunde lieben diese perfekt geschnittenen Kugeln oder niedrige Beeteinfassungen. Bekommt man das mit den neuen Pflanzen genauso hin?

                                                                                                                                        • Gut schneiden lassen sich alle Alternativen.
                                                                                                                                        • Aber bei den blühenden Alternativen sieht es schon anders aus.
                                                                                                                                        • Schnitt wird am schönsten, wenn man regelmäßig kleine Korrekturen macht.
                                                                                                                                        • Das kostet Blütenknospen.
                                                                                                                                        • Am besten an einem bedeckten Tag schneiden.
                                                                                                                                        • In der Sonne können die Blätter und Nadeln Schaden nehmen, die durch den Schnitt ans Licht kommen.
                                                                                                                                        • Für Kugeln und Kegel Schablonen und Schnüre benutzen, um die gewünschte Form zu erreichen.
                                                                                                                                        • Jetzt stehen die neuen Pflanzen im Garten. Was kann man von Anfang antun, damit sie kräftig wachsen und gar nicht erst anfällig für Schädlinge oder Krankheiten werden?

                                                                                                                                          • Der wichtigste Pflanzenschutz: gesunder, fruchtbarer Boden.
                                                                                                                                          • Boden vor dem Pflanzen mit Kompost und/oder Neudorff Terra Preta *Bodenverbesserer* anreichern.
                                                                                                                                          • Verbessert Bodenstruktur, fördert Bodenleben und sorgt dafür, dass Wasser und Nährstoffe besser gespeichert werden.
                                                                                                                                          • Düngen am besten mit organischem Dünger (Azet Baum-, Strauch- und HeckenDünger).
                                                                                                                                          • Gibt seine Nährstoffe nach und nach frei.
                                                                                                                                          • Gut für gleichmäßiges Wachstum und kräftige Wurzeln.
                                                                                                                                          • In den ersten Jahren (bis sich ein tiefes Wurzelsystem entwickelt hat) regelmäßig gießen.
                                                                                                                                          • Klingt so, als würde man nicht die Pflanze düngen, sondern den Boden!

                                                                                                                                            • Genauso ist es. Wenn der Boden gesund ist, wachsen auch die Pflanzen besser.
                                                                                                                                            • Zum Schluss: Man hört von BetterBuxus und anderen neuen Buchssorten. Die Rettung?

                                                                                                                                              • Züchter haben in den letzten Jahren viel gearbeitet.
                                                                                                                                              • Ziel: Pflanzen, die widerstandsfähiger gegen das Buchsbaumtriebsterben sind.
                                                                                                                                              • Gelingt bei einigen Sorten tatsächlich.
                                                                                                                                              • Gegen den Zünsler sind aber auch diese Sorten nicht resistent.
                                                                                                                                              • Wenig Pflegeaufwand gewünscht -> gut ausgewählte Alternative ist entspannter.
                                                                                                                                              • Viele suchen einen Zwilling. Dabei kann es sich lohnen, umzudenken. Vielleicht passt eine blühende Einfassung oder eine lockere Hecke sogar besser zum Garten.
                                                                                                                                              • 3 Tipps:

                                                                                                                                                • Gesunder Buchs muss nicht weg.
                                                                                                                                                • Nicht den perfekten Buchs-Ersatz suchen, sondern die Pflanze, die zum Garten und zum Boden passt.
                                                                                                                                                • Kräftige Wurzeln = vorbeugender Pflanzenschutz.
                                                                                                                                                • 13 min
                                                                                                                                                • Garten-Check August
                                                                                                                                                  Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat?
                                                                                                                                                  Du hast keine Ahnung, ob jetzt was Dringendes bei deinen Pflanzen im Garten oder im Zimmer zu tun ist?? Kein Problem, hier kommen kurz gefasst die wichtigsten ToDo´s für deine grünen Freunde.
                                                                                                                                                  3 min
                                                                                                                                                • Gründüngung - Bodenkur im Spätsommer
                                                                                                                                                  So wird der Boden bis zum Frühjahr locker und humusreich.

                                                                                                                                                  Gründüngung im Spätsommer/Herbst

                                                                                                                                                  Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.com

                                                                                                                                                  Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                                  Der Spätsommer steht vor der Tür. Zeit für eine Ruhepause im Gemüsegarten oder Zeit für ein Projekt?

                                                                                                                                                  • Natürlich für ein Projekt!
                                                                                                                                                  • Spätsommer = bester Zeitpunkt für Boden-Wellness.
                                                                                                                                                  • Warum sollte ich mich ausgerechnet jetzt um den Boden kümmern?

                                                                                                                                                    • Meisten Gemüsebeete sind abgeerntet. Viele denken: Gartenjahr endet langsam.
                                                                                                                                                    • Tatsächlich jetzt ein idealer Zeitpunkt für Bodenpflege.
                                                                                                                                                    • Warum das?

                                                                                                                                                      • Boden noch warm, Samen von Gründüngung keimen schnell.
                                                                                                                                                      • Ohne Gründüngung kann der Herbstregen Nährstoffe auswaschen.
                                                                                                                                                      • Offene Böden verschlämmen außerdem über den Winter leicht.
                                                                                                                                                      • Und die Mikroorganismen sind besser geschützt über den Winter
                                                                                                                                                      • Gründüngung wirkt wie eine schützende Decke fürs Beet.
                                                                                                                                                      • August bis Anfang Oktober = perfekte Zeit für Gründüngung.
                                                                                                                                                      • Achtung bei spätem Start: Ab Mitte Oktober lieber winterharte Arten wie Winterroggen wählen. Abfrierende Pflanzen wachsen dann nicht mehr genug.
                                                                                                                                                      • Was ist Gründüngung eigentlich?

                                                                                                                                                        • Pflanzen werden nicht zur Ernte angebaut, bleiben nur vorübergehend auf dem Beet.
                                                                                                                                                        • Vorteil: Pflanzendecke schützt vor Erosion und unterdrückt Unkraut; Wurzeln lockern den Boden.
                                                                                                                                                        • Im nächsten Jahr: Mikroorganismen und Regenwürmer werden durch die zusätzliche organische Substanzaktiviert -> fördert Humusbildung.
                                                                                                                                                        • Wann lohnt sich Gründünung besonders?

                                                                                                                                                          • Eigentlich immer. Aber besonders, wenn du das hier willst:
                                                                                                                                                          • Tiefenlockerung des Bodens, besonders nach dem Bauen.
                                                                                                                                                          • Mehr Humus im Boden, weil aus den im Boden bleibenden Wurzeln Humus wird.
                                                                                                                                                          • Mehr Mikroorganismen, Regenwürmer etc. Denn die brauchen Futter, sonst wandern sie ab.
                                                                                                                                                          • Mehr Bodenorganismen machen den Boden lockerer, denn ihre Ausscheidungen verkleben Bodenteilchen und führen zu stabiler Krümelbildung.
                                                                                                                                                          • Durch Leguminosen wie Lupine und Klee reichert sich Stickstoff im Boden an.
                                                                                                                                                          • Unkraut unterdrücken.
                                                                                                                                                          • Welche Gründüngungspflanzen eignen sich für Einsteiger?

                                                                                                                                                            • Am einfachsten: Arten, die im Winter von selbst abfrieren.
                                                                                                                                                            • Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia)

                                                                                                                                                              • Wächst rasant, lila Blüten, Insektenmagnet.
                                                                                                                                                              • Aussaat bis Ende Oktober möglich, optimal aber bis Mitte September – kommt auch auf die Gegend an.
                                                                                                                                                              • Unter 5-8 Grad in der Nacht, stellt Phacelia das Wachstum fast völlig ein.
                                                                                                                                                              • Friert bei Aussaat im Herbst sicher ab, Beet lässt sich im Frühjahr leicht bearbeiten.
                                                                                                                                                              • Fruchtfolge-neutral.
                                                                                                                                                              • Gelbsenf (Sinapis alba subsp. Alba)

                                                                                                                                                                • Bildet extrem schnell viel Grünmasse, leuchtend gelbe Blüte, gute Bienenweide.

                                                                                                                                                                • Aussaat bis Ende September möglich, wächst auch bei kühlen Temperaturen zügig.

                                                                                                                                                                • Friert sehr leicht und zuverlässig ab, Reste zerfallen zu einer dünnen Schicht.

                                                                                                                                                                • Buchweizen (Fagopyrum esculentum)

                                                                                                                                                                • Bedeckt den Boden im Handumdrehen, hält den Boden mit feinen Wurzeln fest, Insektenweide (bei Aussaat bis Mitte August).

                                                                                                                                                                • Aussaat im August nötig, damit er vor dem Frost ausreichend Laub und Wurzeln bildet; sehr frostempfindlich.

                                                                                                                                                                • Was gibt es sonst noch für den Herbst?

                                                                                                                                                                  Die Stickstoffsammler (Leguminosen): binden Stickstoff aus der Luft und düngen das Beet für Starkzehrer im nächsten Jahr.

                                                                                                                                                                  • Winterwicke: Extrem winterhart, bildet lange Ranken. Lockert den Boden tief auf.
                                                                                                                                                                  • Wintererbse: Bringt viel organische Masse, liefert im Mai zusätzlich eine frühe Ernte.
                                                                                                                                                                  • Inkarnatklee: Schützt den Boden im Winter, blüht im Frühjahr karmesinrot. Lockert den Boden.
                                                                                                                                                                  • Luzerne: Extrem tiefe Pfahlwurzeln, bricht selbst harte Bodenverdichtungen auf. Mehrjährig.
                                                                                                                                                                  • Die Doppelnutzer (Gründüngung & Ernte): kann man im Winter oder Frühjahr sowohl essen als auch als Bodenschutz nutzen.

                                                                                                                                                                    • Spinat: Schnellwachsend, schützt vor Erosion. Liefert frisches Grün für die Küche.
                                                                                                                                                                    • Feldsalat: Bodenschutz für den Winter, Ernte bis in das Frühjahr möglich.
                                                                                                                                                                    • Die Humus- und Strukturverbesserer:

                                                                                                                                                                      • Rauhafer: Sehr robustes Gras, bildet extrem dichte Wurzeln, unterdrückt Unkraut hervorragend. Stirbt bei starkem Frost (unter -5 °C) manchmal ab.
                                                                                                                                                                      • Gemeiner Lein (Flachs): Verträgt leichten Frost. Sehr filigranes Wurzelsystem, hinterlässt eine feine Bodenkrümelung.
                                                                                                                                                                      • Wichtiger Unterschied zu Buchweizen, Gelbsenf und Bienenfreund:

                                                                                                                                                                        • Überleben i.d.R. den Winter
                                                                                                                                                                        • Müssen im Frühjahr (März/April) händisch abgemäht, untergegraben oder eingearbeitet werden, bevor man neues Gemüse pflanzen kann.
                                                                                                                                                                        • Es gibt auch Mischungen. Sind die besser als einzelne Pflanzenarten?

                                                                                                                                                                          • Oft ja.
                                                                                                                                                                          • Mehr Biodiversität im Beet -> mehr Nahrung für verschiedene Nützlinge.
                                                                                                                                                                          • Vielseitige Bodenverbesserung -> Tiefwurzler (Ölrettich, Ackerbohne) lockern den Unterboden. Flachwurzler (Gelbsenf, Phacelia) stabilisieren die Krume.
                                                                                                                                                                          • Optimale Nährstoffnutzung: Schmetterlingsblütler/Leguminosen (z.B. Erbsen, Kleearten) sammeln Stickstoff aus der Luft. Kreuzblütler/Brassicaceae (Gelbsenf und Ölrettich) schließen Phosphor auf. (besitzen spezielle Wurzelausscheidungen, die im Boden festsitzenden, blockierten Phosphor lösen und ihn für nachfolgende Gemüsepflanzen verfügbar machen.
                                                                                                                                                                          • Höhere Ausfallsicherheit: Wächst eine Art wegen Trockenheit schlecht, füllt eine andere die Lücke.
                                                                                                                                                                          • Ganzheitlicher Erosionsschutz: Unterschiedliche Blattformen bedecken den Boden lückenlos.
                                                                                                                                                                          • Schritt für Schritt: Wie wird ausgesät?

                                                                                                                                                                            • Pflanzenreste entfernen.
                                                                                                                                                                            • Boden mit dem Rechen oberflächlich lockern, nicht umgraben.
                                                                                                                                                                            • Saatgut gleichmäßig verteilen, möglichst dicht aussäen.
                                                                                                                                                                            • Je dichter der Bewuchs, desto besser der Schutz.
                                                                                                                                                                            • Samen leicht einharken (Phacelia ist Dunkelkeimer).
                                                                                                                                                                            • Für guten Bodenschluss leicht andrücken und angießen.
                                                                                                                                                                            • In Trockenzeiten erstmal feucht halten
                                                                                                                                                                            • Danach übernimmt die Natur.
                                                                                                                                                                            • Muss man vorher noch mal düngen?

                                                                                                                                                                              • Nein. Pflanzen sollen vorhandene Restnährstoffe aus dem Boden aufnehmen.
                                                                                                                                                                              • Ziel: vorhandene Nährstoffe im Boden halten.
                                                                                                                                                                              • Zusätzlicher Dünger ist normalerweise unnötig.
                                                                                                                                                                              • Fun Fact: Ölrettich – so stark wie ein Presslufthammer („Bio-Drilling“)

                                                                                                                                                                                • Wurzel von Ölrettich knackt selbst Beton-ähnliche Bodenverdichtungen.
                                                                                                                                                                                • Bildet kräftige Pfahlwurzeln 150 Zentimeter tief.
                                                                                                                                                                                • Hat sich die Wurzel erst mal platziert, dehnt sie ihren Durchmesser aus und sprengt den Boden
                                                                                                                                                                                • Nach dem Absterben bleiben kleine Luft- und Wasserkanäle im Boden zurück.
                                                                                                                                                                                • In die können die Gemüsewurzeln im nächsten Frühjahr gut wachsen.
                                                                                                                                                                                • Was passiert im Winter?

                                                                                                                                                                                  Abfrierende Arten (z.B. Phacelia, Gelbsenf):

                                                                                                                                                                                  • Pflanzen sterben bei Frost ab.
                                                                                                                                                                                  • Laub und Stängel bleiben als schützende Mulchschicht liegen.
                                                                                                                                                                                  • Schützen den Boden vor Regen und Erosion.
                                                                                                                                                                                  • Zerfallen über den Winter immer mehr, im Frühjahr ist kaum noch was übrig
                                                                                                                                                                                  • Winterharten Arten (z.B. Luzerne, Winterwicke):

                                                                                                                                                                                    • Wachsen langsam weiter.
                                                                                                                                                                                    • Müssen im Frühjahr entfernt oder eingearbeitet werden.
                                                                                                                                                                                    • Warum abfrierende Arten für Anfänger praktisch sind:

                                                                                                                                                                                      • Bei später Aussaat keine Samenbildung und keine Gefahr der unkontrollierten Aussaat.
                                                                                                                                                                                      • (Bei früher Aussaat vor der Samenbildung unbedingt runterschneiden).
                                                                                                                                                                                      • Weniger Arbeit im Frühjahr.
                                                                                                                                                                                      • Welche Fehler sollte man vermeiden?

                                                                                                                                                                                        Gleiche Familie:

                                                                                                                                                                                        • Senf und Ölrettich gehören zu den Kreuzblütlern.
                                                                                                                                                                                        • Kohl, Radieschen und Rucola ebenfalls.
                                                                                                                                                                                        • Nicht direkt hintereinander anbauen.
                                                                                                                                                                                        • Gefahr gemeinsamer Krankheiten wie Kohlhernie.
                                                                                                                                                                                        • Alternative: Phacelia – ist neutral und passt fast immer.
                                                                                                                                                                                        • Zu spät aussäen:

                                                                                                                                                                                          • Ab November lohnt sich die Aussaat oft nicht mehr, Gründüngung wächst dann zu langsam.
                                                                                                                                                                                          • Wintergemüse geplant?

                                                                                                                                                                                            • Wer bald noch Wintergemüse pflanzen will, sollte auf Gründüngung verzichten.
                                                                                                                                                                                            • Was passiert im Frühjahr mit den Resten?

                                                                                                                                                                                              • Zwei bis vier Wochen vor neuer Aussaat Pflanzenreste oberflächlich einarbeiten. Nicht tief umgraben.
                                                                                                                                                                                              • Bodenleben möglichst wenig stören.
                                                                                                                                                                                              • Mikroorganismen zersetzen Pflanzenmaterial. Daraus entsteht neuer Humus.
                                                                                                                                                                                              • Was ist am Ende der Gewinn?

                                                                                                                                                                                                • Lockerer, krümeliger Boden.
                                                                                                                                                                                                • Mehr Humus.
                                                                                                                                                                                                • Mehr Regenwürmer und andere Organismen, die den Boden fruchtbarer machen
                                                                                                                                                                                                • Mehr gespeicherte Nährstoffe.
                                                                                                                                                                                                • Weniger Düngebedarf im Frühjahr.
                                                                                                                                                                                                • Weniger Arbeit beim Start in die nächste Gartensaison durch perfekt vorbereiteten Boden.
                                                                                                                                                                                                • 3 Tipps

                                                                                                                                                                                                  • Gründüngung wann immer möglich aussäen – der Boden sagt Danke.
                                                                                                                                                                                                  • Abfrierende Arten nutzen und den Frost für sich arbeiten lassen.
                                                                                                                                                                                                  • Im Frühjahr die Biomasse nur oberflächlich flach einarbeiten, Wurzeln im Boden belassen.
                                                                                                                                                                                                  • 18 min

                                                                                                                                                                                                  About Einfach natürlich Gärtnern

                                                                                                                                                                                                  From the publisher's feed

                                                                                                                                                                                                  Hier geht es um das praktische und einfache Gärtnern mit der Natur für Gartenanfänger und auch für Fortgeschrittene. Im Gespräch stellen wir einfache Möglichkeiten vor, wie man selbst kompostieren kann, oder wie man am einfachsten ein eigenes Gemüsebeet anlegt. Schritt für Schritt, mit vielen Tipps und Tricks.

                                                                                                                                                                                                  More shows like Einfach natürlich Gärtnern

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                                                                                                                                                                                                  Gartenradio – Der Garten-Podcast

                                                                                                                                                                                                  2 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Grünstadtmenschen by Mein schöner Garten

                                                                                                                                                                                                  Grünstadtmenschen

                                                                                                                                                                                                  0 Listeners

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                                                                                                                                                                                                  WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna

                                                                                                                                                                                                  11 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast by NDR

                                                                                                                                                                                                  Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast

                                                                                                                                                                                                  0 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Peter und der Wald by Peter Wohlleben / Wohllebens Waldakademie

                                                                                                                                                                                                  Peter und der Wald

                                                                                                                                                                                                  16 Listeners

                                                                                                                                                                                                  ISS SO Classics – der Ernährungspodcast mit Achim Sam (Wiederholungen) by Achim Sam & EDEKA

                                                                                                                                                                                                  ISS SO Classics – der Ernährungspodcast mit Achim Sam (Wiederholungen)

                                                                                                                                                                                                  4 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung by Audio Alliance / RTL+

                                                                                                                                                                                                  Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung

                                                                                                                                                                                                  23 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast by Mitteldeutscher Rundfunk

                                                                                                                                                                                                  Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

                                                                                                                                                                                                  1 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin by NDR

                                                                                                                                                                                                  Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin

                                                                                                                                                                                                  24 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Fit & Gesund mit Professor Froböse by HÖRZU

                                                                                                                                                                                                  Fit & Gesund mit Professor Froböse

                                                                                                                                                                                                  7 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

                                                                                                                                                                                                  Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

                                                                                                                                                                                                  7 Listeners

                                                                                                                                                                                                  REINGEZWITSCHERT – der Vogel-Podcast by NABU

                                                                                                                                                                                                  REINGEZWITSCHERT – der Vogel-Podcast

                                                                                                                                                                                                  1 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Stadt.Land.Garten. by Lena Herrmann und Alexander von Wilmsdorff

                                                                                                                                                                                                  Stadt.Land.Garten.

                                                                                                                                                                                                  0 Listeners

                                                                                                                                                                                                  Garten Ede by Elias

                                                                                                                                                                                                  Garten Ede

                                                                                                                                                                                                  1 Listeners